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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Hund kann nicht alleine sein



easy123
10.09.2009, 09:09
Hallo,
hoffentlich kann mir hier einer helfen und mir nützliche Tipps geben.
Meine 2 Jahre alte Jack Russel Hündin kann nicht alleine bleiben. Sobald ich sie zu Hause alleine lasse oder im Reitstall kurz in ihre Hundebox setze jault sie jämmerlich und richtig laut.

Als sie Welpe war haben wir das mit ihr geübt, und es ging auch richtig gut, sodass sie zwei Stunden ohne Probleme alleine sein konnte. Seit sie aber meine Mutter als "Tageshund" hatte und sie nie mehr alleine gelassen hat, ja sogar neben ihrem Hundekorb saß und gelesen hat, wenn wir nur zehn Minuten weg waren nur, dass sie nicht jault, jault sie jedes Mal sobald wir weg sind.

Seit wir jetzt alleine wohnen, übe ich fast jeden Tag wieder mit ihr und zwar so wie am Anfang, erst ein paar Minuten alleine in einem Raum lassen, dann wieder kommen, dann draußen im Garten anbinden und wieder einige Minuten wegbleiben und wieder kommen. Da dies aber ein Jack Russel ist, sind diese Übungen überhaupt kein Problem für sie, da sie ja immer bewusst weiß ich bin irgendwo in der Nähe. Erst wenn sie länger merkt es kommt keiner geht das gejaule los. Obwohl sie auch sonst, wenn wir da sind genung gefodert wird ( lange Spaziergänge, Tricks und Kunststücke lernen, Agility, Spielen,...)

Wir wissen einfach nicht mehr was wir machen sollen, und haben uns schon überlegt den Hund dann eben weg zu geben, wenn sie es nicht mehr lernt.

Würd mich echt freuen wenn ihr mir ein paar hilfreiche Tipps hättet, denn weg geben möchte ich sie eigentlich nicht, hab mich schon so an sie gewöhnt.

:)

peanutsnorfolks
10.09.2009, 09:38
Den Hund weggeben, weil Ihr einen Fehler gemacht habt?
Ist das nicht ungerecht?

Seit wann übt Ihr denn wieder? was macht Ihr mit dem Hund bevor Ihr geht? Wo ist der Hund und womit kann er sich beschäftigen, wenn Ihr weg seid? Wie läuft das "Verabschiedungsritual" ab?

Wenn es nun gar nicht klappt, mit dem Alleinebleiben, könnte man einen zweiten Hund dazu nehmen, dann hat sich das mit der Jaulerei vermutlich schnell erledigt.

Jutta

easy123
10.09.2009, 09:55
Moment mal. Wir haben keinen Fehler gemacht, wenn dann meine Mutter und das wissen wir auch. Außerdem war das mit ihr nie so abgesprochen. Aber was kann man sonst tun? Wenn es absolut nicht klappt? Und vor allem wenn sie so jämmerlich jault und nicht alleine sein kann, dann wäre das auch das beste für den Hund, denn er leidet ja schließlich dann auch.

Wir üben jetzt schon seit Juni, seit wir eben ausgezogen sind. Bevor wir gehen sagen wir dem Hund er soll in seinen Korb gehen, was er dann auch immer brav wie gelernt macht. Entweder ist dann der Hund in seinem Korb in der Wohnung, wo er sich aber auch natürlich trotzdem frei bewegen kann oder wir binden ihn mit einer langen im Garten an, sodass er ihn fast komplett erkunden gehen kann. Beschäftigung ist meiner Meinung auch genügend geboten, denn er hat immer Bälle,Kauknochen, Kauseile, und sogar ein selbstgebaute Intelligenzspiel,wobei er versuchen muss an die Leckerlis, welche versteckt sind zu kommen.
Wenn wir die Wohnung verlassen, wie gesagt schicken wir ihn in seinen Korb und gehen dann mit Schlüssel aus der Wohnung. Hmm, hab auch schon gelesen, dass die sich das mit dem Schlüsselklappern merken, und man das öfters machen sollte?

Und die Idee mit dem zweiten Hund war auch schon im Gespräch, nur da haben wir die Angst, dass dieser sich das Jaulen dann von dem anderen abschaut und dann beide anfangen zu Jaulen. Und deshalb wir vorerst mal zu dem Entschluss kamen keinen zweiten Hund zu kaufen.

Stina
10.09.2009, 10:07
hallo easy,

bitte leint den Hund nie wieder wenn ihr nicht daheim seid mit einer normalen langen Leine im Garten an :eek: Er kann sich damit sehr schwer verletzen, schlimmstenfalls strangulieren.
Diese Anbindehaltung ist verboten!
anleinen wenn niemand daheim ist geht nur mit einer Laufvorrichtung.

easy123
10.09.2009, 10:19
Nein, das wurde vielleicht falsch verstanden oder auch falsch geschrieben. Wir haben eine Leine mit Laufvorrichtung, bzw. die sich automatisch ein und auszieht. Die ist extra geeignet für draußen.

Stina
10.09.2009, 10:24
so wie hier unten auf dem Bild?
Im Boden verankert geht nicht. Muss oben an einem Laufseil angebracht sein.

http://www.main-tauber-kreis.de/media/custom/266_1411_1.PDF

peanutsnorfolks
10.09.2009, 11:08
Wie lange soll der Hund denn alleine bleiben?
Und wie lange geht Ihr beim Üben weg?

easy123
10.09.2009, 12:06
also erstens ja es laufen oben seile lang auf der eine art spule lang läuft und die mit läuft. und zweitens meine freundin hat eine leine draußen bei ihrem hunden ohnen laufrichtung und das schon seit fünf jahren und es ist noch nie etwas passiert.

easy123
10.09.2009, 12:07
na sie sollte schon zwei bis drei stunden alleine bleiben. und beim üben war es bis jetzt nur ne viertel stunde und nicht mal das hat geholfen, da hat sie immer wieder gejault.

easy123
10.09.2009, 12:11
und zum Thema draußen halten laufvorrichtung. die laufleine ist nur bei meinen Eltern angebracht.hier in der Mietwohnung geht das leider nicht, und deshalb haben wir jetzt alles soweit eingezäunt, sodass sie wenn wir da sind alleine ohne Leine im Garten laufen kann. Ansonsten ist sie meistens im Haus.

Sabiba
10.09.2009, 17:06
Ich würde spontan sagen: kein zweiter Hund. Die Gefahr ist zu groß, dass der Zweithund sich das Jaulen abschaut. Allerdings sind Jack Russels schon besondere Hunde - intelligent und eigenwillig; wfür andere Rassen gilt, taugt für Jackies nicht unbedingt auch. Hat Eure Hündin einen vierbeinigen Freund, den man mal zur Probe (am besten mehrere Tage) bei ihr lassen könnte und Ihr geht immer mal wieder für ein Stündchen weg?
Ansonsten denke ich, Ihr müsst einfach mehr Geduld haben beim Training. Du schreibst ja, dass Deine Hündin genau durchschaut, ob das Alleinelassen nun eine Trockenübung ist oder der Ernstfall. Vom Ablauf her machst Du, soweit ich das sehen kann, keine Fehler. Übe öfter und unter wechselnden Bedingungen (Reitstall, zuhause, Auto etc.). Geh wirklich weg (am besten außer Hörweite, damit Du das Jaulen nicht hörst) und komm nach 15 Minuten ohne besonderes Trara wieder, als sei nichts geschehen. Sie wird es schon lernen, keine Bange. Ist eben schlau, das Tier.

easy123
10.09.2009, 18:27
Ich würde spontan sagen: kein zweiter Hund. Die Gefahr ist zu groß, dass der Zweithund sich das Jaulen abschaut. Allerdings sind Jack Russels schon besondere Hunde - intelligent und eigenwillig; wfür andere Rassen gilt, taugt für Jackies nicht unbedingt auch. Hat Eure Hündin einen vierbeinigen Freund, den man mal zur Probe (am besten mehrere Tage) bei ihr lassen könnte und Ihr geht immer mal wieder für ein Stündchen weg?
Ansonsten denke ich, Ihr müsst einfach mehr Geduld haben beim Training. Du schreibst ja, dass Deine Hündin genau durchschaut, ob das Alleinelassen nun eine Trockenübung ist oder der Ernstfall. Vom Ablauf her machst Du, soweit ich das sehen kann, keine Fehler. Übe öfter und unter wechselnden Bedingungen (Reitstall, zuhause, Auto etc.). Geh wirklich weg (am besten außer Hörweite, damit Du das Jaulen nicht hörst) und komm nach 15 Minuten ohne besonderes Trara wieder, als sei nichts geschehen. Sie wird es schon lernen, keine Bange. Ist eben schlau, das Tier.
danke Sabiba, du bist die erste hier die mir wirklich "weiterhelfen" kann, bzw. mir Mut machst. Das mit dem anderen werde ich vielleicht mal ausprobieren. Auf jeden Fall großes Lob an dich du bist die Einzige die auch weiß wie Jackys ticken und nicht nur sinnlose Kommentare schreibst.

Stina
10.09.2009, 19:16
meine freundin hat eine leine draußen bei ihrem hunden ohnen laufrichtung und das schon seit fünf jahren und es ist noch nie etwas passiert.

glück gehabt bisher. Nochdazu wo es wohl mehrerem Hunden sind ...
manche nehmen Drogen und leben auch noch :rolleyes:

NinaV
10.09.2009, 19:18
danke Sabiba, du bist die erste hier die mir wirklich "weiterhelfen" kann, bzw. mir Mut machst. Das mit dem anderen werde ich vielleicht mal ausprobieren. Auf jeden Fall großes Lob an dich du bist die Einzige die auch weiß wie Jackys ticken und nicht nur sinnlose Kommentare schreibst.

Dann viel Spaß beim Festigen des Verhaltens mittels variabler Verstärkung. ;)

Sabiba
10.09.2009, 19:31
danke Sabiba, du bist die erste hier die mir wirklich "weiterhelfen" kann, bzw. mir Mut machst. Das mit dem anderen werde ich vielleicht mal ausprobieren. Auf jeden Fall großes Lob an dich du bist die Einzige die auch weiß wie Jackys ticken und nicht nur sinnlose Kommentare schreibst.


