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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfsakromon



Petra
25.02.2003, 22:25
Hallo,
ich komme gerade vom TA. Wir waren mit Mama´s Katze dort, weil er einen dicken Hügel in der Rückengegen hat. :(
Der TA hat festgestellt das es ein Impfsakromon(wie schreibt man es richtig) im mittlerem Stadium ist.
Am Montag haben wir einen Impftermin, ich bringe Mikey gleich um drei Uhr zum TA.

Versprechen konnte er es uns nicht, das es nicht mehr kommt. Aber er die Chance besteht.

Nun bin ich sehr nachdenklich und überlege ob ich meine Katzen noch impfen lasse. Über Links und den richtigen Namen zu dem Thema wäre ich sehr danke. Wir haben lange mit dem TA über dieses Thema gesprochen und auch wie es im Amerika ist. Aber im Endeffekt muss man das selber entscheiden.

Liebe Grüße,
Petra:(

Petra
25.02.2003, 22:28
Ich glaube er sagte er hat das feline Impfsakrom und ist an einer Stelle. Bei Jungtieren kommt es vor das sie an mehreren Stellen diese Dinger bekommen.

Suse
25.02.2003, 22:37
Hallo Petra,
ich habe mich vor kurzem auch mit diesem Thema beschäftigt. Dazu habe ich eine Anfrage an die TÄin von ZP gefunden.
Schau mal unter Tierarzt/Katzen/27.01.03/ Impfung Tollwut
Hierzu habe ich auch einen interessanten Zeitungsartikel, den ich Dir schicken könnte.
In Amerika raten wohl sehr viele TÄ von der jährlichen Impfung ab. Denn man würde Risiken hinnehmen, die in der Humanmedizin nie akzeptiert werden würden.
Ein sehr schwieriges Thema.

:confused: Suse

Petra
25.02.2003, 23:02
Hallo Suse,
danke für Deine schnelle Antwort.

Ich habe gerade auf einer HP gelesen das das Sakromon nicht behandelbar ist. Jetzt kenne ich mich gar nicht mehr aus.

Den Beitrag im Tierarzt Archiv habe ich gelesen. Danke für den Tipp.

Kleeblatt
25.02.2003, 23:09
Hallo Petra,

der richtige Name ist Impfsarkom.

Wenn Du dieses Wort in die Suchmaschine eingibst, bekommst du jede Menge Links angezeigt.

Liebe Grüße & gute Besserung

Kleeblatt

Leonie
26.02.2003, 08:33
Hallo

Auf der HP von Mo findest du einen Artikel
zu Impfungen und auch zum Impfsarkom.

http://www.barfers.de/cats/peichlHF.htm

Tschüss Susi

Petra
26.02.2003, 09:16
Danke für die Infos. Jetzt wo ich weiss wie es richtig heißt finde ich sicher eine Menge im Internet.

Wie macht ihr das mit dem impfen? Geht ihr jedes Jahr, gar nicht oder alle 3 Jahre?

Enya
26.02.2003, 09:18
Hallo Petra,
gibt es schon was neues bzgl. des Sarkoms??
Ich hatte ja vor ein paar Tagen auch mal FRagen zu den jährlichen Impfungen.
Da hat das ZP TÄT mir doch um einiges weiterhelfen können.
Die Entscheidung triffst allerdings am Ende du.

Da unser TA weiterhin alles jährlich impfen möchte, haben wir jetzt gewechselt.
Das Risiko ist mir zu groß.

Ich drück euch die Daumen, das man der Katze von deiner Mom noch helfen kann.

Petra
26.02.2003, 09:44
Hallo Enya,

am Montag wird er auf jeden Fall operiert.

Unser TA hat gesagt er überlegt ob er überhaupt noch impfen soll oder eben wie in Amerika alle 3 Jahre. Angeboten wird es zumindestens. Es ist nicht so das man jetzt jedes Jahre impfen "muss".

Suse
26.02.2003, 09:49
Hi Petra,
ich hatte auch meine Täin gefragt, sie hat mir aber die jährliche Impfung weiterhin empfohlen, da Maja Freigängerin ist.
Bei Wohnungskatzen wäre ein grösserer Intervall möglich.
L.G. Suse

Petra
26.02.2003, 09:55
Hallo Suse,
bei Freigängern würde ich mich auch nicht trauen nicht zu impfen.

admin
26.02.2003, 10:00
Hallo Petra,
es tut mir sehr leid zu lesen, daß der Kater Ihrer Mutter ein Sarkom entwickelt hat.
Gerade letzte Woche haben habe ich in einem anderen Thread zu diesem Thema ganz ausführlich Stellung genommen. Vielleicht mögen Sie dort nachlesen.

