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Nellyhund
29.03.2010, 20:51
Hallo zusammen!

Der heutige Tag war schrecklich für mich! Mein Hund war bei uns auf dem Hof, als der kleinere Nachbarshund vorbei kam. Ich wage es ja selbst kaum zu glauben....aber es ist war, sie ging auf ihn los und schüttelte ihn einfach am Genick durch!!!:eek: Was ist mit ihr los? Ich habe mich bei unseren Nachbarn entschuldigt....aber ich bin total fertig....Ich werde aufpassen das das nicht noch einmal passiert, bis endlich ein Zaun an unserem Hof ist. Aber ich verstehe den Sinn dieses Angriffs überhaupt nicht....Weiß vielleicht jemand woran das liegt, es ist wirklich nicht bei allen Hunden, nur bei ganz bestimmten....ich weiß nicht mehr weiter....:(
Bin euch für jeden Tipp dankbar!

Jim Knopf
29.03.2010, 21:01
ich hoffe dem kleineren ist nichts passiert und sie waren beim TA. Alleine auf dem Hof sollte Deine nicht mehr sein (weißt Du ja selbst) Was hast Du für einen Hund? Wie alt?

ich nehme die Fragen zurück, da ich Deine vorherigen Threads durchgelesen habe, Dir war bewusst das Deine Hündin aggressiv reagiert und trotzdem lässt Du sie frei auf dem Hof der nicht gesichert ist? Wie leichtsinnig kann man sein?

Ein Entschudligung reicht da nicht, Du musst dringend etwas tun damit Deine Hündin abrufbar wird!D.h. einen guten Trainer kontaktieren ansonsten kann es schlimm enden! Wenn nämlich der andere Hundebesitzer zum OA geht hast Du Ruck Zuck einen Ahörungsbogen wegen Haltung gefährlicher Hunde am Hals

Nellyhund
29.03.2010, 21:13
Nein, dem kleineren ist nix passiert(darüber bin ich sehr froh) zum Tierarzt sind sie nicht es gab keine Verletzung.,Allein ist sie eigentlich nicht auf dem Hof, nur ist sie verrückt nach anderen Hunden(ob im Guten oder im Bösen), und wenn sie einen sieht ist kein Halten mehr möglich (außer wenn sie grad neben mir steht).Werde sie also auf dem Hof anleinen müssen, obwohl das schrecklich für mich ist, aber es geht kein Weg daran vorbei bis der Zaun dran ist. Sie ist ein Labradormischling 4Jahre alt.

Jim Knopf
29.03.2010, 21:16
Er soll auf jeden Fall zum TA, der kleine steht wahrscheinlich unter Schock, Folgeschäden sind da nicht ausgeschlossen. Verrückt nach anderen Hunde oder nicht, egal ist sie abrufbereit wenn sie einen anderen Hund sieht

der dicke hund
29.03.2010, 21:33
hi du
warum ist es schrecklich für deinen hund an die leine zu nehmen?
nehme das bitte nicht auf die leichte schulter du schreibst albimix was ist das mix? und warum reagiert dein hund so agressiv auf andere?

was machst du bis nun dagegen? ich denke auch du kommst ums konsequente trainieren nicht rum

Stina
30.03.2010, 10:18
hallo Nelly,

warum ist dein Hund so neben der Spur? Was hat er erlebt oder wie lebte er vorher usw.?
Und auch ich frage: was hat so ein Hund alleine draussen zu suchen? sowas geht nicht.

Ein Zaun, ja den braucht ihr. Aber: auch wenn ein Zaun da ist - soll der Hund dann keiffend und zähnefletschend am Zaun hängen wenn andere vorbeigehen? wieder allein im Garten damit er tun kann was er will??

Ein Riesenglück dass dem Kleinen nichts passiert ist. Er könnte tot sein.
Und ehrlich: hätte sie meinen Hund so angegangen hättet ihr nun Probleme.

Mit Tipps ist es hier nicht getan. Es muss vor Ort ein guter Trainer her der mit euch intensiv arbeitet. Anders geht es nicht. Und es wird eine Menge Arbeit auf euch zukommen.

Denn mit Tötungsabsicht einen anderen Hund anzufallen, ihn im Genick zu schütteln da ist schon einiges falsch im Kopf.

LG, Stina

Nellyhund
30.03.2010, 21:17
Hi!

Es ist mir auch unerklärlich was mit Nelly los ist sie ist auch sonst wirklich ganz normal, außer eben im Bezug auf manche Hunde, dieses "Schütteln" hat sie jetzt allerdings das erste mal gemacht. Sie war auch nicht allein draußen, nur reagiere mal so schnell (oder laufe) das du den Hund gleich hast...Es war nicht zu verhindern! Aber jetzt weiß ich es ja besser und werde sie streng im Auge behalten. Sie lebt und lebte wirklich normal...Außer als sie einmal ein viel größerer Hund auf sie gestürtzt hat(sie war noch ein Welpe), und ich habe da auch Ängste ausgestanden....ich kann es also nachempfinden wie es für den Besitzer war.
Du meinst also sie wollte den Hund wirklich umbringen? Warum nur? Was habe ich da nur falsch gemacht?
Ein Hundetrainer also, okay, mal schauen, hätte es vermutlich gleich machen sollen, achja, hier bei uns im Dorf wohnt anscheinend eine Hundetrainerin, werde mich genau erkundigen! Aber was soll ein Hundetrainer da eigentlich genau machen? Weiß das jemangd zufällig? Ansonsten, ich werde ich dann es schon sehen. Aber nochmals vielen Dank für die Antworten...
LG, Nellyhund

Stina
30.03.2010, 21:31
Du meinst also sie wollte den Hund wirklich umbringen?
wann schüttelt ein Hund denn eine "Beute" im Nacken??

find ich gut dass du es nun angehst, kann mit einem guten Trainer ja nur besser werden!

LG, Stina

Jim Knopf
30.03.2010, 21:32
Na wenn Du sie rufst, soll sie zu Dir kommen (und ein Kommando kann man schnell sagen) hinter dem Hund herlaufen? Da ist aber nicht viel mit Gehorsam oder? Was glaubst Du wollte sie mit dem kleinen Hund machen? Spielen? Nein Sie wollte schon was anderes. Man muss nicht alles genau analysieren, warum? weshalb? ect. Fakt: Der Hund hört wohl nicht, Du solltest Deinen Hund nicht unterschätzen und diese Situation sehr Ernst nehmen sprich: Hund ist auf dem Hof niemals ohne Leine (noch nicht einmal wenn nur die austür aufgeht, der Hund wird im Haus bereits angeleint bevor die Tür aufgeht)

Emma1978
30.03.2010, 21:41
Das Problem ist ja nicht, daß sie manche Hunde haßt. Sondern das Problem ist, daß sie nicht kontrollierbar ist in so einer Situation.... Ein Hund muß nicht alle Hunde mögen, aber er muß lernen sie zu ignorieren bzw. sich an seinem Menschen zu orientieren.
Die Lösung kann in ganz vielen kleinen Details liegen, die aber nur jemand vor Ort beurteilen kann.

Ein guter Trainer wird in erster Linie schauen, was bei Euch beiden schief läuft (Dein Verhalten Nelly gegenüber zu Hause und auch draußen, Nellys Verhalten wenn Du sie ansprichst ect....)
Schau Dir die Trainerin an und entscheide dann ob Du mit ihr arbeiten kannst. Schau Dir ihre Hunde an und wie sie mit ihnen umgeht.... Berichte doch mal, wie es läuft ;)

Nellyhund
30.03.2010, 21:43
Was soll ich machen außer hinterher laufen?:confused: Sie weiter raufen lassen? Das war hier einfach nötig, ich weiß auch, das man das nicht machen sollte aber was blieb denn übrig? Ich habe leider mind. 4 Hunde in der Umgebung die sie nicht leiden kann aus mir unerklärlichem Grund. Die Hunde tun ihr gar nichts, aber sie ist nach kurzem schnüffeln auf 180..., bei anderen Hunden ist sie total verspielt...ich weiß nicht was los ist.Vielleicht werde ich es mithilfe des Hundetrainers ja bald wissen...

Nellyhund
30.03.2010, 21:48
Danke für deine Antwort noch Emma 1978! Ja, ich werde mir die Trainerin mal anschauen, und hoffe das es aufwärts geht.Das Nelly einen anderen Hund ingnoriert ist für mich fast unvorstellbar aber möglich ist ja allen...Werde hier weiter darüber berichten.:cu:

Jim Knopf
30.03.2010, 21:50
Nein das war damit nicht gemeint, sie raufen zu lassen:D Wie hast Du sie von dem Hund wegbekommen? Wie hat sie sich verhalten?

Bis Du eine gute Trainerin gefunden hast, solltest Du einige Vorkehrungen treffen, damit soetwas nicht mehr passiert

Nellyhund
30.03.2010, 21:59
Irgendwie ist es gelungen sie wegzuscheuchen, wie sie sich verhalten hat.....sie war einfach wieder ganz normal als der Hund weg war... Alles so als wäre nichts gewesen(bei ihr).

Jim Knopf
30.03.2010, 22:01
Wegscheuchen ist ein weiter Begriff:D hat sie versucht immer wieder zum Hund hinzukommen, hat sie geknurrt?Zähne gezeigt?

Lotta
30.03.2010, 22:17
Hallo Nellyhund,

so ganz ungewöhnlich ist das Verhalten deines Hundes nicht. Eine erwachsene Hündin mag bestimmte andere Hunde nicht mehr und wird auf ihrem eigenen Grundstück territorial aggressiv. Mal ehrlich, so hat man die Hofhunde bis vor 10-20 Jahren haben wollen und so hat man sie Generationen lang gezüchtet. Erst heute möchte man total verträgliche Hunde und ist empört, wenn die Tiere, einmal erwachsen geworden, nicht mehr mitmachen.
Mein Rat? Vergiss es, dass du deinen Hund wieder zum echten Hundefreund machst. Deine Verantwortung ist es, unliebsame Begegnungen zu verhindern. Bis der Zaun da ist, darf der Hund nur noch an der Leine nach draußen. Auch wenn du dabei bist. Denn den Hund im Angriff auf einen (aus seiner Sicht) Eindringling abzurufen, ist wirklich die hohe Gehorsamsschule, die die meisten Mensch-Hund-Teams nicht erreichen. Ich würde es nicht darauf ankommen lassen.


Du meinst also sie wollte den Hund wirklich umbringen? Warum nur? Was habe ich da nur falsch gemacht?
Warum? Aus Hundesicht: Damit er auf eurem Grundstück nichts klaut (Hühner, Hundefutter...), niemanden gefährlich wird (der Hund braucht sein Rudel) und euch nicht etwa von eurem Grundstück=Revier vertreibt. So denkt ein Hund (nicht denkt, sondern das sagt ihm sein Instinkt) seit der Zeit seiner Wolfs-Vorfahren. Wahrscheinlich war es gegenüber dem Nachbarshund auch nur eine Warnung, sonst wäre er verletzt worden! Falschgemacht hast du nur eines, das Leine oder Zaun das Verhalten nicht verhindert haben.


Viele Grüße von Lotta

Stina
30.03.2010, 22:37
Mal ehrlich, so hat man die Hofhunde bis vor 10-20 Jahren haben wollen und so hat man sie Generationen lang gezüchtet. Erst heute möchte man total verträgliche Hunde und ist empört, wenn die Tiere, einmal erwachsen geworden, nicht mehr mitmachen.


naja Lotta, ich bekam meinen klassischsten aller Hofhunde, meine Wolfsspitzin, 1993.
1. wollte niemand einen Hund so haben :eek:
2. tut das ein klassischer Hofhund gar nicht. Der hat es nicht nötig Hinz und Kunz an die Gurgel zu springen und durchzuschnütteln.
Da reicht ein Blick und eine kurze Warnung wenns denn sein muss.

nee, wirklich nicht.

unser Terrier war so von 1979 bis 1989 aber auch DAS wollte damals niemand!!!!
Der hatte einen Schaden und wir waren nicht "wissend" genug und hatten keine Hilfe.

Aber sowas als normales Hofhundverhalten abzutun, nää, SOLCHE Hofhunde mussten früher ein Leben an der Kette frissten und so ein Kandidat wurde erst vor kurzem bei uns erschossen vom Besitzer "weil er nix taugt und spinnt und saugfährlich ist." :(

nee Lotta, da muss ich dir mal widersprechen.

Ausserdem entscheidet sicher nicht Madame Hund wann es soweit ist einen Angriff zu blasen oder zu explodieren bloss weil einer blöd geguckt oder ihr die Mittelkralle gezeigt hat.
Die kann schon lernen ein paar Gänge runterzumachen und nicht wg. jedem Hasenfurz einem andren an die Gurgel zu gehen und mal cool zu bleiben.

LG, Stina

Jim Knopf
30.03.2010, 22:44
wir haben die "klassischen Hofschützer":)Bellen und knurren begrüßt den Eindringling;) Aber gleich drauf los, NEIN das dürfen auch Hofhunde nicht.

Stina
30.03.2010, 22:45
ebent

Lotta
30.03.2010, 23:02
Hi,

oh je, da kenne ich aber andere Hofhunde. Besonders die Hof-Schäferhunde oder -Mixe sind es, die häufig genug so reagieren. Ich habe selber schon genug solcher Angriffe erlebt, die meisen allerdings noch in Ober- und Mittelfranken, wo wir früher sehr viel gewandert sind. Ich habe dort in den Dörfern immer Angst. Spricht man die Besitzer drauf an, heißt es: Dafür ist der Hund ja da!
Habt ihr mal "Herbstmilch" von Anna Wimschneider gelesen? Da wird der Hofhund extra losgemacht, wenn sich ein fremder Hund nähert (z.B. der Förster mit Hund), damit es einen unterhaltsamen Hundekampf gibt - und damit man noch schnell die Reste des gewilderten Hasen beseitigen kann. Auf die Narben des Kämpfers war man stolz. Das spielt in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Da gab und gibt es wohl verschiedenen Vorstellungen von Hofhunden. Aber wie auch immer, ich würde nicht darauf setzen, dass dieser Hund wieder frei auf dem Hof laufen kann.

Viele Grüße von Lotta

Stina
30.03.2010, 23:09
doch ich kenne und vor allem kannte aus meiner Kindheit diese Schäferhunde.
Sie waren alle durch die Bank angekettet und dass die einen Schaden in der Rübe kriegten ist klar. Und Schläge haben sie auch nicht zu wenig bekommen und scharf gemacht wurden sie auch.
viele haben es aber bedauert vom Spitz auf den DSH umgestiegen zu sein und wollten wieder einen Hund der hoftreu ist und nicht streunt.
Auch die Jäger waren über jeden Hof froh auf dem ein reinblütiger Spitz wohnte.

der DSH ist nicht der klassische Hofhund, das wurde erst sehr spät mode.

LG, Stina

Lotta
30.03.2010, 23:22
HAllo Stina,
mir liegen die Spitze ja auch mehr. Allerdings kenne ich erstaunlich viele etwas ältere Leute, die ganz schlechte Erfahungen mit ihnen haben und sie überhaupt nicht mögen. Angriffe (auf Menschen)mit Beißen/Kneifen vom Hof runter scheinen nicht so selten gewesen zu sein. Na ja, auch Spitze muss man wohl erziehen. Und wahrscheinlich war es manchen Besitzer wohl auch ganz recht, wenn sich niemand heran traute.
Werden die Wolfspitze bei euch in Bayern denn jetzt wieder häufiger gehalten?

Viele Grüße von Lotta

cocker
30.03.2010, 23:32
Hallo Lotta,

Wieso sollte man so einen Hund nicht wieder in den griff bekommen können? Ich habe hier so einen Hund an meinen füßen liegen. Ricky biss bis vor ca 2 jahren alles was nicht bei 3 auf dem Baum war incl. Welpen. Er wurde zum "Beißer" weil er in seinen leben schon mehrfach von anderen tut nix Hunden gebissen wurde, außerdem ist er kastriert und riecht für manche nicht kastrierten rüden (die anscheinend auch keine körpersignale kannten) sehr interessant und die wollen ihn dann besteigen. Ich habe ihn an einen Maulkorb gewöhnt (nicht ohne aufsicht den Hund mit Mauli lassen!) und mir eine gute Hundetrainerin gesucht, er wurde dann in eine gruppe integriert die die "Hundesprache" sehr gut lesen können. Am ersten tag war er so ca 30 min angespannt und unsicher, dann nach dieser zeit fing er an zu entspannen da die anderen auf seine signale reagierten und kein intersse an ihm zeigten und was war dann? Er fand einen spielpartner und tobte mit ihm ( und ja ich musste vor freude heulen, da dies 3 jahre lang nicht möglich war!) 8 wochen hat das training dann gedauert und er durfte dann ohne Mauli auf dem platz.


Also, man sollte es nicht als gegeben hinnehmen, das ein Hund so ist wie er ist.

:)Jessica

Stina
30.03.2010, 23:46
Werden die Wolfspitze bei euch in Bayern denn jetzt wieder häufiger gehalten?


nein leider leider nicht Lotta :0(
auch hier auf den Höfen hats oft Aussie-Mixe, Berner-Mixe, DSH-Mixe usw.

beim Spitz ist es besser gar keine Erziehung als eine Falsche, ehrlich. Ein Spitz aus guter Abstammung hat soviel gute Intuition und ein klares Wesen und ist ein so selbständiger Denker dass man mit falscher Erziehung sowas von kaputt machen kann.
Druck, Zwang, Schläge und peng.
Ausgrenzung vom Rudel, Einsperren in einen Schuppen, anhängen an der Hütte oder in den Zwinger - da geht er psychsich kaputt. Er muss immer mitten drin in seiner Familie sein. Er muss, das ist sein ganzer Wunsch und Lebensinhalt.
deswegen sind bei den Notspitzen oft welche dabei die einen an der Waffel haben und erst wieder langsam zurückfinden müssen in ihr Leben wie es sein soll. Weil irgendein Mensch sich an ihnen verbrochen hat.
ach ich lieb sie einfach.

cocker, genau das hätten wir damals für unseren Terrier gebraucht. Gab es nicht. Er hätte ein viel viel entspannteres und schöneres Leben haben können :0(
schön dass es bei euch diesen Weg gab!!

LG, Stina

Jim Knopf
31.03.2010, 07:56
@Stina: Spitze sind da leider keine Ausnahme. Kein Hund ist für so eine Erziehung geeignet :D

Stina
31.03.2010, 10:00
doch Talvi, sie sind eine Ausnahme.
du könntest mit ihnen niemals so eine Ausbildung machen wie mit einem DSH.
oder die, ja, harte, Ausbildung eines Jagdhundes.
Er würde dir den Vogel zeigen und sowieso nicht mehr mitmachen.
hört man dann nicht auf mit "strenger Hand" (die manchen Mali nur müde lächeln lässt) an ihm zu arbeiten, wird sich das Blatt wenden.
Ein Jagdhund mag die nacht über im Zwinger vlt. nicht wunschlos glücklich sein, ein Spitz dagegen leidet Höllenqualen.

sie zeigen extrem überdeutlich was sie von falscher Behandlung halten oder wie schlecht es ihnen geht wenn sie verzweifelt sind.
Das beste Beispiel: vor kurzem ein Spitz in einem dt. TH der von einer Trainerin als gefährliche Bestie, untherapierbar und deswegen zum Einschläfern beurteilt wurde wurde von Spitzfreunden rausgeholt und schwupps wie durch ein Wunder, kaum wird er verstanden in seiner Not ist es der liebste Hund der Welt.

LG, Stina

Lotta
31.03.2010, 11:49
Hallo Jessica,

vielleicht war ich nicht klar genug. Ich meine ganz sicher nicht, dass dieser Hund nicht gehorchen lernen kann. Er kann hoffentlich auf seinen Spaziergängen frei laufen, Hunde treffen und alles.

Aber einen Hund, der auf einem offenen Grundstück territoriale Aggession gegen vorübergehende Hunde zeigt, davon abzubringen, ist echt schwierig. Man muss ja schon ständig aufmerksam sein und alle Gefahren frühzeitig entdecken. Wer kann denn das, wenn er auf seinem Hof arbeitet. Die vielen Fälle, die ich erlebt habe, in denen Hunde aus ihren Grundstücken gestürmt kamen (zum Glück selten mit echten Beißabsichten, aber auch das hatten wir schon), waren immer so, dass die Besitzer gerade den Rücken gekehrt hatten. Bevor sie sich umdrehten, war der Hund schon weg und dass jemand seinen davonstürmenden Hund zurückrufen konnte, hab ich glaube ich nie erlebt. Klar, das gibt es vereinzelt auch. Und noch mal, die Verteidigung des eigenen Grundstückes durch Scheinangriffe und eben gelegendlich auch echte Angriffe ist normales Hundeverhalten, auch wenn es nicht alle Rassen und Individuen zeigen.

Gruß von Lotta

Sabiba
31.03.2010, 15:39
Zum Thema "am Genick durchschütteln": Selbst wenn äußerlich nichts zu sehen ist, kann der Hund gravierende subkutane Verletzungen erlitten haben, sprich: Das Fell wurde vom Fleisch abgerissen. Wenn das der Fall wäre, hätte der kleine Nachbarshund jetzt allerdings sehr große Schmerzen.

Bapsi
01.04.2010, 17:24
also ich würd als erstes mal das Hoftor immer! zumachen damit nicht der nächste Hund "durchgeschüttelt" wird.
Solange bis du halt das Problem mit der Trainerin in den Griff bekommen hast.
Weil wenn wirklich ein Hund ernsthaft zu schaden kommt dann wirst du ein riesen Problem bekommen!!!

Nellyhund
01.04.2010, 20:45
Wegscheuchen ist ein weiter Begriff:D hat sie versucht immer wieder zum Hund hinzukommen, hat sie geknurrt?Zähne gezeigt?

Nein, sie ist anstandslos wieder auf den Hof gelaufen, Zähne hat sie nicht gezeigt, und hat auch nicht versucht, wieder auf den Hund loszugehen.

Nellyhund
01.04.2010, 20:53
Hallo Nellyhund,

so ganz ungewöhnlich ist das Verhalten deines Hundes nicht. Eine erwachsene Hündin mag bestimmte andere Hunde nicht mehr und wird auf ihrem eigenen Grundstück territorial aggressiv.











Ja, aber das ist ja nicht nur auf unserem Grundstück, sondern auch etwa bei Spaziergängen so...Und Hunde, die sie mag lässt sie auch auf das Grundstück...Es sind nicht alle Hunde, die sie nicht mag sondern nur einige und gerade die wohnen praktisch nebenan.

Stina
01.04.2010, 21:30
hallo Nelly,

haben diese Hunde die sie hasst irgendeine Gemeinsamkeit? Sehen sie sich ähnlich? Hunde sind mitunter ziemlich rassistisch. Sind es nur kleine Hunde bei denen ihr der Kamm so schwillt? oder weisse? oder wuschelige?

oder geht sie grundsätzlich nur auf welche los die kleiner sind wie sie? hat sie sich schonmal auf einen gleichgrossen oder sehr grossen Hund gestürzt?

LG, Stina

Nellyhund
01.04.2010, 22:05
Der Hund, den sie angegriffen hat war wuschelig, wie ein Stofftierchen. Aber ob es deswegen ist, eine Gemeinsamkeit kann ich auch nicht feststellen. Wir dachten auch erst, wegen der Größenunterschiede...hat sich aber als falsch erwiesen. Sie hat noch einen"Hasshund", der ist ungefähr so groß wie sie und den hasst sie auch.

Elo
05.04.2010, 22:11
Hall Nellyhund,
lass dich nicht so blöd anmachen! Jeder der einen Hund hat, sollte wissen dass man es IMMER mit einem Tier zu tun hat, welches durchaus so reagieren kann...und mehr Verständnis wäre nicht schlecht. Du weisst ja selbst dass das nicht gut war. Ein Trainer wäre sicherlich sinnvoll, auch wenn das nicht immer hilft. Mein Rüde war bis zuletzt immer aggressiv gegenüber bestimmten Hunden in der Umgebung, da gab es kein Halten mehr. Also Kopf hoch und einen guten Trainer suchen!