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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welpe hat Angst vor allem



brunoderberner
24.01.2011, 17:59
Hallo,
nun habe ich das mit den Löchern in den Wänden geschafft, nun habe ich das Problem, dass mein WWelpe von Tag zu Tag ängstlicher wird anstatt vertrauter.
ich habe ihn nun seit 7 Wochen, er ist 14 Wochen alt und wurde ausgesetzt.
Ich wußte von Anfang an, dass Bruno sehr ängtlich ist, aber es wird von Tag zu Tag schliommer.
Wir gehen morgens und Abends eine große Runde laufen, dazwischen immer in den Garten, also vom 2 Stock runter auf die Wiese. Dies hat bisher immer gut geklappt, nun traut er sich nicht mal mehr da hin sondern macht lieber in die Wohnung. Nicht mal meinem Mann nähert er sich freiwillig. Ich dachte eigentlich, dass das nach der Zeit besser wird. Am wohlsten fühlt er sich, wenn ich alleine mit ihm unterwegs bin. Da klappt es auch schon ganz gut mit anderen personen, jedoch sobald er einen fremden Hund hört oder sieht verkriecht er sich.
Woran kann das liegen. Ich habe alles mit viel Geduld und Liebe angepackt, aber wie bereits erwähnt, es wird immer krasser.

schlaue liese
24.01.2011, 20:52
hi du
suche dir jemanden der sich das anschaut.
deine probleme sind so komplex das sie aus der ferne nicht begutachtet werden können.

Sabiba
25.01.2011, 14:11
[QUOTE=brunoderberner;2028162]Wir gehen morgens und Abends eine große Runde laufen, dazwischen immer in den Garten. [QUOTE]

Ich würde mit diesem 14 Wochen alten Hund absolut keine großen Runden laufen, sondern vorerst in enger und vertrauter Umgebung bleiben - Garten und höchstens um den "Block gehen", dafür lieber mehr spielen mit ihm, kleine Übungen mit positiver Bestätigung.
Er vertraut Euch noch nicht richtig und zittert logischer Weise vor jeder fremden Situation, weil er nicht weiß, ob ihr ihn beschützen könnt.

Überfordert den kleinen Kerl nicht und habt gaanz viel Geduld. Noch ist der Welpe in der Prägephase und die positiven wie auch negativen Erlebnisse sind bestimmend für seine späteren Verhaltensweisen.

brunoderberner
25.01.2011, 22:07
ba ja, also die große Runde bedeutet dass wir in den nächst gelegenen Park fahren und dort 20-25 MInuten toben. Wir laufen nicht, wir halten uns eigentlich immer an der selben Stelle auf.
Ich würde mit ihm gerne um den Block gehen, aber ich wohne noch mitten in einer Großstadt und sobald wir um den Block gehen, fühlt Bruno sich gar nicht mehr wohl. Im Gegensatz dazu fühlt er sich richtig wohl, wenn wir im Park toben. Diese Gegend ist einfach nichts für Hunde. Wir haben hier im Block einen kleinen Park, wo jeder, und das sind sehr viele, Herrchen mit Hund laufen. Der Park ist so groß wie zwei Fußballfelder und voller Hunde. Das mag er gar nicht. Sonst würde ich ja nur mit ihm dorthin gehen, aber er will am liebsten wieder heim. Wenn wir dann in den anderen Park gehen, da fahren wir mit dem Auto hin, das weiß Bruno gleich und freut sich tierisch.
Soll ich das trotdem lassen?

Sabiba
26.01.2011, 09:30
Beobachte Bruno einfach. Wenn er Furcht zeigt, dann "beschütze" ihn; das kann auch bedeuten, dass Du ihn aus der Situation entfernst, die ihm Angst macht. Wenn er Freude signalisiert (wie bei der Fahrt zu dem anderen Park), dann ist das offensichtlich die richtige Aktion für ihn.

Eine Hundewiese voll fremder Vierbeiner und Menschen ist absolut noch nichts für Bruno. Da hätten viele Welpen Angst - auch solche, die ganz normal sozialisiert sind.

