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LeoLuna
13.03.2009, 17:06
Hallo zusammen,

um Luna nun doch wieder Gesellschaft zu ermöglichen habe ich mir heute im Tierheim einen Kater angeschaut.
Klaus ist ein Laborkater. Er wurde zusammen mit vielen anderen gezüchtet um Versuche durchzuführen.

Wie ist eure Meinung zu sogenannten Laborkatzen?

Bitte um einige Infos, weil ich ihn evtl. morgen schon holen könnte.

thelmich
13.03.2009, 17:13
Hallooo,

Laborkatze!!!!!!

So etwas habe ich ja noch nie gehört. Also ich kann mir vorstellen, das Labore so etwas machen, so viele werden wohl nicht eingefangen werden, wie benötigt! :mad:

Wie ist die den ins Heim gekommen?

Und noch viel wichtiger, hat man an ihr Tests durchgeführt? :sn:

Also das interessiert mich aber sehr hier.....ist doch nicht zu fassen... :eek:

UlliLili
13.03.2009, 17:17
Hallo, Sandra, ich weiß nur, dass hohe Auflagen erfüllt werden müssen, wenn mit Tieren wie Katzen, Hunden oder Affen Labortests gemacht werden. Zumindest hier in Deutschland. Die Tiere wurden sicher gut gefüttert und tierärztlich untersucht. Ob sie allerdings die Zuneigung erfahren haben, die eine Katze braucht, bezweifle ich. Du tust sicher ein gutes Werk, wenn Du Klaus holst. Und wenn Du den Eindruck hast, er würde zu Luna passen, machs. Tut nichts zur Sache, aber Tierversuche egal welcher Art finde ich wie sicher alle hier, problematisch. Ein Glück ist da ne Menge passiert in den letzten Jahren. Aber jeder sollte versuchen, so zu konsumieren, dass möglichst wenig Tests an Tieren nötig sind. Z.B. kontrollierte Naturkosmetik kaufen etc.
Liebe Grüße, Ulli

LeoLuna
13.03.2009, 17:18
Als der Tierpfleger sagte mir, das die Tiere extra gezüchtet werden.
Ganz legal. Ja, es wurden Test mit denen gemacht. Zeckenmittel etc. für Katzen an Katzen.
Nach zwei jahren werden die ins abgegeben und vermittelt...

Gesund sollen sie sein. Einige sehen nur etwas komisch aus...

Hillarystep
13.03.2009, 17:23
Laborkatze? Ist die geflüchtet? Wie kommt die ins TH?

Trau Deinem ersten Eindruck! Wenn Du denkst: "Klaus ists", dann nimm ihn. :kraul:
Außerdem suchen ja nicht nur wir uns die Katzen aus, sondern sie sich auch uns.

Viel Glück!:tu:

Elia
13.03.2009, 17:24
Hi,

du meinst das Für und Wider zur Anschaffung einer Katze mit einem solchen Hintergrund?
Ich kenne so etwas nur von Ratten und Beaglen, daß auch ehemalige Laborkatzen den Weg in ein echtes Zuhause finden ist mir neu.

Meist sind diese Tiere relativ ruhig und gut mit Menschen und Artgenossen vertraut. Bei der Zucht wird darauf geachtet, daß die Elterntiere gesund und gut händelbar sind, das macht den alltäglichen Umgang in der Laborroutine einfacher.
Oft kennen sie aber nur wenig (z.B. Grundkommandos, Außenwelt...), man muß ihnen noch eine Menge beibringen, was ein "normales" Familienmitglied schon in Kindertagen von selbst gelernt hat.

Ich würde vor allem wissen wollen, ob mit dem Tier getestet wurde und wenn ja, was. Auch im Hinblick auf spätere Erkrankungen, z.B. Nierenprobleme bei TroFu-Testern.

Hätte aber keine Bedenken dabei, ein solches Tier bei mir aufzunehmen. Jedes Tier ist eine Wundertüte :)

Alles Gute!

Hillarystep
13.03.2009, 17:25
Ah, okay, LeoLuna, Du warst schneller mit der Antwort als ich mit meiner Frage...

Das mit der Wundertüte kann ich voll und ganz bestätigen! War bei Lena auch so. Einmal gesehen und kurz gestreichelt ("Ach, ist die weich!"), eingepackt, mitgenommen und nicht bereut!

Du kannst ihn Dir ja im TH sogar genauer oder öfter anschauen.

Und ist die mögliche Gefahr von eventuellen späteren Nierenproblemen wirklich ein Grund, ihn nicht zu nehmen? Alle Katzen werden mal älter - das ist dann auch ne Wundertüte. Wie wir Menschen...

Hillarystep
13.03.2009, 17:33
Hätte aber keine Bedenken dabei, ein solches Tier bei mir aufzunehmen. Jedes Tier ist eine Wundertüte :)

Sorry, ich hatte diesen Teil überlesen! Klar, so meinst du das mit der Wundertüte.

Joe Black
13.03.2009, 18:03
Gerade diese Katzen können so dankbar sein, dass sie Zuwendung bekommen. Ich kenne jemanden im Job, der eine solche Katze genommen hat. Mit ihr wurde Futter getestet. Der Kollege hat Glück, ein wunderbares Tier und so dankbar und anhänglich. Ich werde immer neidisch, wenn ich ihn am Telefon schnurren höre. ;) - Wie ein Rasenmäher und so laut! Herrlich. Also mein Kollege schwört natürlich jetzt auf Labortiere und möchte unbedingt noch eins aufnehmen. Ob es dann anders ist? Wer weiß das schon. Wir reden hier von Katzen. :rolleyes::love:

Bedenken hätte ich auch nicht. Im Gegenteil. Ich habe zwei Notfallkatzen, eine ist kerngesund, eine kränkelt permanent. Garantien gibt's höchstens beim Fernsehkauf und auch da kämpft man um's Recht. :p

Wenn ihr euch verliebt...nimm ihn bei dir auf.

(Ich find den Kater ja schon wegen des Namens unikat. :kraul:)

Mietz&Mops
13.03.2009, 18:44
Also wirklich "schlimme" Medikamente wurden an Labortieren, die später vermittelt werden eigentlich nicht vorgenommen. Meist sind es Floh und Zeckenmittel oder auch Futtermittel. Bzw. die Tiere sind die sog. "Kontrollgruppe" gewesen, die zum vergleich dienten, ob medikament x/y die katzen größer, aktiver, hübscher oder was weiß ich werden lässt, als die vergleichstiere.
Tiere mit denen Krankheits-versuche gemacht wurden, dürfen nach meinem Wissen die Labore nicht lebend wieder verlassen.

Labortiere werden innerhalb der EU NUR gezüchtet, nicht von der Straße weggefangen, denn die Tiere müssen von der Zeugung an unter laborbedingungen leben, um brauchbar für die versuche zu sein.

Tiere aus dem Labor sind meist sehr liebenswert und freuen sich über Kleinigkeiten. Allerdings kennen sie nur die sterile laborwelt und bereits eine türklingel o.ä. können sie in totale Panik versetzen.
Gerade bei Wohnungskatzen finde ich das nicht sehr problematisch, bei ehemaligen Laborhunden, die schon so was wie gassigehen allgemein nicht kennen, kann das zu wirklichen problemen führen, die man mit viel geduld und liebe überwinden muss.
Aber betreffend krankheiten oder so, würde ich mir wirklich keine sorgen machen.

Grizabella
13.03.2009, 19:03
Wenn es zwischen dir und Klaus funkt, dann hol ihn doch zu dir.

Die Wiener Veterinäruni vergibt auch immer wieder Labortiere, und so einen Beagle hat sich sogar mein früherer Tierarzt geholt. Obwohl das Tierspital betont, dass es in erster Linie herrenlos aufgefundene und verletzte Tiere vermittelt, sind doch viele auch aus Tierversuchen, die dort durchgeführt werden, und daran ist nichts Schreckliches. Es handelt sich um Versuche mit Medikamenten, um Tests mit unterschiedlicher Fütterung, usw. Es ist durchaus vorstellbar, dass Klaus nach Abschluss der Tests im TH gelandet ist. Hier werden sie eben auf diese Art und Weise vergeben: www.vu-wien.ac.at/de/infoservice/vuw-aktuell/tiervergabe/

Ich bin aber sicher, dass Versuchstiere aus anderen Labors hierzulande auch im Tierheim landen. Klaus hat sich jetzt sicher ein gutes Zuhause verdient.

lovingangel
14.03.2009, 00:37
Gesund sollen sie sein. Einige sehen nur etwas komisch aus...

? was muss ich mir dne darunter vorstellen?

LeoLuna
15.03.2009, 11:04
guten morgen zusammen,

nach einigen überlegungen habe ich mich gegen klaus entschieden.
der funke war nicht zu 100% rübergesprungen, und auch die tatsache,
das er möglichst nie rausgelassen werden sollte, hielt mich davon ihn zu
nehmen.
zudem hat das tierheim gestern auch nicht angerufen.
er und auch die anderen kater aus dem labor tun mir total leid,
aber das alleine ist für mich kein grund einen on ihnen zu nehmen wenn
ich nicht überzeugt bin.
dafür habe ich mir gestern spontan ein katerbaby geholt.
6 wochen ist der kleine, und total putzig.
luna ist eigentlich ganz lieb zu ihm, versteht aber die wlt nicht mehr,
warum er sie ständig anfaucht :-) aber ich denke, die beiden werden sich
nach kurzer eingewöhnngszeit aneinander gewöhnen.

einen namen habe ich nur leider noch nicht für den kleinen. kann mich einfach
nicht entscheiden... ;-(

Mietz&Mops
15.03.2009, 12:08
Warum hast du denn so ein kleines Ding von seiner Mama weggeholt????
Ein 6 wochen altes Baby sollte noch bei seiner Mama sein und seinen geschwistern *heul*

Yanniksdosi
15.03.2009, 13:20
guten morgen zusammen,

nach einigen überlegungen habe ich mich gegen klaus entschieden.
der funke war nicht zu 100% rübergesprungen, und auch die tatsache,
das er möglichst nie rausgelassen werden sollte, hielt mich davon ihn zu
nehmen.
zudem hat das tierheim gestern auch nicht angerufen.
er und auch die anderen kater aus dem labor tun mir total leid,
aber das alleine ist für mich kein grund einen on ihnen zu nehmen wenn
ich nicht überzeugt bin.
dafür habe ich mir gestern spontan ein katerbaby geholt.
6 wochen ist der kleine, und total putzig.
luna ist eigentlich ganz lieb zu ihm, versteht aber die wlt nicht mehr,
warum er sie ständig anfaucht :-) aber ich denke, die beiden werden sich
nach kurzer eingewöhnngszeit aneinander gewöhnen.

einen namen habe ich nur leider noch nicht für den kleinen. kann mich einfach
nicht entscheiden... ;-(

6 WOCHEN ALT! :eek:

:man:

Mietz&Mops
15.03.2009, 15:18
6 WOCHEN ALT! :eek:

:man:


traurig oder?
erst so eine geplante gute Tat mit einer ehemaligen Laborkatze...und nun wird stattdessen ein Vermehrer unterstützt, der sich einen sch**ßdrec* für das Wohlbefinden seiner Katzen interessiert...
Und so einen armen kleinen Wurm seiner Mutter entreißen und somit sind leider zukünftifte Verhaltensprobleme wesentlich wahrscheinlicher egworden...

Warum tut man sowas ??? :eek:*heul*

UlliLili
15.03.2009, 15:56
Das verstehe ich auch nicht so ganz. Wenn keine Katzenmutter mehr da ist, dann sollte man die Katzen wenigstens bei den Geschwistern lassen. Arme Katze. Gruß, Ulli

LeoLuna
15.03.2009, 16:13
Die Katzenmama hatte keine Milch mehr, der Tierarzt hat grünes Licht gegeben und somit hat die Besitzerin die Babys abgegeben. Seine Geschwister waren bereits weg...

Eins muss ich noch loswerden...
Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Forum.
Die Reaktionen auf meine vorherigen Beiträge waren
die letzten mal alle negativ. Man beschwerte sich förmlich,
wie ich Luna es antun könnte alleine zu lassen. Es wäre quasi
Tierquälerei usw.

Jetzt, hole ich ihr Gesellschaft und nun finden es alle doof, das ich
Klaus nicht genommen haben, sondern einen sechs Wochen alten Kater
von seiner Mutter entrissen habe.
Scheinbar ist es egal was man macht, es findet selten Zustimmung.
Schade. Das gibt einen nicht gerade das gefühl gut aufgehoben zu
sein.

Drottning
15.03.2009, 16:27
6 Wochen!!! :( Kannst dann gleich schon mal meine Threads aufsuchen, z. B. den Thread "Krümels Verhalten". Dann kannst du dich darauf einstellen, was so in etwa auf dich zu kommen könnte....

oska
15.03.2009, 16:44
Also, Oska habe ich auch mit ca. 6 Wochen bekommen, aber das hatte andere Gründe. Sie ist ein wildgeborenes Kätzchen, und hätte nicht überlebt, wenn wir sie nicht mit reingenommen hätten (aber das ist eine andere Geschichte). Wir haben ein paar Wochen später eine zweite Katze zu Oska dazu genommen, damit sie nicht alleine ist. Der Kater der dazu kam war damals 12 Wochen alt und war bis dahin mit Mutter und Geschwistern zusammen. Der Unterschied im Sozialverhalten der beiden Katzen war echt deutlich zu erkennen. Alles was der gut sozialisierte Kater kannte, war Oska unbekannt im Verhalten. Zum Glück hat sie sich das gute Verhalten bei ihm abgeschaut, aber das ist leider nicht bei jedem so.

Heute merkt man Oska im Verhalten nicht mehr an, das ihr der Kontakt zur Mutter und Wurfgeschwister fehlte, aber ich würde niemals eine so junge Katze von der Mutter wegnehmen, wenn es anders ginge.

Ich finde es ist kein Grund die Kitten von der Mutter wegzunehmen, nur weil diese keine Milch mehr hat. Entweder füttert man dann per Flasche zu oder geht langsam zur festen Nahrung über. Ich denke, das ist mit 6 Wochen möglich.

Es scheint ja auch kein kompenter TA zu sein, der grünes Licht gibt, die Kitten so jung von der Mutter wegzunehmen :mad:.

Mietz&Mops
15.03.2009, 18:07
Die Katzenmama hatte keine Milch mehr, der Tierarzt hat grünes Licht gegeben und somit hat die Besitzerin die Babys abgegeben. Seine Geschwister waren bereits weg...

Eins muss ich noch loswerden...
Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Forum.
Die Reaktionen auf meine vorherigen Beiträge waren
die letzten mal alle negativ. Man beschwerte sich förmlich,
wie ich Luna es antun könnte alleine zu lassen. Es wäre quasi
Tierquälerei usw.

Jetzt, hole ich ihr Gesellschaft und nun finden es alle doof, das ich
Klaus nicht genommen haben, sondern einen sechs Wochen alten Kater
von seiner Mutter entrissen habe.
Scheinbar ist es egal was man macht, es findet selten Zustimmung.
Schade. Das gibt einen nicht gerade das gefühl gut aufgehoben zu
sein.

ja, es ist schön, dass deine große nicht mehr allein ist.
aber 1. ist so ein säugling noch nix für eine große Katze
2. braucht der säugling seine mama auch ohne Milch und vorallem seine Geschwister

Wenn der Tierarzt wirklich gesagt hat, es sei in Ordnung die babys zu trennen und abzugeben, dann ist er - mit verlaub - eine Flasche in sachen Katzenkenntnis.

Und klar kannst du dich jetzt in die Opfer rolle flüchten "was man macht ist verkehrt" - aber selbst un uuuuuralten katzenbüchern wird geraten eine Katze nicht vor der 8. woche von der Mutter und den geschwistern zu trennen - heute weiß man, dass sie sie mindestens bis zur 12. woche brauchen...also bitter erwarte nicht, dass wir vor Freude in die Luft springen, wenn du so ein kleines baby von der mama wegholst...
und nicht nur, dass es einem in der seele wehtut, dass das kleine ding nun mutterseelenallein irgendwo fremd hingepackt wurde, nein, es kann auch für euer zusammenleben und somit für dich negative Folgen haben. Die Babys lernen bis zur 12. woche noch sehr viel von ihrer mama und entwickeln einen festen charakter. durch diese schule kann deine katze nun nicht mehr gehen ... und das kann zur verhaltensstörungen führen...

Drottning
15.03.2009, 18:15
Also, Oska habe ich auch mit ca. 6 Wochen bekommen, aber das hatte andere Gründe. Sie ist ein wildgeborenes Kätzchen, und hätte nicht überlebt, wenn wir sie nicht mit reingenommen hätten (aber das ist eine andere Geschichte)..
Ja, es gibt Gründe... bei Krümel gab es die auch - und in der Situation damals war es auch in Ordnung, er wäre auch nicht mehr am Leben, wenn er dort geblieben wäre, wo er war.

Aber ein Kätzchen "weil die Mutter keine Milch mehr hat" (was normal ist...) von der Mutter wegzunehmen und ihm damit eine vernünftige Sozialisation vorzuenthalten... dazu fällt mir einfach gar nichts mehr ein! :mad: Und ich werde hier ganz bestimmt nicht schreiben: "Gut gemacht, klasse, weiter so!"... weil ich einfach weiß, was es bedeutet.

Und ja: Man merkt den Unterschied zu einer sozialisierten Katze sehr, sehr deutlich!

UlliLili
15.03.2009, 18:16
Ich kann Dir wirklich versichern, dass man sich und der Katze keinen Gefallen tut, wenn sie zu früh von der Mutter weg sind. Ich habe hier so verkorkste sitzen, den mangelt es an Sozialverhalten. Und man kann es wirklich überall nachlesen und kein vernüftiger TA würde behaupten, es macht Sinn, ein Kätzchen so früh von der Mutter weg zu geben, zumal sie in dem Alter schon lange alleine fressen. Und Gesellschaft für Luna ist so eine kleine Katze noch nicht. Und ich würde es dreimal nicht machen, wenn ich täglich außer Haus bin. Denn die Kleinen kennen noch keine Gefahr. Ich erwarte von jedem der sich ein Tier holt, dass er vorher überlegt.
Ulli

~Selena~
15.03.2009, 18:18
Jetzt, hole ich ihr Gesellschaft und nun finden es alle doof, das ich
Klaus nicht genommen haben, sondern einen sechs Wochen alten Kater
von seiner Mutter entrissen habe.
Scheinbar ist es egal was man macht, es findet selten Zustimmung.
Schade. Das gibt einen nicht gerade das gefühl gut aufgehoben zu
sein.

also der Tenor von dem was ich bisher gelesen habe war, dass es sehr gut ist, Luna Gesellschaft zu suchen - egal ob Klaus oder ein anderes Tier (wenn es auch schade für Klaus, aber deine Reaktion verständlich ist), was allerdings aufstösst (und auch das zu Recht) ein 6 Wochen junges Kitten ins Haus zu holen, wäre es 12 Wochen oder im Alter von Luna, hättest du hier reineweg "Herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang" gehört. Es geht also nicht um die Gesellschaft für Luna generell, sondern vielmehr um das Alter der Zweitkatze - sprich zum Generalisieren deinerseits gibt es keinen Grund ;)

Ich habe seinerzeit Kasimir "Nein" Knopf im Alter von 9 Wochen bekommen, bis dahin hatte er "nur" mit seinen Wurfgeschwistern (insgesamt 10 Welpen aus 2 Würfen) und seiner Mutter zusammengelebt und was ihm absolut fehlte war das Sozialverhalten (vorallem gegenüber ältere Katzen) - also Aussagen à la "Welpen sind ab der 5. Woche eh nur noch zum Spielen bei der Mutter" sind absolut verantwortungslos.

Kasimir kannte absolut keine Grenzen - woher auch, wurde ihm ja nicht beigebracht. Dementsprechend verhielt er sich hier bei mir - er ist meine Omas angegangen, war auch mir gegenüber absolut grenzenlos, ist überall rauf und runter, egal wie gefährlich das war und auch im Spiel - für ihn war erst Schluss, als er sprichwörtlich (und leider auch mit einem Jahr wortwörtlich) tot vom Spielen war. Linus, ein sehr gut sozialisierter Kater hat es leider nicht geschafft, Kasimirs Lerndefizit auszugleichen, sprich ihn zu erziehen (dazu ist Linus einfach zu gutmütig). Damals fand ich Kasimirs Verhalten in einem gewissen Masse ja noch irgendwie lustig, auch wenn ich natürlich gehöriges Mitleid mit meinen Omas hatte.

2 Monate nach Kasimirs Tod zog Samir bei mir ein, einfach weil Linus ein gleichaltrigen Spielgefährten brauchte - Samirs Mutter konnte die Welpen gar nicht versorgen, weil sie direkt nach der Geburt eine gehörige Gesäugeentzündung bekam und so hat die Züchterin alle Welpen mit der Hand aufgezogen, ihr wäre aber nicht im Traum eingefallen, die Kitten mit 6 Wochen abzugeben. Und wenn ich heute meine Jungs so beobachte, gerade im Umgang mit meiner Coonie - Oma, dann werden mir die Defizite von Kasimir noch deutlicher.

Natürlich ist es für einen Dosi verlockend einen so kleinen, hilfsbedürftigen Wurm zu versorgen, "Mamaersatz" zu sein und ich denke Keiner kann sich hier davon freimachen, dem Charme eines Winzlings nicht zu erliegen, allerdings siegt bei den Meisten dann doch die Vernunft, nämlich das Beste für das Kitten zu wollen und nicht die Dosi-Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen.

RopeCat
15.03.2009, 18:21
Die Katzenmama hatte keine Milch mehr, der Tierarzt hat grünes Licht gegeben und somit hat die Besitzerin die Babys abgegeben. Seine Geschwister waren bereits weg...

Eins muss ich noch loswerden...
Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Forum.
Die Reaktionen auf meine vorherigen Beiträge waren
die letzten mal alle negativ. Man beschwerte sich förmlich,
wie ich Luna es antun könnte alleine zu lassen. Es wäre quasi
Tierquälerei usw.

Jetzt, hole ich ihr Gesellschaft und nun finden es alle doof, das ich
Klaus nicht genommen haben, sondern einen sechs Wochen alten Kater
von seiner Mutter entrissen habe.
Scheinbar ist es egal was man macht, es findet selten Zustimmung.
Schade. Das gibt einen nicht gerade das gefühl gut aufgehoben zu
sein.

Luna, darum geht es überhaupt nicht!! :sn:
Aber ein 6 Wochen altes Kätzchen braucht seine Mutter und seine Geschwister!! :0( :0(

Ich verstehe da ehrlich gesagt auch den TA nicht. :(


Also, Oska habe ich auch mit ca. 6 Wochen bekommen, aber das hatte andere Gründe. Sie ist ein wildgeborenes Kätzchen, und hätte nicht überlebt, wenn wir sie nicht mit reingenommen hätten (aber das ist eine andere Geschichte). Wir haben ein paar Wochen später eine zweite Katze zu Oska dazu genommen, damit sie nicht alleine ist. Der Kater der dazu kam war damals 12 Wochen alt und war bis dahin mit Mutter und Geschwistern zusammen. Der Unterschied im Sozialverhalten der beiden Katzen war echt deutlich zu erkennen. Alles was der gut sozialisierte Kater kannte, war Oska unbekannt im Verhalten. Zum Glück hat sie sich das gute Verhalten bei ihm abgeschaut, aber das ist leider nicht bei jedem so.

Heute merkt man Oska im Verhalten nicht mehr an, das ihr der Kontakt zur Mutter und Wurfgeschwister fehlte, aber ich würde niemals eine so junge Katze von der Mutter wegnehmen, wenn es anders ginge.

Ich finde es ist kein Grund die Kitten von der Mutter wegzunehmen, nur weil diese keine Milch mehr hat. Entweder füttert man dann per Flasche zu oder geht langsam zur festen Nahrung über. Ich denke, das ist mit 6 Wochen möglich.

Es scheint ja auch kein kompenter TA zu sein, der grünes Licht gibt, die Kitten so jung von der Mutter wegzunehmen :mad:.

Das sehe ich genauso. Ich glaub, feste Nahrung nehmen die so ab der 4. oder 5. Woche ... und Milch kann man in der Schale zufüttern - aber die Zeit wär für die Kleinen so wichtig .. :( Schade für die Kleinen. :(

Fedora
15.03.2009, 18:22
Die Katzenmama hatte keine Milch mehr, der Tierarzt hat grünes Licht gegeben und somit hat die Besitzerin die Babys abgegeben. Seine Geschwister waren bereits weg...

Eins muss ich noch loswerden...
Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Forum.
Die Reaktionen auf meine vorherigen Beiträge waren
die letzten mal alle negativ. Man beschwerte sich förmlich,
wie ich Luna es antun könnte alleine zu lassen. Es wäre quasi
Tierquälerei usw.

Jetzt, hole ich ihr Gesellschaft und nun finden es alle doof, das ich
Klaus nicht genommen haben, sondern einen sechs Wochen alten Kater
von seiner Mutter entrissen habe.
Scheinbar ist es egal was man macht, es findet selten Zustimmung.
Schade. Das gibt einen nicht gerade das gefühl gut aufgehoben zu
sein.

Was heißt, Mutter hatte keine Milch mehr? Es ist völlig normal, daß der Milchfluß zu dem Zeitpunkt langsam abnimmt, schließlich fangen die Kleinen an, selbstständig zu fressen und Mama schleppt in der Natur Mäuse an. Das ist die Zeit in der man den Kitten beibringt, Katzenfutter als Nahrung zu akzeptieren.. Selbstverständlich muss man die Mutter bei der Milchbildung auch gut unterstützen, also mit hochwertiger Nahrung, Sahnequark und dem einen oder anderen Stück rohen Fleisches. Denn die Milchbildung ist Schwerstarbeit. Bei einer Ernährung mit Supermarktfutter ist es z. B. kein Wunder, wenn die Mutter die Milchbildung einstellt, da sie sonst an ihre körperlichen Grenzen stoßen würde.

Und wieder mal ein TA, der von Katzenaufzucht absolut keine Ahnung hat und noch die Märchen von vor 30 Jahren verbreitet. Und die Vermehrerin war natürlich froh über diese Aussage, denn jetzt hätte ja die kostenintensive Zeit der Kittenaufzucht begonnen, in der die Kleinen fressen wie die Scheunendrescher, die Entwurmungen anstehen und natürlich dann die Impfungen.

Was heißt enttäuscht? Wir sind kein Kuschelforum in dem alle die Kitten sooo süß finden und jeder gebauchpinselt wird, egal was er tut. Wenn du Käse baust, dann bekommst du es deutlich gesagt. Eine Katze alleine halten ist nun mal schlecht. Ein viel zu junges Kitten dazu zu holen noch viel schlechter! Wenn bei Klaus der Funke nicht übergesprungen ist, es gab sicher noch andere erwachsene Katzen dort. Und wenn nicht, es gibt so viele Organisationen die etwas ältere Katzen vermitteln, da hätte sich sicher was passendes gefunden. Deine Handlungsweise finde ich einfach nur zum k.otzen.

Drottning
15.03.2009, 18:25
@ Selena: Das ist aber eine traurige Geschichte.... :0( Dass sie keine Grenzen kennen und akzeptieren, kann ich nur bestätigen. :0(

LeoLuna
15.03.2009, 18:29
Ok, ich werde es akzeptieren das ihr diese Meinung habt, das es falsch war den kleinen zu holen.

Möchte jedoch noch zwei dinge klarstellen:
1. ich habe ihn abgeholt und nicht weggenommen. Hätte ich es nicht getan hätte es jamnd anderes getan...
2. Luna ist keine erwachsene Katze, sie ist selbst erst 10 Monate alt...


Ob es nun gut oder schlecht ist, was aus dem kleinen wird, wird sich zeigen,
Jetzt ist er hier und daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern.

Wenn ihr interess habt das aus dem kleinen was wird, dann könnt ihr mich gerne mit ratschlgen unterstützen. Danke

Mietz&Mops
15.03.2009, 18:40
klar, dieses "Hätte ich es nicht getan hätte es jamnd anderes getan..." - wenn es aber NIEMAND täte, diese veratwortungslosen Leute ihre Kitten nicht mehr los würden, dann hätte das ganze endlich ein Ende...

dieses immer "es tun 1000 andere leute ja auch" macht eine Tat nicht besser.
Es ist und bleibt FALSCH, was du getan hast und es ist genauso FALSCH, was dieser gewissenlose Vermehrer mit seinen Katzen tut...
Was aber klar ist, ist dass solche leute wie DU, die einfach so ein so kleinen hilfloses Bündel aufnehmen, solche Taten unterstützen :(

Mein Ratschlag wäre: leihe dir die Mutter oder besorg noch ein geschwisterchen des Lütten
oder suche dir verantwortungsvollere Katzeneltern in der nähe mit ähnlich alten kitten und vielleicht hast du glück und die katzenmutter und kinder adoptieren dein kitten noch für mind. 6 wochen....

Drottning
15.03.2009, 19:01
Mein Ratschlag wäre: leihe dir die Mutter oder besorg noch ein geschwisterchen des Lütten
oder suche dir verantwortungsvollere Katzeneltern in der nähe mit ähnlich alten kitten und vielleicht hast du glück und die katzenmutter und kinder adoptieren dein kitten noch für mind. 6 wochen....
Das ist ein sehr guter Ratschlag... wenn der irgendwie umzusetzen wäre, wäre das das Allerbeste, was du für den Kleinen tun kannst! Besser als ein Geschwisterchen ist definitiv die Mutter, denn nur sie kann den Kleinen erziehen. Das schafft ein gleichaltriges Kätzchen leider nicht. Weitere Tipps werden schwierig zu erteilen sein, denn der Mensch kann die kätzische Erziehung nicht übernehmen, nicht in dem Alter. Wenn ich wüsste, wie das geht, hätte ich nicht zwei Jahre hier "rumgeeiert" und müsste nicht jetzt mein Paulinchen abgeben. Wenn ich als Mensch wirklich hätte gut machen können, was da versäumt wurde (in unserem Fall ging es wirklich nicht anders, leider!), ich hätte es getan. Aber es geht nicht. So müssen wir mit den Macken (und das sind keine kleinen Macken!) von Krümel leben und für alle Beteiligten das Beste daraus machen. Was in unserem Fall leider die Abgabe einer Katze bedeutet.

Bitte, versuch das im Interesse des Kleinen und auch im Interesse deiner Luna möglich zu machen! Alleine daran, dass er im Moment soviel faucht, siehst du schon, wie mies es ihm gerade geht. Fauchen ist defensiv, nicht aggressiv. Ermögliche ihm, eine "ordentliche Kinderstube" zu bekommen. Bitte!

UlliLili
15.03.2009, 19:33
Hallo, ich habe ein schönes Beispiel, Zora und Franz, zwei meiner Pflegekätzchen. Franz bei Mama bis 9 Wochen (auch noch zu früh), Zora bei Mama bis 5 Wochen. Zora: Scheu, ständig Infekte, zu klein, total ängstlich. Franz: Selbstbewusst, gesund, aufgeschlossen. Anderes Beispiel: Rosalie, Ramsis, Ronja, Handaufzucht, kannten keine Grenzen, Ronja nuckelt mit 10 Monaten immer noch alles an. Klar, es gibt Situationen, wo es nicht anders geht. Aber da, wo es anders geht, sollte man auch entsprechend handeln. Ulli

chillipepper
16.03.2009, 10:05
Also ich hab dafür auch kein Verständnis. Egal welches Tier man aufnimmt, es bedeutet Verantwortung, und die geht über Futter und Katzenklo hinaus.

Meine beiden sind auch mit der Flasche aufgezogen worden, die Mama hatte einfach keine Lust, warum auch immer, sich um die Kitten zu kümmern und hat angefangen zu fauchen wenn man sie nur in den selben Raum gebracht hat. Aber die Babys blieben zusammen und eine andere Katze im Haushalt, die Tante der Kleinen, hat sich ihnen ein wenig angenommen, sie geputzt, geschimpft usw.

In Deinem Fall war es ja nicht mal so das die Mutter sich nicht gekümmert hat, sie hatte halt keine Milch mehr. Dann kann man zufüttern. Aber die Babys brauchen die Nähe der Mutter und er Geschwister, dadurch lernen sie.

Aber es ist ja alles kein Problem, wird die kleine Katze zum Problem gibt man sie halt ab. So einfach ist das. :sn:

Mir wäre im Traum nicht eingefallen nur eins der Zwerge zu nehmen oder die so früh wegzunehmen. Darüber hab ich mich in Büchern über Katzen schlau gemacht und auch hier im Forum gelesen.
Aber klar, wenn Mensch was will muß es sofort sein, ohne sich vorher Gedanken zu machen oder sich zu informieren.
Und dieser Tierarzt, das allerletzte. :mad:

Hillarystep
16.03.2009, 11:18
Hm, hallo alle zusammen!

Habe eben den Thread aufmerksam gelesen. Und an meine Katze gedacht, die ich als Kind hatte... Die war auch viiiel zu klein, als sie bei uns ankam. Vielleicht habe ich mich deshalb entschieden, heute nur erwachsene Katzen aufzunehmen... Es sind ja auch genug übrig: Lena, die ausgesetzte Wohnungskatze, die einem lieben Mann zuglaufen war, der jedoch kurz vor dem Umzug stand, und Tom, der "zu teure" Struvitkater ausm TH. Beides Goldstückchen, auch wenn ich bei Lena so manches ahne...

Aber da das Kind ja nun schon in den Brunnen gefallen ist, ist es wichtig, dass LeoLuna im Forum bleibt und wieder soweit zugänglich wird, dass sie Eure Ratschläge annehmen kann und ANWENDET und sich nicht verabschiedet.

Eure Meinung kennt sie ja nun. Es ist auch richtig, dass Ihr sie ihr deutlich gesagt habt. LeoLuna hat offensichtlich mit völlig anderen Erwartungen den Thread eröffnet bzw. fortgeführt. Sie wollte - neben sicherlich auch egoistischen Gründen - ja einem Kitten und ihrer Erstkatze etwas Gutes tun. Das ging, zugegebenermaßen gründlich in die Hose. Deshalb sicher auch ihre Reaktion "Ich will was Gutes, und dann hat mich keiner lieb." Okay, es war falsch. Das weiß sie nun.

Aber ich finde, jetzt müsst Ihr, auch wenns Überwindung kostet und gegen Eure Prinzipien ist, sie unterstützen, das Beste zu tun. Eure ganzen Erfahrungen - und das kann ich - die ich seit kurzem im Forum und überhaupt erst Katzenmama bin - mit voller Überzeugung sagen: Eure Erfahrungen sind erst dann besonders wertvoll, wenn Ihr sie an Neulinge, an Unerfahrene, an so Leute wie LeoLuna und mich, weitergebt, die Fehler machen. Wenn Ihr Euer großes Wissen nur untereinander austauscht, bewirkt es zu wenig!

Ohne Euch wäre Tom wohl nicht bei uns (Ein krankes Tier ausm TH??? Einer, der soooo krank/teuer war, dass er abgegeben wurde??? Harngrieß? Lebenslang darauf achten?? Nee, danke!). Nur durch Eure Infos zu Struvit usw. konnte ich mich so entscheiden! Und vielleicht erinnert Ihr Euch, ich hab Euch mind. eine Woche böse mit Struvit, KatzenKV, Zusammenführung etc. genervt und oft zu hören bekommen: Entspann Dich mal. Aber ohne Euch würde ich all das, was zwischen Feliway und B.arfen liegt, NICHT kennen. Und Lena wär allein, da ich nicht mal wüsste, dass Katzen KEINE unsozialen Wesen sind, sondern eine zweite Katze enorm wichtig ist. DAS WART IHR!

Immerhin können wir froh sein, dass sie das alles überhaupt im Forum erzählt! Wie viele tun dasselbe, denken, es ist richtig, weil TA etc. es gut heißen, und wir erfahren es nie. Ihr KONNTET LeoLuna wenigstens sagen, dass es falsch war. Sicherlich tut sie es nicht wieder, und vielleicht gibt sie die Erfahrung ja in Zukunft sogar weiter...

Puh, das war jetzt viel. Sorry! Hat sich so ergeben.

LeoLuna
16.03.2009, 14:14
Danke Hillarystep...!!!

Hillarystep
16.03.2009, 14:33
Hallo LeoLuna!

Ja, man stolpert im Leben so manchmal in was rein! Und wenn mans vorher genauer gewusst hätte, hätte man es besser gemacht...

Ich glaube, die Ratschläge der anderen sind bestimmt gut, vielleicht kannst Du da was bewegen, Du solltest klar die Verantwortung übernehmen, auch wenns ein schwieriges Kätzchen wird, und: mit Liebe geht vieles...:kraul:

Viiiel Glück!

LeoLuna
18.03.2009, 18:13
Ja, manchmal muss man im Leben mögliche Fehler eingestehen und mit möglichen Konsequenzen Leben.
Man lernt eben nie aus....

In dem Falle, das es jemanden interessiert, dem Kleinen geht es meines erachtens gut. er ist lebendig, neugierig und total lieb.
luna kümmert sich rührend um ihn. sie ist richtig bemüht, speilt mit ihm, beobachtet ihn, "schimpft" ihn wenn er mal was macht was er nicht machen soll, putzt ihn usw.
ich glaube sie ist richtig stolz, auch zufrieden das sie eine aufgabe hat.

wäre schön, wenn es so bleibt und alles gut wird.

Mietz&Mops
18.03.2009, 18:25
Na das klingt wenigstens so, als ob deine Luna die kleine Maus adoptiert hat :)

Ich hoffe, du verstehst, warum wir es nicht für gut heißen, wenn man so kleine Babys von der mama wegholt???

Wenn sich Luna gut um die kleine kümmert, hast du vielleicht Glück und sie kann einige Probleme abfangen bevor sie zu richtigen werden. Aber es ist natürlich trotzdem etwas anderes, wenn ein Kitten bei Mama und Geschwistern aufwächst oder einer "Tante".

Lass die Maus bitte nicht zu früh impfen.
Die 8 Wochen-Regelung wird mitlerweile von vielen Tierärzten und Züchtern abgelehnt, weil sie kaum was zur Ausbildung von Antikörpern beiträgt, aber den kleinen Körper ziemlich belastet.

Zudem solltest du die kleine Maus sehr hochwertig füttern, denn sie wächst jede Woche ungemein und tobt zudem sicher viel rum, das kostet viel Energie, die sie mit normalen Supermarktfutter gar nicht aufnehmen können.

Alles Gute für euch drei!!!

RopeCat
18.03.2009, 21:37
Ja, manchmal muss man im Leben mögliche Fehler eingestehen und mit möglichen Konsequenzen Leben.
Man lernt eben nie aus....

In dem Falle, das es jemanden interessiert, dem Kleinen geht es meines erachtens gut. er ist lebendig, neugierig und total lieb.
luna kümmert sich rührend um ihn. sie ist richtig bemüht, speilt mit ihm, beobachtet ihn, "schimpft" ihn wenn er mal was macht was er nicht machen soll, putzt ihn usw.
ich glaube sie ist richtig stolz, auch zufrieden das sie eine aufgabe hat.

wäre schön, wenn es so bleibt und alles gut wird.

:hug: Wir alle haben schon Fehler gemacht! :hug:

Ich freue mich sehr für dich, dass Luna den Kleinen adoptiert hat und alles soweit "im Lot" ist. Viel Glück und alles Gute für euch! :bl:

Und ich stimme M&M zu in Punkto Futter, wäre auch mein Rat! :tu: :tu:

Drottning
18.03.2009, 21:43
Dass Luna den Kleinen "adoptiert" hat, ist prima! Sicher kann sie einiges auffangen.

Übrigens bin zumindest ich sehr interessiert am Ergehen des Kleinen...

LeoLuna
20.03.2009, 09:22
Guten Morgen zusammen,

ich freue mich das sich die wogen wieder geglättet haben und ihr euch mit mir freut das es dem kleinem gut geht und mir jetzt wertvolle tipps gebt.

ich werde ihn auf gar keinen fall zu früh impfen lassen.
damit habe ich selbst schon schlechte erfahrungen gemacht.
leo (der ja leider sehr früh verstorben ist) wurde mit 8 oder 10 wochen geiimpft und war zwei tage danach richtig doll krank. von meinem ex-freund die kleine katze war ebenfalls total krank. beide haben mit dem tod gerungen.
deswegen, ich lasse mir zeit mit der ersten impfung.

hochwertiges futter habe ich schon immer genommen. vom supermarktfutter halte ich nicht viel. der geringe fleischanteil, zucker usw. halte ich nicht für gut.

ist es eigentlich sehr schlimm wenn der kleine das futter der großen frisst?
ich beobachte mamnchmal das der kleine das futter von luna frisst, und luna das kitten futter...

Drottning
20.03.2009, 09:29
Der Kleine (wie heißt er denn?) braucht gar kein Kittenfutter.

Mietz&Mops
20.03.2009, 09:54
für den kleinen schadet Adultfutter gar nicht - aber luna bekommt evt. etwas viel auf die Hüften vom Kittenfutter ;)

spare dir das Geld fürs Kittenfutter und füttere beide mit hochwertigem Adultfutter, dann können sie auch fleißig die Näpfe tauschen :D

miaufrau
20.03.2009, 14:05
Hallo!
Bißchen Senf muß ich hier auch noch dazu geben..
Natürlich sind sechs Wochen viel zu früh, da gibt es gar keine Diskussion, aber das ALLE Katzen gestört sind, die zu früh von der Mutter getrennt wurden, stimmt auch wieder nicht. Viele meiner Katzen sind sehr, sehr klein zu mir gekommen, manche 3- 4 Wochen alt, ein Kater sogar mit nur 10 Tagen.
Und alle sind sie meiner Ansicht nach "normal".
Und wenn ein TH Kitten mit 8 Wochen vermittelt (gezwungenermaßen), dann hört man auch selten Rückmeldungen darüber, das die Tiere wirklich Verhaltensauffällig sind. Andersrum kann auch ein Kitten, das die vollen zwölf Wochen Kinderstube genießen durfte, ordentlich einen "an der Murmel" haben....
Nur mal so am Rande, aber sicher nicht als Rechtfertigung für die zu frühe WEgnahme gemeint!!

LeoLuna
20.03.2009, 14:33
Ok, ich dachte im Kittenfutter sind besondere Vitamine etc. drin die die kleinen benötigen Wenn dem nicht so ist, werde ich mir dies sparen :-)
Ist es mit Trockenfutter genauso?
Sie bekommen zwar nicht viel Trockenfutter, aber ab und an schon mal.
Die Bröckchen für Kitten sind ja westenlich kleiner als die für "große"...

Der Kleine heißt Freddy :-)

Mietz&Mops
20.03.2009, 16:03
Schau mal, in der Natur gibt es auch keine speziellen "Kittenmäuse" ;)
Da fressen die kleinen auch einfach dieselben, wie di großen....

Kitten brauchen zwar verhältnismäßig viele Nährstoffe, weil sie schnell wachsen, aktiv sind usw. aber da sie auch verhältnismäßig viel fressen - kleine katzen können zeitweise zu echten staubsaugern mutieren ;) - holen sie sich darüber alles, was sie brauchen.
Das ist bei Trockenfutter nicht anders, allerdins wüsste ich jetzt eh kein Trockenfutter der kathegorie "nicht ganz vegetarisch" welches kittenfutter anbietet....

Polli
20.03.2009, 16:21
Guten Morgen zusammen,

ich freue mich das sich die wogen wieder geglättet haben und ihr euch mit mir freut das es dem kleinem gut geht und mir jetzt wertvolle tipps gebt.

ich werde ihn auf gar keinen fall zu früh impfen lassen.
damit habe ich selbst schon schlechte erfahrungen gemacht.
leo (der ja leider sehr früh verstorben ist) wurde mit 8 oder 10 wochen geiimpft und war zwei tage danach richtig doll krank. von meinem ex-freund die kleine katze war ebenfalls total krank. beide haben mit dem tod gerungen.
deswegen, ich lasse mir zeit mit der ersten impfung.

hochwertiges futter habe ich schon immer genommen. vom supermarktfutter halte ich nicht viel. der geringe fleischanteil, zucker usw. halte ich nicht für gut.

ist es eigentlich sehr schlimm wenn der kleine das futter der großen frisst?
ich beobachte mamnchmal das der kleine das futter von luna frisst, und luna das kitten futter...


:cu:

Toll, dass es dem Kleinen gut geht... :kraul:

Kittenfutter ist nährstoffreicher, da die Kleinen ja noch wachsen müssen und viel brauchen .... ich würde aufpassen, dass Luna nicht zuviel vom Kittenfutter frisst ... oder muss sie zunehmen ??? :)

LeoLuna
20.03.2009, 16:22
Oh ja, der kleine frisst wirklich viel.
manchmal frage ich mich, wo das viele futter platz hat in dem kleinen katzenmagen :-)

so, nun werde ich mich mal auf den weg in den fressnapf machen und was leckeres einkaufen. vielleicht stoße ich ja auf kittenmäuse ;-))

LeoLuna
20.03.2009, 16:24
meines erachtens muss luna nicht zunehmen, das sagt auch der tierarzt.
beim letzten wiegen vor 4 wochen wog sie 3,7 kilo.

Tuuli
20.03.2009, 16:29
Ich finds toll das Luna den kleinen Freddy adoptiert hat und gut auf ihn aufpasst!

Unsere beiden "Kleinen" haben ganz schnell das Futter der "Großen" gefressen (sie wollten irgendwann das Kittenfutter einfach nicht mehr :?:). Ich denk wirklich du brauchst kein spezielles Kittenfutter. Da du ja sowieso hochwertig Fütterst, dürfte das für den kleinen Kerl echt kein Problem sein.

Ich drück die Daumen das alles weiter so gut läuft.
Wäre schön wenn du weiter berichtest! :hug:

Joe Black
20.03.2009, 19:57
:cu:

War ein paar Tage nicht hier und doch neugierig, ob du dich für Klaus entschieden hast. ;) - Nun gut, jetzt ist es Freddy und das Kind ist in den Brunnen gefallen. Jetzt wieder eine Veränderung (welcher Art auch immer) herbeizuführen, halte ich für grundsätzlich falsch. Vor allem, weil sich deine auch noch sehr junge Katze so klasse benimmt.

Der Grund, warum ich ein paar Tage nicht hier war (und auch Urlaub hatte), waren 5 ca. 3 Wochen alte Katzenwelpen, die in der Nähe auf einem alten Fabrikgelände gefunden wurden. :( - Da keine Mutter in Sicht war und sie auch vermutlich nicht mehr lebt, war handeln gefragt. Zum Glück teilen wir uns die Aufgabe, denn ich bin nach 3 Tagen fix und fertig. Nicht nur das ständige füttern, sondern auch die Angst, ob die Winzlinge es schaffen.

Diese Tiere werden vermutlich auch schon mit 6-8 Wochen abgegeben. Aber nicht alleine. Sie werden nur in einer 2er und 3er Formation abgegeben. Es sei denn, es ist eine Katze vorhanden, die nachweislich die Kitten gut annimmt. Was soll man da machen? Sie sind zwar jetzt zusammen, aber keine erwachsene Katze ist dabei. Das ist etwas, was mir Sorgen macht..sie lernen in der Prägephase nur Menschen und Geschwister kennen.

Aber etwas Positives: Sie fressen gut, der TA ist zufrieden und die eine hiesige kleine Polizeistation, die angerufen wurde von aufmerksamen Passanten hat sich bereit erklärt 3 der 5 Katzen als "Präsidiumskatzen" aufzumehmen. Ist das nicht toll? :wd: (Hier ist Dorf, da haben sie es gut :D)

Ich wünsche dir für Freddy alles Gute und denke auch, dass es nicht zwangsweise heißt, dass er sich nicht gut entwickelt. Ich lese auch raus, dass du das so nicht mehr tun würdest. Es ist immer leicht gesagt, dann hart zu bleiben. Ich kenne das selbst. Man sieht die Elendchen und will sie nur noch da rausholen. Du hättest versuchen sollen, der Tante Geld zu bieten, damit sie die Katzen noch einen Monat versorgt und sie jeden Tag besuchen können.

Aber der Zug ist ja nun abgefahren und es sieht nicht danach aus, dass Freddy sich nicht gut entwickeln sollte. :wd: Hälst du uns auf dem Laufenden, was er so treibt? - Die Geschichten von den Vorhängen mit Lochmuster und den ausgeräumten Papierkörben höre ich bei Welpen persönlich am Liebsten. :D:D:D:D

LeoLuna
21.03.2009, 08:18
Guten Morgen zusammen,

also ich werde jetzt verschiedene Futtersorten versuchen und werde evtl abwechselnd füttern. Mal Kitten mal normal. Irgendwie habe ich die Vermutung, das er Lunas Futter nicht verträgt, oder das Kttenfutter nicht.
Denn komischerweise bricht der Freddy fast jede Nacht :-( und das auch immer genau in mein Bett *grummel*
Meines erachtens gibt es nur wenige Gründe dafür:

1. er hat irgendwas, was ich aber nicht glaube, denn er ist quitsch vergnügt und frisst auch sofort wieder nach dem er bricht. Und wenn er was hätte würde er doch nicht nur Nachts brechen, oder?
2. er verträgt das Futter nicht
3. oder er frisst zu hastig. Und das ist das was ich vermute. Gestern Nacht er scheinbar sich wie ein Hamster etliche Bröckchen von Lunas Futter reingeschaufelt, spuckt diese aus und frisst sie genüßlich wieder aus.

Was meint ihr dazu?

Am Montag werde ich Freddy meinem Tierarzt vorstellen.

In einer Woche kommt eine Bekannt, die stellt mir hochwertiges Futter von Reico vor. Das soll wohl sehr gut sein. Kennt ihr das?

lovingangel
21.03.2009, 11:07
huhu, also das Reico Futter kenne ich gar nicht, ist das Nass oder Trocken?

das mit dem Brechen würde ich unter Gesundheit nochmla extra einstellen, hier könnte das leicht überlesen werden..

RopeCat
21.03.2009, 15:55
Reico scheint ein Futter zu sein, was lediglich über bestimmte Vertriebswege zu bekommen ist. Informationen über Zusammensetzung etc. habe ich keine bekommen. :mad:
Luna, ich würde die Finger davon lassen. :bl:
Gugg lieber hier unter Nassfuttersortenliste, welche dir qualitativ und preislich zusagen. Alle dort aufgeführten Sorten bekommst du bei Sandras Tieroase, Pfotino, Zooplus oder direkt beim Hersteller (Vet Concept z.B., ein sehr gutes Futter!). Oder eben auch im Discounter (wenn ich da mal an Sha/Lux denke).

Drottning
21.03.2009, 16:36
Ich habe gerade mal gegoogelt... Reico-Futter enthält nur ca. 65% Fleisch, die Fütterungsempfehlung ist sehr hoch. Da es über Network-Marketing vertrieben wird, wird der Preis entsprechend überhöht sein. Lass die Finger davon!