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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahnfleischentzündung - Erfolge mit Revet H 24?



Yvchen
15.03.2012, 21:36
Eine meiner Katzen hat entzündetes ZF und auch ziemlichen Zahnstein. Sie ist gerade mal 2 1/2 Jahre jung. Hat jemand gute Erfolge bei dem ZF mit Revet H 24? Ich wollte es eigentlich mit Heilpilzen probieren aber R. war schneller zu besorgen für mich. Und ich wollte schnell was für sie tun. Beim TA waren wir schon.

Yvchen
16.03.2012, 21:11
Schade, offensichtlich hat niemand Erfahrung mit Revet. Hatte gehofft hier was zu erfahren darüber. Ich wäre auch für andere Empfehlungen dankbar. Traumeel habe ich auch da. Vom TA habe ich nur Platinum Oral Clean+Care Gel bekommen. Das soll sogar den Zahnstein etwas entfernen. Sie lässt sich das aber nicht gefallen und ich möchte sie nicht zusätzlich stressen mit der Behandlung. Ausserdem habe ich jetzt gesehen das da minimal Alkohol drin ist und das geht ja wohl mal gar nicht!

marylou
16.03.2012, 21:52
Huhu Yvonne, ich hab den Thread gerade erst entdeckt. :hug:

Mit Revet habe ich keine Erfahrungen, aber einen genialen Zahn-TA an der Hand, der auch auf E-Mails kompetent und ausführlich antwortet. Hat deine TÄ den Zahnfleischsaum am Zahnansatz mit der Sonde auf offene Furkationen untersucht? Was sagt sie denn zur Ursache der ZFE (Zahnfleischentzündung)? Ich denke, ohne klare Ursache ist eine Behandlung nicht wirklich sinnvoll.

Wir waren letzten Freitag mit Tahira wieder beim Zahndoc, weil sie wieder entzündetes Zahnfleisch hat(te). Die Untersuchung mit der Sonde hat zumindest ein schnelles Fortschreiten der FORL ausgeschlossen (GsD, ich wollte ihr nicht schon wieder eine Narkose zumuten :o), aber sie hat sichtbare Fieberbläschen im Mäulchen, die auch ursächlich für die ZFE sind. Sie hat 5 Tage Metacam bekommen und muss jetzt noch zwei Wochen lang eine Salbe fürs Zahnfleisch nehmen (Dentisept: http://www.tierarzt24.de/products/146685-albrecht-dentiseptpaste.aspx?AgentCode= V0003032). Ich kann zwar die Salbe bei Tahira nicht direkt ans Zahnfleisch auftragen, aber laut meinem TA reicht es auch, wenn sie die mit nem Leckerchen nimmt, weil sich da trotzdem ein Film aufs Zahnfleisch legt - Tahira wird täglich mit Käsepaste bestochen :D Ich hab schon nach zwei Tagen einen positiven Effekt gemerkt: sie hat sie deutlich besser gefressen und heute auch ihr Fleisch wieder gekaut - das hatte sie zuvor wegen der Schmerzen nur noch geschlungen.

Gib deinen Mädels einen dicken Krauler von mir! :kraul::kraul::kraul:

Yvchen
17.03.2012, 17:32
Hallo Maria, nein mit einer Sonde wurde nichts gemacht. Ich bezweifel ja das die sowas überhaupt kennen oder haben. Ich habe von Manu schon die Kontaktdaten von Fr. Dr. Ott bekommen, zwecks Mail schreiben. Ohne Bild ist halt immer doof und ich krieg allein keins hin, habs mehrmals probiert.
Tja eigentlich habe ich das mit Absicht nicht erwähnt was der TA als Ursachen gesagt hat, ich neige ja gerne mal zu übertriebener Sorge um meine Mäuse und das sollte hier nicht wieder so rüberkommen. Hab Manu am Tel. schon genug vollgeheult. Aber da du danach fragst sollst du auch ne Antwort kriegen. Also, der Zahnstein könnte es sein, genetisch bedingt, die Nieren, Leukose oder FIV. Das soll am Dienstag anhand eines BB ermittelt werden. Also schön ist anders. Ich bin schon sehr ängstlich was da raus kommt, ganz ehrlich.
Ich wollte Emma halt was gutes tun damit das ZF nicht so weh tut. Meine TÄ hatte noch gesagt das sie mir, wenn das mit dem Platinum nicht geht, eine Nosode geben will. Aber da hab ich jetzt noch nicht weiter gefragt was sie da meint, weil ich ja erst mal eins probieren wollte.

Freigängerin
17.03.2012, 18:09
Also, der Zahnstein könnte es sein, genetisch bedingt, die Nieren, Leukose oder FIV. Das soll am Dienstag anhand eines BB ermittelt werden.

Genetisch bedingt durch Inzucht bei den Streunern, von denen die Katze abstammt und vor deren Lebensweise du sie gerettet hast, ja das kann gut sein. Nierenwerte gehen gerne in den Keller, wenn eine Zahngeschichte sich systemisch auswirkt. Schlechte Nierenwerte können also auch eine Folge sein, sie sind nicht zwingend die Ursache. FIV ist doch negativ getestet? Damit könnte sie sich nur im Freigang angesteckt haben, sofern sie sich eine Beisserei mit Streunern geliefert hat. Speziell unkastrierte Kater sind Ansteckungsquellen für FIV und FeLV. 90% aller FeLV-Katzen sind z.B. unkastrierte Kater. Das geht aus folgender tiermedizinischen Publikation hervor:

http://www.duessel-katzen.de/wir-ueber-uns/dokumente/doc_download/6-leukose-und-co


Ich bin schon sehr ängstlich was da raus kommt, ganz ehrlich.

:hug: Vermutlich hat sie Zahnstein und nicht FORL :hug: Dann muss die junge Dame öfter mal was Rohes zwischen die Zähne bekommen. Das gute Futter und überhaupt ein Verhalten, das gut für Gesundheit und Wohlbefinden ist, kann man Katzen am besten mit einer konstitutionellen Behandlung beibringen.

Ich habe hier auch so Wusel, die immer einfach machen was ihnen in den Kram passt. Der eine lässt draussen die Sau raus und ist erkältungsanfällig, der nächste ist stressempfindlich und neigt zu Exzessen wie erst den Wanst bis kurz vorm Platzen vollschlagen und dann 24 Stunden auf Jück sein. Nummer 1 musste lernen bei fiesem Wetter seine Fellhosen auf dem Sofa zu parken, Nummer 2 muss regelmässig angemessene Mengen fressen. Er hat ja gerade Magendarm. Bekommt symptomatisch und konstitutionell Nux vomica, das ist sein Mittel und passt zum Zustandsbild wie Faust in Hosentasche. Katzen lernen offenbar mit nichts schneller und effektiver, ihren Gesundheitsbelangen gerecht zu werden, als mit Homöopathie. Ich weiss jedenfalls nichts Schlaueres. Zudem steigert das Konstitutionsmittel die Behandlungsbereitschaft. Die Erkrankung als solche muss ja meist mit mehreren Medikamenten bekämpft werden und nicht nur mit 1 Mittel, dazu kann die Erfordernis einer Ernährungsumstellung kommen. Hatte ich hier auch schon öfter. Die richtige Kombination macht es dann, aber dass Katzi mitwirkt, hängt manchmal am Einzelmittel.


Meine TÄ hatte noch gesagt das sie mir, wenn das mit dem Platinum nicht geht, eine Nosode geben will.

Bitte Vorsicht mit Nosoden. Niemals pur geben! Eine Nosode kann im Rahmen einer homöopathischen Behandlung eingebettet werden, aber es muss eine Ausleitung erfolgen. das hat mir mein HP erklärt, als er mir für mich D6 Nosoden A. israelii und S. flexneri gegeben hat, und zwar zusammen mit Nux vomica (jaja ich weiss, ich bin ein bisschen wie Tiger :D ) und China officinalis. Letzteres ist gut wenn man lange an einer Infektion gelitten hat und davon down ist. Dann hatte ich letztes Jahr diesen Online-Kurs in Katzenhomöopathie. Dort wurde auch erklärt, dass Tuberculinum Koch Nosoden oft bei Katzenschnupfen helfen, aber niemals nie nicht ohne homöopathischen Rahmenkonzept eingesetzt werden sollen. Es kommt dazu, dass man miasmatische Aspekte berücksichtigen soll, wenn eine Katze aus einer längeren Abstammungslinie erkrankter Tiere kommt. D.h., eine familiäre Vorbelastung kann aufgelöst werden, wenn man weiss welche Krankheiten in der Streunerkolonie grassieren und was die Mutter hatte, der mutmassliche Vater und die Geschwister. Nosoden kommt in der Behandlung von Miasmen (familiären Vorbelastungen) eine grosse Bedeutung zu.

Trotz allem rationalen Geschwallere :D wünsche ich natürlich deiner Katze gute Besserung und dir einen Schwung Lebensfreude :hug:

UlliLili
17.03.2012, 20:53
Immer mal Rohfleisch und der Zahnstein ist weg. Paulchen hatte schon als einjähriger Kater schlimmen Zahnstein, jedes Jahr musste er einmal in Narkose gelegt werden. Ist komplett weg seit er ab und zu mal Rohes frisst.
Hat sie nur Zahnstein, muss man da ganz bestimmt nicht zu nem Spezialisten. Ne chronische Zahnfleischentzündung ist schon noch mal ne andere Nummer. JEDE Krankheit, die das Immunsystem schwächt und dazu gehört ein normaler Infekt etc. geht auf das Zahnfleisch wenn die Katze da eben empfindlich ist. Ist doch wie bei Menschen auch. Hat man ne lange Erkältung, blutet es auch mal beim Zähneputzen. Und nun im zeitigen Frühjahr sind eh alle empfindlicher.
Yvonne, mach Dir nicht immer so nen Kopp. Und lass Emma nicht testen. Wenn sie sich Leukose geholt hat, kannst Du eh nichts mehr machen, dann hat es Carma auch. Und beide Ladys werden alt damit. Aber es ist total unwahrscheinlich. Und FIV sowieso. Du machst Dich nur verrückt damit.
Ansonsten ist ja immer der erste Schritt ein Antibiotikum. Und da kann man nur der Veraflox empfehlen, hilft super bei ZFE und allen Bakterien, die gerne zusammen mit Katzenschnupfen. Calici und Co kommen. Wenn es denn überhaupt schon nötig ist.

wailin
17.03.2012, 21:02
....was rohes und/ oder eine "kleine Massage" mit einem Baby-Fingerling, um den Zahnstein erst abzurubbeln und dann später zu vermeiden....gibt's z.B. bei dm oder bei rossmann. Die speziellen für Katzen kosten das x-fache, sind aber völlig gleich.....schau mal am Baby-Regal.

Bei Rouli ist's schon sehr viel besser geworden, seitdem er regelmässsig rohes frisst. Der Zahnstein und damit auch die Entzündung hat sich ganz deutlich zurück gebildet und neuer bildet sich scheinbar nicht mehr. Jetzt steht nur noch an, den "Restbestand" unter Narkose zu entfernen.

:cu:

Freigängerin
17.03.2012, 22:22
Ja, ich wusste dass das kommt. Ab und zu mal was Rohes füttern. Ich mache das auch und meine Katzen haben ein Essbesteck wie aus dem Bilderbuch. Die betroffene Katze von Yvonne stellt sich aber beim Essen immer ganz extrem an. die muss man glaub ich erst "überzeugen", sprich umtrainieren. Die Schnuffeline muss lernen was gut für sie ist. Ich habe hier 2 Kater, die das auch lernen mussten. Einer ist schon gesund und der andere ist dabei es zu werden. Aber die legen sich erst mal quer wenn es um Verhaltensänderungen geht.

Yvchen
18.03.2012, 20:31
Danke für eure Tips ihr Lieben. Immer wenn ich den anderen rohes gebe, halte ich es auch Emma unter die Nase. Ich versuche es wirklich ihr schmackhaft zu machen, Ministücke untermischen usw. Sie spuckt das immer aus und lässt dann alles andere auch stehen. Aber ich versuchs immer wieder.

@Claudia, Emma ist nicht getestet. Von FIV habe ich erstmalig was gehört als ich mich damals hier angemeldet habe, da hatte ich sie aber schon ne ganze Weile. Aber von informiert sein konnte da auch keine Rede sein. Raus ging sie damals auch nicht alleine, also hatte sie das auch nicht ( wie dumm von mir ich weiß das leider jetzt ). Von Leukose weiß ich erst seit Micky. Und habe mich dann durch Ulli etwas informiert. Da hatte ich Carma schon lange. Als ich da jetzt über ne Impfung nachdachte, habe ich nur abgeraten bekommen, und da wäre ja sowieso ein Test vorher fällig.

Ich glaube Emma schwächelt vom Immunsystem her immer mal etwas. Sie ist ja so dürr und sie friert auch häufig. Sie ist dann immer ganz kalt, nicht so wie bei den anderen mit der Körperwärme. Dann hat sie ja auch noch im Unterkiefer rechts und links diese 2 Doppelzähne nebeneinander, aber die haben ja keine Wurzeln weil es zwei Milchzähne sind. Schnupfen hatte sie noch nie.

Freigängerin
18.03.2012, 20:58
Yvonne, ich wollte nicht auf Schnupfen hinaus. Was ich meine, ist kurz zusammengefasst einfach folgendes:

Akut krank braucht eine Katze Medis. Langfristig hilft ihr nur gesundes Verhalten. Das lernt eine Katze oft nicht freiwillig, daher habe ich so ausgeholt und den mit Homöopathie eingeleiteten Lernprozess umrissen.

Emma muss mehr und besser fressen lernen, am besten auch rohe Fleischbrocken oder Prey Barf. Wie willst du der Katze diese Erkenntnis beibiegen, damit sie auf Dauer gesehen gesund wird und bleibt? Also ich fasel ja hier nicht aus Jux und Dollerei so viel...

Yvchen
18.03.2012, 23:29
Das mit dem Schnupfen war auch nicht auf deinen Beitrag gerichtet, liebe Claudia. Das habe ich nur so erwähnt. Deshalb hatte ich extra einen Absatz gelassen nach der Antwort die für dich war.
Mit dem Rest hast du sicher recht. Ich hab auch mal ne zeitlang sehr wenig gegessen und gewogen. Da gings mir körperlich auch meistens nicht so gut. Emma wirds ähnlich gehen.

Freigängerin
19.03.2012, 11:52
Das mit dem Schnupfen war auch nicht auf deinen Beitrag gerichtet, liebe Claudia. Das habe ich nur so erwähnt.

Klar, ZFE kommt oft durch Calici und das ist ein Schnupfenerreger. Deswegen steht da gerne die Frage im Raum, ob es eine Schnupfen-Vorgeschichte gab.

Puschlmietze
19.03.2012, 12:51
Unsere kleine Luna ist ja ein echter Gartenzwerg. Vielleicht ist sie dadurch auch so empfindlich. Sie kränkelt recht schnell und hat wahrscheinlich auch eine Darmträgheit.
Luna hat recht viel Zahnstein auf beiden Seiten, sie ist aber auch kaufaul. Rohes Fleisch muß schon sehr groß sein, das sie es kaut. Sie lässt sich leider auch so gut wie gar nicht beim TA behandeln, da ist sie eine echte Furie. Daheim hingegen kann ich mir ihr alles machen. Luna ist sogar diejenige, an der ich am meisten "rumfummeln" kann.
Sie hat nur Zahnstein, ihr Zahnfleisch ist ohne Entzündung. Ich benutzte mal eine Weile die Fortan Zahnpflege http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundepflege/zahnpflege/hundezahnpflege/118969
Der Zahnstein wurde immer dünner und ich konnte ihn mit dem Fingernagel absprengen.
Allerdings mußte ich es bei Luna jeden Tag anwenden zusammen mit einem Microfaserfingerling. Leider hab ich dann damit aufgehört und der Zahnstein kam wieder. Nun bin ich wieder dran. Jessy und Würmi putze ich damit zweimal die Woche die Zähne, sie haben nur leichte Auflagerungen und der Zahnstein geht auch weg. Ausserdem verschwindet der Mundgeruch. Ich habe mir aber die große Flasche à 250 ml und drei Fingerlinge direkt bei Fortan bestellt.
Sunny hat auf der einen Seite eine starke Entzündung, bei ihm reibe ich das ZF einmal am Tag mit 3 % Wasserstoffperoxid ab und abends nochmal mit dem Fortan. Es wurde auch schon deutlich besser. In Narkose legen geht bei Sunny leider nicht mehr, er ist herzkrank und fast schon 18. Deswegen muß ich da selber was machen. Aber es wirkt.
Warum und wieso das Fortan wirkt, weiß ich auch nicht. Eigentlich sind da keine nennenswerte Stoffe drin. Ich kann nur schreiben das es so ist. Das Platinum Oral Gel hat bei uns überhaupt gar nichts gebracht, obwohl ich es mehrere Wochen, bei drei Tieren angewandt habe. Hab es sogar wirken lassen, also das Futter solange weggestellt. Aber erstens mochten sie den Geschmack überhaupt nicht, hatte damit immer Mühe und Not und zweitens war es mir zu teuer. Und es hat wirklich gar keine Verbesserung gebracht. Dann lieber das Fortan, das deutlich günstiger ist und wirkt.

Yvchen
20.03.2012, 16:07
Ja stimmt Sandy, das Platinum ging nur mit Gewalt, und das habe ich nach 2 Tagen sein lassen. Das stinkt aber auch schlimm. Wenn die Katzen dran riechen kneifen sie sofort die Augen zusammen und rennen weg. Wenn du das paar Wochen probiert hattest und es nichts gebracht hat, hast du dir das Geld wiedergeben lassen? Das bietet der Hersteller ja an.
Wie alt ist denn Luna?

Emma war ja heut zum ZS entfernen und dabei gleich 2 Zähne ziehen (die hatte sie in 2. Reihe wie ein Hai), aber nach dem Fortan schaue ich mal für die Zukunft. Ich habe sie vorhin nach Hause geholt. Wir müssen erst mal sehen was mit der Entzündung jetzt passiert.

marylou
20.03.2012, 16:25
:hug: Ich drück Emma die Daumen! :kraul:

Puschlmietze
21.03.2012, 07:56
Ja stimmt Sandy, das Platinum ging nur mit Gewalt, und das habe ich nach 2 Tagen sein lassen. Das stinkt aber auch schlimm. Wenn die Katzen dran riechen kneifen sie sofort die Augen zusammen und rennen weg. Wenn du das paar Wochen probiert hattest und es nichts gebracht hat, hast du dir das Geld wiedergeben lassen? Das bietet der Hersteller ja an.
Wie alt ist denn Luna?

Emma war ja heut zum ZS entfernen und dabei gleich 2 Zähne ziehen (die hatte sie in 2. Reihe wie ein Hai), aber nach dem Fortan schaue ich mal für die Zukunft. Ich habe sie vorhin nach Hause geholt. Wir müssen erst mal sehen was mit der Entzündung jetzt passiert.

Luna ist fünf. Ich war vor ein paar Monaten mit ihr beim TA, weil ihre Zähne echt viel Zahnstein haben und ich nicht wußte, wie schlimm es ist. Ich hab vor Narkosen immer so einen Bammel, vor allem bei Luna. Sie ist irgendwie mein Sorgenkind, weil sie schon in sehr jungen Jahren immer so krank war. Die Untersuchung war kaum möglich, sie fauchte, kratzte und meckerte. Wir mußten sie in ein Handtuch einwickeln, damit die TÄ wenigstens mal ins Maul schauen konnte. Das Zahnfleisch wäre aber ohne Entzündung, es blutet auch nicht beim berühren. Sie hat "nur" Zahnstein. Und durch das Fortan wird es immer weniger. Eine Narkose wäre auf keinen Fall notwendig :sporty:

Als Luna noch Baby war, mußte ich mit ihr oft zum TA. Anfangs machte ihr das noch Spaß, sie schnurrte sogar dabei. Aber irgendwann mochte sie das nicht mehr bzw. man tat ihr auch mal weh und seitdem ist es aus mit dem TA. Daheim kann ich echt alles mit ihr anstellen. Sie rumtragen wie ein Baby, ihr die Zähne putzen, kämmen, Augen behandeln, Spritze ins Mäulchen geben usw. Ich muß die TÄ auch mal fragen, ob sie Hausbesuche macht. Denn Blutabnehmen etc. wäre in der Praxis auch nicht möglich. Und irgendwann muß ich das ja mal untersuchen lassen.

Das Platinum habe ich damals im Handel gekauft und nicht direkt beim Hersteller. Aber ich hab das trotzdem nicht reklamiert. Ist ja jetzt auch egal. Das Zeug mochten sie auf jeden Fall überhaupt nicht. Dieser Minzgeruch/geschmack war widerlich. Das Fortan schmeckt etwas bitter/süßlich, habs schon selber getestet :D Und es scheint ihnen nicht so unangenehm zu sein.

Sanetta
22.03.2012, 14:31
Hallo Leute,

ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die ganzen Einträge zu lesen, da ich bis vor kurzem vor dasselbe Problem gestellt war und mich durch viele Foren in Sachen Zahnfleischentzündung durchgearbeitet habe - zu einem Ergebnis kam ich allerdings nicht. Ich kann Euch nur aus eigener Erfahrung erzählen:

Ich habe eine Katze, bei welcher mit ca 1 Jahr schwere, chronische Zahnfleischentzündung diagnostiziert wurde. Die TÄin war der Meinung, Kortison ist hier das Wundermittel der Wahl. Also bekam meine Kleine in regelmäßigen Abständen Depot-Koritison gespritzt mit dem Erfolg, dass sie ständig Augenentzündungen bekam (Kortison wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern auch Immunsystem unterdrückend). Also zuerst Kortison, danach Augensalbe - und das wiederholte sich monatlich. Ich war sehr unglücklich mit der Situation. Der immer wieder zu entfernende Zahnstein wuchs schneller nach, als die TÄin ihn entfernt hatte. Aus dem Mäulchen stank meine Maus irgendwann wie eine Biotonne. Auch Interferon sei außer teuer auch nichts. Ich ging also mit meiner TÄin auf Konfrontationskurs und setzte durch, dass meiner Maus alle Backenzähne gezogen wurden (14 Zähne!!).

Das Ergebnis heute: Die Zahnfleischentzündung heilte vollständig ab!! Meine Katze brauchte KEINE Medikamente mehr! Auch kein Zahnstein kann sich mehr bilden. Und der Mundgeruch meiner kleinen Maus ist nicht mehr wahrnehmbar. Und das allerbeste ist, sie frisst nun auch Hartfutter. Vor der OP war dies undenkbar.

Also ohne Backenzähne wird Hartfutter gefressen mit Backenzähne nicht. Da zeigt sich, dass meine Maus trotz ständigem Kortison Schmerzen gehabt haben muss.

Ich kann abschließend nur eines sagen: Die medikamentöse Bekämpfung von chronischer Zahnfleischentzündung sollte die letzte Lösung sein. Denn mit den Medikamenten lässt sich diese nur lindern, nicht heilen. Über kurz oder lang sterben die Zähne aufgrund der Zahnfleischentzündung sowieso und müssen raus. Ich entscheide nur, wie lange mein Schützling dafür leiden muss. Je schneller man sich für diese radikale Methode entscheidet, desto schneller hören die Schmerzen für unser Tier auf und nicht zu vergessen: Medikamente schlagen auf Dauer auf den gesamten Organismus - was im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen führen kann!

marylou
22.03.2012, 15:00
Hallo Leute,

ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die ganzen Einträge zu lesen, da ich bis vor kurzem vor dasselbe Problem gestellt war und mich durch viele Foren in Sachen Zahnfleischentzündung durchgearbeitet habe - zu einem Ergebnis kam ich allerdings nicht. Ich kann Euch nur aus eigener Erfahrung erzählen:

Ich habe eine Katze, bei welcher mit ca 1 Jahr schwere, chronische Zahnfleischentzündung diagnostiziert wurde. Die TÄin war der Meinung, Kortison ist hier das Wundermittel der Wahl. Also bekam meine Kleine in regelmäßigen Abständen Depot-Koritison gespritzt mit dem Erfolg, dass sie ständig Augenentzündungen bekam (Kortison wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern auch Immunsystem unterdrückend). Also zuerst Kortison, danach Augensalbe - und das wiederholte sich monatlich. Ich war sehr unglücklich mit der Situation. Der immer wieder zu entfernende Zahnstein wuchs schneller nach, als die TÄin ihn entfernt hatte. Aus dem Mäulchen stank meine Maus irgendwann wie eine Biotonne. Auch Interferon sei außer teuer auch nichts. Ich ging also mit meiner TÄin auf Konfrontationskurs und setzte durch, dass meiner Maus alle Backenzähne gezogen wurden (14 Zähne!!).

Das Ergebnis heute: Die Zahnfleischentzündung heilte vollständig ab!! Meine Katze brauchte KEINE Medikamente mehr! Auch kein Zahnstein kann sich mehr bilden. Und der Mundgeruch meiner kleinen Maus ist nicht mehr wahrnehmbar. Und das allerbeste ist, sie frisst nun auch Hartfutter. Vor der OP war dies undenkbar.

Also ohne Backenzähne wird Hartfutter gefressen mit Backenzähne nicht. Da zeigt sich, dass meine Maus trotz ständigem Kortison Schmerzen gehabt haben muss.

Ich kann abschließend nur eines sagen: Die medikamentöse Bekämpfung von chronischer Zahnfleischentzündung sollte die letzte Lösung sein. Denn mit den Medikamenten lässt sich diese nur lindern, nicht heilen. Über kurz oder lang sterben die Zähne aufgrund der Zahnfleischentzündung sowieso und müssen raus. Ich entscheide nur, wie lange mein Schützling dafür leiden muss. Je schneller man sich für diese radikale Methode entscheidet, desto schneller hören die Schmerzen für unser Tier auf und nicht zu vergessen: Medikamente schlagen auf Dauer auf den gesamten Organismus - was im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen führen kann!

Öhhmmmm.... Mal so am Rande: Wie wärs mit ner vernünftigen Diagnostik gewesen, anstatt gleich alle Backenzähne zu ziehen?
Ich halte nichts von Medikamentengabe ohne vorherige Diagnostik und Ursachenforschung, aber dein Vorgehen ist ganz bestimmt keine vorbildliche Lösung! *Kopfschüttel* :(

Edit: Vielleicht ein Troll? :?:

Yvchen
22.03.2012, 17:38
Ich weiß nicht welche Medikamente jetzt gemeint waren von Sanetta, evtl. Kortison. Revet H24 ist kein Medikament im herkömmlichen Sinne und das Fortan von dem Sandy schreibt sicher auch nicht (hab noch nicht geschaut).
Also von alle Backenzähne ziehen lassen sind wir noch weit entfernt. Ich möchte auch erst mal sehen wie es sich jetzt entwickelt und dann bei Bedarf vernünftige Ursachenforschung zu betreiben. Zähne ziehen ist dann sicherlich der letzte Schritt den man macht.

Yvchen
22.03.2012, 19:56
Heute war ich mit Emma zur Kontrolluntersuchung und Auswertung des Blutbildes. Die 2 Zähne die sie zu viel hatte waren keine verbliebenen Milchzähne, so wie es die TK immer vermutet hatte wenn wir zum Herzschall waren. Es waren richtig doll festsitzende ganz normale Zähne, eine Anomlie des Gebisses. Die haben ihr Gebiss schon verformt und es war gut das die gleich mit dem ZS mit entfernt worden sind. Bisher habe ich es ja immer vor mir hergeschoben, wegen der Narkose, und weil man mir sagte das seien Milchzähne und die müßten nicht unbedingt raus solange sie keine Beschwerden machen.

Keine Leukose, kein FIV. Ich brauche sicher nicht erwähnen was mir für ein Klumpen vom Herzen gefallen ist vor Erleichterung!!! Sie hat aber, genau wie Carma, einen Corona Titer, dieser liegt bei ihr bei 1:800
Carma ihrer war doppelt so hoch als sie damals zu mir kam. Der ist jetzt schon schön unten. Ich weiß ja nicht ob Emma früher einen noch höheren hatte, oder ob der jetzt schon am zurückgehen ist. Also kann ich nicht sagen wie lange der Kontakt mit dem Virus zurück liegt. Ich weiß ja das das eigentlich nicht viel zu bedeuten hat!
Weiß irgend jemand ob Corona auch für ZFE verantwortlich sein kann? Der TA sagt ja, aber ich habe das noch nie gehört.
Kann mir jemand ein gutes Mittel zur Stärkung des Immunsystems empfehlen, was man bedenkenlos geben kann, also ohne Nebenwirkungen ist und wo ich die Katze nicht quälen muß um es in sie reinzubekommen? Ich möchte ihr gerne was gutes tun für ihr Allgemeinbefinden.

Hier mal noch die abweichenden Blutwerte, evtl. kann mir da ja jemand was zu sagen:

Leukozyten erniedrigt 5,2 G/l (Ref. 6-11)
Harnstoff erniedrigt 15,4 mg/dl (Ref. 16-38)
Albumin-Globulin-Quotient erhöht 1,64 k.A. (Ref. 0,57- )
Hämoglobin erhöht 15,7 g/dl (Ref. 9-15)
Hämatokrit erhöht 54% (Ref. 28-45)
MCHC erniedrigt 29 g/dl (Ref. 31-35)
Segmentkernige erniedrigt 35% (Ref. 50-75)
Lymphocyten erhöht 56% (Ref. 15-50)
Monocyten erhöht 6% (Ref. 0-4)
Segmentkernige (absolut) erniedrigt 1810 ul (Ref. 3000-11000)

(Beim letzten BB Januar 2011 waren ebenfalls schon: die Leukos erniedrigt, Hämatokrit erhöht, Segmentkernige erniedrigt, Lymphozyten erhöht, Monocyten erhöht und die absoluten Segmentkernigen erniedrigt!
2011 war Emma wach bei der Blutentnahme und jetzt war sie in Narkose.)

Der TA hat mal wieder gesagt es ist alles ok, aber es weichen ja doch sehr viele Werte ab. Warum sagen die da immer es ist alles prima?! Das werde ich nie verstehen. Man sieht immer erst zu Hause was los ist.

Puschlmietze
23.03.2012, 07:25
Hm, also einer jungen Katzen alle Zähne ziehen zu lassen, würde ich mich vorerst nicht getrauen. Wenn es aber irgendwann gar nicht mehr anders geht, naja, in dieser Situation steckte ich noch nicht. Meine vier Oldies haben später irgendwann alle ihre Zähne einbüßen müssen, ausser den vorderen Fangzähnen. Sie kamen damit bestens zurecht, auch Trofu war kein Problem.

Luna bekam früher auch immer viel Kortison, scheinbar DAS Heilmitteln bei den TÄ :( Gebracht hat es nichts. Das dadurch ihr Immunsystem geschwächt wurde, bezweifel ich nicht. Was Luna jetzt immer ganz gut hilft, ist das Engystol von Heel. Ist zwar für Grippesymptome, aber sie ist nach ein paar Tagen deutlich fitter.

Sanetta
23.03.2012, 07:50
Öhhmmmm.... Mal so am Rande: Wie wärs mit ner vernünftigen Diagnostik gewesen, anstatt gleich alle Backenzähne zu ziehen?
Ich halte nichts von Medikamentengabe ohne vorherige Diagnostik und Ursachenforschung, aber dein Vorgehen ist ganz bestimmt keine vorbildliche Lösung! *Kopfschüttel* :(

Edit: Vielleicht ein Troll? :?:


... Wieso nicht vorbildlich? Vorher musste mein Tier ständig mit Kortison versorgt werden und hatte trotzdem alles unter Eiter. Fressen konnte sie auch nicht vernünftig! Hätte ich sie verhungern lassen sollen .... oder etwa einschläfern? Ich weiß nicht ob Du weißt, dass Eiter auf den gesamten Organismus schlägt, die Medikamente allerdings auch. Und nebenbei, ich weiß nicht wie Dein TA ist, aber meine TÄin war der Meinung, eine vernünftige Diagnostik gestellt zu haben - darum gab sie meiner Maus ja Kortison. Ach ja, vielleicht solltest Du mal in anderen Foren nachlesen, 95 % aller TA versuchen Zahnfleischentzündungen mit Kortison in den Griff zu bekommen, meistens aber nur mit mäßigem Erfolg.

Nur noch am Rande: Ein Gepräch mit der Münchner Tierklinik (LMU München) hat ergeben, dass das Zähne ziehen VOR der Kortisongabe in Betracht zu ziehen ist, da Kortison auf Dauer große Schäden anrichten kann. Ich weiß natürlich nicht, ob Du das nicht besser weißt wie die Tierärzte dort.:confused:

Ach ja, und nur, weil Katzen sehr viel mehr Schmerz aushalten wie der Mensch und erst dann jammern wenn es wirklich nicht mehr anders geht, muss ich doch nicht zuschauen, wie alles unter Eiter steht, oder? Ich glaube, wenn Du selbst Zahnfleischentzündungen und Schmerzen hast, wirst Du sicher nicht warten, bis alles unter Eiter steht und die Nahrungsaufnahme Probleme bereitet! Katzen sind aufgrund Zahnfleischentzündungen SCHON VERHUNGERT!!!!! Was das für Schmwerzen sein müssen, können wir uns gar nicht vorstellen, wenn man lieber verhungert bevor man frisst!!!!!

Ständige Narkosen zur Zahnsteinentfernung (dieses Problem bestand ja zusätzlich) tun dem durch das Kortison geschwächtem Tier sicher auch nicht gut! Ich möchte dieses Risiko nicht ständig eingehen müssen, denn wenn mein Liebling dann aus einer Narkose nicht mehr erwacht habe ich zumindest den Trost, sie samt den Backenzähnen eingraben zu dürfen. Jetzt gibts bei mir mal KOPFSCHÜTTEL!!

Es gibt hier halt nur zwei Lösungen, medikamentös mit mäßigem bis gar keinem Erfolg vorzugehen oder durch eine radikale Lösung das Tier von Schmerzen und Medikamenten zu befreien. Jetzt sei mal ehrlich, was ist hier wohl die bessere Lösung, speziell dann, wenn die medikamentöse Behandlung nicht wirkt ?:rolleyes:

Puschlmietze
23.03.2012, 08:14
Ich denke mal, das es bei Dir wirklich nicht anders ging. Und wenn Deine Maus jetzt damit gut leben kann, ist das doch in Ordnung.

Sanetta
23.03.2012, 09:23
Ja, es gab leider keine andere Lösung. Im Nachhinein und natürlich auch nach Rücksprache mit der Tierklinik München (siehe meinen ober Dir stehenden Beitrag) tut es mir leid, dass ich diesen Schritt nicht früher ging. Wie gesagt, sie frisst heute sogar Hartfutter! Von der Anatomie her, brauchen die Katzen ihre Backenzähne nur um Fleischstücke aus dem Opfer zu reißen (so die Tierklinik München). Zerkleinert wird das Futter dann auf der äußerst harten Gaumenplatte (hörbar durch das Knacken beim Hartfutter fressen). Da meine Maus ja aus dem Dosenfutter nichts raußreißen muss, kann sie wirklich sehr gut damit leben. Die Tierklinik München hat ja auch bestätigt, dass chronische Zahnfleischentzündungen mit Medikamenten nur linderbar, aber NICHT heilbar sind. Also über kurz oder lang werden die Zähne, die ja in das entzündete Zahnfleisch eingebettet sind, durch den ständigen Entzündungsprozess angegriffen und zerstört. Die Schmerzen (das können wir uns alle ja wirklich gut vorstellen) sind sehr stark. Ich habe nur den Leidensweg verkürzt, indem ich ich das Unaufhaltsame vorzeitig durchführen ließ.

