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Sabiba
16.11.2009, 17:31
Liebe Foris,
im Haus über uns ist gestern ein Welpe eingezogen - eine 12 Wochen alte Jack-Russel-Hündin. Meine Madame war bisher der Ansicht, das komplette Gelände gehöre ihr. Nun muss sie plötzlich den Garten mit einem anderen Hund teilen.
Bisher ist es noch nicht zu einer direkten Begegnung zwischen den Tieren gekommen. Ich denke, der Welpe soll sich erst einmal ein paar Tage einleben, bevor meine Madame ihn sicher nicht sehr freundlich begrüßen wird.

Mir ist etwas bange vor der Begegnung: Meine Madame ist eine unerschrocken bis größenwahnsinnige, achteinhalb Jahre alte, anderen Hunden gegenüber wenig aufgeschlossene "Zicke". Egal, ob Männlein oder Weiblein, groß oder klein - in ihren Augen haben sich andere Hunde ihr unterzuordnen. Machen sie das, kann man Freundschaft schließen, machen sie es nicht, gibt es dauerhaften Ärger. Madame ist auch ziemlich territorial - ein fremder Hund könnte nicht einfach so in die Wohnung kommen; da gäbe es sofort Kampf.

Ich habe Hundebegegnungen stets gefördert - Madame ist also nicht unerfahren mit anderen Vierbeinern und hat auch einige (wenige) Freunde. Ich vertraue durchaus ihrem Instinkt und lasse sie in der Regel selber entscheiden, wie sie reagieren möchte (es sei denn, sie bringt sich selber in Gefahr). Der Ablauf des Kennenlernens ist meist so: Stehenbleiben, aufgestelltes Fell, Schwanz kerzengrade nach oben, ein paar Schritte steifer Gang, kurzes Beschnüffeln und dann rasch ein lauter Anschnauzer. Auch zwei oder drei, wenn der/die andere noch nicht kapiert hat, dass man hier eine befehlsgewohnte Domina vor sich hat.

Wirklich zugebissen hat meine Madame selten; das macht sie nur, wenn sie mit dem Anschnauzen keine Wirkung erzielt und sich nachhaltig bedrängt fühlt. Es sind auch nie ernsthaften Verletzungen entstanden, weil sie nicht wirklich kämpft, sondern nur schnappt.

So, zurück zu unserer kleinen neuen Nachbarin. Wie bahne ich hier am besten eine friedliche Koexistenz an? Wir werden um kleinere Begegnungen im Garten und vor dem Haus nicht herumkommen. Und ich möchte nicht, dass meine sehr gute Beziehung zu den zweibeinigen Nachbarn Schaden nimmt, weil Madame sich furchtbar aufführt.

Und – mir ganz wichtig: Öfter habe ich gelesen, dass weibliche Alpha-Wölfe fremde Welpen tot beissen, weil sie die Ressourcen der eigenen Nachkommen verteidigen. Muss man das wohl auch bei Haushunden befürchten? Madame ist fremden Welpen gegenüber nicht automatisch freundlich, aber auch nicht wirklich aggressiv – sie maßregelt sie sofort, wenn sie angesprungen kommen, aber auf mich macht das keinen wirklich aggressiven Eindruck.

Wie gehe ich am besten vor? Habt Ihr Ideen?

Jim Knopf
16.11.2009, 18:04
Wenn Du jetzt schon weisst das Deine nicht freundlich reagieren wird auf den Kleinen würde ich sie nicht zusammen lassen. Wenn Deine Madame das verhalten auch bei dem kleinen zeigt kann es wirklich bei dem Kleinen zum "knacks" kommen und das möchte niemand. Ich würde auch die Entscheidung nicht Deinem Hund überlassen. Entweder sie verhält sich normal
gegenüber anderen Hunden oder sie kommt nicht zuanderen Hunden hin. Du entscheidest wie das kennenlernen stattfinden soll. Rumgezicke geht nicht.
Zumal was machste wenn Deine Hündin auf eine gleichstarke Hündin trfft die sich nicht unterbuttern lässt?

Sabiba
16.11.2009, 18:40
Hallo Jim Knopf,

also erstens werden die beiden sich zwangsläufig irgendwann begegnen - wir wohnen schließlich unter einem Dach und nutzen den selben Garten - und zweitens ist die Frage, ob das Verhalten meiner Madame wirklich "unnormal" ist.
Und letztens - wenn sie sich mit einem stärkeren Hund anlegt, kriegt sie von dem halt ein paar um die Ohren. Ist zwar bisher sehr selten passiert, aber vorgekommen.

Jay-Z
16.11.2009, 18:41
huhu :cu:

also ich würde mal gaaanz schnell auf erklärungskurs bei den nachbarn gehen.
Kennst du sie sehr gut? Dann setz dich doch mal mit ihnen zusammen, ohne deine Hündin. Haben deine nachbarn bereits hundeerfahrung? Dann würde es leichter gehen...

Aber prinzipiell würd ich, wenns meine hündin wäre, sie vom nachbarhund vorerst mal fern halten bis er älter ist. So ne nachbarschaft nimmt schnell schaden, das kann ich dir aus eigener erfahrung sagen....

Und welpen springen am andern hund schnell hoch, das wird deine madame wahrscheinlich nicht mögen und an der reaktion könnten sich die nachbarn schnell erschrecken... deshalb wär mal vorab eine kurze lagebesprechung sicher hilfreich

Sich auf dauer auszuweichen macht sicher keinen sinn. Doch ist die k.acke erst mal am dampfen.... dann geht das automatisch :rolleyes:

Sabiba
16.11.2009, 18:53
Hallo Jay-Z,
ja, ein theoretischer "Vorkurs" ist sicher sehr sinnvoll, denn leider sind die Nachbarn nicht wirklich hundeerfahren. Es wäre zu blöd, wenn das bisher sehr nette Verhältnis wegen der Hunde eine Knacks bekäme. Die Gefahr ist zweifellos sehr groß. Menschen ohne einschlägiges Wissen über Hunde nehmen Streitigkeiten zwischen Vierbeinern meistens sehr persönlich.

Jim Knopf
16.11.2009, 19:00
Nochmal eine Frage (nur so aus Neugierde) Du lässt sie aber nicht ohne vorherige Absprache zu anderen Hunden oder? ich würde die Zusammenführung der beiden ganz vorsichtig beginnen, kannst Du Deine aus dieser Situation dann abrufen?

Jay-Z
16.11.2009, 19:08
tja, eine 8jährige, recht dominante hündin an einen neuen hausgenossen zu gewöhnen... das stell ich mir sehr schwierig vor.

Vielleicht hab ichs ja überlesen aber wie verhält sie sich welpen gegenüber? Gabs denn einige begegnungen?

Als sky damals gebissen wurde (er war grad mal 4 monate alt) stand ich regelrecht bei den bullen auf dem teppich :o nur so nebenbei.... und mein nachbar verhielt sich auch nicht besser. Ich war mit sky 4 wochen beim TA in behandlung.... war schon schlimm. Wenn wir uns begegnen hat er immer nur dumme, beleidigende sprüche für uns übrig. Wir verhalten uns ruhig. Das geht jetzt 3 jahre so

Suzanne
16.11.2009, 19:45
Madame ist auch ziemlich territorial - ein fremder Hund könnte nicht einfach so in die Wohnung kommen; da gäbe es sofort Kampf.


Darauf würden viele Hunde nicht "freundlich" reagieren - das gäbe bei uns......:s:

Ich sehe in der Sache nichts schwerwiegendes. Auf keinen Fall sollte der Welpe in die direkte Umgebung - sprich Garten - der Hündin gebracht werden. Ich würde ein absolut neutrales Feld wählen und sich dann "rein zufällig" begegnen. Der Welpe muß da ja nicht hinlaufen, vielleicht fahrens eh mal mit dem Auto kurz. Auf neutralem Boden sind immer die besten Voraussetzungen. Dann kann man immer noch sehen, wie sich wer verhält. Wenn es draußen gut klappt, kann man sich öfter draußen treffen und dann irgendwann den Garten nehmen. Mit "irgendwann" meine ich nicht nächsten Sommer, aber einige Begegnungen auf neutralem Feld würde ich schon vorziehen. solange geht eben die Hündin nicht in den Garten, wenn der Welpe dort ist und umgekehrt.

Grüße Susanne

Sabiba
16.11.2009, 20:13
Nochmal eine Frage (nur so aus Neugierde) Du lässt sie aber nicht ohne vorherige Absprache zu anderen Hunden oder? ich würde die Zusammenführung der beiden ganz vorsichtig beginnen, kannst Du Deine aus dieser Situation dann abrufen?

Nein, natürlich lasse ich die beiden nicht einfach so zusammenrumpeln, sondern entwickle vorher einen Plan. Und ja - ich kann meine Madame abrufen, sie folgt sehr gut. Sie wird den Kleinen auch nicht gleich zerfleischen, aber auch sicher nicht herzlich willkommen heissen.
Bei Begegnungen mit erwachsenen Hunden mische ich mich in der Regel nicht ein. Habe ich früher gemacht, aber das hat letztlich überhaupt nichts bewirkt.

Sabiba
16.11.2009, 20:17
Vielleicht hab ichs ja überlesen aber wie verhält sie sich welpen gegenüber? Gabs denn einige begegnungen?


Madame ist Welpen gegenüber nicht freundlich, aber auch nicht wirklich aggressiv. Sie maßregelt die Kleinen umgehend, wenn sie zu aufdringlich sind, d.h. sie schnauzt sie an, aber sie beisst sie nicht. Und Welpen reagieren ja instinktiv richtig, sie ordnen sich umgehend unter. Wenn das ein paar Mal geschehen ist, wird Madame etwas freundlicher, was mehr oder weniger bedeutet, dass sie die Kleinen ignoriert.

Das bezieht sich aber auf Begegnungen, die außerhalb ihres unmittelbaren Territoriums stattfinden. Im Haus hatten wir bisher noch keinen Welpen.

Sabiba
16.11.2009, 20:19
@Suzanne

Gute Idee mit dem Treffen auf neutralem Boden. Da der kleine Welpe sicher noch nicht gerne weiter weg spazieren geht, dachte ich schonmal an ein Treffen in der Wohnung über mir. Da war die Madame bisher noch nicht und wird die Räume nicht als ihr Territorium begreifen.

Danke für's Mutmachen übrigens.

Suzanne
16.11.2009, 20:37
Danke für's Mutmachen übrigens.

gerne :bl:

In der Wohnung des Welpen? Ehrlich gesagt, würde ich das nicht tun. Zum einen, ist der Kleine dort zuhause und sollte "irgendwas" vorfallen, wäre das nicht günstig, nicht gut für den Welpen.

Zum anderen könnte ich mir gut vorstellen, daß Deine Hündin die Wohnung erstmal untersucht und sich dabei womöglich vom Welpen bedrängt fühlt. Sie wird alles abschnüffeln wollen, der Kleine vermutlich immer hinterher. Da könnte auch Ärger vorprogammiert sein. Könnte, muß nicht.

Nein, ich würde "draußen" vorziehen. Da hat dein Hund zumal noch eher die Möglichkeit, zu "flüchten" wenn es ihr zu eng oder zuviel wird (die räumlichen Gegebenheiten sind in einer Wohnung begrenzter als in Feld und Wald)

Wie gesagt, der Welpe soll ja nicht dorthin laufen - man kann fahren, oder ihn ein Stück tragen, wenn Du meinst, mensch, da in der Nähe ist eine schöne Wiese, viel Platz etc....

Susanne

Lastrami
17.11.2009, 07:56
@Sabiba
also erstmal nicht von vornherein nicht verkomplizieren und nicht abschrecken lassen:D
ich hab auch so nen halben "Domino" zu Hause.... mit Welpen kann er auch nicht so unbedingt.

Wichtig wäre, mit en Nachbarn unbedingt vorher reden. Die kennen Madame doch, oder? Dann wisen sie, das si nicht potenziell gefährlich ist sondern "eigen".:rolleyes:

Sucht Euch eine Wiese o.ä. aus wo ihr Euch begegnen könnt. Am besten da, wo Madame auch nicht zu häufig unterwegs ist, sonst ist sie gleich wiede "Platzhirsch". Dann würde ich mit beiden Hunden ertsmal nur ein Stück spazieren gehen, sie garnicht aneinander lassen. Einfach nur nebeneinander her gehen... das ganze dann ein paar Tage später wiederholen.
Notfalls einen neutralen Trainer dazu holen. Hilft bei Hundeneulingen meist noch besser... "die sind kompetent, auf die kann man hören...":cool:
Nicht, das ich DIr das alleine nicht zutrauen würde:bl:

Das wäre so die erste Stufe der Zusammenführung.
Dann kann man als nächstes üben gemeinsam das Haus zu betreten.

Und wenn das dann soweit akzeptiert ist würde ich die erste Zusammenführung im Garten üben.

Aber nichts ist unmöglich. Das schafft ihr, wenn die NAchbarn mitmachen. Außerdem sind die meisten JR "unverwüstlich" ... in meinem Umfeld gibt es keinen, der sich von Möpp was sagen lassen würde. Selbst wenn der Möpp schon drauf gesessen hat bzw mal (ohne Zähne) richtig Bescheid gegeben hat....:cool: geben sie keine Ruhe...

also kann das bei Dir jetzt auch klappen.

LG Pia:bl:

Sabiba
17.11.2009, 10:07
Hallo Pia,
Danke für Deine ausführliche Antwort. Langsam glaube ich auch, dass ich die Sache etwas kompliziert sehe. Immerhin hat meine Madame ja noch nie jemanden wirklich kräftig gebissen - aber sie ist so eine richtige "Gouvernante", die jedem die Zähne zeigt.

Eine Idee habe ich mal gelesen: Den Welpen mit der Liegedecke des anderen Hundes abreiben, damit der Eigengeruch verschwindet und der andere Hund gewissermaßen sich selber erkennt. Ob das so stimmt?

dogsaremyworld
17.11.2009, 20:04
Hallo ihr 2...;-)

für mich hört es sich an, das dein hund nicht sehr gut sozialisiert ist, was im moment aber eher nebensache ist.
du schreibst, dass sie immer imponiergehabe an den tag legt, egal welchen hund ihr trefft. erlaubst du das??:?:
du sagst, du mischt dich auch nicht in "kämpfe" ein, die madame austrägt, warum kommt es denn immer und immer wieder dazu??
sie ist nicht freundlich gegenüber welpen... weil sie immer an ihr hochspringen, ist aber ein ganz normales welpenverhalten...heißt: der welpe will den gegenüber beschwichtigen, mit maullecken etc.
ich würde wie oben schon erwähnt zu einem absolut neutralen platz fahren, natürlich mit vorheriger absprache mit den nachbarn, würde diese auch über meine "nichtsofreundliche" hündin aufklären ( damit sie einfach die situation besser verstehen können ) den welpen würde ich an einem geschirr mit schleppleine laufen lassen.
dein hund hört ja sehr gut sagst du, deshalb würde ich sie nicht anleinen, so kann sie kontakt aufnehmen wenn sie möchte oder auch nicht.

viel glück ... schreib uns doch mal wies gelaufen ist...;)

Emma1978
17.11.2009, 23:01
Hallo Sabiba.

Vielleicht hast Du die Möglichkeit, daß die beiden beim Kennenlernen durch einen Zaun getrennt sind? Ich hab da recht gute Erfahrungen gemacht... Aber bitte nicht im eigenen Garten, sondern auf neutralem Boden (das gilt für alle Annäherungsversuche)...

Du kennst Deine Madame am besten.... laßt Euch Zeit.

Gruschka
18.11.2009, 01:18
Hallo Sabiba,

ich kann mich Suzanne nur voll und ganz anschließen, lass die erste Begegnung auf neutralem Boden stattfinden. Und stellt Euch bitte nicht mit aufgerissenen Augen und angehaltenem Atem um die Hunde um zu sehen, was passiert. Versucht, ein freundliches und neutrales Gespräch (z.B. über das Wetter in Gang zu bringen), angespannte Halter bringen angespannte Hunde hervor. ;)
Nachdem was ich gelesen habe, reagiert "Madame" vollkommen normal und es ist ihr gutes Recht, einen Welpen zur Schnecke zu machen, der sich nicht ordentlich benimmt (erfahrene Halter wären Dir für diesen kostenlosen Erziehungskurs sehr dankbar :D). Geht ein paar Mal auf die Wiese, behaltet die Hunde unauffällig im Auge, damit Ihr sofort dazwischen gehen könnt, wenn's wirklich ernst werden sollte und lasst sie sich erst mal kennenlernen. Wenn der Jacky erstmal kapiert hat, dass "Madame" ein guter Kumpel ist wenn man sich unterordnet, wird's wahrscheinlich keine Probleme geben, ist er nachhaltig "beratungsresistent" wahrscheinlich schon. Aber das bleibt abzuwarten...
Liebe Grüße und ich drück' die Daumen
Gruschka

Jim Knopf
18.11.2009, 10:48
So leicht wie Ihr sehe ich das nicht. Es kommt auf das Verhalten des Welpen an. Ist der kleine freundlich, und geht vorsichtig auf Annäherungskurs nicht aufdringlich, stürmisch ect. hat die Althündin nicht das Recht diesen sofort zurecht zu weisen. Auch wenn Deine noch nie "kräftig" zugebissen hat, kann es für den Kleinen wirklich eine schlimme Erahrung sein. Bedenke so ein Jack Welpe ist ein sehr kleiner Hund. Wäre er zu aufdringlich und für Deine Hündin zu nervig, dann hat sie das Recht in zurecht zuweisen, vorher aber nicht.

Stehenbleiben, aufgestelltes Fell, Schwanz kerzengrade nach oben, ein paar Schritte steifer Gang, kurzes Beschnüffeln und dann rasch ein lauter Anschnauzer. Auch zwei oder drei, wenn der/die andere noch nicht kapiert hat, dass man hier eine befehlsgewohnte Domina vor sich hat.

So ein Verhalten würde ich sofort unterbinden, sie kann doch nicht einfach darauf los und andere Hunde unterbuttern.


Ich habe Hundebegegnungen stets gefördert - Madame ist also nicht unerfahren mit anderen Vierbeinern und hat auch einige (wenige) Freunde

Warum hat sie weniger Freunde? Weil den meisten Hundebesitzern eine Begegnung reicht. Du hattst Glück das Du noch nicht an den falschen Hundehalter mit Hund geraten bist. Das kann richtig böse ausgehen, denn wenn der andere Hund sich nicht unterordnet uihuih. Wie reagierst Du wenn Deine Mal aus so einer Situation zusammengebissen wird. Solche Situationen kann ganz schnell kippen wenn Du auf einen gleichstarken Hund treffen würdest.

Sabiba
18.11.2009, 12:47
Huhu,

erstmal ganz herzlichen Dank für Eure Antworten. Ich sehe der ersten Begegnung mit dem Welpen inzwischen deutlich gelassener entgegen.

Es ist nicht so, dass meine Madame eine unsozialisierte, aggressive und unberechenbare Zicke ist. Sie hat von klein auf - von Welpenspielkurs bis zu intensiven Freundschaften - immer viel Kontakt zu anderen Hunden gehabt. Ihre "Granteleien" hat sie erst im fortgeschrittenen Erwachsenenalter entwickelt - eigentlich, seit sie aufgehört hat, mit anderen Hunden zu spielen. Ich habe alles Mögliche versucht, sie anderen Vierbeinern gegenüber freundlicher zu stimmen (einiges ist hier im Forum dokumentiert), aber genützt hat es nichts. Sie ist wie sie ist - nämlich eine starke Persönlichkeit. Ihre Dominanz schüchtert selbst Hunde ein, die viermal so groß sind wie sie.

Sicher wäre ich vorsichtiger, wenn sie größer wäre. Mit ihren 20 cm Rückenhöhe ist sie aber keine Gefahr für andere Hunde. Und wie gesagt - sie sucht ja nicht den Kampf, sondern mag es einfach nicht, wenn sich andere Vierbeiner ihr gegenüber respektlos verhalten; dann keift sie halt oder versucht durch Körpersprache schon im vorhinein einzuschüchtern. Die allermeisten Hunde akzeptieren das schnell und lassen sie in Ruhe. Ein einziges Mal ist sie an eine andere "Grantlerin" geraten und hatte danach ein Loch im Fell ... es geschah meiner Madame zu Recht; die Provokation ging schließlich von ihr aus.

Sie selber hat zweimal einen anderen Hund gebissen: Einmal einen Eindringling in ihr Revier und einmal den Hund meiner Schwägerin (eine große Dogge :b), der sie absolut nicht in Ruhe lassen wollte und permanent bedrängte. Den hat sie in die Nase gebissen und seither hat er Respekt vor ihr :tu:

Ist dann nun schlimm? Ich finde nicht.

Jim Knopf
18.11.2009, 12:58
Ich sehe es ein bischen anders. Ich mache keine Größenunterschiede:D

Wenn Du einen Dobermann oder einen Rottweiler mit diesen Verhalten führen würdest, hättest Du wohl schon einige Probleme mit anderen Hundehalter wenn nicht mit dem Ordnungsamt

Jay-Z
18.11.2009, 13:04
Wenn Du einen Dobermann oder einen Rottweiler mit diesen Verhalten führen würdest, hättest Du wohl schon einige Probleme mit anderen Hundehalter wenn nicht mit dem Ordnungsamt

Tut sie aber nicht :s:
Und es ist sehr wohl ein großer unterschied im schadensbild, ob groß oder klein zubeißt.
Sicher, bei kleinen hunden ist man toleranter (sollte zwar nicht so sein) doch wohl auch aus diesem grund...


(erfahrene Halter wären Dir für diesen kostenlosen Erziehungskurs sehr dankbar :D)

:man::man:

tschuldigung aber wie bescheuert ist denn diese aussage?
Bei einem welpen? Bestimmt nicht!

Sabiba, das wird schon ;)
ganz so extravagant scheint mir deine hundine nicht zu sein...
Seid vorsichtig, dass der welpe wirklich nicht gebissen wird

Schon mit den nachbarn gesprochen?

Jim Knopf
18.11.2009, 13:14
Nur weil ein gr. Hund mehr Schaden anrichten würde beim zubeissen? Mir persönlich ist es egal wie gr. ein Hund ist

Sabiba
18.11.2009, 13:18
Sabiba, das wird schon ;)
ganz so extravagant scheint mir deine hundine nicht zu sein...
Seid vorsichtig, dass der welpe wirklich nicht gebissen wird

Schon mit den nachbarn gesprochen?

Hallo Jay-Z,

am Wochenende werde ich die Nachbarn mal (ohne Madame) besuchen und "aufklären". Ich berichte dann später, wie es gelaufen ist.

Sabiba
18.11.2009, 13:25
Wenn Du einen Dobermann oder einen Rottweiler mit diesen Verhalten führen würdest, hättest Du wohl schon einige Probleme mit anderen Hundehalter wenn nicht mit dem Ordnungsamt


Hallo Jim Knopf,

ich bin natürlich befangen, aber ich kann nicht sehen, dass meine Madame sich so völlig daneben benimmt. Im hündischen "Regelkanon" ist ihr Verhalten sicher normal.

Aber Du hast Recht: Bei einem Dobermann wäre meine Angst natürlich größer. Dann würde ich stärker in das Verhalten eingreifen. Aber nicht, weil ich den Hund für gestört halte, sondern weil das menschliche Miteinander sonst in Gefahr wäre.

Jay-Z
18.11.2009, 13:25
Nur weil ein gr. Hund mehr Schaden anrichten würde beim zubeissen? Mir persönlich ist es egal wie gr. ein Hund ist

mir auch aber was willst du am verhalten eines 8-jährigen noch ändern?
Isolieren? Auch nicht unbedingt das wahre....

Wichtig ist doch, dass die problematik erkannt und auch ernst genommen wird. Sabiba tut doch alles um den welpen zu schützen.
Wenn es ihr egal wäre, dann hätte sie nicht um rat gefragt und hätte madame mal machen lassen....

So wie jeder mensch seinen charakter hat, sich entwickelt und verändert, so tut es der hund. Dementsprechend ist zu reagieren...

Sabiba
18.11.2009, 13:31
So wie jeder mensch seinen charakter hat, sich entwickelt und verändert, so tut es der hund. Dementsprechend ist zu reagieren...

Labsaal für meine Seele :)

Jim Knopf
18.11.2009, 13:34
Auch mit einen 8 jährigen Hund kann man trainieren. Ich würde das Verhalten schon im Keim ersticken. Imponiergehabe? Nein ich entscheide und nicht der Hund

Stina
18.11.2009, 13:45
JIm Knopf, wieviel Erfahrung hast du mit Dackel??


ein Dackel(-Mix) ist kein Schosshund, das ist ein extrem zäher Jagdhund mit ausgeprägtem Charakter und noch ausgeprägterem eigenen Willen.

man muss Verständnis für die Eigenarten eines HSH ständig aufbringen, dann wird doch ein bisschen Verständnis für den extrem eigenen Kopf eines Dackels nicht zuviel verlangt sein oder?

Sabiba handelt doch verantwortungsbewusst, was willst du denn eigentlich? den Charakter des Dackels ändern?

viel Vergnügen und gutes Gelingen :p

Stina

Sabiba
18.11.2009, 13:45
Auch mit einen 8 jährigen Hund kann man trainieren. Ich würde das Verhalten schon im Keim ersticken. Imponiergehabe? Nein ich entscheide und nicht der Hund

Beschreib doch mal genauer, wie Du das mit Deinem/Deinen Hund/en machst. Würde mich interessieren.

Sabiba
18.11.2009, 13:50
ein Dackel(-Mix) ist kein Schosshund, das ist ein extrem zäher Jagdhund mit ausgeprägtem Charakter und noch ausgeprägterem eigenen Willen.

Sabiba handelt doch verantwortungsbewusst, was willst du denn eigentlich? den Charakter des Dackels ändern?

viel Vergnügen und gutes Gelingen :p

Stina


Stina :hug: ... auch wenn Madame kein Dackel-Mix ist, eher ein Pinscher-Schäferhund-Chi-Mix über viele Generationen. Aber Genaues weiß man nicht nicht.

Jay-Z
18.11.2009, 13:57
Labsaal für meine Seele :)

;)

Mir ist die problematik bei meiner kröte zwar gänzlich unbekannt aber wer weiß.... er kanns auch eines tages nicht mehr mögen :t:

Stina
18.11.2009, 13:58
echt?? kein Bracken-Dackel?
Madame schaut genau aus wie der ungarische BrackenDackel einer Freundin und der ist :cool: wie Madame
aber Pinscher .... hüstel

hats nicht hier im Forum jemand mit leichtem Pinscher-Problem :D:D

Jim Knopf
18.11.2009, 14:13
Ach so na dann werde ich Umdenken müssen:D Ein kleiner Hund darf also ein "Proll" sein ein großer nicht. Sobald mein Hund das Vehalten an den Tag legt (imponiergehabe) würde ich ihn aus dieser Situatuion abrufen zu mir kommen uns bei fuss gehen lassen. Ich würde so ein Verhalten icht dulden egal ob beim HSH oder beim Dackel. bemerkenswert finde ich auch die Reaktion, och ist ja nur ein kleiner Hund und wenn er gebissen wird selbst schuld:eek: es kommt so rüber:"Jeder Hund muss sich meiner unterwerfen, tut er das nicht muss er die Konsequenzen spüren" sorry aber diese Einstellung teile ich nicht

Jay-Z
18.11.2009, 14:26
Ach so na dann werde ich Umdenken müssen:D Ein kleiner Hund darf also ein "Proll" sein ein großer nicht. Sobald mein Hund das Vehalten an den Tag legt (imponiergehabe) würde ich ihn aus dieser Situatuion abrufen zu mir kommen uns bei fuss gehen lassen. Ich würde so ein Verhalten icht dulden egal ob beim HSH oder beim Dackel. bemerkenswert finde ich auch die Reaktion, och ist ja nur ein kleiner Hund und wenn er gebissen wird selbst schuld:eek: es kommt so rüber:"Jeder Hund muss sich meiner unterwerfen, tut er das nicht muss er die Konsequenzen spüren" sorry aber diese Einstellung teile ich nicht

oooooh nein! So hat niemand reagiert!

Dass diese verhalten nicht erwünscht ist, das ist jedem klar.
Auch madame kriegt ihr fett weg, wenn sie nich weiß wo ihre grenzen sind.

Ich gehe öfters mit einer bekannten und ihren colliedamen spazieren. Die eine liebt sky, die andere toleriert ihn. Wenn er ihr zu nahe kommt, dann wird gemaßregelt. Er respektiert es, beschäftigt sich wieder mit der andern und geht ein weilchen nicht mehr hin. Prinzipiell ignoriert sie ihn

Ist sie deshalb gestört?
Nein!
Sky ist nur alt genug sie zu verstehen

Noch was:
Sobald mein Hund das Vehalten an den Tag legt (imponiergehabe) würde ich ihn aus dieser Situatuion abrufen zu mir kommen uns bei fuss gehen lassen

...wahnsinnig einfach :D
möchte wissen wieviel hunde effektiv noch so gut abrufbar sind sobalds mal los geht

Sabiba
18.11.2009, 15:18
Huhu,

komme gerade zurück vom Mittagsspaziergang und Essen (Madame hatte einen Berner Sennhund zum Dessert :D) ...

Jim Knopf: Ich vermisse bei Deinen Beiträgen ein bisschen die Erkenntnis, dass ein Hund mit den Jahren auch eine eigene Persönlichkeit entwickelt. Meine Madame muss mir zwar gehorchen, aber Unmögliches kann und will ich von ihr nicht verlangen. Oder, um auf das eigentliche Thema zurück zukommen - sollte Madame den kleinen Welpen im Haus wirklich massiv traktieren und sich mit ihm nicht abfinden wollen, werde ich weiteren Begegnungen ausweichen. Es hat keinen Sinn und auch sicher keine nachhaltige Wirkung, ihr Verhalten ständig zu maßregeln. Dadurch entsteht ganz sicher keine positive Beziehung zu dem anderen Hund und eine Veränderung bei Madame auch nicht.

Davon abgesehen - verstehen wir denn wirklich, was bei solchen Hundebegegnungen abläuft? Wer da schief guckt, sich provoziert fühlt, warum gegiftet wird? Natürlich können wir Menschen sofort dazwischen gehen, aber wenn - wie in meinem Fall - sich höchstens die kleine Madame in Gefahr begibt, aber ganz sicher einen größeren Hund kaum verletzen kann: Warum soll man die nicht drüber hinwegsehen? Ich gehe jedenfalls einfach weiter und kurz darauf trabt Madame brav wieder neben mir her. Bisher hat uns das noch niemand hier im Ort übel genommen. Und die meisten Hunde machen einen Bogen um Madame, was ihr sehr recht ist.

Ist der Hund aber schwächer (wie eben jener Welpe), kann ich natürlich nicht so unbesorgt sein. Deshalb überlege ich ja, wie ich vorgehe.

Jim Knopf
18.11.2009, 16:05
Natürlich lasse ich jeden Hund seine Persönlichkeit:rolleyes: Für mich klingt es eher nach "ich kann es eh nicht ändern, ist nunmal so"

Wenn ich meinen Hund da nicht abrufen kann, gehört er an die Leine

Sabiba
18.11.2009, 16:22
Wenn ich meinen Hund da nicht abrufen kann, gehört er an die Leine

Amen.

Wenn ich es mir so recht überlege, hast Du außer "darf nicht", "muss" und "Verhalten im Keim ersticken" keine mir wirklich hilfreiche Antwort auf meine Eingangsfrage gegeben.

Trotzdem Danke. Hat mich zumindest zum Nachdenken angeregt.

Jim Knopf
18.11.2009, 17:17
Entschuldigung :) Da hast Du recht ich habe mich in das Verhalten Deiner Kleinen reingesteigert als auf Deine Frage zu antworten.

Das mit dem neutralen Boden finde ich gut. Vielleicht könnt Ihr ja auch die Hundedecken mal austauschen, sodass der Geruch Deiner Hündin nicht völlig fremd ist. Vielleicht auch das sie den Welpen mit was ganz tolles verbindet (Bällchen, Leckerlie, weiß ja nicht auf was Deine so steht)

Sabiba
18.11.2009, 17:30
Vielleicht könnt Ihr ja auch die Hundedecken mal austauschen, sodass der Geruch Deiner Hündin nicht völlig fremd ist.

Hey, das ist eine originelle Idee, Jim Knopf :wd: Ich werde es bei den Nachbarn anregen. ... Sehe jetzt schon meine Madame, wie sie super aufgeregt ihre Nase in die fremde Decke wühlt :D Sie hat ja auch schon im Innenhof die Fährte des Welpen gewittert und seeeehhhr misstrauisch bis zur Eingangstür der Nachbarn verfolgt.

Jim Knopf
18.11.2009, 17:43
:D Vielleicht wenn sie die Witterung aufnimmt oder die Spur verfolgt übertrieben reagieren, "oh ist das toll Leckerlie geben. Vielleicht denkt sie : hey Frauchen freut sich so, wenn ich den anderen rieche (oder auch sehe) das ist bestimmt ganz toll. Wenn ihr aufeinander trefft beschäftige Dich mit Ihr (überlass es ihr nicht zu reagieren)spiele mit ihr. Sie darf ja den anderen Hund zurecht weisen wenn es ihr zuviel wird

Wir haben seit Freitag ja unseren 3. Hund, naja was soll ich sagen?
"einfach ist was anderes":D Unsere Rüde fand den Neuankömmling klasse
unsere Hündi weniger:D Deshalb (und weil unsere Hündin läufig ist) halten wir die Hunde getrennt. Die beiden Rüden zusammen die Hündin einzeln (bei Oma und Opa) Okay unser 3 Hund ist erwachsen das ist wohl was anderes als ein Welpe.

Sabiba
18.11.2009, 17:51
Nachdem was ich gelesen habe, reagiert "Madame" vollkommen normal und es ist ihr gutes Recht, einen Welpen zur Schnecke zu machen, der sich nicht ordentlich benimmt (erfahrene Halter wären Dir für diesen kostenlosen Erziehungskurs sehr dankbar :D).

Zu Gruschka wollte ich noch was sagen. Verwandte hatten fünf Jahre einen Boxer-Rüden allein bei sich im Haus. Dann gaben sie ihm eine 14 Wochen alte Boxer-Hündin zur Seite. Was da an Erziehung durch den Rüden lief, war zehnmal grober, als meine Madame zu handeln imstande wäre.
Der Rüde hat den Welpen, Mika, anfangs massiv unterdrückt. Mika durfte nichts - und wenn nichts da war, worum man hätte streiten könnte, dann wurde kurzerhand irgendein Gegenstand (einmal ein Ahornblatt!) zur Bannmeile erklärt und wehe, Mika näherte sich neugierig dem Ding! Dann fuhr der Boxer-Rüde wie eine Furie auf den kleinen Hund los, es gab furchtbares Geschrei, man war sicher, der Welpe läge schwer verletzt in seinem Blut ... vielleicht hatte er aber höchstens einen kleinen Kratzer, aus Versehen entstanden.
In den ersten Tagen und Wochen saß die kleine Mika nur ganz verschreckt in der Ecke. Irgendwann aber, als sie die vielen Lektionen verinnerlicht hatte, entwickelte sich zwischen den beiden Hunden eine ganz riesengroße Liebe. Als der Boxer-Rüde nach langer Krankheit eingeschläfert werden musste (Mika lag in diesen Monaten rund um die Uhr neben ihrem totkranken Kameraden und musste zum Pippi-Machen gezwungen werden), fiel die Hündin in eine tiefe Depression. Nur wenn ich mit der damals noch kleinen Madame zu Besuch kam, lebte sie auf und spielte hingebungsvoll mit ihr. Wenn wir wieder weg waren, suchte Mika noch stundenlang nach Madame.
Irgendwann konnten meine Verwandten das Elend nicht mehr mit ansehen und holten einen jungen Boxer-Rüden aus dem Tierheim. Nun lief die Erziehung umgekehrt! Mika "terrorisierte" den Kleinen eine Zeitlang und als der Welpe die Rangordnung kapiert hatte, wurde er höchst fürsorglich "bemuttert". Später, als der Rüde erwachsen war, gab es noch einmal ein paar kräftige Keilereien, diesmal war Mika die "Unterlege" und blieb es dann auch bis zu ihrem Lebensende, was der tiefen Zuneigung zwischen den beiden Hunden absolut keinen Abbruch getan hat.

Will sagen: Hündische Welpenerziehung ist alles andere als sanft und liebevoll.

Lastrami
18.11.2009, 19:22
@Sabiba
also da Madame und der Möpp irgendwie ähnlich sind:D ist mir nochwas eingefallen...
der Möpp hat ja mit fremden Hunden auch immer ein Problem, mal mehr mal weniger. Wenn ich wert darauf lege das er den anderen akzeptiert freue ich mir jedesmal sehr laut ein Loch in den Bauch wenn ich den sehe. Habe dafür schon seeeeehr komische Blicke geerntet:D aber es funktioniert bei uns.

UNd die anderen HuHa verstehn nach einiger Zeit auch warum ich so ein Gehabe an den Tag lege:floet:

Die Idee mit dem Decke tauschen ist auch nicht schlecht.

@JimKnopf
Mit den beiden Rüden klappts schon? Super:tu:
hoffentlich bald kann ich Nr2 mein Eigen nennen:D

LG Pia

Jim Knopf
18.11.2009, 19:30
Die Rüden sind kein Problem, die Hündin schon mehr :D aber es wird es braucht halt Zeit.

Welchen Hund ahst Du Dir ausgesucht? auch wieder einen HSH?

Sabiba
18.11.2009, 19:58
@Sabiba
also da Madame und der Möpp irgendwie ähnlich sind:D ist mir nochwas eingefallen...
der Möpp hat ja mit fremden Hunden auch immer ein Problem, mal mehr mal weniger. Wenn ich wert darauf lege das er den anderen akzeptiert freue ich mir jedesmal sehr laut ein Loch in den Bauch wenn ich den sehe. Habe dafür schon seeeeehr komische Blicke geerntet:D aber es funktioniert bei uns.


Hallo Pia, das mache ich ganz eigennützig auch so, aber bisher nur, wenn ich den anderen Hund kenne und mag. Tatsächlich meine ich mich jetzt zu erinnern, dass Madame dann tatsächlich weniger grantig ist. Vielleicht auch nur deswegen, weil sie eifersüchtig ist und sich "einschmeicheln" möchte bei mir.
Nun denn - ich glaube, bei dem kleinen Nachbars-Jacky-Welpen werden mir Begeisterungsstürme nicht schwer fallen. :)

der dicke hund
18.11.2009, 21:12
hi sabiba..............
mache dich nicht verückt wenn madame es zu bunt treibt.beende es.
die dicke war eine rumpeltante was welpen angeht....liege platt auf dem boden, schlecke mir nicht die leftzen ab, geschlechtsteil schnuppern ich glaube du spinnst........und mich angetobt das geht gar nicht. wenn der welpe die regeln beherscht gab es einen kleinen rüffel weil frau rottenmaier immer einen fehler gefunden hat..........aber sie hat einen welpen nie gebissen.sie hat kopfnüsse verteilt..geschubst manche welpen schreien wie am spieß manche welpen fanden die dicke bis zu ihrem tot einfach klasse klar aus den welpen sind grosse hunde geworden................
enny findet welpen einfach nur doof..wenn man auf die drauflatscht quitschen die was weiss ich was enny denkt was das ist..........


und was das erziehen an geht wer meinen welpen erzieht .das bestimme ich.
ob hund oder mensch. es können leider nur wenige erkennen wann es erziehung ist und wann macht und imponiergehabe.
ich habe s so gehandhabt.........hat die dicke es übertrieben hat sie einen rüffel von mir bekommen........das klkappte immer................bei enny muss ich noch schauen was sie da eigentlich macht.weil eigentlich latscht sie nur drauf.........kklar das geht auch nicht wobei oftmals trifft sie nicht.
noch ein tip weiss nicht ob es schon gekommen ist unbedingt ohne leine.......

Lastrami
19.11.2009, 07:51
@JimKnopf
ausgesucht habe ich mir schon ca 3 Kangals:D aber es wird eine kleinere Hündin werden. Das klappt mit meinem dicken erfahrungsgemäß am besten. Da er nicht nur ne große KLappe hat sondern auch noch ne "Schissbux" is, sind ihm große Hunde eher Angsteinflößend... Das kann schonmal 6 Monate dauern bis er die akzeptiert hat... aber vielleicht finde ich ja noch nen kleinen HSH-Mix:D

ich liebe "Überraschungseier":floet:

@Vanessa
Enny latscht drauf??? :rolleyes: Möpp hat sich in seiner Verzweiflung mal auf einen äußerst renitenten JR drauf gesetzt:D Danach war dann endlich Ruhe...

Sabiba
19.11.2009, 10:23
Vanessa, Deine Ermutigungen tun gut! Es ist schon blöd, dass ich meinem eigenen Hund nicht vertraue ...

Übrigens ist es schon ein paarmal passiert, dass sich größere Hunde, die Madames Verhalten geärgert hat, wie Lastramis Möpp auf sie draufgesetzt oder -gelegt haben. Eine absolut souveräne Art, einen kleinen Krakeeler zum Schweigen zu bringen :D

Sabiba
29.11.2009, 17:01
Liebe Foris,
natürlich will ich berichten, wie die erste Begegnung zwischen meiner Madame und der kleinen Jacki-Dame verlaufen ist. Es war ganz easy :cool: Wir Menschen haben uns am Abend zuvor über den Ablauf verständigt und ich muss sagen, die Nachbarn waren sehr offen und entspannt. Heute vormittag trafen wir uns dann auf freiem Feld. Meine Madame hat den Welpen erst einmal kurz durch die Gegend gescheucht, war aber im Grund ganz gelassen und gut gelaunt. Die kleine Hundedame hat sofort stillgehalten und sich absolut korrekt verhalten, sodass meine Madame keinen Grund zur Beschwerde hatte. Wir sind dann ein knappes Stündchen gemeinsam spazierengegangen und es hat überhaupt keine Stänkereien gegeben. Das lag primär an dem kleinen Hund, der völlig furchtlos war und weniger an meiner Madame, als vielmehr an der Umgebung interessiert war. Da Madame keine Zudringlichkeiten abwehren musste, verlief das Ganze also höchst harmonisch. Ganz kurz gab es eine Verwarnung von Madame, als wir wieder zuhause im Hof waren und der Welpe sich erdreistete, zu unserer Wohnungstür zu laufen. Das war es aber auch schon. :)
Diese kleinen Jackis sind einfach wirklich klasse: unerschrocken, robust, neugierig und gut gelaunt. Dass ein 14 Wochen alter Welpe so furchtlos auf einen fremden Hund reagiert, hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich glaube, dass hat selbst meine alte Zimtzicke beeindruckt :D

*Kathi*
30.12.2009, 00:24
ausgesucht habe ich mir schon ca 3 Kangals:D aber es wird eine kleinere Hündin werden. Das klappt mit meinem dicken erfahrungsgemäß am besten. Da er nicht nur ne große KLappe hat sondern auch noch ne "Schissbux" is, sind ihm große Hunde eher Angsteinflößend... Das kann schonmal 6 Monate dauern bis er die akzeptiert hat... aber vielleicht finde ich ja noch nen kleinen HSH-Mix:D

Pia, da hätte ich was für dich, bei uns in einem Tierheim hat es derzeit Maremmen-Welpen, die Herdenschutzhundeerfahrene Menschen suchen. Wie wär's? :p

Sabiba
03.02.2010, 16:12
Hallo ihr Lieben!
Ich wollte einen kurzen Erfahrungsbericht geben: Wir sind inzwischen ein paar mal mit unserem neuen Nachbarn stundenlang spazieren gegangen - nur die Madame, der Jacki und ich. Das funktioniert sehr gut! Madame ignoriert die Kleine weitgehend und macht "ihr Ding" - der Welpe (inzwischen fast Junghund) hingegen orientiert sich an der Alten und bleibt so auch ohne Leine in unserer Nähe. Er hat inzwischen einen Heidenrespekt vor ihr, nachdem er mal "Prügel" bekommen hat (er ging an Madames Futternapf :sn: ) - nicht schlimm, aber immerhin ein kleiner Kratzer auf der Schnauze. Wie Jackis aber so sind, hat ihn das überhaupt nicht entmutigt, weiter um Madames Gunst zu werben.
Wir werden unsere Spaziergänge fortsetzen und wenn auch sicher keine große Liebe entsteht (Madame ist eisern in ihrer Ignoranz), so doch eine tolerante Nachbarschaft.
Aber, das muss ich wiederholt sagen: Ein Jack Russel Terrier ist absolut kein Hund für Stubenhocker. Selbst nach stundenlangen Tiefschnee-Spaziergängen, wo meine gut trainierte Madame an ihre Grenzen kommt (ich auch *hüstel*), hüpft der Hund wie ein Gummiball gut gelaunt durch die Gegend und wirkt noch gänzlich frisch. Ich würde wahnsinnig werden mit so einem Energiebündel :p ...