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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Apathisch nach epileptischem Anfall



niobe68
29.06.2011, 18:32
Hallo,

bin neu hier und hoffe Ihr könnt mir helfen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte unser Kätzchen (15 Jahre) einen ganz schlimmen epiletptischen Anfall. Es war ihr erster. Der Anfall selbst hat wohl zwei bis drei Minuten gedauert. Danach hatte sie extrem geweitete Pupillen und ganz flachen Atem.
Ich habe sofort bei einem Notarzt angerufen. Der hat gemeint das klingt nach einem Anfall und mitten in der Nacht kann man gar nichts tun. Wir sollen tagsüber zu einem TA gehen.
Dass hat mein Mann dann auch gemacht. Der hat auch diverse Untersuchungen gemacht und uns Tabletten gegeben. Sie muss jetzt immer eine halbe Tablette morgens und abends nehmen. Er hat gemeint damit kann man zukünftige Anfälle vermeiden.
Das Problem ist, seit gestern abend ist total apathisch. Frisst nichts mehr, wenn man auf sie zugeht, verkriecht sie sich in eine Ecke und will auch nicht gestreichelt werden.
Wir machen uns totale Sorgen und wissen auch nicht was wir tun sollen. Wenn sie nicht frisst, nimmt sie auch die Tabletten nicht auf und riskiert wieder einen Anfall. Ich habe auch Angst, dass sie vielleicht Schmerzen hat und wir merken es nicht. Sie tut mir so leid, und wir fühlen uns total hilflos.

Habt ihr schon mal die Erfahrung gemacht. Wäre fein wenn uns jemand weiterhelfen könnte.
Danke euch.
niobe68

marylou
29.06.2011, 20:43
Hallo und :hi:

Was bekommt sie denn für Tabletten?
Wenn ihr eine Packungsbeilage habt (ansonsten googeln): schaut mal, welche Nebenwirkungen angegeben sind. Appetitlosigkeit ist eine häufige Nebenwirkung bei vielen Medis für Katzen.

Vielleicht auch interessant: welche Untersuchungen hat der TA gemacht, um sicherzustellen, dass es tatsächlich Epilepsie ist? Es könnte auch eine andere Erkrankung sein, die jetzt zu der Apathie führt, die du beschreibst. :?:

Wenn sie morgen noch nichts frisst, solltet ihr sie auf jeden Fall nocheinmal einem TA oder besser in einer Tierklinik vorstellen.

niobe68
30.06.2011, 15:18
Hallo Marylou!

Danke für deine Antwort. Wir waren gestern abend noch bei TA. Aber es gab keine Möglichkeit mehr, wir mussten sie schweren Herzens einschläfern lassen.

Sie hat gar nicht mehr reagiert und konnte nicht einmal mehr gescheit atmen. Der TA hat nach einer neuerlichen Untersuchung eine schwere Herzinsuffizenz festgestellt. Und möglicherweise hatte sie auch einen Schlaganfall.

Es war ganz schlimm.

Trauringe Grüße niobe

marylou
30.06.2011, 15:29
Oh nein! :0( :0( :0(

Ihr habt sicher die richtige Entscheidung getroffen! Sie hatte in langes und glückliches Leben und ist jetzt schmerzfrei im Regenbogenland. Dort geht es ihr gut und sie kann mit all den anderen Regenbogenkindern sorglos tollen.

Fühl dich gedrückt! :hug:

levi94
30.06.2011, 16:02
:hug:Arme kleine Maus:hug:

niobe68
01.07.2011, 18:27
Danke für die netten mitfühlenden Worte. Es stimmt wohl. Da wo sie jetzt ist, hat sie keine Schmerzen mehr. Und das ist wichtig.
Nur die die zurück bleiben - in dem Fall mein Mann und ich - müssen mit einer großen Lücke zurechtkommen. Hat sie uns doch viele Jahre begleitet. Im Moment ist es so, dass wir denken sie kommt jeden Moment um die Ecke geflitzt. Und dann wird einem bewusst, dass das nie mehr sein wird. :0(
Liebe Grüße Doris

Minione
01.07.2011, 19:05
:0( :0( :0( :hug: :hug: :hug: das tut mir sehr keid für euch! :hug: :hug:
Aber ihr habt das richtige getan, euer Kätzchen von weiteren Leiden erlöst. Magst du von ihr erzählen? Wie hiess sie denn und wielange war sie bei euch???

Liebes Kätzchen, komm gut über die Regenbogenbrücke! Alle unsere Lieben die bereits dort sind nehmen dich liebevoll auf und kümmern sich um dich. Du hast nun nur noch eine Zeit voller Spaß und Leichtigkeit. :kraul: :kraul: Und pass schön auf Dosinchen auf von da oben! :love: :love: