PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Futterwechsel bei Blähungen



etzel
14.04.2002, 11:40
Hallo zusammen,

meine Beagle-Hündin (8 Mon.) pupst recht oft, was meist sehr unangenehm ist! kann mir jemand ein Futter empfehlen, welches qualitativ gut, "blähfrei" und zudem nicht sooo teuer ist?
gruß etzel

Bettina
14.04.2002, 11:54
Hallo Etzel,

würde umsteigen auf Eukanuba. Qualitativ hochwertiges Futter, "pupsfrei"; im Vergleich zu anderen Sorten scheint es teuer zu sein, aber es gleicht sich wieder aus durch die geringere Dosierung.

Gruß, Bettina

Sandy
14.04.2002, 13:48
Hallo!
Mein Jacky(2) hat vor kurzem auch furchtbare Blähungen[/U]
gehabt, aber durch den Wechsel auf Trim von Waltham ist es schon wieder viel besser geworden!:D Oder ein Freund von mir hat das Futter wegen Blähungen seines Jackys auf Nutrience gewechselt und sein Hund ist auch wieder in TOP Form!
Unsere Hunde sind beide wegen dem Pedigree Dosenfutter krank geworden, deshalb meine ich VORSICHT!:eek: Welches Futter habt ihr denn benutzt???
Jedenfalls, wünsch ich euch beiden noch viel Glück!
Und ein leckeres Futterchen!;)

Bis Bald! Sandy

Nici
14.04.2002, 17:41
Hallo Etzel ...

ich füttere meinen beiden Hunden HILLS und bin sehr zufrieden damit. Auch in dem, von Dir angesprochenen Punkt :D

Allerdings kannst Du wohl davon ausgehen, dass Dir jetzt jeder hier das Futter empfehlen wird, welches er selber verfüttert ;)

Es wird wohl auch nicht jeder Hund auf ein Futtermittel gleich reagieren und so wirst Du es wohl oder übel austesten müssen, was für Deinen Hund am besten ist.

Viel Erfolg wünscht Dir,

Nici

Thomas
14.04.2002, 17:44
Hallo Etzel,

Du hast leider nicht angegeben welches Futter Du deiner Hündin gibst. Desweiteren fehlt eine Info, ob in letzter Zeit eine Futterumstellung stattgefunden hat (die ja für viele Hunde Probleme mit sich bringen kann). Tendenziell, würde, ich ebenfalls zu einem hochwertigen Premiumfutter raten. Allerdings erscheint es mir wenig sinnvoll jetzt noch einen weiteren Hersteller zu nennen.... Du wirst nicht daran vorbeikommen das ein oder andere auszuprobieren. Grundsätzlich würde ich darauf achten das möglichst KEINE tierischen Nebenprodukte und auch KEINE Duft-/ und Farbstoffe im Futter sind.

Noch zwei Kommentare zu den anderen Beiträgen:

Sendy schieb: Unsere Hunde sind beide wegen dem Pedigree Dosenfutter krank geworden, deshalb meine ich VORSICHT!
Pedigree wäre etz auch nicht unbedingt meine Empfehlung. Genausowenig wie z.b. Folic (da sind Lockstoffe drin, auf das einige Hund total abfahren, qualitativ ist es meiner Meinung nach aber ziemlicher Müll).



Bettina schrieb: "würde umsteigen auf Eukanuba. Qualitativ hochwertiges Futter, pupsfrei"
Hey, ist mir noch garnicht aufgefallen, das auf der Eukanuba-Verpackung "pubsfrei" steht :D ;) :D

read ya´
Thomas

etzel
14.04.2002, 18:07
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Tipps! Hab' mir schon gedacht, dass ich um's probieren nicht herum komme. Ich werde also testen und euch dann die Neuigkeiten berichten!
Gruß etzel

Mascha
14.04.2002, 22:03
Die "teuren" Premiumfuttersorten erscheinen nur teuer, wenn man den Kilogrammpreis ansieht; wenn man mal ausrechnet, wieviel man pro Tag an Futterkosten zahlt, sieht es ganz anders aus!

Ich wechsele öfter mal die Marke, je nachdem, was es gerade im Sonderangebot gibt, und mein Hund freut sich darüber!

- Bekommt Dein Hund übrigens irgendwelche Knabbereien oder Leckerli? An denen kann das erwähnte Problem natürlich auch liegen...

Alpha
15.04.2002, 12:37
Jede Futterumstellung bedeutet Stress für den Hund,deshalb bitte nicht rumprobieren,sondern gezielt sich informieren,das richtige finden und dann erst umstellen.Das allerdings ist zugegebenermaßen sehr schwer.Tip:wo Premium draufsteht(dazu hoher Preis),muß nicht zwangsläufig Gutes drinsein.Eukanuba ist kein Premiumfutter8in seiner Heimat Billigfutter).Gutes Futter erkennt man zum einen an der Häufigkeit des Kotabsatzes(nicht mehr als 2mal pro Tag),da alles,was rauskommt,unnötig für den Hund und nicht zu verarbeiten ist,zum anderen sind Lockstoffe(wie z.B.anteilig zu hoher Fettanteil)Gift für den Hund und zeigen uns minderwertige Qualität an(denn ohne die Suchtmacher würde Fiffi es nicht fressen)und diese riecht man eindeutig am Kot(eindeutiges Zeichen auch,wenn Fiffi Kot frißt).Milch-und Molkereiprodukte bedeuten artfremdes Eiweiß,welches ebenfalls schlecht für den Hund ist(puuups).Zucker ist auch schlecht(versteckt sich auch hinter Rübenschnitzel).Das Schlimmste,was man seinem Fiffi antun kann,ist häufiger Futterwechsel(mehr als 3-4mal pro Hundeleben),geht nämlich auf die Bauchspeicheldrüse und ganz klar Dosenfutter(davon kann Hund super pupen).Könnte ewig weiterschreiben,erspare es Euch aber(*g*).Tierärzte werden übrigends von Futtermitteln gesponsort...Gruß,Alpha

Mascha
15.04.2002, 12:47
Das ist ja fast zum Lachen!



Milch-und Molkereiprodukte bedeuten artfremdes Eiweiß - Was ist an Kuhmilchprodukten artfremder als an z.B. Rindfleisch?



Jede Futterumstellung bedeutet Stress - und milder Stress ist nötig, damit der Hund (wie jedes Tier) sich nicht zu Tode langweilt!

Nichts für ungut...

Mascha

Alpha
15.04.2002, 12:49
Mir fällt noch was ein:vielleicht gibt es auch in Deiner Nähe einen Ernährungsberater,der Dir verraten kann,was genau sich hinter welchem Kürzel auf der Packung verbirgt und damit auch sagen kann,welches die Pupsmacher sind.Ich habe mal die Hotlines der" Werbungs"-Futtersorten getestet-die drucksen leider nur rum(viele legen auch einfach auf),sobald man genaue Antworten haben will und dabei ein wenig Ahnung zeigt-sehr schade."Komisch"finde ich auch,daß Effem(Frolic,...)saisonal die Futterwerbung wechselt-denn wer nach der Werbung geht(die wechselt,je nach Saison),hat(bedingt durch den permanenten Stress durch Wechsel)kurzfristig erstmal ein super Fell bei seinem Fiffi.Bitte bitte erspar Deinem Hund den Stress(und Dir später die Tierarztrechnung,wenn er dadurch krank wird)und suche ausführlich das richtige Futter.wenn Du willst,kann ich mal meinen E-berater fragen,welche Inhaltsstoffe das Pupsen fördern und worauf Du bei der Wahl achten solltest.,wenn! es Dich wirklich interessiert!Gruß,Alpha

Alpha
15.04.2002, 13:16
Hallo Mascha!Im Fleisch ist artgerechtes Eiweiß.Das Eiweiß in Milchprodukten können Hunde 10mal schwerer aufspalten als das Fleischeiweiß,da es artfremd ist.Es belastet den Verdauungstrakt .Es erschwert die Verdauung ungemein und hat nichts in der Ernährung zu suchen.Den Satz bezüglich des Stresses bei Futterumstellungen meinst Du doch nicht ernst,oder?Das der Futterwechsel den Körper und die Organe stresst,hat jawohl nichts mit dem Stress,den der Hund seelisch (bei Arbeit,neuen Situationen,Hundebegegnungen etc.)hat,zu tun und sollte natürlich vermieden werden.Hast Du wirklich geglaubt,das sei beides die gleiche Form von Stress für den Hund?Bitte nicht!
Pupsfördernd ist übrigens vorallem Soja(Billigmacher von Futter)und dieses versteckt sich oft hinter dem Begriff "Pflanzliche Eiweißextrakte "

Mascha
16.04.2002, 10:37
Hallo Alpha,

Deine Argumentation mit dem "artfremden Eiweiß" ist nicht stichhaltig! Hunde gehören zu einer biologischen Art (Canis familiaris), und alle Tiere, die zu anderen Arten gehören, produzieren entsprechend (vom Hund aus gesehen) "artfremde" Proteine. Dass manche davon leichter verdaulich sind als andere, ist eine ganz andere Sache!
*Aber wenn man mit wohlklingenden Begriffen wie "artfremd" um sich wirft, wirkt so ein Beitrag natürlich viel überzeugender!*

Und das mit dem Stress finde ich auch nicht gerade nachvollziehbar. Was soll denn beispielsweise ein Wolf sagen, der am einen Tag nur Mäuse zu fressen findet, am nächsten aber ein Reh fängt - ständige Futterumstellung, Stress pur!?

Woran willst Du den "Stress" festmachen, den Du da postulierst? Gibt es wissenschaftliche Studien dazu?


Mein Hund hat von Anfang an häufiger mal was anderes bekommen, und bisher hat er sich jedenfalls immer interessiert an den Napf gemacht und ist völlig gesund. Ich denke, dass der gelegentliche Futterwechsel dazu beiträgt, den Hund ausgewogen zu ernähren - was im einen Futter vielleicht fehlt, bietet ihm das nächste.


Aber es ist völlig einleuchtend, dass jede Futtermittelfirma daran interessiert ist, ihre KundInnen von Futterwechseln abzuhalten!

Jana
16.04.2002, 12:24
Hallo Mascha,

Gegenfrage: Für wen ist die Kuhmilch denn von Natur aus bestimmt? Doch bestimmt nicht zur Ernährung von Hunden und Menschen. Genauswenig ist Menschenmilch für die Ernährung von Kälbchen vorgesehen. Man sollte das Ganze immer aus einem logischen Blickwinkel betrachten. Kuhmilch ist für Kälber vorgesehen, der Mensch und auch der Hund werden auf Dauer krank davon (Milch ist u.a. Allergieauslöser Nr. 1 neben Weizen) . Aber die Gehirnwäsche der Industrie funktioniert nach wie vor und wirbt für Milch + Milchprodukte gegen Osteoporose, nur ist leider das Gegenteil der Fall.

Liebe Grüße

Jana und Rudel

Thomas
16.04.2002, 12:56
Also ich bin, genau wie Mascha, auch der Meinung das ein gelegentlicher (sagen wir mal im Schnitt 4x im Jahr) Futterwechsel nicht zwingend für schädlich sein muß, sondern im Gegenteil, durchaus empfehlenswert. Natürlich nur unter der Voraussetzung der Hund "packt" die Umstellung ohne besondere Aufälligkeiten (z.b mehrere Tage hintereinander Dünnpfiff, Erbrechen, allg. Unwohlsein). Wir Menschen essen ja auch nicht 365 Tage im Jahr das gleiche (Jetzt bitte keinen wissenschaftlichen Vortrag über "die Andersartigkeit von Hunde-Mägen im Vergleich zu Menschen-Mägen"). Solange es dem Hund schmeckt und keine Probleme dadurch entstehen kann man das durchaus vertreten. Ich sage ja nicht das bei jedem Wechsel eine neues Futter ausprobiert werden soll. Ich denke da eher an ein
"Portfolio" von sagen wir mal ca. 4 Sorten mit denn man gute Erfahrungen gemacht hat.

read ya´
Thomas

Alpha
16.04.2002, 23:20
Wölfe haben eine durchschnittliche Lebenserwartung in der Wildbahn von 5/6 Jahren.
Hunde "brauchen"keine Abwechslung im Futter.
Hunde wissen nicht,wodurch sie sich gesundheitlich schaden,denn dann würden sie nicht so gerne Mäuse,Leberwurst und Käse essen-es ist also unsere Pflicht,für ihre Gesundheit zu sorgen.
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse erkennt auch der Tierarzt meist erst im späten,fortgeschrittenen Stadium z.B. an Erbrechen von Galle.
Auch wenn man meint ,der eigene Hund sei gesund,muß das lange noch nicht so sein-leider entdeckt man die schweren Erkrankungen meist erst sehr spät.
Ich bin weder Futtermittelhersteller noch -verkäufer.
Danke für die Aufmerksamkeit.
Positive Anmerkungen wären auch mal schön.
Alpha

Natalie
18.04.2002, 12:49
zur Fütterung bei "blähanfälligen" Hunden

- abgetippt aus der Zeitschrift "Der Hund" 5/2002, S.34 (aus der Antwort auf eine Leseranfrage) -




lieber vermeiden: Leguminosen (Soja, Bohnen, Erbsen,...), bindegewebsreiche Schlachtabfälle (Lunge, Milz, Sehnen),
laktosereiche Produkte (Milch, Quark), nicht aufgeschlossenes Getreide ("Vollwertkost"), Haferflocken, Weizenkleie

meist gut geeignet: Ei, Hüttenkäse, Fleisch, evtl. Fisch, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Fett (besonders günstig scheint Hammel- oder Rindertalg zu sein), hochverdauliche Spezialfutter



Also: Zutatenliste ansehen oder selber kochen ...

Viel Erfolg!

Mascha
18.04.2002, 22:30
Hallo Jana!

Bin nicht eher zum Antworten gekommen, sorry. Aber jetzt!


Für wen ist die Kuhmilch denn von Natur aus bestimmt? Du hast schon recht, in erster Linie ist Milch immer für die Ernährung des eigenen Nachwuchses bestimmt. Aber wie kann es dann sein, dass viele Menschen (keineswegs alle) im Gegensatz zu anderen Säugetieren auch als Erwachsene noch Milch vertragen?
Sie haben einfach noch die nötigen Verdauungsenzyme - warum? Und warum haben das nicht alle Menschen? Erstaunlicherweise trifft man die Verträglichkeit von Milch gerade bei den Völkern an, die seit Jahrhunderten Milchviehwirtschaft betreiben. Es scheint tatsächlich eine biologische Anpassung an die kulturellen Gegebenheiten stattgefunden zu haben.
(Für den Hund muss das nicht so gelten! ;) )

Dass das, was heutzutage in gewöhnlichen Supermärkten als Milch verkauft wird, nicht gesund ist, ist ein ganz anderes Problem. Durch die üblichen Verarbeitungsvorgänge (Homogenisierung u.a.) entstehen unnatürliche Molekülbruchstücke, die die Darmwand ungehindert passieren und so beliebig allergen wirken können! (Das wird einem dann als "leicht verdaulich" verkauft.) :mad:

Aber diese Milch-Problematik hat eigentlich nicht
unbedingt etwas im Hundetalk zu suchen - außer vielleicht, dass sich jede(r) TierfreundIn auch über Nutztierhaltung Gedanken machen könnte... :rolleyes: