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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Laserbehandlung nach Bissverletzung notwendig?



Pampashase
10.08.2012, 23:18
Hallo zusammen,

Nina hatte eine tiefe Bissverletzung am Bauch. Deshalb war sie heute bei einem anderen TA, als bei unserem Haus TA.
Diese Praxis hatte sich so toll um Findus gekümmert. Daher wurde sie heute in dieser Praxis behandelt. Die tiefe Wunde wurde auch
gespült, sie bekam ein AB und dann wurde die Wunde mit dem Laser behandelt.
Hat nicht ganz 17,18 € netto mehr gekostet und dann bekamen wir noch ein Wundgel für 11,25 €.
Es geht wir hier nicht uns Geld, wenn es wirklich der Katze zugute kommt? Aber kurz geschluckt habe ich schon, als ich für die Behandlung der
Bissverletzung 74,45 € gezahlt habe. Bei unserem Haus TA zahle ich für eine Behandlung einer Bissverletzung 20,01 € netto.

Was haltet Ihr davon? Ist das notwendig und wirklich ein medizinischer Fortschritt, oder eine Maßnahme der Praxis zur Abzahlung des
Lasergerätes.
Bisher hatte ich noch keine Laserbehandlung bei einer Bissverletzung an unseren Katzen.

Steppenläufer
11.08.2012, 09:56
Hi,

ich kann dir leider nicht helfen, da ich von einer solchen Behandlung noch nie etwas gehört habe und mir den Vorteil auch nicht vorstellen kann. Röntgen würde ich bei einzelnen tiefen Bissverletzungen für sinnvoll halten, weil die Verletzung auf eine Schussverletzung zurückgehen könnte.
Aber mich interessiert: Was genau wurde denn mit dem Laser gemacht? Eine Blutung gestillt?

Gute Besserung :kraul::bl:

Hundkatz
11.08.2012, 12:41
Soviel ich weiß wird so die Wunde keimfrei gemacht, also macht das Sinn.

Hundkatz
11.08.2012, 12:44
Soviel ich weiß wird so die Wunde keimfrei gemacht, also macht das Sinn.
http://www.dr-vet-ziegler.com/index.php/laserbehandlung.html

Pampashase
11.08.2012, 14:19
Wie groß die Bisswunde an sich war, weiß ich nicht. Auf der Haut war ein Schorf. Aber die eigentliche Verletzung und Entzündung geht ja unter der Haut weiter.
Unter der Haut wurde schon so ein Zentimeter rundherum mit Wasserstoffperoxyd gespült. Aber es kam kein Eiter aus der Wunde geflossen.
Vor längerem hatte Nina mal eine Bissverletzung neben den Wirbelsäule. Da hatte sich schon ein Abzess gebildet. Da kam richtig eine Menge Eiter aus der
Wunde geschossen. Die Bissverletzung wurde aber nur gespült und mit ABs behandelt.
Gut, eine Langzeit-AB-Spritze hat Nina gestern auch bekommen.

Unser zweiter TA (1996) hat einen Abzess aufgemacht, ein AB gespritzt und das war alles. Und das wurde wieder.

UlliLili
11.08.2012, 21:48
Der Link zeigt einen Laser als "Biostimulator" zum Abheilen großflächiger Wunden. Ich kenne den Einsatz eines Lasers bei Zahnops, um Wunden im Maul zu verschliessen oder Gewebe zu entfernen, das da nicht hingehört. Das ist es toll. In Ninas Fall wars vermutlich ein "Heilbeschleuniger" und in meinen Augen daher nicht notwendig. Ob sinnvoll oder nicht, weiß ich nicht. Aber normal wird ein Abszess aufgemacht, Eiter raus, gespült, AB gegeben, fertig. Gut, kommt darauf an, wo der Abszess sitzt, ob am Gelenk oder so. Dann macht man das ja in Narkose. Ich hatte es nur zweimal, dass ich zum TA musste, beides Mal an den Kniegelenken. Das hat dann ganz schön gekostet. Ganz ehrlich, oftmals geht ein Abszess alleine auf. Oder ich mach Jodsalbe drauf, das beschleunigt das. Wenn es an einer unproblematischen Stelle ist.
20 EUR für ne Bissverletzung finde ich günstig, oder kommt da das "Vorstellen" des Tieres noch dazu und die Medikamente?

Pampashase
11.08.2012, 23:19
Nain, dass ist alles mit Untersuchung, Spülung und Injektion. Deshalb war ich ja über die über 70 € so geschockt.
Die Bissverletzung war an der Unterseite über den Rippen. Der Abzess, sofern es schon einer war, musste nicht eröffnet werden.
Der TA musste nur den Schorf abkratzen.
Anfang der Woche werden wir nochmals zur Kontrolle fahren. Dann werde ich den TA mal fragen, weshalb der Laser da eingesetzt wird.
Wir hatten schon weit schlimmere Bissverletzungen und der Laser wurde nicht eingesetzt.