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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Respektlose Hundebesitzer



*Kathi*
16.07.2009, 13:49
Hallo zusammen,

mir passiert es so oft, dass mir unterwegs andere Hundebesitzer begegnen (meist wildfremde), die der Meinung sind, die Hunde müssten sich beschnüffeln und begrüßen (an der Leine). So, nun mag mein Hund aber nicht von jedem anderen Hund, der uns entgegenkommt, abgeschnüffelt werden. Schon gar nicht, wenn meiner an der Leine ist und der andere frontal fixierend auf meinen zukommt. Wir möchten einfach ganz normal an anderen Hunden vorbeilaufen.

Kürzlich hatte ich die Situation, dass mir eine ältere Dame mit ihrem Schäfermix entgegenkam. Ich hatte meinen Hund links fusslaufen. Die Dame hatte die Leine so lang, dass ich meinen Hund auf die rechte Seite wechseln lies, weil ich schon befürchtete, dass sie ihren Hund gleich an meinen ranlässt. So nun wechselte die Dame die Wegseite und kam mir frontal entgegen und sagte "die dürfen sich jetzt Hallo sagen". Ich stelle mich vor meinen Hund und sagte "ne, der mag das nicht". Genau in dem Moment zickte der Schäfermix und Die Dame meinte "na, jetzt bist du beleidigt, weil du nicht Hallo sagen darfst". Ich reg mich in so Situationen immer so auf, die Dame hat doch gesehen, dass ich keine Kontakt wollte, indem ich meinen Hund schon auf die andere Seite genommen habe. Ich finde das so ein Unding, einfach fremde Hunde an andere Hunde ranzulassen, ohne zu fragen.

Dann am Wochenende an einer Autobahnraststätte. Ich ging mit einem Hund ums Eck in der Raststätte, da kam mir eine Dame mit weissem Schäferhund entgegen, frontal. Ich sagte wieder "nicht hinlassen, meiner mag das nicht". Das wurde von der Besitzerin komplett ignoriert (ich dachte schon, sie spricht kein deutsch). So, Schäferhund kommt wie ein Donnerbolzen zu meinem Hund hin und schnuppert - meiner zieht die Lefzen hoch und schnappt. Besitzerin sagt "ja, Chicco, das hast du nun davon, du wolltest ja unbedingt hin" (die Dame spricht also doch deutsch :rolleyes:).

So, dann gestern im Aufzug in einem Kaufhaus. Ich bin im Aufzug, ein Mann mit Hund möchte einsteigen. Er fragt noch freundlich, ob er einsteigen darf. Ich sagte "ja klar, aber bitte ihren Hund nicht an meinen lassen". Mann kam in den Aufzug, murmelte irgendwas von "des geht schon, bla bla" und zack war sein Hund an meinem dran und schnupperte wieder frontal. Mein Hund war total eingeengt in einer Ecke des Aufzugs und fühlte sich bedrängt. Ich stellte mich vor meinen Hund und mein Mann sagte diesem Herrn nochmals, dass er bitte seinen Hund zu sich nehmen solle.

Ist das noch normal? Mich nervt das total. Das ist doch total respektlos, den Hund einfach hinzulassen, wenn man schon gesagt bekommt, dass das nicht erwünscht ist. Passiert euch das auch so oft und wie reagiert ihr?

Christina2012
16.07.2009, 14:33
Hallo Kathi,

passiert mir auch ständig... Das ist wahrscheinlich das Los der Hundebesitzer, die einen Hund an der Leine haben, der nicht in jeder Situation freundlich und gelassen bleibt.

Wie du schon schreibst, ich nehme auch demonstrativ die Leine kurz, lass ihn abliegen oder spreche die Leute an.

Früher auch mit einem "meiner soll kein Kontakt haben" oder "er mag das nicht". Da das ja die Leute nicht interessiert, bin ich dazu übergegangen zu sagen, dass meine "krank" ist. Das wirkt... Du glaubst gar nicht wie schnell die Leute ihre Hunde wegnehmen...

Am nettesten sind übrigens die Begegnungen, in den der andere ohne Leine ist, Besitzer noch 150 Meter weiter weg... Kann mir mal einer sagen, wie ich zwei raufende Hunde trennen soll? So ganz alleine und einer ohne Leine?

Ich empfinde es auch als Desinteresse. Manche Menschen können sich wohl auber auch einfach nicht vorstellen, dass es eben Hunde gibt, die nicht verträglich sind, DENN "meiner ist ja soo lieb, der tut nichts" - Meiner aber :rolleyes:


In dem Sinne - gute Nerven

Christina

hutzl
16.07.2009, 14:47
irgendwie hab ich grad ein schlechtes gewissen, denn ich glaube, ich gehöre auch zu den menschen, die ihren hund zu jedem anderen lassen. allerdings dann nicht, wenn mir der besitzer schon sagt oder zeigt, dass es nicht gewollt ist. ich hab leo, heute 10 monate, von anfang an zu jedem hund (wo wir durften) gelassen, um ihm zu zeigen, dass es eben unterschiede gibt. er, eh klar, welpe war ganz wahnsinnig wenn er einen anderen hund nur gesehn hat - er hat aber auch in den monaten gelernt, dass nicht alle hund gleich lieb sind und nicht spielen wollen. er kennt auch den unterschied zwischen klein und gross, jung und alt...da passt er sich dann total süss an!

ich kann schon verstehen, dass es einen nervt, wenn dauernd ein anderer hund zum schnubbern kommen will und man immer aufpassen muss, das nichts schiefgeht. und ja, es gibt halt auch bei hunden charakterien und auf die haben wir wenig einfluss!
aber ich glaube, die menschen (so wie ich) meinen es nicht böse oder wollen euch untergraben - wir freuen uns einfach, wenn unser hund auch kontakt mit anderen hat!

lg claudia

shelly
16.07.2009, 14:57
Ich glaub das passiert jedem irgendwie. Als Jerry mal kläffend in der Leine stand, war auch jemand der Meinung seinen Hund noch 5 cm vor seiner Nase spazieren zu lassen.

Ein weiteres mal nahm ich Jerry zur Seite und lenkte ihn mit Leckerlies ab, was auch sehr gut funktionierte. Der Typ stand irgendwann einige Meter hinter mir und ich meinte er solle mit seiner Hündin vorbeigehen, was er aber nicht tat. Dann lies noch einen dämlich spruch ab und seine Hündin kam Jerry gefährlich nahe, so das mein DSH fast in die Schnauze des Hundes schnappte. Der Typ drohte mit ner Anzeige. An diesem Tag hatte ich aber auch ungeheures Glück, da das Ordnungsamt unterwegs war und den Vorfall gesehen hat. Somit war ich glücklicherweise aus dem Schneider.

Ich finde es fast verantwortungslos, wenn andere Besitzer generell der Meinung sind, dass ihre Hunde überall ran dürfen, also ungefragt.

Wir sind aber auch schon dabei, dieses Problem in einer Hundeschule zu lösen.

Christina2012
16.07.2009, 15:08
@Claudia,

ich glaube auch nicht, dass "die anderen" es wirklich böse meinen. Warum auch? Ich glaube eben - wie ich schon schrieb - Desinteresse oder eben, dass sie sich noch nie ein Kopf drum gemacht haben, ob ein anderer Spielen/Schnüffeln soll oder nicht, weil ihrer ja eben so lieb ist.


Und wenn du darauf achtest, was für Signale der andere Huha aussendet - Leine kurz etc. - dann ist doch allen geholfen. Genau so wünsche ich mir das als "schwierigen-Hund-Halter" :rolleyes:

Lastrami
16.07.2009, 15:26
ui eines meiner "Lieblingsthemen"...

