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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katzenhotel pro und contra



Dreizehn
02.12.2010, 11:11
Habe vor ca. einem halben Jahr mir einen Kater von einer Katzenhilfe geholt. Der Kleine ist schon ein sehr eigenes Exemplar. Im Sommer hatte ich einen Urlaub für ein längeres WE gebucht und habe ihn für 5 Tage in ein Katzenhotel gegeben. Dieses war an sich sehr teuer. Vor Ort war ich auch nicht mehr so begeistert von der Idee.

Als ich ihn abgeholt hatte hatte sich die Katze alles an Vieren mitgenommen was es dort gab. Wir mussten lange um sein Leben bangen. Ich musste ihn per Hand füttern und auch das Trinken nur mit spielerischen Tricks verabreichen. Der TA ist ganz schön reich geworden :). Im nächsten Sommer werde ich mir was anderes einfallen lassen.

Habe seit dem auch nie mehr was positives von Katzehotels gehört.
Habt ihr da Erfahrtungen gemacht???

Sabine
02.12.2010, 11:38
Ich habe keine eigenen erfahrungen, denke aber das die Contras überwiegen.
Contras:
teuer
oft Gemeinschaftszwinger (das heißt die Katzen werden Zwangsvergesselschaftet mit fremden Tieren) das ist meiner Meinung nach ein NOGO für ein Seriöses Unternehmen
nicht ausreichend persönliche Ansprache für die Tiere
Fremde Umgebung

Mizzi-Mausi
02.12.2010, 12:18
Hallo, wir hatten bisher immer das Glück und konnten unsere beiden Miezen bei uns zu Hause von der Verwandtschaft betreuen lassen.
In Sachen Tierpensionen bin ich aber auch sehr skeptisch: Meine Schwägerin hat in diesem Jahr im Februar zum ersten Mal ihre beiden alten Katzen (16 und 12 Jahre alt) in so einer Katzenpension abgegeben. Machte soweit einen ganz soliden Eindruck....
Beim Abholen hieß es dann, dass der Kater schon nach 3 Tagen verstorben wäre.
Kassiert wurde der Pensionsbetrag für Mieze und für Kater für 3 Tage.
Zuhause kamen sie dann auf die Idee, den Kater doch wie bisher alle Miezen im Grundstück zu beerdigen und sie riefen dort an, wo denn der Leichnam wäre. Da hieß es zuerst, er wäre dort im Garten der Pension beerdigt und könnte wegen dem Dauerfrost nicht ausgegraben werden. Mein Schwager wollte ihn natürlich trotzdem holen. Dann erst sind die mit der Sprache rausgerückt, dass die Katze gar nicht tod war, sondern aus der Pension abgehauen!
Zum ersten darf das bei einer professionellen Pension doch keinesfalls vorkommen, dass eine Katze entwischt. Es muß doch eine 2. Tür oder Sicherheitsnetz etc. geben! Und dann war das echt das Letzte, zu behaupten, der arme Kater wäre gestorben!
Meine Verwandtschaft hat dann in der ganzen näheren Umgebung Suchzettel verteilt, ist täglich dort unterwegs gewesen, um bei Anwohnern nachzufragen.
Muß dazu noch sagen, das damals ca. 60 cm Schnee lagen und Nachttemperaturen bis - 26 Grad waren.
Ihre Hartnäckigkeit ist wirklich belohnt worden: Nach 9 !!!! Wochen meldete sich eine Anwohnerin, in ihrer Nachbarschaft wäre so ein gestromter Kater aufgetaucht, auf den die Beschreibung passen würde.
Und es war wirklich der Purzel, obwohl niemand mehr ernsthaft dran geglaubt hat, den lebend wiederzusehen! Zwar ziemlich dünn geworden, einige Kampfspuren - aber die Sache hat wenigstens ein gutes Ende genommen!
Gegen die Tierpension kann man nicht mal groß was unternehmen, die haben gleich gedroht, bei Anzeige wegen Verleumdung und Geschäftsschädigung zu klagen....
LG, Mizzi-Mausi

Dreizehn
06.12.2010, 14:59
Nun dort gab es keinen Zwinger. Die Katzen lebten im Oberen Stock auf zwei Etagen. Aber es war nicht sehr sauber. Es roch sehr streng und wenn man das vielleicht noch als normal ansehen wollte, war es sehr auffällig das alle Katzen nicht ganz fit aussahen. Sie sagte immer das ist bei denen normal und nicht ansteckend. Aber es war schon komisch dort.

Nun ich bin froh das ich meinen Ronin wieder gesund bekommen habe. Das Tier war so glücklich uns zu sehen....das war mir alle Mühe und Geld wert.

Sabine
06.12.2010, 15:04
Also ehrlich gesagt hätte ich kein Tier in diese Pension gegeben, das was du beschrieben hast sind absolute NOGOs.

marylou
06.12.2010, 16:02
Wir haben uns auch Gedanken gemacht über Tierpension oder Versorgung zu Hause. Bei der Tierpension haben wir ein mulmiges Gefühl und möchten es deshalb möglichst vermeiden. Die Versorgung zuhause wäre auch für die Miezen das absolute Optimum, da wenn schon die geliebten Dosenöffner nicht da sind wenigstens die gewohnte Umgebung gewährleistet ist. Aber ab Januar fehlt uns ein zuverlässiger Nachbar, dem wir guten Gewissens den Schlüssel geben würden - leider zieht unsere Katzensitting-Nachbarin weiter weg :(

Hab mit Freude letzte Woche gelesen: mein TA bietet auch Urlaubsbetreuung an - da gibts einen großen Raum mit gesichertem Freigang, für maximal 8 Katzen. Und er bittet sogar ausdrücklich darum, das Futter mitzugeben, damits nicht zu Magen-Darm-Problemen durch Umstellung kommt :tu:
Den Preis hab ich bisher allerdings noch nicht erfragt, fürchte das wird teuer :floet:

Drottning
06.12.2010, 20:21
Ich lasse meine Katzen professionell zu Hause betreuen - und habe damit nur gute Erfahrungen gemacht. Katzenpension... es gibt hier eine, in die ich, wenn es nicht anders ginge, meine Katzen geben würde. Aber man muss sich das im Vorfeld gut anschauen.

Das, was du, Dreizehn, beschreibst, geht so gar nicht - und ich verstehe ehrlich nicht, warum du deine Katze dort abgegeben hast?!

Dreizehn
07.12.2010, 16:57
Nun meine schwester bringt ihre Tiger auch immer in eine Pension. Sie ist immer sehr begeistert.


Ich denke bei dem Katzenhotel wo wir waren war das Problem das die Frau mehr auf das Geld als auf die Katzen achtete.

Hätte ich ein großes Haus mit Grundstück, würde ich gerne sowas auch aufmachen. Aber ich würde nur 3-5 Katzen annehmen und keine 25. Denn bei einer kleineren Menge ist der Überblick besser und man kann den Tigern auch individuell betreuen. Ich persönlich liebe Katzen sehr, aber mei Kater kann manchmal ganz schön nerven.