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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ohje, heute war die Kastration...



Milea1976
31.01.2003, 18:30
HUHU Ihr Lieben...
Heute morgen ist unsere Kleine kastriert worden.
Sie jetzt noch biestiger als vorher ( was ich verstehen kann )
Klar sie ist bestimmt immer noch benebelt. Jetzt schläft sie Gott sei Dank auf der schönen warmen Fensterbank... Und da liegt mein Problem...
Sie ist da alleine hoch geklettert...Wenn wir sie auf halten wollen, kriegen wir entweder eine gewischt, oder sie faucht uns kräftig an...
Wann dürfte sie denn eigentlich klettern???
Vielen lieben Dank
Melanie...


Ps.: In jedem Raum hat sie die Möglichkeit zu klettern, das heisst ich kann sie noch nicht mal in einen Raum bringen wo sie gar nicht klettern kann...

Sandra1980
31.01.2003, 19:50
Hallo Melanie,
nun, meine Racker konnte ich auch nicht vom klettern abhalten. wir waren halt die ganze Zeit da um sie aufzufangen, was wir auch tatsaechlich einmal mussten (beim kater). Sie sollten halt nicht weit runter springen (oder gar fallen), weil dann die Naht aufgehen kann.
Hab das demnaechst schon wieder vor mir, diesmal gibt es gluecklicherweise nciht viel zu klettern, da ich im Moment in einer anderen Wohnung bin. Wo wurde denn der Schnitt gemacht? habe gehoert, dass das jetzt auch an der Seite moeglich sein soll, was angeblich wesentlich besser heilt, und man nicht die Bauchdecke aufschneiden muss, und somit gibts nicht so leicht den Haengebauch...
Weisst Du was?
Ansonsten noch Deiner Kleinen alles Gute!
Sandra

Milea1976
31.01.2003, 20:08
Huhu Sandra...
Milea ist direkt unten am Bauch operiert worden. Ich hatte meinem Freund zwar gesagt, er soll den TA mal fragen ober sie nicht auch an der Seite operieren kann, aber er hat natürlich vergessen zu fragen...LOL
Ich wünsch Dir oder Euch für Dein "demnächst" auch alles Gute.
Danke
Melanie

Renate W.
31.01.2003, 22:07
Hallo Sandra,
hallo Milea,

ihr wolltet wissen, wieso der Tierarzt nicht "seitlich" operiert hat.
Kätzinnen, die "seitlich" operiert werden, sind sterilisiert.

Bei der Kastration werden die Eierstöcke entfernt und das geht nur durch den "Bauchschnitt".

catweazlecat
31.01.2003, 23:13
Hallo Renate

sorry aber da muss ich dir widersprechen.
Unsere Katzen werden seit vielen Jahren nur seitlich operiert und dabei werden Eierstöcke ganz genauso entnommen wie von unten.

Viele Grüsse

Renate W.
31.01.2003, 23:25
Hallo Silke,

sogar auf deiner HP schreibst du:

- Kätzchen werden an der Seite aufgeschnitten, die Eileiter abgebunden, getrennt und entfernt.

Also bitte, die weiblichen Tiere werden eindeutig sterilisiert.

Kleeblatt
01.02.2003, 08:41
Stimmt nicht, Renate.

Die Betonung liegt bei ENTFERNT. Bei der Sterilisation wird nur abgebunden. Die Katze wird danach noch rollig. Hier wird abgebunden und danach entfernt.

Also auch bei Silke's Methode handelt es sich um eine Kastration.

Liebe Grüße
Kleeblatt

Kleeblatt
01.02.2003, 08:48
Ach ja, Melanie -

Für Deine Mieze kommt das jetzt wohl nicht mehr in Frage, sie dürfte die Nachwirkungen der Narkose inzwischen überstanden haben. Aber für alle anderen der folgende Tip:

Es ist für die Katze am besten, wenn sie nach der Kastration noch mindestens 8 Stunden - besser 12 Stunden - im Kennel bleibt! Also gar keine Experimente, ihr könnt doch nicht die ganze Zeit hinterher sein. Ich mache das nun schon seit Jahren so und habe sogar das Gefühl, daß sich die Katzen dann sicherer fühlen. Sie haben ja eine gestörte Koordination. Wenn dann am späten Abend die ersten Proteste starten, kommen sie raus.

