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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum musste mein Kater sterben?



angi137
03.02.2003, 23:49
hallo ihr,

sonntag nacht ist mein kater - bkh, 2,5 jahre alt, völlig unerwartet und plötzlich nur 1,5 wochen nach seiner kastration verstorben.

er war nach der op relativ schnell wieder fit, bei der nachuntersuchung 3 tage nach der kastr. war noch alles ok. was mir auffiel, dass er einen tag vor seinem tod sehr ruhig war.
ich schildere mal die symptomatik:
am samstag abend war er plötzlich total apathisch, riesige pupillen, starrer blick, schlaffer körper, kalt, rasend schnelle atmung.
dann direkt zur TA. diagnose: angeblich verstopfung, untertemperatur 36,2 ° C, einlauf gemacht, elektrolytlösung gespritzt (unter die haut), antibiotikum, catosal. wieder nach hause geschickt worden, mit paraffinöl, was ich ihm zum abführen geben sollte.
dort angekommen, verschlechterte sich sein zustand zusehends, er schrie, fing an, sich zu übergeben, geringer kotabsatz. mit letzter kraft versuchte er immer, zu flüchten.
wieder zur tierärztin: erneut e-lösung unter die haut, sie meinte dann, er wäre total dehydriert, wir sollten ihn zur beobachtung da lassen, inzwischen war er total apathisch und völlig schlapp. des nachts ist er dann dort an herz-kreislaufversagen gestorben.

eine obduktion hab ich nicht machen lassen, weil wir ihn beerdigen wollten, wir konnten die vorstellung nicht ertragen, dass er aufgeschnitten und weggeworfen wird..
ich frage mich nun ständig: warum ging es alles so schnell, hab ich was falsch gemacht, übersehen, ist was bei der kastration schief gelaufen? wieso hab ich nicht gemerkt, dass er angeblich so schlimm dehydriert war, ich hab ihn doch trinken und (sehr gut) fressen gesehen. ausscheidungen hatte er auch wie immer. was ist nur passiert? wir sind völlig neben der spur, können gar nicht fassen, was passiert sind, und sind nur am heulen....

vielleicht weiß ja jemand von euch rat.
wäre euch sehr dankbar für eure gedanken.

liebe grüsse
angi

Enya
04.02.2003, 00:26
Hallo Angie,
als ich deinen Beitrag gelesen habe lief mir eine Gänsehaut über den Rücken.
Es tut mir sehr leid was mit eurem Kater pasiert ist.
Aber ich denke, das es nichts mit der kastration zu tun hat.
Was mich interessieren würde, hat er nach der OP regelmäßig, jeden Tag Stuhlgang abgesetzt?????
Kann es sein das er einen Ileus (Darmverschluß) hatte? Was passierte nach dem Einlauf? Konnte er dann einen normalen Stuhlgang absetzen?
Beinem Darmverschluß, macht so etwas heftigste Koliken und Krämpfe aber es wird kein Kot abgesetzt.
Wenn dies tatsächlich der Fall war, hätte dein kater schnellstmöglichst operiert werden sollen um den Verschluß zu entfernen.

Du schreibst euer Kleiner hat erbrochen. Kannst du dich erinnern wie das erbrochene aussah bzw. wie es roch?? Bei einem Darmverschluß wird zum Schluß Kot erbrochen!!!!!!
Woran hat die TÄ erkannt das er völlig exikiert ist? hatte dein Kater stehende hautfalten??
Du schreibst er hat gefressen und auch wie immer getrunken.
Irgendwie alles merkwürdig.
Ich habe den Verdacht, das die TÄ den ernst der Lage nicht erkannt hat.
Schrecklich sein Tier auf diese Art und Weise zu verlieren.

Wäre schön wenn du mir antwporten könntest. muß nicht hier sein, kannst auch privat mailen. Ist frei gegeben.

PS: Diese Fragen die ich stelle, sind daher weil ich als Schwester in einer klink arbeite. Da habe ich sowas schon öfters bei Menschen erlebt. Nur wird halt schneller und sorgfältiger reagiert.

Euch trifft in keinster Weise Schuld. Ihr habt alles getan was ihr konntet.

