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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie behandelt man einen Bluterguss beim Pferd?



Joschi Joschman
04.02.2003, 14:41
Hallo zusammen,

mein Pferd hat sich beim Freilaufenlassen in der Halle durch einen unglücklichen Sturz eine Prellung mit Bluterguss am Knie zugezogen. War leider nicht im Stall als es passiert ist.

Der Tierarzt war dann 3 x da und hat punktiert und die Flüssigkeit auslaufen lassen. Es ist jetzt auch schon viel besser geworden und er ist nicht mehr schmerzempfindlich. Das Unglück passierte übrigens kurz vor Weihnachten.

Jetzt ist der Bluterguss immer noch nicht ganz weg und ich wollte gerne wissen, ob ich die Schwellung mit Cremen etwas reduzieren kann. Den Tierarzt möchte ich nicht mehr anrufen, denn der Spaß hat mich 450 Euro gekostet und ich bin momentan finaziell am Ende.

Hat sonst noch jemand Erfahrung mit Blutergüssen, oder komme ich um die nächsten 100 Euro TA-Kosten nicht umhin? Muß dazu sagen, daß mein Pferd schon 21 Jahre alt ist aber immer noch vor sich selbst geschützt werden muß, da er sich sonst übernehmen würde, denn er meint immer noch er ist erst vier.

vielen Dank für Eure Hilfe.

Lexy

Bapsi
04.02.2003, 16:54
Hi Lexy,

du könntest ihr Arnica Gloguli geben die wirken abschwellend. Wie viele weiß ich auch nicht genau frag mal einen homöopathen. Ich geb die immer meiner Stute die (19 Jahre alt ist) wenn sie sich anhaut.

Viel erfolg bei der heilung wünscht

Bapsi

Aramishexe
04.02.2003, 22:26
Hallo,
das mit dem Arnica ist ein guter Tipp. Hol dir die in der Potenz C30 und gib deinem Pferd 2 mal am Tag 5 Globulis mind. 1 Woche. Es könnte aber auch sein das der Rest des Blutergusses sich verkalkt hat , dann bleibt das so. Sollte dein Pferd jedoch keine Probleme haben, sprich lahmen oder so kann man das so lassen unter der Rubrik Schönheitsfehler.
Hoffe ich konnte Dir helfen.
Gruß Aramishexe

Joschi Joschman
05.02.2003, 12:51
Vielen Dank für den Tipp,
ich werde es gleich mal versuchen.

Gruß
Lexy

Inge1810
03.03.2003, 10:04
Es ist zwar auch schon lange her, also dieser Beitrag, aber ich möchte ganz arg drum bitten, das ganz gründlich behandeln zu lassen. Wir hatten vergangenes Wochenende einen Stallwechsel und wie der Zufall es will, wurde gerade ein Pferd auf die Koppel geführt, welches ein steifes Hinterbein hatte. Ich hab nachgefragt und die Besitzerin erzählte mir, dass der Auslöser ein Bluterguss war, der nicht richtig behandelt wurde. (wohl die Vorbesitzer) Das war vor 3-4 Jahren!!!!! Es ist fraglich, ob das Pferd das Knie jemals wieder beugen kann. Alles was mit Beinen zu tun hat, bitte ganz gründlich behandeln lassen, nicht sparen und keine Hausmittelchen, denn es muß nicht sein, aber es kann genau sowas passieren und dann wirds erst richtig teuer.
Grüße