Wie Christina schon geschrieben hat:...meiner hat ne ansteckende KRankheit..! wirkt in den meisten Fällen.

Die HuHa die auch meine Warnungen ignorieren, die werden "hören" das ich es ernst gemeint habe wenn ich sagte: nicht dran lassen...:cool:

ich geh mit meinem Dicken einfach weiter, und wenn der fremde Hund zu nahe kommt, dann kann es sein das der Möpp explodiert... er hat dann ein sehr "zartes" Stimmchen:D
diese Hunde werden ab diesem Zeitpunkt von uns ferngehalten...
ok, für die Nummer muss man viel Vertrauen in den eigenen Hund haben und dieses wundervolle lmaA-Gefühl... klappt auch nicht jeden Tag:D:D

LG Pia

der dicke hund
16.07.2009, 22:47
flöhe helfen auch.............
ich hatte ja jahre lang einen krnaken hund.meine dicke:love::love:
eine leinen zicke hoch zehn............immer das gleiche....ich rufe ..rufen sie bitte ihren hund zurück..........der tut nix.................aber meine!!!! och das macht nix das muss er ab............:man::man::man:
ein einziges mal habe ich mal erlebt das eine frau sich in aller form entschuldigt hat..gleiche situation............meiner tut nichts.aber meine........sie sagte so weit hätte sie nicht gedacht.......es täte ihr leid..........wir sind dann 2 std laufen gewesen.......
ich weiss immer nicht was ich von solchen leuten halten soll..warum gehen viele davon aus das alle hunde verträglich sind.in der regel sind es diese eben nicht.
das sind schlecht erzogene raufbolde ob klein oder gross.

Suzanne
17.07.2009, 00:10
Das ist doch total respektlos, den Hund einfach hinzulassen, wenn man schon gesagt bekommt, dass das nicht erwünscht ist. Passiert euch das auch so oft und wie reagiert ihr?

Ja, ich finde das ebenso respektlos und schlicht und ergreifend unmöglich. Warum bitte schön sollen sich fremde Hunde an der Leine beschnüffeln? Sie können sich auch so "riechen", auf Distanz - das haben Hunde uns Menschen mit der Nase voraus :p. Aber nein, stattdessen verheddern sich die Leinen, die Hunde drehen sich, die Menschen drehen sich mit und versuchen, zu entheddern - und das Chaos ist (meist) vorprogrammiert :man:

Ich habe einen Kandidaten an der Leine, der so etwas überhaupt nicht zu schätzen weiß und entsprechend reagiert - meist bin ich schneller, manchmal jedoch der Hund. In TA-Praxen habe ich das Vergnügen auch schon gehabt. Fraule liest Zeitung und das Hunderl prescht an ausgefahrener Flexi fein vor, um jeden zu begrüßen :rolleyes: *super*

Im Freilauf, okay. Da ist es etwas anderes. Ansonsten ist es einfach nur "unmöglich". Und immer dieses blabla = meiner tut nix, der ist ganz lieb.... Mag ja sein, meiner an der Leine nicht.

Wie ich reagiere - manchmal schon etwas laut und ungehalten..... Manchmal nett. je nachdem.

Grüße Susanne

Emma1978
17.07.2009, 00:28
Hallo Kathi

Ich glaube, daß kennt jeder Hundebesitzer, der verantwortungsvoll mit seinem Hund umgeht. Ob nun der eigene Hund nicht so verträglich oder krank oder ängstlich ist - es gibt einen Grund, warum ich meinen Hund an der Leine habe. Meistens läuft Emma frei, aber wenn sie an der Leine ist, dann möchte ich keinen Fremdhundekontakt. Genauso wenig lasse ich sie zu anderen fremden angeleinten Hunden - für "uns" ist das völlig normal. Aber ich glaube, die wenigsten verstehen das, ich glaube weil sie einfach nicht wissen, daß man das nicht macht oder weil ihnen noch nie etwas dabei passiert ist...

Nun bin ich in der glücklichen Situation, einen ganz fantastisch sozialisierten Hund zu haben :love:
Emma läßt sich auch mal an der Leine anschnuppern, aber ich hasse das, wenn ich nicht gefragt werde und der Weg eng und das andere Hund-Mensch-Gespann auf dem Weg verteilt ist ... denn sollte der andere Hund dann doch plötzlich eine Rauferei anfangen wollen, wehrt sich Emma dementsprechend - was ja auch ok ist. Allerdings hat sie einen kaputten Rücken und eine Rauferei würde ihr große Schmerzen bereiten. Ich habe einfach keine Lust, es darauf ankommen zu lassen... das verstehen die Leute schon - aber die Zeit reicht nicht aus um alles zu erklären - da ist der Hund schon hergelassen worden :o Also hab ich mich auch auf: "Mein Hund ist krank" geeinigt...

Ich muß aber sagen, daß ich mit kleinen Hunden die wenigsten Probleme habe. Emma liebt die Winzlinge und es ist uns erst 2 x passiert, daß ein Yorki und ein Dackel auf Emma losgegangen sind (die wahnsinnigen die...) Nunja, es ist nix passiert, weil Emma auch kleine Terrorhunde erstmal vorwarnt und das hat ausgereicht um sie in die Flucht zu schlagen :rolleyes:

Ich weiß nicht, wie oft ich den Satz: "Meiner mag keine schwarzen Hunde" in den letzten 3 Jahren gehört habe.... aber vielleicht hat uns das so einige ungewollte Begegnungen erspart, denn sehr oft sammeln die Leute ganz hektisch ihre Hund ein, wenn ich mit meinem schwarzen "bösen" großen Hund dahergelaufen komme :D wenn ich mit unserem Malteser Arco und Emma zusammen unterwegs bin, ist das für viele irgendwie ein Freibrief zum Kennenlernen, so nach dem Motto: "Die sind ja zu zweit, die müssen ja verträglich sein" :man:
Kennt Ihr das auch, wenn Ihr mehrere Hunde mit habt?

0401
17.07.2009, 10:03
Das Problem hatten wir früher, mit den Vorgängerhunden.

Jetzt nicht mehr, im Gegenteil, die meisten gehen nen Bogen :D

Was ganz einfach an der stattlichen Größe meines Hundes liegt.

BerlinerGoere
17.07.2009, 10:41
Ich habe zwar keinen Hund, aber so was ignorantes haben wir am Dienstag auch erlebt.

Ich war mit meiner Mom und zwei Freunden in einem Restaurant essen. Das Restaurant hat extra den Aussenbereich als Raucherzone gemacht, da wir ab und an doch mal unseren Krebs füttern wollen.

Da setzt sich eine größere Gruppe neben uns an den Tisch. Ich muss dazu sagen, meine Mom ist gegen Hunde stark allergisch.

Der Hund legte sich also unter den Sitz meiner Mom und fing an ihr die Füße zu lecken. Sie drehte sich um und bat die Besitzer den Hund doch bitte wegzunehmen, da sie stark allergisch ist.

Da motzte die Besitzerin zurück, dass wir dann gefälligst die Zigaretten ausmachen sollen, da sie dagegen allergisch sei und wir schließlich draussen sind. Wir teilten ihr dann mit, dass sie 1. im Raucherbereich des Restaurants sitzt und 2. der Hund meiner Mom nicht an den Füßen zu lecken hat.

Sie zogen zwar den Hund weg, motzten aber weiter

kaahrl
17.07.2009, 11:01
halloechen,

ich habe zwar keinen hund (zu wenig zeit, jatzen sind da etwas zeitunintensiver), mag aber die bremer stadtmusikanten meines bruders (leo, appenzeller, mini-bobtail oder so und ungarische kampfratte) sehr.

"leider" bin ich auch begeisterter radfahrer und somit nicht selten auf konfrontation mit nicht verantwortungsvollen hundebesitzern.
bin mal gespannt, wann ich mich das erste mal wirklich wehren muss, weil mal wieder so ein ignoranter hundebesitzer, der seinen wuffi so gar nicht im griff und schon gar nicht angeleint hat, mir begegnet und wuffi seinem jagdtrieb folgt, "nur spielen" oder "nur hallo" sagen moechte. :o
ich mache schon immer einen groesstmoeglichen bogen, da scheibar aggressives angebelle fast bei jeder zweiten tour vorkommt...

da lobe ich mir die vorantwortungsvollen, die entweder ihr tier im griff haben oder aber, sobald radfahrer naeherkommen, sich an die seite stellen, den hund etwas kuerzer nehmen und warten bis ich vorbei bin.
bei denen bedanke ich mich dann immer, um ihnen zu zeigen, dass ich dieses verhalten sehr zu schaetzen weiss!!!

Suzanne
17.07.2009, 11:47
da lobe ich mir die vorantwortungsvollen, die entweder ihr tier im griff haben oder aber, sobald radfahrer naeherkommen, sich an die seite stellen, den hund etwas kuerzer nehmen und warten bis ich vorbei bin.
bei denen bedanke ich mich dann immer, um ihnen zu zeigen, dass ich dieses verhalten sehr zu schaetzen weiss!!!

Hallo kaahrl

so sollte es eigentlich selbstverständlich sein - das der Hund weder Spaziergänger noch Radler etc. "belästigt"

Ich kenne jedoch auch eine andere Seite der Radler. Kaum einer macht sich überhaupt bemerkbar. Geht es bergauf, höre ich sie manchmal schnaufen, geht es bergab, schießen sie von hinten an mir vorbei. Ich hab ja hinten keine Augen und kann mich nicht alle paar Meter umdrehen, ob wer kommt.....:p

Bin ich als Reiter unterwegs erkenne ich im letzten Moment, da kommt was von hinten, an den zurückgelegten Ohren des Pferdes. Ohne Abstand zu halten und ohne Tempi wegzunehmen surrt der Radler im Karacho vorbei. Es gibt auch eine Kehrseite :s:

Grüße Susanne

kaahrl
17.07.2009, 11:55
Hallo kaahrl

so sollte es eigentlich selbstverständlich sein - das der Hund weder Spaziergänger noch Radler etc. "belästigt"

Ich kenne jedoch auch eine andere Seite der Radler. Kaum einer macht sich überhaupt bemerkbar. Geht es bergauf, höre ich sie manchmal schnaufen, geht es bergab, schießen sie von hinten an mir vorbei. Ich hab ja hinten keine Augen und kann mich nicht alle paar Meter umdrehen, ob wer kommt.....:p

Bin ich als Reiter unterwegs erkenne ich im letzten Moment, da kommt was von hinten, an den zurückgelegten Ohren des Pferdes. Ohne Abstand zu halten und ohne Tempi wegzunehmen surrt der Radler im Karacho vorbei. Es gibt auch eine Kehrseite :s:

Grüße Susanne
:t: aber ne klingel ist doch schlecht fuer den cw-wert und wiegt mindestens 30gr :t: *sagte der doppelzentner auf zwei raedern... ;)
und geschwindigkeit reduzieren ist nicht, wir fahren ja auf schnitt... :man:

ja, das kenn ich auch - finde ich genauso daneben!!!

hutzl
17.07.2009, 17:40
wenn man es genau überlegt, gibts da echt einiges, woran ICH zb. noch nie gedacht habe. aber vieles ist für mich einfach selbstverständlich, wie zb. dass ich leo am murradweg nicht von der leine lasse. da laufen jogger, fahren eltern mit kindern fahrrad - abgesehen davon, dass ich nicht will, dass leo was passiert, möchte ich auch nicht, dass einem menschen wegen meinem hund etwas passiert. Leo darf auf der hundewiese ungeleint spielen und trainieren. und auch im dienst (ich arbeite an der universität) darf er im gebäude ohne leine - draussen nur, wenn ich spätdienst habe und wenig menschen am campus sind. ich bin mir zwar echt sicher, dass er niemals jemanden etwas tun würde (weder mensch noch tier), aber da bewege ich mich lieber auf der sicheren seite und leine ihn an.

aber diesbezüglich hätte ich da noch eine frage: leo winzelt sobald er einen hund erblickt und möcht eben gern zu jedem hin - ICH habe damit kein problem, solange es der andere hund auch will. aber wie bringe ich leo das bei, dass knurrende hunde das nicht wollen? er schreckt davon einfach nicht zurück - der andere kann bellen, knurren, zähne fletschen...leo wachelt mit dem schwänzchen und winselt und will hin! wenn er frei spielt und ein hund knurrt ihn an oder so verzieht er sich hinter mich und versteckt sich *gg*

lg und schönes we
claudia

GinaXY
20.07.2009, 12:17
da lobe ich mir die vorantwortungsvollen, die entweder ihr tier im griff haben oder aber, sobald radfahrer naeherkommen, sich an die seite stellen, den hund etwas kuerzer nehmen und warten bis ich vorbei bin.
bei denen bedanke ich mich dann immer, um ihnen zu zeigen, dass ich dieses verhalten sehr zu schaetzen weiss!!!
Hallo kaahrl:cu:
Schade, dass es nicht mehr Radfahrer von deiner Sorte gibt:tu:

Ich würde nicht einmal erwarten, dass sich der Radfahrer bedankt, wenn ich
mich mit meinem Hund an die Seite stelle, damit er/sie vorbeifahren kann.
Für mich ist das selbstverständlich.
Aber wenn man DANN noch demonstrativ ignoriert wird, sage ich oft
extra "BITTE SEHR"!!
Ich erlebe es leider fast immer, dass die Leute total unhöflich sind - es würde ja schon reichen, ein freundliches Gesicht aufzusetzen:schmoll:

Ich bin leider dann auch immer noch der Meinung, dass sie so böse gucken,
weil sie denken, mein Hund sei ein "Kampfhund":confused:

Dabei ist er immer ganz ruhig an meiner Seite, wobei ich oft beobachte, dass wenn kleine Hunde Radfahrer ankläffen, es dann heißt:
"Ooooch was schimpft er denn so? Der Kleine.."

Würde meiner genau das gleiche machen, heißt es dann gleich,
"Die Bestie ist ja gemeingefährlich! Der braucht einen Maulkorb!"

