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Dario
04.02.2010, 00:33
Hallo, bin völlig fertig, mein nicht ganz einfacher Schäferhundrüde (5Jahre) wäre der perfekte Hund, wenn er sich mit anderen Rüden verstehen würde.
Ist an der Leine richtig aggressiv- so dass wir möglichst allen aus dem Wege gehen-
Habe schon viel versucht, Hundeschule, Privattrainer- nichts geht-
Prinzipiell habe ich ihn immer an der Leine- nur wenn wir uns auf freiem Feld und Wiese bzw. Wald befinden- dann kann er toben und rennen. lässt sich super abrufen und kommt gar nicht auf die Idee zu einem anderen Hund hinzurennen- begegnen wir auf fremden Boden großen Rüden-abgeleint- so ist das auch kein Problem es wird sich beschnuppert und es geht ohne Problem weiter, manchmal wird sogar gespielt- auch mit unkastrierten Hunden-ab und zu kommt es vor. dass er sich mal mit einem kampelt, weil er gern versucht den Gegner zu dominieren ( auchmal eine Hündin) ist aber nie etwas passiert
- und nun kommt’s
Er hat mit einer Hündin auf einer Wiese gespielt, hat sich auch immer gut abrufen lassen- bis auf ja- als ein andrer Hund auftauchte, den wir zu spät gesehen hatten (Beagle), den wir kennen und fast täglich sehen- ich muss dazu sagen, dass die Hündin leider nicht hört und zu jedem Mensch und Hund hinrennt und alle anbellt- also mein Hund der Hündin hinterher geradezu auf den Beagle zu, von weiten konnte ich hören, wie dann doch ein mächtiger Streit begann-wobei der Beagle leicht verletzt wurde, aber so dass der Hundebesitzer zum Arzt gegangen ist und hat seinen Hund behandeln lassen- ist ja alles ok. ich habe die Arztrechnung von 30€ anstandslos bezahlt, habe mich 1000-mal entschuldigt und noch ein Leckerlie als gute Besserung geschickt. Hätte mein Hund nicht so ein dickes Fell hätten wir beide zum Arzt gehen müssen, da die Biss-Spuren am Hals meines Hundes deutlich zu sehen waren.

Nun kommt der große Hammer- der Mann hat mich doch tatsächlich bei der
Polizei angezeigt. Ich frage mich aus welchem Grund- er kennt mich und weiß, dass ich meinen Hund sofort an die Leine nehme, wenn wir uns sehen-
zumal der Beagle auch kein unbeschriebenes Blatt ist und sich mit anderen Rüden ebenfalls nicht verträgt. Ist egal- aber ich bin so sauer- wie kann man nur so gemein sein. Ich traue mich nicht mehr meinen Hund von der Leine zu lassen, was mich sehr belastet, da er sehr verspielt ist.
Was mache ich nur- zurzeit habe ich so eine Wut im Bauch - wie kann man nur so gemein sein.
Als Schäferhund hat man eh keinen leichten Ruf und dazu noch schwarz!!!!
Geht es euch auch manchmal so?
Gruß Dario:

der dicke hund
04.02.2010, 00:47
puhhhhhh was für ein mist...............
ich rate dir schalte einen anwalt ein.....für den beissvorfall.....gehe auch zum TA der dir bescheinigt das auch dein hund biss wunden hat. wobei wenn sich die TA rechnung auf 30 euro beläuft .halte ich eine bißwunde für unwahrscheinlich.......und weswegen hat er dich angezeigt?
wobei die pol. eigentlich nichts macht wenn kein personenschaden war.
so war es jedenfalls bei mir.
ich konnte den huha nicht anzeigen weil der hund *nur* in meinen gebissen hat......so war das OA meine anlaufstelle.
was hat den der trainer gesagt und warum hat alles nicht gefruchtet? wie führst du deinen schäfi?
tut hier nichts zur sache bin nur neugierig.

Gruschka
04.02.2010, 00:58
Hallo dario,
ich würde erstmal an Deiner Stelle gar nichts unternehmen und abwarten. Falls was Amtliches kommen sollte - wie der dicke hund schon schrieb - Anwalt einschalten. Ich wurde auch schon mal beim Ordnungsamt angezeigt (hat mir der betroffene Nachbar erzählt), herausgekommen dabei ist überhaupt nichts (das war anscheinend selbst dem OA zu geringfügig.)
Und ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass um Schäferhunde mittlerweile ein großer Bogen geschlagen wird...
LG und alles Gute
Gruschka

Sabiba
04.02.2010, 10:25
Ich fnde das Verhalten Deines Schäfis völlig normal. Es gibt halt dominante Rüden, die gerne Kollegen anstänkern. Und wenn es dabei mal zu Blessuren kommt, so what.... Das Problem sind doch eher die Menschen, die gleich hysterisch werden. Bei einer Arztrechnung von 30 EUR kann ja wohl nicht viel passiert sein.

Richtig blöd ist es aber, wenn Dein Schäfi nun nicht mehr von der Leine darf. Wäre da ein Maulkorb nicht die bessere Lösung? Dann kann er wenigstens rennen. Kenne mich als Besitzerin einer Fußhupe damit aber nicht aus ...

peanutsnorfolks
04.02.2010, 12:05
Das Problem ist beim Beisskorb halt immer, dass der Hund sich auch nicht mehr wehren kann, wenn er dann angegriffen wird.

Ich kenne das Problem als Schäferhundhalter auch. Man ist sofort der Buhmann, obwohl, zumindest bei unseren, die Schäferhunde die sind, die zuverlässig gehorchen.
Solange nichts Dramatisches passiert ist, kann ich eine Anzeige auch nicht nachvollziehen, zumal Du die TA-Rechnung ja bezahlt hast.
Sprich doch noch mal mit dem Besitzer des Beagles und erklär ihm Deine Sichtweise des Vorfalls. Vielleicht zieht er die Anzeige ja zurück.

Gruß
Jutta

Ich denke auch, dass Rüden sich untereinander nicht unbedingt vertragen müssen. Unsere eigenen beiden Schäferhundrüden verstehen sich auch nicht und sind strikt getrennt.
Und wenn eine Hündin mit im Spiel ist, kommt es dann u.U. auch wegen der Hündin zum Machtkampf.

Jay-Z
04.02.2010, 12:28
Und wenn es dabei mal zu Blessuren kommt, so what.... Das Problem sind doch eher die Menschen, die gleich hysterisch werden.

Der einfache grund warum man aus solchen sachen immer so einen terz macht, ist doch nur jener, weil man danach fast immer mit "verhaltensänderungen" des eigenen hundes zu kämpfen hat, man sich damit rum ärgern muss und selbst sehr eingeschränkt wird. Auf solchen schmus folgen immer unannehmlichkeiten...

und sorry aber sowas sagst du auch nur weil die kleine madame so eine ist. Dabei ist sie noch klein und wird von fremden nicht immer so ernst genommen. Versetz dich mal in meine lage. Ich könnte mir ganze hasstiraden reinziehn...

"so what" seh ich das im allgemeinen gar nicht.

... anzeigen... ok, nein. Das find ich jetzt auch maßlos übertrieben.

Sabiba
04.02.2010, 12:57
Ok, ich habe gut reden, ohne Frage. Meine Madame versetzt niemanden in Angst & Schrecken, auch wenn sie sich große Mühe gibt. Aber ist es nicht so, dass man gelegentliche Kämpfe unter Hunden einfach akzeptieren muss? Was wäre denn die Alternative? Nur noch Leine? Das kann es doch nicht sein...
Die meisten Streitigkeiten unter Rüden sind Kommisskämpfe; da gibt es natürlich mal ein eingerissenes Ohr oder andere Blessuren. Sicher wird man das nicht fördern, sondern eher vermeiden, aber es kommt halt mal vor. Du meine Güte - es sind HUNDE und deren Instinkte sind nun mal da. Leider reagieren die meisten HuHa wirklich hysterisch auf solche Rangeleien (ich meine nicht Dich, Jay-Z).

