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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : gegen Fip impfen?



Issolu
18.05.2012, 18:36
Ich war heute mit unserer Katze beim TA. Es gibt da eine Impfung gegen Fip. Unsere TA hat uns davon erzählt, sie sagte allerdings auch das nur ein 60 prozentieger Schutz dann da ist.Was würdet ihr machen? sie gegen Fip impfen lassen, oder nicht?
Unseren Kater lasse ich sicher nicht impfen, aber bei der Kleinen?
Grüße Issolu

Pampashase
18.05.2012, 20:03
Schön, dass Du wieder den Weg hergefunden hast! :hug::hug::hug:

Einen Rat kann ich Dir eigentlich hierzu nicht geben. Aber ich kann Dir sagen, dass ich meine Katzen nicht geben FiP impfen lasse und auch nicht lassen werde, bis mir der TA sagt, dass das erforderlich ist.:kraul::kraul::kraul:

Ich finde es sehr nett von Deiner TÄ, dass sie Dich auf die Impfung aufmerksam macht. :DAber eigentlich erwarte ich von einer TÄ mehr.
Nämlich den Rat, ob in der Situation, in der die Katzen leben, die Impfung sinnvoll ist, vor allem für die Kleine, oder sogar ein Risiko.:?:

Es geht doch darum, ob Deine Kleine schon mit dem Corona-Virus in Kontakt gekommen ist und ob die Impfung dann zur Mutierung der
Viren beitragen kann. Aber da muss Dich die TÄ beraten. Lass Dich da bitte nicht abwimmeln.

Wie alt ist denn die Kleine?

In Deinem anderen Faden habe ich es Dir auch schon geschrieben. Mikesch hatte eine Blutuntersuchung ca. vier Monate bevor Fanny und Nina bei uns einzogen. Sein Titer war 1:100. Wir haben Fanny und Nina nicht impfen lassen und sie sind nicht erkrankt.

bibilein
18.05.2012, 20:06
Hallo,

das dies geimpft wird, hab ich auch noch nie gehört. Ich dachte immer, diese Impfung würde nichts bringen bzw. hab ich irgendwie in Erinnerung, dass der Tierarzt meinte, das wird nicht geimpft?! Aber ganz genau, weiß ich es auch nicht.

Gruß
Sandra

wailin
18.05.2012, 20:41
Naja, ob die Impfung was bringt oder nicht kommt immer etwas auf die Konstellation an......Bei der FIP Impfung muss man sich sehr bewusst sein, dass es eine reine "Barriere-Impfung" ist. D.h. sie wird in die Nase gegeben, weil die Übertragung in der Regel über die Nasenschleimhaut erfolgt = Katze bekommt im Tö Kontakt mit infiziertem Kot. Aber selbst das heisst überhaupt nichts, denn es würde zunächst "nur" eine Corona Infektion auslösen, die in sich wiederum recht harmlos ist. Unter bestimmten Bedingungen, kann Corona nun wieder zu FIP mutieren. Aber es wäre halt nur eine "Mutation" - wenn auch eine sehr fatale........

Bei grösseren Gruppen und insbesondere bei Wohnungskatzen (= relativ viele Katzen benutzen ein Tö) und dann auch noch bei bestimmten Alterskonstellationen ändern sich die Wahrscheinlichkeiten =Katzen unter 1 Jahre und über 10 Jahren sind relativ deutlich häufiger anfällig für FIP.

Ich selbst habe eine Katze (15J und Schrumpfniere & vernarbte Leber) an trockene FIP verloren und ja, sie hat Rony zumindest mit Corona angesteckt. Die Infektion liess sich anhand des Titers recht deutlich verfolgen. ABER Lilly, die nach der Quarantäne Zeit einzog ist ebenso wie Roulis und Flokes nach wie vor Corona negativ. Lilly lebt mit Rony seit rund 8 Jahren engst zusammen (GANZ grosse Liebe :love:) und Roulis und Flokes zogen mit je knapp 1 Jahr ein, also genau die gefährdete Altersgruppe und auch auch die drei Kater lieben sich sehr. Rony ist nach wie vor der einzig Corona positive in diesem Haushalt..........

Garantien gibt es nicht, nur Wahrscheinlichkeiten......Ich ganz persönlich würde nicht gegen FIP impfen lassen, einfach weil das Impfrisiko bei dieser speziellen Impfung für mich persönlich in keinem Verhältnis zum Schutz steht, aber das muss man für sich selbst entscheiden....

:cu:

Minione
18.05.2012, 20:47
Genauso wie Wailin sehe ich es auch! Wobei ich noch nen Schritt weiter gehe: meine sind trotz Freigang nur Grundimmunisiert und dann noch 2x nachgeimpft und seitdem nicht mehr. Auch Tollwut nicht obwohl wir eine Fledermauskolonie in der Nähe haben. Aber DAS ist MEINE Meinung, da muss jeder für sich selber entscheiden.
Vielleicht hilft dir das Buch "Haustiere impfen mit Verstnad" weiter, sehr lesenswert!:tu:

Senoritarossi
18.05.2012, 22:36
Gegen Fip bitte nur impfen, wenn vorher klar ist, dass vorher keine Corona-Infektion stattgefunden hat! Wenn das Kaetzchen Corona-Viren-frei ist, kann man die Imofubg machen. Wenn nicht, kann die Impfung sogar fip provozieren. Ehrlich, ich würde nicht impfen lassen!

azalea
18.05.2012, 22:40
Ich würde nicht gegen FIP impfen lassen.
Es gibt Studien, dass das Risiko, den Krankheitsausbruch gerade durch die Impfung zu fördern, sehr hoch ist. :o

Becky
20.05.2012, 10:36
Ich würde nicht gegen FIP impfen lassen.
Es gibt Studien, dass das Risiko, den Krankheitsausbruch gerade durch die Impfung zu fördern, sehr hoch ist. :o
:( DAS würde ich auch nicht - niemals :o

azalea
20.05.2012, 11:15
:( DAS würde ich auch nicht - niemals :oGenerell werden Katzen (und auch Hunde) viel zu häufig geimpft - ob nötig oder nicht, das hinterfragt leider niemand.
Ich frag mich, wer sein Menschenbaby jährlich mit Impfungen vollpumpen würde...... :o :o

azalea
20.05.2012, 11:16
Sehr interessanter Link.... :bl:
http://www.dr-vet-ziegler.com/index.php/impfungen-kritisch.html

Senoritarossi
20.05.2012, 16:04
Ach, das ist ja auch die Frau Dr. Ziegler, die das Schwarzbuch Tierärzte geschrieben hat. Sehr interessantes Buch, fand ich, hab's gerade vorletzte Woche zum zweiten Mal gelesen. In dem Buch schreibt sie auch was zum Impfwahn der Ärzte.

azalea
21.05.2012, 21:01
Ach, das ist ja auch die Frau Dr. Ziegler, die das Schwarzbuch Tierärzte geschrieben hat. Sehr interessantes Buch, fand ich, hab's gerade vorletzte Woche zum zweiten Mal gelesen. In dem Buch schreibt sie auch was zum Impfwahn der Ärzte."Hunde würden länger leben wenn..." meinst du, gell. :tu:
:t: Sie is ja selbst TÄ

Senoritarossi
21.05.2012, 21:16
"Hunde würden länger leben wenn..." meinst du, gell. :tu:
:t: Sie is ja selbst TÄ

Ja, genau das Buch meine ich. So eine TÄ hätte ich auch gern! Aber da muss man wohl lange suchen ...

Hast Du Dich denn inzwischen entschieden, Issolu? Und wie geht es Euch mit der Kleinen? Hat sie sich schon gut eingelebt?

Issolu
22.05.2012, 15:57
Also unsere Käthe hat sich wirklich schon sehr gut eingelebt. Sie folgt uns durchs ganze Haus. Jetzt ist es ein bißchen schwierig, weil ich sie, wenn sie noch so klein ist nicht rauslassen will. Dann weint sie vor der Tür ganz schrecklich. Bei dem schönen Wetter zieht es uns einfach raus. Sind eure Katzen auch Freigänger? Ab was für einen Alter habt ihr eure Katzen rausgelassen?
Wir haben uns gegen eine Fip Impfung entschieden und hoffen einfach das es uns nicht nacheinander mit dieser Krankheit erwischt.
lG Issolu

Senoritarossi
22.05.2012, 16:39
Das ist doch schön, dass Käthe sich so gut bei Euch einlebt! Und wie versteht sich Filou mit ihr?

Ich habe Wohnungskatzen, insofern kann ich Dir bezgl. Freigängerkatzen leider nicht weiterhelfen. Ich meine mich zu erinnern, dass die Neuankömmlinge erst einmal eine ganze Weile im Haus bleiben sollten, bevor sie raus dürfen, damit sie eine starke Bindung zur Familie aufbauen können. Mir schwirrt da was von 4 - 6 Wochen im Kopf, aber ich weiß es nicht genau.

Sonst mach' doch mit diesem Thema einfach einen neuen Faden auf, da melden sich dann auch die Foris mit Freigängern, die bestimmt gute Tipps haben.

Jolien2
28.08.2012, 08:52
Aus gegebenem Anlass und in den vergangenen Wochen selbst Erlebtem klinke ich mich hier ungefragt mal rein.

Ich habe aus insgesamt 3 Praxen (Ost und West, also weit entfernt liegend und kein Kontakt zueinander) einstimmig folgende Aussage bekommen:

diese angebotene FIP Impfung ist völlig sinnlos und kann den Ausbruch der Krankheit sogar fördern. Solche Impfung ist nur dann sinnvoll, wenn es sich um Kitten aus einer strikt sterilen Zucht sind - somit keine unserer Katzen hier ...

Und der FIP Bluttest ist ebenso nichts weiter als Geldschinderei. Denn fast 90% aller frei lebenden Katzen sind ohnehin irgendwann mal mit dem Virus in Kontakt gekommen und haben Antikörper gebildet, müssen aber daran nicht auch infolge Virusmutation erkranken, Diese test sagt lediglich aus, ob bzw dass diese Tiere Antikörper gebildet haben, jedoch NICHTS hinsichtlich möglicher späterer Erkrankung. Spart Euch das Geld.

Ist eine Katze jedoch erkrankt (und zeigt Krankheitszeichen!) - gehört zur ersten Untersuchung dringend ein umfangreiches Blutbild. DIESES Geld ist "sinnvoll" angelegt und im Sinne des Tieres. Alles andere ist ... es nicht. Es dient höchstens der Forschung ...

Aschenputtel
28.08.2012, 11:31
Niemals:sn::sn: