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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachbarn locken Katze an



erla
24.05.2009, 14:34
Wir haben uns vor ca. 2 Monaten eine süsse 2 Jahre alte Katze aus dem Tierheim geholt.
Alles hat super gut gepasst, sie spielt den Kinder und dem Hund, ist sauber genießt ihren Freigang.
Ziehmlich schnell stellten sich dann aber Probleme mit erst einem Nachbarn ein. Dieser hat selbst Katzen, läßt sie aber nicht raus. Füttert draussen aber ganzjährig Igel und beschwert sich, daß unsere Katze das Futter wegfrißt, Vögel fängt und überhaupt wäre es unverantwortlich Katzen freilaufen zu lassen. Dieses Thema ist mit Gesprächen, z.Z. zur Ruhe gekommen.
Jetzt fängt der nächste Nachbar an, unsere Katze zu füttern, bei sich reinzulassen und behält sie auch nachts drinnen. Die Familie will die Katze unbedingt haben und hat uns schon Kaufangebote gemacht. Ich verstehe nicht, was die Leute sich denken, als ob wir unsere Katze nicht lieben würden. Ich haben im freundlichen Gespräch deutlich dargestellt, daß wir Katze behalten wollen, daß sie sie bitte nicht füttern ( schon gar nicht mit Milch, unsere Katzte hat ständig Durchfall ) und spätestems abends rausschmeissen sollen. Heute haben sie uns stolz erzählt, daß sie wieder bei ihnen geschlafen hat.
Was sagt Ihr dazu?

erla

MiezeMops
24.05.2009, 14:53
Heftig, da wär ich aber richtig sauer. :mad: Mit denen würde ich wirklich mal Klartext reden. Ihnen sagen, dass es deine Katze ist, sie bei dir wohnt und bei dir schläft und vor Allem nur bei dir frisst. Unglaublich was manche Leute sich rausnehmen. :schmoll:

Wenn sie eine Katze wollen, dann sollen sie doch mal in die Tierheime gucken.

Sabine
24.05.2009, 14:56
Hallo,
bei solchen Nachbarn die mit aller Gewalt Tieren etwas gutes tun wollen, kann man eigentlich nur noch empfehlen euren Garten Katzenausbruchsicher ein zu Zäunen, damit eure Katze sicher ist.

shirkan
24.05.2009, 15:00
Hallo,

was ich mich frage, es gehören doch immer zwei dazu. Was gefällt eurer Katze so bei Nachbars, dass sie dort auch schläft? Sie wird dort wohl kaum bleiben wenn sie gegen ihren Willen nachts eingesperrt wird.

Ich denke nach 2 Monaten hat sie noch keine starke Bindung an euch. Könnt ihr ihren Freigang besser überwachen?

erla
24.05.2009, 15:15
Unsere Paula, so heißt sie, war eine Wohnungskatze, sollte aber unbedingt Freilauf bekommen, da sie ihrem Vorbesitzer mehrmals aus dem Fenster gesprungen ist und sich zu letzt die Hüfte gebrochen hatte und so ins Tierheim kam. Sie hat keinerlei Scheu. Ich hatte vorher nur Katzen von klein auf, die waren natürlich mehr auf mich geprägt.
Zu uns kommt sie ja auch regelmässig, bekommt 3mal ihr Futter und ihre Streicheleinheiten. Tagsüber sind wir arbeiten und nachmittags ist die Familie und Haushalt dran. Die Nachbarn haben irgendwie mehr Zeit und sitzten denn ganzen Tag auf der Terrasse, das liebt natürlich unsere verschmusste Paula.
Aber mal ehrlich, welches Tier läßt sich nicht gerne füttern. Wir sind doch die Menschen und sollten es besser wissen. Sollte wir nicht uns lieber um die Tiere kümmern, die es nötig haben, daß wäre unter Nachbarn auch nur fair.
Gespräche haben bis jetzt nicht viel geholfen, die Paula würde doch so jammern und treu gucken.

erla

Sabine
24.05.2009, 15:19
Gespräche werden da auch nicht helfen. Die machen so lange weiter bis die Katze bei ihnen bleibt und dann werden sie sagen: "Die Paula will doch aber bei uns leben!"

shirkan
24.05.2009, 15:21
Ich fürchte Gespräche mit den Nachbarn werden zukünftig auch wenig bringen.

Trotzdem meine Frage, könnt ihr mehr Zeit für Paula und Kontrolle ihres Freigangs ermöglichen? Du schreibst nachmittags ist Familie und Haushalt dran, ok, aber habt ihr vielleicht wirklich zu wenig Zeit für die Katze?

Gerade weil sie erst 2 Monate bei euch ist, müßt ihr Zeit erübrigen um eine Bindung her zu stellen. Füttern und gelegentliches streicheln reichen Paula vielleicht nicht

erla
24.05.2009, 15:44
Ich hatte mein Leben lang schon immer Katzen, die waren so anhänglich, wie Hunde, da habe ich nic viel zu getan. Ich kann natürlich versuchen ihren Freigang einzuschränken, was schwierig wird, da bei diesem Wetter, wenn wir da sind alle Türen offen haben. Die Zuwendung kann ich ihr ja nicht aufzwingen, sie kommt wenn es ihr passt, sie ist schließlich eine Katze.
Ich sitze jetzt gerade auf der Terasse und neben mir liegt Paula, da habe ich einen Blick zu unseren Nachbarn gewagt, und die sind nicht da. Wie ich erfahren habe, sind sie ins Tierheim gefahren, vielleicht lößt sich das Problem von alleine.

Erla

Silberwölkchen
24.05.2009, 16:00
Ich würde mit "anfütternden" Nachbarn folgendermaßen umgehen:
1. ansprechen und versuchen, dass die das füttern einstellen; zur Not behauptest du, die Katze sei krank und müsse eine bestimmte Diät bekommen. Wenn du behauptest, dass du folgekosten von x Euro hast, weil die "Arme" regelmäßig zum Arzt muss, könnte dies auch das Interesse deiner Nachbarn einschränken. Wenn die wirklich mit dem Gedanken spielen, deine Kleene wegzulocken, wollen die sicher keine mit erhöhten TA-Kosten. Kannst ja flunkern wenns passt.

2. warnen + schriftlich abmahnen (motto: "sie wurden von verschiedenen zeugen beobachtet, dass sie aktiv die Katze anfüttern. " Dann mit Rechtsanwalt drohen). Und sie darauf hinweisen, dass die Katze aufgrund der Fütterung mit Milch Durchfallerscheinungen hat und du ihnen zukünftig die Rechnungen vom Tierarzt zahlen lässt, sofern sie sich nicht einschränken.

3. Lassen die es nicht: Rechtsanwalt.


Das was da läuft ist die Entziehung deiner Katze. Nun bin ich rechtlich leider nicht so bewandert, dass ich schon von versuchtem Diebstahl reden würde.

Fakt ist: Vor dem GEsetz ist deine Katze ein Wertgegenstand (mindestwert: Die schutzgebühr, die du beim Tierheim zahlen musstest). Das wäre so, als wenn ich Tatbestände herstelle, unter denen du dein Fahrrad nicht nutzen kannst und es dir dann "abnehme". (oder so ähnlich)

@shirkan: Ich würde gar nicht über "was fehlt der katze, dass sie zum Nachbarn geht" nachdenken.
Erfahrungsgemäß sind unsere früheren Freigänger (jetzt habe ich nru Wohnungskatzen) IMMER zum Nachbarn gegangen...zumindest wenn da Leckerlis, ein kuschliges Sofa und und und warten. Weils einfach schicker ist, zwei Zuhauses mit Spielzeug, Kuschelkissen und Leckerli zu haben als nur eins.
------------------------------------------------------------------------

Da es aber gerade eine sensible Bindungsphase ist, sollte man vielleicht drüber nachdenken, ob ihr nicht am Anfang die Freigänge drastisch einschränkt...gerade damit sie nicht mit jedem mit Leckerli und Milch mitläuft. Ansonsten wird sie bald geklaut. :(

shirkan
24.05.2009, 16:25
Doch genau darüber würde ich nachdenken, was der Katze fehlt. Zumindest fehlt der Katze noch die Bindung nach dieser kurzen Zeit.

In zwei Fällen erlebte ich in der weiteren Nachbarschaft mit, wie Katzen ihre Köfferchen packten um bei anderen Nachbarn einzuziehen. Sie zogen immer zu Leuten die ständig zuhause waren.

und zu 2. warnen und schriftlich abmahnen? mit welcher rechtlichen Handhabe? vor was warnen?

trotz uneinsichtiger Nachbarn halte ich dass für die schlechteste Lösung.

Die tollste Lösung wäre ganz einfach diese Nachbarn holen sich eine eigene Katze, gibt ja genügend die ein zuhause brauchen

erla
24.05.2009, 16:28
Vielen Dank für Eure Ratschläge, jetzt geht es mir schon mal besser. Heute morgen habe ich mich wahnsinnig geärgert.
Mal sehen wie es weiter geht, auf jeden Fall werde ich Paula kontrollierter rauslassen.

Bis dann, lieben GRuß erla.

wailin
24.05.2009, 17:52
Ich wüsste einen superverschmusten Kater für Deine Nachbarn, der ein Zuhause mit Freigang sucht, aber auf Zuruf angaloppiert kommt. Netter Nebeneffekt....er hat so seine Schwierigkeiten mit anderen Katzen in seinem Revier - was Dir ja durchaus entgegen käme ....;)

Wirklich ein toller liebenswerter Kater und hübsch noch dazu. Wenn Deine Nachbarn im TH nicht fündig geworden sind, mach ich Dir gerne einen Kontakt.

vG Catrin

s4rah
24.05.2009, 19:21
erstmal jede katze die irgendwo anderst futter bekommt rennt logischerweise dort hin. das hat nichts mit zuwendung der besitzer zu tun. das ist einfach so.

bei dem rest kann ich silberwölkchen zustimmen. es kann ja wohl nicht sein,dass diese leute deine katzen haben wollen und du somit gezwungen bist deine katze einzunetzten. eine frechheit von den leuten.

eis
24.05.2009, 20:13
Ich würde mit "anfütternden" Nachbarn folgendermaßen umgehen:
1. ansprechen und versuchen, dass die das füttern einstellen; zur Not behauptest du, die Katze sei krank und müsse eine bestimmte Diät bekommen. Wenn du behauptest, dass du folgekosten von x Euro hast, weil die "Arme" regelmäßig zum Arzt muss, könnte dies auch das Interesse deiner Nachbarn einschränken. Wenn die wirklich mit dem Gedanken spielen, deine Kleene wegzulocken, wollen die sicher keine mit erhöhten TA-Kosten. Kannst ja flunkern wenns passt.

Das ist aber fein säuberlich das Problem des Katzenhalters. Wenn die Katze Diät braucht, dann darf sie einfach nicht raus um an anderen Näpfen zu naschen. Wenn du damit einem RA kommst, liegt der vor Lachen sicher unterm Tisch.


2. warnen + schriftlich abmahnen (motto: "sie wurden von verschiedenen zeugen beobachtet, dass sie aktiv die Katze anfüttern. " Dann mit Rechtsanwalt drohen). Und sie darauf hinweisen, dass die Katze aufgrund der Fütterung mit Milch Durchfallerscheinungen hat und du ihnen zukünftig die Rechnungen vom Tierarzt zahlen lässt, sofern sie sich nicht einschränken.

Ich kann Futter hinstellen, soviel ich will, solange ich das Bundesseuchengesetzt beachte. Beweise, dass damit eine bestimmte Katze angefüttert werden soll. Erklär dem Bauern, dass er keine Milch rausstellen soll.


3. Lassen die es nicht: Rechtsanwalt.

Siehe 1.


Fakt ist: Vor dem GEsetz ist deine Katze ein Wertgegenstand (mindestwert: Die schutzgebühr, die du beim Tierheim zahlen musstest). Das wäre so, als wenn ich Tatbestände herstelle, unter denen du dein Fahrrad nicht nutzen kannst und es dir dann "abnehme". (oder so ähnlich)

Kein Wertgegenstand, eine Sache.


@shirkan: Ich würde gar nicht über "was fehlt der katze, dass sie zum Nachbarn geht" nachdenken.
Erfahrungsgemäß sind unsere früheren Freigänger (jetzt habe ich nru Wohnungskatzen) IMMER zum Nachbarn gegangen...zumindest wenn da Leckerlis, ein kuschliges Sofa und und und warten. Weils einfach schicker ist, zwei Zuhauses mit Spielzeug, Kuschelkissen und Leckerli zu haben als nur eins.
------------------------------------------------------------------------

Unsere Katzen sind nie zum Nachbarn gegangen, weil sie bei uns alles hatten, was sie brauchten. Meine jetzigen Katzen gehen auch nicht zu den Nachbarn, obwohl ich 2 der 3 Freigänger erst im erwachsenen Alter bekommen habe und ich täglich 12 Stunden arbeitstechnisch ausser Haus bin


Da es aber gerade eine sensible Bindungsphase ist, sollte man vielleicht drüber nachdenken, ob ihr nicht am Anfang die Freigänge drastisch einschränkt...gerade damit sie nicht mit jedem mit Leckerli und Milch mitläuft. Ansonsten wird sie bald geklaut. :(

Es geht auch sehr gut mit kontrolliertem Freigang. 2 unserer Freigänger gehen morgens, wenn ich aufstehe aus dem Haus und sind i.d.R. wieder da, bevor ich aus dem Haus muß. Hat zwar nichts mit den Nachbarn sondern mit den Gefahren hier zu tun, ließ sich aber machen. Nur eine Katze ist den ganzen Tag draußen (bei schönem Wetter). Aber die liegt immer nur in Nachbars Scheune rum und flüchtet, wenn ein Mensch näher als 5 m kommt.

s4rah
24.05.2009, 20:19
vieleleicht weist du nicht ob deine katzen zum nachbarn gehen. wenn sie scheu sind ist das auch gut so ,so halten sie abstand.
die katzen miener mutter gehen auch zum nachbar obwohl sie alles haben.
das machen katzen numal so liegt einfach in der natur der normalen katzen.

wenn mit vorsatz futter hingestellt wird um die katzen abends einzusacken, dann kann ein anwalt sehr wohl was dagegen machen.

sie sind die besitzer der katze, sicher haben sie auch einen schutzvertrag somit gehört rechtlich die katze ihnen und die nachbarn dürfen diese nicht bei sich behalten.

eis
24.05.2009, 21:19
Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, hier auf dem Land gehört die Katze dem, der sie füttert. Und ja, es gibt viele Katzen, die mehrere Menschen haben, die füttern.

Du kannst nichts dagegen machen, solange der Nachbar die Katze immer wieder raus lässt.

Und nein, 2 meiner Freigänger sind absolut nicht scheu, lassen sich sogar von Fremden streicheln. Nur nicht hochnehmen.

s4rah
24.05.2009, 23:03
Aber die liegt immer nur in Nachbars Scheune rum und flüchtet, wenn ein Mensch näher als 5 m kommt.

das ist nicht scheu?

ich komme vom land und unsere katzen bzw. die meiner mutter gehören meiner mutter, wenn es woanderst auch was leckeres gibt sind sie natürlich nicht abgeneigt

PoldiMama
25.05.2009, 11:37
Ist nicht auch eine Lösung, die Katze abends einzusperren? Unsere Freigänger müssen abends rein, da hilft kein Jammern. Und dann würde ich abends zu den Nachbarn gehen, fragen ob die Katze da ist und sie dann mitnehmen.
Den Nachbarn klar machen, dass sie ja gerne die Katze streicheln dürfen, aber unmissverständlich darauf bestehen, dass die Katze abends "rausgeworfen" wird.

