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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwarze Hornhautnekrose !?!



Paulchen1988
28.02.2009, 21:47
Hallo Ihr Lieben,

ich stehe noch ein wenig neben mir, möchte Euch aber dringend um Rat bitten.
Kurz zur Vorgeschichte: Wie ich schon erzählt habe, hat mein Kater vor einer Woche eine Augenentzündung bekommen. Wir waren bei unserer HausTA und haben eine Woche mit Antibiotika behandelt. Gestern war der 7. und letzte Tag. Das Auge sah (für uns Laien) schon seit Mittwoch wieder vollkommen normal aus.
Als ich heute Mittag nach Hause gekommen bin hat mich schier der Schlag getroffen. Mein Großer lag total apatisch in der Wohnung, das kranke Auge zugepetzt. Da die normalen TAs schon zu hatten bin ich auf der Stelle zur Tierklinik. Die TA dort hat mir dann erzählt, dass es sich nicht um eine Augenentzündung handelt sondern um eine Hornhautverletzung und um eine Hornhautnekrose was eine typische Langhaarkatzenkrankheit wäre. Er hat Schmerzmittel und verschiedene Tropfen bekommen. Wir gehen morgen wieder hin und haben am Montag einen Termin beim Augenspezialist der Klinik.
Die TA meinte eine OP ist unumgänglich und wir müssen hoffen dass das Auge noch zu retten ist. Mir ist das noch alles völlig unbegreiflich. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Augen-OPs? Was käme auf uns zu falls das Auge nicht mehr zu retten ist (was ich natürlich nicht hoffe)? Die TA sagte, dass bei der OP irgendwie die Nickhaut zugenäht wird für 3 Wochen damit die Hornhaut verheilen kann. Weiß jemand wie die Katzen damit zurecht kommen? Muss ich ihn von meiner zweiten Katze trennen um Verletzungen zu verhindern? Ich bin fix und alle....:0(

Suse
28.02.2009, 22:18
Ach Du meine Güte ... :hug:

Schade, daß Dein TA "den Ernst der Lage" nicht erkannt hat.

Ich kenne diese AugenOPs nur aus dem TV ;)

Das Auge wird komplett zugenäht und die Katze muss einen Kragen tragen :(

Schmerzen haben die Miezen wohl nicht - was am meisten stört, ist der Kragen. Aber auch daran gewöhnen sie sich.

Ich drücke Dir gaaaaaaanz fest die Daumen, daß das Auge gerettet werden kann - wie gut, daß in der TK ein Augenspezialist ist.

:cu: Suse

wailin
28.02.2009, 22:19
Hallo

Das ist ja schrecklich :hug::hug:

Bei dem Thema an sich kann ich Dir nicht weiterhelfen, aber sprich doch *Marie* an. Ihr Lennie hatte vor relativ kurzer Zeit eine ähnliche Geschichte, die mit dem Verlust des Auges endete - was aber seiner Schönheit absolut keinen Abbruch tut. Es muss ja nicht sein, dass es bei euch ähnlich ausgeht, aber sie hat sicher Tipps für Dich.

alles Gute & hier sind Daumen & Pfötchen gedrückt, dass das doch glimpflich abgeht....lG Catrin

UlliLili
28.02.2009, 22:43
Hallo, ja, das ist wirklich furchtbar. Ich habe ja im Moment ein Einäuglein hier. Auch wenn man bei Deinem Katerchen sicher noch was machen kann, eine Wohnungskatze und selbst ein Freigänger kommt auch mit einem Auge gut zurecht. Die Katzen haben keine Schmerzen, da am Auge keine Nerven sind. Wie Suse schon geschrieben hat, müssen die Katzen einen Kragen tragen, das ist schon nervig. Aber Du bist in der Tierklinik in den besten Händen. Und die können sicher das Auge retten. Ich drücke ganz feste die Daumen!
Ganz viele Grüße, Ulli

Paulchen1988
28.02.2009, 23:33
Danke für Eure Antworten. Ich habe auch den Eindruck, dass die Klinik eine gute Adresse ist für unser Problem. Es fällt mir immer noch schwer zu begreifen, dass es sich in so kurzer Zeit so dramatisch verschlimmert hat und sich die Diagnose von "Augenentzündung" zu "Hornhautverletzung" geändert hat. Ich muss mir das auch unbedingt noch mal genau erklären lassen von der Ärztin damit ich Euch auch keinen Quatsch erzähle. Das ging heute alles ziemlich schnell und ich war unglaublich aufgeregt.
Meint ihr, dass ich die Katzen trennen muss? Jetzt und nach der OP? Die TA sagte, dass man unbedingt darauf achten muss, dass das Auge nicht gekratzt oder sonst wie von außen gereizt wird. Die Kleine ist ja nicht agressiv oder so, aber sie spielen halt miteinander wie Katzen das so machen. Meint ihr, dass das gefährlich wird? Ich wüsste gar nicht wohin mit der Kleinen....

Suse
28.02.2009, 23:54
Danke für Eure Antworten. Ich habe auch den Eindruck, dass die Klinik eine gute Adresse ist für unser Problem. Es fällt mir immer noch schwer zu begreifen, dass es sich in so kurzer Zeit so dramatisch verschlimmert hat und sich die Diagnose von "Augenentzündung" zu "Hornhautverletzung" geändert hat. Ich muss mir das auch unbedingt noch mal genau erklären lassen von der Ärztin damit ich Euch auch keinen Quatsch erzähle. Das ging heute alles ziemlich schnell und ich war unglaublich aufgeregt.
Meint ihr, dass ich die Katzen trennen muss? Jetzt und nach der OP? Die TA sagte, dass man unbedingt darauf achten muss, dass das Auge nicht gekratzt oder sonst wie von außen gereizt wird. Die Kleine ist ja nicht agressiv oder so, aber sie spielen halt miteinander wie Katzen das so machen. Meint ihr, dass das gefährlich wird? Ich wüsste gar nicht wohin mit der Kleinen....

Ich denke nicht, daß Du beide trennen musst.

Erzähle in der TK einfach wie die Situation ist .... sie werden Dir die besten Ratschläge geben.

Und selbst wenn .... im allerschlimmsten Fall .... wovon Du jetzt aber nicht ausgehen solltest .... das Auge nicht zu retten ist ....... sie wird gut damit zurecht kommen ....... wir haben mit einäugigen Katzen grössere Probleme, als die Katzen selber ........ aber noch ist es nicht soweit ...... die Augenspezialisten werden alles / ALLES dafür tun das Auge zu erhalten :tu:

Glaube daran .......

Du weisst doch ......

Der Glaube versetzt Berge ;)

:cu: Suse

leokater
01.03.2009, 10:25
Mein Perserkater hat auch Hornhautnekrose, auch Hornhautsequester genannt.
Am Anfang sah es auch so aus, als ob die Hornhaut verletzt wäre, dann hat sich ein schwarzer Punkt gebildet. Gut 1/4 Jahr wurde er mit verschiedenen Salben behandelt, aber es wurde immer schlimmer. Ich war mit ihm in einer Tierklinik, mit der ich sonst sehr zufrieden bin, aber mit Augenerkrankungen haben sie wohl keine Erfahrungen und haben nicht erkannt, um was es sich eigentlich handelt. Sie haben mich dann zu einer Fachtierärztin für Augenheilkunde überwiesen, die ihn operiert hat. Mir wurde gleich gesagt, dass das Hornhautsequester immer wieder auftreten kann.
Ein Jahr hatten wir Ruhe, dann war auf dem anderen Auge dieser dunkle Punkt zu sehen. Mittlerweile hatte ich mich kundig gemacht und in meiner Nähe einen tollen Tierarzt gefunden, der zwar nicht den Facharzt hat, aber sich sehr für Augenheilkunde interessiert und auch schon viele Operationen gemacht hat. Von "Auge entfernen" war nie die Rede. Wenn das Sequester sehr tief gesessen hätte, was man erst bei der OP feststellen kann, hätte er ihm einen Bindehautlappen auf die Hornhaut genäht. Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen ausgedrückt habe, aber so ähnlich funktioniert es. Die Nickhaut wird nach der OP zugenäht, damit die Wunde heilen kann. Natürlich mußte er auch einen "Kragen" tragen, ich glaube, es waren 14 Tage oder 3 Wochen. Auf der Hornhaut bleibt eine Narbe zurück, es sieht aus wie ein blinder Fleck. Es behindert ihn aber in keinster Weise, ist nur ein Schönheitsfehler.

Ich habe ihm das Fell um den Hals herum abschneiden lassen, damit es durch den Kragen nicht total verfilzt, das ist nämlich nach der 1. OP passiert. Wenn ich daheim war, hab ich ihm immer den Kragen abgemacht, er hat ihn sich, ohne sich zu wehren, wieder umlegen lassen. Den Kragen hatte ich auch etwas kürzer geschnitten, da er aufgrund seiner kurzen Nase nicht hätte fressen können.

Laut Aussage des Tierarztes wird das Hornhautsequester in 90 % der Fälle durch Herpes-Viren ausgelöst, es kann also immer wieder auftreten, muß aber nicht. Zur Stärkung des Immunsystems hat er L-Lysin in Pulverform bekommen. Seit der letzten OP, das sind jetzt ca. 2 Jahre her, mache ich ihm täglich etwas Vit-A-Pos Augensalbe in die Augen, damit die Hornhaut immer schön feucht bleibt.

Nach den OPs habe ich wohl mehr gelitten als der Kater, der sich nach ca. 2 Tagen mit seinem Schicksal abgefunden hatte. Er wurde natürlich besonders betüttelt und bemitleidet, was er sehr genossen hat.

Bin mal gespannt, was der Augenspezialist sagt.

Für Dich und dem Katerchen alles Gute.

Paulchen1988
01.03.2009, 11:36
@leokater: Danke für Deinen Beitrag, das hat mir schon mal sehr geholfen. Hast Du mehrere Katzen? Musstest Du irgendwas deswegen beachten in der Zeit nach der OP? Kann man vorsorglich irgendetwas machen, damit das zweite Auge nicht auch krank wird? Das werde ich auch auf jeden Fall den Spezialisten fragen morgen. Darf ich Dich fragen, was Du damals bezahlt hast für die OP und alles drum und dran? Ich werde es auf jeden Fall machen lassen, ist ja klar. Die Mama-Bank hat schon Kredit gewilligt :) aber ich würde gern wissen was etwa auf uns zu kommt.

leokater
01.03.2009, 11:54
Ich habe 2 Kater, Vater und Sohn. Sie streiten sich eher, als dass sie miteinander spielen. In der Zeit, als Leo krank war und seinen Kragen umhatte, haben sie sich ignoriert, es gab überhaupt kein Problem.
Vorsorglich kann man nichts machen, wenn es durch Herpes-Viren ausgelöst wurde. Die hat man leider ein Leben lang.
Die reine OP hat vor 2 Jahren € 200,-- gekostet, dazu kamen noch Kosten für Narkose, Venenkatheter etc., insgesamt habe ich € 283,-- bezahlt. Hinzu kamen noch die Kosten für die Nachuntersuchungen und fürs Fäden ziehen, aber das hielt sich im Rahmen.
Am 20.12.06 habe ich hier einen Beitrag erstellt "An alle Perserkatzenbesitzer", ich weiß leider nicht, wie ich das hier verlinken kann, aber klick mal auf "leokater" und auf "Beiträge", da findest Du es, ich habe gute Tipps von anderen Foris bekommen.

Paulchen1988
02.03.2009, 12:39
Hallo,

kurzer Zwischenbericht: Gestern waren wir wieder in der TK zur Kontrolle. Die TA sagte, es würde schon besser aussehen - was auch immer das unter diesen Umständen bedeuten soll - aber die OP wird wahrscheinlich trotzdem nötig sein. Kaum dass wir Zuhause waren, hat er erbrochen. Ich hab gedacht, dass es wahrscheinlich von der Fahrt kommt. Seither hat er allerdings kaum etwas gefressen und war soviel ich mitbekomme auch nicht auf der Toilette, da bin ich mir aber nicht sicher. Getrunken hat er aber. Er ist extrem ruhig, schläft sehr viel, verkriecht sich dauernd in seinem Körbchen oder unter dem Bett. Denkt ihr er hat Schmerzen? Um 5 haben wir den Termin bei dem Augenspezialisten, dann werde ich das auch noch mal ansprechen.

Grüße vom besorgtesten Dosi aller Zeiten

leokater
02.03.2009, 15:42
Hallo,

wenn er Schmerzen am Auge hätte, würde er das Auge zukneifen.
War er vor der Fahrt in die TK fit? Wenn ja, hat er vielleicht kurz vor der Fahrt gefressen und mußte sich vor lauter Aufregung (Fahrt und TK-Besuch) dann übergeben?
Wenn meine von der TK heimkommen, sind sie auch durch den Wind und legen sich erst mal schlafen.
Bin mal gespannt, was der Augenspezialist sagt, Du wirst es ja sicher berichten.
Bis dahin alles Gute.

Tribble
02.03.2009, 15:51
Hallo,

kurzer Zwischenbericht: Gestern waren wir wieder in der TK zur Kontrolle. Die TA sagte, es würde schon besser aussehen - was auch immer das unter diesen Umständen bedeuten soll - aber die OP wird wahrscheinlich trotzdem nötig sein. Kaum dass wir Zuhause waren, hat er erbrochen. Ich hab gedacht, dass es wahrscheinlich von der Fahrt kommt. Seither hat er allerdings kaum etwas gefressen und war soviel ich mitbekomme auch nicht auf der Toilette, da bin ich mir aber nicht sicher. Getrunken hat er aber. Er ist extrem ruhig, schläft sehr viel, verkriecht sich dauernd in seinem Körbchen oder unter dem Bett. Denkt ihr er hat Schmerzen? Um 5 haben wir den Termin bei dem Augenspezialisten, dann werde ich das auch noch mal ansprechen.

Grüße vom besorgtesten Dosi aller Zeiten

Ich kann Dir leider nicht sagen ob er Schmerzen hat. Aber mit Sicherheit wird er träge und müde sein und auch nur langsam wieder seine Futterrationen steigern.
Frage am besten alles den Augenspezialisten, der wird Dir sicher alles erklären können.:hug:

Für Dich und Deine Samtpfote drücken wir alle Daumen und Pfoten :tu::tu:
Ich fühle mit Dir :hug: Unsere Cleo wurde heute auch operiert :(

Liebe Grüße vom genauso besorgten Dosi

UlliLili
02.03.2009, 19:35
Ich drücke die Daumen Euch beiden! Aber generell hört sich das mit dem Auge doch schon mal ganz gut an. Ganz viele Grüße, Ulli

Paulchen1988
02.03.2009, 19:44
Hallo Ihr Lieben,

wir sind wieder da.
Zum Auge meinte dieser Augenarzt, dass wir erst mal noch eine Woche weiter mit Salbe und Tropfen versuchen und dann nächste Woche noch mal nachgucken. Wenn es schlimmer wird soll ich natürlich sofort kommen, aber er meinte, dass wir noch in einem recht frühen Stadium sind und er nicht völlig ausschließen kann dass es auch ohne OP geht.
Ich hab ihm dann erzählt, dass der Kater seit gestern nix mehr gefressen hat. Dass fand er zunächst nicht wahnsinnig dramatisch, hat sich dann aber die Zähne angeguckt und festgestellt, dass er eine Zahnfleischentzündung hat. Da dass vor einer Woche bei der HausTA auch noch nicht war, hat er dann geraten eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Was sich dahinter verbergen könnte hat er aber nicht so richtig verraten. Könnte ein Zusammenhang zwischen dem Auge und dem Zahnfleisch bestehen? Er war ein bisschen vorwurfsvoll weil wir in den 4 Jahre seit wir die Katze haben nie eine Blutuntersuchung machen ließen. Sollte man das regelmäßig machen? Unsere TÄ hat nie etwas darüber gesagt....

wailin
02.03.2009, 20:25
Bei allem Übel hört sich das doch schon wieder recht gut an. Wir drücken weiter Daumen & Pfötchen das alles gut wird.


Er war ein bisschen vorwurfsvoll weil wir in den 4 Jahre seit wir die Katze haben nie eine Blutuntersuchung machen ließen. Sollte man das regelmäßig machen? Unsere TÄ hat nie etwas darüber gesagt....

Wenn es keinen Anlass gibt hätte ich auch keine machen lassen. Regelmässig wird das m.W. nur im Rahmen des 'Seniorencheck' gemacht. Aber wie alt sind Deine denn ? Bei Zahnfleischentzündung würde ich spontan eher an Zahnstein denken :?:

leokater
02.03.2009, 20:26
Hallo,

ich drücke Dir und dem Kater ganz fest die Daumen, dass eine OP nicht nötig wird.
Ob ein Zusammenhang zwischen dem Auge und der Zahnfleischentzündung besteht, kann ich Dir leider nicht sagen. Mein Kater, der ja schon an jedem Auge wegen einem Hornhautsequester operiert werden mußte, hatte noch nie Zahnfleischprobleme.
Ich habe schon seit vielen Jahren Katzen, eine Blutuntersuchung wurde ohne konkreten Anlaß auch nie gemacht.
Hat der Augenspezialist die Diagnose "Hornhautnekrose" eigentlich bestätigt? Hat Dein Kater schon einen dunklen Punkt auf der Hornhaut? Was sollst Du jetzt gegen die Zahnfleischentzündung machen?

Paulchen1988
02.03.2009, 20:38
Ja, er hat die Diagnose bestätigt. Er hat einen dunklen Fleck. Aber er ist noch sehr klein und noch nicht schwarz. So wie ich das verstanden habe, wird er mit der Zeit dunkler und größer, wenn es sich verschlimmert. Da es im Moment noch recht klein und verhältnismäßig hell ist, ist es wohl noch nicht so schlimm, dass er sofort operieren müsste. Verbesser mich bitte, wenn ich Quatsch erzähle. Auf jeden Fall meinte der Augenspezialist, dass es nicht so dramatisch ist, wie seine Kollegin befürchtet hatte und man kann es erst mal ohne OP versuchen. Vorausgesetz natürlich, dass es sich nicht verschlimmert. Und von irgendwelchen Blutgefäßen hat er erzählt, die zu dem Fleck wandern, das wäre positiv für die Heilung. Gegen die Zahnfleischentzündung hat er einen Entzündungshemmer bekommen.

Paulchen1988
13.03.2009, 11:46
Hallo Ihr Lieben !

Gerade hab ich meinen kleinen Schatz zur OP in die TK gebracht. Wir waren die letzte Woche Dauergast in der TK. Es ist zwar nicht mehr schlimmer geworden mit der Nekrose, aber trotz Salben und Tropfen auch nicht wirklich besser. Der TA will jetzt das Auge für zwei Wochen schließen, aber die Nekrose, wenn es geht, nicht rausschneiden, weil es dann ein zu großes Loch in der Hornhaut gäbe. Naja, ich vertraue dem Experten mal, obwohl ich etwas verunsichert bin. Man kann ja nicht merken ob es sich verschlimmert mit der Nekrose, wenn man das Auge zunäht. Zudem haben wir diese Woche kein Auto, was bedeutet, dass wir immer mit Öffentlichem unterwegs sind. Das dauert hier im Innenstadtverkehr zwar kürzer als mit dem Auto, aber ich mach mir Sorgen dass es für den Schatz zu viel Stress bedeutet. Naja, warten wir mal heute Abend die Rechnung ab....vllt ist ja dann ne Taxifahrt drin ;)

leokater
08.04.2009, 09:57
Hallo,

wollte mal nachfragen, wie es dem Katerchen geht.
Da ich bzw. mein Kater auch "Betroffene" sind, interessiert es mich natürlich, wie der Verlauf bei Euch ist.

Paulchen1988
19.08.2009, 22:56
Hallo Leokater !

Tut mir Leid, dass ich Dir so lange nicht geantwortet habe, aber wie ich sehe bist Du noch hier im Forum unterwegs und vielleicht interessiert es Dich ja noch wie es mit der Hornhautnekrose weiter ging. Der Augenarzt hatte bei der OP damals nicht die ganze Nekrose rausgeschnitten, da sie zu tief lag (glaube ich) sondern nur die Wundränder der Nekrose weggeschnitten. Danach wurde das Auge für zwei Wochen mit einer Nickhautschürtze geschlossen. Das Auge ist so weit wieder gesund, auch wenn wir wohl ein Leben lang täglich eine Salbe geben müssen, aber damit lässt sich leben. Wahrscheinlich ist die Nekrose entstanden, da mein Kater zu wenig Tränenflüssigkeit hat und somit Reibung entstanden ist. Deswegen geben wir auch in das bisher gesunde Auge eine Salbe, damit die Krankheit dort gar nicht erst ausbricht. Wie geht es denn deinem Fellknäul? Hattet ihr nochmal Probleme mit einer Nekrose? Grüße, Paulchen