Und am wichtigsten ist: Keine Schmerzen, kein Eiter, kein Kortison - und KEINE Entzündungen mehr. Und da sie ja ihre Fangzähne und die kleinen Schneidezähne noch hat sieht man es gar nicht, außer sie gähnt.

Ich bin echt glücklich, dass es ihr so super geht.:):love::)

Sanetta
23.03.2012, 09:43
Ich weiß nicht welche Medikamente jetzt gemeint waren von Sanetta, evtl. Kortison. Revet H24 ist kein Medikament im herkömmlichen Sinne und das Fortan von dem Sandy schreibt sicher auch nicht (hab noch nicht geschaut).
Also von alle Backenzähne ziehen lassen sind wir noch weit entfernt. Ich möchte auch erst mal sehen wie es sich jetzt entwickelt und dann bei Bedarf vernünftige Ursachenforschung zu betreiben. Zähne ziehen ist dann sicherlich der letzte Schritt den man macht.

Wenn bei Deinem Schatz nur rote Ränder feststellbar sind, würde ich auch nicht alle Backenzähne ziehen lassen - so hat es bei meiner Maus auch angefangen. Es wurde aber immer schlimmer, trotz Kortison, Antibiotika, Globuli, Schüssler Salze etc.

In meiner Verzweiflung habe ich dann die Tierklinik München kontaktiert die mir mitteilte, dass chronische Zahnfleischentzündungen mit Medikamenten etc. nur linderbar sind aber NICHT heilbar sind. Weiters teile die Klinik mit, dass aufgrund des ständig bestehenden Entzündungsprozesses des Zahnfleisches die Zähne angegriffen und in weiterer Folge zerstört werden - und das ist unabhängig von der Ursache, das Schlüsselwort lautet chronisch - Entzündung ist Entzündung. Das bedeutet GROßE Schmerzen!! Über kurz oder lang müssen die Zähne dann sowieso raus. Sollte die Ursache ein Virus (Calici, Herpes) sein, kann es zwar vorkommen, so die Tierklinik München, dass die Entzündungen nach Entfernung der betroffenen Zähne nicht vollständig abklingen, aber meistens so weit, dass das Tier ohne Medikamente oder sonstigen Mitteln gut leben kann - und genau um das geht es ja, dass das Tier gut leben kann!

Ich habe nur den Leidensweg verkürzt und bei mir ist es so, dass die Entzündungen vollständig verschwunden sind. Meine Katze hat nun viel mehr Power und viel mehr Lebensfreude, das ist ganz klar zu erkennen. Ich kann für mich nur eines sagen, hätte ich das gewusst, hätte ich sie viel früher von Ihrem Leiden befreit!!:man:

Sanetta
23.03.2012, 09:54
Heute war ich mit Emma zur Kontrolluntersuchung und Auswertung des Blutbildes. Die 2 Zähne die sie zu viel hatte waren keine verbliebenen Milchzähne, so wie es die TK immer vermutet hatte wenn wir zum Herzschall waren. Es waren richtig doll festsitzende ganz normale Zähne, eine Anomlie des Gebisses. Die haben ihr Gebiss schon verformt und es war gut das die gleich mit dem ZS mit entfernt worden sind. Bisher habe ich es ja immer vor mir hergeschoben, wegen der Narkose, und weil man mir sagte das seien Milchzähne und die müßten nicht unbedingt raus solange sie keine Beschwerden machen.

Keine Leukose, kein FIV. Ich brauche sicher nicht erwähnen was mir für ein Klumpen vom Herzen gefallen ist vor Erleichterung!!! Sie hat aber, genau wie Carma, einen Corona Titer, dieser liegt bei ihr bei 1:800
Carma ihrer war doppelt so hoch als sie damals zu mir kam. Der ist jetzt schon schön unten. Ich weiß ja nicht ob Emma früher einen noch höheren hatte, oder ob der jetzt schon am zurückgehen ist. Also kann ich nicht sagen wie lange der Kontakt mit dem Virus zurück liegt. Ich weiß ja das das eigentlich nicht viel zu bedeuten hat!
Weiß irgend jemand ob Corona auch für ZFE verantwortlich sein kann? Der TA sagt ja, aber ich habe das noch nie gehört.
Kann mir jemand ein gutes Mittel zur Stärkung des Immunsystems empfehlen, was man bedenkenlos geben kann, also ohne Nebenwirkungen ist und wo ich die Katze nicht quälen muß um es in sie reinzubekommen? Ich möchte ihr gerne was gutes tun für ihr Allgemeinbefinden.

Hier mal noch die abweichenden Blutwerte, evtl. kann mir da ja jemand was zu sagen:

Leukozyten erniedrigt 5,2 G/l (Ref. 6-11)
Harnstoff erniedrigt 15,4 mg/dl (Ref. 16-38)
Albumin-Globulin-Quotient erhöht 1,64 k.A. (Ref. 0,57- )
Hämoglobin erhöht 15,7 g/dl (Ref. 9-15)
Hämatokrit erhöht 54% (Ref. 28-45)
MCHC erniedrigt 29 g/dl (Ref. 31-35)
Segmentkernige erniedrigt 35% (Ref. 50-75)
Lymphocyten erhöht 56% (Ref. 15-50)
Monocyten erhöht 6% (Ref. 0-4)
Segmentkernige (absolut) erniedrigt 1810 ul (Ref. 3000-11000)

(Beim letzten BB Januar 2011 waren ebenfalls schon: die Leukos erniedrigt, Hämatokrit erhöht, Segmentkernige erniedrigt, Lymphozyten erhöht, Monocyten erhöht und die absoluten Segmentkernigen erniedrigt!
2011 war Emma wach bei der Blutentnahme und jetzt war sie in Narkose.)

Der TA hat mal wieder gesagt es ist alles ok, aber es weichen ja doch sehr viele Werte ab. Warum sagen die da immer es ist alles prima?! Das werde ich nie verstehen. Man sieht immer erst zu Hause was los ist.

Ein gutes alternatives Immunsystem stärkendes Mittel, das Du leicht in die Katze über das Futter hineinbringst ist Echinazea (Globuli D6). Das können auch andere fressen. Es tut nicths, sondern stärkt lediglich das Immunsystem. - Viel Glück

Yvchen
23.03.2012, 10:52
Also ich würde mich sehr freuen wenn jemand was zu den Blutwerten sagen könnte. Der TA ist jetzt mehrere Tage nicht da, den kann ich gerade nicht noch mal fragen.
Für mich sieht das ganze doch nach einem Eisenmangel aus oder? (allerdings habe ich das nur ergooglt)
Vor allem waren ja beim letzten BB schon die gleichen Werte abweichend. Würde dann auch erklären warum Emma schnell friert und viel schläft und es mit dem Appetit immer hapert.
Oder ich mach mal nen neuen Faden wegen dem BB auf?!

Klee
23.03.2012, 16:10
Hab's gerade gelesen, bin aber "auf dem Sprung". Wenn sich niemand mehr dazu äußert, kann ich dir heute Abend ein paar Infos zu den Blutwerten geben.

marylou
23.03.2012, 17:41
Yvonne :hug::hug: zu den Blutwerten kann ich dir leider nix sagen - ich würde die dem Doc aus Leipzig schicken und mit dem Hintergrund der ZFE mal anfragen, ob er dir da Näheres sagen kann.



Sanetta, ich wollte dich nicht angreifen. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass das radikale Ziehen aller Zähne nicht DIE Lösung ist und möchte vermeiden, dass andere Foris deinen Beitrag als den Befreiungsschlag für ihr Gewissen sehen, den Rundumschlag an ihrer Katze vornehmen zu lassen.
Ich weiß sehr genau, warum ich mit meinen Mädels (ich habe zwei Zahn-Patienten) nicht in die TK nach München gefahren bin, obwohl die sehr viel näher wäre als der Zahndoc, dem ich letztenendes mein Vertrauen geschenkt habe - die Zahnmedizin bei Katzen ist kein einfaches Fachgebiet und längst nicht jeder Tierzahnarzt mit entsprechender Ausbildungsbescheinigung oder Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft ist auch dementsprechend kompetent, ganz zu schweigen von der Kenntnis über den aktuellen Stand der Forschung. Meine Mäuse haben nie Kortison bekommen, trotz chronischer (!) Zahnfleischentzündung und sehr schneller Zahnsteinneubildung. Auch ich möchte mir die Schmerzen nicht ausmalen, die sie hatten und mache mir noch heute Vorwürfe, dass ich es nicht eher bemerkt habe.
Unser Weg: eine fundierte Diagnostik (das möchte ich besonders betonen!) und eine entsprechende Behandlung. Die Behandlung erfolgte bei uns direkt nach der Diagnose: es wurden die 4 an FORL erkrankten Zähne gezogen (bei beiden waren jeweils 4 Zähne betroffen) und seither ists gut. :tu:

Yvchen
23.03.2012, 22:12
Ein gutes alternatives Immunsystem stärkendes Mittel, das Du leicht in die Katze über das Futter hineinbringst ist Echinazea (Globuli D6). Das können auch andere fressen. Es tut nicths, sondern stärkt lediglich das Immunsystem. - Viel Glück
Echinacea soll man bei Corona nicht geben! Sehr blöd alles, man kann da wohl sehr viel falsch machen.