Mit Aufmerksamkeit und Empathie wirst Du erkennen, wann Bruno überfordert ist. Zwinge ihn zu nichts, sondern hab Geduld und lass ihn sein Entwicklungstempo selber bestimmen. Er ist mit 14 Wochen noch prägbar - was er jetzt erlebt (z.B. Deinen Schutz und Deine Souveränität), wird sich tief in ihm verankern. Deshalb musst Du sehr sensibel auf seine Bedürfnisse achten. Dann wird später ein super Team auch Euch beiden.

brunoderberner
26.01.2011, 10:20
Danke für die tips, ich will Bruno ja auch nichts böses, daher wende ich mich ja auch hier hin. Wenn wir morgens und abends in den Park gehen, treffen ich meine Schwiegereltern mit zwei Erwachsenen Hunden, da freut er sich immer sehr, und tobt auch ganz wild mit denen. Aber sobald eben drei bis vier fremde Hunde auf ihn zukommen, dann will er heim.
Bald ziehen wir aufs Land, da hat er dann auch einen großen Garten, leider dauert das aber noch zwei Monate.
Ich versuche ihn klar zu beschützen, doch hat man mir auch geraten, Bruno das alles erleben zu lassen, was in dem Stadtpark auf ihn zukommt. Aber er fühlt sich eben echt unwohl.
Und man weiß ja auch bei vielen Hundebesitzern nicht, wie diese mit Ihren Hunden umgehen und was sie ehnen beibringen, bzw. ob sie IHren Hund kennen. Bei meinen Schwiegereltern weiß ich das eben doch.
Also werde ich mit Bruno jetzt weiterhin dort hin fahren und ihn mit den Bekannten Hunden spielen lassen und den anderen park meiden. Dort treibt sich sowieso auch immer Gesindel rum und werfen mit Flaschen und legen Müll ab.

Flamingo2410
26.01.2011, 10:47
ba ja, also die große Runde bedeutet dass wir in den nächst gelegenen Park fahren und dort 20-25 MInuten toben. Wir laufen nicht, wir halten uns eigentlich immer an der selben Stelle auf.

Komisch, vor ein paar Tagen war Dein Welpe noch 1 bis 2 Stunden auf dem Feld :?:

Aber wie schon von Vanessa geschrieben, solltest Du Dir einen guten Hundetrainer suchen. Das Verhalten wird sich verschlimmern, wenn du da nicht gegensteuerst. Bitte versteh das jetzt nicht falsch, aber Du hast keine Ahnung wie Du das Problem lösen kannst und deswegen brauchst Du dringend Hilfe, die Dir das an Ort und Stelle zeigt.

brunoderberner
26.01.2011, 14:00
Jetzt mal zu der Länge der Apüaziergänge.
Wenn wir alleine unterwegs sind und Bruno macht es Spaß, das sehe ich ja, dann kann es auch schon mal eine oder mehr wie eine Stunde sein. Wenn er aber mit den anderen Hunden von den Schwiegereltern tobt, dann ca. nur ne halbe Stunde. Weil er dann auch sehr schnell müde ist. Und wie bereits geschrieben, wir laufen nicht eine Stunde am Stück, wir sind nur draußen.
Ich denke Sabiba hat da schon recht, und daran werde ich mich auch halten.
Die Hundetrainerin hat mir heute übrigens genau das selbe gesagt wie Sabiba.
Dass ich keine Ahnung von Hunden habe, kann man so nicht sagen, ich bin mit Hunden aufgewachsen, hatte eben noch nie einen Hund, der solche Probleme hatte. Habe bis jetzt immer Hunde aus "normaler " oder "guter" Haltung übernommen.

Kipperle
26.01.2011, 15:47
Wer setzt einen 7 Wochen Alten Hund aus? So jemand könnt ich einfach nur schlagen. Sorry aber sowas ärgert mich.

Dein Welpe ist erst 14 Wochen Alt und hat schon sowas durch. Das tut weh.
Geh in eine Welpenschule und laß Deinen Welpen Welpe sein.
Gruß
Kipperle

Flamingo2410
26.01.2011, 17:01
ich weiß, dass Border Collies sehr viel Beschäftigung brauchen, die bekommt er auch regelmäßig. Morgens und Abends bin ich jeweils 1-2 Stunden mit ihm auf den Felder.

Egal was Du auf den Feldern oder sonst wo machst, es ist zu lange. Was sagt denn Deine Trainerin dazu? Findet sie das in Ordnung?
Und dass Du gar keine Ahnung von Hunden hast, habe ich nie behauptet. Ich habe lediglich geschrieben, dass Du keine Ahnung hast,wie Du das Problem lösen kannst.
Aber eigentlich müsstest Du das selber wissen (da Du ja mit Hunden aufgewachsen bist), dass man mit einem so kleinen Würmchen keine Stunde etc. rausgeht, weil das ist Überforderrung.
Naja vielleicht bist Du ja nun mit der Trainerin auf einem guten Weg, damit Du das problem in den Griff bekommst.

brunoderberner
26.01.2011, 17:52
Bruno ist vopn der Größe her gar nicht mehr so ein kleines Würmchen und ich habe anfangs wirklich nur im Garten mit ihm verbracht, hatte aber den Anschein, dass ihm das nicht reicht. ich merke, wenn es Zeit für ihn ist, dann muss er einfach rennen gehen. Er tobt sonst zu Hause wie wild durch die Wohnung, rennt tierisch schnell von einem Zimmer ins andere ohne Pause. Da wir leider Parkettboden haben, ist das ganze nicht ungefährlich für ihn. Er rutscht aus und fällt ziemlich hart hin. Daher habe ich angefangen mit ihm auf die Felder zu gehen. Und sobald ich ihn von der Leine lass, rennt er wie wild und freut sich. Sonst würde ich auch nicht unbedingt mit ihm laufen. Aber wie gesagt, mein Gefühl sagt mir, dass es ihm Spaß macht und auch gut tut.
Bruno ist ein Berner Sennenhund Border Collie und schon richtig gewachsen. Manchmal denke ich, die Altersangabe stimmt nicht so ganz, wie es mir gesagt wurde. Nun leider weiß ich auch nicht, wie groß Bruno wird. Er geht eher in Richtung Berner Sennehund. Die Zeichnung und Farben sprechen jedenfalls für einen Berner. Von Border Collie ist da kaum was zu sehen. Da Bruno auch sehr auf mich bezogen ist, denke ich, dass es ihm gut tut, wenn ich alleine mit ihm dann unterwegs bin. Keine KInder und auch nicht mein Mann um uns rum.
Mit der Trainerin hatte ich erst ein treffen und mehrere Telefonate. Sie meinte nur, dass in die Bewegung gut tut, da er sich zu Hause nicht wirklich austoben kann. Leider in einer Stadtwohnung auch nicht ganz das richtige.
Wenn wir dann alle zusammen, also die Ganze Familie spazieren gehen, dann nähert er sich auch meinem Mann, was er zu Hause nicht tut.
Ich will ihn nicht überfordern, auf keinen Fall, aber ich sehe ja auch wie Bruno sich verhält und habe das Gefühl, dass er unterfordert ist, wenn er seine "großen" runden nicht bekommt. Wir spielen zu Hause sehr viel, doch eine Wohnung ist für Bruno nicht der optimale Platz zum spielen. Er beanstprucht mit seiner Größe schon richtig viel Platz und beim Spiel sind ihm dann immer irgend welche Dinge wie Möbel oder Wändeim Weg. Daher mache ich diese Runden morgens und Abends. Wenn ich dann Sonntags die morgendliche Runde etwas zeitlich verschiebe, merkt man ihm gleich an, dass ihm etwas fehlt.

brunoderberner
26.01.2011, 18:29
@kipperle

Ja das ist sehr schade, dass es Menschen gibt, die mit Tieren so umgehen. Vor allem vergißt so ein Tier solche Dinge nicht und wie bereits beschrieben, es hat ihn total geprägt.
Aber bei mir hat er es schön, ich versuche zumindest, ihm das Leben so schön wie möglich zu machen.
Es sollten viel härtere Strafen für Tierquälerei geben.

81Lina
26.01.2011, 18:29
Welpen/ junge Hunde zeigen leider sehr spät bzw zu spät, wenn sie körperlich überfordert sind.
Gerade in dem Alter sollte er -wohldosiert - mit vielen Menschen und gut sozialisierten Hunden in Kontakt kommen. Auch wenn er gern mit dir allein auf den Feldern unterwegs ist: Nimm ihn lieber zu kleinen Ausflügen mit, bei denen er auch mit Dingen konfrontiert wird, bei denen er ängstlich ist. Er soll diesen Situationen natürlich nicht schutzlos ausgeliefert sein, sondern in dir einen sicheren Rückhalt sehen.
Nach solchen "Ausflügen" hast du wahrscheinlich einen seeehr müden Hund. Aber er ist dann nicht körperlich überfordert, sondern sein Gehirn muss die ganzen (wichtigen!) Eindrücke verarbeiten.

brunoderberner
26.01.2011, 20:47
Also, meine Runden morgens und Abends sehen so aus:
Ich fahre morgens in den besagten Park, laufe hinein und treffe dort immer die gleichen beiden Hunde, der eine sehr gut sozialisiert, der andere, na ja, genau so ein armer Tropf wie Bruno. Diese drei spielen dann miteinander, in einer Umgebung, wo sich auch andere Menschen aufhalten. Radfahrer, Jogger, spaziergänger und Leute, die dort arbeiten. Er wird dort auch mit Dingen konfrontiert, vor denen er Angst hat. Sieht aber an den anderen beiden Hunden, dass alles halb so schlimm ist und ich natürlich immer in der Nähe bin. Dies dauert je nach Wetter zwischen 30 und 60 Minuten.
Also ich bin da nicht alleine mit ihm, sondern nur die einzige aus der Familie. Meine beiden Kinder únd mein Mann sind nicht dabei.
Abends werden wir in den Park gefahren, da es aber schon dunkel ist, sind nicht so viele Leute unterwegs, aber trotdem ist dort was los. Es befinden sich dort öffentliche Einrichtungen in der Nähe, und die Leute die dort hin gehen, begegnen uns.
Es ist nicht so, dass wir alleine sind, sondern ich die einzige bin, die da mit ihm hingeht.
Auf dem Rückweg übverwueren wir eine Hauptstrasse und begegnen auch anderen Hunden wie Menschen.
Aber vielleicht habe ich auch nicht alles so genau beschrieben, passiert ja oft wenn man erzählt. Ich versuche ihm klar alles schonend und ganz in Ruhe beizubringen bzw. zu zeigen. Und es hat sich auch schon einiges gebessert. Früher, als eine für Bruno erschreckende Situation war, hat Bruno sich in den Busch verzogen und hingelegt und gewinselt, nun kommt er näher zu mir hin, läuft aber weiter. Wenn er einen Mann gesehen hat / vor Männern hat er immer Angst), wollte er am liebsten kehrt machen und abhauen. Nun wird er nur langsamer, kommt näher zu mir, wartet bis der jenige vorbei ist und läuft weiter.
Im Grunde denke ich mir, wie ich mich am besten Bruno gegenüber verhalten, vergewissere mich hier aber lieber, dass ich keine gravierenden Fehler mache.
Wenn ich schreiben, dass ich lange Zeit mit Bruno unterwegs bin, dann halten wir uns auch nur an der Luft auf, laufen nicht die ganze Zeit herum. Das ist mir schon klar, dass so ein junger Hund mitläuft, bis er tot umfällt, da er ja nur mich hat und nie ohne mich irgend wo bleiben würde.
Der besagte Park ist ganz in unserer Nähe, ca. 5 - 7 Gehminuten von uns weg, also hört sich auch viel weiter an, wenn man die Gegend nicht kennt. Jedoch alles in der Stadt und ohne Auto ein ganz unsymphatischer Fußweg.
Bin froh über jeden Tip und Ratschlag.

Flamingo2410
26.01.2011, 21:03
Jetzt hat man es Dir bald 150 mal gesagt, dass Du Deinen Hund damit überforderst, wenn du so lange aufs Feld oder anderswo hingehst.

Vorher hast Du geschrieben, dass Du in den Park fährst, weil der der bei Dir in der Nähe ist, von Menschen und anderen Hunden überlaufen wäre. Und jetzt auf einmal ist er doch in der Nähe.

Mach es so wie Lina gesagt hat.

So ich bin raus hier...
*kopfschüttel*

brunoderberner
27.01.2011, 08:29
Der eine park ist vor der hasutür, der ander ist ca. 10 min. entfernt.
So schwer kann das doch nicht sein.
Und wenn ich sehe, wie es dem Hund geht dabei und wie er sich dann zu Hause benimmt, dann mache ich doch nicht das Gegenteil.
Ich soll auf die Trainerin hören, dann aber doch tun,was andere hier mir raten.
Ok, dann blein ich mit Bruno nun in dem Park vor der Türe und in den nächsten Tagen kann ich hier wieder schrieben, Bruno hat auf einmal wieder Angst vor Männern!
Und nochmal: Ich laufe mit ihm nicht 1 Stunde, wir laufen ca. 20 minuten am Fluß entlang, dann gehen wir heim

Flamingo2410
27.01.2011, 10:48
Der eine park ist vor der hasutür, der ander ist ca. 10 min. entfernt.
So schwer kann das doch nicht sein.
Und wenn ich sehe, wie es dem Hund geht dabei und wie er sich dann zu Hause benimmt, dann mache ich doch nicht das Gegenteil.
Ich soll auf die Trainerin hören, dann aber doch tun,was andere hier mir raten.
Ok, dann blein ich mit Bruno nun in dem Park vor der Türe und in den nächsten Tagen kann ich hier wieder schrieben, Bruno hat auf einmal wieder Angst vor Männern!
Und nochmal: Ich laufe mit ihm nicht 1 Stunde, wir laufen ca. 20 minuten am Fluß entlang, dann gehen wir heim

Mach was Du willst, es ist mir echt wurscht langsam. Es ist Dein Hund und nicht meiner.

Armes Würschtel...
Ich mach mir hier einen Kopf und über Deine Probleme und dann wird rumgechwindelt und sich die Sache zurechtgebogen, wie mans gerade braucht. Ich bin weg hier, denn so einen Schmarrn muss ich nicht haben.

brunoderberner
27.01.2011, 11:34
Ich schwindel hier nicht rum, aber wenn man die Voraussetzungen nicht richtig kennt und alles was getan wird, für schlecht geredet wird, dann find ich das auch nicht gut.
Bruno ist kein armes Würschtel, ihm gehts hier besser, als manch anderem Tier auf dieser Welt.
Er freut sich riesig,wenn ich mit ihm im Park bin und er mal "die Sau rauslassen" kann.
Warum soll ich ihm das denn nehmen und lieber mit ihm hier im Block rumlatschen, wo er nur Angst hat.
Dann wäre er ein armes Würschtel.
Aber das liest man in einem Forum leider immer wieder, dass es Leute gibt, die immer Recht haben müssen und andere einem gute gemeinte Ratschläge geben. Man kann ja nicht jeden Hund gleich betrachten.
Meinem Hund geht es super, wenn ich betrachte, wie er sich anfangs verhalten hat und wie er nun ausgelassen im Park tobt. Und das soll aber nicht richtig sein.
Er hat hier bestes Futter, viel Liebe und Zuneigung, genug Auslauf und nun auch viel geistige Auslastung.
Ich habe hier nach guten Ratschlägen gesucht und nicht danach, dass einer bestimmt, wie ich mit meinem Hund umzugehen habe.
Ich bin über jeden Tip froh, muss aber dann doch nicht alle Meinungen umsetzten.
Ich beschäftige mich sehr mit dem Leben meines Hundes, sonst würde ich mich auch nicht hier in diesem Forum aufhalten.
Aber wie bereits erwähnt, es tut ihm gut, wenn er morgens nach 8 Stunden Schlaf vor Freude ins Auto springt, weil er weiß es geht in den Park. Das nehme ich ihm nun sicher nicht mehr.
Eine Hundetrainerin war vor Ort und meinte auch zu mir, dass Welpen anfangs nicht so viel laufen sollen und können und sehr schnell erschöpft sind, doch bei Bruno kann sie nicht feststellen, dass ihm das schadet. Im Gegenteil, da darf er so sein, wie er will.

Und auch nach 10 mal erwähnen, dass ich nicht 1 Stunde am Stück stramm mit ihm laufe, glaubt man mir das doch nicht und wirft mir vor, ich würde schwindeln.
Wir sind am Stück morgens ca 1 Stunde unterwegs. Setzten uns dann auch mal auf eine Bank treffen wie bereits erwähnt die anderen beiden Hunde, und so vergeht die Zeit. Aber Bruno hat nie den Anschein gemacht, dass ihm das zu viel ist, im Gegenteil, er wollte noch weiterspielen.

Wenn ein Hund etwas nicht will, dann kann er das zeigen, wenn er nichts zu befürchten hat.

Ein armes Würschtel sieht anders aus, das muß ich mir hier von niemandem sagen lassen.
Gute Ratschläge sind sehr willkommen, aber doch nicht eingeschnappt sein, weil ich doch nicht auf alles höre, was man mit hier schreibt. Und dann ausweichen und den Hund dann als armes Würschtel bezeichnen.
Es gibt wie auch bei der Kindererziehung viele verschiedene Meinungen, und jeder denkt etwas anders.
Aber den Hund habe immer noch ich, die sieht, wie es ihm ergeht, wenn ich dies und jenes mache. Und nur anhand des Verhaltens sieht man doch schon, was dem Hund gut tut und was nicht.
Die Hundetrainerin war nun schon zum zweiten mal da und hat nichts davon gesagt, dass ihm irgend etwas schadet.
Es gibt aktive und nicht so aktive Hunde, Bruno ist eben einer, der mehr als nur 10 Minuten um den Block braucht, auch wenn er noch ein Welpe ist.
Nun gut, wie bereits erwähnt, gute Tips sind herzlich willkommen und wenn ich diese nur annähernd für richtig halte, probiere ich sie gerne aus. Aber nicht alles was man mir hier vorschlägt. So ist es auch bei anderen Themen. Ein Hundehalter der sich Gedanken um das Wohlergehen seines Hundes macht, wird schon die richtige Lösung finden.

81Lina
27.01.2011, 11:55
Woran sieht die Trainerin, dass ihm das nicht schadet?

Es heißt auch nicht, dass er gar nicht mehr im Park toben soll. Und wenn du schreibst, dass ihr nicht eine Stunde am Stück marschiert, sondern eben an der Luft seit, dann ist das doch ok.

Trotzdem wäre es wichtig, dass der Hund auch mit Sachen konfrontiert wird, die ihm vielleicht Angst machen. Männer, Innenstadt - natürlich in kleinen "Portionen".
Das ist auch wichtig für später, auch wenn ihr dann aufs Land zieht. Dort gibt es ja auch eine Welt außerhalb des Gartens.
Es "bestimmt" auch niemand, aber du hast nach Ratschlägen gefragt. Und die bekommst du hier.

Kitty77
27.01.2011, 13:05
Hallo!

Schwieriges Thema, vor allem es hier im Forum beurteilen zu können.
Das mit der körperliche Überforderung des Welpen wurde schon genügend erläutert.

Zu seiner Ängstlichkeit kann ich nur raten, sei ein souveräner "Rudel"führer. Ein ängstlicher Hund braucht vor allen klare Grenzen, damit er sicherer werden kann. Wenn Du ihn "nur" mit Liebe und Zuneigung überschüttest, wirst Du ihm bei seiner Angst nicht helfen können.

Wie Lina schon geschieben hat, würde ich ihn wohldosiert den Angstsituationen aussetzen.
Spiel doch mal ein ganz tolles Spiel mit ihm in der Innenstadt. Zuhause darf dein Mann dann immer mit ihm spielen oder ihr drei gemeinsam.
Wenn ihr fremde Männer im Park trefft und dein Hund stehen bleibt, lass die Leine fallen und geh wortlos weiter. Wenn Du Angst hast, dass er dann wegläuft mach ne Schleppleine dran (über 5m!). Er wird mit dir gehen, wenn er dir vertaut.
Anderen Hunden würde ich erstmals aus dem Weg gehen, bzw. mit großem Abstand dran vorbei. Wenn ein fremder Hund auf deinen zukommt, schick den anderen Hund weg. Dein Welpe wird das mitbekommen, dass Du ihn für dich einsetzt.
Kennst Du ruhige souveräne erwachsene Hunde? Arrangiere mit denen ein Treffen. Warte bei der Begnung aber nicht, bis der Althund auf deinen zugeht, sondern geh Du auf den Althund zu. Auch das wird dein Hund registrien, dass Du den anderen Hund "checkst". Spiel auch mit dem Althund, vielleicht will dein Kleiner mitspielen. Erzwing aber nichts.

Ich hoffe Du kannst damit was anfangen. Wenn was unklar ist, bitte frag nach!

Sabiba
27.01.2011, 15:41
Also, lieber Brunoderberner, ich finde, Du machst das ganz gut! Lass Dich nicht verunsichern von manchen etwas barschen Beiträgen hier; manchmal steckt aber trotzdem ein wichtiger Hinweis darin.

Wenn Bruno sich auf etwas freut, es gerne tut und keine Angst hat dabei, dann ist es gut. Das mit der Überforderung hast Du ja selber gesehen, fein.
Kitty hat ein Hinweis gegeben, der richtig ist für das "Angsttraining" mit Bruno.

Ich denke, Du hast jetzt genug Ratschläge bekommen, um Dir sicherer zu sein in Deinem Verhalten. Und vieles hast Du ja selber auch erkannt und gespürt.

Das wird schon!

brunoderberner
27.01.2011, 16:40
Hallo Ihr beiden Sabiba und Kitty77,
das mache ich schon fast so.
Früher konnt ich mit Bruno an keinem vorbeilaufen, Bruno hat kehrt gemacht und wollte zurück. Nun, läuft er ganz nah bei mir und geht aber weiter an den Leuten vorbei. In diesem besagten Park kommen auch Leute an uns vorbei, aber eben nicht so viele, wie in diesem anderen Stadtpark gleich nebenan. Da wird Bruno überfordert, weil er sich eben gerade daran gewöhnt hat, dass uns jemand entgegen kommt, und dann kommt noch jemand von hinten. Da hat Bruno eben dann Panik.
Heute habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich Bruno ohne Leine hatte und uns zwei Walkerinnen entgegen kamen. Bruno wurde langsamer, kam dann aber zu mir und ist mit mir weiter gelaufen. Was früher nie möglich war.
Morgens treffen wir immer die gleichen beiden Hunde, über die er sich schon riesig freut und auch zu ihnen alleine hinläuft.
Solche Tips wie von euch sind mir hilfreicher als alles andere.
Die Stadtsituationen üben wir auch, manchmal lässt es sich gar nicht vermeiden, dass ich Bruno zu Hause lass, daher muss er mit.
Aber ich bin schon immer der Meinung, ein Hund gehört nicht in den Einkaufstrubel, auch wenn er es kennt. Es gibt leider sehr viele ignorante Leute, die keine Rücksicht auf was nehmen, was kleiner ist und auf allen vieren läuft. Aber klar, lernen muss er es.
Danke jedenfalls für die Tips, die mir eigentlich nur meine Vorstellung bestätigen.

Grüße
BrunoderBerner
So nun noch zum Rudelführer.
Ich stelle Bruno ganz klare Grenzen, mir bleibt mit zwei kleinen Kindern auch keine andere Wahl. Und so langsam hat er das auch verstanden.
Früher z.B. hat Bruno alles was er gefunden hat gefressen oder mit sich rumgeschleppt, das habe ich fast geschafft, dass er es ignoriert, aber nur fast. Klar Ausnahmen gibt es immer.

Ich habe bis jetzt auch nur gute Erfahrungen gemacht, indem ich die Situation nicht durch weglaufen oder anhalten verändert habe, sondern bin normal der Sache entgegen gegangen. Mittlerweile läuft Bruno auch mit, schaut kurz zu mir hoch, ob alles ok ist, und geht mit mir weiter.

Kitty77
27.01.2011, 16:53
Schön zu hören.

Bleib dran, auch wenn es Rückschritte gibt! :tu:
Und vor allem:
viel Spaß mit deinem Bruno!

Flamingo2410
27.01.2011, 21:31
Hallo,
nun habe ich das mit den Löchern in den Wänden geschafft, nun habe ich das Problem, dass mein WWelpe von Tag zu Tag ängstlicher wird anstatt vertrauter.
ich habe ihn nun seit 7 Wochen, er ist 14 Wochen alt und wurde ausgesetzt.
Ich wußte von Anfang an, dass Bruno sehr ängtlich ist, aber es wird von Tag zu Tag schliommer.
Wir gehen morgens und Abends eine große Runde laufen, dazwischen immer in den Garten, also vom 2 Stock runter auf die Wiese. Dies hat bisher immer gut geklappt, nun traut er sich nicht mal mehr da hin sondern macht lieber in die Wohnung. Nicht mal meinem Mann nähert er sich freiwillig. Ich dachte eigentlich, dass das nach der Zeit besser wird. Am wohlsten fühlt er sich, wenn ich alleine mit ihm unterwegs bin. Da klappt es auch schon ganz gut mit anderen personen, jedoch sobald er einen fremden Hund hört oder sieht verkriecht er sich.
Woran kann das liegen. Ich habe alles mit viel Geduld und Liebe angepackt, aber wie bereits erwähnt, es wird immer krasser.

Auch wenn Du dass jetzt vermutlich wieder nicht hören magst: Ich würde erst mal versuchen, dass Problem mit Deinem Mann in den Griff zu bekommen, bevor Du draußen mit Bruno arbeitest bzw. Du musst an beidem arbeiten. Da aber gerade das Problem zu Hause sehr komplex ist, ist es schwierig Dir eine "Übungsanleitung" via I-Net zu geben. Hilfe hast Du Dir ja anscheinend schon geholt und das ist gut so.
Die Geschichte mit den beiden Walkerinnen,war, denke ich Zufall, denn bis ein Hund seine Angstzustände verliert, dauert es länger als ein paar Tage.

brunoderberner
28.01.2011, 15:18
Das mit den Walkerinnen kann klar Zufall gewesen sein, doch wie ich ja schon geschrieben habe, bin ich immer an der selben Stelle und da kommen meißt auch die selben Leute.
Heute morgen hat das mit zwei Joggern auch sehr gut geklappt. Bruno wurde zwar langsamer und mißtrauisch, kam aber dann näher zu mir und ist an meiner Seite an den Joggern vorbeigelaufen.
Ich denke, dass er jetzt so langsam kapiert hat, dass er mir da trauen kann.
Aber das Problem mit meinem Mann besteht nur zu Hause. Sind wir alle gemieonsam unterwegs, orientiert er sich an meinem Mann. Z.B. Geht mien mann vor uns weiter, Bruno schaut und geht im hinterher, erst später schaut er zu mir, in welche Richtung ich gehe.
Wenn ich zu Hause in der Nähe meines Mannes bin, dann darf mein mann auch an ihn ran, also streicheln und so. Bin ich aber kurz in einem anderen Raum, kommt Bruno dann gleich zu mir und nicht mal in die Nähe meines Mannes.
Wie können wir das denn am besten lösen.
das Problem ist, dass mein Mann eben aus beruflichen Gründen nur sehr wenig zu Hause ist. Als wir Bruno bekommen haben, war ich auch alleine zu Hause. Apät Abends kam dann mein Mann und Bruno wußte in dem Moment gar nicht, was der denn jetzt hier will.
Wenn es hochkommt, dann erlebt Bruno meinen Mann so:
Morgens aufstehen, ganze Familie ist beisammen, dann gehen wir nach einer Stunde gemeinsam Kind in den Kiga bringen und dann meinen Mann zur Arbeit.
Dann ist es 10 Uhr. Bis 19 Uhr ist Bruno dann nur mit mit und den Kindern alleine.Ab 19 Uhr bin ich dann mit Bruno noch unterwegs bis ca. 20 Uhr, dann wird noch zusammengesessen und so gegen 22-23 Uhr gehen wir dann schlafen.
Es ist im Moment, da wir am umziehen sind, dass mein Mann und ich eben auch getrennt in zwei Räumen schlafen. Bruno ist selbstverständlich bei mir.
Die einzigen Tage, wo wir alle zusammen sind, sind Samstag und Sonntag, und dann nicht mal den ganzen Sonntag, denn da geht mein Mann wieder arbeiten.
Daher ist Bruno eben sehr auf mich fixiert.
Vielleicht kann uns jemand da irgend welche Tips geben.
Mein Mann ist auch sehr tierlieb und hatte auch immer Hunde, eben nur keinen Welpen, der ängstlich ist.

Und noch etwas möchte ich gerne hinzufügen.
Ich bin nicht von vornherein abgemneigt gegen irgend welche Tips, höre mir gerne alles an. Nur ausführen kann ich ja dann doch nciht alles, weil eben viele versch. Meinungen zu einem Wirrwarr führen.:?::?:

brunoderberner
28.01.2011, 15:35
Ach ja, was ich da dann noch fragen wollte.
Ich hatte ja schon Hunde, die ich leider sehr schnell verloren habe, da sie schon alt und auch krank waren. Diese haben aber sehr gerne apportiert, wußten aber auch schon, wie das funktioniert, daher musste ich ihnen das nicht beibrigen.
Nun hatten Bruno und ich heute ein tolles Erlebnis, wo ich denke, dass Bruno das auch gerne machen würde.Nur weiß ich nciht, wie anfagen bzw. wie ändern.
Wir haben eine Frau mit Ihrem polnischen Hütehund, Rasse weiß ich leider im Moment nicht, gesehen. Die hatte einen riesen Spaß mit Ihrem Hund beim apportieren. Bruno hat sich das lange angesehen und ich habe mich mit der Frau über alles mögliche unterhalten. Nach 15 Minuten hat es Bruno keine Ruhe mehr gelassen und er wollte am liebsten auch mitmachen, es hat aber auch echt richtig einladend ausgesehen.
Leider wollte der Hund, was ja klar ist, sein Spielzeug nicht teilen, daher ist Bruno nur hin und her gesprungen.
Ich würde das auch gerne mit Bruno richtig üben, die Anzeichen dazu macht er ja schon, wenn ich etwas werfe, kommt eben darauf an, was ich gerade so Hundefreundliches finde, dann rennt Bruno hiinterher, schnappt sich dieses Teil, trägt es in meine Richtung, na ja, gibt es aber nicht so ganz freiwillig her.
Leider bleibt er aber auch nicht lange bei der Sache, sobald er sein Spielzeug aus den Augen verliert, sucht er auch nicht weiter.
Zu Hause kann ich aber leider nicht mehr mit ihm üben, da er sich viel zu schnell hochspielt, also dann tierisch wild wird. Aber wenn wir darußen sind, denke ich, dass das eine gute Beschäftigung werden kann.
Das zweite was ich fragen wollte:
Gestern hatte ich einige Berichte über BorderCollies gelesen. Dass wenn sie nicht die Möglichkeit zum "hüten " haben, man IHre Fähigkeiten auch umwandeln kann, indem man ihnen nützliche Arbeiten erteilt.
Bruno schnappt sich gerne meine Schuhe, aber nur, wenn ich sie gerade ausziehe. Er schleppt sie dann auch immer an den selben Fleck. Vielleicht kann ich ihn ja dazu bringen, dass er sie aufräumt.
Vielleicht schreibt mir jetzt gleich wieder jemand, arbeite erst mal an seiner Angst und den anderen Dingen. Aber er hat schon super Fortschritte gemacht, zu Hause klappt alles, ausser eben das mit meinem mann super.
Und wenn Bruno beschäfigt ist, ist er auch ziemlich ausgeglichen.
Ich habe ihm heute einen Labyrinth-ball mitgebracht und gefüllt mit kleinen Snacks. Das war mal ein riesen Spaß für ihn und schön für mich anzusehen. Bruno war dann richtig müde und hat sich hingelegt.
Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie ich Bruno auf diese Weise beschäftigen kann.:compi:

Flamingo2410
28.01.2011, 16:23
Wo kommst Du denn genau her aus BaWü? Vielleicht kann ich Dir eine gute Hundeschule/Trainerin empfehlen...
Denn, wie schon gesagt, das Problem zu Hause sollte ich eine Trianerin vor Ort anschauen.

brunoderberner
28.01.2011, 17:49
Ich komme aus Pforzheim

Flamingo2410
28.01.2011, 18:18
Schade, aber ich bin aus unserer Hauptstadt und kenne mich nur hier in der Umgebung einschließlich Ludwigsburg und Waiblingen aus.