PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : merkwürdiges verhalten



der dicke hund
29.10.2009, 19:43
ich würde gerne wissen was ihr von der sache haltet.
ein junger mann hat eine waden grosse hündin 2 jahre alt hat sich nun noch einen jungspund geholt. laut seinen angaben ist der hund nun 9 monate alt kastriert.rüde
ich habe den gestern schon mal gesehen, und dachte mir.....na junge wenn du so weitermachst brauchst du gar nicht mehr zu kommen und dein ruf ist ruiniert. der jungspund kommt in eine gruppe hunde, die er vorher genau taxiert hat.......macht den macker und stellt das fell............enny interessiert das wenig sie wollte keinen kontakt und hat das klar gemacht.
an eine andere hündin ist er forsch rangegangen...........die traute sich nicht sich zu wehren.ein anderer rüde hat in abgedrängt, dann wollten sich die herschaften kloppen.
das wurde nur durch das einschreitens des andersn rüden verhindert.
der besitzer des jungspundes sah es nicht für nötig seinen hund rauszuholen.
er ist dann weitergegangen.der jungspund hat sich den keine 3 min später gekloppt mit einem anderen rüden jungspund hat angefangen.
heute wieder jungspund kommt mit gestäubtem fell in eine gruppe.........der hatte sich vorher mit einer ältern hündin in der wolle da habe ich den anfang nicht mitbekommen. das war dann gekärt.........jungspund kam wieder wieder geträubtes fell ein labimädchen hatte einen stock..............trabte damit munter vor sich hin ohne gehabe sie hatte spass.............jungspund wollte den stock wild knurrend ans andere ende gezogen wie blöde fell gesträubt.........labihündin wollte den stock nicht hergeben..........es wurde zu spät eingeschritten...jungspund liess den stock loss und wollte labihündin verprügeln..labi hündin hat ihm dem stinkefinger gezeigt und ihm klar gemacht junge es gibt echt gleich ärger jungspund fing dann an deutlicher zu werden.........das ganze dauerte maximal 2 min.
dann schritt der besitzer des jungspundes ein.........
ich habe dann mit dem besitzer des jungspundes geredet das er doch so ein paar probleme hätte und vielleicht ein wenig aufpassen sollte.....
nö wieso denn der will doch nur spielen und er macht ein wenig den macker.
ich sage du wenn der mit seinem gestäubtem fell stockesteif irgendwo reinkommt ist ärger vorprogramiert.
wieder nö staffs..würden das so machen............die sträuben immer das fell.
na klasse dachte ich.....bis nun habe ich gedacht ich kann die hundesprache ein wenig.
jungspund ist auf ärger aus. der hat sich dann noch mal gekloppt.mit der hündin mit der er wohnt. ist es tatsächlich junghund gehabe? oder sollte man doch aufpassen.........
aber das wäre alles normal.
so das war lang:D:D:D:D:D:D

luna-faye
29.10.2009, 19:55
Nee, also das hat nichts mehr mit Jungspundgehabe zu tun.:sn:

Da müsste der Besitzer umgehend durchgreifen, da sich dieses Verhalten, je häufiger er damit durchkommt, immer mehr manifestiert!:(

Das hat nichts mit der Rasse zu tun! Ob nun Staff oder Chihuahua....... völliger Blödsinn.......Bürste und hochgestellte Rute ist immer eine Bedrohung für die anderen.

Mausefurz
29.10.2009, 20:28
Ach du liebe Güte....! Hatte der besagte "Herr" denn den Hund von Welpe an? Oder hat er ihn vor einiger Zeit erst übernommen (hab ich grad nicht so gerafft).

Normal ist das natürlich nicht - und ich denke auch, dass Du das auch weißt ;) . Der Junghund wird auch etwas unsicher sein (Bürste) und noch nicht so ganz wissen "bin ich Fisch oder Fleisch"...

Aber was soll man da machen? Den Hundehalter zwingen, seinem Hundi "Benimm" beizubringen? Ich würde diesen Hund eine Zeit lang gar nicht mehr mit Hunden spielen (spielen hahaha) lassen, sondern zunächst mal die Rangsache inner-familär klären... Damit der Hund auch lernt, dass "Herrchen" stark genug ist, Hundilein zu beschützen und er sich sicherer fühlt. Erst dann wieder in eine Gruppe mit sicheren Hunden schicken - und selbstverständlich, falls er wieder stänkert, sofort vom Spiel ausschließen. Besser noch wäre, wenn dieser Hund allmählich nur mit jeweils einem HUnd spielt (sorgsam ausgewählte, souveräne, ältere Hunde, die sich nicht ins "Boxhorn" jagen lassen).

Aber wie erwähnt: der Hundehalter muss diese Einsicht erstmal haben...

Stina
29.10.2009, 20:45
Der Junghund wird auch etwas unsicher sein (Bürste) und noch nicht so ganz wissen "bin ich Fisch oder Fleisch"...



wie könnte er das auch wissen wenn er vor der Geschlechtsreife kastriert wurde? :(
ich denke schon dass seine Probleme damit zusammenhängen.

LG, Stina

Mausefurz
29.10.2009, 20:51
:( ja Stina, da haste völlig Recht! :( Armes Hundi. Aber dennoch muss man versuchen, nun etwas gegenzusteuern...

Stina
29.10.2009, 20:52
ja klar

Nina Wolfshund
30.10.2009, 02:00
Hallo! Immer schwierig, das aus der Ferne zu beurteilen, ohne den Hund und die Anderen zu kennen.
Deswegen sprech ich nur von meinen Erfahrungen. Grundsätzlich würde ich auch sagen. das ist aber ein böser Hund und der bringt Unruhe ins "Rudel" (was ja kein Echtes ist).
Es hört sich wild an, es hört sich evtl gefährlich an...bis ich an Manche meiner (Kunden)Hunde denke. Solche gibt's und ich meine, die gehören dazu und sind genauso wichtig für die Gruppe wie die "Angepassten"- solange es nicht eskaliert!(wohlgemerkt!)
Solange (psychisch und rudelmäßig integrierte)gesunde Hunde dabei sind, werden sie gut mit solchen Hunden zurecht kommen, denn Hunde, die derart unsicher auftreten, sind nicht selten oder abnormal, denke ich.
Ich habe grad selber solch eine Hündin. Sie ist groß, sie ist unsicher und sie will die Welt erobern...allerdings ohne Gewalt. Wenn sie einen Hund mit Stock im Maul sieht, sucht sie Anschluß, indem sie hinrennt und versucht, ihm den Stock abzujagen (will mit ihm spielen und darüber Kontakt bekommen) und wenn sie einen anderen großen Hund sieht, der stocksteif da steht, ist sie total durcheinander und versucht, ihn zu imitieren und stellt sich genauso stocksteif hin....hält aber nicht lange durch, wackelt dann rum, schnuppert am Boden usw....will ausweichen.
Es gibt unsichere Hunde, die natürlich das durch eine Bürste zeigen, dadurch versuchen sie, Größe vorzutäuschen, was ja nicht schlimm ist. Wenn sie dann auf souveräne, gesunde Hunde treffen, seh ich kein Problem, denn das klärt sich von selbst und ohne Keilerei- erst wenn ebenso unsichere, eventuell noch schlimmere Kandidaten dabei sind, wird es zur Keilerei kommen.
Trifft ein souveräner, in sich ruhender Hund (egal ob Rüde oder Hündin) auf meine bürstige, aber vorsichtige Hündin, ist es kein Problem. Erst beim Wahnsinns-Hund kommt es zu Komplikationen und meine Hündin wird angegriffen, was schade für sie und ihre Entwicklung ist. Deswegen lass ich nicht jeden X-beliebigen Hund zu Meinen. Denn die meisten Hunde sind "Manns" genug, sich nicht von ihr beeindrucken zu lassen, sondern zeigen ihr behutsam, daß sie keine Unsicherheit zu haben braucht.
M;eine Meinung. Alles Gute

Lenox
30.10.2009, 09:59
Ich habe den Eindruck, die Situation hat mit "allem" ein bißchen zu tun.
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat der junge Mann den Rüden noch nicht lange - hat ihn als Junghund übernommen.
Da muss die Rangfolge wahrscheinlich erst geklärt werden und erzogen werden, was jedoch ein Interesse des Besitzers voraussetzt. Wenn der es allerdingt gar nicht so schlecht findet, einen "Raufbold" zu haben und Reden von sich zu machen, dann gibt es wenig Hoffnung (für die anderen Hundehalter ;). Kenne so jemanden bei uns auch - der findet es toll und amüsiert sich sogar, wenn sich andere über seinen Hund aufregen.
Die "Bürste" kann auch ein Zeichen für Unsicherheit sein - was in diesem Alter nicht ungewöhnlich ist. Schließlich ist es das Alter, wo die Hundis - wie junge Menschen auch - ihre Identität suchen.
Das "aufgedrehte" Verhalten des Rüden hat auch etwas mit seinem Alter zu tun. Wenn Hunde älter werden, werden sie gewöhnlich auch ruhiger.

Was mich betrifft, so gehe ich solchen Leuten und ihren Hunden aus dem Weg - wo möglich.
LG
Lenox