Aber zum Thema:
Ich finde es auch unmöglich, wenn manche Leute so ignorant sind
und ihren Hund nicht bei sich behalten können!
Allerdings passiert mir das nicht so oft, was wohl auch an der Größe meines Hundes liegt!
Da meiner auch nicht unbedingt jeden Hund mag, wechsele ich schon immer die Straßenseite, wenn ein fremder Hund entgegenkommt.
Wenn es möglich ist, schlage ich manchmal sogar komplett einen anderen Weg ein, um eine frontale Begegnung - vor allem auf schmalen Wegen -
zu vermeiden.
LG Gina

Ivy-Maire1
20.07.2009, 17:00
Hey,

ja das ist wohl ein typisches problem von verantwortungsbewussten hundehaltern. ich habe ja 2 hunde, einen Dackel-terrier-spitz- mix und einen Chi-mix.

die größere ist beiweitem nicht everybodies darling, eher im gegeneil. rüden braucht sie gar nicht und zeigt das auch, kleine hündinnen dürfen mal schnuppern und sich wieder dünne machen und kleine rüden werden ignoriert..

die findest es so gar nicht toll wenn was großes auf sie zugelaufen kommt. da rennt sie entweder weg oder beißt.

beim kleinen bin ich eher aufgrund seiner geringen körpergröße (knapp über 3kg) sehr vorsichtig. da reicht ja schon ein unbeabsichtigter tritt von einem großen hund... deshalb nehme ich ihn dann auch hoch wenn ich diesen hundekontak nicht will. worauf ich schon ein paar mal hören durfte "ne geh, meiner tut doch nix. und so fängt der kleine nur an zu kläffen".

nix da, erstens kläfft er NIE, er wedelt nur wie verrückt. und es freut mich außerordentlich dass der andere nix tut. könnte er aber.

letztens ist so ein 50kg "hundi" auf die idee gekommen den kleinen chi als sitzkissen benutzen zu wollen. und die besitzerin fand das auch noch lustig...!!!!!!!!

was ich aber schlimmer finde, hundebesuch der sich nicht benehmen kann:

letztens waren der beste freund meines vaters inklusieve frau und 10 monate alten boston terrier (was ist das eigentlich für ne mischung aus terrier und franz. bulldogge???) namens LOUIS zu uns.
gleich nachdem der kleine bei der tür rein war hat er versucht auf meine knapp 8 jahre alte, kastrierte hündin aufzureiten. die hat ihm dementsprechend gezeigt was sie davon hält.
aber nicht dass der an die leine genommen wird, nein.....

der ist den ganzen abend durch die wohnung, hat markiert was das zeug hält, hat versucht auf meinen Chi aufzureiten,... worauf ich den hund kurzerhand in einen kennel gesperrt hab...

ach ja, und einen tisch hat er auch angenagt...

beim spazierengehen mache ich schon nun noch einen bogen um den... aber auch so ein "na geh, der will nur spielen"-patent. nur wollen halt meine nicht mit DEM spielen.

Suzanne
20.07.2009, 21:06
aber nicht dass der an die leine genommen wird, nein.....

der ist den ganzen abend durch die wohnung, hat markiert was das zeug hält, hat versucht auf meinen Chi aufzureiten,... worauf ich den hund kurzerhand in einen kennel gesperrt hab...



Das war doch in Deiner Wohnung, oder? Nix für ungut, aber den hätte ich höchstpersönlich an die Leine, und zwar asap!

Den ganzen abend hat er markiert, bevor Du ihn in den Kennel befördert hast? :confused:

So lange hätte ich nicht gewartet - in meiner Wohnung führt sich so ungestraft niemand auf - egal, wessen Hund das ist.

Grüße
Susanne

Kitty77
21.07.2009, 11:16
Hallo zusammen!

Muß hier meine Geschichte auch los werden:
Normalerweise, wenn ich mit meinen beiden Hundis (Dogo-Mix und Schäfer-Rotti) unterwegs bin, werden die anderen Hundebesitzer panisch, weil ihr kleiner Wuffi könnte ja von meinen gefressen werden oder ergreifen, sobald sie uns sehen, die Flucht. Wobei ich meine beiden immer anleine und bei Fuß laufen lasse und an engen Wegen sogar auf den Seitenstreifen gehe. Schnüffeln an der Leine dulde ich nicht. Entweder freilaufend oder gar nicht.

Aber gestern kamen uns zwei Damen mit einem kiehochen Wuschel entgegen- ich also meine angeleint und zum Fuß-gehen aufgefordert. Die Besi des anderen Hundes machte keine Anstalten ihren ran zurufen, stattdessen kam nur der Standardsatz gerufen: "Meiner tut nix!" - von wegen! der Wuschel kam angerannt, schnurstracks auf meinen Rüden zu (der wurde im Winter an der Leine ziemlich gebissen und wir trainieren seither wegen seiner Leinenaggro). Ich bin dann einen Schritt auf den Kleinen zu und versuchte ihn mit einem scharfen "ab!" und einem Fingerzeig zu verscheuchen. Die Wuschel-Tante sah dem ganzem gelassen zu: "Aber der tut doch nix!" Darauf ich: "Aber meine!!"
Der Wuschel versuchte nun von hinten meine Hündin zu beschnüffeln (sie ist bei fremden Hunden sehr unsicher und mag es nicht, wenn sie bei Begegnungen nicht weg kann). Dann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe meinen 500g Dummy dem Kleinen zwischen die Füße geworfen und nochmals "ab!" geschickt, darauf hin ist er auch abgezogen. Die Dame war dann ausser sich, was mir einfiele ihrem Hund zu bewerfen. Ich fragte sie, was ihr einfiele, ihren Hund ohne zu fragen zu meinen zu lassen, obwohl sie sah, dass ich das nicht möchte.
Sie wollte mir dann noch erklären, dass ihr braver Hund hier frei laufen dürfe und dass ich hier nix zu suchen habe, wenn ich zwei bissige Hunde habe. :b Grrr!
Ich bin dann gegangen, dass muss ich mir nicht anhören. Auf meine Wuffis war ich stolz, weil sie -bis auf die Bürste meines Rüden- recht souverän aus der Situation gegangen sind.

Warum müssen sich meine Hunde das Geschnüffel gefallen lassen?
Oder habe ich überreagiert? -Mein Mann war dieser Meinung, er hätte sie abgeleint und hingelassen.

*Kathi*
21.07.2009, 11:45
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten - ich bin also nicht alleine mit dem "Problem" :rolleyes:

Der Tipp mit den Flöhen und Krankheiten ist gut, den muss ich mir merken :D

Ivy-Maire1
21.07.2009, 14:32
Suzanne,

schön wäre es. nur trete mal dem besten freund deines vater auf die zehen wenn du noch zuhause wohnst...

und meine mutter fand den auch noch lustig. als er dann mein zimmer "begutachtet" hat landete er im kennel....

GinaXY
22.07.2009, 09:02
und meine mutter fand den auch noch lustig. als er dann mein zimmer "begutachtet" hat landete er im kennel....
Da haben wir wieder ein typisches Beispiel von "Hund wird bestraft für die
Blödheit der Menschen"
LG Gina

GinaXY
22.07.2009, 09:11
Warum müssen sich meine Hunde das Geschnüffel gefallen lassen?
Oder habe ich überreagiert?
Nein, haste nicht!
Ich kenne solche Leute und wenn solche Sprüche kommen, reagiere
ich manchmal noch viel heftiger;)
DEIN Hund war schließlich an der Leine!
Da muss die andere schon auf ihren Wuschel aufpassen und hat keinesfalls das Recht, dich des Weges zu verweisen!
Aber es ist ja soooo typisch, dieses Verhalten einiger Leute:man:
LG Gina

Alana_Delia
22.07.2009, 17:44
Hm,

ich verstehe das Problem der "anderen" Hundebesitzer nicht wirklich. Also ich bin kein Schnüffelgegner. Aber, ich bin zumindest in der Lage vorher zu fragen, ob Bella mal schnüffeln kann. Und ein nein tue ich mit einem Schulterzucken ab.

Wenn, mich jemand fragt, sage ich meistens ja verweise aber darauf das Bella auch mal die Zähne flescht. Vorallem wenn es zwei große Hunde gleichzeitig sind, Bella ist nicht die größte und hat gerade mal 13,5 Kilo. Sie beißt nicht droht aber auch wenn Sie einen Hund nicht am Po haben will.

Es mag Ihr bei manchen Hunden unangenehm sein, aber da wehrt sie sich selbst. Sie ist ja kein Welpe mehr.

Alana

Suzanne
22.07.2009, 19:01
Warum müssen sich meine Hunde das Geschnüffel gefallen lassen?
Oder habe ich überreagiert? -Mein Mann war dieser Meinung, er hätte sie abgeleint und hingelassen.

Ich finde, Du hast richtig reagiert :tu:

Das mit dem Ableinen ist so eine Sache :?: Ich entscheide da situationsbedingt und größenbedingt. Ist der andere Hund gleicher Größe oder größer, der Besi außerstande seinen Hund heranzurufen und er schnurstraks auf uns zukommt, leine ich ab. Schnüffeleien an der Leine gehen bei uns in die Hose.....

Ist der andere Hund um vielfaches kleiner, zögere ich (je nach "Auftritt") obwohl mein Hund kein Beschädigungsbeißer ist, mag er dennoch nicht jeden Rüden. Das endet dann im lauten Palaver und ich mag mir nicht auch noch das hysterische Gekeife des Besis anhören, mein Hund würde seinen töten wollen :s:

Obwohl es zugeben nicht immer einfach ist, in Bruchteilen von Sekunden situationsbedingt eine Entscheidung zu treffen. Das Einfachste wäre manchmal, meinen Hund zu schultern und weggehen, aber dafür ist er mir zu groß :p

Grüße Susanne

Mausefurz
22.07.2009, 19:04
Naja, wenn wir andere, ebenfalls angeleinte Hunde begegnen, passiert es uns nicht (aber das liegt wahrscheinlich an der Größe meines Hundes - da trauen die sich wohl nicht so frech zu sein...) Aber ich kenne die Problematik und hasse es wie die Pest persönlich! Denn man kann sich doch gefälligst vorher verständigen, ob man Kontakt wünscht oder nicht.

Was ich noch krasser finde ist, wenn unangeleinte Hunde ewig weit über´n Acker angerannt kommen und die Hundehalter nicht im Stande sind diese zurückzurufen. Wenn da mal einer bei ist auf den mein Mäuslein nicht abfährt, habe ich ganz schön zu ackern: Mausi zurückhalten und gleichzeitig den fremden Hund verscheuchen.

Oder was noch so der Knüller ist: Hunde am Fahrrad (das mag meine Dicke sowieso nicht). Und dann noch mit einem Affenzahn an uns vorbeipreschen und der Hund fängt genau auf unserer Höhe an zu keifen und zu ziehen, so dass ich Angst bekomme, der Fahrradfahrer macht gleich ´ne Schwalbe und die Hunde kriegen sich in die Wolle...

Total ätzend sowas!

GinaXY
24.07.2009, 12:07
Hallo allerseits:cu:
Gestern abend mußte ich an diesen Thread denken:?:

Ich ging meine übliche Abendrunde durch die Schrebergärten.
Mein Schnuffi war an der Leine (ist dort auch Vorschrift).:sn:

Plötzlich kam ein Hund um die Ecke - von den dazugehörigen Menschen
keine Spur...
Der Hund kam sofort schnurstracks auf Janny zu und begann an ihm
zu schnüffeln.

Janny stand stocksteif da, es vergingen ca. 30 Sekunden, die ja recht
lange sein können und ich rief immer laut "Haaallo!?!"

Dann kam eine Frau laaangsam um die Ecke gelatscht...

Ich sagte:" Würden Sie bitte mal ihren Hund wegnehmen!?"
Sie ließ sich Zeit und rief ihren Hund beim Namen, der aber reagierte
nicht!:confused:

Da Janny noch immer steif da stand, sagte ich zu ihr:
" Ich weiß nicht, ob das gut geht!!!"

In dem Moment war es Janny dann auch zu viel und er sprang böse knurrend auf den anderen Hund zu! Und wenn Janny böse knurrt und auf den Hund
zuspringt, hört er sich schon seeehr gefährlich an:D

Die Frau fing an zu schreien, wie am Spieß und in dem Moment kam ihr Mann dann auch mal um die Ecke.:floet:

Der Mann nahm dann seinen Hund ans Halsband und die Frau schrieh mich
an:
" Du bescheuerte Kuh!!!"

Nun lasse ich mich nicht so gerne beleidigen - und dann noch völlig grundlos!:schmoll:

Ich machte also wieder kehrt, denn ich war schon im Begriff weiter zu gehen.
Ich ging auf sie zu und blieb direkt vor ihr stehen, schaute ihr in die Augen und fragte:
" Wie war das???":mad:

Hätte sie mich nochmals beleidigt oder wäre in irgendeiner Form aggressiv
gewesen... ich glaube, ich hätte ihr eine geschossen!:t:

Ich weiß, dass das nicht richtig ist aber ich war dermaßen auf 180...:-(0)

Zum Glück hat sie dann aber nichts mehr gesagt, ich ging also wieder weiter.

Der Mann meinte dann noch:" Du kannst so einen Hund ja gar nicht halten, du zierliche Person!!"

Ich ging einfach weiter, Janny trottete neben mir her und ich sagte dann nur
noch zu der Frau "Hystherisches Stück" (das konnte ich mir nicht verkneifen:floet:)

dann bog ich um die Ecke aufs Feld, wo dann Janny auch frei laufen darf:):wd:

Was denkt ihr?
Bin ICH evtl. zu aggressiv?:?:
Man hatte mir sicherlich schon angemerkt, dass ich kurz davor war, ihr eine zu scheuern, weil ich so bedrohlich auf sie zukam und dann Nase an Nase wütend vor ihr stand..:mad::o

Oder wie hättet ihr reagiert?:confused:

LG Gina

PS: Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht,
ich war noch nie gewalttätig:bl:
Bis jetzt...:t:

aisha_2000
02.08.2009, 11:57
Hallo Kathi,
ich kenne das auch. Mein Hund (ein Parson Russell) ist diese Woche in solch einer Situation (meiner an der Leine, der andere ohne Leine) in die Kehle gebissen worden. Das ganze musste mit mehreren Stichen genäht werden. Anstatt sich zu entschuldigen hat mich der Besitzer angegrinst und meinte mein Hund sei selbst Schuld. Seiner wollte doch nur spielen und meiner hätte nicht knurren dürfen. Ich bin jetzt auch völlig ratlos was ich in Zukunft tun soll.
Das wir damit Leben müssen, kann ich so nicht akzeptieren.

Aisha

Ivy-Maire1
17.08.2009, 21:42
aisha, falls du noch mal hierherschaust: hoffe deinem kleinen gehts schon besser...

so, nun als erklärung warum ich diesen thread noch mal wiederbelebe:

heute sind wieder 2 Chihuahuas von bekannten verletzt worden, bei einem ist es nicht sicher ob sie überlebt (verdacht auf wirbelsäulenbruch).

wie ist dies passiert: chis an der leine, ein großer hund hat sie IM VORBEIGEHEN geschnappt und geschüttelt.

deshalb möchte ich alle großhundebesitzer bitten: haltet abstand mit euren hunden. auch wenn sie eigentlich brav sind, es kann doch etwas passieren. einer der verletzten chis kannte seinen angreiffer seit 4 jahren...

genauso kann auch ein tritt bereits gefährlich sein (ich bin mir sicher ihr seid euch dessen bewusst) und das kann auch beim laufen passieren.

