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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Juhuu Es Ist Soweit!!!



Annabell
14.05.2002, 17:15
Hi leute!
Ich bekomme wenn alles klappt in zwei wochen ein
pferd .Dazu möchte ich noch ein paar fragen geklärt haben.
1.Wie muss ich mich verhalten,wenn ich im gelände unfreiwillig absteige, und das pferd wegrennt?
2.Bis jetzt hatte meine süße (norweger stute) immer misch ;) ich meine damit,sie stand mal auf der weide und mal im stall. soll ich es so beibehalten, oder würde sie es lieber mögen,die ganze zeit auf der weide zu verbringen?
3.Was muss ich alles haben, wenn ich die stute bezitze?(ich hab mir schon ne liste gemacht,möchte aber vorsichtshalber nochmal klarstellen ob nichts fehlt schliesslich soll sie es ja gut haben bei mir )
3.Auf welchen wegen darf ich reiten,und wie oft am tag darf ich reiten?(das heißt wenn ich zum beispiel morgens eine stunde reite,und wenn ich fertig bin und in zwei stunden nochmal kommen und sie wieder reiten).
So das waren meine fragen.Ich freue mich auf antworten,und natürlich auch auf zusätzliche tipps

eichhoernla
14.05.2002, 17:38
Hi!
Also, wenn du mal "unfreiwillig" absteigst, solltest du eigentlich immer die Zügel in der Hand behalten. Üben kann man das natürlich sehr schlecht, aber sobald du merkst das deine (Norweger?) Stute anfängt zu "spinnen", nimmst du einfach die zügel fester. Das heit ncht das du jetzt im maul rum reißen musst!! nimm sie einfach etwas fester in die hand, und geb ihr paraden. Falls du doch mal fliegst, hast du wenigstens die Zügel. Die meisten pferde kommen sofort zurück, schließlich sind sie ja Herdentiere. Bei meinem früheren Norwegerpflegepferd war es so, das er immer 4 oder 5m weiter trabte, bis zu einem Stück Wiese, wo er sofort genüsslich anfing zu fressen :rolleyes:

Naja, das mit der koppel musst du selbst wissen. Es ist natürlich praktischer und zeitsparender, sein pferd im stall zu halten. Mein Trakehner Rusty steht tagsüber (von 7.00 - 19.00) auf der koppel, nachts stelle ich ihn in die Box. Mein Isi und mein Hafi stehen ganztägig auf Offenstall. Du musst aber auch darauf achten, dass, wenn sie im offenstall stehen,es ein guter offenstall ist. Er muss also min. 1 mal die Woche ausgemistet werden (unserer wird täglich ausgemistet) ud muss groß genug für die pferde sein. Es darf auch nicht matschig sein, sonst bekommen die süßen schnell Mauke oder Hufrehe. :mad:
Außerdem wäre es am besten, wenn die Rundraufen hätten. So können auch die Rangniedrigeren mit dem "Big Boss" speisen. ;)

Zur Ausstattung. Du brauchst einen Sattel,Trense,Gebiss,min.2 Satteldecken,Abschwitzdecke (nicht so wichtig, aber sehr sehr praktisch), Putzzeug,1 oder 2 Halfter, 2 führstricke (falls einer reißt), Lederpflegezeug, Gamaschen und/oder Bandagen, Fliegenspray (geht aber auch kurzfristig mit ner zitrone), Ja, das wäre eigentlich am anfang das wichtigste. du brauchst deine ganz normale Aurüstung. Und longierset brauchst du auch, des hab ich vergessen. und huffett. Ja, aber sonst...

Wegen den Wegen... du darfst (eigentlich) überall reiten, nur manchaml gibt es ja die Schilder, die darauf hinweisen, dass du da nicht reiten darfst. Des ist dann ein rundes schild, rot umrandet, mit nem reiter in der mitte. In der Stadt und im dirf würde ich auch nicht reiten, im Dorf geht es noch so halb, aber n der Statd auf keinen Fall!!!
Du kannst natürlich dein Pferd 2 oder 3 mal am Tag reiten. Du darfst es nur nciht überanstrengen!
ich geh mit meinem Haflinger (Asterix) und mit Littla (Isistute) früh asureiten. dann reite ich meistens Asti und hab littla als handpferd dabei. Während ich mit denen unterwegs bin, hab ich rusty auf den platz, dort tollt der dann a weng rum. Nach der Schule mach ich dann erst 1 - 2 Stunden Dressur oder Springen mit Rusty, es geht aber auch pft ins gelände. Danach reitet meine kleine Schwester Littla und ich begleite sie mit Asti.
Abends ist littla dann meistens müde und ich geh mit asti udn rusty nochmal spazieren. *gg*
Das ist dann aber schon ein ziemlich langer Tag. Das mach ich meistens am WE. Und unter der Woche mach ich 1 Stunde Dressur bzw. springen mit Rusty, mit Asti und littla geh ich früh spazieren und nachmittags wird geritten. So. und mit rusty geh ich abends immer noch durchs dorf oder spazieren, kommt drauf an.

Also ,ich hoffe ich hab dir geholfen!!!
Falls du noch Fragen hast, melde dich bei:
eichhoernla@web.de

Bin immer gerne bereit!

PS: hab ja schon viel Erfahrung mit meinem Isländer,Haflinger,und Trakehner! und meinem Trakehnerfohlen Sheitan! Aber der ist ja erst 2 und noch auf fohlenkoppel...

Ciao ~eichhoernla~

Annabell
16.05.2002, 18:47
Hi!Ich hab noch ein paar fragen!!!
1.colleen(mein bald pferd)Ist noch jung und noch nicht richtig ausgebildet.Da ich schonmal ein pferd ausgebildet hab (naja war ein weidepony und ich hab mit ihr nur das wichtigste geübt) möchte ich das auch mit colleen versuchen.Also:Den rechten vorderhuf geben kann sie schon sehr gut.nur bei den anderen hapert es ein bisschen.Entweder versucht sie ihn wegzuziehen,verliert das gleichgewicht,oder,wenn ich hinten auskratzen will,versucht sie auch den huf wegzuziehen, und tritt dann zu seite.
2.Reiten kann man sie schon.Aber galoppieren klappt noch nicht.Als ich sie geritten bin, und galppieren wollte bin ich unfreiwillig abgestiegen,weil sie eben nur gebuckelt hat.Meine ,,helferin,,sagt ich soll versuchen oben zu bleiben und wenn sie ein paar schritte richtig galoppiert aufhören und sofort loben.Kann man es ihr nicht schonender beibringen?
3.Ich weiß nicht ob das pferd schonmal im gelände war.Wenn ich mit ihr ins gelände möchte(die ersten paarmale)Ist zwar ein pferd dabei weas das schon gewöhnt ist,aber woran muss ich denken wenn ich mit ihr ins gelände gehe?
4.Manchmal wenn ich sie führe(zb auf die weide zum putzplatz bleibt sie stehen.Ich gebe ihr dann immer einen klaps auf den hintern, dann läuft sie ein paar schritte und bleibt wieder stehen.Sie will einfach nicht von den anderen ponys weg glaub ich.
5.Brauche ich bandagen ?Ich will ja nur mit ihr ins gelände und keine turniere reiten!!!



Naja,sie ist noch jung und kennt wenig aber das kriegen wir hin.Bei mir war es sozusagenliebe auf dem ersten blick!!!:D

Simone
16.05.2002, 22:05
zum anfang hab ich mal eine frage wie alt seid ihr beiden denn? du und dein baldiges pferd:-))
norweger sind eigentlich recht friedliche rassen . die ausbildung solltest du langsam angehen. galopp würd ich solange wie die balance nicht stimmt erstmal nicht reiten viel eher solltest du viel schritt und trab üben dabei kann man die übergänge gezielt üben . wichtig LOBEN alles was gut klappt sofort LOBEN innerhalb von 6 sekunden weil späteres lob nicht mit dem in verbindung gebracht werden kann wofür du es lobst .da du unfreiwillig abstiegst würd ich dir auch raten reitstunden zu nehmen um deinen sitz zu festigen:-)) knie an sattel und gerade sitzen:-)) dann klappt das aussitzen von bucklern auch bald.
ausrüstung ganz wichtig ein richtig passender sattel und trense . normalerweise hält man bei einem abflug die zügel fest aber davon kann ich nur abraten weil ich die erfahrung gemacht hab ,ich persönlich nicht, das die leute die versuchen die zügel festzuhalten ,beim sturz, sich schwere verletzungen zuziehen. normalerweise läuft das pferd nicht weit weg meistens richtung stall oder zur nächsten wiese. mit dem allein ins gelände gehen würd ich erstmal abstand nehmen bis eine gewisse grundausbildung für euch beide vorhanden ist.
pferde sind keine boxentiere sollte man nicht vergessen und grad norweger sind robustrassen welche sich auf der koppel am wohlsten fühlen bzw offenstall .bandagen und so ein schnickschnack brauchst du nicht viele die meinen dies ihren pferden zu machen schaden mehr als es nützt . huffett ist ebenfalls überflüssig schau mal in die huffett box.
das hufe geben muß geübt werden vor allem mit viel lob und am anfang auch mit leckerli :-) da bekommt man jedes pferd dazu die hufe zu heben allerdings wenn es dies kann die leckerlies reduzieren damit es die hufe auch ohne gibt ein streicheln tut es dann auch. fang mit dem huf an den es gut gibt . da pferde normalerweise lauftiere sind macht es denen auch nichts aus wenn sie 2 mal täglich geritten werden solange wie es keine schwerstarbeit ist. im gegenteil pferde die täglich mehrmals geritten werden also nicht nur 1 std halle und dann 23 std box denen geht es viel besser als denen die nur im sandkasten bewegt werden.
gruß simone

Annabell
17.05.2002, 11:17
Hi!
Ich bin 13 und mein hotti ist 5 Ich reite6 jahre.Mit reitstunden ist das so eine sache.In der reitschule wo ich war hat unserer lehrer die pferde mit kuli angemalt und so.Naja,Auf jedenfall hilft die wo der norweger jetzt steht beim ausbilden.Normal kann ich mich auch draufhalten wenn das pferd anfängt zu buckeln,aber sie kam mir so lanksam vor das ich nicht damit gerechnet hab das sie buckelt.Naja,Ich denke ich werde es auf einem umzäunten longierplatz nochmal üben (der ist natürlich gros genug)Aber ich denke ich krieg das schon hin ich hab sie ja auch erst auf probe.Danke für die antworten und ich freue mich auf viele mehr tipps!;)

17.05.2002, 11:49
hi!
erstmal glückwunsch zum pferd!

ich hab auch noch ein paar hilfreiche tipps für dich! ;)

erstmal wegen dem führen: meine stute reaiert auf ziehen am halfter manchmal etwas stur. viel besser läuft es wenn sie am relativ lockeren führstrick hinter mir her läuft. das hat einen ganz simplen grund. pferde untereinander verständigen sich wie folgt: dreht sich ein pferd um, läuft los und sieht sich nicht dabei um heißt das: du darfst mir folgen. dreht es aber den kopf, sieht das andere pferd an und legt vielleicht noch die ohren an heißt das: komm ja nicht mit! wenn du dich also zu deiner stute umdrehst und am führstrick ziehst weiß sie nicht genau was du von ihr willst. einerseits weiß sie, daß sie mitkommen soll, andererseits machst du ihr klar: folge mir nicht. da komm ich auch gleich schon zu
tipp 2: wenn du einen eingezäunten longierzirkel zur verfügung hast, dann mach doch mal ein join-up! das kann ich nur jedem empfelen. es fördert das verständnis des reiters für das pferd und das pferd schließt sich dem reiter an. der mensch wird zum herdenführer. das erleichtert dir vieles im umgang und auch beim reiten. denn wenn du der boß bist, dann wird gemacht was du möchtest und das ganz freiwillig und ohne große probleme. dann folgt sie dir auch von den anderen pferden weg. :D

