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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Toxoplasmose-Erkrankung bei Freddy



schnutefreddy
15.04.2009, 10:40
Hallo,

Freddy lahmte heute morgen beim Laufen, gefuttert hat er normal, Wir haben an den Pfoten nix entdeckt (keine Verletzung, vor allem keine Reflexe!). Sind zum TA - Diagnose: Zeckenparalyse.

Zeckenparalyse wird durch Neurotoxine im Speichel der Zecke beim Biss übertragen und lösen manchmal die Paralyse aus. Manchmal, weil nicht die Neurotoxine aller Zeckenarten die Paralyse auslösen - i.d.R. soll ja nur eine lokale Betäubung der Stichstelle erfolgen.
Symptome: lokales Kribbeln, gefolgt von aufsteigender Lähmung beginnend in den Extremitäten der Wirtstiere, schlimmstenfalls Atemnot und Aussetzen der Atmung.

Angeblich kann die Zeckenparalyse durch Entfernen der Zecke verhindert / eingedämmt werden. Wir suchen unsere Mietzen täglich nach Zecken ab und haben in den letzten vier Tagen mehrere Zecken entfernt (noch kein zufriedenstellendes Antizeckenmittel angewandt:man:). Trotzdem traten heute morgen die entsprechenden Symptome auf.

Bei der TA konnte Freddy schon gar nicht mehr laufen geschweige denn stehen. Die TA hat Fieber gemessen, Zeckenbissstellen untersucht, nach weiteren Zecken gesucht (keine da), Schleimhäute und Augen gecheckt, den Bewegungsradius des Kopfes geprüft (zwecks Lähmung). Kein Fieber, Schleimhäute und Augen okay, Hals konnte er bewegen, aber eben die Lähmung der Beine. Sie hat Freddy ein Medikament gespritzt (welches?) und uns AB mitgegeben (Doxycyclin), das wir morgens und abends geben sollen. Heute abend haben wir ein weiteres Date mit der TA. Sie meinte allerdings, wir sollten uns realistischer Weise darauf einstellen zur Tierklinik zu fahren, beruhigte uns aber mit den Worten, dass die Paralyse mit den Medikamenten schnell wieder abklingen würde und eigentlich beim TA Besuch heute abend schon eine deutliche Besserung zu sehen sein sollte.

Jetzt haben wir natürlich Muffensausen :(. Habt ihr Erfahrung mit Zeckenparalyse bei Katzen? Blöderweise haben wir in der Aufregung nicht gefragt, welches Medikament sie nun verabreicht hat. Die ABs hat Freddy super mit Malzpaste genommen. Der Termin heute abend ist 17°°. Mein Freund organisiert gerade ein Auto, falls die Tierklinik ansteht. Wir werden wohl die Tierklinik in Giessen oder Richtung Marburg (????Herpsdorf/ -hausen????) ansteuern. Hat jemand hier mit diesen Kliniken Erfahrung?

Ihr merkt, wir sind recht nervös. Bin über Tipps dankbar.

UlliLili
15.04.2009, 20:32
Huch, davon habe ich ja noch nie was gehört. Ist das so was ähnliches wie Borreliose? Bei uns gibt es ganz viele Zecken, muss jeden Tag bei Träne 5 bis 10 Stück raus machen. Frontline hilft nicht, nun probiere ich Frontline Combo ab morgen. Gute Besserung für Freddy, hoffentlich schlägt das AB an. Ich drücke ganz feste die Daumen! Ulli

schnutefreddy
16.04.2009, 09:12
Da die Lähmung nicht zurückgegangen ist, sind wir nun doch noch in die Klinik gefahren. Es ist wohl doch keine Paralyse, bei der ausführlichen Untersuchung stellte sich heraus, das die Reflexe da sind, die Muskeln auch beweglich und nicht steif sind. Freddy hat die ganze Untersuchung tapfer, wenn auch etwas widerwillig mitgemacht (und trotz seines Zustandes fand er Gelegenheit mit der TA zu flirten :floet:). Nun ist er natürlich stationär aufgenommen worden und heute wird ein Neurologe sich Freddy genau anschauen und untersuchen. Jetzt müssen wir tapfer sein. Wir dürfen ihn vorerst nicht besuchen, bekommen aber Anrufe über die Diagnose, die Behandlung, den Erfolg (oder Misserfolg) und Freddys Wohlbefinden.

Wir sind so froh, dass es keine Paralyse ist! Die hätte im schlimmsten Fall zum Tod führen können. Nun muss herausgefunden werden, was die Muskeln träge macht. Im übrigen ist vorrangig die rechte Körperhälfte betroffen. Wir nehmen an die linke Hälfte ist deswegen ebenfalls schwach, weil die "neuromuskuläre" Beeinträchtigung in die linke Körperhälfte mitreinzieht. Mir gefällt der Begriff "neuromuskulär" nicht, weil es sich für mich lediglich danach anhört, dass die TAs seine Muskelschwäche noch nicht einschätzen und die Ursache bestimmen können. Aber deswegen wird er ja heute weiter untersucht.

Wir hoffen auf eine glimpfliche Diagnose. Klar. Man wir sind so nervös. Schnute meckert und sucht Freddy. :(

Hiermit ändert sich meine eingangs gestellte Frage: Weiß jemand etwas über eine einseitige Muskelschwäche. Die kann ja mehrere Ursachen haben. Wenn sowas bei Euren Katzen aufgetreten ist, welche Ursache fand man und worauf beruhte die Diagnose? Welche Untersuchungen wurden gemacht, um die Diagnose sicher stellen zu können? Welche Untersuchungen wurde Euch untergejubelt (gesundes Mistrauen find ich muss sein, deshalb die Frage)?

Bin über Resonanz zu meinen Fragen dankbar.
Danke Ulli für den Zuspruch.

UlliLili
16.04.2009, 09:38
Der arme Freddy. Aber in der Tierklinik finden sie sicher die Ursache. Ich drücke die Daumen. Ulli

schnutefreddy
16.04.2009, 17:18
Letztendlich hat eine Blutanalyse nix Auffälliges ergeben. Es wird ein Bandscheibenvorfall oder eine Meningitis in Betracht gezogen.

Einen Bandscheibenvorfall zu diagnostizieren würde wohl ein MRT unausweichlich machen. Davon halten wir Abstand.

Wir wollen nun eine mögliche Meningitis untersuchen lassen. Hoffentlich kommt da was brauchbares raus.

Außerdem könnte es ein Tumor sein, der letztlich (wo? Gehirn/Rückenmark) motorische Nervenbahnen inhibiert. Da für uns ein Tumor unheilbar erscheint, gehen wir diagnostisch in diese Richtung nicht weiter.

Hier werden doch Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten immer heiß diskutiert. Weiß denn wirklich k e i n e r was??? Andere Themen sind doch sofort immer voll mit konstruktiven Ideen. Bitte teilt mir Eure Ideen mit! Wir zergehen gerade an Freddys Zustand!

UlliLili
16.04.2009, 18:11
Hallo, Schnutefreddy, da habe ich auch echt keinen blassen Schimmer. Ich weiß nur, dass auch Katzen einen Schlaganfall haben können. Zwei meiner kleinen Kätzchen hatten mal so einen fiesen Infekt und Mandelentzündung, dass sie nicht mehr laufen konnten, die haben ihre Hinterbeinchen nur noch nachgezogen. Dabei hatten sie hohes Fieber und sind fast hopps gegangen. Aber Fieber hat er ja keines. Ich habe in meinem Buch "Was fehlt meiner Katze?" nachgeguckt. Lahmheit: Arthritis, Muskelentzündung (Myositis), Bandscheibenvorfall. Gleichgewichtsstörungen: Wirbelverletzungen, Ohrentzündung, Tumor. Wie geht es denn Freddy generell? Ist er wieder bei Euch? Vielleicht hat er ja doch einen Bandscheibenvorfall. So was ist ja sehr schmerzhaft. Für alles andere ist er doch einfach noch zu jung, oder? Tut mir echt leid, aber ich weiß auch nichts. Ganz viele Grüße, Ulli

GabiLE
16.04.2009, 18:38
Hallo Schnute :hug:

ich kann Dir wirklich nur noch mal das Luna Forum ans Herz legen. Die haben wirklich Erfahrungen mit Katzen, die Beeinträchtigungen aus diversen Gründen haben. Die Anmeldung geht schnell und es gibt sowas wie einen Notfall-Thread.

Alles Gute für den Freddy. Wir drücken alle Daumen und Krallen!

Katzenzahn
16.04.2009, 18:40
Mir würde jetzt in Parallele zum Menschen Schlaganfall einfallen.

Aber das ist vllt. etwas weit hergeholt.

Polli
16.04.2009, 19:20
Ich habe gerade mal etwas gegoogelt und bin auf viele Beiträge gestoßen wo bei Katzen mit Herzkrankheiten Lähmungen auftreten .... :?:

Wurde dahingehend was untersucht ???

Auch die Seite hier gibt viele Infos:

http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=92

Einen dicken Krauler an Freddy .... :kraul:

schnutefreddy
16.04.2009, 19:24
Vielen Dank für Eure Tipps!

Die Gleichgewichtsstörung im Zusammenhang mit einem Tumor gibt mir schonmal etwas Mut dahingehend, dass wir uns berechtigt von der Möglichkeit eines Tumors wegbewegt haben. Den ziehen wir aus behandlungstechnischen Gründen trotziger Weise gar nicht erst in Betracht.

Einen Bandscheibenvorfall könnten wir wenigstens bedingt behandeln. Wir wissen allerdings nicht, wann er sich einen Bandscheibenvorfall zugezogen haben könnte. Ich tippe persönlich auf eine Meningitis. Das passt eben auch dazu, dass die Symptome so plötzlich aufgetreten sind. Allerdings hat der die Muskelschwäche nur einseitig und ein Meningitis - Erreger sucht sich ja nicht eine Körperseite aus. :confused: Etwas schwierig.

Morgen wird eine Liquoruntersuchung gemacht - vergleichbar mit einer Blutuntersuchung, nur dass es hier um die Flüssigkeit des Nervensystems geht. Schön teuer - aber naja.

Schlaganfall fällt definitiv raus, da keine Lähmung vorliegt, die ja typisch für einen Schlaganfall wäre. Es handelt sich mehr um eine einseitige Schwäche der Beinmuskulatur, Reflexe sind vorhanden, die Muskeln sind beweglich, nicht steif, aber Freddy kann sie eben selbst nahezu gar nicht bewegen.

Ich hoffe morgen etwas Zeit zu finden, hier über die weitere Diagnose zu berichten. Wahrscheinlich können wir Freitag oder Montag Freddy von der Klinik abholen. Für die weitere Behandlung gehen wir zu unserer HausTA.
Luna-Forum muss ich echt sehen, wann es zeitlich reinpasst. Klingt blöd, ist aber so.

bis morgen,
schnutefreddy

schnutefreddy
16.04.2009, 19:33
Herz... Lähmungserscheinungen treten bei einer Herzthrombose auf. Aber es handelt sich hier ja nicht um eine Lähmung. Außerdem sind Herzthrombosen (überhaupt Thrombosen) seeeeehr schmerzhaft. Da hätte sogar Freddy laut gejault. Er war aber die ganze Zeit beunruhigend still.

Das konnte eingangs also auch schon ausgeschlossen werden. Zum Glück!

bis morgen,
schnutefreddy

schnutefreddy
17.04.2009, 17:10
Hi an Alle,

ich könnt' platzen vor Freude! Die Diagnose ist durch, wobei weiterhin zwei Sachen in Betracht gezogen werden müssen: Bandscheibenvorfall und ein Toxoplasmose Befall, der zum Ausbruch gekommen ist.

Beides sind Krankheitsbilder, die sich zuhause in einem für Freddy gewohntem Umfeld behandeln lassen. Nie zuvor habe ich mich so über Parasiten gefreut :man:

Das Klinikpersonal ist wohl zudem sehr von Freddys Kooperationsbereitschaft :tu: und Hunger begeistert. Naja, er hat ja nicht ohne Grund so'ne Wampe :rolleyes:

Mein Freund holt ihn gerade aus Gießen ab und bekommt dort weitere Behandlungsinstruktionen. Wir gehen die Toxoplasmose und den Bandscheibenvorfall wahrscheinlich zeitgleich an. Die Tox. wird mit Antibiotika behandelt (?). Der Doc meinte es sollte bereits am WE eine Besserung eintreten. Hoffen wir mal, dass er recht hat.

Freddy bekommt im SchlaZi nun eine kleine Privatsuite mit KaKlo und Futterbar, weil er ja nicht so beweglich ist und auch ruhig liegen bleiben soll. Mal schauen, wie wir die Suite bewerkstelligen.

Und Montag geht's dann auch nochmal zur HausTA.

Soviel zum Stand der Dinge. Hoffentlich wird Freddy wieder vollständig gesund. Daumen dürfen gedrückt werden :o

savannahcats
17.04.2009, 17:16
Hallo na klar doch , hier werden gerne alle Daumen und Pfötchen gedrückt auf das der Freddy bald wieder gesund und fit ist .:kraul::kraul::kraul:

schnutefreddy
17.04.2009, 22:25
Hi,

Neuigkeiten von der Front. Freddy ist jetzt seit gut 1:30 h zuhause und fordert viel Aufmerksamkeit ein. Wir lassen ihn aber weitesgehend in Ruhe, er soll ja genesen.

Er hat schon im Zug zwei Knabberstangen verdrückt und hier zuhause noch mal ne dicke Portion "Abendbrot". Wir müssen ihm nun über das Futter Antibiotika geben. Hat erstmal auch gut geklappt.

Die Behandlung zielt stark auf die Toxoplasmose - Erkrankung ab. D.h. wegen eines möglichen Banscheibenvorfalls bleiben wir erstmal eher zurückhaltend. Schlagen die ABs an und es verbessert sich sein Zustand dahingehend, dass er das rechte Hinterbein wenigstens im geringen Maße wieder bewegen kann sind wir zuversichtlich. Stellt sich keine Besserung ein, orientieren wir die Behandlung zusätzlich an einem Bandscheibenvorfall.

Ich glaube ja eher nicht an einen B.-vorfall, da er seine Wirbelsäule weit beanspruchen kann, um sich umzudrehen, die Liegeposition zu ändern etc.

Allerdings sprechen meines Erachtens bestimmte Symptome stark für eine Toxoplasmose Erkrankung: Er zeigt ein sehr aufmerksames Verhalten, fordert viel Beachtung ein und ist keinesfalls scheu. Sonst ist er nach "Urlaubsaufenthalten" recht scheu und versteckt sich erstmal. Will sagen: Seine "Risikobereitschaft" ist erhöht, so wie es von toxoplasmose-positiven Tieren beschrieben wird. Logisch, denn eine Maus o.ä. Beutetier soll ja im Sinne des Erregers zügig von einem Raubtier vernascht werden, um in seinem Zyklus fortfahren zu können. Vielleicht interpretiere :rolleyes: ich gerade viel hinein, aber es passt eben irgendwie zum Krankheitserreger :?:

Die Behandlung soll nun ca. 4 Wochen andauern.

Kennt sich jemand mit Toxoplasmose aus???

Grüße,
schnutefreddy

UlliLili
17.04.2009, 22:31
Hallo, Schnutefreddy, wie schön, dass freddy wieder daheim ist. Und es hört sich doch so an, als ob man Freddy helfen kann. Du bist medizinisch irgendwie vorgebildet, oder? Irgendwie hört sich das so an, Du gehst das ganz systematisch und überlegt an. Klasse! Gute Besserung Freddy und Dir ein bisschen Erholung (ist ja immer ne Aufregung). Ganz viele Grüße, Ulli

schnutefreddy
18.04.2009, 11:47
Hallo an alle,

Freddy ist ein klasse Patient, er macht alles mit und "hilft" wo er kann. Kotabsetzen ist etwas schwierig, er robbt Richtung Klo, braucht aber doch Hilfe dazu. heute Nacht lag er dann rücklinks im Klo und kam nicht mehr raus.

Pipi machen ist ganz schlecht: da kommt nix! Wir wissen nicht ganz weiter: Ist die Blase leer oder kann er nicht pinkeln? Wir haben versucht die Blase abzutasten, haben die aber gar nicht gefunden???

Nun findet sich eine volle Blase recht leicht - die leere Blase .... findet man dann wohl auch nicht so schnell, oder??? In der Klinik hat er selbständig pinkeln können, hat dor auch eine Infusion bekommen und entsprechend viel gemacht. Das letzte Mal Pinkeln fand in der Klinik statt. Nun hat er seitdem auch nix getrunken... Daran wird es wohl liegen, oder? Was meint ihr?

Wir werden wohl am besten das Futter zusätzlich mit Wasser anreichern. Ansonsten wüsste ich jetzt nix - Bin Für Tipps Dankbar!

Hallo Ulli, nein wir sind nicht medizinisch vorbelastet. Aber wie bei allen Dingen im Leben, ist es auch hier einfach für den Erfolg wichtig konzentriert, aber nicht verkrampft, nicht sinnlos, sondern systematisch heranzugehen.

Wir sind in sofern zuversichtlich, da Freddy eine hohe Behandlungsbereitschaft und großes Vertrauen in uns zeigt. Er zieht sich keinesfalls zurück o.ä.

Grüße,
schnutefreddy

schnutefreddy
18.04.2009, 12:08
:wd: Freddy hat gepinkelt!!! :wd:

Er hat laut gemaunzt, weil er nicht auf's Klo kam. Im Klo hat er dann ordentlich gestrullert :tu:

Es ist wirklich erstaunlich, wie kooperativ und Mitteilungsstark er ist!

Hoffentlich bleibt es weiterhin so positiv.

UlliLili
18.04.2009, 12:31
Hallo, Schnutefreddy, helf mir mal auf die Sprünge. Ich dachte immer, Toxoplasmose macht bei Katzen Durchfall, sonst nichts und ist eben für ungeborene Babys gefährlich. Dass Katzen so schwer erkranken können, habe ich nicht gewusst. Borreliose, habe ich gelernt, kommt bei Katzen auch sehr selten vor (weit seltener als bei Hunden), aber das kann zu Lähmungen etc. führen. Hast Du den Eindruck, dass es Freddy schon besser geht? Gruß, Ulli

GabiLE
18.04.2009, 13:28
Wir werden wohl am besten das Futter zusätzlich mit Wasser anreichern. Ansonsten wüsste ich jetzt nix - Bin Für Tipps Dankbar!

Wenn er denn sein Futter frisst, würde ich das auf jeden Fall ordentlich wässern. Sollte Dir das zugering sein oder sollte er nicht futtern, dann kannst Du es ihm mit ner Einwegspritze geben. Ansonsten machen sich Fleischkochwasser oder Sahne immer recht gut. Das animiert viele trinkfaule Katzis zum süffeln.


Ich dachte immer, Toxoplasmose macht bei Katzen Durchfall

Irgendwie gibt es da 2 Formen. Eine mit Durchfallerscheinungen, eine mit Gehirnbeeinträchtigungen. Auf Wiki ist das ganz gut erklärt.

schnutefreddy
19.04.2009, 01:21
Hi,

ja, Ulli, ich dachte auch immer, das Toxoplasmose recht glimpflich verläuft, da Katzen ja nicht Zwischenwirt sind, der wiederum leichte Beute sein soll. Da fallen mir eben eher Mäuse ein. Bin auch verwundert und noch nicht zufriedenstellend schlau mit der Diagnose. :(

Danke, Gabi für den Wiki-Hinweis. Selbst dafür hatte ich jetzt keine Zeit.:sporty: Nächste Woche ist auf jeden Fall intensive fachliche Recherche angesagt. :s: Dann kann ich hier bestimmt auch etwas mehr dazu erzählen. Wäre ja auch für andere hier wichtig zu wissen. Toxoplasmose ist schließlich recht häufig bei Katzen.

Zum Glück futtert Freddy sehr gut, denn er bekommt auch die ABs übers Futter. Inzwischen hat er zweimal gepinkelt. Daher sind wir erstmal etwas beruhigt. Sein Kot ist nun (durch die ABs?) recht weich, fast schon dünn geworden. Deshalb bekommt er kein TroFu und wir reichern das Futter jetzt grundsätzlich mit Wasser an.

Grüße,
schnutefreddy

GabiLE
19.04.2009, 08:31
Sein Kot ist nun (durch die ABs?) recht weich, fast schon dünn geworden.

Gut möglich, dass es durch die ABs dünner wird. Sprich beim TA die Darmsanierung an, sollte es sich von allein nicht wieder festigen. Oder gib ihm einen Löffel Joghurt. Vielleicht ist es sogar von Vorteil, dass der Kot weicher ist, denn der Darm braucht ja auch körperliche Bewegung, um in Schwung zu bleiben. So richtig rumhüpfen kann er ja z.Z. nicht, wenn ich das richtig verstanden habe.
http://forum.zooplus.de/editpost.php?do=editpost&p=1577179
Einen dicken Krauler an den tapferen Patienten.

schnutefreddy
20.04.2009, 02:18
Hi,

heute hat Freddy, genauso wie gestern, viel geruht und geschlafen. Er hat es leider wieder nicht zum Klo geschafft und sich vollgepinkelt. Futtern tut er aber nach wie vor gut. Er teilt sich nun nicht mehr so aufgeweckt mit, sondern ist eher ruhig. Wir vermuten, dass dies in Zusammenhang mit der AB-Gabe steht. Sein Kot war heute allerdings wieder etwas geformter.
Wir haben den Eindruck, dass obwohl Freddy sich ruhiger verhält, seine Beinmuskulatur eine kleine winzige Verbesserung erfahren hat, da er die Beine inzwischen regelmäßig und dauerhaft anwinkeln kann. Kräftig genug zum Stehen ist Freddy aber keinesfalls.

Morgen nachmittag oder Dienstag früh gehen wir zur HausTA. Mal sehen, was sie sagt.

Danke für den Jogurt-Tipp - machen wir schon ;)

bis denni,
schnutefreddy

Katja08
21.04.2009, 17:51
Gute Besserung an Deinen Freddy! :bl:

schnutefreddy
21.04.2009, 23:01
Neuer Stand der Dinge: Freddy ist immer noch sehr ruhig und ruht sich viel aus. Heute hat er gar nichts gegessen (jedenfalls nicht das, was er futtern sollte:rolleyes:). Wir nehmen an, dass er die Wirkung des AB alles andere als lustig findet, und er deswegen das Futter verweigert. Er verweigert nämlich auch strikt die AB Gabe, wenn wir sie getrennt vom Futter geben wollen.
Etwas schwierig, zumal er sonst sooo gut isst. Heute abend haben wir ihm ein zwei Gänge Menu vorgesetzt: Als Vorspeise Babygläschen - Karotte (isst er total gerne) mit AB und als Hauptspeise lecker Lamm. Er hat nix angerührt! :eek: :(
Die AB Karotte musste ich ihm an die Nase schmieren, damit er sie abschleckt. War natürlich nicht so dolle. Jetzt ist er angepisst. :mad:

Wir probieren jetzt einfach alles durch, was geht, damit er wieder gut frisst. Ich finde das ist gar kein Zustand, dass er heute nix gefuttert hat! Obwohl es ja mal passieren kann, dass Katzen einen Tag nichts futtern, das ist ja dann nix schlimmes. Aber bei Freddy mache ich mir da große Gedanken.

Auch haben wir das Gefühl, dass er langsam Lager - Koller kriegt: Er will aus seinem Laufstall raus, und wir ließen ihn aber bisher nicht. Heute waren wir bei der TA, sie hat uns einige Tipps gegeben und meinte auch, dass Freddy inzwischen wieder in die anderen Zimmer darf. Als er aus der Klinik entlassen wurde, hieß es, er soll alleine und ruhig in einem Laufstall liegen bleiben. Wir hoffen, dass es der Behandlung einen positiven Schub gibt, wenn er jetzt nicht mehr eingesperrt wird. Das Einsperren könnte er ja auch als Bestrafung interpretieren. Und schlechtes Karma hilft Freddy natürlich gar nicht, also nehmen wir ihn jetzt wieder mit ins Wohnzimmer, wo er jetzt ruhend aber schnurrend auf der Couch liegt.

Die TA meinte, sie sei zuversichtlich aber noch nicht ganz zufrieden. Sie will ihn in einer Woche wieder sehen - mit deutlicher Verbesserung. Hoffentlich können Freddy und wir das einhalten. Heute bei der TA ist Freddy einige Schritte gehumpelt und konnte sich eine kleine Weile auf den Beinen halten.:wd: Aber die Muskelschwäche hält eben immer noch stark an. :(

Bin jederzeit für Tipps und Anregungen offen. Alles hilft!!! Wir wollen so sehr, dass es Freddy bald wieder richtig gut geht. Obwohl er klitzekleine Verbesserungen zeigt, mache ich mir große Sorgen. Es tut weh, Freddy so zu sehen.

bis denni,
schnutefreddy

UlliLili
21.04.2009, 23:23
Ach, der arme Freddy. Ist denn die Toxoplasmose-Diagnose gesichert? Wenn er morgen noch nicht frisst, kannst Du es ja mal mit Nutrical-Paste oder was ähnlichem probieren. Das stimuliert den Appetit. Aber es hilft ihm sicher beim gesund werden, wenn er wieder ganz nah bei Euch sein kann. Weiter gute Besserung, wir leiden alle ein bisschen mit! Gruß, Ulli

Polli
21.04.2009, 23:28
Lass Dich mal :hug: :hug: :hug:

Hier sind alle Däumchen und Pfötchen gedrückt, dass es Freddy bald besser geht .... ich kann mir vorstellen wie ihr euch fühlt, aber das wird schon wieder ... die Behandlung hat ja gerade erst begonnen .... kannst Du ihm nicht sein Lieblingsfutter auftischen .... vielleicht regt das seinen Appetit etwas an ... :)

Kopf hoch und :kraul: Freddy mal von mir ...

Katja08
22.04.2009, 08:46
Bin jederzeit für Tipps und Anregungen offen. Alles hilft!!! Wir wollen so sehr, dass es Freddy bald wieder richtig gut geht. Obwohl er klitzekleine Verbesserungen zeigt, mache ich mir große Sorgen. Es tut weh, Freddy so zu sehen.


Ich wünsch ich könnt Dir helfen, denn ich kann Deine Sorgen so gut verstehen.
Ich hatte auch mal eine sehr schlimme Zeit mit meinem Freddy. Er mußte über viele Wochen einen Trichter tragen
und manchmal dachte ich, daß er zerbricht.
Versuch Dich an den klitzekleinen Verbesserungen festzuhalten und sprich viel mit ihm. Manchmal denkt man dann, sie verstehen...,
aber auf jeden Fall merken sie, daß sie geliebt werden.
Alles Gute & ToiToiToi! :hug::kraul:

schnutefreddy
23.04.2009, 13:48
... Ist denn die Toxoplasmose-Diagnose gesichert? Wenn er morgen noch nicht frisst, kannst Du es ja mal mit Nutrical-Paste oder was ähnlichem probieren. Das stimuliert den Appetit. Aber es hilft ihm sicher beim gesund werden, wenn er wieder ganz nah bei Euch sein kann. ....

Zur Diagnose: Die TAs in der Klinik wollen sich natürlich aus eigener Sicherheit heruas, nicht auf eine Diagnose festlegen. Es könnte ja immer noch sein, dass es nicht die Toxoplasmose ist. Ein Tier kann schlecht seine Symptome beschreiben ... Wie sicher ist dann also die Diagnose? Die TAs haben eben gesagt, sie gehen von einer Tox aus, es könnte aber auch ein Bandscheibenvorfall oder gar ein Tumor sein. Der Tumor ist uns wie gesagt, herzlich egal. Da könnten wir eh nicht viel machen.
Zum Futter: Gestern abend hat er nochmal das Lamm vorgesetzt bekommen und es verchlungen! :wd: heute morgen hat er auch gut gefressen - auf der Couch. Und vergangene Nacht bin ich vom TroFu-knacken wach geworden :tu: Wir haben ihm einen kleinen teller Trofu in den Laufstall gegeben, zum Hunger stillen. Malzpaste nimmt er, Vitaminpaste findet er doof (da mit haben wir ihm zuvor Medikamente mit verarbeicht).
Nah bei uns: Er liegt jetzt tagsüber auf der Couch, bekommt dort aber auch die Medis, da können wir ihn leichter handhaben. Die Medis bekommt er jetzt verdünnt in der Spritze. Noch schleckert er die Flüssigkeit, das ein oder andere Mal hat er die Tropfen aber auch trotzig durchlaufen lassen. :mad:


.....kannst Du ihm nicht sein Lieblingsfutter auftischen .... vielleicht regt das seinen Appetit etwas an ... :) ...


Lamm ist ja sein Lieblingsfutter! Zudem bekommt er fast nur noch Leckerlis, damit er überhaupt was frisst. :rolleyes: Wir trennen eben nun die Medis vom Futter, wobei das Futter immer als Belohnung für die Medikamentennahme gegeben wird (Belohnungssystem, erinnert sich jemand? ;))

Ansonsten hat er gestern abend und heute morgen gut gefuttert. Hoffentlich bleibt das jetzt so.


...
Versuch Dich an den klitzekleinen Verbesserungen festzuhalten und sprich viel mit ihm. Manchmal denkt man dann, sie verstehen...,
aber auf jeden Fall merken sie, daß sie geliebt werden.
...

Ja Du hast recht, die Nähe macht bei der Behandlung viel aus! Freddy bekommt jetzt noch mehr Streichel - und Bürsteinheiten als sonst. gestern habe ich ihn mit einen angefeuchteten Tuch etwas das Fell "geleckt" und Pupsloch und Säckle geputzt - da fing er, typisch Mann, an zu schnurren.

Noch generell: Auf's Klo gehen ist auch etwas problematisch. So gut kennen wir nun seine Verdauung nicht, und sind deswegen auf deutlcihe Zeichen seinerseits angewiesen. Zuerst hatte er lauthals gemauzt, da kam er aber ohne Hilfe gar nicht auf den Topp. jetzt schafft er es alleine ins Klo, pinkelt und käckert aber aufgrund Schwierigkeiten beim Wendemanöver genau vor das Klo :rolleyes: Wir könnten ja helfen...wüssten wir nur, wann er muss. :man: Jedenfalls haben wir jetzt so eine flache Abtropfschale mit Streu gefüllt und diese vor das eigentliche Klo gestellt, damit er nicht jedesmal die Decken einsaut. Seit gestern hat er aber noch nix gemacht. Gestern gabs ne schöne große geformte Wurst :tu: Oh mann.. naja wir Katzenmuttis sind ja hier unter uns :D Will sagen: Die Verdauungsprobleme durch das Medikament scheinen abzunehmen. Werde das weiter beobachten.

Zu guter letzt: Danke vielmals für Euren Zuspruch. Es ist wahr: jeder Tipp ist ein guter Tipp! Und wir freuen uns auch über jeden noch so kleinen Fortschritt, den er macht. Wollen uns aber auch davor bewahren, die kleinen Dinge so groß zu reden, dass wir die Zeichen nicht mehr sehen und unrealistisch werden. Versteht ihr, was ich meine? Grundlegend verbessert sich Freddys Gesundheitszustand, aber es gibt noch einiges zu tun. Wir helfen Freddy dabei so gut wir können.

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten. DANKE.
schnutefreddy

UlliLili
23.04.2009, 22:51
Hallo, Schnutefreddy, ich denke viel an Euch und bibber echt mit, dass er wieder gesund wird. Er ist bei Euch ja in den besten und liebevollsten Händen, die man sich als Katze wünschen kann. Und Freddy schafft das sicherlich. Katzen sind ja ein Glück unglaublich zäh und haben sieben Leben. Sonst ist doch schon mal prima, dass er wieder futtert und auch aufs Klo kann, wenn auch mühsam. Ganz viele Grüße, Ulli

Katzenzahn
23.04.2009, 23:37
Ich denke auch, dass Freddy selbst froh ist, dass er einigermaßen aufs Klo kann.
Ich denke, das ist für eine Katze fast das schlimmste, wenn sie das nicht so richtig allein auf die Reihe bekommt.

Ich drücke hier so ganz fest die Daumen, dass sie schon richtig weh tun.
Ja, berichte bitte weiter. :cu:

schnutefreddy
25.04.2009, 17:25
Hi,

nanana :sn: Lasst die Daumen ganz. Danke für's Drücken :tu:

Gestern abend hat Freddy uns überrascht! Ich habe gerade seinen Laufstall generalüberholt - da haut er mir ab! :eek: Er ist richtig gerannt! Zumindest zwei Schritte, dann ist er auf allen Vieren gelandet. :man:

Wir machen nun eine Massage und bewegen langsam und vorsichtig seine Beine, um die Muskulatur wieder fit zu bekommen. Anscheinend haben wir damit auch im richtigen Augenblick angefangen, denn Freddy hält es nicht mehr in seinem Laufstall aus. Wir nehmen ihn ja nun tagsüber mit auf die Couch, bzw, dahin, wo wir sind.

Ich habe ihn also loshumpeln lassen und ihm dann auch ein bißchen geholfen. Er ist schnurstraks zur Wohnungstür. Und wollte da auch nicht mehr weg. Heute morgen das gleiche: Ab zur Wohnungstür.

Wir werden ihn aber auf keinen Fall rauslassen / mit ihm rausgehen. So weit ist er ja noch nicht. Auf jeden Fall hat er einen starken Willen und das motiviert uns:tu:

Futtern tut er wieder sehr gut; er ist auch nicht mehr so müde und die Konsistenz seines Kots verbessert sich. Medikamente sind aber immer noch doof. Aber da muss er durch.:sn:

Es geht ihm Schritt für Schritt besser. Manchmal große und manchmal kleine Schritte.

bis denni,
schnutefreddy

Katzenzahn
25.04.2009, 17:28
Okay, dann kann ich mal etwas weniger drücken.

Das liest sich optimistisch. :cu:

schnutefreddy
25.04.2009, 17:41
Ja genau, wir sind auch ganz zuversichtlich. Zwischendurch hatten wir Zweifel. Aber Freddy rennt die Zweifel nun weg :wd:

schnutefreddy
26.04.2009, 18:51
Inzwischen kann Freddy sich wieder selbst putzen. Zuvor mussten wir ihn sauber machen. Er wird also zunehmend mit dem gesamte Körper beweglicher. Wir sind so froh, dass es langsam voran geht. :tu:
Morgens machen wir nun seinen Laufstall auf, damit er den morgendlichen Küchengerüchen und -geräuschen folgen kann. Den Tag über ist er immer irgendwo da, wo wir sind: Auf der Couch oder im Körbchen bei uns im Zimmer. Das gefällt ihm auch, er ist aufmerksam und teilt sich lautstark mit.

Schnute und er haben ja nun wenig Sicht-, Geruch- und Schleckkontakt gehabt. Aber Schnute beachtet ihn irgendwie ... hm mal nicht mal doch. In den ersten Tagen haben sie sich angefaucht. Vielleicht, weil er nach Klinik roch? Nehme ich jedenfalls an. Wir wissen noch nicht mal, wer wen angefaucht hat.:confused:

Zum Glück gibt es keine Eifersuchtsdramen á la Pinkelprobleme oder sinnloses Rumkrakele.:floet:

Soweit also etwas besser bis gut :tu: Trotzdem muss Freddy noch wieder vollständig laufen können, bevor wir die großen Luftsprünge machen wollen.

bis denni,
schnutefreddy

schnutefreddy
29.04.2009, 21:26
Update.

Freddy kann einigermaßen Laufen, benutzt dazu allerdings seine Hinterläufe intensiver als die Vorderläufe. Dabei hat er immernoch Schwierigkeiten seine rechte Hinterpfote richtig zu positionieren. Aber irgendwie klappt's dann doch. Seine Vorderläufe benutzt er in einer Art Kriechpostion: Er stellt sich noch nicht vollständig auf die Zehenballen, sondern immernoch auf den gesamten Unterarm. Aber wie gesagt: insgesamt klappt es irgendwie. :tu: Wir üben täglich mit ihm, indem wir ihn z.b. selbständig zum Futternapf laufen lassen. Nach den Mahlzeiten helfen wir ihm sich in der Wohnung zu bewegen, indem wir ihm unter den Bauch greifen und somit stützen. Klappt ganz gut. Er will immer unbedingt zur Tür. Am WE werden wir dann mit ihm zusammen mal rausgehen. Zwischendurch bekommt er Massen an Leckerli :rolleyes:, damit er mal hierhin und dahin läuft.

Die TA ist zuversichtlich und sagt, er macht erwartungsgemäße Fortschritte. Das beruhigt uns. Wir sehen eben immer, dass er mal was "neues" kann und empfinden dann eine tagelange Stagnation. Obwohl Freddy natürlich körperlich weiter übt und sich seine Bewegungsfähigkeiten in minimalen nicht immer sichtbaren Schritten verbessern.

Wir freuen uns, dass es mit Freddy aufwärts geht, sind uns aber auch bewusst, dass wir ihm noch viel Geduld entgegen bringen müssen.

bis denni,
schnutefreddy

Polli
29.04.2009, 21:33
Update.

Freddy kann einigermaßen Laufen, benutzt dazu allerdings seine Hinterläufe intensiver als die Vorderläufe. Dabei hat er immernoch Schwierigkeiten seine rechte Hinterpfote richtig zu positionieren. Aber irgendwie klappt's dann doch. Seine Vorderläufe benutzt er in einer Art Kriechpostion: Er stellt sich noch nicht vollständig auf die Zehenballen, sondern immernoch auf den gesamten Unterarm. Aber wie gesagt: insgesamt klappt es irgendwie. :tu: Wir üben täglich mit ihm, indem wir ihn z.b. selbständig zum Futternapf laufen lassen. Nach den Mahlzeiten helfen wir ihm sich in der Wohnung zu bewegen, indem wir ihm unter den Bauch greifen und somit stützen. Klappt ganz gut. Er will immer unbedingt zur Tür. Am WE werden wir dann mit ihm zusammen mal rausgehen. Zwischendurch bekommt er Massen an Leckerli :rolleyes:, damit er mal hierhin und dahin läuft.

Die TA ist zuversichtlich und sagt, er macht erwartungsgemäße Fortschritte. Das beruhigt uns. Wir sehen eben immer, dass er mal was "neues" kann und empfinden dann eine tagelange Stagnation. Obwohl Freddy natürlich körperlich weiter übt und sich seine Bewegungsfähigkeiten in minimalen nicht immer sichtbaren Schritten verbessern.

Wir freuen uns, dass es mit Freddy aufwärts geht, sind uns aber auch bewusst, dass wir ihm noch viel Geduld entgegen bringen müssen.

bis denni,
schnutefreddy

Mensch das hört sich doch super an .... :tu:

Auch wenn es langwierig ist, ihr schafft das schon !!! :hug:

:kraul: an den tapferen Freddy

Katzenzahn
29.04.2009, 21:34
Da freue ich mich.

Es ist sicher eure ganze Geduld gefragt.
Tapferer kleiner Kerl. Lasst euch deshalb auch nicht entmutigen.:cu:

schnutefreddy
29.04.2009, 21:39
Wir lassen uns auch sicher nicht entmutigen. Freddy ist selbst so motiviert :tu:

Zwischendurch mussten wir ihm die Medikamente verdünnt per Spritze einflößen. War natürlich überhaupt nicht toll. Dank Hipp Hühnchen mit Reis schlabbert er die Medis freiwillig :tu: Er bekommt sie quasi als Vorspeise und als Belohnung dann die richtige Mahlzeit.

Und natürlich viel zu viel Leckerlis :rolleyes:

UlliLili
29.04.2009, 21:54
Abnehmen kann er, wenn er wieder gesund ist. Wie schön, dass es langsam weider aufwärts geht. Weiterhin gute Besserung! Ulli

schnutefreddy
01.05.2009, 19:36
Gute Neuigkeiten: Freddy kann seine Hinterläufe inzwischen recht gut einsetzten zum Laufen. Das rechte Hinterbein zieht er immer noch etwas nach und er hat noch etwas Probleme damit, die rechte Hinterpfote zu positionieren. Aber irgendwie kriegt er es hin und probiert es auch immer weiter.

Seine Vorderpfoten kann er noch nicht wieder voll einsetzen. Wenn er "läuft" ist es eher ein auf den vorderen Unterarmen kriechen. Er stellt sich eben noch nciht ganz auf die Zehenballen auf. Aber so, wie Freddy sich anstrengt, wird das wohl auch bald.
Wir freuen uns, dass es mi ihm aufwärts geht :wd:

Freddy bedankt sich für die vielen Krauler und schickt Grüße, auch an Eure Mietzen :kraul:

bis denni,
schnutefreddy

summersoul
04.05.2009, 08:55
Hallo Schnutefreddy und andere,

ich habe deine Beträge jetzt sehr genau verfolgt, weil unseren Kater Gargamel ähnliches plagt.

Vor über einem Monat hat er Blut an der rechten Pfote abgenommen bekommen (zwecks Nierenwerten- er hatte im letzten Jahr enorm Probleme mit den Nieren, Verdacht auf Leukose bei einem TA, ein anderer TA hat ihn wieder aufgepeppelt und der Verdacht auf Leukose konnte sich nicht erhärten). Ein Paar Tage später fiel mir auf, dass Gargamel stark auf der rechten Pfote humpelt. Vorangig an Tagen, an denen das Wetter von gut auf schlecht umschwingt.

Als sich das nicht gelegt hat, bin ich mit Gargamel zum TA und die Pfote wurde abgetastet und geröngt. Es stellte sich nur eine kleine kugelförmige Verdickung heraus (vielleicht bilde ich es mir ein, aber da, wo ihm Blut genommen wurde- was er sich nicht wirklich hat gefallen lassen :rolleyes:), die laut TA ihm auf eine Sehne druckt und das würde ihm die Schmerzen bereiten. Er gab mir ein Mittel (ich weiß den Namen leider nicht) gegen Schmerzen mit, das ich wie eine Therapie vollständig aufbrauchen soll und dem Kater mit einer Spritze täglich zweimal einflösen sollte. Gesagt getan.

Allerdings wurde es mit Gargamel immer schlechter, er fing an, sich zu verkriechen und jaulte richtig herum, er humpelte zusehends immer mehr. Gefressen hat er ganz normal und Kot abgelassen ebenso. Allerdings hat er recht wenig getrunken (Wasser ist immer frisches da, normalerweise fülle ich mehrmals auf, weil ich zwei Katzen habe und die gerne trinken).
Vor etwas über einer Woche war's dann so schlimm, dass er die Hinterpfoten merkwürdig beim Laufen hinterhergezogen hat, wie wenn er nicht genug Kraft hätte. Er schwankte auch etwas und verkroch sich die meiste Zeit unter meiner Bettdecke. Wenn ich ihn mal aufgedeckt habe, gab es laute Protestschreie. :(

Also ging es wieder zum TA...diesmal meinte er, dass die Symptome typisch für eine Borreliose sind. Es gab ein Breitbandantibiotikum (einmal hat er es gespritzt und das weitere Doxycyclin hat er mir mitgegeben, damit ich den Kater nicht dauernd mit TA-Besuchen stressen muss und er sich ausruhen kann). Ein Schmerzmittel war auch in der Spritze dabei.
Gargamel ging es noch am gleichen Tag besser, ich war richtig happy :D
Er hat sich zwar immer wieder bei der Medgabe gesträubt und am sichersten fuhr ich mit Tablette in ein wenig Wasser auflösen und ins Mäulchen mit einer Aufziehspritze einflösen.

Ich hatte aber den Eindruck, dass es ihm vieeeeeel besser geht.
Gestern hat er seine letzte Tablette bekommen und Gargamel gefiel mir gestern schon nicht wirklich. Das Humpeln fing wieder ein, das Jaulen heute nacht- ich habe KEIN Auge zugetan, weil ich mich wirklich nur im Bett umdrehen musste, ohne den Kater zu berühren und er gejault hat. Heute früh ist er wieder am Schwanken gewesen. Er frisst zwar noch gut, aber das Trinken ist momentan nicht so seins :?:
Heute nachmittag gehts auf jeden Fall zum TA.

Ich bin langsam mehr als verzweifelt, weil ich
a) mir nur wünsche, dass der Kleine endlich wieder gesund wird, er hat eh so ne Pechsträhne
b) keine bisherige Diagnose mich wirklich überzeugt hat (das mit der Borreliose z.B.... ich frage mich wie Gargamel als reine Wohnungskatze an eine Zecke kam...?! )

Mittlerweile versuche ich mir wirklich zu überlegen, was er haben könnte.
Ich habe auch auf einen Tumor getippt, eine andere Erklärung wäre für mich aber auch Rheuma!... für mich spricht folgendes für Rheuma:

- auf Wetterumschwung reagiert Gargamel in letzter Zeit extrem
- er humpelt nicht regelmäßig, es ist mal besser, mal schlecht, mal auf den Hinterpfoten, mal auf der Vorderpfote
- dass er Schmerzen hat ist offensichtlich, weil er sehr aggressiv ist (vorhin saß er auf dem Schreibtisch und ich habe nur im Internet recherchiert, da holte er aus und krallte sich an meiner Hand fest :mad:) er faucht auch oft die Dicke an
- dass er nichts bis sehr wenig trinkt kann die Harnsäurewerte in die Höhe jagen, was Rheuma begünstigen kann
- seine Gelenke scheinen mir leicht angeschwollen zu sein (der Arzt meint, er sieht nix, aber ich bin mir wirklich relativ sicher)

Vielleicht habt ihr für mich noch ein Paar Tipps??

Gargamel ist 2,5 Jahre alt, Wohnungskater und kastriert

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus

schnutefreddy
04.05.2009, 11:21
Hi summersoul,

das hört sich überhaupt nicht nach dem an, was Freddy hat :?: Ich habe Dir mal Antworten in Dein Zitat hinein geschrieben. Ich rate Dir, einen eigenen Thread für Dein Thema zu öffnen, dann kann Dir besser geholfen werden!

-Beginn Zitat von summersoul-
...

Vor über einem Monat hat er Blut an der rechten Pfote abgenommen bekommen ..... Ein Paar Tage später fiel mir auf, dass Gargamel stark auf der rechten Pfote humpelt. Vorangig an Tagen, an denen das Wetter von gut auf schlecht umschwingt.

Hierzu fällt mir auf, dass ausgerechnet an der Blutabnahmestelle eine Verdickung aufgetreten sein soll und diese anscheinend schmerzt und das Humpeln verursacht. Möglicherweise hat er dort etwas (Gewebedisplasie???), was durch den Einstich der Kanüle verschlechtert wurde oder die Schmerzsymptome ausgelöst wurden. Zur genauen Untersuchung durch einen TA solltest Du Deine Vermutungen und das Auftreten der Schmerzen unter bestimmten Gegebenheiten dem TA genau erklären.

Als sich das nicht gelegt hat, bin ich mit Gargamel zum TA und die Pfote wurde abgetastet und geröngt. Es stellte sich nur eine kleine kugelförmige Verdickung heraus (vielleicht bilde ich es mir ein, aber da, wo ihm Blut genommen wurde- was er sich nicht wirklich hat gefallen lassen :rolleyes:), die laut TA ihm auf eine Sehne druckt und das würde ihm die Schmerzen bereiten. Er gab mir ein Mittel (ich weiß den Namen leider nicht) gegen Schmerzen mit, das ich wie eine Therapie vollständig aufbrauchen soll und dem Kater mit einer Spritze täglich zweimal einflösen sollte. Gesagt getan.

Beim Röntgen werden vorrangig Sachen sichtbar, die verknöchert oder verknorpelt sind. Tumore o.ä. werden dabei eigentlich nicht sichtbar (?) Wenn an der Blutabnahmestelle eine Verdickung sichtbar war, .. wo hat der TA denn da reingepickst, um das Blut abzunehmen? Ich weiß, die Frage ist etwas böse. Ich habe schon erlebt, dass weil an der falschen Stelle untersucht wurde, völlig falsche Befunde erfolgten (Hoden als Tumor identifiziert .. also bitte :man:)
Zu den Schmerzmitteln: hast Du diese in Kombination oder exklusive Doxycyclin gegeben? Wenn Du beide Mittel gleichzeitig gibts, weißt Du u.U. nicht, aufgrund welcher Medikation die Symptome zurückgehen. Dabei sollten die Schmerzmittel ca. eine Woche versetzt gegeben werden, um die Wirkung des Doxy einschätzen zu können. Hast Du das Schmerzmittel anwendungsgemäß in Absprache mit dem TA ausschleichen lassen? Das Ausschleichen von Schmerzmitteln ist entscheidend für die Gesundheit der Katze und den Behandlungserfolg.

Allerdings wurde es mit Gargamel immer schlechter, er fing an, sich zu verkriechen und jaulte richtig herum, er humpelte zusehends immer mehr. Gefressen hat er ganz normal und Kot abgelassen ebenso. Allerdings hat er recht wenig getrunken (Wasser ist immer frisches da, normalerweise fülle ich mehrmals auf, weil ich zwei Katzen habe und die gerne trinken).
Vor etwas über einer Woche war's dann so schlimm, dass er die Hinterpfoten merkwürdig beim Laufen hinterhergezogen hat, wie wenn er nicht genug Kraft hätte. Er schwankte auch etwas und verkroch sich die meiste Zeit unter meiner Bettdecke. Wenn ich ihn mal aufgedeckt habe, gab es laute Protestschreie. :(

Wenn die Katze sich verkriecht ist das kein gutes Zeichen! Ich will Dir keine Angst machen, Du weißt bestimmt selbst, dass sterbende / kranke Katzen sich oft zurückziehen. Hast Du den Eindruck Dein Gargamel "will" die Behandlung? Ist er motiviert und macht bei der Medikamentengabe mit? Was sagt Dein TA über den Charakter Deines Katers? Ist der TA zuversichtlich? Hast Du das Gefühl, Dein Kater lässt vieles bis alles mit sich machen, solange Du es tust und seiner Gesundheit zugute kommt?

Wenn es nicht nur die Vorderpfote (Blutabnahmestelle), sondern auch die Hinterpfote betrifft (einseitig oder überkreuzt?) besteht die Möglcihkeit, dass ein Tumor bereits metastasiert hat. ODER wie Du sagst, dass es sich um beispielsweise Rheuma handeln könnte. Mit Rheuma kenne ich micht nicht gut aus, da weißt Du besser bescheid, welche Symptome auftreten. Wenn Du da einen genauen Verdacht bzgl dieser Erkrankung hast, musst Du Deinen TA bei den Untersuchungen auch darauf ansprechen. Wenn er dahingehend zurückhalten ist, frag besser nochmal und nochmal nach. Du kennst Deinen Kater und hast Dich ja anscheinend auch etwas schlau gemacht.

Trinkverhalten: Bei Nierenproblemen wird vorrangig sehr viel Wasser getrunken. So viel, dass schon kaum noch vom Wassernapf gewichen wird. Ob sich das Trinkverhalten während der Symptomatik verändert hat, oder gleich blieb, kannst nur Du beurteilen. Möglicherweise liegen aber auch zwei Sachen vor, die einander nicht zwingend bedingen oder verknüpft sind. Geh die Sache differenziert an.


Also ging es wieder zum TA...diesmal meinte er, dass die Symptome typisch für eine Borreliose sind. Es gab ein Breitbandantibiotikum (einmal hat er es gespritzt und das weitere Doxycyclin hat er mir mitgegeben, damit ich den Kater nicht dauernd mit TA-Besuchen stressen muss und er sich ausruhen kann). Ein Schmerzmittel war auch in der Spritze dabei.
Gargamel ging es noch am gleichen Tag besser, ich war richtig happy :D
Er hat sich zwar immer wieder bei der Medgabe gesträubt und am sichersten fuhr ich mit Tablette in ein wenig Wasser auflösen und ins Mäulchen mit einer Aufziehspritze einflösen.

Wenn Dein TA so häufig seine Meinung ändert, hat er entweder nicht viel Ahnung oder er macht gerade eine Menge Kohle mit Deinem Kater. Du solltest zugunsten Deines Katers vielleicht den TA doch noch mal wechseln? Borreliose zeigt meines Wissens nach recht eindeutige Symptome. generell sollten Entzündungserscheinungen im Blut nachgewiesen werden können. Wurde die Blutuntersuchung (diesmal bitte woanders pieksen) wiederholt? Manche Entzündungen treten erst nach zwei Wochen im Blutbild sichtbar auf.

Besser ging es Deinem Kater höchstwahrscheinlich "nur" aufgrund der Schmerzmittel. Nicht wegen dem Doxy. Deshalb Schmerzmittel und Meds zeitlich versetzt geben (siehe oben).

Ich hatte aber den Eindruck, dass es ihm vieeeeeel besser geht.
Gestern hat er seine letzte Tablette bekommen und Gargamel gefiel mir gestern schon nicht wirklich. Das Humpeln fing wieder ein, das Jaulen heute nacht- ich habe KEIN Auge zugetan, weil ich mich wirklich nur im Bett umdrehen musste, ohne den Kater zu berühren und er gejault hat. Heute früh ist er wieder am Schwanken gewesen. Er frisst zwar noch gut, aber das Trinken ist momentan nicht so seins :?:
Heute nachmittag gehts auf jeden Fall zum TA.

Erzähl bitte von dem TA Besuch (in Deinem neuen Thread) Vielleicht haben anderen dazu auch noch Tipps. Was die Schmerzen anbelangt: Wenn er so stark jault ... Kannst Du ihn denn inzwischen gar nicht mehr anfassen, ohne dass er jault? Quält er sich? Geh zu nem anderen TA, besser Tierklinik. Ich bin misstrauisch. Du bestimmt sowieso.

Tierklinik: Hier musst Du nicht alle vorgeschlagenen Untersuchungen mitmachen lassen! :sn: Besprich mit dem TA, was man mit den vorgeschlagenen Untersuchungen sehen kann, was diese Diagnose für den Kater und für die Behandlungsmöglichkeiten bedeuten. Sind die Aussichten bei einer Diagnose von XY durch Untersuchung Z aussichtslos, brauchst Du auch die Behandlung nicht mitmachen, kostet nur Geld und dem Kater geht's danach nicht besser (!!meine persönliche Meinung!!).

Gelichgewicht: Können durch das Humpeln verursacht werden. Können aber auch durch die Beeinträchtigung von motorischen Nerven verursacht werden (deswegen oben die Frage einseitiges oder überkreuztes Humpeln)

Das er gut frisst, ist ein gutes Zeichen! Kannst Du ihm die Medikamente nicht über das Futter geben? Oder vielleicht als Vorspeise (angerührt in Babybrei beispielsweise)? Damit der Kater weiterhin motiviert an dei Behandlung rangeht.


Ich bin langsam mehr als verzweifelt, weil ich
a) mir nur wünsche, dass der Kleine endlich wieder gesund wird, er hat eh so ne Pechsträhne
b) keine bisherige Diagnose mich wirklich überzeugt hat (das mit der Borreliose z.B.... ich frage mich wie Gargamel als reine Wohnungskatze an eine Zecke kam...?! )

Mittlerweile versuche ich mir wirklich zu überlegen, was er haben könnte.
Ich habe auch auf einen Tumor getippt, eine andere Erklärung wäre für mich aber auch Rheuma!... für mich spricht folgendes für Rheuma:

- auf Wetterumschwung reagiert Gargamel in letzter Zeit extrem
- er humpelt nicht regelmäßig, es ist mal besser, mal schlecht, mal auf den Hinterpfoten, mal auf der Vorderpfote
- dass er Schmerzen hat ist offensichtlich, weil er sehr aggressiv ist (vorhin saß er auf dem Schreibtisch und ich habe nur im Internet recherchiert, da holte er aus und krallte sich an meiner Hand fest :mad:) er faucht auch oft die Dicke an
- dass er nichts bis sehr wenig trinkt kann die Harnsäurewerte in die Höhe jagen, was Rheuma begünstigen kann
- seine Gelenke scheinen mir leicht angeschwollen zu sein (der Arzt meint, er sieht nix, aber ich bin mir wirklich relativ sicher)

Vielleicht habt ihr für mich noch ein Paar Tipps??

Gargamel ist 2,5 Jahre alt, Wohnungskater und kastriert
Da Dein Kater noch so jung ist, hast er auch gute Aussicht auf Gesundung, vorrausgesetzt es ist eine Entzündung. Bei einem Tumor (?) kommt es darauf an, ob er metastasiert hat, oder noch lokal zu netfernen wäre. Wie gesagt: Geh zum TA / möglicherweise TA - Wechsel. Und schreib heute nachmittag / abend in Deinem Thread wie es gelaufen ist, damit Dir andere auch noch Tipps geben können :tu:

Ich wünsche Gute Besserung. Wirst sehen, am Ende ist es was ganz harmloses, das mit einem Klacks behandelbar ist :tu: Man macht sich oft mehr Sorgen, als nötig ist.
...
-- Ende Zitat von summersoul --

schnutefreddy
04.05.2009, 11:28
Ich werde Camillo bitten diesen Thread umzubenennen (krieg das selbst nicht hin :?:), da es sich ja nun nicht um eine Zeckenparalyse sondern um eine Toxoplasmose Erkrankung handelt.

Camillo
04.05.2009, 11:33
Ist erl.

summersoul
04.05.2009, 15:04
Danke erstmal für die Antwort.
Ich werde nachher, wenn ich vom TA zurück bin einen eigenen Thread aufmachen und alles samt dem hinschreiben, was jetzt beim TA rumkam und rumkommen wird.

Bin reichlich besorgt gerade... Vertrauen in TÄ ist nach einigen sehr bösen Reinfällen echt irrsinnig schwer...aber dazu werde ich nachher auch noch etwas schreiben.

Werde dem TA gleich alles genau erzählen, ob er es nun hören will oder nicht. Er meinte ohnehin, dass wenn es nicht besser bei Gargamel wird, er dann einige größere Untersuchungen machen wird, je nachdem, was für Symptome Gargamel zeigt.
Uff, ich bin echt ein Nervenbündel gerade :-(0).

schnutefreddy
04.05.2009, 18:04
Zum Vertrauen in TAs. Ich habe das Gefühl bei Haustieren ist es wie bei Kindern und Ärzten. Wir Tierhalter stehen als Entscheidungskraft zwischen Tier und TA. Wir sind als Halter dafür verantwortlich, dass bei den Untersuchungen nicht alles willkürlich mit dem Tier gemacht werden kann. Bei uns selbst würden wir ja auch sagen 'die Untersuchung mach ich nicht mit', wenn wir Angst davor haben, oder die Untersuchung aus versch. Gründen mit Misstrauen betrachten. Das Tier kann nicht sagen 'ich will nicht' - oder zumindest wird es oft nicht angehört / verstanden.

Und dann noch was: Meiner persönlichen Erfahrung und Meinung nach, überweist ein guter Arzt seinen Patienten, wenn er mit seinem Fachwissen nicht zur Heilung beitragen kann. Unsere TA meinte bei Freddy auch, wir sollten zur Tierklinik gehen. Sie könnte zwar weiter untersuchen, aber das Klinikpersonal wäre in dem Fall kompetenter und es würde dem Kater viel Aufregung und mögliche Schmerzen ersparen, wenn man zügig zur richtigen Diagnose kommt. Und sie hat recht! Deshalb ist sie keine schlechte, sondern im Gegenteil, eine sehr gute Ärztin!

Gute Besserung, wir lesen uns dann später in Deinem Thread wieder :cu:

schnutefreddy
04.05.2009, 18:18
Freddy hat es heute nachmittag ganz allein auf's Klo geschafft. Ist richtig gelaufen, nicht so geschlichen wie bisher. Es wird echt besser. Vor allem, ist er von ganz allein ins Bad gegangen. Zur Zeit haben wir ja für ihn ein Einzelklo in seinem Laufstall, wobei er das Klo nur nachts benutzt hat und es sich tagsüber entweder verkniffen hat, oder eben nur nachts musste.

Ich bin richtig begeistert heute :wd: dass Freddy so toll gelaufen ist. Gestern im Garten hat's ja auch schon gut ausgesehen, aber heute ging es noch einen Tick besser :tu:

summersoul
04.05.2009, 18:42
Freddy hat es heute nachmittag ganz allein auf's Klo geschafft. Ist richtig gelaufen, nicht so geschlichen wie bisher. Es wird echt besser. Vor allem, ist er von ganz allein ins Bad gegangen. Zur Zeit haben wir ja für ihn ein Einzelklo in seinem Laufstall, wobei er das Klo nur nachts benutzt hat und es sich tagsüber entweder verkniffen hat, oder eben nur nachts musste.

Ich bin richtig begeistert heute :wd: dass Freddy so toll gelaufen ist. Gestern im Garten hat's ja auch schon gut ausgesehen, aber heute ging es noch einen Tick besser :tu:

Freut mich, dass es deinem Vierbeiner wenigstens besser geht! Er scheint auch eine richtige Kämpfernatur zu sein! Knuddelgrüße an deine Samtpfote :)

Katzenzahn
04.05.2009, 19:32
Schöööhön :wd:

Knuddle den Freddy vorsichtig von mir und vergiss Schnute nicht :cu:

schnutefreddy
05.05.2009, 10:57
Schnute wird bestimmt nicht vergessen :D Die kann man nicht vergessen. Sie hat ja den Vorteil, dass sie sich nachts zu uns ins Bett kuscheln kann. Nun machen wir nachts den Laufstall nicht mehr zu, d.h. Freddy hat die Möglichkeit auszubüchsen und zu uns ins Bett zu kommen. Mal schauen, ob er das kommende Nacht auch macht.

Gerade spielen beide "liebliche Engel":love: mit anderen Worten: Sie pennen :rolleyes:

schnutefreddy
08.05.2009, 19:01
Freddy geht's wieder gut. :wd: Bald ist auch die AB Gabe vorbei.

Er kann wieder laufen, wobei er das hintere rechte Bein immer noch etwas schwerfällig bewegt. Rausgehen ist etwas schwierig, das geht nun nur unter Aufsicht - wobei er mir dabei auch jedes Mal ausbügst. Wir versuchen es nun mit Geschirr und Leine.

Er kommt auch schon meistens wieder eigenständig auf Couch und Bett, nachts schläft er jedoch artig in seinem Körbchen.


Ich bedanke mich für den Zuspruch und die Genesungsgrüße!
schnutefreddy

Polli
08.05.2009, 19:50
Freddy geht's wieder gut. :wd: Bald ist auch die AB Gabe vorbei.

Er kann wieder laufen, wobei er das hintere rechte Bein immer noch etwas schwerfällig bewegt. Rausgehen ist etwas schwierig, das geht nun nur unter Aufsicht - wobei er mir dabei auch jedes Mal ausbügst. Wir versuchen es nun mit Geschirr und Leine.

Er kommt auch schon meistens wieder eigenständig auf Couch und Bett, nachts schläft er jedoch artig in seinem Körbchen.


Ich bedanke mich für den Zuspruch und die Genesungsgrüße!
schnutefreddy

Na das sind ja mal tolle Neuigkeiten .... das freut mich riesig für Euch .... :wd: :wd: :wd:

Dicken :kraul: an Freddy

GabiLE
08.05.2009, 20:17
:wd::wd::wd::wd:


:kraul: für den Ex-Patienten und :tu: für das Pflegepersonal

UlliLili
08.05.2009, 20:28
Oh, wie gut. Das freut mich echt. Gruß an Freddy, den Nameninsprator für meinen Freddy! Ulli

Katzenzahn
09.05.2009, 12:56
Ach ist das schööööön.

summersoul
10.05.2009, 08:22
Hallo,
freut mich total, dass es deinem kleinen Mietzemann besser geht!

P.S.: ich muss mal zur Toxoplasmose recherchieren... Gargamels Verhalten ist in meinen Augen so, wie du das deines Katers verschreibst. Nach einigen TA-Besuche (und dem letzten bei einem anderen TA) kann ich Gargamels Verhalten auch besser deuten.

Ich hoffe, du hälst uns auf dem Laufenden, ob dein Kater jetzt vollständig genesen ist.
Weißt du, welches AB er bekommen hat???

LG

savannahcats
10.05.2009, 08:41
Ich wünsche allen Müttern einen schönen Muttertag ! :bl::bl::bl::bl::bl::bl:

schnutefreddy
10.05.2009, 15:35
....
Weißt du, welches AB er bekommen hat???

LG

Ja: Clindamycin bzw Cleorobe von Pfizer

summersoul
10.05.2009, 16:02
Danke! :tu:

Coco_Nrw
22.05.2009, 23:27
Guten Abend!

Wie geht es denn den Patienten?

Unsere Jeany war vor 2 Jahren Toxoplasmose-geplagt, zu der Zeit habe ich einen Beitrag hier eröffnet.

Jeany blieb dann allerdings unbehandelt, ich habe mich gegen eine Behandlung mit einem AB entschieden - eben weil bei uns der DiagnoseZeitpunkt viel zu spät war:

Es began bei ihr damals mit Epilepsie-ähnlichen Anfällen, so dass unsere Klinik Ausschlußdiagnostik betrieb: Blutuntersuchungen, Herz-Ultraschall. Und dann wurden wir zum Kernspin überwiesen, Überprüfung auf Tumor. Und diese Überweisung war unser Glück, denn der leitende Professor in der anderen Klinik frug als erstes, ob auch auf Toxoplasmose getestet worden sei. Natürlich war das damals nicht... (den Spin haben wir sicherheitshalber auch durchführen lassen).

und somit vergingen damals geschlagene 3 Wochen bis zur Diagnose Toxoplasmose. Zu der Zeit waren die Anfälle von Jeany auch nicht mehr da, sie konnte wieder laufen.

Wir haben dann in regelmässigen Abständen den Toxo-Titer im Blut feststellen lassen zur Überwachung. Er ist kontinuierlich gesunken.

ich habe damals tagelang recherchiert und gelesen, das Wichtigste in einer Datei festgehalten.

Ich kopiere es einmal hier hinein:

http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=84
Bei einer chronischen Toxoplasmose wird über Anorexie, Lethargie, Fieber, Myokard- und Leberschäden und respiratorische Symptome sowie zentralnervösen Störungen berichtet.

Diagnose:

1. Antigennachweis: Mittels Flotation werden Oozysten im Katzenkot nachgewiesen. Zur Absicherung eines negativen Ergebnisses sollten zweimal im Abstand von 14 Tagen drei konsekutive Proben von drei Tagen untersucht werden.

2. Antikörpernachweis: Mittels verschiedener serologischer Verfahren (Sabin Feldman Test, Indirekte Immunfluoreszenz (IIFT), ELISA, KBR) werden spezifische Antikörper im Serum
nachgewiesen. Etwa 4 Wochen nach der Aufnahme von Zysten treten Antikörpertiter testabhängig von 1:16 bis 1:4000 auf, die dann rasch wieder absinken und bei 1:16 bis 1:32 persistieren können (sog. Durchseuchungs-Titer). Tiere mit einem niedrigen Titer sollten grundsätzlich nach 3-4 Wochen nachuntersucht werden, um über den Titerverlauf eine akute Infektion zu erfassen. Manche Katzen bilden keine Antikörper.

Therapie:

- Toltrazuril(BaycoxR): Eine Dauer-medikation mit 5-10 mg/kg KGW unterdrückt die Oozystenausscheidung total und ist daher zur Prophlyaxe bei seronegativen Schwangeren geeignet. Leider ist dieses Mittel in Deutschland nicht zugelassen.

- Sulfonamid-Trimethoprim (z.B. Tribrissen 20R): Katze (> 1 kg KGW.) 1 Tablette tgl. Die Dauermedikation schränkt zwar die Oozystenausscheidung ein, unterbindet sie jedoch nicht vollständig.

- Clindamycin-Hydrochlorid(z.B.CleorobeR): 25 mg/kg KGW auf 2 x tgl. 14 bis 42 Tage lang.


http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/einzeller.html
Die Therapie einer Toxoplasmose bei der Katze erfolgt wie bei der Kokzidiose, ist aber in der Regel nicht notwendig, da die Oozystenauscheidung durch den Aufbau einer Immunität von allein nach etwa 3 Wochen aufhört und auch nach erneuter Infektion nicht wieder beginnt. Eine Therapie bei anderen Tieren ist nicht möglich.


http://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=41874
Toxosplasmose bei der Katze ist unabhängig vom Alter der Katze und kann sowohl in akuter als auch chronischer Form auftreten. Oftmals wird sie gar nicht bemerkt, da keine Symptome angezeigt werden, dies kann zB der Fall sein, wenn die Katze lediglich als Zwischenwirt fungiert. Durch ihren Zoonosecharakter (kann vom Tier auf den Menschen übertragen werden) hat sie eine Bedeutung zB für schwangere Frauen.

Der Toxoplasma gondii-Erreger ist ein Einzeller der zu den zystenbildenden Kokzidien gehört.

Der Erreger wird peroral aufgenommen und gelangt nach Durchdringung der Darmwand über die Lymph- oder Blutbahn in verschieden Organe und Gewebe. Dort vermehrt er sich in kleinen Bläschen (Vakuolen). Sobald der Körper Antikörper bildet bilden sich Zysten. Ab dem 18. Tag nach Aufnahme der Toxoplasmen gelangen wieder zahlreiche neue Erreger über den Blutweg in den Darm und werden dort ausgeschieden. Infektionsfähig bleibt der Erreger in feuchtem Erdreich oder Sand bis zu 18-24 Monate, ihre Feinde sind Hitze über 700 Grad Celsius und Trockenheit. Die Infizierung erfolgt durch Aufnahme von mit Gewebezysten der Toxoplasmen befallenen Beutetiere, durch Verfüttern von rohem oder ungenügend gegartem Fleisch (v.a. Schaf- und Schweinefleisch), dies passiert bei der ungeschlechtlichen Vermehrung oder direkt durch Oozysten, die von infizierten Katzen über den Kot ausgeschieden werden, der Form der geschlechtlichen Vermehrung.

Die Inkubationszeit durch Aufnahme von Ooszysten beträgt von dem ersten Kontakt des Erregers bis zur Ausscheidung der aus dieser Infektion resultierenden Ooszysten drei bis fünf Wochen, im Gegensatz zur Erstinfektion mit zystenhaltigem Fleisch, bei welcher die Katze bereits nach drei bis neun Tagen zum Ausscheider wird, danach kann sie bis zu 18 Tagen diese über den Kot ausscheiden.

Symptome, die während er Vermehrungsphase im Darm auf T. hindeuten können (dieses passiert aber in idR nur in Ausnahmefällen wie zB bei immunsupprimierenden Erkrankungen wie Leukose, FIP, Katzenaids) sind Futterverweigerung, Fieber, Atemnot, Lungenentzündung, Schwellung der Lymphknoten, Durchfall, Leberschäden und Augenveränderungen bis hin zu zentralnervösen Symptomen, also Lähmungserscheinungen aufgrund einer Muskelentzündung bzw. eine Enzephalitis (Hirnhautentzündung). Schwere, gar tödliche Verläufe werden zum größten Teil nur bei neugeborenen Kitten beobachtet, die Ansteckung erfolgte hier schon im Mutterleib mit diesem Parasiten. Bei jungen Katzen kann die Ausscheidung der Oozysten mit Durchfall begleitet werden, hat sie sich einmal damit angesteckt, entwickelt der kätzische Körper Abwehrstoffe (Antikörper) und spezialisiert bestimmte Zellen des Immunsystems auf den Erreger. Erfolgt dann ein weiterer Kontakt mit Toxoplasma gondii scheiden nur noch ca 10 % der Katzen Oozysten aus. Einen vollständigen Schutz kann von den Tieren nie erreicht werden, es kann auch vorkommen, das eine nur einmal infizierte Katze zu einem späteren Zeitpunkt erneut über den Kot Oozysten ausscheidet.

Die Oozysten können über eine einfache Kotuntersuchung nachgewiesen werden, da die Ausscheidung aber nur über einen Zeitraum von ca 2 Wochen erfolgt, ist ein negatives Untersuchungsergebnis kein Beweis, das die Katze toxoplasmosefrei ist.

Bei positivem Befund kann mittels Medikamentengabe die Oozystenausscheidung eingedämmt werden. Durch die gebildeten Antikörper kann eine Infektion auch über eine Blutuntersuchung erfolgen (frühestens jedoch 18-24 Tage nach der Infektion). Allerdings gibt dieser Befund keinen Aufschluss darüber, ob und wann das Tier Oozysten ausscheidet, und somit uU auch ein Ansteckungsrisiko für den Menschen darstellt.

Eine Katze in reiner Wohnungshaltung die nur mit Dosenfutter oder gekochtem Fleisch gefüttert wird stellt so gut wie keine Infektionsquelle dar. Eine serologische Blutuntersuchung kann Aufschluss darüber geben: der beste Befund wäre ein niedrigpositiver Titer der anzeigt, das die Katze zu einem früheren Zeitpunkt eine Infektion durchgemacht hat, nun aber immun ist. Ein hochpositiver Titer zeigt eine aktuelle stattfindende Infektion an, dh. das Tier ist augenblicklich ein Ausscheider oder wird es in Kürze werden, weitere Informationen könnten dann über eine Kotuntersuchung erlangt werden. Die Medikation einer Toxoplasmoseinfektion besteht aus der Gabe von Sulfonamiden, welche man auch vorbeugend verabreichen kann.

UlliLili
22.05.2009, 23:39
Hallo, Steffi, mensch, klasse Beitrag! Kann man den nicht anpinnen? Würde ich gut finden. Gruß, Ulli

Katzenzahn
23.05.2009, 00:00
Ich wäre auch für anpinnen.

Oder Steffu, könntest du deinen Beitrag nicht in die Katzen-Sammlung FAQ http://forum.zooplus.de/f-katzen-sammlung-faq-134.html/
reinstellen.:?:
Denn es wird immer wieder mal nach Toxoplasmose gefragt.
Die Übertragungwege sind auch immer mal wieder Thema bei Schwangerschaften.

Coco_Nrw
23.05.2009, 21:59
Huhu!

Ich müsste in diesem Unterforum nur einen neuen Beitrag eröffnen oder? (mag ja nichts falsch machen).

Katzenzahn
23.05.2009, 22:06
Ja müsstest du.
Und eine guten Titel wählen.
Vllt. "Toxopl... Diagnose - Therapie . Infektionswege " :?:

Und ich würde es gut finden, wenn du den ganzen Beitrag mit der Vorgeschichte reinstellst.
Dann wird allen klar, warum du nachgeforscht hast.

Coco_Nrw
23.05.2009, 22:10
Feine Idee. Ich werde vorab erst einmal meine Datei erweitern - da ich sie auf meine Belange drastisch gekürzt habe - und dann die FAQ erstellen.

schnutefreddy
26.05.2009, 14:59
Hallo,

danke für den Toxoplasmose Beitrag. Finde die Idee ihn hochzupinnen auch sehr gut! Fudierte Infos sind ja hier immer heiß begehrt ;)

schnutefreddy
21.09.2009, 22:09
Einmal Hochschubsen für Steinienchen :tu:

aniram1
24.10.2009, 04:28
Toxoplasmose .......ich konnte es mir am vergangenen Sonntag nicht wirklich vorstellen .
Mein 9jähriger kater wacht von seinem Mittagsschlaf auf und schaut als wenn er einen Geist sieht. An aufstehen war nicht zu denken weil die rechte Seite ihrn Dienst versagte und der Kopf war vollkommenschief.
Also ab zum TA zum Begutachten, Blutzapfen und ein ZNS gängiges AB (das erste mal ohne Getöse)
Wieder zuhause wurde ein Krankenbett vorm ofen gebaut und mein Männlein schliefdort 48 Std Habe ihn nur manchmal auf die andere seite gedreht.
Am Dienstag mittag wollte er aufstehen also habe ich seine Pfoten sortiert und er ab zum Freßnapf. Fressen geht aber nicht weil warscheinlich sein Horizont verschoben und er den Nafp nicht trift oder nicht sieht also wird er gefüttert.
Am Dienstag abend dann der Anruf von TA Toxoplasmose Titer 1:512tausend und welch AB(Wie gut des es Schmierkäse gibt).
Keine 12 Stunden nach der ersten AB gabe stand er alleine auf und sortierte seine Beine selbst ab ins Kk (mit hilfe)Heute klappt das Laufen einigermaßen auch fängt er wieder an sich zu putzen.
Seinen schiefen Kopf hat er noch und Fressen klappt weiterhin nur mit Hilfe.
Für 5 Tage finde ich das mega klasse wie der kleine das macht ich bin stolz auf ihn.
Ich habe mir auch gedanken über den Sinn von AB gemacht und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen es ihm zu geben mit der Hoffnung, daß er als spätfolge villeicht von epileptischen Anfällen verschont bleibt.

schnutefreddy
24.10.2009, 17:34
Ich wünsche Deinem Kater gute Besserung. Nur gut, dass es fix diagnostiziert werden konnte.

Mit der richtigen AB-Behandlung ist die Tox auch gut weg zu kriegen. Schäden können allerdings bleiben, wie z.B. ein humpelndes Bein oder wohl auch minimal eingeschränkte Reaktionsfähigkeit.

Hierzu habe ich allerdings eine Frage:


Ich habe mir auch gedanken über den Sinn von AB gemacht und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen es ihm zu geben mit der Hoffnung, daß er als spätfolge villeicht von epileptischen Anfällen verschont bleibt.

Klar muss er ABs bekommen, so behandelt man die Tox ja auch. Was meinst Du aber mit Spätfolgen? Meinst Du damit Spätfolgen der Tox, oder meinst Du späte Nebenwirkungen der ABs? Ich habe noch nicht davon gehört, dass epileptische Anfälle Nebenwirkungen von AB sein können. (Möglich ist das natürlich schon, es gibt ja ganz verschiedene Nebenwirkungen.)

aniram1
24.10.2009, 21:10
Sorry, ich meinte die Spätfolge der Tox
und die Überlegung zur AB war, weil die gegen Bakterien und
nicht bei Vieren hilft.
Mit dem humpelnkönnte ich problemlos leben ich hoffe nur das das eingeschränkte Gesichtsfeld und der schiefe Horizont sich noch regulieren.
Bin da aber moch ganz optimistisch es sind ja gerade 6 Tage her und 4 Tage mit AB dafür macht er sich klasse ist echt ein Kämpfer

schnutefreddy
24.10.2009, 21:45
Toxoplasma ist kein Virus, sondern ein parasitärer Einzeller. Also wirken ABs sehr gut!

Je eher die Tox diagnostiziert wird, um so besser kann sie behandelt werden :tu:

Deinem Kater wird es bestimmt bald besser gehen.