Na na na - es gibt hier viele sehr nette Foris... :sn:

Mobby
10.09.2009, 19:43
neeee, bloß nicht stur ne 1/4 stunde weg gehn und dann wieder kommen. Der Hund jault die ganze Zeit, Du kommst heim während er jault, der Hund denkt, oh, super, hab ich sie wieder angelockt.....damit verstärkt man so ein Verhalten nur noch.

Man muss wieder zurück sein BEVOR der Hund jault, nur dann kann er die richtige Verknüpfung zwischen "ich bin ruhig also werd ich belohnt" herstellen. Kommst Du zurück wenn er schon jault, ist Dein heimkommen seine Belohnung für sein Jaulen. Du beachtest ihn, sprich, kommst wieder heim, also hat er erreicht was er wollte.

Es mag Hunde geben, bei denen das mit dem "gehen und der lernt das schon" klappt, aber Dein Jacky gehört da wohl eher net dazu.

Ab welchem Zeitpunkt jault er denn? Genau eine 1/4 Stunde? Oder schwankt das immer? Wo lasst ihr ihn allein? Auch mal im Auto? Vielleicht hat der Hund auch zuviel Platz wenn er allein ist? Habt ihr schon mal versucht ihn nur in einem Zimmer oder Flur zu lassen?
Wie belohnt ihr ihn wenn er ruhig ist wenn ihr reinkommt? Oder besser, was macht ihr wenn er jault beim heim kommen?

easy123
11.09.2009, 10:58
Erst ist er ca. fünf Minuten still, hört ob wir wieder kommen und fängt dann an zu jaulen. naja und das mit der viertel stunde stimmt nicht genau, ich warte dann schon meistens vor dem Haus bis sie aufgehört hat und geh dann rein und belohn ihn mit leckerlis. Aber ich glaube das warten nach dem Jaulen und dann reingehen ist zu kurz, da versteht sie nicht dass wenn sie still ist erst dann jemand kommt. Im Auto lassen wir sie öfter alleine auch schon von Welpe an. Da klappt das aber ohne Probleme zumindest eine gute Stunde. Und das mit dem zuviel Platz haben wir auch schon probiert aber das hilft nichts. Egal wie viel oder wenig Platz sie hat, sie jault. Und wenn sie jault wenn wir heim kommen dann ignorieren wir sie meistens und schicken sie in Ihre Box.

Mobby
11.09.2009, 11:59
wie verhält sie sich wenn ihr sie in ein Zimmer bringt und ihr in ein andere Zimmergeht? Bleibt sie dort ruhig oder macht auch Theater?

peanutsnorfolks
11.09.2009, 12:08
Das Belohnen beim Zurückkommen ist verkehrt.
Ignoriert den Hund, wenn Ihr heim kommt. Und erst nach ein paar Minuten wird er begrüßt.
Verstehst du den Grund?
Der Hund soll nicht in der Erwartungshaltung dasitzen, dass irgendwas Tolles passiert, wenn jemand kommt.
Euer Kommen muss für den Hund uninteressant sein, damit er nicht darauf wartet und es sozusagen herbei heult.

Jutta

Mobby
11.09.2009, 21:28
Muss Jutte da zustimmen, machen wir auch so. Hab da gar nicht dran gedacht....:?:

Wir kommen heim, und klar, erst mal die Kinder rein, ausziehen, Schuhe aus, nach oben schicken. Dann erst haben wir Zeit für Mobby. Haben also unbewusst alles richtig gemacht....:D

sommerfreund
15.09.2009, 13:59
Hallo Easy,
ich kann euch nachfühlen.. wir hatten im Juli 2008 einen 8-monatigen Hund genommen, der zerlegte uns die Wohnung, lief davon.. konnte nicht alleine bleiben. Obwohl es in den ersten 2 Wochen kurze Zeit klappte. Am Hundeplatz gab man mir den Tipp, den Hund an eine Hundebox zu gewöhnen. Er jaulte beim Weggehen... schrecklich. Ich habe mich dann mit Bachblüten beschäftigt... und eine Mischung anfertigen lassen. Es hat zwar gedauert... aber er hat es geschafft!!!
Schau dir mal diese Seite an: http://www.doc-nature.com/repertorium/repertorium-tiere-an.php3
viel Glück! Astrid

Sabiba
15.09.2009, 16:03
[Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr stark mit mir zu tun hat, ob meine Madame unruhig ist oder nicht, wenn ich sie alleine lasse. Bin ich entspannt und halte es für völlig selbstverständlich, dass ich mal eben ohne sie irgendwas mache, ist auch sie entspannt - bin ich gestresst, hektisch oder beunruhigt, ist auch sie nervös, läuft mir hinterher und will mich ungern gehen lassen.
Je ausgeglichener man mit der Situation umgeht - beim Weggehen und beim Wiederkommen - , desto souveräner wird der Hund die Wartezeit aushalten. Also kein Trara, keine Beschwichtigungen, kein langes Reden, Schimpfen und auch keine Leckerlis (weder vorher noch nachher). Ich benützte lediglich eine immer gleiche Redewendung beim Weggehen ("bleib - ich muss einkaufen"). Madame guckt dann traurig, aber das war es auch. Natürlich freut sie sich ungemein, wenn ich wiederkomme - aber auch hier unterlasse ich alles, was die Aufregung steigert. Ich begrüße sie kurz, mehr nicht. Die Situation des Alleine-Lassens und Wiederkommens muss völlig NORMAL und alltäglich sein- für den Hund wie den Menschen. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es eine besondere Pädagogik braucht, um den Hund das Alleine-Sein beizubringen. Man darf sich nur nicht unter Druck setzen lassen durch das Jaulen, sondern quasi emotionslos (also weder positiv noch negativ) damit umgehen. Ich denke, in der Natur wird eine Hundemama, die ein paar Mäuse fangen muss und deshalb die Welpen verlässt, auch nichts anderes machen. Allerdings sollte die Zeitfreqzuenz der Abwesenheit natürlich behutsam gesteigert werden - und generell nicht zu lang sein.