mit den bandagen geb ich simone recht, die sind im allgemeinen überflüssig. sie können am anfang sehr hilfreich sein, wenn sie ihre beine noch nicht richtig koordinieren kann. das schütz vor verletzungen. wenn sie nicht (mehr) in gefahr ist sich selbst beim traben stangen treten usw gegen die beine zu treten, brauchst du auch keine bandagen mehr. und im gelände sowieso nicht! die verhindern sonst nur die gesunde entwicklung der sehnen und der beinmuskulatur. klar, das ist eine stütze und entlastet die muskeln. das hört sich ansich gut an, aber die muskeln bauen sich im gegenzug auch nicht weiter auf. irgendwann kann man dann ohne bandagen oder sehnenschoner nicht mehr reiten. :mad:

übrigens, meine pferde stehen den ganzen sommer über auf der koppel. die finden das klasse und sind viel ausgeglichener. nur im winter kommen sie in den stall. das liegt an unserem bauern, der will verhindern, daß die pferde die koppeln komplett zertrampeln.:)

ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen!

alles liebe
franzi

Annabell
17.05.2002, 12:05
Hi was ist join up?Kannst du mir mehr auskunft darüber geben:confused: :confused: :confused: :confused:

Annabell
20.05.2002, 21:36
HI LEUTE!DANKE FÜR EURE HILFE UND DIE VIELEN TIPPS WIR WERDEN COLLEEN JETZT KAUFEN UND ICH WERDE MIT IHR FÜR MINDESTENS VIER WOCHEN AUF AUSBILDUNG GEHEN:D :D :) :) ;) ;) :p :p :rolleyes: :rolleyes: :cool: :cool:

23.05.2002, 11:01
ich hab dir aus dem archiv mal einen text kopiert, der das sehr gut erklärt. ich war zu faul das alles nochmal zu schreiben. :D
ist ziehmlich lang.. kompliment an die verfasserin, gut erklärt!