Klee
24.03.2012, 01:00
Hier mal noch die abweichenden Blutwerte, evtl. kann mir da ja jemand was zu sagen:

Leukozyten erniedrigt 5,2 G/l (Ref. 6-11)
Harnstoff erniedrigt 15,4 mg/dl (Ref. 16-38)
Albumin-Globulin-Quotient erhöht 1,64 k.A. (Ref. 0,57- )
Hämoglobin erhöht 15,7 g/dl (Ref. 9-15)
Hämatokrit erhöht 54% (Ref. 28-45)
MCHC erniedrigt 29 g/dl (Ref. 31-35)
Segmentkernige erniedrigt 35% (Ref. 50-75)
Lymphocyten erhöht 56% (Ref. 15-50)
Monocyten erhöht 6% (Ref. 0-4)
Segmentkernige (absolut) erniedrigt 1810 ul (Ref. 3000-11000)

(Beim letzten BB Januar 2011 waren ebenfalls schon: die Leukos erniedrigt, Hämatokrit erhöht, Segmentkernige erniedrigt, Lymphozyten erhöht, Monocyten erhöht und die absoluten Segmentkernigen erniedrigt!
2011 war Emma wach bei der Blutentnahme und jetzt war sie in Narkose.)

Der TA hat mal wieder gesagt es ist alles ok, aber es weichen ja doch sehr viele Werte ab. Warum sagen die da immer es ist alles prima?! Das werde ich nie verstehen. Man sieht immer erst zu Hause was los ist.

Blutwerte müssen immer im Zusammenhang mit dem klinischen Gesamtbild beurteilt werden. Die Abweichung der Werte ist nicht so dramatisch und 6 Monos anstatt 4 sind nicht zwingend pathologisch. Das Differentialblutbild passt zu einer entzündlichen Erkrankung. Am auffälligsten finde ich das erhöhte Htk (Dehydration?).

Eine erniedrigte Gesamt-Leukozytenzahl findet man bei sehr unterschiedlichen Erkrankungen, u.a. bei Infektionskrankheiten.

Erhöhte Lymphos kommen u.a. bei chronischen Entzündungen vor, erniedrigte Segmentkernige u.a. bei Infektionen.

Ein hoher Hämatokrit-Wert zeigt einen hohen Erythrozyten-Anteil oder einen Mangel an Flüssigkeit an. Dazu passt dann das erhöhte Hb.

Das MCHC ist eine mathematische Größe. Der Wert ist nur bei wenigen Erkrankungen (z.B. bei schwerer Eisenmangelanämie, die bei Emma aber nicht vorliegt) verändert. Bei zu hohen oder zu niedrigen Werten ist eine fehlerhafte Bestimmung wahrscheinlicher als eine Erkrankung. Blutwerte können auch durch Abnahmefehler und/oder Stress für das Tier verfälscht sein.

Der Albumin/Globulin-Quotient muss immer in Zusammenhang mit dem Gesamtprotein interpretiert werden. Ein erhöhter Albumin/Globulin-Quotient kommt selten vor.

Ein niedriger Harnstoff-Wert hat nur eine geringe diagnostische Bedeutung.

Senoritarossi
24.03.2012, 08:27
Echinacea soll man bei Corona nicht geben! Sehr blöd alles, man kann da wohl sehr viel falsch machen.

Da muss ich mal direkt Nachfragen, warum nicht? Dann dürften ja 80 % der Katzen kein Echinacea bekommen.

Unabhängig davon ist Echinacea generell mit Vorsicht zu genießen, das gilt für Mensch und Tier, da es wohl in Verdacht steht, Allergien auszulösen.

Unser Leeon ist Corona & Calici positiv, ich hatte ihm zwei Wochen Echinacea gegeben und Calici ist tatsächlich besser geworden. Länger will ich's ihm jetzt aber auch nicht geben.

Übrigens hat Leeon, verursacht durch Calici, auch eine ZFE und wahrscheinlich FORL, es zeigen sich bereits erste Läsionen. Der Facharzt, bei dem ich war, sagte, Forl könne man nicht aufhalten. Er hat Leeon darum jetzt noch alle Zähne gelassen, weil die Läsionen noch nicht so schlimm sind. Aber wenn es losgeht, dann sagt auch er, dass wir dann gleich alle Zähne rausnehmen, damit Leeon nicht später wegen jedes einzelnen Zahnes wieder in Narkose gelegt werden muss.

marylou
24.03.2012, 14:10
Ich habe GsD einen sehr kompetenten Zahndoc gefunden. Einen Test auf Calici- und Herpesvirentest haben wir nicht gemacht. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft sind bei nahezu 100% der Katzen mit Ginigivostomatitis Herpes- und/ oder Caliciviren nachweisbar, eine solche Virusinfektion ist jedoch nicht oder nur sehr eingeschränkt behandelbar. Eine FORL wird durch einen positiven Virustest nicht ausgeschlossen, ist jedoch in vielen Fällen ursächlich für eine chronische ZFE. Ebenfalls ist es nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft unnötig, alle Zähne außer den Canini zu ziehen. Wichtig ist nur, alle an FORL oder parodontal erkrankten Zähne zu ziehen. Die FORL lässt sich zwar nicht aufhalten, kann aber "stehen bleiben" und das für mehrere Jahre.

Ich möchte hier niemandem auf den Schlips treten, sondern lediglich neue Wege aufzeigen. Wäre ich bei einem anderen Zahndoc gelandet, der mir die Totalvariante empfohlen hätte und das auch noch entsprechend begründet hätte (und das tun die Meisten, weil eben die Meisten nicht die aktuellsten Forschungsergebnisse kennen), dann hätte ich dem wahrscheinlich auch zugestimmt. Ich bin froh, dass wir uns für die Extraktion lediglich der erkrankten Zähne entschieden haben (unser Zahndoc hätte auch unter keinen Umständen gesunde Zähne gezogen), denn es gab seither kein Fortschreiten der FORL mehr und es gibt auch noch keine Anzeichen für eine erneute Verschlechterung. Die erste OP ist zwar noch nicht sooo lange her (erst 5 Monate), aber bei der Kontrolluntersuchung vor zwei Wochen gab es keinen Hinweis auf weitere erkrankte Zähne. :wd:

Bevor eins unserer Mädels regelmäßig in Narkose gelegt werden müsste, weil eben peu á peu die Zähne erkranken, würde auch ich den Kahlschlag aus gesundheitlichen Gründen einer "regelmäßigen" Narkose vorziehen. Aber momentan sehe ich keine Grund dafür. Die Diagnose ist fundiert und steht auf festen Beinen. Damit kann man arbeiten, beobachten und letztenendes entscheiden, wenn es so weit ist - noch ist es aber nicht so weit.

Yvchen
27.03.2012, 17:47
Da muss ich mal direkt Nachfragen, warum nicht? Dann dürften ja 80 % der Katzen kein Echinacea bekommen
Das habe ich schon mehrfach gelesen. Ich weiß nur nicht mehr wo das war, weil zu lange her. Bei Leukose soll man E. ebenfalls nicht geben.


Unser Leeon ist Corona & Calici positiv
Wie stellt man Calici denn eindeutig fest?
Ich habe bestimmt schon mal irgendwen gefragt aber ich weiß es nicht mehr......Abstrich???

@Klee: danke für die Erläuterung zu den Blutwerten. Ich finds halt komisch das die Werte vor über einem Jahr schon ähnlich abweichend waren. Wenn alles auf eine Infektionskrankheit hindeutet weiß ich nicht was das jetzt noch sein könnte, oder kann das an Corona liegen? Mit dem Flüssigkeitsmangel kann ich mir nicht erklären, Emma trinkt eigentlich normal.

marylou
27.03.2012, 17:58
Wegen der Infektionskrankheit: die ZFE ist ja eigentlich auch eine Infektion :?:

Senoritarossi
28.03.2012, 10:41
Ich habe GsD einen sehr kompetenten Zahndoc gefunden. Einen Test auf Calici- und Herpesvirentest haben wir nicht gemacht. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft sind bei nahezu 100% der Katzen mit Ginigivostomatitis Herpes- und/ oder Caliciviren nachweisbar, eine solche Virusinfektion ist jedoch nicht oder nur sehr eingeschränkt behandelbar. Eine FORL wird durch einen positiven Virustest nicht ausgeschlossen, ist jedoch in vielen Fällen ursächlich für eine chronische ZFE. Ebenfalls ist es nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft unnötig, alle Zähne außer den Canini zu ziehen. Wichtig ist nur, alle an FORL oder parodontal erkrankten Zähne zu ziehen. Die FORL lässt sich zwar nicht aufhalten, kann aber "stehen bleiben" und das für mehrere Jahre.