easy123
16.09.2009, 15:03
wie verhält sie sich wenn ihr sie in ein Zimmer bringt und ihr in ein andere Zimmergeht? Bleibt sie dort ruhig oder macht auch Theater?
nein eben nicht der bleibt dort ganz normal in seinem korb und schläft, solange er weiß wir sind ja da.

Tatze35
16.09.2009, 23:08
Einfach Trainieren :D jacke anziehen Schlüssel nehmen sobald der /die kleine aufgeregt wird sich hinsetzen und nicht beachten. Immer und immer wieder, die Haustür aufmachen, wieder zu . Einen Zweithund würde ich auch nicht empfehlen denn es kann passieren das der zweie mitbellt oder das es deine einfach nicht interessiert ob da ein zweiter Hund ist:D und trozdem das Theater macht. Was ich und meine Hündin gemacht habe kann ich Dir per PN erzählen

NinaV
17.09.2009, 08:39
Hallo Tatze,

erzähl das doch lieber hier, dann haben alle interessierten Ratsuchenden was davon. :)

LG
Nina

Stina
17.09.2009, 10:55
hallo Tatze,

ich möchts auch gern wissen

oder was ist daran so geheimnisvoll dass mans nur per PN mitteilen kann?
Schliesslich sollten doch alle von Erziehungstipps profitieren können.

LG, Stina

Tatze35
17.09.2009, 13:52
Ganz ehrlich, ich wollte ein ruhiges Forum hier besuchen und ich habe mich durchgelesen. Es gibt Möglichkeiten den Hund das bellen abzugewöhnen bei uns hat es geholfen innerhalb von 1 woche. Meine Nachbarn haben es mir gedankt

Stina
17.09.2009, 13:56
aus deiner ausweichenden Antwort schliesse ich: es war ein Sprühhalsband.

ich würde dich bitten sowas nicht weiterzuempfehlen.

Tatze35
17.09.2009, 14:02
uns hat es geholfen.

easy123
17.09.2009, 17:00
Einfach Trainieren :D jacke anziehen Schlüssel nehmen sobald der /die kleine aufgeregt wird sich hinsetzen und nicht beachten. Immer und immer wieder, die Haustür aufmachen, wieder zu . Einen Zweithund würde ich auch nicht empfehlen denn es kann passieren das der zweie mitbellt oder das es deine einfach nicht interessiert ob da ein zweiter Hund ist:D und trozdem das Theater macht. Was ich und meine Hündin gemacht habe kann ich Dir per PN erzählen
ja bitte würde mich gerne interessieren

pc.lieschen
17.09.2009, 19:39
uns hat es geholfen.

das Sprühhalsband hat aber absolut nix mit erziehung zu tun :0(

bitte Leute habt geduld und übt mit euren Hunden und greift nicht auf so Schwachsinnige Halsbänder zurück. :-(0)

Und wenn ihr keine Zeit zum üben haben, dann ist der Hund nicht das richtige Haustier für euch, da würde ich mal drüber nachdenken:?:

Mausefurz
17.09.2009, 19:52
Das Üben an sich ist ja schonmal ganz gut (erst ein paar Minuten, dann langsam steigern - und das über mehrere Wochen/Monate). Wo Euer Fehler liegt kann ich Dir sagen, liebe easy123: während der Phase des Einübens DARF der Hund NIE länger allein gelassen werden, als es sein momentaner Trainingszustand erlaubt (also seid ihr bei 5 Minuten jaulfrei angelangt dürft Ihr sie nicht plötzlich 2 Stunden allein lassen)... Denn sonst fang Ihr wieder bei NULL an!

Und Tatze35: ... dann war es sicherlich etwas was mit Starkzwang zusammenhängt (eines von den fiesen Halsbändern...). - Da sage ich doch lieber !Köpfchen statt Knöpfchen! - Denn wenn der Hund nur noch nicht mehr bellt, weil er Angst hat besprüht oder elektrogeschockt zu werden... - nee, dann soll sie ihren Hund lieber in ein anderes zu Hause vermitteln... - da kann ich nur sagen: hoffentlich hast Du nicht mal vor irgendwas Angst, schreist vor Schreck auf und bekommst jedes Mal dafür eins von Deinem Freund oder wem auch immer auf die Fre.... - dann weißt Du wie das ist.

Tatze35
17.09.2009, 20:41
Ich finde es etwas befremdlich von Euch über Menschen und Ihre Tiere zu urteilen ohne sie zu kennen.Woher wisst ihr das mein Hund Angst hatte?

Klar lieber ins Tierheim abschieben als das der Hunde zwei dreimal lernt was er nicht machen soll. Wir haben das Halsband vor 5 Jahren bekommen, sie hat dreimal einen Sprühstoss abbekommen. Seitdem ist Ruhe. Ich habe das Halsband nicht gekauft um es mir sooo einfach zu machen sondern weil ich keine andere Lösung hatte. Lebenssituationen ändern sich und manchmal schneller als man denkt.

Meinen Hund hat es nicht geschadet, heute bleibt sie 6 std. alleine ohne zu bellen und jaulen.

Das sind MEINE Erfahrungen und nur diese kann ich beurteilen

Mobby
17.09.2009, 21:51
stell Dir vor Tatze, mein Mobby bleibt auch bis 6 stunden oder länger allein ohne Theater, und das OHNE Sprühalsband.......

Ich denke mit Geduld kann man einem Hund alles beibringen, es liegt schliesslich NICHT am Hund das er es nicht versteht, sondern am Besitzer, das er nicht in der Lage ist es dem Hund klar verständlich beizubringen. Der Hund verhält sich ja nicht absichtlich so böse um den Mensch zu ärgern sondern weil es ihm falsch beigebracht wurde.

Mein Opa hatte nen Sprichwort: Was Du nicht willst das man Dir tut, das füg auch keinem andern zu.

Das kann man auch auf die Mensch-Tier-Beziehung übertragen. Stell Dir vor, ein Mensch, dessen Sprache Du nicht verstehst versucht Dir etwas beizubringen, und Du verstehst einfach nicht was er von Dir will. Dann packt er den Wasserschlauch aus und sprüht Dir immer ins Gesicht wenn Du Dich falsch verhälst. Du kapierst irgendwann was er will, und verhälst Dich wie er will. Aber nicht weil es Dir Spaß macht mit ihm als Team zu agieren sondern aus Angst vor ihm.....:mad:

Und vor allem, wenn man einen sensiblen Hund hat kann der Schuß im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los gehen. Ich möchte keinen Hund der sich beim geringsten Zischgeräusch unterm Tisch versteckt, zB Sprudelflasche, Sicomatik, Luftpumpe und vieles mehr.....
Auch kann es sein, das der Hund die Strafe mit was ganz anderem verknüpft, Lernerfolg gleich null, dafür noch ein Problem mehr.

Ich frag mich nur wie ich meine Kinder ohne solche Hilfsmittel erziehen kann? :?:

Tatze35
17.09.2009, 22:07
Meine passt trotzdem auf und bellt auch mal ohne sich irgendwo zu verkriechen:D.

Wie geschrieben, sie hat zwei bis drei Sprühstöße abbekommen und ist nicht perm. mit dem Ding über Jahre gelaufen. Durch andere Lebensumstände musste mein Hund leider schnell erlernen alleine zu bleiben, da konnte mein Jahresurlaub auch nicht helfen.

Bei uns hat es funktioniert, wie es bei anderen ins ngative umgeschlagen ist kann ich nicht beurteilen denn ich kenne niemanden persönlich mit ngativen Erfahrungen.(von Erzählungen sind es viele persönlich kenne ich keinen)

Mobby
17.09.2009, 22:29
Dann hast entweder glück oder nen wahnsinnig intelligenten Hund der das auch ohne geschafft hätte.......

Deswegen ist es so wichtig alle möglichen Situationen von anfang an zu trainieren, wenn es schnell gehen soll ist der Mensch ungeduldig, und das überträgt sich auch auf den Hund.

Tatze35
17.09.2009, 22:39
Da mahst Du Recht haben für uns war es die Rettung

Suzanne
17.09.2009, 23:18
Das kann man auch auf die Mensch-Tier-Beziehung übertragen. Stell Dir vor, ein Mensch, dessen Sprache Du nicht verstehst versucht Dir etwas beizubringen, und Du verstehst einfach nicht was er von Dir will. Dann packt er den Wasserschlauch aus und sprüht Dir immer ins Gesicht wenn Du Dich falsch verhälst. Du kapierst irgendwann was er will, und verhälst Dich wie er will. Aber nicht weil es Dir Spaß macht mit ihm als Team zu agieren sondern aus Angst vor ihm.....:mad:


Das habe ich mir bewußt so rauskopiert - aber so verallgemeinern kann man das nicht.

Ich habe eine solche Aktion erlebt, live gesehen, auch an meinem Hund (einmal) Es ging nicht um Alleine-sein/Bellen, sondern um einen Rückruf. Es ist Jahre her, ich hatte keine Ahnung.

Heute bin ich der Auffassung, solche "Hilfsmittel" sind nicht generell für alle als Hilfe zu sehen, verteufel sich aber auch nicht.

Dennoch sage ich, daß der o.g. Text nicht ganz in der Form umsetzbar ist. Nämlich, daß der Hund nicht versteht, was man will und einfach ins Gesicht gesprüht wird...... In der Demonstration (ich benutze bewußt dieses Wort) ging es sehr wohl darum, daß der Hund verstand, was man wollte - schließlich kannte er den "Befehl" - aber es schlichtweg ignorierte. Das ist ein Unterschied. Das er nicht noch den Stinkefinger gezeigt hat....... arrogante Ignoranz so nach dem Motto "du kannst mich mal". Natürlich kann man auch monatelang mit einer Schleppleine trainieren. Aber man trifft auch auf Hunde, die alles andere als blöd sind und dann im Freilauf tatsächlich den Finger heben.

Und selbstverständlich kann bei einem sensiblem Hund der Schuß nach hinten losgehen, aber es gibt nicht nur sensible Hunde, es gibt auch die "anderen". Und die kann man monatelang mit Wattebällchen bewerfen oder sich jahrelang über einer "normalen-hunde-mensch-beziehung den Kopf zerbrechen.

Ich bin kein Befürworter solcher Hilfsmaßnahmen, den Eindruck möchte ich nicht erwecken. Ich persönlich finde diese Entsetzensrufe "wie kann man nur" manchmal nicht immer angemessen. Mit einem Sprühhalsband wird kein körperlicher Schaden zugefügt - da gibt es schlimmeres.

Wer mit duziduzi Methoden immer Erfolg hat, dem sei es gegönnt, keine Frage :bl:

Ich habe meinem Hund schon ab und an die Leine hinterhergeworfen oder ihn geholt, wenn er der Auffassung war, mein "hier" kann ignoriert werden. Ist letztlich auch nichts anderes, wie Zwang. Auch das Kommando down kennt er, er kennt es ganz sicher. Warum muß es in manchen Situationen etwas lauter und deutlicher erwähnt werden, daß Monsieur es auch befolgt? Ist auch ein "Zwang" und kein Flötton mehr

Richtig! eingesetzt halte ich ein Sprayhalsband nicht für eine Katastrophe.

Grüße Susanne

Mobby
17.09.2009, 23:48
klar gibt es so Hunde, aber wie Du geschrieben hast, Du hattest keine Ahnung. Heute würdest es wohl auch nicht mehr nutzen, oder?

Und hier ging es darum einem Hund ganz schnell was anzutrainieren, stur nach den Belangen des Menschen und nicht des Hundes....Tatze schrieb ja, es musste schnell gehen. Und genau da halte ich solche Hilfsmittel für ungeeignet, ich halte sie allgemein für ungeeignet, aber das schrieb ich ja schon.

Der Hund hat in so einem Fall ja keine Chance es anders zu lernen. Oder wie lang hat Du, Tatze, versucht Deinem Hund das alleinsein anzugewöhnen? Leider schreibst Du darüber nichts.....:?:

Suzanne
18.09.2009, 00:08
klar gibt es so Hunde, aber wie Du geschrieben hast, Du hattest keine Ahnung. Heute würdest es wohl auch nicht mehr nutzen, oder?


Das kann ich weder mit Ja noch mit Nein beantworten. Ich schrieb ja - nicht bei jedem Hund, situationsbedingt. Es ist grenzwertig und für mich nicht pauschal zu beantworten. Mein Hund hat keinen Schaden bekommen, der ganz sicher nicht.....

Ob jetzt hier und stur nach Belangen des Menschen :?: Ich nehme (nicht mehr) jeden Beitrag bierernst. Ob und was tatsächlich immer "versucht" wurde, kann ich nicht überall herauslesen oder erahnen. Mir ging es jetzt lediglich darum, daß man nicht alles über einen Kamm "mit pfui, geht gar nicht" scheren kann. Nicht mehr, und nicht weniger.

Das "stur nach Belangen des Menschen oder des Hundes" möchte ich auch noch aufgreifen. Manchmal ist die des Menschen, der Sicherheit des Hundes (nein, nicht hier in dem Falle des Bellens......) schon wichtig. Nämlich dann, wenn die Sicherheit des Hundes nicht gegeben ist - Straße, Autos etc. Ich spreche jetzt da nicht von meinem Hund, ist ist dem TE jetzt gegenüber auch OT (sorry dafür) In manchen Fällen wäre mir da ein auf Sprühstoß-"gelerntes"zufährlässiges-herankommen- eines manchen Hundes lieber, als auf einen nichthörenden, überfahrenen Hund. Ist jetzt ein krasses Beispiel, ich weiß. Ich suchte grad nach einem Beispiel...... nix für ungut

Kein Allweltmittel, nicht bei jedem Hund. Aber wo es nützt und angebracht ist, dosiert eingesetzt, ist es für mich kein Weltuntergang.

Meine persönliche Meinung.

Susanne

Tatze35
18.09.2009, 13:45
Innerhalb von 6 Wochen musste wir uns beide umstellen. Natürlich habe ich 5 Wochen versucht das Sie alleine bleibt aber sie wollte es nicht. Nachdem auch meine Vermieter mir gesagt hatten: entweder der Hund ist ruhig oder ich werde gekündigt, musste was passieren. Okay wir sind trotzdem umgezogen aber damals war es für uns echt die rettung.

Mobby
18.09.2009, 14:09
Um einen Hund zuverlässig abrufen zu können gibt es andere Methoden, die dauern vielleicht etwas länger und sind mit arbeit für den Halter verbunden, das ist eben oft das Problem......
Wenn ein Hund macht was er will und den "Stinkefinger" zeigt, stimmt da mehr nicht in der MEnsch-Hund-Beziehung. Da muss dann nicht nur die spezielle Situation überarbeitet werden, sondern das komplette Verhältniss.

Und ein Hund gehört an der Strasse so oder so an die Leine, es gibt genügend Beispiele wo der Hund jahrelang brav auf dem Gehweg blieb, aber eines Tages eben doch aus heiterem Himmel auf die Strasse rannte.....ich kann meinen Mobby in der Regel immer abrufen, wenn ich beim Gassi gehen aber in die Nähe einer Strasse komme, kommt er an die Leine. Der Teufel ist ein Eichhörnchen, sagt man so schön.....

Ich bleib dabei, ich würde es nicht benutzen. Und ich finde es unveratwortlich das jeder Hinz-und Kunz die Teile benutzen kann und die frei verkäuflich sind und überall als Wundermittel gegen alles angepriesen werden.

Ich stimme Dir natürlich zu, Tatze, das es für Euch eine blöde Situation war, und in so Situationen greift man eben nach jedem Strohhalm. Ich möchte ja auch nicht bestreiten, das die Halsbänder nicht zum Erfolg führen, aber eben nicht in jedem Fall und bei jedem Hund.

easy123
18.09.2009, 15:37
also ich muss Suzanne recht geben. Solche Methoden sind nicht für jedermann was, und sicherlich müssen sie auch gut bedacht eingesetzt werden und vor allem nicht sofort. Aber ganz ehrlich wenn es von jetzt auf gleich gehen muss, dann kann so etwas durchaus sinnvoll sein, da man nun mal nicht die Zeit hat zu üben, oder umzuziehen nur wegen dem Hund. Weil es eben eh schon schwierig genug ist eine Wohnung zu finden wo Hunde erlaubt sind. Und Hundeerziehung ohne hartes Wort oder Leine hinterher geschmissen schön und gut, wenn man aber wie auch Suzanne einen zu klugen Hund hat ( z.B Jack Russell) und die genau wissen was man mit einem Kommando von Ihnen will nur mal versuchen wollen, ob es auch nicht anders geht und sie irgendwann das Kommando haben und machen können was sie wollen, dann muss man eben auch wenn man nicht will. Und das hat meiner Meinung nach überhaupt nichts zu tun mit keine gute Mensch Hund Beziehung. Mein Hund hat mir das noch nie übel genommen. Und bei einem Hund mag das alles noch mit duziduzi gehen aber schon allein Pferden muss man denen zeigen wo es manchmal lang und dass der Mensch der Rudel/Herdenführer ist, sonst hat man irgendwann gar keine Chance mehr, gewisse Autorität zu besitzen und bei Pferden ist das dann schlimmer.
Fakt ist und was ich damit sagen, ein Hund ist ein Rudeltier und muss sich ins Rudel fügen. Und in jedem Rudel gibt es nun mal einen Rudelführer der den Ton angibt und meiner Meinung muss das in dem träglichen Umgang nun mal der Mensch sein, schon allein auch zur eigenen Sicherheit des Hundes.

0401
18.09.2009, 17:42
Und Hundeerziehung ohne hartes Wort oder Leine hinterher geschmissen schön und gut


schon allein Pferden muss man denen zeigen wo es manchmal lang und dass der Mensch der Rudel/Herdenführer

Gerate du mal an den richtigen Hund, und, nein, nix mehr :rolleyes:

Mobby
18.09.2009, 21:27
Und Hundeerziehung ohne hartes Wort oder Leine hinterher geschmissen schön und gut, wenn man aber wie auch Suzanne einen zu klugen Hund hat ( z.B Jack Russell) .....

Ok, mag sein das mein Mischling einfach zu dumm ist um sich aufzulehnen :D

Aber mein Pflegi war ne Jack Russel Hündin, und nein, ich habe ihr nie die Leine hinterher werfen müssen.....

Es ist nicht so, das meiner nicht auch mal "taub" ist, aber ich werf doch keine Leine deswegen :eek:. Dann geh ich hin, lein ihn an und gut ist. Will er ohne Leine, muss er sich das verdienen, ganz einfach. Sprich, anständig an der Leine laufen, Übungen machen usw. Dann darf er wieder los. Und siehe da, es funktioniert. Ohne Gewalt.

Und sag jetzt bloß nicht, das viele Hunde aber wegrennen wenn man sie zurück holen möchte....falls es so sein sollte, dann überleg mal warum.

Suzanne
19.09.2009, 01:16
Um einen Hund zuverlässig abrufen zu können gibt es andere Methoden, die dauern vielleicht etwas länger und sind mit arbeit für den Halter verbunden, das ist eben oft das Problem......
Wenn ein Hund macht was er will und den "Stinkefinger" zeigt, stimmt da mehr nicht in der MEnsch-Hund-Beziehung. Da muss dann nicht nur die spezielle Situation überarbeitet werden, sondern das komplette Verhältniss.


Mag sein - ist Deine Sichtweise und ich akzeptiere sie so. Wenn Dein Hund immer und in jeder Situation 100% abrufbar ist, beglückwünsche ich Dich. Meiner ist es nur zu 98%. Und ich stelle unser Verhältnis nicht in Frage. Ich schrieb auch nicht, daß ein Hund unangeleint an der Straße laufen soll :rolleyes: - ich schrieb, wenn die Sicherheit nicht gegeben ist, und damit meinte ich, daß auch auf einem Feldweg ein Auto oder Trekker oder sonstiges kommen könnte. Mir persönlich ist es wurscht, ob plötzlich ein Trekker auftaucht, oder ich im tiefsten Wald bin - wenn ich ihn rufe, hat er zu kommen. Tut er das nicht, hat es für ihn Konsequenzen. So ist das nunmal, was ich sage, meine ich auch so und setze es auch durch. Ich kann nicht sagen "na hier brauchst nicht zu hören, hier fährt kein Auto".

Natürlich ist es mit Arbeit verbunden, und ich lasse mir nicht nachsagen, ich scheue mich davor. Ganz sicher nicht. Du kennst weder mich noch meinen Hund persönlich, um zu urteilen.

Susanne

Tatze35
20.09.2009, 23:58
Genau keiner kann die Lage oder den Hund des anderen beurteilen.

Leine werfen: Wenn mein Hund früher an einen Grashalm gerochen hat, ich ihn gerufen habe und es auch nach dem 5 Mal ignoriert, dann wurde die Leine knapp über den Boden geworfen,sodass er sich in erinnerung bringt das ich auch noch da bin und sein interesse doch mir gelten sollte.Hingegangen um ihn anzuleinen bin ich nie, denn wenn ich rufe ist mein Ziel das der Hund zu mir kommt und nicht ich zum Hund. Aber das war bei meinen Hund, niemals würde ich da alle Hunde (und Hundehalter) über einen Kamm scheren, wenn andere es anders machen okay.

Suzanne
21.09.2009, 12:15
dann wurde die Leine knapp über den Boden geworfen,sodass er sich in erinnerung bringt das ich auch noch da bin und sein interesse doch mir gelten sollte.

So habe ich auch reagiert, und ebenso aus dem Grund. Es hat auch seine Wirkung nicht verfehlt - huch, ich komme ja schon.

Ich will auch nicht den Eindruck erwecken, ich bombadiere meinen Hund mit Leinen...... Ich kann nicht nur gut werfen, sondern auch gut zielen. Meine Leine flog ebenso knapp neben den Hund und niemals auf ihn. Schließlich ist mir nicht daran gelegen, daß mein Hund den Karabiner am End abbekommt *mir mal dezent an die Stirn tippe :s:*

Grüße Susanne

peanutsnorfolks
21.09.2009, 12:37
Ich kann weder werfen noch zielen. Aber ab und zu hatte ich Zufallstreffer*grins*
Ich hatte früher immer so eine kleine Wurfkette, die a) nicht zu VErletzungen führte und b) dazu noch ordentlich gescheppert hat.
Das hat ganz gut funktioniert - wenn ich dann einigermaßen gut geworfen hatte :D

Gruß
Jutta

Sabiba
21.09.2009, 15:44
Ich gestehe: Meine Madame hat auch schon mal einen Klaps auf den Hintern bekommen, als sie beim Überqueren einer Straße mittendrin stehen blieb, um an irgendwas zu schnüffeln. Sie kennt den Befehl "rüber" und befolgt ihn gut. Aber dieses eine Mal hatte sie beschlossen, ihn zu vergessen. Seit dem Klaps ist die Erinnerung wieder hergestellt. Aber Madame ist auch keine Sensibelchen ... wir hatten früher eine Golden Retriever Hünden bei unseren Spaziergängen dabei ... der musste man die Befehle liebevoll ins Ohr flöten, sonst hätte sie sich vor Angst gleich auf den Boden geworfen.

Ach so - meine Madame ist so gut wie nie angeleint. Wir leben auf dem Dorf und sie geht zuverlässig auch ohne Leine bei Fuß. Bei Straßen mit viel Verkehr bin ich vorsichtiger, nachdem wir einmal (ohne Leine) einen Bürgersteig entlangschlenderten und plötzlich ein Hund an den Gartenzaun sprang und uns anbellte. Meine Madame ist vor Schreck auf die Straße gehüpft - und wäre fast überfahren worden.

Aber irgendwie kommen wir vom Thema ab...

easy123
22.09.2009, 10:23
ja eben genau so meinte ich das auch. Ich werfe meinem erstens nicht immer die Leine nach und vor allem nie so dass ich ihn treffe, aber eben ab und zu braucht sie das als Erinnerung. Und ich hab nicht gesagt, dass andere Hunde dumm sind aber eben manche sind sensibel und hören sofort und manche testen eben gern mal ihre Grenzen so nach dem Motto: " Besteht sie nun auf ihr Kommando oder kann ich machen was ich will".Und wenn ich sie dann einfach nur anleine, dann versteht sie das nicht denn anleinen ist für meinen Hund nichts schlimmes, weil auch an der Leine kann man Spass haben. Und apropos trainieren ich trainiere öfters mit meinem Hund, sonst würde er nicht vernünftig bei Fuss gehen wie auch Sabbiba's Hund, denn Kommandos lernt ein Hund nun eben mal nur von Training und nicht "Leine hinterherschmeissen" oder Sonstiges.