Join-Up zu erklären, ist in wenigen Worten schwer, aber ich will es einmal versuchen. Join-Up heißt - zusammenkommen, sich anschließen. Dem folgt das Follow UP - das Folgen. Bei einem Join-Up sollst Du Dein Pferd durch Deine Köpersprache davon überzeugen Dir zu vertrauen - sich Dir anzuschließen und Dir dann zu folgen. Deine Körpersprache soll dabei die einer Leitstute sein, die ein Herdenmitglied zurechtweist. Die optimale Umgebung für ein Join up ist ein Roundpen, ein Logierzirkel oder wenn nichts anderes geht ein kleiner Platz - ein Paddock, oder eine halb getrennte Halle. Im Durchmesser solltest Du (bei Kleinpferd) mindesten 10m bis max 20m Platz haben. Du beginnst damit, daß Du Dein Pferd von Dir wegjagst - wegschicken - frontal dem Pferd in die Augen sehen, sich groß machen agressive Haltung einnehmen (als wärest Du mächtig sauer) Deine Körperachse sollte sich parallel zum Pferd halten, Deine Position in der Mitte des Pferdes eher mehr nach hinten, vor das Pferd nur, wenn Du es bewußt stoppen lassen oder einen Richtungswechsel herbeiführen willst. Setze Deine Arme aktiv ein, als wärst Du ein Raubtier, und wolltest das Pferd anspringen, mit einem langen Strick (Longe ist meist zu leicht) den Du ab und an dem Pferd in Richtung Hinterhand nachwirfst (nicht schlagen) verstärkst Du die Flucht. Dein Pferd reagiert nun mit Flucht, dies kann sogar ein rasender Galopp um Dich herum sein, mindestens ein schneller Trab ist es immer. Am Anfang setzt Du es immer mal wieder unter Druck (Scheinangriffe mit dem Seil). Aber Vorsicht! Beaobachte es ganz genau. Achte auf das innere Ohr. Wenn es sich Dir zuwendet, beginnt das Gespräch - denn Join Up ist ein Gespräch. Du sagst - ich will Dich nicht bei mir - also wegschicken - irgendwann sagt Dein Pferd - ich möchte nicht mehr weglaufen. Dies sagt es, indem Dir das innere Ohr zugewandt ist, der Kopf zumindest auf der gebogenen Linie (also nicht nach aussen weggestreckt ist)und sich der Kopf wenigstens minimal absenkt. Dann sagst Du - na vielleicht reden wir - und nimmst den Druck etwas weg, indem Deine Augen nicht mehr in seine blicken, sondern Richtung Schulter oder Pferdemitte wandern, Deine Schultern fallen leicht nach vorne, Deine Arme entspannen sich, Deine Hände sind geschlossen, Dein Kopf neigt sich leicht nach vorne. Nicht wundern, wenn das Pferd nun erheblich langsamer wird oder gar stehenbleibt - ist gut so. Nun sollte das Pferd erkennen, daß Du ihm eine Chance zum reden gibts, und auf dieses Gespräch eingehen - es sollte nun sagen - bitte tu mir nichts - bitte laß uns reden- ich will ja nur wieder bei Dir sein - dies sagt es, in dem es den Kopf senkt - evtl gar am Boden schnubert, die Ohren sind bei Dir, es beginnt zu kauen und sich auffällig die Lippen zu lecken - je mehr Dein Pferd bittet, um so mehr musst Du den Druck wegnehmen. Schließlich wird es bittend stehenbleiben. Nun solltest Du ihm sagen - ist ja alles wieder in Ordnung - Du darfst zurückkommen - ich bin ja für Dich da. Dafür drehst Du Deine Körperachse in eine 45 Grad Winkel zum Pferd (es steht dann quasi hinter Dir)Du bietest ihm Deine Schulter also Flanke (machst Dich selber verletzlich). Dein Schultern sind rund nach vorne, Deine Hände ganz ruhig und passiv, den Strick kannst Du vorsichtig fallen lassen (muß aber nicht - je nach Pferd), Du siehst das Pferd auf gar keinen Fall an (das Schielen aus dem Augenwinkel ist das Schwierigste). Hast Du die Signale Deines Pferdes vorher richtig gedeutet, sollte es jetzt langsam zu Dir kommen, bis sein Kopf Deine Schulter berührt - dies ist dann das Join Up, der schönste Moment überhaupt. Wenn Das Pferd zu Dir kommt, sagt es - ich will bei Dir bleiben, weil ich Dir vertraue, weil Du stärker und klüger bist und weißt was gut für mich ist (denn das ist die Rolle der Leitstute). Du belohnst Dein Pferd durch Streicheln der Stirn (gleichzeitig eine Dominanzgeste), richtest es durch einfaches Auflegen der Hand auf die Brust einen Schritt zurück, dann wendest Du ihm wieder die Schulter zu und gehst langsam los, möglichst auch Wendungen und Schlangenlinien einbauend. Dein Pferd wird Dir folgen, als hättest Du ein unsichtbares Band in der Hand(Follow UP).Bleibe zwischendurch immer wieder stehen, streichle es aber richte es auch mal einen Schritt zurück. Dies alles muß vollkommen ruhig und bedächtig vor sich gehen. Probleme die auftauchen können: Zu aller erst mußt Du natürlich immer Deine Körpersprache überprüfen - man lernt es nicht beim erstenmal - aber man kann sehr schnell ein Gefühl dafür entwickeln. Das häufigste Problem ist - Dein Pferd gibt einfach nicht weit genug nach, es will kein Join Up machen - dies kann an Deiner Körpersprache liegen (bist ja kein Profi) oder an der sehr dominanten Persönlichkeit Deines Pferdes, oder an mangelnder Geduld Deinerseits. Wenn Du aus irgend einem Grund glaubst es reicht für heute - Dein Pferd aber noch nicht zum Join Up gekommen ist, dann hole es von der Stelle ab an der es steht. Wenn Dein Pferd zwar Signale setzt aber nicht zu Dir kommt, gehe langsam - nie frontal, sondern seitlich und teils rückwärts in Schlangenlinien zu ihm hin. Bleibt es ruhig stehen und ist mit seiner Aufmerksamkeit bei Dir, streichle den Kopf, richte es mehrere Tritte rückwärts, streichle es wieder, gehe auf seinen Kopf zu (nicht die Hände heben) es sollte ausweichen, aber mit dem Kopf auf Deiner Höhe bleiben, und die Hinterhand wegdrehen. Nun gehe langsam - wie oben beschrieben los. mach aber mehr Pausen richte mehr rückwärts, lobe viel - aber NICHT MIT DER STIMME. Dann hast Du zumindest ein Follow Up errreicht, und dies ist auch schon ein guter Schritt in die richtige Richtung. Auf jeden Fall wirst Du merken, daß Dein Pferd anschließend viel aufmerksamer und ruhiger im Umgang ist. Join Up ist keine einmalige Sache, sondern sollte immer mal wieder wiederholt werden. Ich finde allerdings, daß Join Up einen Auslöser haben sollte, sprich ich setze es nur ein, wenn mein Pferd sich nicht so verhält wie ich es möchte - dies kann z. B. auch aufdringliches Verhalten beim Füttern sein. Oder Rumhampeln beim Führen ect. Als kleines Beispiel - ich kannte bei meinem ersten Join Up Versuch das Buch von MR, in dem das ganze sehr gut (viel besser als ich es kann) beschrieben ist. Ich gehe schon sehr lange mit Pferden um und konnte mich relativ schnell auf diese Körpersprache einstellen. Mein Hengst - der mir damals Probleme machte - ist sehr dominant. Bei den ersten vier Anläufen kam es immer ur zum Follow Up und der Effekt verpuffte relativ schnell (fast als würde er mich austricksen)beim fünften mal wurde ich richtig böse, und bleib sehr konsequent (ich war mir dann ja auch schon sicherer was ich tat). Dann kam es zum Join Up und seit diesem Tag trat das damalige Problem nie wieder auf und wir haben ein wesentlich besseres und vor allem viel mehr von Ruhe bestimmtes Verhältnis zu einander. Aber wie gesagt es war das 5. Join Up Training innerhalb von ca 7 Tagen. Faszinierend war für mich, daß die Pferde wirklich diese Körpersprache verstehen, und tatsächlich diese Signale zeigen, die MR in seinem Buch beschreibt. dies ist eine kopie also nicht von mir direkt aber es erklärt dir super join up.auch wenn du es versuchst und es beim ersten mal nicht klappt gib nicht auf bei mir hat es auch 4 mal den anlauf gebraucht bis es bei meinem pferd klappte ich hab meinen über 2 std auf der koppel gescheucht bis er endlich soweit war.

auch wenn du mit ihr in beritt gehst, ein join up ist nie verkehrt!
viel spaß und erfolg beim probieren.

Araber
23.05.2002, 12:14
hi ich finde die tips die hir genannt worden echt super aber das die pferde hufrehe bekommen wenn es nass und und unsauber ist stimmt nicht pferde oder besser ponys bekommen hufrehe wenn sie zu viel eiweiß bekommen sprich zu fettes gras da sackt das hufbein ab meine ponystute hatte es auch mal und es kann immer wieder kommen deswegen steht sie IMMER AUF DIÄT WEIDE damit es nicht noch mal passiert mauke und strahlfeule kommen durch matsch und nassen dreckigen boden das ist war und es kann lange dauern bis mann das wieder weg hat weil es ja immer wieder feucht wird und bakterien sich schön vermeren können ist echt sehr anhänglich so das war es viel spaß mit euern pferden gruß araber