Das ist bestimmt keine Tierquälerei sondern dient alleine dem Schutz der Katze. Sie könnte sich nämlich das Genick brechen, wenn sie anfängt zu klettern - die Reflexe arbeiten ja nicht richtig. Mein TA hält es übrigens auch für verantwortungslos, die Katze direkt frei herumlaufen zu lassen. Leider geben viele TÄ die Katze sofort nach der OP wieder mit nach Hause. Auch das ist sehr gefährlich (eine zu scharf genommene Kurve - und das war's eventuell). Meine Katzen darf ich erst nach frühestens 5 Stunden wieder abholen und danach bleiben sie noch einige Zeit im Kennel.

Liebe Grüße
Kleeblatt

Kayleigh
01.02.2003, 10:17
Hallo Milea,

als Baghira kastriert wurde habe ich mir auch ganz fürchterliche Sorgen gemacht. Ich habe sie gleich als ich sie wieder abgeholt hatte aus dem Kennel rausgelassen. Sie ist in der Wohnung herumgetorkelt und hat sich für das warme Plätzchen, das ich ihr vor der Heizung gemacht hatte, überhaupt nicht begeistern können. Die Treppenstufen hat sie allerding nicht versucht zu erklimmen. Irgendwann habe ich mich aufs Bett gelegt, und siehe da: Sie ist auf das Bett geklettert (nicht gesprungen), mit auf den Bauch gekrabbelt, dort regelrecht zusammengebrochen und sofort eingeschlafen. Nach ein paar Stunden ist sie wieder aufgewacht und war schon deutlich fitter. Am nächsten Tag ist sie wieder die Treppen zum Wohnzimmer hochgelaufen, allerdings hat sie ganz vorsichtig Stufe für Stufe genommen - hat mich ein bißchen an ein Kleinkind erinnert das jeden Arm und jedes Bein vorsichtig auf den Stufen platziert (hoffe ihr versteht was ich meine - kann das irgendwie nicht anders erklären). Ich glaube sie wusste ganz genau was sie sich zumuten konnte und was nicht!

LG

Kay

Renate W.
01.02.2003, 10:49
Hallo Kleeblatt,

..... also auf ein Neues.

Durch die Kastration wird die Produktion von Geschlechtshormonen, die fast ausschließlich in den Keimdrüsen stattfindet, unterbunden.

Bei der Kastration werden die Keimdrüsen operativ entfernt. Bei der Kätzin sind das die EIERSTÖCKE.

Ich bitte dich auch, auf Silkes HP unter "Infothek" nachzulesen - da ist die richtige Info - weibliche Katzen (mit dem "seitlichen Schnitt" bei der OP) sind STERILISIERT.

Kleeblatt
01.02.2003, 13:46
Hallo Renate,

eben - sie schreibt, daß die Eileiter entfernt werden (dazu gehören die Eierstöcke natürlich).

Es gibt KEINEN Tierarzt, der nur sterilisieren würde - denn das würde ja gerade die unerwünschte Rolligkeit nicht unterbinden.

Diese seitliche OP ist übrigens bei den TAs die sich regelmäßig weiterbilden, inzwischen Standard (ist weit weniger invasiv). Nur die 'Landtierärzte' operieren noch mit großem Bauchschnitt. Und Du kannst mir glauben, es wird kastriert, nicht sterilisiert. Jahrelange Züchtererfahrung

Liebe Grüße
Kleeblatt;)

Petzi
01.02.2003, 14:26
Hallo zusammen,

also praktischer Erfahrung habe ich da auch keine, da mein Tierarzt noch die gängige Methode (Bauchschnitt bevorzugt.
Von meiner Züchterin weiss ich aber, dass ihre Katzen, die Sie aus der Zucht nimmt, alle mit einem seitlichen Schnitt kastriert werden. Ich muss Sie nochmal fragen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Miezen nur "sterilisiert" werden.

Zum anderen Thema - herumtorkeln: Bei meinen Süßen hatte ich eigentlich nur einmal Probleme damit. Das war bei unserer "Ollen". Die haben wir aber leider erst sehr spät (mit 5 Jahren) kastrieren lassen. Sie hat damals 3 Tage gebraucht, bis sie wieder voll auf dem Damm war. Die beiden anderen Kätzinnen haben wir sehr früh (die eine mit 4 Monaten, die andere mit 5 monaten) kastrieren lassen.
Sie wurden am Vormittag operiert und wir können Sie abends (ab 17.00 Uhr) wieder abholen. Die beiden Kätzinnen haben es wunderbar überstanden - von herumtorkeln keine Spur. Sie kamen aus dem Kennel als ob nichts gewesen wäre.
Das mit dem Klettern habe ich eigentlich nie als Problem angesehen; war auch bei unserem TA nie ein Thema. Wir haben natürlich geschaut, dass sie es nicht übertreiben.

Gruß Petzi

Milea1976
01.02.2003, 14:31
Habt vielen lieben Dank für eure Informationen.
Heute kann Milea auch schon viel besser aus den Augen gucken als gestern abend (obwohl sie schon um 10.00 denke operiert worden ist).
Klar sie ist jetzt einigermassen fit, das bedeutet sie klettert wirklich überall drauf wo sie nur kann, sei es auf das Waschbecken (wegen dem trinken) oder heute morgen um 07.00 bin ich wach geworden von dem Geräusch was kommt, wenn sie vom Fernseher auf den Schlafzimmerschrank springt.
Wir haben gestern schon das ganze Schlafzimmer umgeräumt (Fernseher verschoben und ein Regal rausgestellt)
Nun, lange Rede kurzer Sinn...
Soll ich sie heute machen lassen oder besser doch noch nicht.?

Renate W.
01.02.2003, 15:02
Hallo Kleeblatt,

ich wusste natürlich, dass du Züchterin bist und gehörst du nicht auch zu den Befürwortern der "Frühkastration" und lässt diese bei deinen Kitten durchführen ???? Aber das war nicht Thema, Thema war, "dass man die Katze auch an der Seite" operieren könnte.

.. und wenn die Eierstöcke dazugehören, dann erkläre mir bitte, warum es nicht dasteht???
Und es würde mich interessieren, wie es möglich ist, beim seitlichen Schnitt den Eileiter soweit hoch zu ziehen, dass man hinter den Eierstöcken abbinden kann???

... und ständig die Argumentation, dass

Nur die 'Landtierärzte' operieren noch mit großem Bauchschnitt.

Der große Bauchschnitt, wie du es bezeichnest, ist ca. 3-4 cm groß.

__________
kopiert von "Catweazle's HP"

An der Untersuchung der Winn Foundation waren insgesamt 31 Kurzhaarkitten aus 7 Würfen beteiligt, welche auf dem Universitätsgelände der Gainesville Universität geboren wurden.

Die Kitten wurden in drei Gruppen eingeteilt:

Gruppe 1: 11 Kitten; diese wurden im Alter von 7 Wochen kastriert bzw. sterilisiert
Gruppe 2: 11 Kitten; diese wurden im Alter von 7 Monaten kastriert bzw. sterilisiert
Gruppe 3: eine Kontollgruppe von 9 Kitten; diese wurden erst nach vollständiger Reife und nach Beendigung der ersten Phase der Untersuchung (12 Monate) kastriert bzw. sterilisiert)

_______________ Kopie Ende

http://www.catconnect.com/catweazle/infothek.htm#Frühkastration%2 0-


Weißt du, was mich stört?

Mich stört es, dass "psychologisch" gearbeitet wird. Damit meine ich, die "Forumsleser" denken, "na ja, der Züchter muss doch mehr Wissen haben als der "Nur-Liebhaber". Und der Liebhaber wird hiemit als unwissend und dumm hingestellt bzw. die "normal" operierenden Ärzte werden abgestempelt, als ob sie "Hinterwäldler" wären.

Und hier geht es nicht um einen Tipp, wo jeder anderer Meinung sein kann, sondern um Fakts.

... und du weißt es ......

Ach, wie du sicher weißt, bin ich ein "älteres Semester" und meine erste Kätzin (vor ca. 28 Jahren) wurde sterilisiert. Ich weiß also auch, wo der "seitliche Schnitt" angelegt ist.

Ich will keinen Streit, nur mir mißfällt, dass dem Liebhaber ein X für ein U verkauft werden soll - das ist mein einziger Grund, warum ich diese Diskussion führe.

kleinerZoo
01.02.2003, 18:02
Hallo Milea*winke*,
nun ich kann Dir nur berichten das ich Sindy nach der ersten Nacht wieder springen lassen habe. Am ersten Tag sollte sie sich halt schonen aber das ist sie auch schon aufs Bett gekrabbelt und am zweiten Tag ging es ihr schon so gut das sie denn Kratzbaum rauf kletterte.
Ich würde mir nicht allzu viele Gedanken darüber machen-Katzen wissen schon ganz gut was sie tun dürfen oder nicht;)

Kleeblatt
01.02.2003, 22:25
Hallo Renate,

ich muß Dich enttäuschen, bei mir zu Hause ist noch keine weibliche Katze vor dem vollendeten 1. Lebensjahr kastriert worden und meine Kleinen werden unkastriert abgegeben. Ich weiß nicht, warum Du jetzt so emotional wirst, aber erkläre mir doch bitte, was für einen Sinn eine reine Sterilisation machen sollte?

Die meisten Wohnungskatzen werden nicht 'pärchenweise', also Kater und Katze zusammen gehalten. Allerdings kastrieren die meisten Liebhaber meine Rasse (also Siamesen und Balinesen) höchst FREIWILLIG sehr früh, weil sie nämlich ansonsten das EXTREM laute Rufen nicht aushalten, in einer Mietwohnung würde das auch sicherlich zu großen Problemen führen. Da muß ich gar nicht zu Methoden wie der Frühkastration greifen (wobei in dem Wort auch wieder der Begriff Kastration enthalten ist, nicht Sterilisation).

Übrigens halte ich von der Frühkastration gar nichts. Aber den seitlichen Bauchschnitt mit Entnahme der Eierstöcke (wohlgemerkt - bei mir bei ausgewachsenen Tieren) praktizieren heute wirklich sehr viele Tierärzte. Ich wohne nahe einer Großstadt, daher ist es hier vielleicht üblicher und daher habe ich erwähnt, daß es auf dem Land evtl. nicht so üblich ist. Das war aber nicht wertend gemeint.

Liebe Grüße
Kleeblatt

Kleeblatt
01.02.2003, 23:08
Liebe Renate,

ich habe mir noch die Mühe gemacht und im Internet nach einer genauen Erklärung der minimalinvasiven Kastration gesucht. Bin leider nur für Hunde fündig geworden, bei Katzen ist die OP aber identisch:

Kastration/Sterilisation bei der Hündin

Es gibt zwei Arten von operativen Eingriffen, die Kastration und die Sterilisation. Wenn auch beide neuerdings nicht nur wie bisher "klassisch" durchgeführt werden können sondern auch auf eine weniger invasive Art.


Die klassische laparoskopische Methode:
Es wird ein 10-15 cm langer Schnitt in der Bauchgegend gemacht und danach mit den Händen des Operateurs die Kastration oder Sterilisation durchgeführt. Der Vorteil : Bewährte , günstigere Methode.
Der Nachteil: Die Hündin hat eine große Wunde , die Regenerierungszeit ist bedeutend länger als bei der endoskopischen Methode. Lange,kostenintensive Nachbehandlungsdauer.


Die endoskopische Methode:
Die ENDOSKOPISCHE KASTRATION ist eine relativ neue Operationstechnik in der Tiermedizin . Hierbei werden der Hündin ähnlich wie bei der konventionellen Operationsmethode minimalinvasiv die Eierstöcke entfernt. Bei der endoskopischen Kastration werden seitlich drei kleine Einschnitte gelegt . Der erste wird plaziert um die Kamera einzuführen . Mit dieser verschaffen sich die Operateure zunächst einen Überblick über die Organe der Bauchhöhle, so dass Auffälligkeiten durch die hochauflösende Kameratechnik
auf einen Monitor direkt erkannt werden können. Durch zwei weitere Öffnungen rechts und links der Kamera werden die endoskopischen Instrumente eingeführt, über die der Operateur die Eierstöcke erfaßt, abbindet und entfernt. Über den Bildschirm, der das Operationsfeld vergrößert darstellt, sieht der Operateur detailgetreu, was er tut . Nach Entfernen der Instrumente und Kamera werden die drei Öffnungen mit
einem selbstauflösenden Faden verschlossen. Die Fäden werden in der Haut versenkt, das Fädenziehen nach 10 Tagen entfällt .


Die Vorteile der endoskopischen Kastration liegen in:
- der winzigen Wundfläche. Die Hündin hat einen bedeutend geringeren Wundreiz und Wundschmerz, was sie vom Lecken an der Naht und Aufbeißen derselben abhält und Zwangsmaßnahmen wie z. B. den Halskragen erübrigt.
- die Patienten sind durch eine schonende Narkose schnell wieder fit und können in der Regel nach 2-3 Stunden die Praxis wieder verlassen. Die Hunde können nach der Operation bedenkenlos wieder laufen und spielen .
- die Hündinnen haben nach der Operation kaum Schmerzen, da eine große Bauchnaht nicht mehr erforderlich ist.
Dieser Aspekt ist auch im Hinsicht auf den Tierschutz zu sehen.

Liebe Grüße
Kleeblatt

Renate W.
01.02.2003, 23:13
Hallo Kleeblatt,

emotional wollte ich wirklich nicht "rüberkommen", mir liegt an der sachlichen Diskussion. :D

Eben darum, weil die Sterilisation keinerlei Sinn für mich macht, eher sogar nachteilige Auswirkungen hat (Katze wird rollig - natürlich darf man sich diese Rolligkeit nicht mit rollen auf dem Boden und Geschrei vorstellen - , kann während dieser Rolligkeit unsauber sein (hatte ich zu Hause, so eine Mieze) usw.) verstehe ich die Vorgangsweise nicht.

Sehr viele Liebhaber wollen Kater und Katze, weil sie ein "Pärchen" wollen. Nur jeder verantwortungsvolle Züchter wird diesem Wunsch nicht Folge leisten und nur gleichgeschlechtliche Wurfgeschwister abgeben.

Dass Siamesen zu den "frühreifen" Rassekatzen gehören, ist mir bewußt. Auch wenn man die Geschlechtsreife abwarten würde, sind die Siamesen und Balinesen weit früher zu kastrieren, als z.B. ein Perser.

Wie sollte man es denn nennen, wenn's nicht umständlich werden soll: Frühkastration/-sterilisation ?? Also bleibt man der Einfachheit halber bei der Frühkastration und passt schon. Außerdem würden wahrscheinlich einige Leute "aufschreien", "was die Kätzin ist sterilisiert".

Jetzt wird's kompliziert, das zu erklären, was ich meine:

Es müssen zwei Eileiter und zwei Eierstöcke entfernt werden.
Bei der "normalen" Kastration "fischt" der TA mit einem "Häkcheninstrument" den linken Eileiter aus dem Bauchraum, bindet ab und durchtrennt. Am anderen Ende dieses 1. Eileiters wird hinter dem Eierstock abgebunden und durchtrennt (Eileiter und Eierstock sind entfernt).
Das Gleiche wird auf der rechten Seite gemacht.

Nun erkläre mir bitte, wie beim seitlichen Schnitt

1. die dem Schnitt gegenüberliegende Seite operiert wird bzw.
2. wie weit muss der Eileiter "herausgezogen" werden, damit man überhaupt zum Eierstock kommt.

Kleeblatt
01.02.2003, 23:19
siehe oben ;)

Ich kann aber auch noch einmal meine Fachbücher nachsehen und Dir eine genauere Beschreibung für die Katzen-OP raussuchen ... im I-Net habe ich 'auf die Schnelle' leider auch nichts besseres gefunden.

Liebe Grüße
Kleeblatt

Renate W.
01.02.2003, 23:34
Hallo Kleeblatt,

es war niemals irgendwo von einer endoskopischen OP die Rede - so wär's allerdings möglich, da hast du Recht.

Für weitere Infos wäre ich dir dankbar - interessiert mich wirklich sehr.