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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Straßenhund wird abends ängstlich



Kathrin31
04.08.2009, 14:03
Hallo Leute,

nach halbjähriger Pause, haben wir uns für einen neuen Hund entschieden.
Im Tierheim fanden wir eine ca. 1,5 jährige, ehem. bulgarische Straßenhündin, die seit ein paar Wochen in Deutschland ist. Wir haben sie (da das Tierheim in der Nähe ist) seit ca. 3 Wochen immer mal für 1-2 Stunden mit zu uns nach Hause in den Garten und ins Haus genommen, damit sie alles schon mal kennenlernt, bevor es "ernst" wird.
Letztes Wochenende haben wir Sie nun zu uns geholt. Tagsüber ist sie verschmust und verspielt, aber wenn es Richtung Sonnenuntergang geht (18/19 Uhr) wird sie ganz komisch. Da versucht sie aus dem Garten auszubrechen und will einfach nur weg, da hilft kein rufen und zerren, sondern nur noch tragen.
Ist sie im Haus in dieser Zeit reagiert sie einfach zunehemend ängstlich/verstört und rollt sich ganz klein in einer Ecke zusammen bzw. steht irgendwann nur noch an der Tür.
Hat jemand eine Ahnung woran das liegt? Ist das evtl. der Zeitpunkt wo ein Straßenhund auf Nahrungs-, Schlafplatz- oder Rudelsuche geht?
Da sie nicht so lange im Tierheim war, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie abends dahin zurück will zum Schlafen.
Wir versuchen gerade ihre Futterzeit umzustellen, damit sie möglichst satt und damit träge dann ist.
Hat jemand nen Tipp was wir sonst noch machen können? Es bricht einen einfach das Herz den Hund dann so zu sehen!

LG Kathrin

Moin
04.08.2009, 14:52
Hallo Kathrin!!!! :cu: Und erstmal herzlich willkommen!!!! :hi:

Hat das TH Euch denn nicht über dieses Verhalten aufgeklärt???? Kann mir nicht vorstellen, daß es erst bei Euch zum Vorschein gekommen ist!!!! :?:

Wie reagiert sie denn, wenn Ihr um diese Zeit mit Ihr an der Leine rausgeht????

Lastrami
05.08.2009, 08:24
Hallo Kathrin,

was macht Ihr denn wenn sie sich so verhält?

Und bist Du sicher das es wirklich Angst ist was sie zeigt?

Kannst Du erraten was da für Rassen drinstecken?
der Hund einer Bekannten fing mit Einbruch der Dunkelheit an Schutztrieb zu entwickeln. Auch ein ehem. Strassenhund.

Ich könnte mir auch vorstellen das es "Ihre Zeit" ist um auf Futtersuche zu gehen...

Habt ihr mal versucht im Garten notfalls an der Schleppleine oder so Futterspiele mit ihr zu machen? Sprich: sie kann wieder jagen/Futter besorgen?

@Moin
das TH wird wohl nicht viel dazu sagen können, da die Tiere meist um die Uhrzeit 18/19 Uhr schon alleine sind.

Viele Grüße
Pia

Moin
05.08.2009, 09:56
Hallo Pia!!!!!
:man: Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht!!!!!!

Hoffentlich meldet sich die Kathrin nochmal!!!!!
Das interessiert mich doch sehr, wie es mit dem Hund so weiter läuft!!! :D

Kathrin31
05.08.2009, 10:38
Moin,

ganz richtig, im TH war das Phänomen nicht bekannt. Dort ist 17:00 Feierabend.
Der Hund ist im Garten abnds nicht ansprechbar. Selbst an der Leine folgt er nur wiederwillig bzw. prescht dann nach vorn richtig Gartentor.
Gassiegehen haben wir auch schon versucht. Das losgehen klappte ganz gut. Der Hund benahm sich ziemlich normal. Auf dem Rückweg zog sie dann aber immer nur zur Seite weg.
Was da für ne Rasse drinn ist ... keine Ahnung!
Bisher haben wir versucht sie so lange wie möglich im Haus zu halten. Sie rollt sich dann in einer Ecke zusammen. Aber irgendwann hat sie den Punkt überwunden und sie stellt sich verstört an die Tür (Schwanz eingeklemmt).
Dann bringen wir sie raus in einen Zwinger, dort schläft sie dann und tut am nächsten Morgen als wäre nichts geschehen.
Eigentlich soll sie später (wenn wir uns auch sicher mit den Meerschweinchen sind) im Haus schlafen.

Viele Grüße
Kathrin

Moin
05.08.2009, 11:12
Moin,

ganz richtig, im TH war das Phänomen nicht bekannt. Dort ist 17:00 Feierabend.
Der Hund ist im Garten abnds nicht ansprechbar. Selbst an der Leine folgt er nur wiederwillig bzw. prescht dann nach vorn richtig Gartentor.
Gassiegehen haben wir auch schon versucht. Das losgehen klappte ganz gut. Der Hund benahm sich ziemlich normal. Auf dem Rückweg zog sie dann aber immer nur zur Seite weg.
Was da für ne Rasse drinn ist ... keine Ahnung!
Bisher haben wir versucht sie so lange wie möglich im Haus zu halten. Sie rollt sich dann in einer Ecke zusammen. Aber irgendwann hat sie den Punkt überwunden und sie stellt sich verstört an die Tür (Schwanz eingeklemmt).
Dann bringen wir sie raus in einen Zwinger, dort schläft sie dann und tut am nächsten Morgen als wäre nichts geschehen.
Eigentlich soll sie später (wenn wir uns auch sicher mit den Meerschweinchen sind) im Haus schlafen.

Viele Grüße
Kathrin

Versucht es doch wirklich mal mit Futterspielen, wie Pia schon angemerkt hat!!!! Mal sehen, wie darauf reagiert!!!!! :?:
Wie frißt sie denn Abends?????

Kathrin31
05.08.2009, 13:23
Wir werden mal ein paar verschiedene Ablenkungsmanöver ausprobieren, verspielt und verschmusst ist sie ja.
Beim Schmusen muss man halt nur aufpassen, das das nicht als Trösten gewertet wird und die Angst damit verstärkt, damit ist Spielen bestimmt die bessere Methode.
Obwohl sie von der Straße kommt, frisst sie sehr langsam und in Ruhe. Auch auf Leckerchen stürzt sie sich nicht, sie nimmt alles sehr vorsichtig und in Ruhe. Kann also sein, dass sie abends auf Futtersuchspiele nicht reagiert.
Naja, wir können ja alle Spiele tagsüber ausprobieren. Und das was ihr am besten gefällt, machen wir dann abends!
So schnell geben wir uns nicht geschlagen! :)

LG

Sachari
05.08.2009, 13:50
Hallo Kathrin,




Dann bringen wir sie raus in einen Zwinger, dort schläft sie dann und tut am nächsten Morgen als wäre nichts geschehen.
Eigentlich soll sie später (wenn wir uns auch sicher mit den Meerschweinchen sind) im Haus schlafen.
Kathrin

Kannst Du mir das mal aufdröseln, bitte?
Warum schläft sie nicht bei Euch im Haus?
Laufen die Meeris bei Euch frei oder wieso seid Ihr Euch nicht sicher wg. der Meeris?
Warum kommt sie in den Zwinger???
Warum laßt Ihr sie die Angst nicht bei und mit Euch im Haus überwinden??
LG

Lastrami
05.08.2009, 14:02
@Kathrin

Aber irgendwann hat sie den Punkt überwunden und sie stellt sich verstört an die Tür (Schwanz eingeklemmt).
Dann bringen wir sie raus in einen Zwinger, dort schläft sie dann und tut am nächsten Morgen als wäre nichts geschehen.ich würde das einfach ignorieren und sie muss im Haus bleiben.
Notfalls müssen die Meeris mal ein bischen zurückstecken (das Zimmer abschließen wo sie drin sind...)