Stina
17.08.2009, 22:40
.
er schreckt davon einfach nicht zurück - der andere kann bellen, knurren, zähne fletschen...leo wachelt mit dem schwänzchen und winselt und will hin! wenn er frei spielt und ein hund knurrt ihn an oder so verzieht er sich hinter mich und versteckt sich *gg*


Claudia, mein Hund wachelt auch mit dem Schwanzerl und winselt und will hin wenn er ein Reh sieht, er will mit dem Reh aber definitiv NICHT spielen ;)

was ich damit sagen will ist, nicht nur Freude zeigt sich mit Schwanzwedeln und Winseln sondern eben jede Art von Aufregung oder Erregung.
Winseln und wedeln nur als Freude zu interpretieren kann mächtig in die Hose gehen!
Dein Hund versteht sicher was andere Hunde mit Knurren sagen, sonst wäre er überhaupt nicht sozialisiert und würde keine Hundesprache sprechen. Und das ist ja nicht so ;)

Aisha, du bist nicht selbst schuld! Ob seiner nur spielen will und ein "der-tut-nix" ist (was er ja nicht ist wie man sehen konnte) ist egal. Man lässt einen unangeleinten Hund nicht zu einem angeleinten hinlaufen.

LG, Stina

Angel*123
17.08.2009, 23:31
Hallo an alle.
Was mich persöhnlich sehr aufregt sind Leute die meinen Hund einfach ohne Worte
streicheln ( ohne mich zu fragen).
Als ich letztens in Karstadt war, schaute ich mir ein produkt an. Plötzlich sah ich eine
Person mit Kindern die meinen Hund streichelten. Das macht mich so verrückt.
Wenn sie fragen würden, würde es mich nicht stören.....
Aber dies passiert mir so oft,....
passiert es euch auch. Die meisten sind Erwachsen und meinen auch :" Och wie
süß, wie heißt du denn?"

Kennt ihr das auch ?

Lg

Ivy-Maire1
17.08.2009, 23:52
Jep... bin "ungefragtstreichel-leidgepruefte" chihuahua-besitzerin... nur dass mein "grosser, boeser kampfhund" in so ner situation auch schon zugebissen hat.

Keiner hat das recht, meinen hund von hinten zu schnappen und hochzuheben! Zum glueck dieser frau war es der junge chi ( damals 5 monate alt) und nicht die aeltere, muerrische dackel-terrier-mix dame. Die haette der verrueckten direkt nen finger abgebissen...

Was ich komisch finde: niemand griffelt bei doggen, bullies, dobbis und co hin... weil die KOENNTEN JA BEISSEN!

Muessen klein und kleinsthunde sich das gefallen lassen?

Angel*123
18.08.2009, 09:12
Ja das nervt mich auch schon die ganze Zeit. Habe einen Papillon
( 6 Monate) Rüden :love:
Ich weis das auch kleine Hunde niedlich sind, aber ohne zu fragen
einfach zukommen, das macht mich wütend:mad:
Das schlimmste ist wenn ich ihm ein befehl gebe und 2-3 leute auf ihn zu
kommen und streicheln. Mein Hund freut sich steht auf -und das ganze
kommando war für nichts-:0(

Leni
18.08.2009, 10:57
Ähnliche Probleme hatte ich mich Jack auch immer... da er aussah wie ein süßer Teddybär waren viele Leute auf der Straße auch immer der Meinung, er müsste auch genauso lieb sein... In den 13 Monaten in denen er bei uns war, haben jede Menge Leute ihn ungefragt angefasst, gekrault, Eltern haben bei Kleinstkindern die kaum laufen konnten seelenruhig dabei zugesehen wie ihr Nachwuchs auf Jack zugewackelt kam und mit ungeschickten kleinen Patschehändchen auf ihm rumdrückte.

"Der ist ja so süß, der macht bestimmt nichts". GsD stimmte das in dem Fall, Jack war ein absolutes Gemütstier, er ließ sich von jedem anfassen, hochheben, streicheln - war ihm alles egal! :rolleyes:

Dennoch hätte es aber auch anders sein können. Und so schnell wie manche Leute an ihm dran waren, hätte ich nichtmal vorher einschreiten können! Und das Geschreie, hätte er zugeschnappt, wäre gerade bei einem Kind groß gewesen. Und ich wäre "Schuld" daran, dass so ein kleiner Wurzelzwerg sein Leben lang Panik vor Hunden schiebt...:(

Meist habe ich die Leute dann freundlich darauf hingewiesen, dass sie doch bitte vorher fragen sollen, ob sie oder ihre Kinder Jack streicheln dürfen. Einige zeigten sich einsichtig und entschuldigten sich, von vielen habe ich aber auch verständnislose Blicke geerntet à la "Was stellt die sich denn jetzt so an, dass sieht man doch, dass der liebt ist!":man:

Beliebte Kommentare bei Kindern waren auch "Keine Sorge, der/die kennt Hunde, der/die hat keine Angst und weiß wie er mit ihnen umzugehen hat!" - Toll, und weil der kleine Stöpsel (der Jack grad sein Finger ins Auge piekt) soviel Ahnung von Hunden hat (mit ca 1-2 Jahren) muss mein Hund Kinder auch toll finden oder was?! :rolleyes:

Jack war GsD alles egal, ob da nun ein Rudel fremder Kinder um ihn rumhopste und ihn streichelte - er schlief seelenruhig weiter!:D

Die Erfahrungen hier mit anderen HuHas waren eigentlich durchweg positiv (um auch mal was nettes zu sagen...:D), allerdings habe ich mich Jack auch keine Riesentouren durch "Hundegebiete" unternommen. Hier kannte man sich, die Hunde hier gehen an der Straße fast alle an der Leine, und da Jack sich einen Sch***dreck für Hunde interessiert hat, gab das nie Probleme...

NinaV
18.08.2009, 11:26
Hmm... ich sehe das etwas differenzierter.

Auf die Vernunft - einen fremden Hund nicht anzufassen oder wenigstens vorher zu fragen - anderer Leute zu hoffen, ist nunmal Wunschdenken.

Was die Kinder betrifft: So, wie manche von euch ihren Hund nicht im Blick hatten, so dass eine Frau den Hund hochheben konnte, oder andere "hinterrücks" streichelnderweise entdeckt werden, so haben manche ihre Kinder beim Produkte gucken nicht immer 100% im Blick, von daher muss ich immer damit rechnen.

Ist mein Hund sozial nicht sicher genug, dass er das Streicheln durch Fremde erträgt (das Hochheben lasse ich aber aussen vor, DAS halte ich wirklich für eine Frechheit), bin ich als Hundehalter in der Pflicht, entweder durch 100%ige Aufmerksamkeit oder durch entsprechende Sicherung meines Hundes.

@Angel123: Wenn ich sehe, dass Leute während einer Sitzübung auf meinen Hund zugehen, löse ich das Sitz einfach vorher auf, dann wird mein Kommando nicht untergraben. DAS Wissen sollte ich haben, nicht irgendwelche Passanten. ;)

Ansonsten hilft auch hier einfach mal "unhöfliche Deutlichkeit", um den eigenen Hund zu "schützen". Ein "Finger weg!" löst bei den meisten Erwachsenen ein apruptes Bremsen aus. :D

Aber wie gesagt, die Pflicht zu verhüten oder zu trainieren, dass mein Hund bei Berührungen durch Fremde nicht schnappt (schnappen kann), liegt m.E. nur bei mir, egal, wie falsch ich es finde oder wie sehr es mich nervt. Gerade in der heutigen Zeit.

LG
Nina

Leni
18.08.2009, 11:38
@Nina

Dass Jack "unbeaufsichtigt" im Eiscafé unter meinem Stuhl gelegen hat, lag eben auch daran, dass er ein so unglaubliches Gemütstier war - und er aufgrund seiner fehlenden Zähne (er hatte nicht einen mehr) nichtmal hätte Schaden anrichten können, wenn er das gewollt hätte! :D

Dennoch finde ich, dass die Eltern darauf hätten achten müssen, dass ihr Kind nicht unter meinen Stuhl kriecht... und in den meisten "Fällen" war es nicht so, dass die Eltern nicht mitbekommen haben was geschieht, sondern dass sie auch noch grinsend zugeguckt haben, wie eisverschmierte Fingerchen plötzlich in Jacks Gesicht hingen... "Mach mal ei bei dem Hundchen".... :rolleyes:

Am liebsten hätte ich in solchen Momentan auch gerufen: "Achtung, der hat die Pest, Pocken, der beißt, hat ein Klappmesser in der Hosentasche und sein bester Freund ist Jack the Ripper!"

Hätte mir bloß keiner geglaubt! :rolleyes:


In meinen Augen ist es die Pflicht des Halters dafür zu sorgen, dass vom Hund keine Gefahr für andere ausgeht, sprich: Mein Hund läuft nicht knurrend auf alle zu und versucht von sich aus ein paar Löcher in deren Beine zu stanzen. Umgekehrt erwarte ich auch, dass mein Hund mit Respekt behandelt wird und auch andere Leute nicht meinen, nur weil es ein Hund ist, müsste er sich von Fremden alles gefallen lassen.

Genauso wie ich auch erwarte, dass fremde Menschen an meinen Kindern nichts zu suchen haben und ich es okay fände, wenn die sich wehren!

In Deutschland ist es aber leider so, dass immer der Hund, bzw. der Hundehalter schuld ist, wenn es zu "Unfällen" kommt.....

Edit: Nicht dass es falschr überkommt, ich finde nicht, dass ein Hund sofort zubeißen sollte wenn sich ein Fremder nähert, aber ich finde es auch nicht okay, dass jeder Hund sich soetwas einfach immer und von jedem gefallen lassen muss....

Christine 275
18.08.2009, 12:49
Hallo an alle,

muß mich jetzt auch zu Wort melden...
Bei uns im Ort, drei Häuser hinter uns lebt eine Border-Colli Hündin, die noch sehr jung ist, glaube eineinhalb Jahre alt.
Am Freitag ging ich mit meiner Mutter zum Garten, vorbei an dem zuhause der Hündin. Gerade als wir die Pforte von unserem Garten öffneten, kam die Hündin angesprintet und stürzte sich auf meine Emma. Ich weiß nicht ob sie lieb ist oder nicht, ich weiß nicht ob sie schnappen würde oder nicht, weil so gut kenne ich sie ja nicht...Meine erste Panikreaktion war, Emma auf den Arm zu nehmen, ich muß dazu sagen, Emma war und ist angeleint, da wir verschiedene Sachen noch üben und mir es im Ort direkt zu unsicher ist, Emma ohne Leine laufen zu lassen. Ohne Leine darf sie 500m aus dem Ort raus auf einem Acker toben.
Der Besitzer von K. war natürlich weit und breit nicht zu sehen, Emma sagte keinen Ton, K.stand vor mir, sprang an mir hoch um an Emma zu schnüffeln.
K.s Besitzer kam dann nach ca 10min und ging zu seinem Garten, ihn bellte Emma natürlich an und er sagte, "Ist ja gut, kleiner Kampfhund, K.komm".

Hätte ich Emma runter lassen sollen, damit K. genüßlich an ihr schnuppern darf? Vielleicht auch damit Emma lernt, es gibt auch Hündinnen?:?: Mit Rüden kommt sie klar, unser Gismo (Bernasennen-Schäfer Mix) und sie toben sehr viel und wenn er nicht mehr mag, zeigt er ihr das durch ein anderes Knurren, als das verspielte Knurren. Emma hats kapiert, und hört dann auch auf.

Wenn ich mit den Hunden spazieren gehe, muß ich an K.s zuhause vorbei, z.B. im März, Emma war ca 15 Wochen alt, eine Seite wohnt K.s Familie, andere Seite vom Weg ist ein kleinerer Fussballplatz. Mutti und Sohn(7), toben dort mit K. Ich komme mit Emma, K kommt angerannt, ich schon damals Emma vor Schreck schnell auf den Arm genommen. K springt an mir hoch, es war Modderwetter, dementsprechend sah ich dann aus. K hopst und wuselt um mich rum, ihr glaubt nicht wirklich das K.s Frauchen irgendwas gesagt hat, weder "komm her, K AUS ", noch irgendwas anderes. Nicht mal eine kleine Entschuldigung, das ich aussah wie ein Ferkel....
Sicherlich stand Emma zu dem Zeitpunkt noch unter Welpenschutz, aber weiß ich das wirklich und kann 100 pro davon ausgehen das K. nichts getan hätte?
No, das Risiko mochte ich nicht eingehen
Bin dann links abgebogen, Emma immer noch auf dem Arm, da K. mich nicht wirklich in Ruhe ließ. Ca 50m weiter, ließ ich Emma runter, K. ist dann zurück, weil der Sohn sie ja ununterbrochen rief. Keine 10m weiter kam K. wieder angerannt, der Sohn schrie sich die Kehle aus dem Hals, K. muß nicht hören. :eek:
Als ich nach Hause kam, habe ich das meinen Mann erzählt, ich war so a....wütend, echt, über soviel Ignoranz kann man nur mit dem Kopf schütteln.:man:
Das hätte mal unser Gismo machen sollen, dann hätte es fette Anzeigen gehagelt. Eine gab es mal, weil er ohne uns durchs Dorf getrallert sein soll, nach 4 Wochen stellte sich raus, das es der Hund von einem heruntergekommenen Hof war. Unsere Hunde trallern einschließlich nur MIT UNS durchs Dorf, und dann angeleint, von März-September sowieso, da die Förster auf alles schießen was sich bewegt...

Vielleicht rege ich mich zu sehr über K. Halter auf, aber ich finde es nicht in Ordnung, das der Hund macht was er will und anscheinend nicht wirklich erzogen ist...Vielleicht liegt es daran, K.Familie hatte vor K. mit zwei Border Collies Pech, beide sind kurz nach dem Einzug in die Familie gestorben, nacheinander aber, und einer hundert pro an Krebs. Traurig, das ist wohl wahr und vielleicht darf K. deshalb alle Freiheiten geniessen.

LG Christine

Stina
18.08.2009, 12:55
Sicherlich stand Emma zu dem Zeitpunkt noch unter Welpenschutz, aber weiß ich das wirklich und kann 100 pro davon ausgehen das K. nichts getan hätte?


es gibt keinen Welpenschutz

LG, Stina

der dicke hund
18.08.2009, 13:50
danke nina so sehe ich das auch.
ivy marie du bist bestimmt noch nie mit einem dalmatiner unterwegs gewesen..........

Ivy-Maire1
18.08.2009, 19:01
nein, leider habe ich nicht die möglichkeit einen so großen und bewegungsfreudligen hund zu halten...

nur, WER ZUM TEUFEL KOMMT AUF DIE IDEE EINEN DALMATINER HOCHZUHEBEN??? den trottel rahme ich ein und hänge ihn an die wand... ;-)

wie der kleine gegriffen wurde war folgende situation: meine "große" ist von kindern bedrängt worden (wahrscheinlich dem nachwuchs dieser dummen person) und ich ging dazwischen. damit der kleine nicht auch noch reingezogen wird habe ich die flexi gelöt und er blieb ca 4 m hinter mir stehen. in dem moment wo ich meine große "befreit" habe hat sich diese pute den kleinen gegriffen und wurde (eh klar) prompt gebissen...

das geschrei war groß, von wegen bissigem köter, und wenn das die kinder gewesen wären, blablabla... worauf ich nur gemeint hab ein kind kommt nur selten auf so eine dämliche idee einen hund einfach hochzunehmen. die greifen zwar hin (womit ER keine probleme gehabt hätte) aber sie packen den hund nicht von hinten...

woran ich gesehen habe dass sie ihn von hinten genommen hat: sie hatte beide hände um seinen bauch gelegt und hob ihn so an. allein DAS war eine frechheit, denn so hebt man einen hund nicht hoch!!!:sn:

und ganz ehrlich??? nen großen schaden hat der welpe, dem die hälfte aller zähne gefehlt haben (mitten im schönsten zahnwechsel, da hatte er zeitweise nur 3-4 zähne richtig im maul stehen, der rest kam so um 2mm aus dem zahlfleisch raus) nicht verursacht haben...

ok, tollwut war er nicht geimpft, aber DAS habe ich ihr dann nicht gesagt, sonst hätte sie mich noch gelyncht...

ach ja christine, ich will den post von Stina noch etwas ausführen:

welpenschutz in dem sinn wie er gerne erwähnt wird gibt es nicht. sich darauf zu verlassen kann unter umständen sogar gefährlich für den welpen sein denn:

in einem rudel sind nur die eigenen welpen interessant und sicher. rudelfremde welpen stellen eine konkurenz an futter und platz dar und wurden für gewöhnlich getötet...

und da nicht alle hunde in der umgebung zu einem rudel gehören...

töten würden wohl die wenigstens hunde, aber narrenfreiheit genießen nur die wenigsten welpen bei fremden hunden.... wobei es natürlich ausnahmen gibt.

so wurde mir das damals in der HuSchu erklärt, sollte ich etwas falsch wiedergeben bitte korrigieren...

Christine 275
18.08.2009, 23:39
Hallo an alle,

danke für die Info, das habe ich so noch nicht gewußt.
Man kann alt werden wie ne Kuh, man lernt immer noch dazu....

Dazu ist mir gleich eine Situation eingefallen, als Emma bei uns als Welpe eingezogen ist.

Neugierig wie die Welpen nun mal sind, erkundete sie freudig das Grundstück und Gismos Heim. Kopf rein ins Napf und erstmal nen Korn klauen,Gismo hat gebrummt und komisch geknurrt, so das mir ganz heiß wurde. Habe einmal laut und energisch "Gismo aus" gesagt, und dann war gut. Bis heute kam das nicht mehr vor und sie darf mit ans Napf und ein bißchen mopsen.
Dachte eigentlich das ich da gar nichts mehr zu sagen müßte, da unsere Lucy auch an sein Napf durfte und er nie bei ihr gegrummelt hat.
Das widerum lag sicherlich daran, das er als Welpe kam und die Lucy schon da war.:?:
Nochmals danke
LG Christine

Ivy-Maire1
19.08.2009, 18:46
ja, daran hat es gelegen...

meine hat das napf-ausräumen auch erst mit der zeit akzeptiert. vorher hat der kleine auch mal nen zwicker abbekommen. habe da aber nicht eingegriffen, da er eigene schüsseln hat und die NICHT angesehen hat. pech...

nun fressen sie gleichzeit zuerst aus einem, dann aus dem anderen napf... weil das vom anderen ist ja immer besser ;-)

Mausefurz
19.08.2009, 22:47
@Ivy-Maire1: ich hab erst jetzt den Beitrag mit dem verletzten Chi gelesen... (auwei - ganz ganz furchtbar schrecklich!)

Und nun stelle Dir bitte mal vor, was mir heute eine ganz "besonders schlaue" Beagle-Halterin entgegenschleuderte, als ich sie bat ihren Hund wegzurufen (meine Große war an der Leine und ich weiß, dass sie die Beagledame nicht so ganz koscha findet)....

Sie sagte: "lassen Sie ihren Hund doch auch los - die machen das schon untereinander aus."

Ist das zu fassen??? ich versuche andere Hunde vor Wirbelsäulenschäden oder andere schlimmen Dinge zu bewahren und werde dann auch noch beschimpft, dass ich doch ´n Schaden hätte und dass mein Hund gefälligt Hundekontakte haben müsse...

Ich versuchte ihr zu erklären, dass meine Hündin sehr wohl viele Hundekumpels hat - aber eben nicht "jeder" Hund paßt... - aber das wollte sie nicht begreifen. Sie hat zwar letztlich ihren Hund "entfernt", aber eingesehen hat sie´s nicht.

P.S.: ohhh doch... Doggen werden äußerst gern gegriffelt und begrabscht, denn es sind ja schließlich "IMMER" die sanften Riesen - verstehste... ? ;) Ein Klischée jagt das Nächste...

hutzl
20.08.2009, 11:07
ich gehe jeden tag zu fuss mit leo zur uni, teilweise neben hauptstrassen. gestern früh steht plötzlich ein älterer beagle mitten auf der strasse. ich hab geguckt, wo der besitzer ist - weit und breit kein mensch zu sehen. der kleine war irgendwie total verwirrt, scheu...leo ging super platz und ich hab versucht, den hund von der strasse zu locken - das ganze hat gute 10 minuten gedauert, bis er endlich bei mir am gehsteig war. ich wusste in dem moment auch noch nicht, was ich tun würde.....aufeinmal geht gegenüber ein haustor auf, eine frau kommt raus und ruft den hund......der dreht sich um und rennt quer über die strasse zu ihr......ich hab dann rüber gerufen, was das denn jetzt sei? sie hat mich nur böse angesehn, sich umgedreht und ist mit dem hund verschwunden :rolleyes:

ich mein, die lässt ihrn hund auf eine strasse alleine raus zum gassigehen?????? was sind denn das für menschen??????

lg claudia

Leni
20.08.2009, 12:16
Gibts leider immer wieder.... da wo ich herkomme, auf dem Dorf, gab es auch immer wieder Hunde die draußen "alleine spazierengegangen" sind, zum Teil quer durchs Dorf, zum Teil auch "nur" in unmittelbarer Nähe des Hauses!

Blöd nur, dass der eine ein unkastrierter Dobirüde war, der leider andere Rüden so gar nicht leiden konnte, und natürlich war keiner da, der ihn abrufen konnte.... :man:

Ivy-Maire1
20.08.2009, 15:44
ja, leider kapieren es manche menschen nicht... und wenn dann was passiert ist das geschrei groß...

hatte auch so ne aktion: ich bin mit dem hund meiner besten freundin gassi gegangen, da sie nach einer knie-op im rollstuhl sitzt. Jimmy ist ein ca 50kg schwerer rüde, aber geistig ein lämmchen...

ich gehe nichtsahnend auf der hundewiese mit ihm (an der leine, sicherheitshalber) da sehe ich 2 frauen mit 4 so kleinen, besenartigen hunden. kaum habe ich die entdeckt sind die 4 biester auf den Jimmy losgegangen...

in alle 4 pfoten gebissen, gekeift bis zum gehtnichtmehr,.... und was machen die feinen damen? gehen einfach an dem trubel vorbei als ob nichts wäre. habe mir dann den augenscheinlichen anführer dieser bande geschnappt und der besitzerin in die hand gedrückt mit den worten "wenn ich meinen nicht gehalten hätte hätten sie jetzt keinen hund mehr weil er sich nicht benehmen kann".

was antwortet die darauf??? "aber die wollten doch nur spielen! und ihrer ist ein aggressives monstern, der gehört eingeschläfert!"

jaja, alle 4 pfoten vom jimmy waren "angeknabbert", ich musste das fell drumherum wegschneiden, und seitdem HASST er diese kläffer-bande... aber die wollten doch nur spielen...