Wichtig ist mindestens 2, besser 3 cm ins gesunde Gewebe hineinzuschneiden, um alles tumoröse Gewebe zu erwischen, weil man so die Rezidivrate, also die Gefahr des Wiederauftretens reduzieren kann.
Das wird bei einem 5cm grßen Tumor natürlich eine riesige Wunde, die unter Umständen schwer zu schließen ist. Es ist aber die einzige Möglichkeit!

Leider ist die Rezidivrate dennoch mit 50-60% recht hoch und die mittlere Überlebenszeit mit 12 Monaten sehr wenig erbaulich.

Bitte daher unbedingt darauf bestehen, daß der Tumor ins zur Untersuchung ins Labor eingeschickt wird. Dort kann man feststellen ob weit genug reseziert wurde.
Alles Gute, wir drücken die Daumen! ;)

dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

admin
26.02.2003, 10:05
@Suse
Man geht davon aus, daß gerade Freiläufer, die immer mal wieder mit Antigen (Erreger) in Kontakt kommen, den längeren Impfschutz genießen, weil sie sozusagen eine natürliche Boosterung erhalten.

Wenn man Zweifel hat ob man impfen lassen sollte, Titer-testen lassen!

Beste Grüße :)
dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

Petra
26.02.2003, 10:23
Vielen Dank für Ihre Antwort.


ob weit genug reseziert wurde

Das bedeutet das man an den Tumor erkennen kann, ob er weit genug ausgeschnitten wurde? Kann man das bei der OP nicht sehen wie weit dieser reicht?

Ist Arnica D6 vor der OP und Arnica D30 nach der OP in Ordnung? Was soll man machen wenn die Narbe ihm juckt und er zum beissen anfängt?


Hier stelle ich den Link zu dem selben Thema hinein :
http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=8398

admin
26.02.2003, 10:40
Liebe Petra,
man kann natürlich sehen und fühlen wie weit der Kern des Sarkoms reicht. Was man aber nicht sehen kann sind einzelne Tumorzellen, die im umliegenden Gewebe "unterwegs" sind.

Daher muß man gerade beim cutanen Fibrosarkom sehr weit ins gesunde Gewebe schneiden, um das Risiko zu minimieren.

In der Pathohistologie, also einem Institut, wo das Gewebe unter dem Mikroskop untersucht wird, kann man das entnommene Gewebe, das angefärbt wird, genau beurteilen. Man sieht wo Tumorzellen sind und wo nicht. Wenn also am Rand des entnommenen Gewebes in der Histologie noch Tumorzellen zu finden sind, hat man nicht weit genug reseziert, der Tumor wird dann wieder kommen.

Arnika wirkt entzündungshemmend und unterstützend bei der Wundheilung. Es ist nichts gegen eine Gabe prä- und postoperativ einzuwenden. Von einer ehöhten Blutungsneigung nach Arnica ist uns nichs bekannt.

Primär wird die Wunde ohnehin abgedeckt, in aller Regel bekommendie Tiere eine Art "Westchen" übergezogen.
Notfalls auch einen Halskragen. Das ist zwar wenig angenehm, aber hier hat die Wundheilung definitiv Vorrang! Es gibt inzwischen auch sog. Soft-Krägen aus verstärktem Schaumstoff, die bessere Akzeptanz finden als die rigiden Plastik-Trichter.
Zudem kann man die Wunde mit Chloramphenicolspray einsprühen. Das nimmt den Juckreiz und fördert die Wundheilung. Zudem schmeckt es derart scheußlich, daß die Tiere davon wegbleiben.

Beste Grüße;)
dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

Virgilswelt
26.02.2003, 10:42
Hallo Petra,

es tut mir leid, was euch da gerade passiert. Ich habe mal in meinen Mailinglisten geschaut, ob ich was für dich finde, aber besonder ergiebig waren die heute nicht. Nur eines habe ich gefunden. Der Tumor kann zwar entfernt werden, aber leider bildet sich serh oft ein neuer. Also einen 100 prozentige Heilung wird es wohl leider kaum geben.

Ich wünsche euch trotzdem, daaß ihr es in den Griff bekommt. Vielleicht geschieht bei euch ja ein kleines Wunder und es bildet sich ekine Neuer Tumor.