Liebe Grüße

Silberwölkchen
25.05.2009, 19:13
Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, hier auf dem Land gehört die Katze dem, der sie füttert. Öhm. Nein. Auch "aufm Dorf" und "aufm Land" ist das nicht so. Es wird geduldet und gemacht. Wenn aber jemand sein Recht durchsetzt, geht das sehr wohl.

Und du verdrehst die situation ein bissl: Es ist ja wohl ein Unterschied ob ein Bauer seine Kannen rausstellt oder ob da in einer wohngegend komischerweise immer Näpfe mit Milch stehen.

Gegen den Igelfütternden Nachbarn kann man ncihts machen, soll der. Aber die Familie hat ja zugegeben (so hab ich das zumindest gelesen), dass sie die Katze gezielt füttern und in ihre Wohnung lassen.

In dem Moment "auch uffm Land" wo jemand Anspruch auf die Katze erhebt, der ein Halsband ummacht oder sie chippt, ist sie von den anderen Landkatzen, die da rumstreunen, zu unterscheiden,

Wenn da ein Nachbar trotzdem seine Griffeln nicht von lassen kann, gehört ihm halt was drauf, damit ers lernt. Man kann übrigens auch Hunde anfüttern, bei "Nutzvieh" wie Kühen, Gänsen oder Schweinen wirds schwieriger, aber nicht unmöglich....und da lacht auch keiner, wenn du das süsse Schweinchen Babe vom Bauern mal eben einsackst und dann behauptest, das wäre deins.:D

Peppina
26.05.2009, 14:26
Das ist schon komisch. Hat man einen Nachbarn der Katzen haßt,
ist es nicht Recht. Hat man einen Nachbarn der Katzen liebt, ist es auch nicht Recht.

Meine drei Freigänger (darunter auch Rassekatzen) dürfen dahin wo sie möchten,
Meine Katze geht gern zum Nachbarn. Meine Kater sind etwas misstrauischer .

Mir macht es nichts aus, warum auch, den Katzen geht es doch gut.

Und ich bin dankbar, sollte irgendwas einmal sein, weiss ich das meine Katzen gut versorgt sind,
weil Sie es bereits kennen. Einfach die Nachbarn zum Kaffee einladen, die Katze wird glücklich sein
das sie dann beide Familien hat:wd:

Was ist daran schlimm ?

PoldiMama
26.05.2009, 15:33
Hallo Peppina,

ich denke, das Problem ist nicht, dass die Nachbarn freundlich sind zu der Katze, sondern dass sie die Katze sich "einverleiben" wollen - und das würde ich auch nicht wollen. Meine Nachbarn können meine Katze streicheln und sich mit ihr beschäftigen, aber ich würde nicht wollen, dass sie die Katze füttern oder gar über Nacht behalten.

LG

Peppina
26.05.2009, 15:54
Wenn sich die Katze aber so wohl fühlt? Was sollen die Nachbarn machen, wenn die Katze
Die Katze nicht gehen will verjagen? Dann sind es gleich die Katzenhasser.

Ich denke bei Freigängern kann man keine Besitzansprüche stellen, sie gehen dahin wo es
Ihnen gefällt, ansonsten sollte man die Katzen lieber in der Wohnung halten. Meine kommen
Jeden tag nach Hause und bringen schon mal Freunde mit

Auf der anderen Seite gehen meine schon mal zu den Nachbarn und fressen dort, ich finde
Das nicht schlimm.

lovingangel
26.05.2009, 16:32
sie erstaml gar nicht füttern, ich kann ja nur den Kopf schütteln,d ie Nachbarn stellen extra nur für diese Katze Futter raus, das hat nix mehr mit ich geh mal rüber und gönne mir da nen Happen zu tun.

die versuchen doch eindeutig aktiv die Katzi zu sich zu locken, ich finde das macht man nicht und egal ob Freigänger ja oder nein, man hängt doch an seiner Katzi und macht sich Sorgen wen sie nachts einfach nciht nach Hause kommt....

Verjagen brauchen sie sie nicht, nur erst einmal das Füttern und das reinholen nachts sein lassen

Peppina
26.05.2009, 16:35
dann macht die Katze ein Theater vor der Tür schreit ect.das das jedes herz erweicht wird. und dann?

ich finde es muss eine friedliche lösung geben sich einfach zusammensetzen
und eine Lösung finden ohne gleich mit Anwalt zu drohen und extrem unfreundlich zu werden.

lovingangel
26.05.2009, 17:19
die gibt es aber nicht immer...
ich persönlich glaube ja nicht das die Katze vor der Türe schreit und wenn muss es konsequent ignoriert werden, die wohnt da nicht und punkt....

Peppina
26.05.2009, 17:22
mal ehrlich könntest Du das? wenn eine Katze ganz jämmerlich schreit und unbedingt reinmöchte?:D:D:D

Ich hätte da so meine Probleme

lovingangel
26.05.2009, 17:31
ja ich könnte das, weil ich es selber nicht wollen würde das andere das bei meinem Tier tun, vllt manchmal ja, aber auf keinen Fall über Nacht und ständig, man kann ja auch ab und zu mal nen Leckerchen geben, sowas gutes wie Käse oder Wurst, in geringen Maßen, aber es ist nicht mein Tier, dabin ich nur die Person die heimlich was ganz gutes dazufüttern darf ;)

wenn sie ständig vor der türe ruft würde ich da was absprechen müssen mit den Nachbarn, aber ich würde auch niemanden anbieten ne Katzi abzukaufen wo man sieht das es ihr gut geht und davno gehe ich jetzt hier mal aus

Sabine
26.05.2009, 17:43
mal ehrlich könntest Du das? wenn eine Katze ganz jämmerlich schreit und unbedingt reinmöchte?:D:D:D

Ich hätte da so meine Probleme
Ja ich könnte es und ich möchte auch nicht das fremde meine Katzen füttern und in ihre Wohnung lassen.


Ich denke bei Freigängern kann man keine Besitzansprüche stellen,
Nur weil eine Katze Freigang hat bedeutet das noch lange nicht das man keine Besitzansprüche hat. Was würdest du sagen wenn einfach jemand deine Katzen einfangen und behalten würde? Nach deine Aussage hast du ja keine Besitzansprüche an deinen Katzen!

s4rah
26.05.2009, 17:54
die nachbarn "fangen" die katze mit vorsatz das ist ein großer unterschied. und eben drum ist das diebstahl. auch wenn tiere nur als sache angesehen werden.

Peppina
26.05.2009, 19:01
sorry dann habe ich es falsch gelesen. Ich habe es so verstanden als wenn die Katze freiwillig zu den nachbarn geht und sie diese nicht einfangen müssen.

Ich halte es einfach für besser erstmal mit den leuten zu reden und einen kompromiss zu finden, wo alle glücklich sind, die katzen, ich und die Nachbarn.

Vielleicht kann man zusammen mit den Nachbarn mal ins Tierheim fahren
und wer weiss vielleicht verlieben sie sich dann auch in eine katze

s4rah
26.05.2009, 19:03
sorry dann hab ich falsch geschrieben.
die katze geht freiwillig dort hin ,logisch ist lecker futter da. und dann wird sie ins haus gelockt.

UMO
26.05.2009, 20:09
Hallo,also ich finde das auch ganz schön der Hammer, was da läuft. Es ist ja auch so einfach Nachbars Katzen zu füttern,kuscheln, streicheln und schöner Zeitvertreib. Ich kenne das auch. Und ich bin auch immer sehr erbost darüber, wenn mein Kater nach Hause kommt und Tage fast garnicht frißt. Weil ihm auf einmal unser Futter nicht mehr schmeckt oder er bis obenhin abgefüttert ist. Man macht sich ja doch auch so seine Sorgen, rennt und kauft anders Futter, TA wg. Durchfall/Verstopfung etc. Das darf und kann so auch nicht sein. Da will nämlich jemand ein Tier und doch die Verantwortung dafür nicht übernehmen! Ist ja auch logisch, es ist ja auch viel bequemer sich über Urlaub, Wochenenden, Krankheit etc. sich kein Kopfzerbrechen machen zu müssen! Will man z.B wegfahren, dann macht man es einfach, "die kann ja heim" und die Türe ist für 3 Tage zu. Da hab ich so einen Hals und könnte nur noch ab:-(0). Ich würde das den Nachbarn genau so, auch mit diesen Argumenten, klar machen. Und ein bißchen flunkern mit Zahnfleichentzündungen, Durchfall, Futtermittelallergie finde ich garnicht so schlimm. Das sind Menschen die möchten angelogen werden, denn anders kapieren sie nicht! Ich würde auch jeden Abend klingeln und MEINE Katze abholen. Ich drück die Daumen, daß sich die Situation schnell entspannt und sich eine Lösung findet. Gruß Uli

s4rah
26.05.2009, 20:49
das ist doch die idee. einfach jedes mal klingeln. irgendwann wird es sie so nerven,dass sie aufhören.
was sagt erla dazu. schon lange nix mehr geschrieben.

catty-ma
27.05.2009, 15:27
Hallo,

dass eine Freigängerkatze mal einen Besuch bei den Nachbarn macht, ist nichts außergewöhnliches. Meine Maunzi geht auch schon mal zu den Nachbarn in den Garten und versucht Kontakt mit ihnen aufzunehmen, wobei meine Nachbarn sie aber einfach ignorieren, was ich als sehr unschön für Maunzi empfinde.

Es gibt Katzen, die es erstrebenswert finden, gleich mehrere Futter- und Schlafstellen zu besitzen und nicht "nein" sagen, wenn sie dies so leicht haben können.

Hier sollte der Mensch den Verstand einschalten, um zu einer akzeptabelen Lösung des Problemes zu finden.
Das Einsperren der Katze ist für die Katze sicher nicht akzeptabel.
Mir persönlich wäre es aber auch nicht recht, wenn meine Katze woanders fressen und übernachten würde. Ich würde abends bei den Nachbarn klingeln und nach meiner Katze fragen. Außerdem würde ich mit den Nachbarn nochmal reden und ihnen klarmachen, dass ich an meiner Katze hänge und sie nicht hergeben möchte. Es gibt soviele arme Katzen, die dringend ein neues Zuhause suchen. Warum holen sich die Nachbarn keine davon nach Hause? Hast Du sie schon mal gefragt? Erzähle ihnen doch mal von den Katzen, die in Spanien in Tötungsstationen sitzen und auf eine Chance warten, von Katzenfreunden adopptiert zu werden. Wenn Deine Nachbarn wirkliche Tierfreunde sind, sollte das Anstoß genug sein, mal über die Misere nachzudenken.
Ich würde allerdings auch daraufhinweisen, dass es sehr schön ist, dass sie Deine Katze mögen und gegenseitige Katzenbetreuung anbieten, dass jeder unbeschwert in Urlaub fahren kann.
Im Hinblick auf gute Nachbarschaft, müsste dann doch die Vernunft siegen, hoffe ich.
Wie gesagt, Nachbarn, die eine Katze, die Kontakt sucht, einfach ignorieren, sind auch nicht so toll - und mit ihnen kann man auch nicht reden.

Gruß catty-ma

Schmusekatze83
28.05.2009, 21:22
Hallo Erla,

sag mal, wie geht eure Katze raus? Das ist das einzige was ich nicht wirklich gesehen hab. Klappe oder lasst ihr sie raus und später wieder rein?

Weil wenn ihr sie selbst rein und raus lasst, dann solltet ihr vielleicht drauf achten, dass sie drin ist, wenn ihr nicht da seid und nur raus geht wenn ihr zu Haus seid. Denn wie soll sie nach Hause, wenn ihr nicht da seid. Vorausgesetzt ihr habt jetzt keine Klappe.

Und zu den Nachbarn, ich finds ein Ding der Unmöglichkeit. Freigänger oder nicht, solange es kein Streuner ist und dem Tier nichts fehlt, habe ich es nicht zu füttern, vor allem nicht, wenn ich weiß wem es gehört.

Als wir noch in einem Reihenhaus gewohnt haben, da durften die jetzt alten Herrschaften die jetzt bei Papa wohnen (sind dieses Jahr 16 geworden) auch raus. Maxi hat sich nach und nach alle Gärten als Revier erobert. Und sie ging irgendwann auch mal zu unseren Nachbarn die zuvor ihren ca. 18 jährigen blinden Kater erlösen mussten. Und dort lag sie auf der Terasse und wenn die Nachbarn draußen waren, ließ sie sich sogar mal streicheln. Nie mehr. Die haben sich gehütet zu füttern. Bei unseren direkten Nachbarn lief sie mehrfach rein, vor allem im Sommer wenn offen war. Da kam immer einer der drei mit ihr wieder raus. Und ich denke SO gehört sich das für Nachbarn.

Die Katze ist EUER Eigentum, sie ist übrigens keine Sache vor dem Gesetz, sondern die Vorschriften für Sachen werden auf Tiere angewandt und sie werden von besonderen Vorschriften geschützt. Sorry, da nerv ich in der Uni auch alle mit ;). Ist aber gar nicht verkehrt, denn so habt ihr schonmal einen Anspruch auf die Maus und nicht die Nachbarn.

Und ich glaub keiner hat was zur Milch und dem Durchfall gesagt, nur allgemein zu Futter. Es geht nicht an, dass die einfach Milch geben (jaja Katzen trinken Milch wie schön) und zu euch kommt sie dann mit Durchfall.

Mit dem Anwalt wär ich aber auch nicht so sicher, sollte es wirklich so schlimm werden, fragt bei der jeweiligen Kammer nach, ob die euch ggf jemanden empfehlen können. Weil es werden definitiv einige vor Lachen unterm Tisch liegen, im Geiste. Schätze 3 meiner Chefs würden das z. B. tun. Einer hat selber zwei Katzen, der vielleicht nicht.

Und dann würde ich sagen, regelmäßig abends einfangen. Ich bin früher abends immer losmarschiert aufs Feld und hab unsere zwei reingeholt, seid irgendwann mal Tierfänger unterwegs waren hab ich das gemacht. Und meine Mutter hat immer drauf geachtet, dass sie drin sind wenn wir nicht da sind.

Ich hoffe allerdings, dass die Nachbarn sich selbst eine Katze anschaffen. Und wenn, dann kannst du ja nett und freundlich erklären, dass Milch ganz furchtbar :-(0) ist. Falls du Hilfe brauchst, ich hab noch ein paar Fotos von Bacio von einer 4 Uhr nachts Duschaktion, weil er Durchfall hatte. ;)

wailin
28.05.2009, 23:55
....Bei unseren direkten Nachbarn lief sie mehrfach rein, vor allem im Sommer wenn offen war. Da kam immer einer der drei mit ihr wieder raus. Und ich denke SO gehört sich das für Nachbarn.

Da muss nur auch die Katze mitspielen. In meiner vorherigen Wohnung hatten die über mir wohnenden Vermieter eine Katze. Ich habe sie nie gefüttert, gestreichelt oder sie sonst wie gelockt. Trotzdem hat sie regelrecht auf der Lauer gelegen wenn ich irgendwo ein Fenster zum lüften geöffnet hatte oder halt die Terrassentür oder sie lag auf der Fußmatte vor der Wohnungstür. Dann wurde die Wohnung im Detail inspiziert und unter der Bettdecke zusammengerollt der Tag verschlafen. Ich habe sie mehr als einmal unbeabsichtigt in der Wohnung eingeschlossen, weil ich nicht mitbekommen hatte, dass sie 'reingewischt war. Für solche Fälle hatten die Vermieter/ Katzenbesitzer nach dem ersten Mal einen Schlüssel.....das Tier war klug genug sich mauend hinter der Tür bemerkbar zu machen. Weder die Vermieter noch ich fand es sonderlich lustig, die Katze schon....

Silberwölkchen
29.05.2009, 11:41
mal ehrlich könntest Du das? wenn eine Katze ganz jämmerlich schreit und unbedingt reinmöchte?:D:D:D

Ich hätte da so meine Probleme


Ist das nicht reichlich naiv? Ich meine...welche Katze geht am ersten Tag (!!!) sofort zu einem fremden Nachbarn und will eigenständig dort rein und Futter bekommen? Da kenne ich keine Katze - aber ich lass mich gern eines besseren belehren.

Wenn aber die Nachbarn, kaum, dass sie die Katze sehen, Milch rausstellen, Leckerlis bereithalten, ist das fast, als würde ich auf der Straße Kinder ansprechen, ihnen hamburger, Spiele und sonstiges anbieten und dann, wenn sich die Eltern beschweren, was ich mir eigentlich anmaßen, behaupten, die Kinder wollten das doch so. *kopfschüttel*

Damit will ich sagen: Wenn ich als Nachbar so blöd bin, dass ich einer mir nicht bekannten Katze, die nicht ausgemergelt oder krank aussieht, von mir aus Leckerli hinstelle, füttere ich die Katze mutwillig an.

Und wenn ich im nächsten Schritt die Wohnungstüre öffne, und dann das Milchschälchen in den Flur stelle und sie locke, dann wird - je nach Zutrauen der Katze - diese sehr schnell auch in meine Wohnung kommen.


Ich finde es ziemlich fahrlässig, da von normalem Verhalten der Katze zu sprechen. Keine Katze setzt sich bei Fremden vor die Tür und schreit und maunzt (es sei denn: Ausgehungert, ausgesetzt usw.).

Und all das trifft auf die hier beschriebene Situation zu. Mir kann keiner erzählen, dass die Nachbarn völlig unschuldig sind und überhaupt nicht wissen,was sie da tun.

Und dieses Schwarzweiß denken, "anfüttern oder wegjagen" = "Katzenfreund" oder "Katzenhasser" finde ich auch bedenklich. Als wenn es da nicht genug zwischenlösungen gäbe, wie die Nachbarn ihre Finger von einer ihnen nicht gehörenden Katze lassen könnten. :mad:

@peppina: Übrigens gehts nicht darum, dass deine Katze dann zwei Zuhauses hätte...eines Tages wird deine Katze nicht mehr zurückkommen und die Nachbarn behaupten, die gehöre jetzt ihnen, weil sie nur noch bei ihnen ist und sie von ihnen "durchgefüttert" wird (so zumindest lautet die Befürchtung). Wärst du bei den Aussichten immer noch so entspannt, dass Nachbarn deine Katze dir entziehen? Nach deiner Argumentation könntest du s ja der Katze entscheiden, müsstest dich von ihr verabschieden, weils halt so ist...

P.S.: Was wäre eigentlich, wenn es "nicht nur" eine Tierheimkatze wäre, sondern eine Freigängerrassekatze, die zwischen 800 Euro aufwärts kostet? Darf man sowas grundsätzlich nicht rauslassen, weil sie irgendein Nachbar "zufällig" anfüttert??

s4rah
29.05.2009, 12:49
erla gibts denn schon was neues?

Suse
30.05.2009, 10:32
Meine beiden haben auch mehrere Futterstellen in der Nachbarschaft. Das hat sich im Laufe von 7 Jahren so entwickelt, da es hier sehr viele Katzen gibt, die Freigang haben.

Mit einer Nachbarin, die weit über 90 ist, habe ich mal geredet, weil sie beiden viel zuviel TroFu gegeben hat. Habe ihr erklärt, daß es sehr wichtig ist, daß die Miezen zuhause fressen.
Das hat sie eingesehen. Jetzt geht Mickey zu ihr rein, bekommt ein Leckerchen, lässt sich schmusen und zwitschert wieder ab.

Andere Nachbarn haben eine Katzenklappe .... und im Haus steht immer TroFu - das weiss Mickey sehr genau. ;)
Was kann ich dagegen machen? Nichts !!!!

Die einzige Möglichkeit die ich habe ist, mit meinen Katzen zu "arbeiten".

Feste Fütterzeiten, viel Aufmerksamkeit in dem Moment in dem sie heimkommen, abends ist es mir besonders wichtig, daß sie heimkommen, bei Maja kein Problem, bei Mickey schon eher .... also bekommt er abends sein heissgeliebtes Rinderherz.

Normalerweise soll man Katzen ungefüttert rauslassen, damit sie nach einiger Zeit hungrig zurückkommen.
Ich mache es andersrum - ich füttere beide, dann erst gehts raus.

Ich habe mir auch lange Gedanken darüber gemacht, wie ich das Fremdgefüttertwerden beenden kann. Mein Fazit: MEIN Futter muss einfach attraktiver sein, als das der Nachbarn. Das funktioniert inzwischen ganz gut.

:cu: Suse

Catheart
30.05.2009, 10:39
Gut das ich so tolle Nachbarn habe und wir quasi die Freigänger alle gemeinsam versorgen :rolleyes:

Im Haus schläft kein Freigänger bei jemand anderem, allerdings gibts hier so viele Schuppen und Schlafstellen für die Streuner das auch die Freigänger meist dort nächtigen :s:

Fazit, hier hat fast jeder Schlafplätze und Futter draußen eingerichtet :tu:

Peppina
02.06.2009, 17:41
@silberwölkchen: ja so ein Unikat habe ich zum Beispiel. Meine Katze setzt sich vor die Tür und schreit solange bis mein Nachbar sie reinlässt:D
Sie steigt auch ins Postauto (dreimal bin ich hinterhergelaufen:sporty:)
Meine kennt keine bösen Menschen und deshalb geht sie zu jeden Menschen hin.

Aber Abends liegt sie wieder im Bett aber das liegt wohl daran das sie den Hund sehr mag.

Wir versorgen hier auch Freigänger, die lautstark abends ihr Futter einklagen.

Was ich schade finde das es in so kurzer Zeit schon Differenzen mit zwei Nachbarn gibt. Der eine mag wohl keine Katzen der andere mag Katzen zu dolle. Wie soll man d allen gerecht werden.

bonnyundwilly
03.06.2009, 16:49
Das Proplem kenne ich, ich habe auch eine Katzendame die zum Nachbar zu Besuch kommt er füttert sie aber nicht läst sie aber in die Wohnung ich sage immer er soll sie rausschmeisen oder drausen mit Wasser naß machen wenn der Nachbar auszieht habt ihr nähmlich einproblem wie ich mit unserem Willy siehe Beitrag Gesetze und Verordnung, Nachbar droht mit Rechtsanwalt.

Ivy-Maire1
17.06.2009, 19:48
Hallöchen...

ich habe zwar momentan keine katze, musste meinen dicken leider aufgrund von allergiebedingtem asthma meiner mutter abgeben aber:

ich verstehe die threadstellerin vollkommen.
1.) das schleichende "einverleiben" der katze in den fremden haushalt. hallo,gehts noch???
2.) das füttern von milch und den dadurch bedingten dünni
3.) das über nacht behalten

als anfang kann ich dir nur einen tipp geben. wenn die schon nicht aufhören deine mietze mit leckerchen und milch zu füttern nenne ihnen die futtersorte die sie bekommt. ich schätze mal, deine große bekommt 2x täglich futter.

dann könnten die nachbarn (wenns ihnen dann besser geht) die morgenprotion geben (denn irgendwas werden sie ihr sicher geben). und du gibst abendessen... dann kommt madame sicherlich auf wieder heim.

auf dauer ist das zwar keine lösung, aber so weißt du wenigstens WAS sie frisst und sie kommt über nacht wieder heim.

besonders das mim füttern, den stress hab ich mit meinen hunden auch. eine ist epileptikerin (darf also kein getreide fressen) und der andere erst 18 wochen alt. leider denken viele leute, sie tun meinen beiden mit einem stück schinken etwas gutes. dass hunde kein schweinefleisch fressen dürfen (meine jedenfalls) bedenken sie nicht.

oder in cafés, da glauben alle den hunden leckerchen geben zu müssen (meine beiden bekommen genau nur selbstgemachte leckerchen weil ich da weiß was drin ist). der großen hab ich das alles fressen schon abgewöhnt, aber mach das mal einem welpen klar...

also, versuche erst mal, das futter unter kontrolle zu bekommen... damit ist ein großer schritt getan. weiter kann ich dir leider nichts raten (den hunde sind nun mal keine freigänger)

Frau_Wutz
18.06.2009, 13:58
Hallo,

habt Ihr die Katze, als Ihr sie aus dem Tierheim geholt habt. Die ersten 4 bis 8 Wochen nur im Haus gehabt oder durfte die Miezi gleich raus?

Man sagt generell das man Freigänger erstmal eine gewisse Zeit nur im Haus halten soll, damit sie sich eingewöhnen können und wissen wo sie hingehören!

Denke mal dass, das nicht gemacht wurde, und somit vermute ich, weiß eure Miezi nicht wo ihr eigentliches zuhause ist!

Und um zu verhindern, das die Miezi über Nacht beim Nachbarn bleibt, konsequent abends reinholen, am besten immer zur selben Zeit z.B. Abendfütterung.

Falls es nicht gemacht wurde, das die Katze die ersten 4 Wochen oder länger nur im Haus war. Nachholen! Auch wenn das wahrscheinlich am Anfang etwas Stress bedeutet und der Miezi nicht gefallen wird. Sei es durch Kratzen an der Tür, Sachen zerstören, ständiges Miauen etc..Konsequent bleiben und Geduld haben.

Liebe Grüße
Frau Wutz

Katzenzahn
18.06.2009, 17:13
Das könnte man probieren, aber eine Garantie gibt es nicht.

Mein Pitti war 8 Wochen bei mir, oder sogar noch länger.
Er war zu schwach, um draußen rumzulaufen.
Und hat dann trotzdem verschiedene Leute besucht, bis in deren Wohnungen.

Pittis erster Weg, als es ihm nach seiner Erblindung gelang, auszubüxen, war übers Dach ins Schlafzimmer der Nachbarn.
Und da war er auch mehr als 3 Monate drinne.

Unterschätze nicht das Gedächtnis der Katzen.

Nein, die Nachbarns sind in der Pflicht, sie dürfen die Katze nicht anlocken und füttern.
Gegen Streicheln und nett zu Katze sein hat ja keiner was. :cu: