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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welpen zur Erziehung und zum Schutz in Box?



Coonie2010
15.09.2010, 07:43
Guten Morgen,

eine Bekannte von uns bekommt in den nächsten Wochen einen kleinen Labrador Welpen.

Ich kenne mich überhaupt gar nicht mit Hunden aus. Und will mich da natürlich auch nicht einmischen. Aber was sie mir gestern erzählt hat, kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen.

Der Kleine ist 8 Wochen alt, wenn er einzieht. Und für die Eingewöhnungszeit hat die Züchterin folgendes gesagt:

1.) Er darf nur ganz kurze Spaziergänge machen um die Gelenke zu schonen. Nur frag ich mich wie kurz "kurz" ist, weil der Kleine wohl nicht mal den Schulweg (zu Fuß maximal eine Viertelstunde) mitlaufen soll.

2.) und das find ich am wenigstens nachvollziehbar... sie hat jetzt eine Transportbox angeschafft. Aber nicht für den Transport. Der Kleine soll da NACHTS drin schlafen. Neben dem Bett und mit der Begründung, dass sie dann hören würde, wenn er unruhig wird und raus muss... Das merk ich aber doch sicherlich genauso gut oder schlecht wenn er nicht in so einer Box eingesperrt ist?
Und auch tagsüber soll sie ihn stundenweise (mit Kauknochen) dort einsperren wenn er zu unruhig ist.

Wirklich "frei" aussuchen dürfen sie den Kleinen auch nicht. Nächste Woche sind die Tiere 7 Wochen alt und die Züchterin hat wohl 2 im Auge, die ihrer Meinung nach gut passen könnten. Und dann sollen unseren Bekannten dorthin und nur die 2 werden dann laufen gelassen und dann scheint das wohl so laufen zu sollen, dass der erste der bei ihnen ankommt dann "gewonnen" hat....
Ist das so normal?

Klar ist es toll, wenn die Züchter die Hunde "kennen"... aber unsere Bekannte möchte einen bestimmten eigentlich schon ganz gerne haben. Da der aber alles anspringt, meint die Züchterin, dass das nicht geht, weil unsere Bekannten ein "kleines" (6,5 Jahre alt....) Kind hätten... ja nu... aber dafür geht man doch dann auch in die Hundeschule um sowas abtrainieren zu können, oder?

Also wie gesagt... ich habe ÜBERHAUPT KEINE AHNUNG von Hunden. Ich liebe die Tiere, aber da bislang bei uns nie die Zeit dafür war, hab ich mich auch nie intensiv mit Haltung und Erziehung usw beschäftigt. Aber das alles hört sich für mich einfach "falsch" an....

Wäre dankbar für eure Meinungen. :bl:

Moin
15.09.2010, 08:55
Guten Morgen Coonie,

was mich stutzig macht ist, daß der Welpe bei der Abgabe erst 8 Wochen alt ist!!!!!! Finde ich etwas sehr früh!!!!! :?:

Das zu den Spaziergängen ist nachvollziehbar und auch richtig! Der Welpe sollte zum lösen nur in den Garten oder oder gleich an den Wegesrand gehen und nicht weiter! Spaziergänge schaden wirklich den Gelenken, das Tollen und Spielen reicht an Bewegung. Auch wenn der Welpe keine Ermüdungserscheinungen zeigt, ist ein Spaziergang zu viel für Ihn.

Das mit der Box ist eine Hilfe zur Sauberkeitserziehung, ein Hund würde sein Nest nicht beschmutzen und so meldet er sich Nachts und man kann schnell raus mit Ihm. Wenn man Glück hat, dann dauert die Stubenreinheit nicht so lange. Wenn der Welpe das ganze Schlafzimmer zur Verfügung hat, sucht er sich eine Ecke und macht dort hin! Manche machen sich dann auch nicht bemerkbar!
Die Box ist dann auch gleichzeitig ein Rückzugsort, wo dann einfach mal eine Auszeit gemacht wird! Der Welpe wird sicherlich mal seine "drolligen-5-Minuten" haben und dann kann er zum "runterkommen" in die Box!
Die Box sollte allerdings nicht zum einsperren genutzt werden :sn:

Habe ich das richtig verstande, Deine Freundin weiß noch gar nicht welchen Welpen Sie nächste Woche mitnehmen kann????? Das entscheidet sich erst am Abholtag????? :?:
Das finde ich aber auch komisch, aber sicherlich werden sich hier noch ein paar zuchterfahrene Leute zu Wort melden!

LG

peanutsnorfolks
15.09.2010, 09:03
Hallo Coonie,
Punkt 1 und 2 sind vollkommen richtig.
Sage ich meinen Welpenkäufern auch so.
Das mit der Box nachts ist genial. Denn Du merkst es nicht, wenn der Welpe sich nachts entfernt und 2 Meter weiter seine Pfütze macht.
Wenn er in der Box ist, meldet er sich und man kann rausgehen. So werden die Hunde auch deutlich schneller stubenrein.

Spaziergänge, gerade bei Hunden, die auch zu Knochenproblemen neigen, wirklich kurz halten. Ein Spaziergang von einer Viertelstunde, der dann ja auch recht zügig aussieht, weil das Kind in den Kindergarten muss, ist mit 8 Wochen echt zuviel.
Klar soll der Hund raus. Aber in seinem Tempo und am Anfang echt nur zum Pieseln und Lösen und ein bißchen rumschnüffeln und die Gegend kennenlernen.

Die Sache mit dem Aussuchen....
Gut, ich kann verstehen, dass man sich seinen Hund selber aussuchen möchte. Aber wenn Deine Bekannte prinzipiell das Gefühl hat, bei den Züchtern gut aufgehoben zu sein, sollte sie deren Erfahrung vielleicht trauen.
Was nützt es ihr, wenn sie nachher einen total "bescheuerten" Welpen hat, vor dem die Kinder Angst bekommen, weil er sie permanent anspringt oder anknabbert.
Klar, Welpenschule hilft vielleicht.
Aber ich weiß echt nicht, wie man das gerade am Anfang wuppen will mit kleinen Kindern und Hund.
Und man kann ja auch schlecht bei einem 8 Wochen alten Welpen sofort mit anstrengendem Training anfangen.
Wenn Deine Bekannte schon einige Hundeerfahrung hat, kann sie es möglicherweise schaffen.
Wenn es der erste Hund ist, wird es sicher schwierig, weil sie viele Fehler machen wird.

Ich würde der Züchterin vertrauen.

Ich hoffe, das hilft Euch etwas weiter.

Gruß
Jutta

Sabiba
15.09.2010, 09:25
Acht Wochen finde ich auch ein bisschen zu früh ... Dass die Züchterin den aus ihrer Sicht geeignetsten Hund aussucht, würde ich absolut akzeptieren. Sie kann am besten beurteilen, welches Temperament der Welpe hat und ob er gut in die neue Familie passt.
Sich als Hundekäufer spontan nach ein- oder zweimal Sehen in einen Hund zu verlieben ist ja nett, aber für eine lebenslange "Ehe" sind andere Kriterien auch sehr wichtig.
Ich finde es ein gutes Zeichen, dass die Züchterin sich Gedanken über den richtigen Hund für diese Familie macht!

nureinhund
15.09.2010, 09:35
Spaziergänge, gerade bei Hunden, die auch zu Knochenproblemen neigen, wirklich kurz halten. Ein Spaziergang von einer Viertelstunde, der dann ja auch recht zügig aussieht, weil das Kind in den Kindergarten muss, ist mit 8 Wochen echt zuviel.
Klar soll der Hund raus. Aber in seinem Tempo und am Anfang echt nur zum Pieseln und Lösen und ein bißchen rumschnüffeln und die Gegend kennenlernen.

Die Sache mit dem Aussuchen....
Gut, ich kann verstehen, dass man sich seinen Hund selber aussuchen möchte. Aber wenn Deine Bekannte prinzipiell das Gefühl hat, bei den Züchtern gut aufgehoben zu sein, sollte sie deren Erfahrung vielleicht trauen.
Was nützt es ihr, wenn sie nachher einen total "bescheuerten" Welpen hat, vor dem die Kinder Angst bekommen, weil er sie permanent anspringt oder anknabbert.
Klar, Welpenschule hilft vielleicht.
Aber ich weiß echt nicht, wie man das gerade am Anfang wuppen will mit kleinen Kindern und Hund.
Und man kann ja auch schlecht bei einem 8 Wochen alten Welpen sofort mit anstrengendem Training anfangen.
Wenn Deine Bekannte schon einige Hundeerfahrung hat, kann sie es möglicherweise schaffen.
Wenn es der erste Hund ist, wird es sicher schwierig, weil sie viele Fehler machen wird.

Ich würde der Züchterin vertrauen.

Ich hoffe, das hilft Euch etwas weiter.

Gruß
Jutta

Eigentlich doch ein Paradoxum. Welpenspielstunde, aber gleichzeitig Bewegungseinschränkung für die Knochen.

Richtiger "Unterricht" für Welpen (Gewöhnung an Reize wie Flatterbänder, erste Hörzeichen, Erklärung der Körpersprache) wird zudem höchst selten angeboten, es handelt sich in der Regel um unkontrolliertes Toben unter Gleichaltrigen. Doppelt schädlich, weil der Hund keine Maßregelungen lernt und körperlich überfordert wird, da in diesen Stunden nämlich nur auf das Alter, nicht aber auf die Größe der Tiere Rücksicht genommen wird. Ein adultes Tier geht dagegen in der Regel vorsichtig mit dem Nachwuchs um, andere Welpen haben das naturgemäß noch nicht gelernt.

Somit macht es durchaus Sinn, wenn ein Züchter den Hund für die Familie aussucht, er kennt ihn ja, seine Eigenarten, sein Temperament. Ein Laie/Anfänger kann kaum einschätzen, ob er wirklich mit dem ins Auge gefassten Hund klar kommt.

Allerdings würde ich mir auch über den künftigen Halter ein gründliches Bild machen, sprich, mehrfach ausführlich telefonieren, oder wenn es geht, ihn samt Kids zu Besuch bitten. "Familie mit Kindern" sagt ja erst mal gar nichts aus ;).

Coonie2010
15.09.2010, 10:51
Erstmal ganz lieben Dank an alle für eure Antworten!

Ich fand hauptsächlich dieses "nachts in die Box" und tagsüber auch "stundenweise" irgendwie "gruselig"... so wie "wegsperren" irgendwie, aber so wie ihr das beschreibt macht das ja wirklich Sinn. Ich hatte bislang eben nie einen Hund, weil mir die Zeit fehlen würde mich dann auch intensiv und täglich mit ihm artgerecht zu beschäftigen.

Unsere Bekannten fahren schon seit 4 Wochen (also seit die Welpen 3 Wochen alt sind) regelmäßig zu dieser Züchterin und verbringen da auch durchaus mehrere Stunden, beschäftigen sich mit den Welpen, der Mama und haben sich auch schon sehr intensiv mit der Züchterin unterhalten. Unsere Bekannte hatte zwar durchaus früher mal Hunde, aber (ohne das böse zu meinen!!!) so Wald- und Wiesenstreuner. Super süße kleine Wuffs, aber wie ich Laie finde, nicht mit einem Labrador zu vergleichen.

Soooo klein sind unsere Kids ja nicht mehr. Die Tochter der Bekannten ist wie gesagt auch schon fast 7 und damit so alt wie meine Tochter. Frisch gebackene Schulkinder. :)
dass die natürlich nicht mit einem so großem Hund Spazierengehen können usw versteht sich für mich von selbst. Aber gerade so lang er noch kleiner ist ist die "Gefahr" des Umkippens wenn die Kleinen die Kids anspringen nicht mehr sooo groß. Da hätten wir mit unserem Kleinen (4 Jahre) schon etwas größere Probleme.

Aber das geht gerade schon alles zu weit...

Ja, also es sieht so aus, dass die nächste Woche noch einmal kommen, da dann der Welpe "festgelegt" wird und er dann übernächste Woche (also mit fast 9 Wochen) abgeholt werden darf.
Ich fand 8 Wochen jetzt auch früh, weil ich das halt nur von Katzen so kenne, dass die frühestens ab der 12. Woche von Mama ausziehen dürfen, aber ich wusste eben nicht, ob das bei Hunden anders ist.

Stina
15.09.2010, 11:01
hallo,

ich bin auch überhaupt kein Freund der Box, aber wers denn unbedingt braucht....
habs noch nie gebraucht, hab keine, brauch keine ;)
mag ich nicht.

alles andere finde ich bei dem Züchter sehr gut.
erfahrene Züchter haben wirklich ein Gespür dafür wer zusammenpaßt und wer nicht.
den wildesten Welpen würde ich auch nicht an Ersthundebesitzer abgeben. Kann gutgehen - muss nicht.

LG, Stina

peanutsnorfolks
15.09.2010, 11:24
Stina,
ich empfehle es meinen Welpenkäufern auch.
Du hast Hundeerfahrung, hast viel Zeit, keine Kinder, die DIch auch beanspruchen.
Dass Du das hinbekommst, ist klar.
Aber das ist eben nicht die Regel.

Meine Hunde schlafen fast alle auch nachts in der Box. Und sie springen freiwillig abends rein.
Man muss es ihnen mit Leckerchen schmackhaft machen. Dann ist es gar kein Problem.
Bei mir lernen die Welpen die Box auch schon vor der Abgabe kennen.

9 Wochen ist sicher früh für die Abgabe, bei einer grossen Rasse aber in Ordnung.
Schöner wären 10 Wochen. Aber, so what.

Gruß
Jutta

Stina
15.09.2010, 11:37
ja Jutta, ich mags halt nicht.
aber ich mag auch keinen Clicker und was weiss ich all für Zeug.

brauch i net, mog i net :D

LG, Stina

shelly
15.09.2010, 16:40
Die Sache mit der Box finde ich ein bissle Strittig.

Ich selber habe auch noch nie eine gebraucht. Meine Hunde melden sich, wenn sie müssen (Tags wie Nachts).

Meine Hündin Shelly würde freiwillig nie in so eine Box gehen. Habs auch schon auf Drängen meines Dozenten gemacht, mit dem Ergebniss dass sie 8 Stunden lang durchkläffte. Mein Rüde dagegen hat damit null Probleme, werde ab und an von Kollegen abgeholt und da muss er in ne Box rein.

peanutsnorfolks
15.09.2010, 18:59
Alles Trainingssache, Astrid.
Meine Welpen bekommen so ab ca. der 5. Lebenswoche eine kleine Box mit in ihren Welpenauslauf. Die hat keine Tür und ich lege eine kleine Decke rein.
Und - die Welpen finden es toll, meistens schlafen sie nach ein paar Tagen alle zusammengekuschelt drin. Sie finden dieses höhlenartige toll.
Und von daher haben meine Hunde da überhaupt kein Problem.
Die Welpenkäufer berichten immer, dass sie die Hunde abends reinpacken und sie bis ca. morgens 6 oder 6.30h durchschlafen.
Nächtliche Piesi-Gänge sind die absolute Ausnahme.
Natürlich können die Leute die Hunde gerne auch anderswo schlafen lassen. Aber so hat es sich echt bewährt.
Im Auto muss man den Hund ja eh irgendwie sichern. Und da finde ich die Box auch am praktischsten. Der Hund verdreckt das Auto nicht, er macht nichts kaputt und - was bei vielen Hunden wichtig ist, er sieht auch nicht viel.
Von daher sollte man es eh trainieren.