Tina 2
26.02.2003, 11:38
Hallo Petra,
ich habe es eben erst gelesen, tut mir sehr leid für den Kater deiner Mutter.
Ich hoffe sehr, daß die OP gut verläuft und daß sich kein neuer Tumor bildet.

Ich lasse meine beiden auch noch jedes Jahr impfen aber je mehr ich darüber lese desto unsicherer werde ich, ist eihn schwieriges Thema.

Suse
26.02.2003, 11:59
@ Frau Dr. Thorstensen,
vielen Dank für Ihre Antwort.
.......... davon hatte ich auch gelesen, im Zusammenhang mit Katzen im Tierheim, die, obwohl sie mit erkrankten Katzen (über einen längeren Zeitraum) zusammen waren, sich nicht infiziert hatten. Dies setzt aber sicherlich einen topfitten Allgemeinzustand vorraus.
Mein Problem ist aber auch, daß meine Katze während unseres Urlaubes fremduntergebracht werden muss und dort wird eine Impfung vorrausgesetzt.

:confused: Suse

Petra
26.02.2003, 12:05
Liebe Frau Thorstensen vielen Dank für die genaue Info. Als Besitzer erfährt man leider von solchen Dingen viel zu wenig und in der Ordination mit dem TA über jede Sache ausführlich zu sprechen würde den Rahmen sprengen.

Darum einen großen Dank an Sie das Sie uns immer so gut beraten und über uns wachen. :D

@Virgil, Tina
Danke. Ich hoffe auch das alles gut geht.
Habe mir schon eine Checkliste gemach t was ich alles fragen und sagen muss. :) Denn ich bringe ihn alleine zum TA.

@Tina
Ich bin auch total verunsichert. Tom sollte im Jänner geimpft werden und ich war noch nicht. Jetzt weiss ich überhaupt nicht ob ich gehen soll. Lisa würde ich schon noch dieses Jahr impfen da sie erst das Standart Packet hat und im Sommer die erste Auffrischung fällig wird.

Interessant wäre wie und wo sich Wohnungskatzen anstecken können. Denn bei uns dürfen die Katzen nicht an die Straßenschuhe und außerdem können sie nicht in den Vorraum wo Jacken, Schuhe etc. sind. Sie liegen maximal am öffenen Kippfenster(Kippschutz).

Petra
26.02.2003, 12:27
Ich hätte noch eine Frage. Kommt dieses Sarkrom davon das immer auf der gleichen Stelle geimpft wird oder ist es der Impfstoff? Das habe ich nämlich noch nicht so ganz mitbekommen.

Virgilswelt
26.02.2003, 13:31
Hallo,

ich glaube mal gelesen zu haben, daß ein Grund ist, daß einfach immer an die selben Stelle gespritzt wird und außerdem oftmals Kombinationspräparate. Man sollte eher einzeln impfen und nicht immer an der selben Stelle. Auch dachte ich hätte letztens gelesen, daß es günstiger ist, in ein Hinterbein zu impfen. Denn wenn sich dort ein Impfsarkom bildet und nichts mehr zu machen ist, kann die Katze dennoch auf drei Beinen weiterleben. Das geht nicht, wenn es sich im Nacken bildet. Klingt jetzt schlimm, Bein amputieren, aber das könnte für manche Katzen die Rettung sein.

Ich bin auch am überlegen, ob ich jährlich impfen gehe. Leider fehlen dazu die nötigen Informationen. Wie lange hält denn nun so ein Impfschutz? Sowas sollte doch mal untersucht werden. Bei uns Menschen wird doch auch nicht unnötig geimpft bzw, gibt es im Kindesalter teilweise nur eine Impfung und die hält ein Leben lang. Leider ist die Impfung für viele TA eine Einnahmequelle, weswegen ich von den meisten TA keine objektive Aussage diesbezüglich erwarte.

admin
26.02.2003, 13:44
Liebe Petra,
wenn man das nun so genau wüßte....

Auf dem Kongreß in USA im Januar wurde auch hierüber viel referiert.
Man geht inzwischen davon aus, daß es die Tollwut und dieFeLV-Impfung sind, die zu impfassoziierten Fibrosarkomen (iF) führen.
Dabei vermutet man, daß es die Adjuvantien (Hilfs- bzw. Trägerstoffe) sein könnten. Das ist aber (noch) nicht sicher.

Das Auftreten eines iF kann nach der ersten Impfung passieren, nach zweien, nach vielen oder garnicht...
Die Präpatenzzeit, also der Zeitraum zwischen Impfung und Sarkomentwicklung liegt zwischen 3 Monaten und 10 Jahren. Viel Konkretes kann man also nicht sagen. :(

Zugrunde liegt eine immunvermittelte Reaktion der Hautzellen bei der Katze, die so z.B. beim Hund nicht bekannt ist, hier auch keine Probleme dieser Art bei der Tollwutimpfung.

Es wird also wie in meiner anderen Antwort dargestellt, das Risiko für das Tier zu mindern versucht indem Tollwut und FeLV:
a, ganz weit distal in die Hinterläufe geimpft wird
b, die Impfintevalle verlängert werden
c, man keine Kombiimpfstoffe mehr verwendet
d, nach neuen Adjuvantien sucht.

Beste Grüße;)
dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

Petra
26.02.2003, 14:37
Liebe Frau Dr. Thorstensen

Hmmm, und ich dachte jetzt hätte ich die Lösung :p Ich lasse jedes mal auf einer anderen Stelle impfen und die Sache ist erledigt.

Vielleicht bilden sich diese Sarkrome wenn die Katze anfällig oder eine Allergie gegen diese Trägerstoffe haben. Denn sonst würde doch jede Katze daran leiden?

Mein TA meinte Hunde leiden viel weniger bis gar nicht unter solchen Sarkrome. Warum das? Dann kann es an der Spritze selber nicht ganz liegen.

Für was ist die FeLV Impfung? Leukose? Wie stecken sich Hauskatzen mit dem Erreger (der die Impfung verhindern soll) an?

Gabi
26.02.2003, 14:45
Wie ist es bei Katzenschnupfen und -seuche? Sollte das auch einzeln und ins Hinterbein geimpft werden????

admin
26.02.2003, 14:48
Liebe Petra,
wie oben schon erwähnt handelt es sich primär um eine immunvermittelte Reaktion der Haut, wobei aus einer harmlosen "Knubbel", wie ihn viele Impflinge entwickeln, bei manchen Tieren leider nach unterschiedlich langer Zeit Tumoren werden können.

Nicht alle Katzen reagieren hier in gleicher Weise, dem Himmel sei Dank!" Die Inzidenz liegt bei etwa 1:20.000

Daher bleibt man auch dabei Freiläufer und bitte nur diese gegen FeLV zu impfen. Andere Ausnahme sind Tiere, die zu Urlaubszeiten odert aus sonstigen Gründen in eine Tierpension kommen oder evtl. auch Zuchttiere. Für reine Wohnungskatzen besteht keinerlei Veranlassung für eine FeLV-Impfung!
Leukose kann nicht über Vektoren wie Schuhe, Kleidung etc. , sondern nur durch direkten Kontakt übertragen werden.

Der früher synonym benutzte Terminus Leukose = FeLV wird so nicht mehr benutzt, da FeLV= Felines Leukämie Virus. Es gibt aber auch Leukosen, die nicht virusbedingt sind = malignes Lymphom, so daß man hier strikt trennen muß.
Klingt auf den ersten Blick verwirend, ist es aber garnicht. :cool:
Es erleichtert nur die Zuordnung.

Beste Grüße ;)
dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

admin
26.02.2003, 14:56
@Gabi
Katzenschnupfen und -seuche werden nicht mit der Entwicklung von impfassoziierten Sarkomen in Verbindung gebracht.
Dennoch sollte auch hier individuell entschieden werden, wie oft geimpft werden soll/muß.

Eine Applikation der beiden an der Brustwand ist daher okay.

Leukose wird links,
Tollwut rechts (r für Rabies) geimpft.

Tina 2
26.02.2003, 15:23
Mensch das ist schwierig.
Mein TA sagte ich solle Francis auf Leukose impfen lassen da wir mit ihm an der Leine rausgehen und er sich dann anstecken könnte und Ramses soll ich zur Sicherheit auch impfen :confused:
Ich habe ihn extra darauf angesprochen und er ist normal nicht so einer der nur um Geld zu verdienen alles in die Tiere spritzt.
Aber wenn ich das so lese macht es mir doch Angst.

Virgilswelt
26.02.2003, 15:26
Hallo,

das würde mich aber auch mal ganz genau interessieren. Bisher habe ich beide nicht FelV impfen lassen. Sie dürfen auch an der Leine raus, noch, später vielleicht nur Balkon. Aber Kontakt haben sie da mit anderen Katzen nicht. Aber es könnte ja sein, daß mal eine fremde Katze ihr Geschäft bei uns im Gebüsch verliert, was ist damit?

admin
26.02.2003, 15:28
@all
Den nachfolgenden link hatte ich noch vergessen.
http://www.fibrosarkom.de

Hier handelt es sich um den link zu einer Studie tiermedizinischen Fakultät hier in München unter der Leitung von Prof. Hirschberger.
An sich für Fachkreise gedacht, daher ist manches sicherlich unverständlich, aber im Grundsatz sind hier auch für Laien gute Infos zu finden.

