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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hüftdysplasie nach "Unfall"



Moika
07.04.2010, 20:49
hallo ihr Lieben,

meine Lilly macht mir derzeit Sorgen und ich hoffe, daß mir jemand von Euch helfen kann.Im januar waren wir im Urlaub und als wir heim kamen, konnte Lilly bald nicht mehr laufen. Nach einem sofortigem besuch beim Ta war klar, daß sie einen Unfall gehabt haben muß, denn das Becken war total verschoben und der knochen vom rechtem Hinterlauf sah aus als hätte sie einen Knochentumor(was aber laut TA vom Alter her nicht sein kann), daher vermutete sie eine Knochenprellung. Sie bekam dann eine Zeit lang Spritzen, um Schmerzen und evtl Entzündungen in den Griff zu kriegen.Die Medis(Metacam) sollte sie eine Woche lang nehmen und dann würde sich alles wieder geben, denn (Zitat TA) Katzen sind da hart im nehmen und das heilt schon von selber wieder.Es war auch für mich als Laien wieder gut,bis sie jetzt am karfreitag wieder angehumpelt kam. Weil ich nun kein gutes gefühl mehr mit diesem TA mehr hatte, bin ich zu einer anderen und die hat die Maus geröngt und eine Hüftdysplasie aufgrund eines Unfalls festgestellt. Nun aber auf der anderen Seite.Den Unfall habe ich oben in "" "" gestellt, weil ich mir sicher bin, daß das beide male kein Unfall war. Wir haben hier einen Nachbarn, der mit keinem auskommt und ich sehe ja, wie Lilly immer bei ihm aufs Grundstück geht.wenn sie dann abends heim kommt, humpelt sie.Zumal ist sie eine äußerst wendige Katze, die bestimmt nirgendwo runterfällt oder gleich zweimal unters Auto kommt!
Jetzt wurden ihr drei Spritzen mit Schmerzmittel und Entzündungshemmer gegeben. Da ich aber nicht jeden tag 25 km einfach fahren kann, bekommt sie nun wieder einmal am tag das Metacam.Am Montag soll ich dann wieder zum Nachschauen kommen.DieseTÄ sagte mir von vorneherein, daß die schmerzmedis mindestens 3 Wochen genommen werden müssen.Was mir auch einleuchtend erscheint, im gegensatz zum ersten mal kann ich mir nun nicht mehr vorstellen, daß sowas in einer Woche nicht mehr weh tun soll, bzw. daß die Katze das einfach wegsteckt.
Jetzt meine Frage: hat denn jemand von Euch Erfahrung mit solche sachen und mache ich alles richtig? Kann ich evtl noch irgendwelche homöopathischen Mittel geben, damit sie keine Schmerzen mehr hat und alles schneller heilt?heilt sowas überhaupt von selbst und können da irgendwelche Spätfolgen auftreten?
es wäre schön, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könntet.

Einen schönen Abend noch und liebe grüße

Moika

GabiLE
07.04.2010, 20:57
Hat der neue TA denn was gesagt, wie die HD erworben wurde? Meist sind die Fehlstellungen ja angeboren :?:

Wie sieht es mit Folgebehandlung aus? Wurde OP angesprochen?

Moika
07.04.2010, 21:34
hallo gaBile,

danke für dein interesse.
Die TÄ meinte, die dysplasie sehe" ziemlich neu" aus.ist auch nur auf der einen seite zu sehen und im Januar auf den Röntgen bildern vom anderen TA war, denke ich, nichts zu sehen, denn mir wurde etwas in die Richtung nicht mitgeteilt. Die neue TÄ wollte sich die alten Bilder von ihren Kollegen zum Vergleich schicken lassen, aber ob die das machen, weiß ich nicht.falls sich nichts bessern sollte, soll ich schon mal über eine OP nachdenken, wurde mir gesagt. Nachdem ich die sache vom Januar mit unserem Nachbarn erzählt habe, meinze sie, das wäre schon eine mögliche Ursache.Was mir auch einleuchtet, denn wenn das angeboren wäre, hätte sie doch schon früher Probleme haben müssen(sie ist jetzt 3 Jahre alt). Oder sehe ich das falsch ???
Wenn du mir weiter helfen könntest, wäre das eine große Hilfe für mich

Liebe grüße

Moikt

GabiLE
07.04.2010, 21:50
Ich kenn mich leider nicht damit aus, aber eine Freundin von mir hat einen HD-Kater. Bei ihm ist es angeboren, aber die Beschwerden traten erst im Alter von 3-4 Jahren auf. Bei ihm stand eine OP zur Diskussion und ich habe hier im Forum von Katzen gelesen, die das prima weggesteckt haben. Bei ihm ist es leider nicht möglich. Die HD ist beidseitig, das Rückrad kaputt und die Knie auch. Da wäre eine OP nutzlos. Er bekommt Schmerzmittel und irgendwas für die Gelenke.

Wichtig ist halt, dass man eine OP nicht zu spät macht. Einerseits wegen der Schmerzen und andererseits wegen der Muskeln. Die bilden sich ja bei Nichtbenutzung zurück, müssen aber nach OP den Knochen "halten".

absinth
07.04.2010, 22:56
Eine Dysplasie ist eigentlich eine Fehl-/ bzw. Mangelentwicklung der Hüftpfanne und Gelenkköpfe. Wie meint der Doc soll das durch einen Unfall entstehen?
Wenn die Katze solche Probleme beim Laufen hat würde ich schon über eine Femurresektion nachdenken. Katzen kommen damit sehr gut zurecht.

oska
08.04.2010, 19:53
Eine Dysplasie ist eigentlich eine Fehl-/ bzw. Mangelentwicklung der Hüftpfanne und Gelenkköpfe.

Wie Absinth schon sagte, ist eine HD angeboren (eine sogenannte "Reifestörung", die Hüftpfanne ist abgeflacht und somit paßt der Gelenkkopf nicht mehr richtig in die Pfanne). Ich denke auch, da steckt was anderes bei deiner Katze dahinter.

Moika
13.04.2010, 20:24
Hallo Ihr da draußen,

war ein paar tage selber flach gelegen, daher melde ich mich erst heute.:k:
Tja, nachdem ich mir die ganze unterredung beim TA nochmal durch den Kopf gehen hab lassen (war zu der Zeit auch selber krank und vielleicht nicht 100 prozentig aufnahmefähig) und nachdem ich mir im Netz noch Röntgenbilder angesehen habe,denke ich, daß ich was falsch verstanden habe:man:. Der Ta sprach zuerst von Verdacht auf HD, nachdem die Lilly aber geröntgt wurde, war klar,daß das eine Luxation ist, denn Pfanne und Knochen sind i.O. , nur viel zu weit voneinander entfernt.Die Therapie von dem TA ist jetzt so, daß sie erst mal 3 Wochen lang Schmerzmittel (metacam) nehmen soll, nicht raus darf und sich möglichst wenig belastet. Dannach soll nochmal geröntgt werden und über eine eventuelle Operation nachgedacht werden.
Jetzt frage ich mich,ob so etwas wieder ganz ausheilen kann, und wenn nicht , was bei so einer OP gemacht wird.
Momentan ist meine Maus genervt, weil sie nicht raus darf,aber wegen dem "tierlieben" Nachbarn ist mir das auch ganz recht. Aber man merkt ihr doch sehr an, daß sie überhaupt nicht fit ist.Jetzt ist das heute aber schon 14 tage her und ich denke, das müßte doch langsam mal besser werden. klar, sie humpelt nicht,sie bekommt ja Medis, aber sie ist halt überhaupt nicht die "alte".
Bin ich nun einfach zu ungeduldig und das braucht eben seine Zeit oder kann ich noch irgendwas unternehmen, um die Heilung zu fördern?
Für eure Tipps wäre ich sehr dankbar

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch

moika