Ganz ehrlich? An die Große Angst von -wie heißt SIE eigentlich??:D...also, an die große Angst glaube ich noch nichtmal so. Manche von den "kleinen Monstern" haben sehr gut gelernt ihre Körpersprache grade im Umgang mit Menschen einzusetzen... wenn ich meinen Dicken Abends ins Haus holen will, dann mag er auch nich. Ein Bild des Jammers... Fremde würden denken ich hätte den Hund geprügelt. Kopf hängt Schwanz hängt, Ohren hängen und ein gaaaanz zögerliches hinterherschlurfen... dabei immer mit Seitenblick zu mir: tut sie was? :o
...und das alles nur, weil ich energisch gesagt habe: mitkommen.:cool:
Manche Hund sind da echt raffiniert.;) (die Nachbarn fallen drauf rein:D)

Versuch doch wirklich mal ihr ganzes gezicke, getue etc vollkommen zu ignorieren. Überhaupt nicht drauf eingehen. Wenn sie sich dann irgendwann wieder hinlegt ggf mal ein kleines fein gemacht! und gut ist. Je mehr IHR auf ihre "Befindlichkeiten" eingeht, desto schlimmer wird das.

Und nicht mehr Abends in den Zwinger bringen sondern in der Wohnung lassen.

dort schläft sie dann und tut am nächsten Morgen als wäre nichts geschehen.jau, sie hat ja auch ihr Ziel erreicht...

Kann natürlich sein, das ich mit meiner ganzen Einschätzung vollkommen falsch liege....

Viele GRüße,
Pia:bl:

Alana_Delia
05.08.2009, 14:38
Test abcdefghijk

Kathrin31
07.08.2009, 15:52
Hallo nochmal,

wenn wir sie (Tierheimname: Maus. Wir nennen sie aber Susi) abends rausbringen, zieht sie uns fast hinter sich her. Sie will aber nicht in den Zwinger sondern richtig raus, duch den Zaun und weg. Das Problem mit den Meeris ist, das wir eine offene untere Etage haben (keine Türen, kaum Wände), das mit dem Zimmer abschließen geht also nicht. Außerdem springt Susi ganz gern nochmal an den Käfig und bellt, da üben wir aber noch fleißig drann. Wir können sie also noch nicht allein lassen mit den Schweinchen.
Wir werden jetzt einfach weiter versuchen, sie durch viel "Trubel" abzulenken. Vielleicht geht Sie ja auch nach und nach auf ein Spiel mit uns ein.
Wir geben nicht auf und sind guter Hoffnung, das wir das hinbekommen.

LG Kathrin

Mobby
07.08.2009, 16:19
also ich würd auch gar nicht so drauf eingehen, wie schon gesagt wurde, die Hundis wissen genau, wie sie sich verhalten müssen das sie bekommen was sie wollen......

meint ihr nicht, das es aber doch etwas ,sorry, unsinnig ist, sie daran zu gewöhnen, das sie im Zwinger bleibt über Nacht, und dann sie irgendwann ins Haus holen? Das ist ja wieder ne Umstellung für sie.

Dazu fällt mir noch ne andere Frage ein, viele Leute benennen ihre Hunde um, wenn sie sie aus dem TH holen. Ist das nicht komisch für den Hund? Andere Umgebung, andere Menschen, und dann noch anderer Name?
Mein Mobby hieß als Welpe schon Mobby, und da der Name passte, haben wir es dabei belassen. Ausserdem hörte er schon drauf. Aber wenn ein Hund schon die ganze Zeit auf seinen Namen hört? Macht das nicht noch mehr Unruhe?

der dicke hund
07.08.2009, 23:25
hallo du
es tut mir leid aber ich denke was du da machst ist blödsinn.
der hund wird abends von seiner familie getrennt zu der er eben eine beziehungaufbauen soll.
er kommt aus einem zwinger TH und soll da zum schlafen wieder rein.
warum wurde nicht im vorfeld darüber nachgedacht das es mit den meeris schwierigkeiten gibt.
ich kenne glaube ich keinen hund der nicht seine wahre freude an freilaufenden meeris hätte. auch dann nicht wenn sie es gewöhnt sind da meeris fluchttiere sind und hunde nunmal jäger kann ich mir kaum vorstellen dass das jemals funktionieren soll.
zum bellen vor dem käfig...unterbinde es das ist arbeit aber das geht.
mein vorschlag zur güte sperre den hund nachts in eine box die steht aber in deinem zimmer...........ich denke das sonst der schuss nachhinten losgeht.
ich denke auch viele probleme werden dadurch gelöst.
wie sieht denn der trubel aus? sie macht feste krach und meine besitzer finden das toll und wollen dann mit mir spielen? wo ist das lernziel:confused::confused:
das lernziel ist am käfig habe ich nichts zu suchen...der hund wird ohne!!!! tamm tamm wegeführt und mit einem befehl auf seinen platz geschickt das von mir aus 100x sie wird es kapieren..........

Stina
07.08.2009, 23:42
ich kenne glaube ich keinen hund der nicht seine wahre freude an freilaufenden meeris hätte. auch dann nicht wenn sie es gewöhnt sind da meeris fluchttiere sind und hunde nunmal jäger kann ich mir kaum vorstellen dass das jemals funktionieren soll.


nee, Vanessa, muss ich widersprechen. Das klappt nicht nur mit Andy und meinen Hasis hervorragend sondern auch z.B. bei Hai-Happens Socke (Labbi-Mix)

http://i27.tinypic.com/mkg7qr.jpg

allerdings läuft bei der Erziehung bei Kathrin einiges (alles?) schief, wie du ja schon gesagt hast. Und nicht jeder Hund ist kleintierkompatibel. Nur: man sollte sich den Hund dann danach aussuchen wenn eben schon Kleintiere da sind.

Und bei einer bulgarischen Strassenhündin gehe ich davon aus dass sie sich ihr Futter wohl auch selbst gejagt hat, daher wird es schwierig werden ihr beizubringen dass die Meeries tabu sind. Es gab schon viele Unglücksfälle im Bezug Strassenhund/Kleintiere .... viel zu viele!!!!

LG, Stina

der dicke hund
08.08.2009, 00:15
:D:D:D stina andy kenne ich leider nur virtuell...enny würde jedes einzelne essen......




:love::love::love::love::love: was für ein süsses bild

Stina
08.08.2009, 00:25
nuja, Enny ist ja auch ein Jagdhund. Aber deine Katzen frisst sie ja auch nicht.
Fremde Katzen??? was sagt sie dazu?

Korbbelagerung :cool: :D
http://i28.tinypic.com/16ay5fs.jpg

der dicke hund
08.08.2009, 00:31
stina ich bin hin und weg...............:love::love: :love::love: meine güte ist das süss............
enny und fremde katzen die jagt sie.wenn es aber eine coole katze ist, die stehen bleibt, dann wird enny albern.........weil das kennt sie ja von hier.




aber nochmal zu dem hund susie............ich denke ihr meint es gut.aber das langt leider nicht. vielleicht holt ihr euch hilfe vor ort. strassenhunde die lange auf der strasse waren ticken komplett anders. wenn sie aus osteuropa kommt denen wird in der regel übel mitgespielt.
was mir noch einfällt.............vielleic ht kennt sie es gar nicht *spielen*
übervordert sie nicht. und holt sie rein!!! lasst sie nicht alleine. sucht eine lösung für die meeris

Stina
08.08.2009, 00:57
aber nochmal zu dem hund susie............ich denke ihr meint es gut.aber das langt leider nicht. vielleicht holt ihr euch hilfe vor ort. strassenhunde die lange auf der strasse waren ticken komplett anders. wenn sie aus osteuropa kommt denen wird in der regel übel mitgespielt.
was mir noch einfällt.............vielleic ht kennt sie es gar nicht *spielen*
übervordert sie nicht. und holt sie rein!!! lasst sie nicht alleine. sucht eine lösung für die meeris

dem schliesse ich mich an.

Kathrin, ich finde auch dass dringend ein guter Trainer nötig ist.
und bitte nicht mehr zerren wenn sie reingehen soll, das macht ihr sicher Angst. Es kann alles nur besser werden wenn sie euch vertrauen kann.

LG, Stina

der dicke hund
08.08.2009, 01:19
Moin,

Bisher haben wir versucht sie so lange wie möglich im Haus zu halten. Sie rollt sich dann in einer Ecke zusammen. Aber irgendwann hat sie den Punkt überwunden und sie stellt sich verstört an die Tür (Schwanz eingeklemmt).
Dann bringen wir sie raus in einen Zwinger, dort schläft sie dann und tut am nächsten Morgen als wäre nichts geschehen.
Eigentlich soll sie später (wenn wir uns auch sicher mit den Meerschweinchen sind) im Haus schlafen.

Viele Grüße
Kathrin

über das bin ich beim ersten mal schon gestolpert..........wollte mich eiegntlich auch nicht einbringen weil ich eine andere meinung habe. nein ich habe keine angst meine meinung zu vertreten nur ich habe immoment nicht die nerven..aber es geht um den hund.
wenn sie an der tür steht ängstlich eingeklemmterschwanz und ihr tragt sie raus sperrt sie weg.was soll sie eurer meinung nach lernen?
auch wenn sie morgens rauskommt als ob nichts gewesen ist.........leute bitte......der hund ist nicht nachtragend aber was sagt uns das? ein hund ist so gestrickt wenn ich schlecht behamdelt werde dann komme ich trozdem........irgendwann mal hat sie gar kein vertrauen mehr.
ein angsthund zu haben ist viel arbeit viel einfühlungsvermögen. bitte lasst den hund erstmal ankommen. der hund kennt nix...futterspiele sind klasse aber erst für einen hund der vertrauen hat.
wenn sie sich zusammenrollt lasst sie. sie kommt ....wenn ihr den eindruck ahbt sie muss dann tragt sie raus.
ich habe lange mit angsthunden zun tun die ticken anders da muss anders reagiert werden als bei normalos..glaubt mir das bitte.

Stina
08.08.2009, 10:11
hallo,

kann mich Vanessa nur wiedermal anschliessen!

das ist genau das was ich beim Auslandstierschutz so verantwortungslos und negativ finde.
Es wird ein Hund aus dem Ausland gerettet, nach D verfrachtet, in ein TH gesteckt und dann an völlig überforderte Besitzer abgegeben.
Der Hund ist komplett verwirrt, wird durch gut gemeinte aber komplett falsche Behandlung noch ängstlicher/verwirrter. Ich verstehe das nicht.
So ein Hund müsste erstmal für längere Zeit in eine kompetente Pflegestelle, eine Pflegestelle die geeignet ist solche Hunde zu verstehen, zu therapieren und auf ein Leben hier vorzubereiten und zwar solange bis es ihm psychisch wirklich besser geht. So wie es Ela (Buddytier) macht.

ich finde das schlimm, traurig und verantwortungslos was hier geschiet.

Hauptsache "gerettet" - was dann ist... tja...

LG, Stina

Kathrin31
10.08.2009, 15:48
Man, man, man. Hier bekommt man ja permanen das Gefühl man muss sich rechtfertigen! :(
Nochmal ganz in Ruhe:
1. Das ist NICHT unser erster Hund!
2. Hund und Kleintiere kann man sehr wohl an einander gewöhnen! Susi hat keinen großen Jagdtrieb (das hatten wir tatsächlich getestet) und hat bei ihren ersten Besuchen die Meerie auch irgnoriert. Ich hab auch kein Problem, ihr das 100 mal zu sagen/zeigen das der Stall tabu ist. Ich bin da hartnäckig!
3. "Mausi" war ein Straßenhund, was bedeutet sie hatte 1,5 Jahre keinen Namen. Wenn sie also jetzt im TH 2 Wochen jemand 3 mal am Tag mit Mausi angeredet (worauf sie genau so wenig reagiert hat wie auf Sitz, Hier, Nein, .... whatever), hat sie ihren Namen nochlange nicht gerlernt. Hätte sie drauf reagiert, hätten wir sie auch nicht umbenannt! (so bei unserem früheren Hund)
4. Der Hund kann spielen !(sowohl mit Menschen als auch mit Hunden). Sie genießt Streicheeinheiten, fordert sie geradezu und entspannt dabei völlig!
5. Der Hund ist also NICHT komplett verwirrt und wird (Stina) auch nicht komplett falsch behandelt!!!
6. Abends legt sie jedoch absolut keinen Wert mehr auf unsere Anwesenheit, sondern hat Angst. Und es ist Angst!
7. Zwinger und Haus schließen sich nicht aus. Unsere früherer Hund konnte sich aussuchen wo sie hin will. Und abends wollte sie draußen schlafen! Das habe ich daran erkannt, dass sie sich die Tür aufmachte und sich in ihre Hütte legte.
8. In mein Zimmer sperren könnte gehen, müsste sie dann halt nur 2 Etagen hochtragen, weill sie in keine Richtung die nicht nach draußen geht, keinen Schritt macht.
9. Wenn sie verstört an der Tür steht, müssen wir sie nicht raustragen!!! Tragen muss man sie nur, wenn man sie reinnehmen will, weil sie das nicht will (nur abends! tagsüber geht sie gern mit rein!) Sie will raus!! klar, nicht in den Zwinger, sondern richtige raus und weg. Aber ins Haus tragen und einsperren ist zur Zeit nicht weniger Stress für sie als sie in den Zwinger zu bringen. Dennoch werden wir die Meeris vielleicht mal paar Tage 2 Etagen hochbringen und den Hund "zwingen" (und das ist es für sie) im Haus zu bleiben. Mal schauen, was passiert.
10. Trubel war in Gänsefüschen gesetzt !!!! Wir rennen also nicht Topfschlagend durch die Gegend und starten nen Wettkampf wer am lautesten ist! "Trubel" bedeutet Begängniss im Sinne von Kochen, Tisch decken, Essen, Abwaschen. Meine Güte, wir sind ja nicht völlig bescheuert!!!

Das musste ich jetzt mal los werden. Sonst (im realen Leben) bin ich derjenige der Leuten mit Hund nen Rat gibt. Ich hab also durchaus ein paar Jahre Hundeerfahrung (und das sollte der erster Satz meines ersten Eintrages signalisieren), sogar mit Ängstlichen. Diese Angst war aber greifbarer (Feuerwerk, Staubsauger,...) Ich hatte mir hier nen Rat erhofft von jemanden der genau das kennt, nämlich 2 komplett unterschiedliche Hunde je nach Tageszeit, und mir eine Ursache nennen kann. Es ist halt schwierig ein Problem anzugehen, wenn man die Ursache nicht kennt.
Falls also noch jemand ne Idee für die Ursache dieser tageszeitabhängigen Angst hat, bin ich dankbar für jede Nachricht.