Suzanne
04.02.2010, 13:22
Hallo Dario

Ich kann Deine Situation gut nachvollziehen. Zum einen habe ich einen "ähnlichen" Rüden - lavai an der Leine, bei Freibegegnungen (fast) nie ein Thema. (Fast nie, weil immer mal 2 aufeinander treffen, dessen Nasen sich nicht grün sind) Aber selbst da gab es keine blutigen Beißereien. Zwei sozialisierte Rüden, die aufeinandertreffen und sich nicht mögen, haben alles andere im Kopf - außer, sich gegenseitig umbringen zu wollen. Wie Sabiba schrieb - Komentkämpfe, viel Lärm um nichts. (Die meisten Blessuren gibt es übrigens dann, wenn die Besitzer sich einmischen, oder aber es ist ein "Versehen")

Ich habe im Laufe der Jahre einige Rangeleien unter Rüden beobachtet (auch andere, nicht nur meinen Eigenen......) und wer genau hinschaut, kann sehen, wie bedacht die Hunde sind, sich NICHT zu verletzen.

Das, was Dir passiert ist, ist nicht schön, aber nun nicht mehr zu ändern. Bei einer 30 € Rechnung denke ich auch, es kann nichts schwerwiegendes geschehen sein.

Ich würde auch erstmal nichts unternehmen und abwarten. Vermutlich kommt ein Brief vom OA, eine Anhörung und dann schilderst Du, was und wie geschehen ist.

Es ist richtig -ist eine solche Situation bei ungleich großen Hunden aufgetreten, hat man als Halter des größeren immer "schlechtere" Karten. Erschwerend kommt manchmal noch hinzu, daß viele von der Hundesprache absolut keine Ahnung haben, leider :s:

Ich hatte auch schon das Vergnügen - ein Besuch des Dienstführers der Polizeihundestaffel. Wenigstens haben sie jemanden geschickt, der Ahnung von Hunden hatte......

Mach Dich - nicht im Vorfeld schon - zu sehr verrückt :bl:

Grüße Susanne

Jay-Z
04.02.2010, 13:28
Natürlich, ich geb dir recht. Es gehört absolut dazu. Auch wir können nicht mit jedem, warum soll der hund mit jedem müssen. Natürlich sind instinkte da aber ich muss mit dem hund leben und nicht das hunderudel.

Deshalb: Kämpfe akzeptieren.... schwierig.... ich werd mein möglichstes tun dass es nicht so weit kommt, wenn nötig mit händen und füßen. Das einfach deswegen, weil ich mit meinem hund überall hin muss und will. Was für ein "gschiss" wenn du in der stadt bist und ein 75/45er gröllt jeden hund an.... und nicht nur da. Sollte das der fall sein und ich lasse hier meinen hund trotzdem seinen freilauf beim spazieren, dann hab ich den BM vor der tür! Da fragt keiner mehr nach instinkten. Jetzt werden manche sagen "alles training" ja, scho recht aber der weg da hin :sporty: darauf hat meinereiner eben keine lust. Und das alles, weil es manchem hundebesitzer so ziemlich wurst ist was der gegenüber möchte und sich „so what“ denkt?

Sollte es passieren, dann bin ich der mensch der sich zwar rabenschwarz ärgern wird aber ganz sicher entsprechend der reaktion des anderen hundehalters handeln wird.

Zu 100% kann man das eh nicht vermeiden. Ich werd nicht dran sterben aber es ist belastend

coramadden
04.02.2010, 15:06
hallo dario,

ist ja echt eine doofe situation. ich verstehe echt nicht warum der beagle-besi so überreagiert :?: du hast dich entschuldigt, die rechnung bezahlt - ich würde es ja noch verstehen wenn die beiden sich schon öfter gebissen hätten aber so :confused:

einen rat geben ist schwer.
- wenn die beisserei noch nicht so lange her ist und der TA dir noch bestätigen könnte das dein hund auch verletzt war würde ich das sicherheitshalber feststellen lassen. andererseits so im nachhinein :?:
- wenn du dich dazu durchringen könntest, würde ich an deiner stelle auch nochmal das gespräch mit dem mann suchen. aber nur wenn du sicher bist, dass das ganze dann nicht eskaliert!

war der beagle eigentlich auch ohne leine?

lg anna mit dsh-mix cora

peanutsnorfolks
04.02.2010, 15:35
Was ist ein 45/75er?
Lass mich nicht dumm sterben, Jasmin, büdde!!!!

Jay-Z
04.02.2010, 16:33
75 cm hoch
45 kg schwer
:D

im eifer des geschreibsels vergisst man schon mal ein detail :p

peanutsnorfolks
04.02.2010, 16:54
Okay. Nu bin ich schlauer.

Tatze35
04.02.2010, 17:18
Bitte schlag mich nicht:D

In eine anderen Threat macht genau das ein Hundehalter (anzeigen) und da wird es als korrekt empfunden, jetzt wird es als Übertrieben angesehen.

Wie denn nun?

Ich persönlich würde das gespräch suchen, warum es zur Anzeige gekommen ist und mir die Argumentation anhören. Klar ist man wütend aber verstehen kann ich den anderen HH teilweise schon

*duckundweg*

Sabiba
04.02.2010, 18:12
Schlag! Hau! Prügel! :D

Ich teile Deine Meinung nicht. Bei einer Keilerei zwischen zwei freilaufenden Rüden dem einen die Schuld in die Schuhe zu schieben und den Halter anzuzeigen, finde ich völlig daneben. Zumal Dario sich ja absolut kulant und nett verhalten hat.

Das Problem ist, dass sehr viele Hundehalter von Hunden schlicht keine Ahnung haben. Meine Meinung!

Tatze35
04.02.2010, 18:17
In den anderen Threat hat der andere Hundehalter auch die Rechnung bezahlt.

Nur es wurde aus einer anderen Sicht geschildert fügt man beide zusammen, vielleicht bekommt man dann ein Bild:cup:

Dario
04.02.2010, 18:53
[Hallo und vielen Dank für die Antworten, er hat mich beim OA angezeigt
- wo ich auch gleich heute vorgesprochen und die Sache dargestellt habe.
Um Leinenzwang komme ich sicher nicht herum, ist nicht ganz so schlimm, da er ja auf der Straße immer an der Leine ist, nur das Spielen auf der Wiese wird uns fehlen. aber das Schlimmste ist, dass er mich angezeigt hat, nachdem wir uns friedlich geeinigt haben - was gibt es nur für Menschen- und zwar mit einer sehr gemeinen Anzeige - fast wörtlich:
fordert das OA auf gegen diesen aggressiven Hund einzugreifen-
hat Bilder von seinem verletzten Hund mitgeschickt und darauf hingewiesen, dass wir in unserer Umgebung bereits mehrfach durch solche Attacken aufgefallen sind - hat auch gleich ganze Arbeit geleistet, indem er alle Nachbarn natürlich informiert hat. Ist der Ruf erst ruiniert.......
Ich habe heute einen neuen Hundetrainer angerufen- mal sehen ob das was bringt, will ihn sich erst mal ansehen. Hat mir aber gleich zu verstehen gegeben, dass man einen solchen Hund kaum anderen kann??????
Will versuchen ihn in eine Gruppe zu integrieren- bin mir nicht ganz sicher, ob das wieder nur Geldschneiderei ist.
Auf die Frage was unsere bisherige Trainerin zu unserer Aggressivität gesagt hat- ich soll mich damit abfinden- ein Schäferhund ist so, er hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt, da hätte ich mir eben keinen Schäferhund holen dürfen- und an die anderen Hundebesitzer hat sie gleich die Warnung gegeben uns aus dem Weg zu gehen- darauf hin war für mich erstmal Schluss

Tatze35
04.02.2010, 19:03
Seit Ihr durch Attacken in Eurer Umgebung mehrfach aufgeallen? gibt es Zeugen für diese Angriffe?

Wieso den Hund nicht an einen guten Maulkorb gewöhnen? An der Rasse liegt es sicherlich nicht:D

Dario
04.02.2010, 19:07
hallo dario,

ist ja echt eine doofe situation. ich verstehe echt nicht warum der beagle-besi so überreagiert :?: du hast dich entschuldigt, die rechnung bezahlt - ich würde es ja noch verstehen wenn die beiden sich schon öfter gebissen hätten aber so :confused:

einen rat geben ist schwer.
- wenn die beisserei noch nicht so lange her ist und der TA dir noch bestätigen könnte das dein hund auch verletzt war würde ich das sicherheitshalber feststellen lassen. andererseits so im nachhinein :?:
- wenn du dich dazu durchringen könntest, würde ich an deiner stelle auch nochmal das gespräch mit dem mann suchen. aber nur wenn du sicher bist, dass das ganze dann nicht eskaliert!

war der beagle eigentlich auch ohne leine?

lg anna mit dsh-mix cora

Hallo, nein der Beagle war angeleint, habe ihn noch nie ohne Leine gesehen-
zum TA brauche ich nicht gehen, da mein Hund ein dickes Fell hat ( langhaariger Schäferhund) kommt da keiner so leicht ran, habe nur den Speichel am Hals kleben sehen- wurde also von dem Beagle nicht verletzt-

Dario
04.02.2010, 19:15
Seit Ihr durch Attacken in Eurer Umgebung mehrfach aufgeallen? gibt es Zeugen für diese Angriffe?