Ich möchte hier niemandem auf den Schlips treten, sondern lediglich neue Wege aufzeigen. Wäre ich bei einem anderen Zahndoc gelandet, der mir die Totalvariante empfohlen hätte und das auch noch entsprechend begründet hätte (und das tun die Meisten, weil eben die Meisten nicht die aktuellsten Forschungsergebnisse kennen), dann hätte ich dem wahrscheinlich auch zugestimmt. Ich bin froh, dass wir uns für die Extraktion lediglich der erkrankten Zähne entschieden haben (unser Zahndoc hätte auch unter keinen Umständen gesunde Zähne gezogen), denn es gab seither kein Fortschreiten der FORL mehr und es gibt auch noch keine Anzeichen für eine erneute Verschlechterung. Die erste OP ist zwar noch nicht sooo lange her (erst 5 Monate), aber bei der Kontrolluntersuchung vor zwei Wochen gab es keinen Hinweis auf weitere erkrankte Zähne. :wd:

Bevor eins unserer Mädels regelmäßig in Narkose gelegt werden müsste, weil eben peu á peu die Zähne erkranken, würde auch ich den Kahlschlag aus gesundheitlichen Gründen einer "regelmäßigen" Narkose vorziehen. Aber momentan sehe ich keine Grund dafür. Die Diagnose ist fundiert und steht auf festen Beinen. Damit kann man arbeiten, beobachten und letztenendes entscheiden, wenn es so weit ist - noch ist es aber nicht so weit.

Nein, Du trittst keinem (also zumindest nicht mir) auf den Schlips. Ich bin ja auch erst am Anfang meiner Einlesephase und bin für jeden weiteren Gedankenanstoß dankbar.

Ob unser Zahndoc auch auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ist, kann ich nicht beurteilen. Wir waren jetzt erst ein Mal bei ihm. Aber er wurde mir von der Konifere des Nordens, Dr. Fahrenkrug aus Quickborn, empfohlen, darum habe ich schon ein gewisses Vertrauen zu ihm. Allerdings muss ich dazu sagen, dass unser TA (reiner Katzen-Doc) die Aussage des Zahnarztes auch etwas seltsam fand. Unser TA hätte geröntgt und dann gleich die ganze Zahnreihe auf der Seite gezogen, auf der FORL festgestellt worden wäre, aber nicht alle Zähne.

Ich freu' mich aber natürlich für Dich, dass es so gut läuft und Ihr FORL stoppen konntet!

Senoritarossi
28.03.2012, 10:51
Das habe ich schon mehrfach gelesen. Ich weiß nur nicht mehr wo das war, weil zu lange her. Bei Leukose soll man E. ebenfalls nicht geben.


Wie stellt man Calici denn eindeutig fest?
Ich habe bestimmt schon mal irgendwen gefragt aber ich weiß es nicht mehr......Abstrich???

Ich frage mich nur, was das für Auswirkungen haben soll. Die meisten Dosis wissen doch gar nicht, ob ihre Katze Corona-Viren hat oder nicht. Zumindest kenne ich keinen, der das ohne Grund hat testen lassen.

Calici wurde bei uns über einen Abstrich festgestellt. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das aber nur möglich, wenn es gerade einen akuten Schub gibt. Ansonsten ziehen sich die Viren zurück und Abstriche sind dann oft falsch negativ. Ich hatte Calici vor einigen Monaten auch mal übers große Blutbild testen lassen, da war Leeon noch negativ. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob er zu dem Zeitpunkt tatsächlich noch kein Calici hatte oder ob der Calici-Bluttest ohne akuten Schub quasi auch für die Katz' ist.

marylou
28.03.2012, 14:29
Nein, Du trittst keinem (also zumindest nicht mir) auf den Schlips. Ich bin ja auch erst am Anfang meiner Einlesephase und bin für jeden weiteren Gedankenanstoß dankbar.

Ob unser Zahndoc auch auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ist, kann ich nicht beurteilen. Wir waren jetzt erst ein Mal bei ihm. Aber er wurde mir von der Konifere des Nordens, Dr. Fahrenkrug aus Quickborn, empfohlen, darum habe ich schon ein gewisses Vertrauen zu ihm. Allerdings muss ich dazu sagen, dass unser TA (reiner Katzen-Doc) die Aussage des Zahnarztes auch etwas seltsam fand. Unser TA hätte geröntgt und dann gleich die ganze Zahnreihe auf der Seite gezogen, auf der FORL festgestellt worden wäre, aber nicht alle Zähne.

Ich freu' mich aber natürlich für Dich, dass es so gut läuft und Ihr FORL stoppen konntet!

Wir hoffen zumindest, dass die FORL nicht weiter fortschreitet, sicher ist das aber leider nicht :o

Es heißt übrigens Koryphäe :t: - eine Konifere ist ein Nadelbaum :D

Senoritarossi
28.03.2012, 16:36
Ich weiß - mein Schwiegervater erzählt immer von Koniferen auf ihren Gebieten, das finde ich so herrlich, dass ich's einfach übernommen habe :D. Der intrigiert auch immer fleißig, statt zu integrieren. Also wenn Du das in Zukunft von mir liest ... :D

Dann drücke ich ganz, ganz feste die Daumen, dass FORL sich aufhalten lässt!!!!

Yvchen
06.04.2012, 15:18
Also Emma's Zahnreinigung und Zähne ziehen ist nun schon fast 3 Wochen her, bisher gab es keine Besserung der ZF-Entzündung. Ich habe ihr die ganze Zeit und vorher schon Revet gegeben. Nun bekommt sie seit gestern Veraflox (sau teuer sage ich euch :eek:), Revet lasse ich nun weg um zu gucken was nun hilft und ob überhaupt.
Ich habe alle Ergebnisse, einschließlich BB, nun an den Zahntierarzt geschickt. Der will sich alles ansehen und sich dann melden. Auf jeden Fall hat er gesagt das die ZFE allerspätestens nach 3 Wochen wenigstens besser werden müßte, falls der ZS die Ursache war. Wenn nicht liegt es an was anderem. Dann müssen wir weiter sehen.....

Er hat mich auch gleich gefragt, aufgrund des Titers von 1:800, ob Emma Symptome von FIP hätte. Noch dazu weil das BB ja anzeigt das eine Infektionskrankheit wahrscheinlich ist, sie aber Leukose und FIV negativ ist. Irgendwas spielt sich bei Emma im Körper ab, das gilt es so stressfrei wie möglich für sie, herauszufinden. Ich bin froh das der Zahndoc uns erstmal so behilflich ist, obwohl er daran nichts verdient.
Mal sehen wie es nun weitergeht.

marylou
06.04.2012, 17:15
Yvonne, ich hatte so für euch gehofft, dass der Zahnstein die Ursache wäre! :hug:

Warum bekommt Emma denn jetzt ein Antibiotikum? :?:

Berichte, wenn du was vom Zahndoc hörst, ja? Ich drücke euch ganz fest die Daumen!

Moika
06.04.2012, 17:34
ach Yvonne:hug::hug::hug:
ich möcht nicht, daß du dir Sorgen machst wegen Emmas Coronatiter.ich kann mir nicht vorstellen, daß die maus FIP hat. Das würde ganz anders aussehen, und ich weiß, wovon ich rede,leider.
carma hat doch auch Corona, soweit ich mich erinnere,oder?
wegen der ganzen Entzündungssache, ich hab ja hier die Lilly, die jetzt seit über einem jahr immer wieder mal richtig down ist.Außer immer wieder Untertemperatur und erhöhte lymphozyten hat sie keine "komischen" Werte. Und kein TA hat bis jetzt gefunden, an was das wirklich liegt.
Mittlerweile denk ich, sie hat ganz einfach ein sehr mieses Immunsystem, wie ich halt auch:(.Und mittlerweile bin ich der meinung, daß jedes lebewesen(egal ob mensch oder Tier) einfach zu komplex ist, als daß die Halbgötter in Weiß immer alles wissen oder wissen können.Mein Rheuma z.B. hat es bis vor ca 15 jahren überhaupt nicht gegeben,wir waren alles hypochonder:mad:.Nur weil man es nicht mit irgendwelchen Tests nachweisen konnte. Mittlerweile gibt es diese tests und "auf einmal" sind wir keine eingebildete kranken mehr!!
Was ich damit sagen will, es gibt bestimmt eine Erklärung für Emmas Werte und ihre Symptome, aber das muss man erstmal alles herausfinden(können)!!Und ich bin sicher, die werden das herausfinden:tu:
Ich weiß, daß du dir große Sorgen um Emma machst:hug::hug::hug:
aber ich drück dir und ihr die daumen, daß es doch wieder besser wird.

Und demnächst drück ich dich auch ganz feste:-*

Yvchen
07.04.2012, 04:09
Warum bekommt Emma denn jetzt ein Antibiotikum? :?:
Sie kriegt das um zu sehen ob die ZFE weggeht. Der Zahndoc hat gemeint es wäre unüblich das die Katze nur ein AB nach der Sanierung gespritzt bekommt. Er war der Meinung man hätte schon vor der OP mit Veraflox anfangen müssen und danach noch mind. 5 Tage.


ach Yvonne:hug::hug::hug:
ich möcht nicht, daß du dir Sorgen machst wegen Emmas Coronatiter.ich kann mir nicht vorstellen, daß die maus FIP hat. Das würde ganz anders aussehen, und ich weiß, wovon ich rede,leider.
carma hat doch auch Corona, soweit ich mich erinnere,oder?
Ja ich weiß ja Moni, aber die Ärzte erzählen einem ja immer gern was von FIP wenn ein hoher Titer vorhanden ist. Und die wichtigen Blutwerte stimmen halt nicht so richtig und da tippen die eh gleich auf FIP. Ich weiß ja aber das es alles mögliche sein kann. Im Moment gehts Emma recht gut, sie ist nur immer so müde und friert dauernd, sie zittert manchmal richtig oder liegt auf der Heizung.
Ja stimmt, Carma hat auch Corona. Ihr Titer war mal 1:1600 als sie zu mir kam, im Sept. 2011 war der noch bei 1:400. Da habe ich mich gefreut, auch wenn ich weiß das der jederzeit wieder ansteigen kann. Aber ich weiß auch das der mal ganz weggehen kann. Carma ist ne starke Katze, ganz anders als mein Sensibelchen Emma. Ich dachte immer Carma kann niemanden anstecken weil sie kein Ausscheider ist, aber nun weiß ich das es auch durch gegenseitiges Belecken ansteckend ist. Und genau da liegt auch das Problem (zumindest mit Corona), Emma und Carma stecken sich nun dauernd gegenseitig an, und falls das nicht der gleiche Virusstamm ist, kann das mal dumm ausgehen.
Verhindern könnte man das eh nicht!
Mal sehen wie es jetzt weitergeht - ich weiß es selbst nicht.

Danke für eure guten Wünsche!

Senoritarossi
07.04.2012, 08:57
Yvonne, 80 % der Katzen sind mit dem Corona- Virus infiziert, es ist also eigentlich nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Und ein Titer von 1:800 ist auch nicht hoch. Wenn der Arzt schon in die Richtung denkt, dann hätte er Dir auch eine andere Blutuntersuchung empfehlen müssen. Mit der Elektrophorese werden die Eiweißbestandteile aufgeschlüsselt, nur diese Untersuchung sollte einen Arzt überhaupt veranlassen, Fip in den Mund zu nehmen. Das Ärzte aber auch immer wieder Angst und Schrecken wegen FIP verbreiten, ist mir echt unbegreiflich.

Wurde denn bei Emma ein Abstrich auf Calici gemacht? Calici verursacht auch ZFE und da hilft dann kein AB, weil's ja Viren sind. Aber das AB bekommt sie wahrscheinlich, weil bei einer Zahnsteinentfernung so viele Bakterien in den Blutkreislauf gelangen können, oder? Nur mal AB zu geben um zu gucken, ob es wirkt, fände ich von dem TA gerade im Zuge der Diskussionen um den leichtfertigen Einsatz von AB und der damit verbundenen Bildung von Resistenzen echt unverantwortlich!

Yvchen
07.04.2012, 21:07
Yvonne, 80 % der Katzen sind mit dem Corona- Virus infiziert, es ist also eigentlich nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste.

Wurde denn bei Emma ein Abstrich auf Calici gemacht? Calici verursacht auch ZFE und da hilft dann kein AB, weil's ja Viren sind. Aber das AB bekommt sie wahrscheinlich, weil bei einer Zahnsteinentfernung so viele Bakterien in den Blutkreislauf gelangen können, oder?
Ich weiß das mit Corona, du hast völlig recht.

Nein es wurde kein Abstrich gemacht, obwohl ich es eigentlich vorgeschlagen hatte. Bei Calici steige ich noch nicht so richtig durch: das ist doch ein Schnupfenvirus oder verstehe ich das falsch was ich lese? Kann denn eine Katze das haben auch wenn sie noch nie an Katzenschnupfen erkrankt ist?

Ja das Veraflox soll ich aus dem Grund geben und davon kann eben dann auch die Entzündung weggehen, wie gesagt, KANN. Deshalb hat ja der Zahndoc gesagt das er nicht versteht warum mein TA nicht schon vor der OP damit angefangen hat und danach noch weiter. Damit sollte eben das eindringen von Bakterien gehemmt werden.

Senoritarossi
11.04.2012, 18:24
Doch, das ist schon richtig, dass Calici ein Virus aus dem Katzenschnupfenkomplex ist. Ob auch Katzen, die keinen Schnupfen hatten, dieses Virus in sich tragen können, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Bei uns äußert sich Calici durch keinerlei sonstige Symptome, nur eben durch die ZFE. Unser Leeon hatte bereits bei der Züchterin einen Infekt, von daher liegt bei uns der Verdacht nahe, dass das eventuell Katzenschnupfen war und er daher die Caliciviren hat. Weißt Du denn sicher, dass sie noch nie einen Schnupfen hatte?

Wie geht es Emma denn inzwischen? :kraul:

Moika
13.04.2012, 19:10
Yvonne:hug::hug::hug:

ich hoffe,die ABs schlagen endlich an und Emma gehts hoffentlich besser ???????
meld dich mal ,ich mach mir Sorgen:bl:

liebe grüße und Umärmler aus franngn:bl::bl::bl::bl:

Yvchen
13.04.2012, 20:35
Weißt Du denn sicher, dass sie noch nie einen Schnupfen hatte?
Wie geht es Emma denn inzwischen?
Ja eigentlich weiß ich das so ziemlich sicher das sie noch nie Schnupfen hatte. Es sei denn sie hatte den in ihrer 1. Lebenswoche und der ist dann ruck zuck wieder weg gewesen (was ja eher unmöglich ist). Ich habe Emma mit 2 Wochen aufgenommen und sie hatte nie Anzeichen für irgendeinen Infekt.
Ihr gehts soweit gut, sie ist auch nicht mehr ganz so Dauerschläfrig, eigentlich würde ich sagen sie benimmt sich wieder normal, obwohl sie immer noch viel mehr schläft als Carma. Das AB hat noch nichts gebracht, der Zahnfleischrand ist immer noch rot. Und weil das blöd ist wenn das nur eine Katze betrifft habe ich heute gesehen das Carma das auch hat (ihr kann ich nicht einfach so ins Mäulchen gucken - sie ist eine Bestie wenn man sie festhalten will).
Wenn ich es nicht schon anders gesehen hätte, würde ich jetzt wahrscheinlich fragen ob das normal ist und ich eben spinne, aber ich habe es schon anders gesehen. Bei Carma ist auch noch ne andere Sache aber dazu muß ich mal einen alten Thread rauskramen. Mir konnte da bisher auch noch keiner was zu sagen, auch die TÄ nicht. Ich suche den mal.....



liebe grüße und Umärmler aus franngn:bl::bl::bl::bl:
Danke Moni, LG zurück. Frage habe ich ja oben schon beantwortet. Emma gehts ja nicht richtig mies und sie ist ja auch nicht totkrank oder sowas, von daher ist alles halb so wild. Aber die Entzündung müßte doch mal weggehen. Für Carma muß ich mir jetzt auch was überlegen, sie hat es sogar noch etwas schlimmer als Emma. Zum TA will ich sie aber jetzt erstmal nicht bringen. Da kommt eh nix bei rum, außer irgendwelche fragwürdigen Mittelchen die dann doch nicht helfen, achja und das ich ihr Zähne putzen soll, was bei Carmchen absolut undenkbar ist.

Klee
29.04.2012, 15:46
@Klee: danke für die Erläuterung zu den Blutwerten. Ich finds halt komisch das die Werte vor über einem Jahr schon ähnlich abweichend waren. Wenn alles auf eine Infektionskrankheit hindeutet weiß ich nicht was das jetzt noch sein könnte, oder kann das an Corona liegen? Mit dem Flüssigkeitsmangel kann ich mir nicht erklären, Emma trinkt eigentlich normal.

Infektion im Sinne eines entzündlichen Prozesses, so wie eben eine ZFE. Wie war denn das ZF vor einem Jahr?
Es muss nicht zwingend ein Flüssigkeitsmangel vorliegen. Hb und Htk waren erhöht, aber wie war die Erythrozytenwert bei der Blutbildanalyse?