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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund hört nicht wegen Freigängerkatzen



Zipfel
11.08.2009, 15:11
Hallo liebe Hundekenner,

ich bin sonst eher im Katzenforum, wenn überhaupt in letzter Zeit.

Nun habe ich eine etwas schwierige Frage.

Unsere Katzen sind seit einigen Monaten Freigänger. Läuft auch alles recht gut und die Nachbarn hatten wir vorher gefragt. (7 an der Zahl alle in einem von der Straße abgetrennten Hof) Einer dieser Nachbarn hält einen Hund. Ein ziemlich großer der auch gerne mal den Katzen auflauert (vor der Klappe) oder versucht sie zu jagen. Allerdings ohne Erfolg da die Katzen schneller sind bzw. gar nicht raus kommen wenn der Hund im Hof ist.

Nun sind jenseits der am Hof angrenzenden Gärten zwei neue Freigänger hinzu gekommen und anscheinend ist der Hund nur noch auf der "Jagt".

Gestern erzählten die Nachbarn mir das sie bald zum Katzenhasser werden, weil der Hund nicht mehr hört. " Der hört überhaupt nicht mehr!"

Mein erster Gedanke war, daß er dann wohl schlecht erzogen ist. "Was können unsere Katzen dafür wenn der Hund nicht hört. "

Aber so einfach ist es ja nunmal leider nicht.

Zum einen kommen wir gut mit den Nachbarn aus und ich möchte das das so bleibt. Zum anderen mag ich den Hund auch sehr gerne.

Meine Frage wäre also: Kann ich aktiv irgendetwas tun um diese Situation zu entspannen? Mit dem Hund trainieren? An die Katzen gewöhnen?

Es ist wirklich so das der Hund nicht auf rufen und pfeifen hört wenn er vor unserer Katzenklappe darauf wartet das eine Katze raus kommt. Erst beim vierten fünften Mal oder so.

Bin wirklich gespannt und hoffe auf viele hilfreiche Tips.

Liebe Grüße

Anja

der dicke hund
11.08.2009, 15:19
hi du
ja das ist schwierig. der hund hat was im kopf und das möchte er ausführen hier jagen.
es ist schwer ihm das abzugewöhnen...........da muss mit ihm gearbeitet werden.
1. den abruf......kommt er denn sonst sofort?
2. beschäftigung.
für den hund ist es eine prima beschäftigung katzen aufzulauern:D:D vielleicht sieht er es auch als spiel an..........er lastet sich aus.
wird er anderweitg ausgelastet?
es ist viel arbeit..........
wem gehören denn die neuen freigänger?
und warum kann der hund vor eurer katzenklappe liegen?
das würde ich unterbinden...dem hund unmissverständlich klar machen da hat er nichts verloren.
ist der besitzer von dem hund den zugänglich?

Zipfel
11.08.2009, 15:41
1. den abruf......kommt er denn sonst sofort?

Was bedeutet das? Ich verstehe leider nicht was mit abruf gemeint ist.

2. beschäftigung.
für den hund ist es eine prima beschäftigung katzen aufzulauern:D:D vielleicht sieht er es auch als spiel an..........er lastet sich aus.
wird er anderweitg ausgelastet?

Ich beobachte meine Nachbarn nicht dauernd aber ich weiss das der Hund mindestens einmal am Tag per Auto zum Spazieren gehen gefahren wird. Und er darf sich auch im Garten hinten austoben. Sonst ist er viel mit seiner Familie draussen. Aber er muss oft unterm Tisch liegen. Klar das er lieber vor der Klappe liegt ;)

es ist viel arbeit..........
wem gehören denn die neuen freigänger?

Das weiss ich leider nicht. Die habe ich nur kurz gesehen. Und von den Nachbarn gehört das die "da drüben wohnen" Eine ist gerüchteweise Taub.

und warum kann der hund vor eurer katzenklappe liegen?

Die Katzenklappe führt in unseren Windfang und der Hund liegt dann auf dem Hof vor dem Windfang. Ich kann dem Hund doch nicht verbieten auf dem Hof zu liegen oder? Der Nachbar ruft ihn ja schon oft weg. Aber leider hört er halt schlecht.

das würde ich unterbinden...dem hund unmissverständlich klar machen da hat er nichts verloren.

Er hat zwischendurch versucht in unseren Vorflur zu kommen (Glastüre zwischen Eigentlichem Haus und Vorflur. Das habe ich ihm verboten und ihn weggeschoben. Einmal hat er sich einfach fallen lassen und ich brauchte die Hilfe der Nachbarn.

ist der besitzer von dem hund den zugänglich?

Ich denke generell schon. Wir sitzen oft zusammen. Allerdings haben sie gelegentlich eine total andere Meinung zu Tierhaltung als ich.

Hoffe die Fragen sind ausreichend beantwortet.

Liebe Grüße

Anja

der dicke hund
11.08.2009, 17:47
vielen dank...........
abrufen heisst.ich pfeiffe hund kommt sofort aus welcher situation auch immer.
und zwar sofort ohne umwege und ohne über los zu gehen:D
ich denke da liegt der hase im pfeffer.
und der hund ist frech.
du schreibst du wolltest ihn aus deinem nereich vertreiben.das liess er einmal zu aber kein 2.x das ist blöde.
ich fürchte fast du kannst gar nichts machen. enweder fangen die besitzer an was zu tun ihn eben konsequent da wegzuholen.d.h. 1x rufen.er kommt nicht wird er geholt. und woanders hingelegt. das ist arbeit ganz klar.
inwieweit unterscheiden sich eure ansichten?
vielleicht könnt ihr ja eine lösung finden

Zipfel
11.08.2009, 18:58
vielen dank...........

ich habe zu danken

abrufen heisst.ich pfeiffe hund kommt sofort aus welcher situation auch immer.
und zwar sofort ohne umwege und ohne über los zu gehen:D

Hmm also wenn ich darüber nachdenke würde ich sagen ob der Hund hört ist oft Glückssache. Selbst auf den einen, auf den er normalerweise fast ausschließlich hört, hört er nicht immer und schon gar nicht immer sofort.

ich denke da liegt der hase im pfeffer.
und der hund ist frech.
du schreibst du wolltest ihn aus deinem nereich vertreiben.das liess er einmal zu aber kein 2.x das ist blöde.

Naja ich habe mir jetzt allerdings auch antrainiert da konsequent zu sein und ihn mit meinem gesamten Körper abzudrängen. Aber ich finde das schwierig einem fremden Hund Befehle zu geben. Ähnlich wie ich bei fremden Kindern (sofern die Eltern da sind) ungern was erzieherisches tue.
Würde es helfen wenn ich den Hund immer wegschicke und evtl. ihn abhalte die Katzen zu verfolgen wenn er sie mal sieht?

ich fürchte fast du kannst gar nichts machen. enweder fangen die besitzer an was zu tun ihn eben konsequent da wegzuholen.d.h. 1x rufen.er kommt nicht wird er geholt. und woanders hingelegt. das ist arbeit ganz klar.

Ich befürchte in der Hinsicht lassen die sich von einem Grünschnabel wie mir nicht viel sagen *seufz* Es ist eher so das sie dann halt nochmal und nochmal und immer agressiver rufen anstatt aufzustehen.

inwieweit unterscheiden sich eure ansichten?

Ich glaube für unsere Nachbarn ist der Hund Beiwerk und er wird glaube ich nicht so geliebt wie ich meine Katzen liebe. Ich denke ich formuliere es mal so: Ich sehe Tiere als Lebewesen und die Nachbarn als Wesen die zu funktionieren haben.
Ich weiss sicher das man nicht zulassen darf das ein Hund (oder eine Katze) einem auf der Nase rumtanzt aber man sollte doch versuchen das Wesen zu verstehen.

vielleicht könnt ihr ja eine lösung finden

Mein NG hat schon vorgeschlagen ich solle mit dem Hund trainieren...

Ne Möglichkeit dem Hund die Katzen quasi als Partner und nicht als Beute anzutrainieren gibt es wohl nicht?

Ich denke ich versuche mal vorsichtig meinen Nachbarn vorzuschlagen gemeinsam mit den Tieren zu arbeiten. Und vielleicht gehe ich auch mal mit ihm spazieren? Dann lernt er auf mich zu hören und ist ausgelasteter. Wäre das eine Möglichkeit?

Liebe Grüße

Anja

Theolino
11.08.2009, 19:09
@Anja
dann würdest Du den Nachbarn quasi die Erziehung des Hundes abnehmen - wenn Du das willst und die Nachbarn einverstanden sind: warum nicht? ;)

Ich denk, so könnte der Hund auch lernen: die Katzen gehören zum (erweiterten) Rudel und dürfen nicht gejagt werden .... :?:

Zipfel
11.08.2009, 19:14
Wenn das die einzige Möglichkeit ist bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Ich möchte nämlich gerne weiter in Frieden dort mit allen zusammen leben. Wenn ich Angst um meine Katzen haben müsste (Stichwort: Katzenhasser) ginge das natürlich nicht.

Ich denke wenn ich jetzt dahin gehe nach dem Motto: Ihr müsst den Hund besser erziehen so das er auch hört wenn Katzen in der Nähe sind. Würde das sicher einen Streit geben. Immerhin haben die Nachbarn schon seit zig Jahren Hunde und lassen sich da sicher nicht reinreden.

Bin nur nicht sicher ob die Nachbarn nicht auch sauer wären wenn ich jetzt anfange an dem Hund rumzuerziehen.

Naja ich werde mal mit denen reden denke ich.

Wünscht mir Glück ;)

Anja

Zipfel
11.08.2009, 19:16
Ach so noch eine Frage: Der Hund ist schon etwas älter. Sieben glaube ich. Könnte das Schwierigkeiten geben?

Liebe Grüße

Anja

0401
11.08.2009, 19:52
Huhu Vanessa :cu:


abrufen heisst.ich pfeiffe hund kommt sofort aus welcher situation auch immer

Also hüstel, das klappt bei uns auch nicht immer, und ich hab mir das so erklären lassen:

Stell dir vor du liest einen Krimi, bist konzentriert und es ist spannend!

Hörst du beim ersten mal wenn dein Mann oder wer auch immer dich ruft?

Luke beobachtet z.B. gerne die Pferde und hört dann eben nicht aufs erste Mal :schmoll:

Wenn ich dann mit dem Fuss am Kies scharre "erschrickt" er und kommt an aber vorher ist er so konzentriert dass er nicht hört.

Ich denke für den Hund ist das absolut spannend vor der Klappe zu liegen und das gehört unterbunden.

Oder aber er ist nur stur und hat wirklich keine Erziehung :rolleyes:


Und da schließe ich mich wieder deiner Meinung an, wenn er sonst keine Beschäftigung hat lauert er halt.

Edit: Für mich ist es die Aufgabe des Hundebesitzers ihn erst gar nicht vor der Katzenklappe liegen zu lassen, er müsste schon vorher entgegenwirken.

0401
11.08.2009, 19:58
PS: unser Bello war damals 9 Jahre alt als wir ihn bekamen und hat schnell gelernt, dass die Enten zur Familie gehören.