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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katze schnarcht und schnauft



Genesis
20.03.2011, 17:58
Hallo zusammen,

ich hoffe es geht hier allen gut?

Folgendes: Unser Kater Charlie hat es seit ein paar Tagen das er vor allem im Schlaf stark schnarcht und schnauft. Wenn er wach ist hört man es kaum, wobei man es schon wahr nimmt wenn man richtig hin hört. Aber es ist weder laut, noch extrem, eben nur wenn er pennt.

Eine Erkältung schließe ich vom optischen Gesichtspunkt erst einmal aus. Wie gesagt ist es schon ein paar Tage, aber man sieht weder Schnodder, noch irgendwelche anderen Merkmale die auf eine Erkältung hindeuten würden.

Er ist auch wie gehabt sehr aktiv, tobt mit den anderen beiden, genießt die Sonne und ist wie eh und je. Er frisst auch ganz normal, was bei ihm einem Scheunendrescher gleich kommt, und trinkt auch. Auch geht er ganz normal aufs Klo. All das haben wir definitiv gesehen.

Ich kann mir aber Folgendes vorstellen - Als wir Charlie in ziemlich schlechtem Zustand übernommen haben, und mittlerweile ist er wirklich ein Prachtkerl, da hatte er die Nase vorne auch recht schmutzig und "verkrustet". Der TA sagte damals das sei einfach Schmutz, bzw. angetrockneter Schnodder. Genau so hört sich das nun wieder an, wobei man direkt vorne an der Nase nichts sieht, weswegen ich denke das es hinten sitzen könnte. Auf der anderen Seite hört es sich schon hin und wieder so an als habe er... hmmm... Rotze (sry) in der Nase. Aber eher selten.

Wir haben hier noch so Paste mit Vitaminen und Taurin, die bekommt er seit heute in normaler Dosis. Nun habe ich gelesen das man es wie bei Menschen auch mal mit Dampf versuchen könnte. Sprich den Kater in eine Box, Schüssel heißes Wasser davor und eine Decke drüber.

Nichts liegt uns ferner als zu experimentieren. Auch wollen wir aber auch nicht direkt zum TA rennen. Der Kater hat weiß Gott genug Tierärzte sehen müssen in letzter Zeit. Und leider war auch zwei mal ein Fehlalarm dabei, also wollen wir ihm weitere unnötige Aktionen ersparen.

Hat eventuell irgendwer Tipps was man beachten sollte oder machen könnte? Natürlich werden wir, so sich sein Zustand irgendwie verschlimmert zum TA gehen, aber auch dadurch das sich sein Verhalten so gar nicht geändert hat, wollen wir da nichts übereilen.

Ich danke vielmals im Voraus, und wünsche noch einen schönen Sonntag!

Elia
20.03.2011, 18:46
Hi,

du kannst ihn auf zweierlei Weise inhalieren lassen: alleine in der Box, den Topf mit wieder etwas abgekühltem aufgekochten Wasser davor und einem Bettlaken darüber. Oder zusammen mit dem Kater auf dem Schoß vor dem Topf sitzend und dem Laken über euch beiden. Beim ersten mußt du darauf achten, daß es unter dem Laken nicht zu heiß wird.
Inhaliert wird etwa 12-15 Minuten lang, mehrmals täglich. Du kannst in dem Wasser einen Eßlöffel getrocknete Kamillenblüten aus der Apotheke aufkochen; die ätherischen Öle der Kamille wirken abschwellend auf die Schleimhäute, während der Wasserdampf Verkrustungen und zähen Schleim aufweicht.

Kannst du bei Charlie Fieber messen, ohne ihn arg zu stressen? Wenn ja, könntest du seine Temperatur ein-zweimal täglich kontrollieren, damit du gleich mitbekommst, wenn sich sein Zustand verschlimmern sollte.

Es gibt auch trockene Erkältungserkrankungen, fehlender Nasenausfluß muß nicht bedeuten, daß er keine verstopfte Nase hat.

Genesis
20.03.2011, 18:59
Danke dir Elia bis hierher.

Fieber hat er keines, das haben wir gemessen.

Das mit dem Inhalieren werden wir direkt gleich anfangen, wobei wir die Variante mit der Box bevorzugen. Der Kater hat seine +6 Kilo und ist recht groß, das wäre nicht gesund für uns.

Jetzt gerade schläft er übrigens und er ist wieder total leise, man hört wirklich gar nichts. Gefressen hat er kurz vorher auch und danach hat er sich ausgiebig geputzt.

