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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ab wann sollte man einen welpen an die leine gewöhnen?



hennschii
04.06.2012, 18:04
ich bin ein wenig verunsichert weil ich vorhin mit meinem colli-mix kurz an der strasse war zum lösen weil sie mir grad auf den teppich machen wollte.
hat alles gut geklappt.
da kommt eine frau vorbei und fragte wie alt der hund denn sei. ich sagte das sie 7 wochen alt ist. da wär sie mir bald an die gurgel gesprungen und was mir einfällt den h8und so früh an die leine zu nehmen.

es wäre schlecht für die knochen u.s.w.
hat sie recht oder übertreibt sie

Wiesenhund
04.06.2012, 18:11
Solange die Leine nicht so schwer ist, dass sie den Hund erschlägt ...

Eigentlich sollte aber ein Hund frühestens mit acht Wochen abgegeben werden, so sieht es das Tierschutzgesetz vor. Gute Züchter oder verantwortungsvolle Halter der Mutterhündin haben dann den Nachwuchs auch schon an Halsband und Leine gewöhnt ;).

OESFUN
04.06.2012, 18:17
Vor Vollendung der achten Lebenswoche soll/darf kein Welpe von seiner Mutter und den Geschwistern getrennt werden. Wie schon geschrieben haben Hunde die verantwortungsvoll aufgezogen wurden zu dem Zeitpunkt Halsband und Leine schon kennengelernt. Ansonsten sollte diese natürlich Grösse und Gewicht des WElpen angepasst sein und da die Spaziergänge zu der Zeit logischerweise noch nicht sehr ausgedehnt sind hält sich die Belastung für den Welpen auf jeden Fall in Grenzen ......

judith-ort
10.06.2012, 18:46
Habe auch das Problem mit der LEINE.Mein Doggen-Welpe ist jetzt 14 Wochen,ich habe keine Chance mit ihm einige Meter zu gehen, er erwürgt sich fast.Ohne Leine gehts prima,aber es fahren immer wieder einige Autos.Laut dem Züchter 1 Jahr mindestens nicht an die Leine, nur im Garten herumtollen lassen, alles was er selber will.
Leider hat er einen Nabelbruch-wer weiß darüber Bescheid wie lange diese Operation dauert und wie gefährlich sie ist.Bruch hatte er schon als ich ihn bekam,.Habe meinen Rüden bei einem Züchter aber ohne Papiere gekauft.
Schönen Sonntag Euch allen-Judith

OESFUN
10.06.2012, 19:24
Hallo Judith -- wenn ich ehrlich sein soll hat dir dieser "Züchter" totalen Blödsinn erzählt. Einen Junghund das gesamte erste Lebensjahr zu isolieren , nichts anderes ist eine Haltung im Garten, ist nicht artgerecht. Zum jetzigen Zeitpunkt solltest du mit ihm bereits eine Welpengruppe besuchen in der er Sozialverhalten im zusammenleben mit anderen Hunden kennenlernt. Auch die ersten wichtigen Erziehungsschritte sollten eingeleitet werden und da ist die Leinenführigkeit eine der ersten, bei guten Züchter haben die Welpen bereits vor der Abgabe ihre ersten Erfahrungen mit Halsband und Leine gemacht.

Zum Nabelbruch - eigentlich sollte so etwas schon beim Züchter erledigt werden . Das nützt dir aber jetzt herzlich wenig. Was sagt denn der TA dazu ?? Er ist der Ansprechpartner der dir genau sagen kann was in dem Zusammenhang nötig ist.

Masterplan
10.06.2012, 19:26
Hallo Judith,

ich bin entsetzt über die Aussage deines "Züchters" (sorry, aber solche Leute sind für mich keineswegs Züchter, sondern höchstens Verkäufer, eher Vermehrer). Auch verkauft man keinen Hund mit einem Nabelbruch ohne auf die Folgen hinzuweisen.

Einen jungen Hund einen Jahr lang nur in den Garten zu lassen ist doch kein hundewürdiges Leben. Außerdem ist ihn im Garten nur "herumtollen" zu lassen, statt mit ihm ruhige Spaziergänge unternhemen sicherlich nicht die richtige Auslastung für eine junge Dogge, die ja doch zu Gelenkproblemen neigen. Dein Hund braucht Sozialkontakte zu Artgenossen, muss vor allem des eigenen Raums schnüffeln können und Erfahrungen sammeln. Davon abgesehen braucht er angemessene Erziehung (nicht nur, weil dein Doggenrüde ausgewachsen dir kraftmäßig deutlich überlegen sein kann) und die lernt man auch nicht im eigenen Garten.

Ich würde zunächst zuhause mit einer dünnen und leichten Leine üben, ab und zu die Leine dran und versuchen ein paar m zu locken. Dabei wirst du viel Geduld und Einfühlungsvermögen brauchen, Doggen sind sehr sensibel. Ist dein Hund schon ans Halsband gewöhnt? Suche doch mal nach einer Hundeschule oder einem Hundeverein mit Welpengruppe, dort kann man dir sicherlich auch helfen.

Zum Nabelbruch weiß ich leider nicht viel. Ich würde dazu einen TA befragen, es gibt auch Fälle, wo keine OP nötig ist.

SchokoBlättchen
11.06.2012, 08:06
Also ich hab meinen Hund auch recht früh an die Leine gewöhnt.
Auch hatte er einen Nabelbruch, was aber schon vom Züchter operiert lassen wurden ist und es gibt keine Probleme damit.
Man muss nur nach der OP 2 Wochen etwas ruhiger spielen damit sich die Naht nicht löst und auch so alles abheilen kann.
Heute sehe ich nix mehr davon.
Wenn dein Hund erst einige Wochen ist reicht es meist auch ihn mal auf der Wiese rennen zu lassen. Allerdings habe ich ihn schon mit ca. 12 Wochen langsam an die Leine gewöhnt.
Einfach mal um machen und einige Meter gehen. Wenn du das immer wiederholst interessiert es den Hund irgendwann nicht mehr.

OESFUN
11.06.2012, 09:11
Der Welpe ist jetzt bereits 14 Wochen alt und es wird wirklich Zeit ihn an die unterschiedlichsten Dinge zu gewöhnen - man sagt das die Prägephase ca. 16 Wochen dauert . Danach kann er es sicherlich auch noch lernen aber es wird , je älter der Hund wird, schwieriger .

oehrchenjule
11.06.2012, 09:11
guten morgen,
ich kann mich da meinen vorgängern nur anschliessen.. wat war dat denn fürn züchter... ?? ich mein, ich sag mal vorsichtig, das ich warscheinlich auch auf einen vermehrer reingefallen bin, bzw meine vorgänger, von denen ich meinen hund habe..
was das problem mit der leine angeht, erst mal in der wohnung anfangen.. halsband an, 5 minuten damit laufen lassen.. wieder ab, leckerchen geben... so hab ich das mit meiner pink gemacht.. wobei sie eigentlich halsband und leine kannte...
hast du denn schon versucht, deinem hund die leine mit halsband anzulegen??
wenn du den hund isolierst, und nur im garten rumtollen lässt, stell dir mal vor, was passiert, wenn sie älter wird... wenn ich das richtig verstanden habe, hast du eine dogge... und doggen sind keine kleinen hunde.. und stell dir nun mal vor, du lässt sie ein jahr werden, und fängst dann erst mit leine an... dein hund macht den molly mit dir :-))
fang ganz behutsam an.. erst mal nur mit ihr vor die tür, wenn sie sich dort sicher fühlt, ein bischen weiter gehen... sie muss doch ihr revier kennen lernen.. und andere hunde treffen...
und ich kann nur weiter geben, was mir meine lieben berater hier empfohlen haben.. 5 minuten pro lebenswoche... und nach jedem schlafen, spielen, ect raus auf die strasse... zum sauber kriegen...
und wenn sie sich gelöst hat, leckerchen und gaaaaaaanz viel loben.. so wird das gassi gehen für sie/ihn toll... :-))

oehrchenjule
11.06.2012, 09:57
alles zurück... ich weiss nicht, wie ich auf dogge komme :-) mann mann, ich werd immer eigenartiger.. lach

OESFUN
11.06.2012, 09:59
..... bist nicht eigenartig --- ist doch eine Dogge , im Moment antworten wir nicht mehr der TE sondern auf Posting Nr.4

judith-ort
11.06.2012, 17:09
Danke Euch für Euer Interesse.Ich bin ja am Land (kleiner Bauernhof)mit viel Grund, ein zweiter Hund 2 Jahre, Pferde, Katzen.....
Ist ja nicht so, daß er in einem kleinen Garten aufwächst.
Der (ZÜCHTER)??? bin wohl reingefallen, aber Hund war so süß und ich hatte meinen Doggen-Labrador 2 Monate davor durch 12 Stunden Todeskampf (13 Jahre) verloren.
Ich wollte wieder so einen tollen Hund wie meinen "Tibor" ein Wesen wie aus dem Bilderbuch.Ich werde wohl nie darüber hinwegkommen.
Ich war ja beim Tierarzt, der den Nabelbruch,Harnwegsinfekt festgestellt hatte. Aber ich muß zuerst den zweiten Impfzyklus abwarten wegen der Operation. der erst so um den 18.Juni ist.
Leider wird bei uns über den Sommer kein Welpenkurs angeboten, aber ich werde im Herbst ganz sicher einen besuchen.
Einen schönen Tag wünscht Euch Judith