Vieles ist in Einklang mit Studien in USA, manches nicht;
dies erklärt sich aber zum Teil auch aus der unterschiedlichen Häufigkeit der Virusleukose und Impfdisziplin in USA und D.

dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG

Tina 2
26.02.2003, 15:37
Danke für den Link.

Petra
26.02.2003, 15:41
3. Intraokuläre posttraumatische Fibrosarkome
Gelegentlich findet man bei der Katze Fibrosarkome im Auge (intraokulär). Meistens kam es bei diesem Auge vorher zu einer Verletzung oder Entzündung der inneren Augenanteile, die für die Entstehung des Tumors verantwortlich gemacht wird.
Fibrosarkome

können sie sich noch auf den zweiten Fall von mir erinnern? Die anderer Katze meiner Mutter?

Die mit dem verfärbten Auge. Dann könnte das vielleicht auch so etwas sein?

admin
26.02.2003, 15:48
Hallo nochmals,
natürlich kann ich mich erinnern und ich bin ganz sicher, daß Frau prof. Nell das erkannt hätte, bzw. differentialdiagnostisch daran gedacht hat.

Wenn ich mich recht entsinne, handelte es sich bei der Katze um Pigmentstörungen, resp. Einlagerungen aufgrund eines hohen Toxoplasmosetiters?

Petra
26.02.2003, 15:53
Hallo!

Genau das war das. Meine Mutter war dann aber nicht mehr dort. Weil sie immer wieder vertröstet wurde und nur Augensalben verschrieben bekam. Frau Dr. Nell war leider nur einmal bei der Untersuchung dabei.

Petra
26.02.2003, 16:20
Mir brummt der Kopf, habe die Infos auf der HP gelesen. Wie geht es Euch?

Was ich nicht verstehe ist das die davon sprechen das solche Sarkrome bei Tollwut und FeLV Impfungen vorkommen. Woher haben es dann die ganzen anderen Katzen?:confused: :confused: :confused: :confused: :confused:

Dara
26.02.2003, 18:48
Ich glaube schon, daß unsere Katzen (und nicht nur die) zu viel geimpft wird, aber das bringt der Pharmaindustrie und den Tierärzten eine Menge Geld.
Ich habe eine 6 - 8 Jahre alte Katze aufgenommen, die noch _nie_ geimpft wurde. Jetzt muß ich es allerdings machen lassen, weil wir sie im Urlaub in eine Pension geben müssen.
Die Katze ist so etwas von gesund und fit - davon träumt wohl jeder Tierhalter. Sie ist sicher noch nie vom Leben verwöhnt worden, was sie an Nahrung bekommen hat, war sicher ein einziges Durcheinander und würde wohl jedem die Haare zu Berge stehen lassen. Nun frage ich mich schon, ob wir nicht manchmal zu viel "Theater" mit unseren Haustieren machen. Übrigens laufen ihr so einige Katzen rum, bei denen ich überzeugt bin, daß sie zu niemandem gehören (bei Katzen ist das immer schwer festzustellen, weil sie meistens kein Halsbändche) tragen und ich habe noch niemals gehört, daß da eine an Katzenschnupfen oder so etwas erkrankt ist.
Allerdings wohnen wir auch etwas ländlich und die Katzenpopulation ist sicher nicht so dicht.
Ich hoffe nur ganz sehr, daß die Katze das Impfen gut verträgt und nicht erst davon krank wird.

Dara

Tommolli
27.02.2003, 14:22
Schau mal unter www. katzenfreunde.de bei Allgemeine Informationen nach, da findest du als Ergänzung zu den Impftexten auch Meinung zum Impfsarkom.
Ich werde zur Zeit dafür bestraft, dass ich auf Anraten meine Tierarztes nicht mehr impfen ließ. Meine Versicherung spart es sich, 3 Wochen Klinikaufenthalt von 2 Katern zu bezahlen.

admin
27.02.2003, 14:36
@Tommolli
Das würde mich nun genauer interessieren.
Weshalb waren die Tiere in der klinik und weshalb zahlt die Kasse nicht? :mad:
Mittlerweile jährliche wie längere Impfintervalle anerkannte Praxis.

Beste Grüße;)
dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus AG