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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Caniphedrin-20 Wann wirkt das Mittel???



Topsy
14.04.2002, 10:41
Hallo,

meine Hündin bekommt seit Mittwoch eine halbe Tabl. Caniphedrin unters Futter gemischt. Der TA meinte, es würde nach ein paar Tagen wirken, aber bisher zeigt sich keine Wirkung . Bin ich vielleicht zu ungeduldig??? Welche Erfahrung habt Ihr mit diesem Medikament gemacht? Liebe Grüße Elke :confused:

Heike
15.04.2002, 08:46
Hallo Topsy,
bei meiner Hündin hat das Mittel praktisch sofort gewirkt, also ganz schnell, sie bekam allerdings mehr Tabletten und nach kurzer Zeit wurde auf die Hälfte reduziert. Auf diesem Stand ist sie bis heute, sie bekommt eine ganze Tablette Caniphedrin 50. Es kommt aber auf das Gewicht des Hundes an!
Viel Erfolg!

Topsy
15.04.2002, 09:41
Hallo Heike,

wie schwer ist Deine Hündin?
Meine Hündin wiegt 5 Kg und bekommt die Dosierung laut Beipackzettel...

Liebe Grüße

Elke :rolleyes:

Heike
15.04.2002, 12:15
Hallo Topsy,
meine Schäferhündin wiegt etwa 30 kg.
Woher aus Niedersachsen kommst Du ?
Was sagt denn der Tierarzt, daß die 1/2 Tablette nicht anschlägt ?
Meine Hündin verlor vorher ab und zu Urin, seitdem nie wieder!
Viele Grüße
Heike

Topsy
15.04.2002, 12:47
Hallo Heike,

den TA habe ich noch nicht gefragt, aber die Zooplus-TÄ haben mir eben geantwortet und meinen auch, dass es schon Wirkung zeigen müsste...

Ich komme übrigens aus Hannover und Du???

Liebe Grüße

Elke :)

Heike
15.04.2002, 13:18
Hallo Elke,

ich komme aus Göttingen!
Heike

Ulla
25.04.2002, 00:15
Hallo Elke,

bei manchen Hündinnen wirkt Caniphedrin nur bedingt oder gar nicht. Bei meiner Hündin wirkt es nur noch bedingt, und sie wird demnächst (in Absprache mit der TÄ) INCURIN bekommen. Das ist ein Östrogen und wird in letzter Zeit vermehrt bei Inkontinenz eingesetzt. Im Gegensatz zu früheren Östrogenpräparaten sollen keine Nebenwirkungen wie Knochenmarkschäden usw. auftreten. Vielleicht solltest Du das ausprobieren, wenn das Caniphedrin bei Deiner Hündin nicht wirkt.

Liebe Grüße
Ulla

Topsy
25.04.2002, 19:08
Hallo Ulla,

leider hat das Caniphedrin auch nach 10 Tagen nicht gewirkt und habe es deshalb wieder abgesetzt. Nun versuche ich es seit 1 Woche mit Homöopathie, von der TÄ verordnet, aber leider zeigt es auch noch keine Wirkung.
Werde meinen TA nächste Woche mal aufsuchen und ihn auf das Incurin ansprechen. Der TA sprach damals noch von 2 anderen Medikamenten, vielleicht war Incurin dabei....

Liebe Grüße

Elke :)

Ulla
25.04.2002, 21:33
Hallo Elke,

ist Deine Hündin denn kastriert, bzw. kommt die Inkontinenz von der Kastration??? Oder handelt es sich um eine Alters-Inkontinenz? Incurin darf nämlich nur bei kastrierten Hündinnen angewendet werden. Es ersetzt das Östrogen, das wg. der Kastration nicht mehr von der Gebärmutter produziert wird und bewirkt wohl, daß die Harnröhre wieder richtig schließt. Bei meiner Hündin hat das Caniphedrin zunächst sofort gewirkt und nach drei Tagen ist sie allerdings regelrecht ausgelaufen. Der TA sagte damals das es bis zu drei Wochen dauern kann, bis die gewünschte Wirkung eintritt und es hat dann auch noch einige Tage gedauert, aber zur Zeit ist sie relativ dicht. Wir konnten aber die Dosis nicht wie vorgesehen reduzieren, im Gegenteil, wir mussten ihr sogar noch mehr geben (75 mg täglich). Da die Hündin sowieso schon tägl. sehr viele Tabletten nehmen muß :( (unheilbar krank), suchen wir noch nach einer Lösung, die den Körper nicht so belastet und werden wohl demnächst Incurin ausprobieren.

Ich hoffe, daß Du bald die richtige Lösung finden wirst, denn ich weiß wie nervig das sein kann.

Liebe Grüße
Ulla

Topsy
26.04.2002, 14:10
Hallo Ulla,

meine Hündin wurde vor 4 Jahren kastriert und ist jetzt 13 1/2 Jahre. Ich habe mir den Beipackzettel von Incurin ausdrucken lassen und dort steht, dass das Östrogen evtl. eine tumorfördernde Wirkung auf das Gesäuge haben kann. Mal sehen was ich mache, meine Hündin ist klein und wenn sie ihr Läufigkeitshöschen incl. Damenbinde trägt, ist das mit der Inkontinenz nicht allzu schlimm, nur etwas lästig. Meine Hündin bekommt auch schon andere Medikamente und deshalb bin ich von weiteren Medikamenten nicht begeistert... Ich werde nächste Woche mal zum TA gehen und mir seine Meinung anhören, denn das mit der Tumorbildung macht mir etwas Angst...

Liebe Grüße

Elke :confused:

Ulla
26.04.2002, 22:16
Hallo Elke,

ich habe auch mit meiner TÄ über evtl. Nebewirkungen gesprochen, und es ist wohl so, daß es mit dem Incurin weniger Nebenwirkungen gibt, weil es ein sehr kurzwirksames Östrogen ist. Bisher wurde Östrogen deshalb auch nur in Ausnahmefällen eingesetzt, weil es wohl auch Knochenmark-schädigend ist, das ist aber beim Incurin nicht der Fall. Ich hatte zunächst auch Bedenken, weil meine Hündin täglich Kortison nehmen muß und ich im Beipackzettel vom Kortison gelesen hatte, daß Östrogen dessen Wirkung verstärkt. Meine TÄ hat sich daraufhin mit dem Hersteller in Verbindung gesetzt und laut deren Aussage soll es keine Wechselwirkungen mit dem Kortison geben. Du solltest natürlich mit Deinem TA darüber sprechen, und wenn es wirklich nicht so schlimm ist mit der Inkontinenz und es mit Höschen und Biinden zu ertragen ist, sollte man sowieso überlegen ob man die Hündin mit der ständigen Tabletteneinnahme nicht mehr schadet als hilft. MeineHündin ist 68 cm groß und wiegt 34 kg, da kannst Du Dir ja vorstellen, welche Seen da manchmal rausgelaufen sind. Sie hat auch nicht nur nachts ein wenig getröpfelt (nachts war sie sogar meistens dicht), sondern ist meistens tagsüber regelrecht ausgelaufen. An machen Tagen hat sie es nicht mal zwei Stunden ausgehalten und das schlimmste daran war, wenn sie dann ganz verzweifelt versucht hat das Malheur wieder aufzulecken. Das hat mir wahnsinnig leid getan, denn sie konnte ja nichts dafür und hat sich immer so geschämt.

Ich wünsche Euch alles Gute und würde gerne hören was Dein TA zum Incurin sagt. Bis dahin

liebe Grüße
Ulla :)

Topsy
27.04.2002, 16:44
Hallo Ulla,

meine Hündin war heute die erste Nacht, nach Wochen, trocken .:)
Ich gebe meiner Hündin zur Zeit (seit 1 Woche) homöopathische Mittel (Causticum D 6 und Staphisagria D6 3x tägl. mit 1 Stunde Abstand je 5 Globuli).

Meine TÄ/Homöopathin meinte, dass sie mit diesen Mitteln eine sehr große Hündin wieder "dicht" bekam, bei der vorher die schulmedizinischen Mittel nicht halfen. Vielleicht wäre es ja auch was für Deine Hündin, da die Homöopathie die sanftere Medizin ist.

Kennst Du das Buch von H-G Wolff "Hunde gesund durch Homöopathie"? Ich kann es wärmstens empfehlen, da wird auch das Mittel Causticum gegen Inkontinenz empfohlen. Ich habe meiner Hündin auch schon erfolgreich homöopathische Mittel gegen ihre Athrose gegeben, denn das Phen Pred welches sie vom TA dagegen bekam, enthielt Cortison und griff bereits ihren Magen an und geholfen hat es auch nicht. Jetzt bekommt sie etwas homöoathisches und es geht ihr seit Jahren recht gut damit.
Vielleicht wäre die Homöopathie auch was für Deine Hündin?

Liebe Grüße

Elke :)

Ulla
27.04.2002, 23:28
Hallo Elke,

vielen Dank für den Tipp, ich weiß nur noch nicht, wo es hier einen TA gibt, der sich mit Homöopathie auskennt, aber das läßt sich ja rausfinden. Ich würde meiner Hündin gerne etwas geben, das den Körper nicht so belastet. Wir haben schon Bedenken weil sie ja täglich Kortison bekommen muß und haben uns auch schon gefragt wie lange die Leber usw. das mitmachen, außerdem treten bei ihrer Krankheit auch manchmal andere Autoimmunerkrankungen wie Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen auf. Naja, ich gehe sowieso davon aus, das sie nicht so alt wird wie ein gesunder Hund und bin für jeden Tag dankbar an dem es ihr gut geht.

Liebe Grüße
Ulla