LG Kathrin

der dicke hund
10.08.2009, 16:30
ach kahtrin, schade das du so reagierst.
ich dachte du willst hilfe, das was geschriben worden ist hilft dir nicht.bzw es ist nicht das was du hören willst.
auch menschen die lange tiere hatten sind in vielen situationen schlicht überfordert.
gerade dann wenn man einen angsthund hat.
ich bin immer noch der meinung den hund abneds wegzusperren ist der falsche weg. nur weil es die anderen wollten ist es für diesen hund nicht der richtige weg.
ich denke das macht einen hundekenner aus auf verschiedene tiere verschieden einzugehen. und nicht das zu tun was man immer schon getan hat. weil was 20 jahre richtig war heisst noch lange nicht das es immer noch richtig ist.
viele die hier schreiben habe schon länger hunde und auch erfahrung aber sie fragen noch um rat ohne den anschein zu erwecken *man ist beleidigt* wenn klare worte kommen.
einen angsthund kannst du nicht vergleichen mit einem hund der nicht belastet ist.

Kathrin31
10.08.2009, 17:15
Hey, ich bin nicht beleidigt und ich halte mich auch nicht für allwissend.
Hatte mir halt nur ein bischen mehr erwartet. Kann auch gut verstehen, dass das Thema einsperren oder aussperren kontrovers ist. Hab ich Verständnis. Problem ist nur wenn Dinge mit Kopfschütteln quittiert werden, die ich so gar nicht gesagt/geschrieben habe, weil sie so nicht sind.
Ich weiß das jeder Hund anders ist. Hab grad für ein paar Wochen nen 9 Jährigen Terrierr in Pflege, der ist deutlich anders als z.B. mein Schäferhund damals, aber es klappt super. Er hat sich bei mir zum Schmusetiger entwickelt, (was Herrchen so gar nicht kannte) der dennoch ein konsequente Hand braucht.
Ich weiß, das Angst bei Hunden ein schwieriges Thema ist, desswegen hab ich ja hier nach Hilfe gesucht. Wie gesagt, wir werden jetzt mal die "Einsperr-Methode" im Haus ausprobieren. Und wenn wir in ein paar Wochen keine Besserung spüren, kann man ja immernoch Hilfe bei nem Tierpsychologen suchen.

leokater
10.08.2009, 17:23
Hallo Kathrin,

geh doch mal auf "4pfoten-2beine.de", das ist für Halter von ausländischen Hunden und hat auch ein Duskussionsforum. Vielleicht bist Du da mit Deinem Problem besser aufgehoben.

Alles Liebe für Euch!

Stina
10.08.2009, 17:49
hallo Kathrin,

tja, ich finds auch schade. Du widersprichst dir selber ;)




Susi hat keinen großen Jagdtrieb (das hatten wir tatsächlich getestet) und hat bei ihren ersten Besuchen die Meerie auch irgnoriert. Ich hab auch kein Problem, ihr das 100 mal zu sagen/zeigen das der Stall tabu ist. Ich bin da hartnäckig!

was nun? keinen Jagdtrieb aber 100 mal sagen sie soll es lassen?? ;)
richtig an den Hund gebracht dürfte 1 mal reichen.
wenn sie ja keinen Jagdtrieb hat...



5. Der Hund ist also NICHT komplett verwirrt und wird (Stina) auch nicht komplett falsch behandelt!!!

9. Wenn sie verstört an der Tür steht

sag ich jetzt mal nichts dazu....



Dennoch werden wir die Meeris vielleicht mal paar Tage 2 Etagen hochbringen
wegen einem Hund der keinen Jagdtrieb hat???

irgendwie schwindelst du in deine eigene Tasche, ist alles etwas konfus - so ist eben auch der Hund konfus

Hundeerfahrung ist immer sehr relativ. Es gibt Leute die 50 Jahre Hunde haben und nichts verstanden haben.
Damit meine ich nicht dich, sondern generell.
soundsoviele Jahre Hunde zu halten ist in keinester Weise gleichbedeutend mit sie auch nur ansatzweise zu verstehen.
Erstrecht keine Problem- oder Angsthunde mit schlimmer Vergangenheit.

sie fordert die Streicheleinheiten und ihr geht darauf ein??? ja?

eine Frage: bei wem fühlst du dich sicher wenn du ganz grosse Angst hast?
bei jemandem der selber ein Nervenbündel ist, der tut was du sagst weil er selber unsicher ist oder bei einer ganz in sich ruhenden, starken, Sicherheit austrahlenden Person, die immer weiss was sie will und was zu machen ist???

LG, Stina

Stina
10.08.2009, 19:39
Sie genießt Streicheeinheiten, fordert sie geradezu und entspannt dabei völlig!
klar, der Hund hat euch gesagt was ihr tun sollt (streicheln), ihr macht was euch "befohlen" wurde, Hund ist zufrieden.


8. In mein Zimmer sperren könnte gehen, müsste sie dann halt nur 2 Etagen hochtragen, weill sie in keine Richtung die nicht nach draußen geht, keinen Schritt macht.

hier zeigt sich doch sooo deutlich dass sie euch nicht vertraut. Ein Hund der Angst hat wird sich doch immer am Rudelführer orientieren um nicht unter die Räder zu kommen. Er wird also dahin gehen wo ihm nichts passieren kann und das ist in der Nähe der Starken, der Souveränen.
In den Augen des Hundes seid ihr aber Versager und es ist besser das Weite zu suchen, weg von den Luschen die nichts gebacken bekommen, heftig ausgedrückt.

zu dem Trubel, für einen Hund der auf der Strasse lebte kann normales Familienleben schon schlimmster Trubel sein, sie kennts ja nicht.
Abwaschen scheppert, fremde, für den Hund laute Geräusche usw.

manchmal haben Leute die erst seit einem Jahr einen Hund haben, sich dafür aber intensivst mit Hundeverhalten, Körpersprache etc. etc. auseinandergesetzt haben viel mehr "Hundeverstand" als Leute die seit .... Jahren Hunde haben und meinen weils 20 Jahre so leidlich klappte muss man nichts mehr lernen und es ist eben wie es immer war.

Die einen wollen lernen, lernen, so viel wissen wie geht, die andern meinen sie wüssten schon alles und müssen gar nichts mehr lernen. Nur kurz nen Tipp.....
so klappt das aber nicht.
Bei diesem Hund fängt es bei den kleinsten Kleinigkeiten an ... und gipfelt in der Panik am Abend.

kennst du das von kleinen Kindern? Tagsüber bleiben sie gern bei der Tante, sobald es Abend wird, Schlafenszeit, wollen sie aber unbedingt zu Mama und fangen an zu weinen.

LG, Stina

Mobby
10.08.2009, 19:46
super geschrieben Stina......

da gibt´s nichts mehr zu ergänzen.

Stina
10.08.2009, 19:55
danke Ina :o:bl:

der dicke hund
10.08.2009, 21:49
schliesse mich stina auch voll und ganz an...........:hug::hug::hug:

Kathrin31
11.08.2009, 14:17
Hallo Leokater, danke für den Tipp! :)

Kathrin31
11.08.2009, 15:43
Liebe Leute,
ich widerspreche mir nicht, ihr müsst nur mal genauer lesen. Und klar ist auch, dass man nicht jedes Wimpernzucken hier bescheiben kann, wer soll den ganzen Text lesen! ;)
Ich habe geschrieben: "Ich hab auch kein Problem, ihr das 100 mal zu sagen/zeigen das der Stall tabu ist." das bedeutet ich habe Geduld (generell, nicht nur auf die Meeris bezogen), nicht dass ich das auch gemacht habe!

"Komplett verstörrt" bedeutet für mich, ich habe den ganzen Tag einen ängstlichen/verstörrten Hund vor mir. Das ist sie aber nicht !!!! Sitze ich im Garten auf der Wiese, kommt sie nach kurzer Zeit zu mir schmiegt sich an mich und will schmusen oder sie bringt ein Spielzeug und will spielen oder balgen.
PS: Damit nicht wieder jemand kommt und sagt, "der Hund bestimmt also wann gespielt wird und nicht der Mensch ... so geht das doch nicht!" Ich setzte mich natürlich auf die Wiese um mit Susi zu spielen oder schmusen. Ich sitze sonst i.d.R. auf einer Bank!

Ich habe auch nie gesagt, dass wir sie streichelt/betüteln, wenn sie Angst hat! (ich weiß durchaus, dass sie das in ihrer Angst bestätigt) Lest doch mal etwas genauer, und haltet mich nicht für total bescheuert! Gestreichelt und gespielt wird tags, weil sie das dann auch möchte und fordert.

Ich habe nie behauptet ein Hundeprofie zu sein. Ich habe gesagt, das Susi nicht mein Erster ist. Ich hatte vorher einen Schäferhund mit Trennungsangst im Winter (ausschließlich im Winter!) aber das haben wir auch wieder hinbekommne. Ich wollte nur zu verstehen geben, das ich kein blutiger Anfänger bin. Und man bei Tips nicht beim Urschleim angfangen muss.
Würde ich denken ich wüsste alles, hätte ich mich dann in diesem Forum angemeldet? Oder würde noch nach weiteren Foren suchen? Hab tatsächlich auch schon Leute, die explizit Erfahrung mit Straßenhunden haben, angeschrieben. Also bitte, haltet mal den Ball flach!

Und Stina, wenn doch Familienalltag allerschlimmster Trubel ist und den Hund total überfordert .... sollen wir dann derweil raus gehen, wenn der Huind im Haus ist, oder uns nur noch ruhig aufs Sofa setzten und halt aufs Essen verzichten? Klar, ich überspitze das jetzt (für diejenigen, die das nicht gemerkt haben), aber DU widersprichst dir doch!

Stina, bevor du hier so rechthaberisch Dampf ablässt, solltest du dir mal überlegen, das hier in wenig Worten versucht wird ein Problem zu beschreiben. Man kann einfach nicht jeden Wimpernschlag/Körperhaltung/Lautäußerung/... widergeben.
Du aber maßt dir an, aus der Entfernung den Hund besser einschätzen zu können als jemand, der ihn den ganzen Tag beobachtet hat.

Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, Stina! Hast du dir schon mal nen erwachsenen Hund nach Hause geholt?? Hat er dir nach 5 Tagen so dermaßen vertraut, und sich an dich gehängt, dass du ihn auf dem Feld frei laufen lassen konntest. Nein? Also stell mich bitte nicht als völlig inkompetenten Hundehalter hin, wenn mir ein Straßenhund, der 1,5 Jahre autark auf der Straße gelebt hat, nach ein paar Tagen noch nicht bedingungslos vertraut. Das ist nicht zu erwarten. Vertrauen braucht Zeit, da gehts den Menschen wie den Tieren!
Aber für die paar Tage haben wir schon tolle Fortschritte gemacht und wir geben nicht auf bis der Hund auch abends völlig entspannt bei uns liegt. Und wenn es dazu ein Hundepsychologe bedarft, werden wir auch das machen!

Stina
11.08.2009, 17:42
Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, Stina! Hast du dir schon mal nen erwachsenen Hund nach Hause geholt?? Hat er dir nach 5 Tagen so dermaßen vertraut, und sich an dich gehängt, dass du ihn auf dem Feld frei laufen lassen konntest. Nein?

DOCH! Er war 7 Jahre alt als er zu mir kam und ab dem 3. Tag lief er ohne Leine......
nach 2 Wochen liess er sich ohne Narkose, den Kopf in meinem Arm, röntgen.
Ein HUnd merkt nach ein paar Minuten wen er vor sich hat und was er von der Person zu halten hat.

mehr hab ich zu dir nicht mehr zu sagen.
Du verstehst deinen Hund nicht, und das schlimmste: du willst auch gar nicht.
Dass du mich nicht verstehst, sei es drum, hab ich halt meine Zeit verplempert.
Schade nur für den Hund.

Stina

Mobby
11.08.2009, 21:03
hm, ich denke es kommt immer drauf an wo der Hund her kommt.

Ich hatte auch eine Pflegehündin, die konnte ich auch gleich laufen lassen, hörte auf mich und hatte Vertrauen zu mir. War aber kein Strassenhund...

Ich les so oft, Pflegehund, seit 1 oder 2 Tagen in D aus dem Garten ausgerissen. Wobei ich mich immer frag, wie kann das sein? Ich kann doch so einen Hund nicht allein im Garten lassen. Und wenn er Möglichkeiten zum türmen hätte, darf er erst mal nur an der Leine raus. Aber anderes Thema...

Das ist ja bei Euch zumindest nicht der Fall. Nicht desto trotz habt ihr trotz allem ein Vertrauensproblem. Von einer guten Vertrauensbasis kann man nicht sprechen, wenn der Hund tagsüber "anschmiegsam" ist, abend dann aber "austickt". Dann ist da einfach kein 100% Vertrauen da. Aber wie aufbauen?? Da wäre ich wohl auch überfordert, und ich hab auch Ahnung von Hunden. Aber so Hunde aufzunehmen ist doch noch etwas anderes als ein Hund aus TH.

Ich kann nur Stina beipflichten, konsequent sein und standfest. In jeder Situation beherrscht, sicher und zielstrebig. Nur dann wird euch der Hund als Rudel und dich (oder wer die Haupterziehung übernimmt) als Rudelführer akzeptieren. Und wenn er dich akzeptiert hat, dann wird er auch kein so großes oder im Idealfall gar kein Verlangen mehr haben, abzuhauen.

Einem Hund ein gewisses Verhalten von jetzt auf nachher abzugewöhnen, das geht in den meisten Fällen nicht. Der Hund hat jahrelang auf der Strasse gelebt, hast Du glaub irgendwo geschrieben. Er hat sich ein Verhalten angewöhnt/antrainiert. Das abzutrainieren dauert, geht nur einher mit gleichzeitigem Vertrauensaufbau.
Wie gesagt, wir haben auch schon den 4. Hund in der Familie, aber das würd ich mir doch noch nicht zutrauen.

Ich wünsch euch viel erfolg und dem Hund alles Gute......

Stina
11.08.2009, 21:32
hallo Ina,

genau aus diesen Gründen müsste man/frau eben doch beim "Urschleim" anfangen.

Hundesprache ist überall gleich, ob in D, in Bulgarien auf der Strasse oder in Timbuktu

LG, Stina

Kathrin31
12.08.2009, 14:33
hm, ich denke es kommt immer drauf an wo der Hund her kommt.

Da hast du völlig recht!!!

Ich hatte auch eine Pflegehündin, die konnte ich auch gleich laufen lassen, hörte auf mich und hatte Vertrauen zu mir. War aber kein Strassenhund...

Ich hab seit einer Woche ebenfalls einen Pfleghund (einen Terrier), kennen tue ich ihne seit 2-3 Wochen, und der läuft auch ohne Leine bei mir (im Wald und auf dem Feld) und hört auf mich! So falsch kann ich das doch also alles nicht machen, oder?

Ich les so oft, Pflegehund, seit 1 oder 2 Tagen in D aus dem Garten ausgerissen. Wobei ich mich immer frag, wie kann das sein? Ich kann doch so einen Hund nicht allein im Garten lassen. Und wenn er Möglichkeiten zum türmen hätte, darf er erst mal nur an der Leine raus. Aber anderes Thema...