Wirklich sehr seltsam. Wobei ich in der Zwischenzeit gelesen habe dass das mit der Nase, sprich trocken, "schmutzig", usw. wohl ein größeres Problem bei Katzen ist, insbesondere bei Katzen fernab der Hauskatze. Beim Charlie z.B. ist noch irgend etwas anderes mit drin, wir wissen allerdings nicht was, wobei es ein Kurzhaarperser sein könnte (geraten!)

Nochmal danke bis hier!

Elia
20.03.2011, 19:09
Gern geschehen!

Soweit ich mich recht erinnere, hat Charlie keinen stark ausgeprägten Stop, sondern ein relativ gerades Profil, oder?
Rassebedingte Atemprobleme kommen bei Rassen mit "verbogenen" Schnauzen vor: Perser, BKH, Exotic Kurzhaar, teilweise auch schon Heilige Birma... Immer dann, wenn der Knick zwischen Nase und Stirn zu scharf wird und die Atemwege dadurch verengt werden. Bei deren Mischlingen mit einem geraden Profil tauchen keine Probleme auf, während deren Mischlinge mit starkem Stop zu Atemwegsbeschwerden neigen.

Katzen können aber wie wir Menschen auch Frühjahrserkältungen bekommen, auf trockene Luft oder Pollenflug reagieren.
Ex-Schnupfen-Katzen neigen zu Verschleimungen, die sich nicht immer auch durch Ausfluß zeigen, mein Fussel ist so ein Fall: wenn er Streß hat, z.B. weil jemand im Haus aus- oder einzieht und es mehrere Tage lang sehr trubelig ist, verschleimt er und schnorchelt dann manchmal. Dann hilft ihm Inhalieren sehr.

Mein Mio wird im Mai neun, und er beginnt jetzt nachts öfter mal zu Schnarchen, wenn er ganz besonders tief schläft. Bei ihm hängt das mit dem Alter zusammen. Im Wachzustand hört man aber nix.

Genesis
20.03.2011, 19:22
Bezüglich Luft/Heizungsluft kommt mir da aber eine Frage, auch bezüglich des Problems:

Mittlerweile ist es vor allem tagsüber schon wieder so warm, dass wir eigentlich keine Heizung mehr anmachen müssten. Nun Frage ich mich dann doch immer mal wieder - Was ist das richtige Maß wenn es um Katzen geht. Man impliziert ja doch immer das Katzen Wärme mögen, und gerade wenn man eine Erkältung vermuten könnte möchte man die Heizung wegen der Katzen hochdrehen.

Doch ist das wirklich gut? Heizungen bedeuten ja auch trockene Luft, auch wenn wir so nen Luftbefeuchter haben. Wir haben die letzten Tage primär im Zimmer wo die Katzenkratzbäume stehen (ja, es sind mittlerweile drei) die Heizung Nachts angemacht. Heute war sie auch tagsüber an. Wenn ich aber merke wie warm mir selbst dabei wird, da fragt man sich was ist gut für die Katze?

Elia
20.03.2011, 19:27
Hast du denn das Gefühl, er würde die Wärme suchen?
Wenn nicht, würde ich die Heizung auch nicht wegen ihm aufdrehen.

Drottnings Schnupfenkater (wenn ich mich recht erinnere) sucht bei einem Schub sogar gezielt kalte Plätze auf, sie scheinen ihm mehr zuzusagen als warme Plätze. Meinem Fussel ist die Umgebungsluft dagegen total egal, wenn er schnupft.

Genesis
20.03.2011, 20:15
Ob er Wärme sucht ist wirklich schwer zu sagen. Sein Stammschlafplatz ist direkt an der Heizung. Bzw. steht der große Kratzbaum da, und seine Schlafkuhle ist quasi direkt über dem Heizkörper. Wir werden mal den Mittelweg versuchen und ihn ansonsten beobachten.

Die Nase vom Charlie ist tatsächlich ganz "normal", sprich gerade und groß. Daher sollte es in der Form keine Probleme geben.

Gerade haben wir die erste Wasserdampfkur hinter uns gebracht. Er war wirklich extrem friedlich und hat die Prozedur wie ein Kater ertragen. Vielmehr hat er sich sogar direkt vor den Topf (keine Gefahr umgeworfen zu werden, da schwer) gelegt und sollte so auch genug Dampf inhaliert haben.

Davor hat er auch richtig ausgiebig getobt. Ist wie ein Wilder durch die Wohnung gerast und den Kratzbaum hoch und runter. Daher glaube ich nicht das er große Atemnot/Atemprobleme hat. Hoffen wir daher mal das ihm die Dampfkur hilft. Wir werden das morgen fortsetzen, da er sich jetzt bestimmt gleich schlafen legt. Vollgefressen und müde... ;)

Danke noch mal für die hilfreichen Tipps! :)

Genesis
21.03.2011, 08:27
Moin moin zusammen,

der Status hier ist unverändert. Der Kater schnauft nach wie vor und schnarcht im Schlaf. Mal ist es richtig laut, mal hört man wirklich gar nichts. Er bekommt gerade wieder eine Wasserdampf-Kur und bekommt einmal am Tag Korvimin. Wobei er das wirklich gar nicht mag, während unsere anderen Kater total drauf stehen.

Ansonsten hat er keine Probleme. Kein Fieber, keine tränenden Augen, keine Rasselgeräusche in der Lunge, oder laufende Nase. Er ist agil wie eh und je und hat heute schon ordentlich gefressen.

Nun habe ich im Netz gelesen das es durchaus möglich ist den Katzen Nasentropfen zu geben. Ich bin bei sowas immer extrem vorsichtig, vor allem wenn es um so Geschichten geht wo es an Experimente geht. Kann da eventuell jemand was genaueres zu sagen? Die Sprache war da unter anderem von Endrine Kindernasentropfen.

Vielen Dank auch hier im Voraus!

Katzenzahn
21.03.2011, 10:20
Als mein Pitti vor vielen Jahren mal einen richtigen Schnupfen hatte, hab ich vom Tierarzt ein Pulver bekommen, dass den Schleim verdünnt.
Das wurde einfach übers Futter gegeben.
Frag doch mal den TA danach.
Könntest du ja zusätzlich zu den Dampfbädern machen.

Elia
21.03.2011, 17:48
Hm, ich würde ihn dem TA vorstellen, wenn es so schlimm ist, daß ihr Handlungsbedarf seht. Es könnte auch sein, daß ihm ein Halm quer sitzt, oder es ist ganz was anderes.
Menschenmedis würde ich nur nach Absprache mit dem TA anwenden, da für Katzen manche Medis giftig sind und auch die Dosierung sehr schwierig ist. Allein nach Forenwissen würde ich sie nicht anwenden, das Risiko wäre mir zu groß.

Genesis
21.03.2011, 18:19
Danke euch beiden.

Wir behalten Charlie erst mal in Beobachtung und entscheiden dann je nach Lage. Derzeit sehen wir noch keinen unbedingten Grund zu einem Tierarzt zu gehen, wobei wir da sehr genau beobachten werden.

Ich habe das Gefühl dass das Schnaufen schon besser geworden ist. Nun könnte man auch annehmen er hätte dadurch Atemprobleme an sich, aber gerade eben hat er mit unserem Rufus fast eine halbe Stunde wie ein Bekloppter getobt, nur um danach noch mit uns zu toben. Fieber hat er auch immer noch keines.

Es gibt ja auch Katzen die Probleme mit dem Gaumensegel haben, aber ich bezweifle dass das so spontan, und in dieser Form auftritt.

Sollte das Schnarchen und Schnaufen anhalten werden wir ihn natürlich zum TA bringen. Ein paar Tage, so es sich nicht verschlimmert, werden wir aber noch abwarten. Er bekommt jetzt wieder eine Wasserdampf-Kur, worauf er, zumindest subjektiv betrachtet, doch sehr gut anschlägt. Danach ist das Schnaufen meist deutlich weniger.

Euch noch mal vielen Dank!

Schnurribärchen
21.03.2011, 21:10
Probiert es doch einfach mal mit einem grösseren Luftbefeuchter an der Heizung. Wenn der Schnaufkater genau darüber schläft und das Inhalieren mag, könnte Luftbefeuchtung eine dauerhafte Hilfe für ihn sein :)

Zimmerbrunnen sind auch geeignet, wenn sie an der Heizung stehen.

LG
Claudia

Genesis
22.03.2011, 08:29
Hallo Claudia,

den Zimmerbrunnen haben wir bereits, und der steht sogar direkt über der Heizung. Wir haben jetzt gestern die Heizung nicht mehr richtig angemacht, nur so damit es nicht richtig kalt wird, und es scheint ihm dabei besser zu gehen. Überhaupt meine ich das es ihm heute deutlich besser geht.

Wobei besser auch das falsche Wort ist, denn es geht ihm wirklich überhaupt nicht schlecht. Gerade haben wir Fieber gemessen, und die Temperatur lag bei 38,1 Grad. Er ist auch aktiv wie eh und je.

Wir beobachten das heute mal weiter und dann entscheiden wir das je nach Lage der Sache. Heute haben die drei Racker erstmal eine neue Höhle bekommen, wobei es nur ein großer, stabiler Karton ist. Der ist nun für alle extrem interessant.

Charlie hält auch so gar nichts von schlafen, gestern ist er soweit ich das sehen konnte erst um 12 Uhr Mittags das erste mal richtig pennen gegangen.

So oder so, sollte das Schnarchen nicht weg gehen, dann werden wir natürlich zeitnah den TA aufsuchen. Derzeit wollen wir aber etwas warten und schauen ob es nicht doch von allein weg geht. Wir neigen oftmals dazu zu früh zum TA zu rennen, was sicherlich nichts schlechtes per se ist, aber in diesem Fall sollten 1-2 Tage mehr oder weniger nichts ausmachen.

Euch beste Grüße!

Genesis
31.03.2011, 12:14
Hallo zusammen,

ich wollte an dieser Stelle nochmal kurz Bescheid geben wie sich das Ganze bis heute entwickelt hat. Wir haben Charlie auch weiterhin "Dampfbäder" gegeben, und es war auch eine Zeit lang eine deutliche Besserung eingetreten. Ferner hatte er auch weiterhin keine Anzeichen einer Erkrankung, sprich kein Fieber, er hat gefressen und war sehr agil.

Nachdem es sich aber gerade die letzte Tage wieder eher schlechter entwickelt hat und er gerade gestern Abend wieder stark am Schnaufen war, haben wir uns dann heute doch auf den Weg zum Tierarzt gemacht. Der Kater hat ordentlich Radau gemacht und mochte weder die Fahrt noch die Praxis, und hat auch eine ordentliche Duftmarke in die Transportbox gesetzt.

Jedenfalls hat sich nun nach eingehender Untersuchung heraus gestellt dass sich der Kater wohl doch einen Infekt zugezogen hat. Er hat wohl verdickte Lymphknoten und der Kehlkopf ist gerötet und etwas verdickt. Er hatte aber auch jetzt kein Fieber, nur leicht erhöhte Temperatur, was der TA aber auf die Aufregung geschoben hat. Lunge, Herz, usw. ist alles in Ordnung.

Nun hat er zwei Spritzen bekommen und bekommt dann ab morgen je eine halbe Tablette Enrofloxacin, was gegen Infektionen wirkt. Laut TA ist es zwar für Hunde, bei richtiger Dosierung aber genauso für Katzen gebräuchlich. Binnen der nächsten 7-10 Tage sollte die Sache dann gänzlich gegessen sein.

Letztendlich bin ich nun aber froh das wir da waren, zumal es von allein nicht weg gegangen wäre. Auch bin ich froh das die anderen nicht angesteckt wurden.

Da es für den ein oder anderen immer wieder interessant ist was sowas kostet, kann ich sagen, dass wir knapp über 40 Euro bezahlt haben.

Natürlich hoffen wir nun das es Charlie bald wieder besser geht. :)

Hier noch mal vielen Dank an alle die geholfen haben!

Katzenzahn
31.03.2011, 12:36
Ich wünsche Charlie gute Besserung.

Bei 2 Spritzen und noch Medikament mit nach Hause sind 40 Euro völlig o.k.

Ich lasse mir immer die Rechnung ausdrucken, daher weiß ich, dass der größte Anteil an der Rechnung die Medis sind. Für den TA fallen so 10 Euro ab.
(Sein Lohn, seine Helfer und die Praxiseinrichtung muss davon bezahlt werden.)

Ein weiterer Vorteil, wenn man die Rechnung mitnimmt, man weiß, welche Medis gegeben wurden. ;)

Zuckerfee
31.03.2011, 20:43
Ich wünsche Charlie gute Besserung.

Bei 2 Spritzen und noch Medikament mit nach Hause sind 40 Euro völlig o.k.

Ich lasse mir immer die Rechnung ausdrucken, daher weiß ich, dass der größte
Anteil an der Rechnung die Medis sind. Für den TA fallen so 10 Euro ab.
(Sein Lohn, seine Helfer und die Praxiseinrichtung muss davon bezahlt werden.)

Ein weiterer Vorteil, wenn man die Rechnung mitnimmt, man weiß, welche Medis gegeben wurden. ;)

Eigentlich sind die Kosten für die Anamnese doch 28 Euro und paar Gequetschte...
also das was der Tierarzt mit einem bespricht, die Untersuchung des Tieres...
eine Nachuntersuchung zum selben Krankheitsbild kostet dann die
Hälfte.
40 Euro ist eigentlich sehr billig für zwei Spritzen und Medikamente. Obwohl die
Antibiotika kosten meistens so um die 2-4 Euro. Die Spritzen zwischen 5 und 10 Euro.
Ich war jetzt schon bei insgesamt 4 Tierärzten. War immer derselbe Preis.

Warum kosten bei deinem Tierarzt denn die Medikamente so viel und der Tierarzt
kriegt nur so wenig? Rechnet er es immer als Nachuntersuchung mit 14 Euro ab?

liebe Grüße :)

Homer + Lilli
31.03.2011, 21:36
Zu welchen TA gehst Du denn?:eek:
Bei mir liegen die Untersuchungskosten zwischen 8,52€ bis max. 14,38€.
Nur der Herzultraschall ist teurer.
Wobei die Untersuchungen in der TK am günstigsten und die Untersuchungen beim Wald und Wiesentierarzt am teuersten sind.

Was wird denn für 28€ alles untersucht?

Zuckerfee
31.03.2011, 22:25
Bestimmt nicht so Untersuchungen wie Ultraschall. Nur Angucken, Abtasten.
Mund auf, Fieber messen, Flüssigkeitscheck. Krankengeschichte anhören.
Das kostet immer 28 Euro. Egal bei welchem Arzt... :( Ob auf dem Dorf,
in der Stadt oder in der Tierklinik. Obwohl ein Mal habe ich nur knapp
20 Euro bezahlt, aber da durfte ich nicht mit ins Behandlungszimmer.
Röntgen ohne Kontrastmittel kostete schon 35 Euro. Ein Mal Kot optisch
ansehen und einschicken 50 Euro. Der Test im Labor 60 Euro.
Ultraschall 60 Euro. Infusion + stationärer Aufenhalt noch mal so viel pro
Tag. Großes Blutbild + Katzenseuchen 230 Euro.
Das sind aber alles Preise von der Tierklinik.

Ich bin jetzt auch ein bisschen verwirrt weil ich mir gerade die Tierärzte
Gebührenverordnung anschaue... :mad:

Elia
31.03.2011, 22:29
Hallo,

gern geschehen und danke fürs Bescheid geben :)

Und gute Besserung an den Fusselprinzen, auch wenn er nur ein bißchen krank ist (oder zumindest so tut, als sei es nur ein bißchen). Er ist bestimmt fix wieder auf dem Damm!

Katzenzahn
31.03.2011, 23:53
Ich hab hier mal einige Posten von Rechnungen (immer MWSt. dazu gerechnet)
allgem. Untersuchung m. Beratung Katze ......9,59
Injektion..................... .............................. ....6,16
Folgeuntersuchung............. ...........................8,2 3
Baytril....................... .............................. ......0,50
Synolux....................... .............................. ...14,05
Convenia...................... .............................. ..12,93

Transponder................... .............................. .13,70
Ablesen Mcrochip...................... ......................3,43

Zuckerfee
01.04.2011, 00:46
:(:( Hab ich wohl bisschen Pech hier...

Genesis
02.04.2011, 14:33
Unser Tierarzt, der unter anderem auch als Landtierarzt für Pferde arbeitet, ist bei den Kosten wirklich human, und er ist zudem noch kompetent und extrem nett. Ich habe die Rechnung gerade nicht hier, aber ich glaube die Grunduntersuchung hat knappe 14 Euro gekostet, der Rest waren die Medikamente vor Ort und die zum Mitnehmen.

Mit den Tierärzten, das ist so oder so so ne Sache, man muss da wirklich Glück haben. Wir haben hier vor Ort noch einen anderen TA, der ist teils erheblich teurer als unser jetziger und die liegen wenn überhaupt 3 Kilometer auseinander. Ich glaube es gibt da durchaus Tierärzte die sich gern bereichern, anders kann ich mir das kaum erklären, ohne das nun bewerten zu wollen.

Unser jetziger TA gibt auch schon mal Mengenrabatt bei Impfungen, oder erlässt Teilkosten wenn man öfter mal hin musste. Er hat uns sogar mal ne Tube Korvimin geschenkt die noch zu 3/4 voll war. Bin wirklich froh das wir den damals aufgesucht und gefunden haben. Ich glaube man erkennt Tierärzten auch schnell an ob sie das zum Geldverdienen machen, oder eben aus Passion. :)

Charlie geht es mittlerweile deutlich besser. Ein leichtes Schnaufen ist noch da, aber der TA sagte das es sogar bis zu 10 Tage dauern kann bis es gänzlich weg ist. Es ist in jedem Fall merklich besser geworden.

Genesis
11.04.2011, 10:31
Hallo zusammen,

heute waren wir erneut beim TA, da es dem Kater in den ersten Tagen nach der Spritze und den Tabletten deutlich besser ging. Leider fing es aber am Freitag erst leicht wieder an, und am Wochenende wurde es dann wieder schlimmer.

Der Gesamtzustand ist unverändert, sprich er hat kein Fieber und der Allgemeinzustand ist auch sehr gut. Auch die Lymphknoten sind nicht mehr so stark wie beim letzten Mal geschwollen gewesen.

Er hat nun nochmal ein Antibiotikum bekommen und ein anderes Präparat. Zudem bekommt er nun 10 Tage lang andere Tabletten als zuvor.

Hoffentlich wird es diesmal ein dauerhafter Erfolg. Heute hats zum Glück dann nur 20 Euro gekostet, da nur die Medikamente angefallen sind.

Auf dem Rückweg hat er sich dann noch komplett eingenässt und sieht nun aus wie ein gerupftes Huhn, wobei er sich schon am Putzen ist und auch schon wieder besser aussieht. :)

Hoffen wir das Beste und das es diesmal von Dauer ist!

Beste Grüße.

Genesis
27.04.2011, 13:18
Hallo zusammen,

noch mal ich. :)

Mittlerweile wissen wir, dass der Kater auf Pollen reagiert, welche sich gerade überall breit machen, vor allem das grüngelbe Birkenzeugs. Das kommt auch damit hin, als das es genau dort anfing, wo auch die Pollen anfingen zu fliegen.

Bisher hat Charlie Cortison (Prednisolon) bekommen, 5mg am Tag, 10 Tage lang. In dieser Zeit ging es ihm auch deutlich besser, wobei das Schnaufen nie ganz weg war.

Seit knapp letzten Donnerstag bekommt er nun kein Cortison mehr, und ich würde zwar sagen das es wieder etwas schlechter geworden ist, aber nicht wirklich extrem.

Wir haben nun beim TA angerufen und gefragt ob wir weiterhin Cortison geben sollen, zumal wir dem Kater nicht schon wieder die Reise zum TA antun müssen. Diese belastet ihn so sehr, dass er jedesmal ganz leichtes Fieber hat wenn wir dort ankommen.

Der TA meinte wir sollen es erstmal beobachten und schauen wie es sich verhält. Positiv ist, dass es heute geregnet hat, und damit die Pollen weg geschwemmt wurden, weswegen es ihm heute auch merklich besser geht.

So, lange Rede kurzer Sinn:

Unser Apotheker kennt sich sehr gut mit Bachblüten aus, und ich wollte hier mal fragen, ob wir den Kater eventuell auf diese Weise unterstützen können. Zwar hätte man direkt beim Apotheker fragen können, aber hier kennen sich ja doch mehr Leute damit aus. Gibt es irgend etwas, das wir anmischen lassen könnten, was dem Kater etwas hilft?

Alternativ ist die Frage, ob es eventuell etwas anderes, z.B. in der Apotheke Verfügbares gibt, was helfen, bzw. unterstützen könnte?

Der TA meinte, wir könnten zudem weiterhin Dampfbäder machen, um so vor allem die Schleimhäute etwas zu unterstützen.

Ich bedanke mich schon mal für etwaige Hilfe und sende beste Grüße!

Katzenzahn
27.04.2011, 14:03
Mal ein paar Anregungen (Tipps eigentlich für menschliche Pollenallergiker)
Jeden abend Haare waschen.
(Bei einer Katze schlecht, aber mit einem feuchten Tuch das Fell abzustreichen sollte doch gehen.)
Lüften nur in der Nacht zwischen 3 und 6 Uhr.

Ihr solltet darauf achten, was ihr von draußen mitbringt.
Evtl. in der Birkenpollenzeit die Kleidung an der Wohnungstür wechseln.

Umständlich, doch erst mal medikamentensparend.