Lis
04.02.2003, 00:39
liebe angi,

ich bin keine tierärztin und keine krankenschwester, aber irgendwie kommt mir auch vor, dass etwas übersehen wurde, nicht von euch! gern würde ich mehr trost spenden ... alles liebe,

lisa

Catjuscha
04.02.2003, 01:17
Mein Gott,
was war das für eine Ärztin?!
Wie kann man auf Verdacht bei einem Tier einen Einlauf machen?!
Sie hätte ihn stabilisieren, großes Labor machen müssen.
Jetzt ist es zu spät. :-(
Euch trifft wahrlich keine Schuld. Ihr habt alles getan was getan werden mußte- nämlich zum Doc zu fahren mit dem Tierchen.
Wir hatten damals einen Hund. Bei ihm sammelte sich Kot in einer Ausbuchtung in der Nähe des Afters. Die Tierärztin meinte, daß es halt eine Ausbuchtung im Darm wäre, wir ihn hin und wieder ausräumen müßten. Wir befragten einen anderen Tierarzt. Und der stellte einen Darmriss fest der operiert werden sollte. Da er weiter weg seine Praxis hatte, sollte unser Aladin bei der Tierärztin vorbereitet - am nächsten Tag beim Arzt operiert werden. Aladin bekam einen Einlauf gemacht und schrie fürchterlich. Diese Schreie und seine Blicke werde ich nie vergessen, obgleich das schon 15 Jahre her ist.
Wieder daheim erbrach er sich. Nachts schlief ich nach einer Woche, seit der Zeit, daß der OP- Termin feststand, ein. Morgens war mein Zimmer naß. Aladin lief mir nach. Ich mußte zum Dienst. Als ich mittags heim kam, lag er in einer Ecke in der Küche in Agonie. Meine Eltern meinten, er würde schon lange so im Eckchen liegen. Ich nahm ihn auf den Arm, er starb in meinen Armen. Ich machte meinen Eltern Vorwürfe wieso sie nicht zum Doc gefahren wären, fuhr selbst zu ihm. Aber er konnte Aladin nicht mehr helfen. Am liebsten hätte ich diese Tierärztin erschlagen. Gott was hatte ich einen Hass auf diese Frau! Doch selbst sie war nur ein Mensch. Doch vergessen kann ich es nicht.
Jetzt bin ich aber abgeschweift.
Es ist tragisch was geschehen ist, doch es ist leider , leider nicht zu ändern.
Tröstende Grüße von
Andrea.

Bluecat
04.02.2003, 03:11
Liebe Angi,
mir fehlen für das Grauen, was ich empfinde, die richtigen Worte.

Auch ich habe durch Ärztepfusch einmal ein geliebtes Tier verloren & kann Euren Schmerz so gut nachempfinden...

Euch trifft keinerlei Schuld & ich wünsche Euch von Herzen alle Kraft der Welt, um das Erlebte zu verarbeiten...

Sehr traurige, aber

angi137
04.02.2003, 07:46
hallo ihr,

erst einmal danke für die tröstenden worte.

an enya: das erbrochene war klar, es kam fast nix, mehr so ein würgen.

der wenige kot, der kam, sah normal aus

ich denke, sein kreislauf war für einen einlauf einfach zu geschwächt.

an hautfalten erinnere ich mich nicht.

was ist mit nierenversagen? wäre das möglich? weil er, wenn ich zurückdenke, eigentlich immer viel trank und große mengen urinierte. wenn es wirklich das war, dann war ein einlauf so ziemlich das anstrengendste, was sie ihm antun konnte.

dann dachte ich auch schon, ob er vielleicht das antibiotikum (baytril) nicht vertragen hat. er hat z.b. auf impfungen immer sehr empfindlich reagiert, und auch auf antibiotische augensalben. bloß dass ich das in meiner panik natürlich total vergessen hatte zu erwähnen. (die wichtigen dinge fallen einem immer erst hinterher ein)

ich wüsste so gerne, was passiert ist, auch damit mir sowas in zukunft nicht noch einmal passiert.

liebe grüsse und schon mal danke an euch alle, ich hoffe natürlich, dass ich noch mehr meinungen lesen werde ...vielleicht kann ja irgendwas licht ins dunkel bringen

ps: ich gucke grad nach draussen auf sein verschneites grab, dort leuchtet ein grablicht, wenn es nicht so bitter wäre, würd ich sagen, es sieht richtig romantisch aus....

samtpfote5
04.02.2003, 07:52
Liebe Angi,

dein Bericht ist sehr traurig und erschütternd, aber nach allem, was ich gelesen habe, hast du das einzig richtige gemacht: Als es deinem Katerchen schlecht ging, hast du nicht gezögert, sondern hast ihn zum Arzt gebracht.

Ich will hier als Laien niemanden etwas unterstellen, aber eine Obduktion (von einem anderen TA durchgeführt, wäre für dich sicher hilfreich gewesen). Es drängt sich einem schnell der Verdacht auf, dass der Arzt nicht erkannt hat, was dem Kater wirklich gefehlt hat.

Jedenfalls hast du getan, was du tun konntest. Mach dir keine Vorwürfe.

Heike

Jenni X
04.02.2003, 08:08
Liebe Angi,

ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Es tut mir so leid für euch.

Mein damaliges Katerchen ist an Nierenversagen gestorben infolge von übermäßigen Harnsteinen, was wir leider zu spät gemerkt haben. Bei ihm ging auch alles ziemlich schnell, es hat nur ein paar Tage gedauert, bis wir ihn erlösen mussten. Er hat aufgehört zu fressen, nur noch gesoffen wie ein Fass ohne Boden und ansonsten völlig apathisch in der Ecke gesessen. Er hat sich erbrochen, sich vollgepinkelt und nicht mehr geputzt. Am schlimmsten - und auch nach 10 Jahren nicht aus meinem Gedächtnis zu bekommen - war sein Schreien und Weinen.

Ich kann mir vorstellen, wie ihr euch fühlt. Ich könnte noch heute heulen, wenn ich an mein Katerchen denke - wobei er wenigstens ein erfülltes und langes Leben hatte (15 Jahre).

Bei der Forschung nach den Ursachen würde ich mich einfach an ein paar andere TA wenden und ihnen alles schildern, was geschehen ist. Vielleicht können sie euch mehr sagen, auch wenn sie jetzt leider nicht mehr helfen können.

Eine unabhängige Obduktion würde wohl Gewissheit bringen. Und ein sensibler Arzt würde dafür sorgen, dass ihr euer Katerchen hinterher trotzdem würdig bestatten könnt.

Ansonsten wünsche ich euch viel Kraft, den Verlust zu verarbeiten und dass euch die schönen Erinnerungen an die Zeit mit ihm eurer Leben lang begleiten.

Tina 2
04.02.2003, 08:13
Liebe Angi,
es tut mir so leid, ich kann deinen Schmerz und deine Wut nachempfinden.
Auch ich denke daß dein TA nicht richtig gehandelt hat, aber du darfst dir selbst keine Vorwürfe machen.

clawin
04.02.2003, 16:55
als ich gerade dein Bericht las, musste ich heulen!
Unser Kater Filou starb im März letzten Jahres er wurde nur 10 Monate alt! Wir haben in zusammen mit unseren anderen Kater kastrieren lassen! Rocky und Filou erholten sich schnell von der OP! Die OP war an einem Donnerstag!
Samstag mittag wurde Filou sehr ruhig, er fraß zwar normal und gesoffen hat er auch! Nur das er sooo ruhig war kannten wir von ihm überhaupt nicht! Ich dachte mir gleich das etwas nicht stimmte und rief unseren TA an- leider war keiner mehr in der Sprechstunde- also hin zum Nottierarzt! Filou konnte sich kaum noch bewegen und trotzdem "schleuderte" dieser TA unseren Filou total rum! Ich war stinksauer, aber was blieb mir über! Ich wollte nur das es Filou bald besser ging, und nur der hatte Notdienst! Angeblich reagierte Filou allergisch auf das Antibiotikum von der Kastration, er hatte in Cortison gespritzt und meinte: Spätenstens Sonntag morgen wäre er wieder der Alte! Den Rest des Tages gönnten wir Filou sehr viel Ruhe! Ich dachte der TA würde Recht behalten! Samstag nacht ging Filou mit letzter Kraft zu jedem zu uns ins Bett ( als ob er sich verabschieden würde) zuerst bei meinen Jungs, danach zu meiner Tochter und dann zu meinem Mann! Anschließend zu mir- leider schlief er in dieser Nacht in meinen Armen für immer ein!
Wir kennen euren Schmerz und denken in diesen Stunden ganz besonders an euch!
Euch trifft keine Schuld!
Inzwischen haben wir drei süße Mädels dazu bekommen- sie nehmen zwar den Schmerz über den Verlust vom Filou, aber ersetzen können sie meinen SÜßEN nicht!
Fühlt euch von uns gedrückt!
Traurige Grüße
Claudia

gerdax
04.02.2003, 22:40
Es tut mir so leid um Deinen Kleinen. Alle hier fühlen mit Dir, viele von uns haben ihr Tier verloren und wissen, was jetzt in Dir vorgeht. Ich habe auch in dieses Forum gefunden, als ich meinen Kater verloren hatte. Es wird Dir guttun!

Berglöwe
04.02.2003, 23:17
Hey Angi,

es ist so unendlich traurig, dass kann ich verstehen. Aber Du konntest ja wirklich nichts besseres tun, als einen TA aufzusuchen.

Wenn der dann halt ne Niete war, na ja, kannste auch nix mehr dran ändern.

Hey mein Kater ist mir auch auf einem Samstag abend eingeschlafen, und kein Tierarzt war erreichbar.

Viele, liebe, aber traurige Grüße
von Berglöwe

PS: Es ist halt so furchtbar, ein geliebtes Tier zu verlieren.

LindaRoHH
05.02.2003, 09:40
Hallo Angi,

cih fühle mit Dir und weiss, was Du jetzt durchmachst. Auch ich hatte einen Kater, der von einem Tag zum anderen ähnliche Symtome aufwies, wobei die Not-Tierärzte ihn mit Antibiotika vollpumpten und alles nur schlimmer machten. Im Nachherein stellte sich heraus, dass es akutes Nierenversagen war, aber dann was es zu spät. Ich habe mir natürlich auch Vorwürfe gemacht: hätte ich schneller reagieren können? Warum habe ich meinen eigentlichen Tierarzt nicht mitten in der Nacht geweckt statt zum Notarzt zu fahren? Warum ist mir das vermehrte Trinken nicht aufgefallen? Geholfen haben mir diese Vorwürfe natürlich nicht und jetzt - Jahre später - habe ich eingesehen, dass ich das gemacht habe was ich konnte und das auch so schnell wie ich konnte. So sehe ich es bei Dir auch. Mache Dir bitte keine Vorwürfe! Du hast alles Menschenmögliche getan um Deinem Katerchen zu helfen! Es waren mit sicherheit die Ärzt,e die nicht erkannt haben was Deinem Katerchen gefehlt hat (ich würde fast glauben, dass es auch Nierenversagen war). Was habe ich aus meinen Erfahrungen gelernt? Nie mehr eine Narkose ohne vorher den TA um einen Bluttest zur Klärung der Nierenfunktion zu bitten. Eigentlich sollten die Tierärtzte uns das nahelegen und nicht umgekehrt!
Für Dich alles Gute und befrei Dich bitte von den Selbstvorwürfen. Du bist eine gute Katzenmami!

Linda

sir james
05.02.2003, 11:23
hallo angi,
das ist ja eine gruselige geschichte...
fühl dich von uns gedrückt und getröstet..
du hast keinen fehler gemacht, was hättest du denn auch sonst noch tun können ausser zum doc zu fahren?
es war die einzige möglichkeit die ihr hattet auch wenn es so grausam ausging :(
hab ja auch durch docpfusch meinen geliebten sir james vor kurzem verloren und weis wie du dich jetzt fühlst: man ist so schrecklich hilflos und grübelt dauernd nach ob man nicht doch etwas falsch gemacht hat oder etwas übersehen hat....
und kommt zu keiner antwort auf all die fragen die man sich stellt
las den kopf nicht hängen ihr habt bestimmt keinen fehler gemacht
traurige aber lg

angi137
05.02.2003, 11:58
hallo,

danke euch allen für die lieben worte, heute geht es schon ein bisschen besser, jedenfalls müssen wir schon nicht mehr ständig heulen.....

ich habe gestern noch einmal mit einer anderen tierärztin gesprochen und habe nachricht von den zooplus tierärzten erhalten, beide meinten, meine tierärztin hätte richtig gehandelt, möglicherweise (darauf tippten sie) war es ein akutes nierenversagen oder evtl. eine thrombose wegen eines herzfehlers.

die TA, die den kater auch kannte, (dort war die züchterin von der der kater ist in behandlung), meinte, er hätte schon im sterben gelegen, als ich zum 1. mal hingefahren wäre, weil die temperatur nur noch 36.2 ° C betragen hat, und er auch schon kot und urin verloren hatte. wir hätten alles uns mögliche getan, und brauchten uns auch keine vorwürfe zu machen.

vielen dank noch mal an euch alle und viele grüsse

ANGI

wecky
06.02.2003, 14:37
Das tut mir so schrecklich leid und ich kann dich total verstehen und mitfühlen . Wie hatten vor ein paar Jahren eine Katze aus dem Tierheim gerettet . Sie war über ein Jahr schon bei uns , als an einem Freitag nachmittag beim Streicheln aufschrie und weglief . Ich ging der sache auf den Grund und stellte fest das ihr irgentwas sehr weh tat . Wir sind Gleich zum TA der hat alles untersucht ultraschall gemacht Geröncht . alle Aber es gab eigentlich keinen Grund . Er schickte uns mit Antipjotika heim Samstag war alles klar und Sonntag war sie nicht Wachzu bekommen sie schlief nach jedem Schritt ein war apatisch schnaufte wie nach einem Sprint vieng an umzufallen schrie . Wir zum TA . Der hat erneut Geröncht , und dann der schock sie hatte fast die ganze Lunde mit eiderund Flüssigkeit zu . Er hat sie die ganze nacht Punktiert immer wieder die Lunge leer gemacht aber am nächsten Tag ist sie dann in unserem beisein eingeschläfert worden (bevor sie erstickt were . ) Ich denke heute noch oft darann und mach mir manchmal vorwürfe das mit den schmerzen so schnell vom Tisch gekehrt zu haben und mich auf das Antipjotika verlassen zu haben . Aber dann denke ich Fip , was es in diesem Fall war ist so unberechenbar und eine Katze kann ihren schmerz nicht erzählen und ein TA ist auch nur ein Mensch . Ich bin heute noch bei ihm , auch wenn ich ihm den Tot von Speedy insgeheim anlaste . Aber meinen anderen Katzen ist er ein guter Freund und er ist Tag und Nacht ohne Murren für uns da und hat mitlerweile einer Katze das leben geretet weil ich eine vergiftung nicht als solche erkannt habe . Ich kann dir nur eines Raten mach dir keine Selbstvorwürfe , du kannst es nich endern und du konntest es vieleicht auch nicht . Wenn du denkst alles hat seine zeit auf erden und deine Mitze hat ihre gute Tat vieleicht schon vollbracht . Euch glücklich zu machen , also denk an die schönen Zeiten und versuche zu Akzeptieren,.

Gabi
06.02.2003, 14:54
Hallo Angi

das erinnert mich alles sehr an meine Bonnie. Sie verstarb vor 1,5 Jahren auch ganz plötzlich.

Es fing mit Übergeben an, sie wurde immer ruhiger, dann apathisch. Auch sie hatte Untertemperatur (35 Grad). Sie bekam auch eine E-Lösung und kam unter Rotlicht. Leider hat auch sie es nicht geschafft.

Das alles geschah innerhalb von 6 Stunden. Es war einfach unfassbar für uns. Abends noch verspielt und munter und verfressen, morgens schon habltot. :mad:

Der TA tippte auch auf einen Herzfehler oder einen Tumor, der plötzlich geplatzt ist. Auch wir haben sie nicht obduzieren lassen, eine furchtbare Vorstellung.