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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe!!!! Eine Walsnuß grosse Beule unter der rechten Brustseite.



mimimusfrauchen
11.11.2009, 00:40
:0(
Hallo
wir haben heute festgestellt das unsere Katze eine Walsnuß grosse Beule unter der rechten Brustseite hat(kurz davor wo ihr Rechtervorderlauf beginnt):eek:.
Diese ist Fest und läst sich ganz wenig hin und her schieben.
Der Katze geht es Gut, Frist, Spielt u.s.w.
Wenn man sie dort berührt hat sie keine Schmerzen.
Wir haben sonst keine anderen gefunden.
Was könnte das sein?:confused::confused:
Die Katze ist 3,5 Jahre alt und wurde vor 3 Jahren geimpft.
Einen Doc Termin haben wir am Donnerstag, habe aber jetzt Angst.:0(:0(:0(

Danke

Leni
11.11.2009, 01:31
Der Tierarzt wird vermutlich eine Biopsie machen, das entnommene Gewebe wird untersucht. Wenn ihr Glück habt, ist es eine einfache Fettgeschwulst die an und für sich harmlos ist und nur entfernt wird, wenn sie das Tier behindert.

Unser Janto hat eine solche Geschwulst auf dem Rücken und kann damit hervorragend leben!

Liebe Grüße
Leni

Tigerentchen
11.11.2009, 08:58
Von Biopsien halte ich nach eigener tödlicher Katzenerfahrung leider nichts...denn wird in bösartiges Gewebe geschnitten, explodieren die Tumorzellen und es ist fast unmöglich, sie noch irgendwie zu stoppen. Klar kann durch eine Biopsie bei gutartigem Gewebe eine OP vermieden werden, aber ich persönlich werde keine Biopsie mehr durchführen lassen. Weder an mir, noch an meinen Katzen.

Mimimusfrauchen, mach Dich erstmal nicht verrückt (ich weiß, leichter gesagt als getan - ich hab selber eine Knubbelphobie, seitdem mein Bienchen am 23.02.2006 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert bekommen hat). So eine Beule kann viele Ursachen haben, warte erstmal ab, was der TA spricht.

mimimusfrauchen
11.11.2009, 14:15
Hallo,
Danke für Eure Info.
Versuche mich nicht verückt zu machen... ist aber noch so lang bis zum TA.
Ich selber bin auch zur Zeit mit einer Angina krank und kann nicht mit.

Vor 6 Jahren habe ich 2 Katzen in 6 Monate verloren, welche ich 16 Jahre hatte.
Meine Mietze(heist so) ist nicht geplant zu uns gekommen, denn wir wollten keine Katze mehr weil das mit den anderen beiden so schlimm war.
Eine Bekannt der ich bein PC geholfen habe, kennt im Altersheim eine Freundin die eine kleine Katze aufgenommen hatte. Dieser kleiner Racker wurde mit ca. 5-6 Monaten einfach auf dem Wagen geworfen. Ihr Sohn war gerade die Strasse am fegen. Er hatte schon 3 Katzen deswegen kam die Mietze zur Mutter. Ich habe mich überreden lassen sich mal die kl. Katze an zu sehen.... wie Frauen das so sagen "Nur mal Ansehen"!!

Kaum im Zimmer kam ein kleiner schwarzer Kneul mit einer Spielmaus auf mich zu und es war geschehen. Liebe auf den ersten Bilck!. Die kl. Schwarze-Maus habe ich dann mitgenommen, 2 Tage später musste sie schon Notoperiert werden. Es wollte sie keiner haben, weil man dachte sie bekommt Babys, dass war uns aber Egal. Leider war sie nicht trächtig sondern hatte eine schlimme Gebärmutterentzündung.

Tigerentchen
11.11.2009, 15:20
Gute Besserung erstmal an Dich! Und Kopf hoch...schau, selbst wenn es nichts Gutes ist, ist nicht Hopfen und Malz verloren.

Ich versuche Dir mal in Kurzform die Geschichte meiner Dicken als Mutmacher zu erzählen: Bei Bienchen entdecke ich am 22.02.2006 einen Knubbel. Am nächsten Tag lag sie schon unter Messer und die Diagnose Lymphdrüsenkrebs kam schnell aus dem Labor. Für mich brach eine Welt zusammen, denn egal welchen Arzt, Professor oder Spezialisten wir kontaktierten, überall kam die gleiche Prognose heraus - Bienchens Lebenserwartung lag bei 2-3 Monaten, mit Chemo bei 10-12. Heute haben wir den 11.11.2009. Das alles ist also über 3 Jahre her und Bienchens akutelles Laborergebnis kam letzte Woche. Nach über 3 1/2 Jahren Therapie sind keine Tumorzellen im Körper mehr nachweisbar. Bienchen ist derzeitiger Stand geheilt, wird aber weiterhin unter Kontrolle und leichten Medikamenten bleiben.

Seit Bienchens Diagnose habe ich damals eine panische Angst vor Knubbeln, die gleichzeitig Krebs bedeuten könnten. Bei jeder Gewebeveränderung renne ich zum Arzt und lasse es untersuchen, aber bisher war alles dazwischen harmlos bzw. meine Mia hat beispielsweise einen gutartigen Tumor unterhalb vom Kiefer, den wir mit Medikamente auch gestoppt haben.

Was ich damit sagen will ist einfach, dass sowas nicht immer Schlimmes sein muß - und wenn doch, es Mittel und Wege gibt....vielleicht nicht immer im Bereich der Schulmedizin, aber meine Dicke hat bewiesen, dass man nicht vorschnell aufgeben sollte und die Hoffnung nicht verlieren darf.

Wart jetzt erstmal ab, was der Arzt morgen spricht und vielleicht ist sämtliche Panik umsonst. Ich denke, das Deine Mietze bei Dir gelandet ist, war schon irgendwie Schicksal, nachdem Du eigentlich keine Katzen mehr haben wolltest...und das Schicksal meint es doch bestimmt nicht schlecht mit euch oder? Ich habe Bienchen einen Tag nachdem Maja gestorben war, bekommen - Bienchen, Maja, alleine diese Namenverwandheit fand ich ja sowas von bescheuert.....10 Monate später wurde Bienchen krank und ich denke, vermutlich mußten wir zusammenfinden, damit wir gemeinsam Bienchens Leben retten konnten.