Gruß
Jutta

suertaps
15.09.2010, 20:30
Also ich rate das gleiche meinen Welpenkäufern und unsere Hunde sind auch an die Box gewöhnt.
Das heißt ja nicht da man den Hund darin hält... aber für Nachts und bis sie sauber sind hat sich das wirklich super bewährt.
Labradore oder Golden Retriever sowie andere große Rassen werden in der Regel mit 8 Wochen in die neuen Familien gegeben.
Das mit dem Aussuchen ist richtig, der Züchter ist die meiste Zeit mit den Welpen zusammen und kennt sie, weiß wer ruhiger und wer widler ist... kennt das Wesen der einzelnen Tiere, sollte die Familien auch schon öfter gesehen und gesprochen haben und so kann der Züchter am besten sagen welcher Hund wohin passt. Das heißt nicht, das man dann nach 8 Wochen 2 Welpen hinsetzt und der schnellere gewinnt... das ist Unsinn und ich kenne keinen Züchter der das macht.
Gruß
Ute

nureinhund
15.09.2010, 21:01
Ich denke, dass die Welpen kein Wettrennen machen sollen, sondern dass die Züchterin es so gemeint hat, dass derjenige, der sich als Erstes für die Familie entscheidet, also von sich aus Kontakt aufnimmt, ihrer wird. So macht's dann ja auch Sinn, ein "guter Draht" sollte schon da sein.

suertaps
15.09.2010, 21:14
ja, da gebe ich Dir Recht Barbara, aber dafür bietet ein guter Züchter den Welpenkäufer an die Welpen wöchentlich zu besuchen... also sollte eh ein Draht da sein... meiner Meinung nach ist es aber nicht richtig, wenn man sagt von 2 Welpen derjendige wird der neue Mitbewohner der als erstes Kontakt aufnimmt. Wenn vom Züchter 2 Welpen für eine Familie in die engere Auswahl kommen, weil sie zur Familie passen können, dann kann doch auch die Familie entscheiden welcher sie möchte... wenn die Familien nicht zu weit weg wohnen, kommen sie gerne öfter vorbei. Dabei unterhält man sich auch sehr viel, lernt die Familien etwas kennen und bekommt auch gegenseitiges Vertrauen. Wenn ich einem Züchter nicht vertrauen würde oder umgekehrt ein Züchter nicht einem Welpeninteressenten, dann würde ich dort keinen Welpen kaufen, bzw. einen Welpen dort hin verkaufen.
Gruß
Ute

Coonie2010
15.09.2010, 21:36
Unsere Bekannten sind ja wirklich schon sehr oft dagewesen. Auch deswegen versteh ich es nicht so ganz. Zumal sie immer wieder berichten, dass sie quasi jedes mal sofort von ALLEN Welpen umringt waren. Da wird es schwierig herauszufinden, wer von den beiden "Auserwählten" dann wirklich als erstes Kontakt aufnimmt. :)
Ich bin sehr gespannt wer von den Süßen es nun wirklich werden wird. Ich kenn die Bande nur von Fotos und die sehen (auf FOTOS!!!! :) ) alle gleich aus. Schwarz und absolut süüüüüüüüüüüüüü üß und knuddelig.... :) Zum Verlieben. :love:

shelly
16.09.2010, 12:33
@ Jutta

da ich hier absolut keine Lust habe mit dir über dieses Thema zu streiten, geb ich dir mit dem Thema "Training ist alles" recht.

Nur werde ich es auch beim nächsten Welpen die Box nicht einführen.
Desweiteren so wie ich mir schon einige Seiten angeschaut habe, verstehe ich dennoch nicht ganz den Sinn der Box. Kannst du mir aber auch gerne Erklären, vllt. verstehe ich es dann!

@ Nureinhund, ja so habe ich es auch gemacht. Ich habe mich einfach mal irgendwo hingestellt/hingesetzt und dann einfach mal abgewartet was passiert (habe es so bei allen gemacht). Fand es so am praktischsten.

Sabiba
16.09.2010, 14:15
Ich glaube, dass sich alle Welpen von einer höhlenartigen Behausung angezogen fühlen. Meine Madame schlief als kleiner Hund gerne im Zeitungskorb, der so hohe Wände hatte, dass sie nur Mühe rein- und rausklettern konnte. Und seit vielen Jahren ist ein großer Fernsehkarton, in dessen eine Seite ich eine Tür geschnitten habe, die Behausung ihrer Wahl (vom Sofa abgesehen).
Hätte ich anfangs schon gewusst, dass eine Transportbox das Hundebaby vom klammheimlichen nächtlichen Lösen abhält, wäre mein Teppichboden im Schlafzimmer um einige Flecken ärmer gewesen. Und Madame hätte die Box geliebt, da bin ich ganz sicher.

Lesa
16.09.2010, 18:48
Ich bin kein "Experte" auf diesem Gebiet, aber ich kann ja mal meine Erfahrung schildern.
Wir haben einen knapp 6 Monate alten Labrador. Ich habe zwei Töchter ( 5 und 7 Jahre)
Unseren Sam haben wir mit knapp 10 Wochen abgeholt. Wir konnten ihn aussuchen. Aber so schlecht finde ich es nicht, wenn die Züchterin einen Aussucht, der auf eine Familie mit Kindern abgestimmt ist.
Denn bei uns sind in den ersten Monaten doch einige Kleidungsstücke "löchrig" geworden. Gerade bei den Kindern. Die hat er nämlich angesprungen, wenn er hinter ihnen her gelaufen ist.
Eine Box haben wir nie gehabt, er hat nachts immer bescheid gegeben wenn er muss und die kleinen Pfützen hatten wir auch eher tagsüber:rolleyes:
Entweder weil nicht schnell genug nach dem Schlafen rausgelassen, oder ich doch "nur" schnell zu Ende saugen wollte.


Uns wurde gesagt, das man so lange mit ihm sparziehen gehen kann, wie er in Wochen alt ist. Bei uns beschränkte sich das wirklich nur auf Garten und Lösen und da auch etwas spielen. Aber auch das in Maßen, weil sie ihre Ruhepausen brauchen.Davon abgesehen, wenn wir dann mal die Straße auf und ab gegangen sind, ist Sam dann auch gerne mal in den "Sitzstreik" gegangen:D was für Labbis nicht gerade unüblich sein soll.

Nach einer zwei Wöchigen Eingewöhnungsphase bei uns kam unsere Hundetrainerin erstmal zu uns nach Hause und hat mit uns ein ausführliches Gespräch geführt und sich Sam angeschaut.
Eine Woche später haben wir mit der Hundeschule angefangen, allerdings im Einzelunterricht. Diesen haben wir knapp 3 Monate gehabt ( 1x pro Woche) und machen jetzt erst Gruppenunterricht in einer festen Gruppe mit 3 weiteren Hunden.

Biene Maja
16.09.2010, 19:09
Also meine Kimba hat hier von Anfang an ihre Box gehabt. Bei meiner kleinen Knabbernase auch ein absolutes muss......die knabbert wirklich ganz schnell und alles an und ich will meinen Hund nicht wegen einem Stromschlag oder so verlieren.
Sie ist aber nur in der Box wenn ich nicht aufpassen kann.....sprich wenn ich das Haus verlasse......
Ich weiß noch nicht wie lange sie sie haben wird, aber solange sie sich in Gefahr begibt, gib es Boxen-Stop......
Sie liegt aber auch so unter Tags einfach mal so in der Box und schläft......sie hat eine Decke drüber und scheint es ganz kuschelig zu finden......