Wieso den Hund nicht an einen guten Maulkorb gewöhnen? An der Rasse liegt es sicherlich nicht:D

Das ist es ja- was mich so wütend macht- klar verhält er sich nicht brav, wenn wir einen anderen Rüden begegnen, aber wie oft werden wir angemotzt-
es kann keiner bezeugen- dass wir aggressiv andere Hunde attackieren- da er immer an der Leine ist, und ohne Leine sich gut abrufen läßt und sofort angeleint wird. Hast du eine Vorstellung wie ein Schäferhund mit einem Maulkorb aussieht- die Leute wechseln jetzt schon die Straßensiete , wenn sie uns sehen- noch dazu wo er schwarz ist

Tatze35
04.02.2010, 19:22
Ih habe einen Labrador (schwarz)meine Freundin einen Pittbull(schwarz), und ab und zu (zur allge. gewöhnung oder in Bus und Bahn) führen wir sie mit Maulkorb. Scher Dich nicht drum was andere denken, ob sie denken das Dein Hund gefährlich ist weil er einen maulkorb trägt.

Oder hast Du pers. etwas gegen Maulkorb? Bei einer guten Gewöhnung, hat der Hund nichts gegen einen Maulkorb

Dario
04.02.2010, 19:34
Ih habe einen Labrador (schwarz)meine Freundin einen Pittbull(schwarz), und ab und zu (zur allge. gewöhnung oder in Bus und Bahn) führen wir sie mit Maulkorb. Scher Dich nicht drum was andere denken, ob sie denken das Dein Hund gefährlich ist weil er einen maulkorb trägt.

Oder hast Du pers. etwas gegen Maulkorb? Bei einer guten Gewöhnung, hat der Hund nichts gegen einen Maulkorb

nein natürlich nicht, wenn wir mit der Bahn fahren ist für uns ein Maulkorb selbstverständlich

Monika
04.02.2010, 19:44
Das ist es ja- was mich so wütend macht- klar verhält er sich nicht brav, wenn wir einen anderen Rüden begegnen, aber wie oft werden wir angemotzt-
es kann keiner bezeugen- dass wir aggressiv andere Hunde attackieren- da er immer an der Leine ist, und ohne Leine sich gut abrufen läßt und sofort angeleint wird. Hast du eine Vorstellung wie ein Schäferhund mit einem Maulkorb aussieht- die Leute wechseln jetzt schon die Straßensiete , wenn sie uns sehen- noch dazu wo er schwarz ist
Hallo Dario
also ganz ehrlich: mir ist es sympathischer wenn ein Hund einen Maulkorb trägt, als wenn Rüpel so frei rumlaufen und eine Gefahr sind für andere Hunde und die Besitzer es auch noch ignoreren, meinen sie sind die liebsten Hunde auf der Welt. Es ist nunmal so daß es Beißer gibt. Dann kriegen sie einen Maulkorb auf und fertig ist die Kiste. Ich verstehe wirklich nicht wo da das Problem ist. Du hast ja auch eine Verantwortung anderen gegenüber. Und laß die doch denken was sie wollen, ein dickes Fell wirst dir sowieso zulegen müssen. Meine Schwester hat einen "riesengroßen schwarzen Kampfhund" (Labrador), der immer ohne Leine geht, der liebste Hund den man sich vorstellen kann, was die sich anhören mußte schon, aber das geht bei ihr in ein ohr rein und zum anderen wieder raus.
Aber in Deinem Fall mußt DU was tun, da hilft alles nichts. Deswegen mein Tipp: maulkorb um und zwar asap!
wie wäre es denn mit Schäferhundverein? ich denke da seid ihr alle beide gut unter und vor allem keine "bösen" Außenseiter. und ist meines wissens auch nicht so teuer wie hundeschule.
Denn denn Hund hat auch seine Rechte, das ist klar und vielleicht kann er dort spielen oder findet Spielkameraden.
Aber bitte gib acht daß nichts mehr passiert. Was geschehen ist kann man nicht mehr rückgängig machen. Aber du kannst zukünftig etwas unternehmen daß Dein Hund zu seinem Recht kommt und anderen nichts passiert. Dein Hund ist nunmal kein kleiner Puschel, den man einfach so rumlaufen lassen kann. Es kann immer und überall jemand um die Ecke flitzen...
Alles Gute Euch und ich wünsche dir daß Du für EUCH das Richtige findest.
Deinem Hund soll es auch gutgehen.
Und wie gesagt mich stört es nicht wenn ein Hund einen Maulkorb trägt, da denke ich dann, gut daß er rausdarf unter Menschen und was sieht von der Welt. Denn leider werden Beißer oft für den Rest ihres Lebens wie Schwerverbrecher weggesperrt und haben nur noch ein trauriges Leben, bzw. Ende.
Gruß Monika

Tatze35
04.02.2010, 19:45
Also warum nicht beim normalen Spaziergang?

Sabiba
04.02.2010, 19:49
OK - die Sachlage war anders, als ich vermutete: Der Beagle war also angeleint. Das verschlechtert Deine Situation natürlich. Ich fände die Maulkorblösung auch besser, als den Hund nur noch an der Leine zu führen. Und das müsstest Du, um künftig jede Keilerei auszuschließen, die von Deinem Hund aktiv anzettelt wird.
Ich verstehe, dass das richtig blöd ist für Dich - aber für Deinen Hund wäre es eindeutig die weniger schlechte Lösung. Wenigstens hätte er weiterhin freie Bewegung.

coramadden
04.02.2010, 19:57
hallo dario,

mmh, ist ja echt zum :-(0)
wie war es den auf dem OA? waren die leute nett, haben sie gesagt was als nächstes kommt?

also solche hundebesitzer könnte ich :mad: vornerum nett und freundlich und hintenrum fies und gemein :man: da kann man echt das vertrauen in menschen verlieren.



hat Bilder von seinem verletzten Hund mitgeschickt und darauf hingewiesen, dass wir in unserer Umgebung bereits mehrfach durch solche Attacken aufgefallen sind - hat auch gleich ganze Arbeit geleistet, indem er alle Nachbarn natürlich informiert hat. Ist der Ruf erst ruiniert.......
naja, auf bildern sehen wunden immer schlimmer aus, vorallem wenn man sie von nah macht. hat er wenigstens die rechnung auch mitgeschickt? damit die sehen, dass es nur halb so wild war? wahrscheinlich nicht.
hattet ihr schon mehrere solcher "attacken"? hat euch schon mal jmd. angezeigt?



Auf die Frage was unsere bisherige Trainerin zu unserer Aggressivität gesagt hat- ich soll mich damit abfinden- ein Schäferhund ist so, er hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt, da hätte ich mir eben keinen Schäferhund holen dürfen- und an die anderen Hundebesitzer hat sie gleich die Warnung gegeben uns aus dem Weg zu gehen- darauf hin war für mich erstmal Schluss
die trainerin ist ja echt das allerletzte :man: ich finde das immer so furchtbar wenn leute was allgemein auf eine rasse schieben. klar hat meine hündin auch schutztrieb aber man kann an allem arbeiten.

lg anna und kopf hoch :hug:

peanutsnorfolks
04.02.2010, 20:02
SV ist nicht dafür da, damit Hunde miteinander spielen, sorry.
In fast allen OG´s geht es um Hundesport und Prüfungen, da lässt man die Hunde per se auf dem Platz nicht miteinander spielen.
Ansonsten könnten sie nachher bei Prüfungen auch auf die Idee kommen, dass da gespielt wird.

Ich finde nicht, dass Rüden sich unbedingt verstehen müssen. Ich schrieb es schon.
Das liegt nun mal in der Natur der Dinge.
Aber nach meiner Erfahrung sind Schäferhundrüden da auch nicht schlimmer als andere Rassen.
Eher im Gegenteil, da sie mit "willing to please" gezüchtet werden und nach Führigkeit selektiert wird, klappt es bei ihnen bei guter Erziehung meist gut mit dem Abrufen.

Gruß
Jutta

Jay-Z
04.02.2010, 20:10
dario, das tut mir sehr leid für euch. Wenn ich mich mal in die situation versetzte:
Wie ich schon gesagt hab, ich hätt mich rabenschwarz geärgert und ich hätt dich gaaanz sicher angemotzt aber so wie du reagiert hast....Anzeige, bestimmt nicht!


Das Problem ist, dass sehr viele Hundehalter von Hunden schlicht keine Ahnung haben. Meine Meinung!

Das ist auch utopisch, was du da bringst. Was soll man denn machen? Immer und überall zusehen wie die fetzen fliegen? Nebenher mit dem besitzer des gegners ein pläuschen halten wer wohl diesmal der chef ist? :s:

Du bist doch das beste beispiel. Auch du hast dir gedanken gemacht wie es mit der nachbarhündin funktioniert und daß ihr nichts passiert. Primär geht es hier doch nur um das zwischenmenschliche!

Ja, viele hundehalter haben keine ahnung.
Ich hatte weniger als nur 0 ahnung. Habe gelernt, habe mich mit hundesprache und alles was noch dran hängt beschäftigt aber deshalb hab ich noch lange keine lust alle paar tage meinen hund zum TA zu couffieren... ich möchte in der beziehung meine ruhe.
Und ich verwette einen stapel pizza, dass keiner hier im forum so locker zuschaut, wenn s los geht.

Dich möchte ich hören, wenn einer deinen hund (evtl. noch an der leine) beißt.

Dario
04.02.2010, 20:11
hallo dario,

mmh, ist ja echt zum :-(0)
wie war es den auf dem OA? waren die leute nett, haben sie gesagt was als nächstes kommt?

also solche hundebesitzer könnte ich :mad: vornerum nett und freundlich und hintenrum fies und gemein :man: da kann man echt das vertrauen in menschen verlieren.


naja, auf bildern sehen wunden immer schlimmer aus, vorallem wenn man sie von nah macht. hat er wenigstens die rechnung auch mitgeschickt? damit die sehen, dass es nur halb so wild war? wahrscheinlich nicht.
hattet ihr schon mehrere solcher "attacken"? hat euch schon mal jmd. angezeigt?


die trainerin ist ja echt das allerletzte :man: ich finde das immer so furchtbar wenn leute was allgemein auf eine rasse schieben. klar hat meine hündin auch schutztrieb aber man kann an allem arbeiten.

lg anna und kopf hoch :hug:

Also die Dame auf dem OA war super nett, hat mir angemerkt, dass ich völlig fertig bin - habe leider kein dickes Fell wie mein Hund
Die Rechnung vom TA habe ich, da ich ja bezahlt habe- habe sie beim OA mitgehabt- ist aber egal- gebissen ist gebissen.

Leider ist es nicht unsere erste Anzeige- da hat jemand ganze Arbeit geleistet- aber das ist ein anderes Thema - konnte damals beweisen, dass wir
nichts mit der Sache zu tun hatten- aber das zählt nicht.

Monika
04.02.2010, 20:15
SV ist nicht dafür da, damit Hunde miteinander spielen, sorry.

ja, das dachte ich mir. Aber Dario ging es auch ums Spielen, wenn ich es richtig verstanden habe.
Was wäre, wenn ein "Neuer" im Verein jemand Gleichgesinntes kennenlernt im Verein und sie treffen sich außerhalb des Platzes? Das würde doch gehen?
Geht es daß Mitlgieder der Gemeinschaft wegen ansonsten dabei sind, alles mitmachen, aber ansonsten nicht unbedingt die nächste Prüfung im Kopf haben?
nur mal so Fragen, weil es muß für den Hundi von Dario ja eine Lösung her.
Weil sie schrieb ja auch daß ihr Hundi sehr verspielt ist, was würdest Du denn da vorschlagen?
Gruß Monika

peanutsnorfolks
04.02.2010, 20:18
Gute Frage.
Aber der SV ist da echt nicht die richtige Anlaufstelle.

Es gibt aber Hundeschulne, die auch Spielstunden für erwachsene Hunde anbieten.
Da müsste man halt suchen. Denn es muss ja jemand kompetentes dabei sein, der die Hunde lesen und notfalls eingreifen kann.

Gruß
Jutta

Dario
04.02.2010, 20:19
dario, das tut mir sehr leid für euch. Wenn ich mich mal in die situation versetzte:
Wie ich schon gesagt hab, ich hätt mich rabenschwarz geärgert und ich hätt dich gaaanz sicher angemotzt aber so wie du reagiert hast....Anzeige, bestimmt nicht!



Das ist auch utopisch, was du da bringst. Was soll man denn machen? Immer und überall zusehen wie die fetzen fliegen? Nebenher mit dem besitzer des gegners ein pläuschen halten wer wohl diesmal der chef ist? :s:

Du bist doch das beste beispiel. Auch du hast dir gedanken gemacht wie es mit der nachbarhündin funktioniert und daß ihr nichts passiert. Primär geht es hier doch nur um das zwischenmenschliche!

Ja, viele hundehalter haben keine ahnung. Ich hatte weniger als nur 0 ahnung, habe gelernt, habe mich mit hundesprache und alles was noch dran hängt beschäftigt aber deshalb hab ich noch lange keine lust alle paar tage meinen hund zum TA zu couffieren... ich möchte in der beziehung meine ruhe, und ich verwette einen stapel pizza, dass keiner hier im forum so locker zuschaut, wenn s los geht.

Dich möchte ich hören, wenn einer deinen hund an der leine beißt.

Soll ich dir mal sagen, wie oft wir schon von Hunden angegriffen wurden,
wie oft muss ich schon von weiten rufen bitte nehmen sie ihren Hund an die Leine - was ich mir da alles schon anhören musste

Jay-Z
04.02.2010, 20:24
wie oft muss ich schon von weiten rufen bitte nehmen sie ihren Hund an die Leine - was ich mir da alles schon anhören musste

na und ich erst :D

aber mit dem zitat unten hab ich sabiba gemeint ;)
ich verstehe deinen frust mehr als nur gut

Dario
04.02.2010, 20:24
ja, das dachte ich mir. Aber Dario ging es auch ums Spielen, wenn ich es richtig verstanden habe.
Was wäre, wenn ein "Neuer" im Verein jemand Gleichgesinntes kennenlernt im Verein und sie treffen sich außerhalb des Platzes? Das würde doch gehen?
Geht es daß Mitlgieder der Gemeinschaft wegen ansonsten dabei sind, alles mitmachen, aber ansonsten nicht unbedingt die nächste Prüfung im Kopf haben?
nur mal so Fragen, weil es muß für den Hundi von Dario ja eine Lösung her.
Weil sie schrieb ja auch daß ihr Hundi sehr verspielt ist, was würdest Du denn da vorschlagen?
Gruß Monika

Habe ich mich auch schon mal danach erkundigt- aber bei uns ist das mehr oder weniger ein - guter Trinkverein- und die Hunde sind in den Autos untergebracht und kläffen vor sich hin.
Spielstunde ist so eine Sache- wir sind immer in Sport und Spiel gegangen- ging es an die Geräte da aber heidewitzka immer der erste-
nur beim Spielen wurde es dann stressig - die kleinen Hunde so zwischendrin-
dann habe ich ihn nicht mehr mitspielen lassen- tat mir aber immer sehr leid
bis wir uns dann verabschiedet hatten - siehe oben

Dario
04.02.2010, 20:26
na und ich erst :D

aber mit dem zitat unten hab ich sabi gemeint ;)
ich verstehe deinen frust mehr als nur gut
mir ist echt zum Heulen- er ist so ein Schatz und ich will für ihn nur das beste

Suzanne
04.02.2010, 20:27
@ Monika

Dein Posting verstehe ich ehrlich gesagt, absolut nicht. "so Rüpel" die freirumlaufen? :?: Beißer? Hier ist doch die Rede von einer Keilerei und nicht von einem Beschädigungsbeißer. Natürlich gibt es Beißer und natürlich sollen diese einen Maulkorb und "fertig ist die Kiste" bekommen.

Wenn jeder Hund, der ein Rüpel ist und schon einmal in einer Keilerei verwickelt war, nun einen Maulkorb tragen muß - dann sind morgen sämtliche Läden ausverkauft :rolleyes:

Selbstverständlich gibt es Hunde, die ihre Artgenossen derart beißen, daß die TARechnung - vermutlich mehr als 30 € - zu buche schlägt. Und selbstverständlich sollen diese auch nicht frei rumlaufen. Aber davon ist doch hier nicht die Rede :confused:

Jay - nein, Auch soll niemand zusehen, wenn die Fetzen fliegen und man soll es nicht drauf ankommen lassen. Das meine ich mit meinem Posting nicht. Aber es gibt nun mal Situationen, wo eine Begegnung "passiert". Und sei es auf weiter Flur mitten im Wald.

Ich hab nämlich auch keine Lust drauf, vor meinem Hund an jeder Biegung anzukommen für den Fall - da käme wer böses. Dann kann ich nicht mehr mit meinem Hund frei spazierengehen, sondern bestehe jede Minute (mal überspitzt ausgedrückt) in Angst und Alarmbereitschaft. Und wenn dann 2 Hunde aufeinandertreffen und ich bin 70 m weit weg? Ich renne sicher nicht hin und "regel" irgendwas. Natürlich würde ich eingreifen, wenn es ernst wäre. Aber nicht bei Palaver, sicher nicht.

Hätte der Schäferhund von Dario wirklich zugebissen, dann sähe die TA Rechnung anderst aus, davon bin ich überzeugt.

Susanne

Stina
04.02.2010, 20:29
Soll ich dir mal sagen, wie oft wir schon von Hunden angegriffen wurden,
wie oft muss ich schon von weiten rufen bitte nehmen sie ihren Hund an die Leine - was ich mir da alles schon anhören musste

trotzdem: ich verhalte mich selber so wie ich es von anderen wünsche. Ich lasse meinen nicht zu angeleinten hinlaufen. Ist er frei hat er zu hören, die Ohren sind nicht zur Zierde da.

ich schliesse mich zu 100% Jay-Z`s Worten an.

angezeigt hätte ich dich sicher nicht, das ist ein anderes Thema dass der Beagle-Besi so extrem link und hintenrum ist. Aber einen Anpfiff hätts von mir ordentlich gegeben.

wenn mein Hund angeleint ist wünsche ich in Ruhe gelassen zu werden.
WENN er an der Leine ist -selten- hat es seinen Grund und es ist in meinen Augen das Zeichen für andere HuHas dass kein Kontakt gewünscht ist.

LG, Stina (die DSH sehr gerne mag ;))

Jay-Z
04.02.2010, 20:32
@ sanne

dein hund darf 70 m abstand nehmen? Das wär mir im leben zu viel...

Ok, weiß nicht genau lebt ihr im flachland aber wenn ich das hier machen würde, dann bekäm ich meinen hund 2 h nicht mehr zu gesicht. Wenns unübersichtlich wird muss er zu mir, bis wir da drum gelaufen sind

peanutsnorfolks
04.02.2010, 20:38
Ja, mache ich auch so, wenn wir an Biegungen oder so was kommen.

Suzanne
04.02.2010, 20:40
@ sanne

dein hund darf 70 m abstand nehmen?

Ja, darf er Jay. Allerdings kommt es darauf an, wo. Wo wir gerade sind. Jetzt mußt ich doch lachen von wegen Flachland :D ja, okay, im Gegensatz zu Dir wohnen wir wohl im Flachland.......:p

Wenn ich meine "normalen Routen" laufe, kann ich meilenweit sehen, da sind 70 m nix. Ich schicke ihn auch manchmal, geh, lauf, runter ans Wasser etc. Wenn ich eine längere Tour im Eltztal mache, begegne ich zu 99% prozent niemandem. Wenn ich eine Touristrecke laufe, dann schon. Dann behalte ich ihn in näherem Radius bei mir. Dann begegnen mir auch Hunde. Sind die Hunde angeleint, rufe ich meinen und behalten ihn bei mir, sind und bleiben die anderen Hunde frei, bleibt es meiner auch.

Grüße Susanne

Suzanne
04.02.2010, 21:10
ergänzend möcht ich noch sagen - ich habe keinen Killer. Die Begegnungen, wo eine Keilerei war, kann ich zählen. Die meisten laufen ab mit beschnüffeln, aus dem Weg gehen, Desinteresse beiderseits, auch mal grummeln aber dann abdrehen. und das ist für mich "normal".

Grüße Susanne

fmon
04.02.2010, 21:27
Ich verstehe das so richtig, der Hund ist 5 Jahre alt. Nach der Schilderung, ist er auch sehr Dominant. Du sagst ja selber, dass er gegenüber anderen Rüden sehr aggressiv ist. Das, in dem Alter des Hundes, wieder raus zu bekommen, ist fast unwahrscheinlich. Dem Hund fehlt Unterwürfigkeit, ich denke dass es Ihm im Welpenalter nicht vermittelt wurde. Bei einem guten Sozialverhalten spielt Unterwürfigkeit eine große Rolle. Es ist schon Richtig das Schäferhunde eine sehr ausgeprägten Schutzinstinkt haben, aber durch eine gute Erziehung ist solch ein Verhalten eigentlich schwer nach zu vollziehen, es gibt natürlich immer Ausnahmen. Das Problem ist doch, dass es Leute gibt, die sich Hunde zulegen ohne zu wissen was sie da eigentlich haben. Ich möchte dich mit Sicherheit nicht persönlich angreifen, aber sorry, wenn ich solche Aussagen lese “ Ich will versuchen ihn in eine Gruppe zu integrieren, bin mir aber nicht Sicher ob das nur wieder Geldschneiderei ist, oder die Anmerkung “Wie sieht ein Schäferhund mit Maulkorb aus, was sollen die Leute denken.“ Ich denke du solltest da vielleicht mal drüber Nachdenken. Fakt ist doch dein Hund ist aggressiv, also liegt es doch in deiner Verantwortung, wie du damit umgehst. Ich kann dir nur den TIPP geben, den Hund ein Maulkorb an zu legen. Ich kenne genug Fälle, bei dem das OA bei Wiederholten Anzeigen, die Hunde sichergestellt haben, und ich glaube das ist nicht im Sinne des Tieres.

Stina
04.02.2010, 21:31
fmon, sei mir nicht bös, aber wäre der Hund tatsächlich aggressiv hätte der Beagle keinen TA mehr gebraucht...........

zwischen Stänkerer und aggressivem Hund ist ein himmelweiter Unterschied.

LG, Stina

peanutsnorfolks
04.02.2010, 21:34
Was bitte hat der Schutztrieb eines Hundes mit Kommentkämpfen bei Rüden zu tun?

Da werden gerade Äpfel mit Birnen verglichen.

Der Schutztrieb bezieht sich entweder auf ein bestimmtes Areal (Territorialverhalten)
oder auf eine Person, vorzugsweise den Hundeführer.
Das kenne ich auch von unseren Schäferhunden.
Bei guter Ausbildung ist beides kontrollierbar.

Kommentkämpfe unter Hunden, übrigens auch bei Hündinnen, dienen lediglich der Festlegung der Rangordnung. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Schutztrieb zu tun.
So alnge es bei Kommentkämpfen bleibt, geschieht nichts schlimmes. Kommt es zum Beschädigungskampf, wird es gefährlich. Schlimmstenfalls, und das sogar häufig unter Hündinnen, kommt dabei ein Tier zu Tode.

Jutta

Stina
04.02.2010, 21:36
“ Ich will versuchen ihn in eine Gruppe zu integrieren, bin mir aber nicht Sicher ob das nur wieder Geldschneiderei ist,

genau das finde ich super von Dario es zu versuchen. Ein Hund mit 5 Jahren soll zu alt sein um neue Wege zu gehen :confused:
Und unter Aufsicht eines sehr guten Trainers, der die Hundesprache tatsächlich lesen kann, sehe ich kein Problem. Im Gegenteil.

Stina
04.02.2010, 21:41
Kommentkämpfe unter Hunden, übrigens auch bei Hündinnen, dienen lediglich der Festlegung der Rangordnung. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Schutztrieb zu tun.
So alnge es bei Kommentkämpfen bleibt, geschieht nichts schlimmes. Kommt es zum Beschädigungskampf, wird es gefährlich. Schlimmstenfalls, und das sogar häufig unter Hündinnen, kommt dabei ein Tier zu Tode.

Jutta

danke Jutta. Es nervt mich auch schon extrem mittlerweile dass beides immer in einen Topf geworfen wird. Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun.
nicht umsonst führen manche HuHas für den absoluten worst case einen breaking stick mit... sicher nicht zur Zierde oder weil die Hunde plänkeln.

LG, Stina

Jay-Z
04.02.2010, 21:44
Ja, darf er Jay. Allerdings kommt es darauf an, wo. Wo wir gerade sind. Jetzt mußt ich doch lachen von wegen Flachland :D ja, okay, im Gegensatz zu Dir wohnen wir wohl im Flachland.......:p

Wenn ich meine "normalen Routen" laufe, kann ich meilenweit sehen, da sind 70 m nix. Ich schicke ihn auch manchmal, geh, lauf, runter ans Wasser etc. Wenn ich eine längere Tour im Eltztal mache, begegne ich zu 99% prozent niemandem. Wenn ich eine Touristrecke laufe, dann schon. Dann behalte ich ihn in näherem Radius bei mir. Dann begegnen mir auch Hunde. Sind die Hunde angeleint, rufe ich meinen und behalten ihn bei mir, sind und bleiben die anderen Hunde frei, bleibt es meiner auch.

Grüße Susanne

Jo, dann versteh ichs :) so ähnlich mach ich es auch wenn man grad "500 m in einem Stück" gucken kann :D

man braucht auch keinen killer um verantwortungsbewusst zu sein ;)

wir hatten noch keine keilerei in 3 jahren.... 2 angriffe von (sorry) schäferhunden die aber ich mit füßen getreten hab und damit weg gelaufen sind. Das waren keine solala begegnungen, die kamen tösend angerannt. Wenn es da zu mehr gekommen wäre, dann wär mein hund jetzt nicht so relaxt...

Tatze35
04.02.2010, 21:57
Das interesiiert den Beagle Besitzer herzlich wenig und führt an der Sachlage vorbei. Der Schäfi hat einen anderen Hund schaden zugefügt (wie hoch die Rechnung ist ist nicht wichtig). Ab welcher Euro Summe beginnen ernsthafte verletzungen?

Der beagle Besitzer hatte das Recht daztu. Ob das pers. empfinden dies als gemein empfindet ist egal. Vielleicht wollte der andere Besitzer einfach das es anderes Hundebesitzern nicht ähnlich ergeht?

Wie geschrieben wo ist der Unterschied gegenüber dem anderen Threat(wo ein Hund von einen schäfi "angegriffen" worden ist)?

Jay-Z
04.02.2010, 22:01
wo find ich den thread?

Stina
04.02.2010, 22:05
geh Tatze, bitte.
DEr Beagle kann nicht mehr als einen Kratzer gehabt haben bei einer TA-Rechnung von 30,00 € :rolleyes:
Einen Schaden zugefügt... ochnee :rolleyes:

das ist ja schon wie in den USA wo man ne Millionenklage wg. einem Haar in der Suppe führt.

das ist doch Korinthenka...erei.

und Dario will ja etwas tun dass es besser wird und zeigt Verantwortung. Ist ja bereit an dem Problem zu arbeiten und ist auch einsichtig.

meiomei

Stina

peanutsnorfolks
04.02.2010, 22:08
Wobei es in dem anderen Thread wohl auch eher darum ging, wenn ich das richtig verstanden habe, dass der gleiche Hund zum zweiten Mal zugebissen hat, weil der Halter uneinsichtig war und den Hund nicht anleinen wollte.
Da ist die Sachlage schon ein bißchen anders.
Meine ich jedenfalls.

fmon
04.02.2010, 22:09
@ stina
Habe mich da wohl nicht richtig ausgedrückt. Ich habe nicht gesagt dass es gar nicht geht, ich habe gesagt es ist fast unwahrscheinlich. Was ich meinte ist, dass es doch keine frage des Geldes sein kann, wenn ich meinem Hund damit helfen kann.

81Lina
04.02.2010, 22:10
So wie sich der "Kampf" zwischen Schäferhund und Beagle angehört hat, war es echt "nur" eine Rangelei. Denn wie andere schon gesagt haben - bei einem wirklichen Beschädigungskampf wäre der Beagle nicht so glimpflich davongekommen. Über unserem früheren Mix (etwa knapp kniehoch) ist mal ein (sorry) Schäferhund hergefallen: Nackenmuskel durchgebissen, der Hund hat überall geblutet wie ein Schw...., Not-OP..... Der Schäferhund hat ihn damals sofort am Hals gepackt...
Eine andere Sache ist natürlich, dass der Hund zu dem angeleinten Beagle hingerannt ist (auch wenn er der Hündin hinterhergerannt ist) - aber wenn es wirklich nur einmal passiert.....da hat der Beaglebesitzer doch etwas überreagiert. Klar ist der Beaglebesitzer erschrocken und sauer, aber es kam ja eine Entschuldigung! Wenn sowas mehrmals vorkommt oder kein Einsehen da ist, wäre es was anderes.
Was ich nicht ganz verstehe ist die Aussage, dass dem Hund "Unterwürfigkeit fehlt". Gegenüber wem denn? Dem Besitzer? Dem anderen Hund? Gegenüber allem???
Also mein Ziel ist es nicht, einen "unterwürfigen" Hund zu haben.
LG Lina

peanutsnorfolks
04.02.2010, 22:12
fmon meinte sicher eher Unterordnung als Unterwürfigkeit

Jay-Z
04.02.2010, 22:16
Also mein Ziel ist es nicht, einen "unterwürfigen" Hund zu haben.
LG Lina

Bravo lina!! :tu:
Meins auch nicht!

Suzanne
04.02.2010, 22:23
Das interesiiert den Beagle Besitzer herzlich wenig und führt an der Sachlage vorbei. Der Schäfi hat einen anderen Hund schaden zugefügt (wie hoch die Rechnung ist ist nicht wichtig). Ab welcher Euro Summe beginnen ernsthafte verletzungen?

Der beagle Besitzer hatte das Recht daztu. Ob das pers. empfinden dies als gemein empfindet ist egal. Vielleicht wollte der andere Besitzer einfach das es anderes Hundebesitzern nicht ähnlich ergeht?

Wie geschrieben wo ist der Unterschied gegenüber dem anderen Threat(wo ein Hund von einen schäfi "angegriffen" worden ist)?

:confused: nü aber

Ab Summe würde ich nicht zählen, sondern ab tatsächlich "ernsthafte" Verletzungen. Ein Anrempeln von einem großem Hund gegenüber einem kleinem - der dann humpelt - ist eine Verletzung. ja, doch. Aber ernsthaft?

Natürlich hat der BeagleBesi das Recht dazu..... Jeder hat immer recht, sein Recht einzufordern. Du wohnst nicht zufällig hier in meiner Straße :rolleyes:

Meine Güte :s: da fällt mir nicht viel zu ein

Susanne

der dicke hund
04.02.2010, 23:29
hi ihr lieben.............

das der hund einen anderen angeriffen hat steht ausser frage........ich mache aber einen unterschied wie schlimm die verletzung ist.
bei 30 euro , wir wissen alles was ein TA besuch kostet, kann nicht viel passiert sein............der beagle wird ein paar löcher haben......die nicht behandlungsbedürftig sind.
meine dicke wurde 2x von einem hund gebissen....blöderweise auch beides male ein schäfer.
die erste rechnung betrug 50 euro...........der halter machte stress..........bezahlte dann aber.......
die 2. waren über 500 euro da war die dicke schwer verletzt sie wurde über eine std operiert.
der besitzer zahlte keinen cent.............obwohl OA eingeschaltet wurde......von mir der hund hat schon öfter gebissen.mein pech war es waren keine zeugen da.
die besitzerin behauptete kackfrech das war nicht ihr hund.
meine anwältin meinte dann auch noch eine klage wäre eine heisse kiste ich hatte und habe keine rechtschutz.


ich finde es auch superärgerlich wenn mein hund gebissen wird nur differenzier ich............ist der halter einsichtig......versucht auch alles um es abzustellen.......und mein hund ist lediglich*gelocht* so what.......

da würde ich keine welle machen..............

dario es tut mir leid wie es gelaufen ist...........mache das beste draus..........


warum mischte der angeleinte beagle eigentlich da mit? da habe ich nicht verstanden? ist dein hund hin und hat gebissen oder ist der beagle da hin angeleint?

Sabiba
05.02.2010, 10:26
Hi,
das ist ja eine echt interessante Diskussion! Da eigentlich alles gesagt ist, hier noch eine kleine Idee: Schwarzer Schäferhund mit Maulkorb sieht ohne Zweifel gruselig aus. Da würde ich wahrscheinlich auch die Straßenseite wechseln.
Wenn also Maulkorb, dann besorg Dir doch wenigstens ein hübsch geblümtes, gestreiftes oder sonstwie nettes Halstuch für den Hund (vielleicht mit Aufschrift "hat schon gefrühstückt"). :D. Dann sieht das Tier ein bisserl sympathischer aus.

Leni
05.02.2010, 11:03
Wieso wechselst du denn die Straßenseite, wenn der Hund einen Maulkorb dran hat? Da könnte er dann doch nichtmal wenn er wollte... :D

Grundsätzlich kann ich hier beide Seiten verstehen... Wenn ich meinen Hund an der Leine führe, und ein fremder Hund käme zu uns uns gerannt und tackert meinem eine, wäre ich nicht begeistert, im Gegenteil. Und ganz harmlos kann die Sache ja nun auch nicht gewesen sein, wenn sich Hunde nur mal eben ein bissl kebbeln, muss, nach meiner Erfahrung, danach keiner zum Tierarzt - auch wenn es "nur" 30 Euro gekostet hat!

Für mich klingt das also nicht nach "mal eben kurz geschnappt" oder ähnlichem, sondern schon etwas heftiger!

Wenn der Besitzer des Tieres gleich käme, mich vielleicht wirklich nicht gesehen hat (bei meinem Format allerdings kaum vorstellbar :D), seinen Hund aus der Situation rausholt und sich ernsthaft entschuldigt.... ganz ehrlich, Fehler können jedem passieren! Wenn die Tierarztrechnung dann noch von dem anderen HuHa beglichen wird, wäre das ganze für mich im Normalfall erledigt.

Wie gesagt, kann jedem mal passieren.

Anders würde es sich darstellen, wenn ich den Eindruck hätte, der Halter ist mit seinem Hund überfordert (kann ihn zum Beispiel an der Leine nicht halten wenn er zu einem anderen Hund will), er würde es "ganz normal" finden, wenn seiner meinem an die Kehle geht, seinen Hund nicht unter Aufsicht hätte, oder es eben einfach billigend in Kauf nimmt, dass andere Tiere verletzt werden. Auch wenn es dieses Mal recht glimpflich ausgegangen ist, bedeutet das nicht, dass es beim nächsten mal genauso sein muss...

Ist ein Hund, nach meiner Einschätzung, für seine Umwelt so "gefährlich", dass es für andere Hunde echt kritisch werden kann, er sich eben nicht zuverlässig abrufen lässt, und ich beobachte, dass sein Halter ihn trotzdem an Orten frei laufen lässt, wo auch andere unterwegs sind... da würde ich es mir ehrlich gesagt auch mit der Anzeige überlegen.

Denn ich habe keine Lust, dass mein Hund erst richtig schlimm verletzt wird, bevor ich einschreite.

Dass manche Leute meinen, Hunde müssten alles unter sich klären - okay! Wer der Meinung ist, dass dem so sein sollte, kann das ja auch für sich gerne so handhaben! Er darf aber nicht erwarten, dass jeder HuHa, dem sie begegnen, das genau so sehen.

Janto findet unkastrierte Rüden auch eher doof, an der Leine knurrt er dann auch schonmal, wenn er freiläuft findet er sie zwar auch doof- brummelt aber und zeigt einfach: Mit dir will ich nix zu tun haben, lass mich in Ruhe! Damit komme ich gut klar.

Suzanne
05.02.2010, 11:38
Dass manche Leute meinen, Hunde müssten alles unter sich klären - okay! Wer der Meinung ist, dass dem so sein sollte, kann das ja auch für sich gerne so handhaben! Er darf aber nicht erwarten, dass jeder HuHa, dem sie begegnen, das genau so sehen.


Nein Leni, nicht alles - und auch nicht überall. Man sollte schon differenzieren. Mal ein Beispiel, was ich meine: Bei uns am Stall ist ein Rüde (ein Rüde von vielen anderen) der meinen in der Anfangszeit zweimal anstänkerte. Mein Hund ist von sich aus kein Raufbold, der ist froh, seine Ruhe zu haben. Er war derart massiv aufdringlich - es knallte innerhalb von kurzer Zeit zweimal. (Es hat wenige Sekunden gedauert, Schäden bei beiden = keine) Nun ist ruhe, beide gehen sich aus dem Weg. Wäre ich dazwischengegangen, wäre nichts geklärt und "Ruhe" wäre bis heute nicht. Im Gegenteil, ich bin sicher, es wäre irgendwann richtig zur Sache gegangen.

Ganz ehrlich, die meisten ungrünen Begegnungen arten nicht in einer Keilerei aus, sondern nur im "bläff, bläff" Richtung des anderen. Und das ist für mich nichts Eingreifbedürftiges. Ich kann natürlich nur von meinem Hund sprechen, ihn kenne ich. Und hätte ich einen Hund, der jedesmal eine Keilerei anfängt, würde ich mir so meine Gedanken machen......

:bl: Susanne

lupin121204
05.02.2010, 11:58
@ DARIO

:cu: Hallo,

wo kommst du denn her? Hab hier mal still mitgelesen und denke, hier hat jetzt jeder seine Sichtweise geschildert und jeder kennt seinen Hund und hofentlich auch desen Körpersprache und weiß wie er in so einer Situation umgehen würde bzw versuchen würde diese zu umgehen.

Aber ich vermute mal keiner kennt deinen Hund...

Tipps geben finde ich gut, hab ich mir hier ja auch schon geholt.

Aber kennenlernen ist besser, da läßt sich die Situation bestimmt genauer beurteilen.

Ich bin mit meinem Labrador ( 8 Monate ) in einem Hundeverein (Freizeitverein). Wir machen auch Unterordnung und bereiten uns auf verschiedene Prüfungen vor aber es geht auch um spielen, lernen und Erfahrungsaustausch.

Mein Sam zeigt jetzt schon starke Dominanz und will ständig andere Rüden "unterbuttern". Manchmal ist es so, dass ich ihn von den anderen Hunden "runterziehn" muß weil er sich nicht abrufen läßt. Wobei ich nicht bettle, hört er beim 2 Komando nicht wird eingeschritten und Unterordnung durch geführt. Ein Hund benötigt eine klare Rangordnung.

Gruß

Anne mit Sam

Tatze35
05.02.2010, 12:04
Ich kann auch beide Seiten verstehen. Und der Beagle Besitzer ist im Recht.
Euer Hund hat nicht gehört. Der Beagle ist verletzt (auf die Summe der TA Rechnung kommt es nicht an)

Was mich allerdings wundert, wie kommt er auf die Idee anzugeben, das Ihr bereits mit Vorfällen
dieser Art aufgefallen seit, gegen so etwas kann man bestimmt etwas unternehmen mit Rechtsbeistand, es sei
denn es stimmt das Euer Hund bereits aufgefallen ist.

Würde auf uns ein unangeleinter Hund entgegenkommen und mit meinen eine Klopperei anfangen, wäre ich stinkesauer und der Besitzer dürfte sich erstmal was anhören (natürlich die TA Rechnung bezahlen )

Leni
05.02.2010, 12:17
@Suzanne

Mein Beitrag eben war nicht auf dich gemünzt, sondern ganz allgemein gemeint. :bl:
Ich habe im weitläufigeren Bekanntenkreis (Uni) auch einen jungen Mann, der einen Hund hält.... mal abgesehen davon, dass ich ihn für etwas merkwürdig halte, finde ich auch seinen Umgang mit Hunden nicht richtig: Sein Hund läuft immer frei, ein Halsband besitzt er gar nicht, geschweige denn eine Leine. Begegnet sein unkastrierter Rüde anderen Hunden, gibt es des öfteren Zoff - seiner Meinung nach völlig okay, ist ja "natürlich" wenn die Hunde das unter sich ausmachen...:rolleyes: :man:

Auch wenn sein Rüde einer Hündin nachsteigt, ist das für ihn okay, wenn er jagt....ist ja alles so "natürlich" und normal, da sollten wir uns einfach gar nicht einmischen... :man: :eek:

Als er mir das damals erzählt hat, dachte ich zunächst, er verar.scht mich... dem ist aber leider nicht so...

Ich habe ihm gesagt, wenn er mir mit meinem Hund begegnen würde, und seiner müsste meinen malträtieren (damals noch mein zahnloser Hundeopi Jack), bekäme zuerst sein Hund einen Tritt ab (was mir wirklich leid täte, die Unversehrtheit meines Hundes geht da aber vor!) und er dann eine Anzeige... konnte er gar nicht nachvollziehen...

Ich war tierisch sauer und auf 180 und der Typ hat nichtmal kapiert wieso...

Meinetwegen kann er ja seinen Hund alles klären lassen... aber nicht mit meinem! Das kläre ICH dann.... und zwar ein für allemal!


Natürlich ist mir bewusst, dass das ein "Extrembeispiel" ist, aber letzten Endes muss ich mich auch bei kleineren "Rangstreitigkeiten" vorher mit dem anderen HuHa darüber verständigen, ob das für beide Seiten okay ist, wenn die Tiere das einfach so regeln.... Auch wenn man selbst vielleicht der Meinung ist, dass es richtig wäre, habe ich kein Recht den anderen dazuzu nötigen, das auch so zu sehen.... ganz abgesehen davon, dass wohl nicht jeder Hund es bei einer Kabbelei belassen würde...

Sabiba
05.02.2010, 13:05
@Leni

Ich bin auch so eine (allerdings auf dem Land lebende) leinen- und halsbandlose Hundehalterin, die denkt, dass die Vierbeiner sich möglichsts frei begegenen sollten. Aber was Du beschreibst, ist pure Spinnerei und Rücksichtslosigkeit. Unsere Hunde leben nicht in der freien Wildbahn, sondern in einer urbanisierten Menschen-Welt, die viele Regeln hat. Auch ist die Funktion von Hunden für die Menschen eine andere geworden.

Wie immer muss man einen Kompromiss finden und wie immer ist das nur die halbe Lösung.

Leni
05.02.2010, 13:16
@Sabiba

Du besitzt kein Halsband und keine Leine für deinen Hund?! :?:

Grundsätzlich mich bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht der Meinung, dass jeder Hund ständig und überall an der Leine geführt werden sollte - aber eben dann, wenn er eine Gefahr für sich und andere darstellt!

Lässt sich ein Hund zuverlässig abrufen und stänkert nicht rum, bzw. zettelt nicht bei jedem Entgegenkommenden eine Keilerei an.. wieso sollte der Hund dann unbedingt an der Leine bleiben?
Und ich bin durchaus auch der Meinung, dass Hunde sich frei beschnüffeln dürfen sollten und auch mein Hund darf seine Hundebegegnungen haben, ohne dass er an der Leine hängt - aber eben solange ich da bin, im Zweifelsfall eingreifen kann- und wenn ich merke, mit dem Gegenüber könnte es Stress geben, kommt meiner an die Leine und wir gehen vorbei.

Auch an der Straße, wenn wir in der Stadt sind etc. bleibt Janto an der Leine, einfach auch deshalb, weil es eben nicht alle Menschen super finden, wenn mein böser Killer schwanzwedelnd an ihnen schnuppert.

Ich freu mich immer, wenn fremde Hunde zu mir kommen, mich anwedeln, sich streicheln lassen.... aber das mag halt nicht jeder! :D

Der von mir beschriebene HuHa wohnt übrigens mitten in Köln.... und natürlich ist sein Hund weder irgendwo gemeldet, noch versichert, noch hat er jemals eine Kottüte zur Hand... Und auf all das ist er auch noch total stolz.... :rolleyes:

Jay-Z
05.02.2010, 13:33
@Sabiba

Du besitzt kein Halsband und keine Leine für deinen Hund?! :?:


... aber ne heitzdecke für den hundehintern :D

verzeihung aber das musste ich jetzt los werden :bow:
echt nicht bös gemeint :bl:

Sabiba
05.02.2010, 13:57
*glucks* .. natürlich habe ich Halsband und Leine für die Madame. Und in der Stadt oder wo auch immer es nötig ist, wird sie angehängt - allerdings mehr zu ihrer Sicherheit als zu der anderer Leute oder Hunde. Es ist halt ein entscheidender Vorteil, einen Hund zu haben, der aufgrund seiner Größe für niemanden eine Gefahr darstellen kann. Ich muss eher aufpassen, dass nicht zu viele Menschen mit "ach, ist die süß" tätschel-tätschel machen.

Und: Selbstverständlich werden die Hinterlassenschaften von ihr eingetütet. Angemeldet ist sie auch.

Um nicht in eine falsche Ecke geschoben zu werden: Rücksichtnahme auf Mitmenschen ist mir sehr wichtig. Ich würde sicher nicht gelassen dabei zusehen, wie mein Hund einen Kollegen vermöbelt, während dessen HuHa vor Angst oder Sorge vergeht. Ich reagiere aber auch nicht hysterisch, wenn es zu kleineren Rempeleien kommt, wenn beide Hunde frei laufen.
Es liegt in der Natur eines solchen Chats, dass man sich nur verkürzt ausdrücken kann. Ich erlebe halt viele HuHas hier bei uns im Dorf, die so gar keine Ahnung vom dem Wesen am anderen Ende der Leine haben und alles, aber auch alles falsch machen bei Begegnungen. Da wird der arme Hunde an der Leine gleich weggezerrt, wenn er nur mal am Hintern des anderen schnuppern will, jedes kleinste Anzeichen von Aggression hysterisch aufgenommen usw. Solche Hunde lernen doch nur, dass von ihren Kollegen offensichtlich allergrößte Gefahr ausgeht, weil Frauchen oder Herrchen alle Anzeichen von Angst offenbaren.

Ich hoffe, ich konnte meine Position ein bisschen verdeutlichen.

Sabiba
05.02.2010, 14:11
... aber ne heitzdecke für den hundehintern :D

verzeihung aber das musste ich jetzt los werden :bow:
echt nicht bös gemeint :bl:

:D:D:D Ja, über den Widerspruch muss ich selber lachen. Irgendwie spinnen wir doch alle ein bisserl, oder?!

Jay-Z
05.02.2010, 14:50
im grunde hält sich jeder seinen hund wie er gerne möchte und jeder dreht sich sein idealbild zurecht ;)
Dass das nicht unbedingt was mit den reelen bedürfnissen oder grundlagen des hundes zu tun hat sehen wir, sobald wir drauf hingewiesen werden, dann auch... :D

ist schon alles etwas paradox

Triangel
05.02.2010, 16:22
Hallo erstmal!
Bin beim lesen über die Aussage gestolpert, dass es "unwarscheinlich" ist das Dario´s Hund sich mit 5 Jahren noch ändern wird/ kann. Ich habe auch einen (weißen) Schäferhund der, wie manche von euch noch von früher wissen sehr aggressiv und gefählich war. Doch wenn man an sich arbeitet und MIT dem Hund arbeitet lernen sowohl Halter als auch Hund die ganze Zeit über. Früher war es mit meinem unmöglich auch nur in 5m Abstand an einem Hund vorbei zu gehen ohne das er total ausgerastet ist. Mittlerweile ist er 8 Jahre alt und in den letzten gut 3 Jahren haben wir es geschafft das er Hundfreundschaften aufgebaut hat und was sogar noch schöner ist wir können jetzt jeden Abend mit ihm und ca. 10 bis manchmal sogar 20 anderen Hunden an unserem Hundetreffpunkt Spazieren gehen und es passiert nichts mehr er freut sich sogar immer tierisch auf seinen abendlichen Hundetobetreff! Also wie du siehst Dario nicht aufgeben es ist alles möglich!!!

Ganz liebe Grüße an alle von Triangel und den drei Doggies:bl:

fmon
06.02.2010, 23:06
@Triangel
nichts für ungut:?:ich habe geschrieben "fast unmöglich" ausnahmen wird es immer geben, aber mal Ehrlich wieviel Zeit und Nerven hat dich das gekostet, bis du deinen Hund soweit hattest. Ich könnte mir Vorstellen, das es nicht einfach, geschweige denn schnell ging.

Gruß
Frank

Triangel
07.02.2010, 02:24
@fmon
Nein da hast du Recht es ist Jahrelange Arbeit und Nervenaufreibend, wenn man zwei Schritte vor macht geht einer wieder zurück aber irgendwann blickt man zurück und es war all das Wert. Je schwieriger ein Hund ist und je mehr man mit ihm arbeiten muß desto fester wächst man mit ihm zusammen. Ich dachte nur es ist für Dario sicher besser zu sehen das es gut gehen kann als das es "unwarscheinlich" ist. Nichts für ungut:bl:, ich bin halt lieber ein "das Glas ist halb voll" Typ.

Ganz liebe Grüße Triangel und die drei Doggies