Sie war ja nicht ausgerissen, sie hatt sich am 1. Abend versteckt (weil sie halt Angst bekommen hat abends). Diese Angst wurde uns vom Tierheim aber nicht mitgeteilt. Sie war auch nicht allein im Garten. Wir haben ebenfalls draußen gesessen und Susi und mein Pflegehund sind (wie schon den ganzen Tag) im Garten rumgerannt.
Der Garten ist von keiner Sitzposition komplett einsehbar. Hätten wir nun also den Hund den ganzen Tag verfolgen sollen? ;) Zumal sie ja die ganze Zeit angstlos und entspannt war.

Das ist ja bei Euch zumindest nicht der Fall. Nicht desto trotz habt ihr trotz allem ein Vertrauensproblem. Von einer guten Vertrauensbasis kann man nicht sprechen, wenn der Hund tagsüber "anschmiegsam" ist, abend dann aber "austickt". Dann ist da einfach kein 100% Vertrauen da. Aber wie aufbauen?? Da wäre ich wohl auch überfordert, und ich hab auch Ahnung von Hunden. Aber so Hunde aufzunehmen ist doch noch etwas anderes als ein Hund aus TH.

Danke, dass ist wenigsten ehrlich! Bitte denk auch dran, wie lange sich diese Angst manifestiert hat, kann doch niemand sagen! Das bedeutet, dass man sie auch nicht in 3 Tagen beheben kann, oder? Menschen gehen jahrelang in ne Therapie, weil sie Angst vor Spinnen haben, und wir sollten doch so weit klar denken können, um zu wissen, dass die uns nichts tun.

Ich kann nur Stina beipflichten, konsequent sein und standfest. In jeder Situation beherrscht, sicher und zielstrebig. Nur dann wird euch der Hund als Rudel und dich (oder wer die Haupterziehung übernimmt) als Rudelführer akzeptieren. Und wenn er dich akzeptiert hat, dann wird er auch kein so großes oder im Idealfall gar kein Verlangen mehr haben, abzuhauen.

Das werden wir!

Einem Hund ein gewisses Verhalten von jetzt auf nachher abzugewöhnen, das geht in den meisten Fällen nicht. Der Hund hat jahrelang auf der Strasse gelebt, hast Du glaub irgendwo geschrieben. Er hat sich ein Verhalten angewöhnt/antrainiert. Das abzutrainieren dauert, geht nur einher mit gleichzeitigem Vertrauensaufbau.
Wie gesagt, wir haben auch schon den 4. Hund in der Familie, aber das würd ich mir doch noch nicht zutrauen.

Das mein ich auch! Aber wir bleiben dran!

Ich wünsch euch viel erfolg und dem Hund alles Gute......

Danke!

Mobby
12.08.2009, 22:40
:bl:
:tu:

Mausefurz
12.08.2009, 22:52
2 Sachen, die mir aufgefallen sind und die ich sehr merkwürdig finde:

1. wieso habt ihr einen Zwinger?
2. der Satz: "eigentlich soll sie SPÄTER mal im Haus schlafen" ... - also sperrt ihr sie mit Absicht momentan über Nacht in den Zwinger! ... Und das könnte der Grund dafür sein, dass der arme Hund am Abend vor euch flüchten will...

Stina
12.08.2009, 23:09
Und das könnte der Grund dafür sein, dass der arme Hund am Abend vor euch flüchten will...

hallo mausefurz,

nicht nur du findest einiges sehr merkwürdig und siehst Gründe warum der Hund sich so verhält.
es wird am Hund gezerrt, er ist den ganzen Tag im Garten wo man ihn ja nicht ständig sehen oder verfolgen kann .... und das am Anfang wo der Hund ganz ganz anderes braucht als sich selbst überlassen im Garten zu sein ....

ein guter Trainer, ja, vlt. mal irgendwann...

aber was solls

intressieren würde mich nur wie sich der Hund in einem professionellen Umfeld verhalten würde

LG, Stina

Mobby
13.08.2009, 18:14
sorry das ich das jetzt mal so sag, aber......

Es wird hier eine Frage gestell und mehrere Antworten gegeben, was ja auch Sinn der Sache ist. Es gibt Leute, die befolgen alles was gesagt wird ohne Nachzufragen. Und es gibt Leute wie hier zB Kathrin, die erst nochmals nachhakt, sei es aus unsicherheit oder welchen Gründen auch immer.

Ich finde es aber sehr schade, das man dann gleich eingeschnappt ist, wenn die Antwort nicht sofort akzeptiert und befolgt wird.

Jeder hat eine andere Auffassung, was ja auch gut ist. Mag ja sein, Stina, das Dein Hund sich gleich Mustergültig verhalten hat, aber kannst Du deswegen gleich auf andere Hunde schliessen? Hast vielleicht auch nur Glück gehabt. Mag auch sein, das Kathrin einige Dinge vielleicht nicht richtig macht und sie, in Deinen Augen zumindest, nicht einsehen möchte.

Aber wenn jeder antwortende das gleich persönlich nimmt, das man kritisch ist, und dies auch in seinen Antwort-Posts deutlich macht, dann braucht man sich nicht wundern, das der Fragende kein Interesse mehr an den Antworten hat, und seien sie noch so professionell.

Mit Seitenhieben wie Bemerkungen "der arme Hund" und dergleichen wird dem Hund auch nicht geholfen. Es ist doch so, wenn man sich angegriffen fühlt, blockt man ab, etwas mehr feingefühl wäre manchmal nicht schlecht.

Ich möchte nicht behaupten, das Deine Tipps falsch sind, Stina, nein, ich finde, Du hast in vielen Dingen recht, aber darum geht es mir jetzt gar nicht. Es geht mir hier auch nicht um Dich persönlich, sondern um alle die sich die Mühe machen und hier im Forum antworten, und die meinen, das ihre Mühe nicht hinreichend geschätzt wird.

Stina
13.08.2009, 20:07
hallo Ina,

ich habe auf diese Frage geanwortet, nicht mehr, nicht weniger.



Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, Stina! Hast du dir schon mal nen erwachsenen Hund nach Hause geholt?? Hat er dir nach 5 Tagen so dermaßen vertraut, und sich an dich gehängt, dass du ihn auf dem Feld frei laufen lassen konntest. Nein?

Auch wir hatten in den 80ern einen Hund aus dem TH mit dem es mehr als schwierig war. Das es nicht besser wurde lag an UNS. Weil wir/ich damals noch nicht wussten was wir heute wissen.
jeder Hund ist nur so gut wie sein Halter, egal welche Rasse.

Ich weiss schon auf was du abzielst: Andy ist ein gutmütiger Elo, mit dem man ja leichtes Spiel hat.....
vlt. ist es aber auch Verantwortungsbewusstsein, sich die Rasse auszuwählen die zu einem und den Lebensumständen paßt. Denn meine Kaninchen laufen nun mal den ganzen Tag frei im Haus rum und DANACH habe ich meinen Hund ausgewählt.

Schade dass du dich in diese dummen Kindereien mit hineinziehen lässt.

Vanessa hat einen Link in ihrer Signatur: angsthund.de
vlt. wäre es sinnvoll sich mit einem Hund der solche Panik hat dahin zu wenden

mir geht es hier ausschliesslich um Hunde!!! Um nichts anderes.
Sie sind meine ganze Leidenschaft.
Und jeder Hund der nicht verstanden oder missverstanden wird ist arm dran. Auch die die aus falsch verstandener Tierliebe heraus falsch behandelt und ihnen somit das Leben schwer gemacht wird.

Jeder Hund hat das RECHT! verstanden zu werden.

Das ist das einzige was mich hier im Forum wütend macht. Soviele Hundebesitzer die ihre Hunde nicht verstehen und falsch behandeln.
Dagegen lassen mich persönliche Angriffe, initiiert von Personen mit denen ich schon lange nichts mehr zu tun habe und auch vor langer Zeit klar gemacht habe dass ich nichts mehr zu tun haben will, völlig kalt. Ich weiss auch nicht was für ein Problem diese Person(en) hat/haben dass sie es nicht einfach dabei belassen können??

insofern muss ich euch leider enttäuschen, ich werde bei diesem Spiel unter der Gürtellinie nicht mitmachen.

LG, Stina

Mobby
13.08.2009, 20:25
wenn Du das als "unter die Gürtellinie" empfindest tut es mit leid, das war nicht meine Absicht.

Ich wollte nur mal beide Seiten aufzeigen und die verschiedenen Beweggründe dahinter....

Suzanne
13.08.2009, 21:06
Es geht mir hier auch nicht um Dich persönlich, sondern um alle die sich die Mühe machen und hier im Forum antworten, und die meinen, das ihre Mühe nicht hinreichend geschätzt wird.

Hier mag ich mal nachhaken - iss jetzt eh schon OT.

Wie meinst Du das Ina? Ich frage das keineswegs provokativ :bl:

Mir persönlich ist in der langen Zeit, die ich in diesem Forum bin, aufgefallen, daß manchmal Fragen gestellt werden, Antworten entweder überhaupt nicht beantwortet werden, oder einfach "nur" überlesen. Ich spreche jetzt nur für mich persönlich = ob man meine Antwort "schätzt" oder nicht, ist mir nicht wichtig. Schade jedoch finde ich, daß sich so manche Antwort und Kopfzerbrechen durch Nichtbeachtung in Luft auflösen.

Meine Einstellung ist grundsätzlich folgende: man muß nicht alles umsetzen, man muß nicht überall juhu *tolle Idee* rufen, aber was mich teilweise ärgert ist die Selbstverständlichkeit eines new Threaderöffners, der es als selbstverständlich hinnimmt, daß man sich über sein Problem den Kopf zerbricht und manchmal (besonders Erstlingsanmeldende, manchmal auch Altuser) nicht mal eine Antwort kommt, wenigstens in die Richtung, aja, kommt für mich nicht in Frage, habs aber registriert. Ich für meinen Teil antworte manchmal gar nicht mehr, weil ich mich frage, lohnt sich die Mühe überhaupt.

Hat jetzt nichts mit diesem Thema zu tun, ist OT, sorry dafür - paßte rein zufällig.

Das wollte ich jetzt loswerden.

Susanne

Mobby
13.08.2009, 21:22
Suzanne: Mir persönlich ist in der langen Zeit, die ich in diesem Forum bin, aufgefallen, daß manchmal Fragen gestellt werden, Antworten entweder überhaupt nicht beantwortet werden, oder einfach "nur" überlesen. Ich spreche jetzt nur für mich persönlich = ob man meine Antwort "schätzt" oder nicht, ist mir nicht wichtig. Schade jedoch finde ich, daß sich so manche Antwort und Kopfzerbrechen durch Nichtbeachtung in Luft auflösen.


das mein ich unter anderem mit "nicht geschätzt werden".

Und das sich viele hier die Mühe machen zu antworten und gute tipps geben, die aber von den Thread-Eröffnern so nicht akzeptiert werden können oder wollen. Angenommen man schreibt 100 Antworten, und 60% davon werden entweder nicht beachtet oder eben nicht "befolgt", das man dann keine Geduld oder Lust mehr hat, das gleiche immer und immer wieder zu posten.

Wie gesagt, ich möchte hier niemanden brüskieren......:bl:

Stina
13.08.2009, 22:24
wenn Du das als "unter die Gürtellinie" empfindest tut es mit leid, das war nicht meine Absicht.


schon okay :bl: ich meinte damit auch nicht dich

du bist eine der wenigen hier die mir in Punkto Hundeverstand sehr positiv aufgefallen ist und wie gesagt nur darum geht es mir.

Kritik die von dir stammt lasse ich mir daher auch durch den Kopf gehen und meine Schwächen im Umgang mit (beratungsresistenten) HuHas sind mir bewusst.

Ich verstehe halt nur immer nicht warum sie fragen wenn sie nichts hören wollen?

vlt. halte ich es in Zukunft eher wie Sanne

LG, Stina

Suzanne
13.08.2009, 22:57
das mein ich unter anderem mit "nicht geschätzt werden".

Und das sich viele hier die Mühe machen zu antworten und gute tipps geben, die aber von den Thread-Eröffnern so nicht akzeptiert werden können oder wollen. Angenommen man schreibt 100 Antworten, und 60% davon werden entweder nicht beachtet oder eben nicht "befolgt", das man dann keine Geduld oder Lust mehr hat, das gleiche immer und immer wieder zu posten.

Wie gesagt, ich möchte hier niemanden brüskieren......:bl:

Ich habe das gelesen, aber ehrlich gesagt, nicht verstanden :?:

hm, nicht geschätzt, nicht beachtet, nicht befolgt. - Also, geschätzt werden brauche ich von niemandem. Ich persönlich lege keinen Wert darauf, von jedem geschätzt zu werden, wäre ja noch schöner......:p Befolgen muß man auch nichts. Beachtet werden insoweit, daß ein TE wenigstens antwortet, habs gelesen, ist aber uninteressant oder was auch immer. Ich wiederhole es gerne noch einmal - eine Frage wird gestellt, es wird geantwortet und es scheint selbstverständlich zu sein, daß andere sich über "anner Leuts Probleme den Kopf zerbrechen". Manchmal erscheint ein TE mit einem Posting, einer Anfrage und ward daraufhin nicht mehr gesehen.

Ich für mich kann nicht sagen, daß ich keine Lust oder Geduld hätte, daß gleiche immer wieder zu posten. Weil vieles ist individuell - aber von mir wird kein Hinweis zu finden sein mit den Worten "ach, wurd schon zigmal nachgefragt im Forum, nimm die Suchfunktion". Nein, sicher nicht :rolleyes:

Aber es wird wohl auch wieder müsig hier..... :z:

Susanne

Mobby
14.08.2009, 00:38
mit schätzen mein ich auch nicht eine Person, sondern die Antwort und die Mühe......aber egal...

wenn ichs ausführlich schreib, liest keiner weil zu lang, schreibt man zusammengefasst wirds falsch verstanden, wie man´s macht is nix....:D

Das ist das Problem wenn man nicht persönlich reden kann sondern vor so nem blöden :compi: hockt......

Wie gesagt, wollt niemandem was böses und hoff mir nimmt niemand meine Posts krumm.....:bl:
mehr möcht ich jetzt auch nicht mehr dazu schreiben, weil solche Diskussionen von NICHT-Angesicht zu NICHT-Angesicht leider viel zu oft zu Mißverständnissen führen...:o

Kathrin31
14.08.2009, 14:51
2 Sachen, die mir aufgefallen sind und die ich sehr merkwürdig finde:

1. wieso habt ihr einen Zwinger?
2. der Satz: "eigentlich soll sie SPÄTER mal im Haus schlafen" ... - also sperrt ihr sie mit Absicht momentan über Nacht in den Zwinger! ... Und das könnte der Grund dafür sein, dass der arme Hund am Abend vor euch flüchten will...

zu 1: Der Zwinger ist von unserem früheren Hund der Nachts lieber draußen schlief.
(Dafür hat sie sich übrigens selber rausgelassen. Sie war sehr geschickt beim Türen aufmachen!)

zu 2: kann insofern nicht sein, weil ja zum ersten gar nicht geplant war, dass sie draußen schläft und woher sollte sie das auch am 1. Abend wissen? Und da sie am ersten Abend irgendwo versteckt im Garten geschlafen hat, kann sie es auch am 2 Abend nicht gewusst haben.

Aber eigentlich will ich das Thema auch abschließen!
Weil nämlich die Stümper (wir) es geschafft haben, dass Susi jetzt abends mittlerweile recht entspannt auf ihrem Kissen liegt und schläft. Das wird von Tag zu Tag besser und gestern abend, als sie aus Versehen mit an die Straße (eine Sackgasse!, keine Bundesstraße) zum Briefkasten gegangen ist (wie unser Hund früher auch), hat sie sich ohne Probleme wieder in den Garten rufen lassen. Daran war vor einer Woche nicht zu denken!

Kathrin31
14.08.2009, 14:54
hallo mausefurz,

nicht nur du findest einiges sehr merkwürdig und siehst Gründe warum der Hund sich so verhält.
es wird am Hund gezerrt, er ist den ganzen Tag im Garten wo man ihn ja nicht ständig sehen oder verfolgen kann .... und das am Anfang wo der Hund ganz ganz anderes braucht als sich selbst überlassen im Garten zu sein ....

ein guter Trainer, ja, vlt. mal irgendwann...

aber was solls

intressieren würde mich nur wie sich der Hund in einem professionellen Umfeld verhalten würde

LG, Stina

Hallo Stina, hab ich irgendwo geschrieben, dass der Hund allein im Garten ist?
Nein!!! Wir waren ebenfalls im Garten! Wir haben sie halt auch mal ums Haus gehen lassen ohen sie jedesmal zu verfolgen. Und wenn wir ins Haus gegangen sind ist sie mitgegangen! das ist ja wohl logisch!

Mobby
14.08.2009, 16:20
Hey, das sind ja super Nachrichten......:tu:

Freu mich für Euch und den Hund. Manchmal dauert es halt ein paar Tage, aber dafür ist es dann umso schöner....:bl:

Alles Liebe und viel Spaß.....

Sandra37
15.08.2009, 17:54
Hallo Kathrin,

habe diese ganze heiße Diskussion verfolgt

Super das ihr diesen Hund genommen habt, macht auch nicht jeder!
Ist halt einfacher, einen ganz jungen ohne Vorgeschichte!:)

Unsere Franka kommt aus Spanien und ist auch ein Strassenhund!

Ich erkläre das Verhalten mit ihrer Vergangenheit, die von uns keiner kennt!

Denn das Verhalten ist nicht untypischen für spanische Galgos, so wie wir ihn haben. Ist aber mit Geduld und Spucke bis zu einem gewissen Punkt reparabel!:bl: Mit dem Rest kann man dann ganz gut leben!

Würde mich interessieren, wie das ganze weiter geht!

Lg
Sandra

Stina
15.08.2009, 19:46
jeder erwachsene Hund der zu neuen besitzern kommt hat eine Vorgeschichte, ob aus dem Ausland oder D.
seien es Hunde die im Alter von 7 Jahren miterleben mussten wie ihr Frauli beim normalen täglichen Gassigehen einen schweren Schlaganfall erleidet, der Hund von jetzt auf gleich alles verliert, danebensteht und zusieht und dadurch traumatisiert wird so wie mein Hund. Er hat sie seit dem Tag nie mehr wiedergesehen......


Aber ewig nur auf der Vorgeschichte rumzureiten, jedes (Fehl-)Verhalten nur damit zu entschuldigen halte ich für falsch.

Der Hund lebt im hier und jetzt. Und im hier und jetzt gilt es ihm Sicherheit zu geben.

Ich denke nicht im Traum daran beim Problemen mit Alleinebleiben oder Verlustängsten es damit zu entschuldigen dass er das alles ja durchmachen musste und nun für alle Zeit arm ist. Natürlich war er damals sehr arm, aber das ist vorbei.

Und auch bei Hunden aus dem Ausland beginnt das neue Leben und somit die Erziehung (sollte zumindest) ab der Sekunde sobald sie dem neuen Besitzer anvertraut sind.

Stina

der dicke hund
15.08.2009, 21:41
hi stina ich unterschreibe jeden satz.............
klasse geschrieben:hug::hug::hug:

Sandra37
16.08.2009, 10:29
Na Stina,

du hast ja Ahnung von mißhandelten und angeschossenen, halb totgeprügelten Hunden!:?:

Aber leben und leben lassen, du hast deine Meinung ich meine!

Und es gibt nun mal in der der Tierwelt Traumata die nur begrenzt reparabel sind!

Sandra

der dicke hund
16.08.2009, 14:20
sei mir nicht böse sandra...aber dein post liest sich als eine reine provokation.
was weisst du von stina?
ich bleibe dabei sie hat recht mit dem was sie schreibt.
der hund lebt im hier und jetzt...nicht in der vergangenheit. was im übrigen sehr viele hundehalter falsch machen. immer wieder auf die vergangenheit des hundes einzugehen.
in der regel weisst man nämlich nicht !!! was einem starssenhund passiert ist. es wird immer ein grosses rätsel bleiben.
also hast du einen anderen ansatz als mit hunden wo du es weisst...aber auch diese hunde leben dann im hier und jetzt.....nicht in der vergnagenheit.

Sandra37
17.08.2009, 10:43
Nein, provozieren wollte ich nicht! Wenn das so rüber gekommen ist, tut es mir leid!:bow:

Aber ich denke, wenn man weiß was für ein Schaden ein Hund abbekommen hat, hat man bessere Therapieansätze.

Ich habe auch gesagt, das man Strassenhundschäden mit Geduld und Spucke
beheben kann. Das sind meine Erfahrungen!

Es ist richtig was ihr sagt, aber der Hund muss da hingeführt werden! Ich kenne Galgos denen geht es genauso, wenn es dunkel wird flippen die aus, und das ist auf ihre Vergangenheit zurückzuführen!:(

Und ich denke, dass ich damit auch ein bisschen Recht haben, oder?

*Kathi*
17.08.2009, 14:03
Hallo zusammen,

bei Hunden, die nicht auf den Menschen geprägt sind oder sogar misshandelt wurden, dauert der Vertrauensaufbau meist Monate oder sogar Jahre. Da ist es dann mit ein paar Wochen nicht getan.

Bei uns im Tierheim "Häuser der Hoffnung" sitzen einige Hunde, die schwer misshandelt oder falsch behandelt wurden. Die Tierheimmitarbeiter sind top geschult und kennen sich mit solchen Hunden gut aus. Trotzdem ist es unheimlich schwierig, zu solchen Hunden vertrauen aufzubauen.

Beim Training mit solchen Hunden wird natürlich auch die Vergangenheit berücksichtigt. Damit meine ich nun nicht, dass auf den Hunden herum getätschelt wird nach dem Motto "armer Hund", sondern dass das Training einfach den Hunden angepasst wird (aber so sollte das Training eigentlich bei jedem Hund aussehen).

Mausefurz
19.08.2009, 23:05
naja, es ist dennoch alles sehr unklar und nicht nachvollziehbar. Der Hund geht Abends zur Haustür und will flüchten. Ihr lasst in nicht raus, sperrt ihn dafür in den Zwinger, damit er mit seinen Ängsten die Nacht ALLEIN verbringt... Was ist denn das für eine Hundeliebe???

Und nochmal: WIESO habt ihr einen Zwinger? "Weil der alte Hund den gern hatte" - so einen Nonsens hab ich schon lange nicht mehr gehört. Außerdem habt ihr ihn ja wohl für den ersten Hund angeschafft/gebaut, weil IHR ES WOLLTET...