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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund abgehauen; nun Hundepfeife - aber welche?



Dagi
02.01.2003, 12:47
Hallo liebe Fories,

ich möchte eine wirklich gute Hundepfeife anschaffen. Nun also meine Frage: Lautlos? Büffelhorn? Doppelpfiff? Was meint ihr?

Und noch eine Frage: Habe gehört/gelesen, daß man beste Erfolge mit dieser "Universal Coyote Call" erzielt. Hat jemand dieses Teil, oder kann von Erfahrungen damit berichten?

Hintergrund: Amy ist uns abgedüst, und war durch NIX mehr aufzuhalten (außer durch die Spaziergänger die beherzt vor ihre Nase gesprungen sind und sie festgehalten haben). Es kamen wohl mehrere Faktoren zusammen: Ungefähr 1 km vor uns ging ein anderer Hund, erster Schnee für Amy, und, obwohl Läufigkeit vorbei, vielleicht noch ein letzter Versuch zu einem Rüden zu gelangen? Wir können es uns nicht anders erklären, denn sie hatte sich bisher noch nie weiter als 10 m vor uns bewegt, ein einziges mal war sie weiter entfernt gewesen, aber sie ließ sich wieder abrufen.
Doch dieses mal war es anders: wir sind ja erst mal ruhig geblieben, dachten, sie will sich halt im Schnee austoben, doch die Entfernung zu ihr wurde rasant (wie schnell doch so ein Dackel laufen kann :rolleyes: ) größer. Und dann setzten wir uns doch in Bewegung, aber sie nahm nix mehr rechts und links wahr, kein Rufen, nichts erreichte sie. Sie raste nur wie ne Irre. Es wären dann nur noch 1 km zur nächsten Hauptstrasse gewesen - sonst hätten wir sie vielleicht weiter rasen lassen (?). Aber ich hab im Nachhinein so was von geheult (Schreck + Erleichterung) und trau mich nun gar nicht mehr, sie von der Leine zu lassen. Jetzt geht es erst mal wieder an die Schleppleine, und wie immer: sie kommt zuverlässig. Ich weiß echt nicht genau, was los war... :(

Deswegen möchten wir sie jetzt doch auf eine Hundepfeife konditionieren, damit (wie in der Situation), der Ton gleich bleibt, denn ich denke, daß auch unsere Stimmen sich verändert haben (Panik?).

Oder denke ich in die völlig falsche Richtung?

Was meint ihr? Für Kritik jederzeit offen

Dagi

Cockerfreundin
02.01.2003, 13:06
Hallo, Dagi!

Oh je... den Schreck kann ich sehr gut nachempfinden (Basti ist ja auch einmal abgehauen in den Wald, als Freundin Emma das erste Mal läufig war) .... und das, obwohl er damals schon auf die Pfeife konditioniert war....

Zur Pfeife kann ich aus eigener erfahrung nur sagen: keine lautlose, da Du dabei (zumindest am Anfang) keine Kontrolle hast, was der Hund hört und wie schnell er reagiert)... außerdem pfeifst Du in der Regel ja nicht im Wohngebiet morgens um 6.00 Uhr, so dass Du mit der hörbaren Pfeife niemanden störst.

Ich habe eine Büffelhorn-Doppelton-Pfeife, benutze aber nur den hellen Pfiff (nicht den Triller) - Doppelpfiff (zweimal kurz) für Herkommen und einfacher Pfiff (etwas länger) für Stehenbleiben/ Warten. Den einfachen Pfiff (für stehenbleiben) habe ich allerdings erst sehr viel später eingeführt.

Wichtig bei Doppelpfiff fürs Herkommen ist, dass er (wenn Amy weiß, was das bedeutet) im Ernstfall sofort kommt, wenn der Hund beginnt, eine Spur aufzunehmen - also in der allerersten Sekunde, wenn der Hund beginnt, eine Spur aufzunehmen . Anders als beim Herkommen mit sichtkontakt, kommt der Pfiff für den hund in dem Fall ja von hinten und er soll trotzdem sofort von der Spur ablassen und umkehren.

Also, erholt Euch gut von dem Schrecken und dann viel erfolg mir der Pfeife

Annette + Basti :)

Cockerfreundin
02.01.2003, 13:37
Hallo, Dagi!

da fällt mir noch was ein...

Zitat
_____

Aber ich hab im Nachhinein so was von geheult (Schreck + Erleichterung) und trau mich nun gar nicht mehr, sie von der Leine zu lassen. Jetzt geht es erst mal wieder an die Schleppleine, und wie immer: sie kommt zuverlässig.
_____

Klar, dass Amy an der Schleppleine zuverlässig kommt ... hat sie so ja auch gelernt.

Ich habe zwar nie mit der Schleppleine gearbeitet, hatte mit Basti aber auch Zeiten, wo er an (Weibs:rolleyes: ) Spuren vieiel mehr interessiert war, als an mir :rolleyes: :rolleyes: .

Trotzdem habe ich ihn in freiem (Wald- und Wiesen) Gebiet auch in diesen Zeiten immer abgeleint laufen lassen, einfach, weil ich so die Aufmerksamkeit auf mich und den Gehorsam viel besser trainieren konnte.

Ich habe mich in diesen Zeiten dann einfach innerlich auf etwas anstrengendere Spaziergänge eingestellt, habe darauf geachtet, immer nur alleine mit Basti spazieren zu gehen (nix mit Kumpels in dieser Zeit - ich bin für ihn der Nabel der Welt;) ), habe ihn allergenauestens beobachtet und permanent beschäftigt: Richtung wechseln mit und ohne Ansage... verstecken... Unterordnungsübungen.... auch spielen, aber nicht zu viel... und immer wieder heranpfeifen... mit und ohne Grund...

Das mit den Unterordnungsübungen mach ich übrigens immer noch auf unseren Spaziergängen ... einfach so, damit es sitzt... und immer aber, wenn Herr Basti mal wieder meint, zu weit vorlaufen zu können ... Pfiff zuück und schön Sitz/ Platz und Bleib... wirkt Wunder ;) ;)

Aber ich kann natürlich auch verstehen, wenn Du Dich mit der Schleppleine jetzt erstmal sicherer fühlst...

Grüße von
Annette + Basti :)

gini_aiko
02.01.2003, 13:41
hallo dagi,

den schreck kann ich dir gut nachfühlen (obwohl aiko *dreimalaufholzgeklopft* noch nicht ausgebüxt ist). wie vorgestern schon geschrieben, war das glaub ich schon so ne art *schneekoller*!

das konditionieren auf pfeife (ne anleitung hat dani (jacky) schon mal weiter unten geschrieben) ist aber sicher was tolles und aus eigener erfahrung SEHR hilfreich.

ich kann dir auch zu doppelton-büffelhorn-pfeife raten (ich hatte vorher einige wochen ne hochfrequenzpfeife das sauteure mistding hat sich dann in alle einzelteile aufgelöst *grmpf* :mad: obwohl es im jagdzubehörladen angeblich *fachmännisch* eingestellt wurde).

das herankommen handabe ich bei aiko genauso wie annette. für stehenbleiben (sind wir gerade dabei - momentan phase *draußen, aber noch ohne ablenkung) hab ich aber den langen pfiff am triller gewählt!

aiko hört auf den piff hervoragend - den unterschied zum HIER merke ich wenn es keinen sichkontakt (größere distanz) mehr gibt (wenn ich ihm vom haus aus dem garten hereinpfeife) - anscheinend hat er beim HIER in solchen situationen *orientierungsprobleme* da er mich zb hinter einem strauch nicht so schnell findet, die pfeife kann er exakter orten.

ein großer vorteil der pfeife ist, dass der wuff nur herankommen muss ich mir das vorsitzen erspare (wie beim hier)!

liebe grüße

claudia mit aiko und gini

gitti
02.01.2003, 13:43
Hallo,

ich benutze eine lautlose Hundepfeife und bin damit sehr zufrieden, und lautlose Hundepfeifen sind auch nicht total lautlos sondern es kommt immer ein ganz leiser Ton raus damit man damit auch arbeiten kann und weis wann es pfeift.

Das einzig negative was ich sagen kann ist das ich mir schon die dritte kaufen musste da ich immer das vordere Teil beim spazieren gehen verloren habe, das wird mit einer Schraube festgestellt und die löst sich sehr leicht.

Mascha
02.01.2003, 18:44
Hallo!

Ich habe auch eine solche Pfeife (zwei inzwischen, weil die eine mal weg war - kaum kauft man die neue, ist die alte wieder da... ;)) und bin damit zufrieden.
Mein Hund unterscheidet die verschiedenen Hornpfeifen; auf die erste hört er besser; aber auch die neuere "funktioniert".

Dass man allerdings immer gleich pfiffe, kann ich nicht behaupten! Wenn ich mein Hundi zur Übung freundlich ranpfeife, klingt das (für meine Ohren) durchaus weniger schrill als im Ernstfall. Vermutlich kommen da noch ein paar Obertöne dazu, weil ich kräftiger puste.

Wir nutzen den glatten Pfiff (zweimal kurz) für "hier"; den Triller (einmal lang) für "hinlegen".

Ich würde jedem zu einer (solchen) Pfeife raten! Mir hat sie meinen Hund auch schon bei Sturm wiedergeholt - da wäre ich mit Stimme allein nie durchgedrungen.

Pfiffige Grüße!

Mascha

Ilona
02.01.2003, 19:01
...in diesem Zusammenhang:

Wie weit laßt Ihr Eure Vierbeiner voraus laufen? Ich werde schon nach 15 - 20 m nervös und rufe. Und Benji kommt (meistens) sofort zurück. Gibt ja Leckerchen <ggg>. Bei mir heißt es "Benji, reicht". Er hat gelernt, dass vorwärts dann nicht mehr gefragt ist, sondern nur noch zu Frauchen zurück.

Hm...Ich hab ne Pfeife am Schlüsselboard hängen, hab es aber noch nie ernsthaft probiert.

Ich weiß auch nicht, warum Hundi sich mehr als 20 m von mir entfernen muss...Hab allerdings nen Rotti:)

Also, wie handhabt Ihr das? Und warum darf Euer Hund so weit weg?

Grüße, Illi

Mascha
02.01.2003, 19:12
Hallo Ilona,

gerade heute vormittag dachte ich, das muss ich mal im Forum fragen! :D Nun bist Du mir zuvor gekommen, aber dafür bekommst Du von mir auch gleich eine Antwort. :)

Meistens lasse ich meinen Hund auch nicht mehr als 10 bis 20 Meter vorauslaufen. Ich kann so schlecht schätzen! Aber ich denke, das ist so meine Toleranzgrenze. Meistens lasse ich mein Hundi dann auch nicht ganz bis zu mir kommen, sondern stoppe ihn nur, bis ich mit dem Fahrrad wieder näher dran bin; oder ich versuche, ihn mit "langsam" zu bremsen. Wenn ich den Schleuderball schwenke, ist mein Hundchen auch immer gleich wieder in meiner Nähe!

Es gibt allerdings Stellen (Spielwiese z.B.), an denen ich es sehr gut finde, wenn mein Hund mal richtig rennen darf, auch wenn es mehr als 20 Meter weit ist.

gini_aiko
02.01.2003, 19:17
hallo illi,

gute frage ;)

wenn wir auf dem spaziergang andere hunde treffen, kommen uns manchmal wuffs entgegen und minuten (!!) später erst ihre besitzer.

aiko ist erst gut sechs monate alt und ich weiß nicht, wie es noch weiter entwickelt, aber momentan ist es so, dass aiko max. 20 m weg geht - von sich aus. das hat sich so eingependelt: schnüffeln, stehen bleiben, ... wenn er anscheinend (??) meine schritte nicht mehr hört dreht er sich um - geht mir entgegen bzw. wartet auf mich. ich hab vom ersten tag für jedes freiwillige herankommen/umdrehen gelobt (mach es jetzt immer noch). es scheint die auswirkung gehabt zu haben, dass er sich (bis jetzt) nicht weiter weg entfernt.

diese 20 m sind aber nicht von mir festgelegt, sondern seine eigene schranke. würde er sich weiter entfernen, hätte ich in unserer momentanen situation kein problem. ich weiß nicht wie sich das in der pubertät verändern wird!

ich würde mich aber nicht so sicher fühlen (bei weiteren entfernungen bzw. wenn kein sichtkontatk mehr besteht (aiko im gebüsch, ...)), wenn er nicht auf die pfeife konditioniert wäre, da meine stimme wie mascha schon erwähnte bei wind oder auch regen nicht so durchdringen würde bzw. wie ich weiter oben erwähnt habe, fehlt es aiko an orientierung wenn ich ihn mit stimme ohne sichtkontakt heranrufe!

liebe grüße

claudia mit aiko und gini

Ilona
02.01.2003, 19:19
Hi Mascha,

hihi, ich wollte eigentlich nicht wirklich schneller sein:)

Aber auch bei uns ist Spiel eben Spiel und Benji darf toben und rennen. Ich muss halt nur ein Auge auf fremde Rüden haben, die des Wegs daher kommen, weil ich schon einige unschöne Erfahrungen machen musste auf "unserer" Wiese. Aber mit der Zeit ließ und läßt sich Benji schon recht gut abrufen bzw. stoppen, so dass ich allmählich relaxter reagiere. Aber mehr als 10 - 20 m sind eben noch immer nicht drin:) Ab einer gewissen Toleranzgrenze verliere ich dann das Vertrauen in mich (in meinen Benji?). Naja, ist wohl ne Frage der Übung, ne?

Liebe Grüße und dank für Deine schnelle Antwort,

Illi und Benji

Cockerfreundin
02.01.2003, 19:24
Hallo, Illi!

Zitat
_______

Wie weit laßt Ihr Eure Vierbeiner voraus laufen?
_______

Na ja, kommt drauf an... ob es bekanntes oder unbekanntes Gebiet ist ... ob die Situation insgesamt entspannt ist oder eher nicht ... jedenfalls so, dass ich Basti noch gut sehen kann...

Wenn es um ne Ecke geht, ruf oder pfeif ich ihn vorher zurück... auch, wenn uns nen Hund entgegenkommt, den wir nicht kennen... oder aber gerade kennen... oder einer, der angeleint ist...

Auf der Hunde-Mäuse-Buddel-Wiese darf er aber schon *seine Mauselöcher*:D inspizieren, ohne, dass ich da nun von Loch zu Loch mitlatsche... wie weit das weg ist, weiß ich nicht... jedenfalls so, dass wir noch Sichtkontakt haben:D ... Jedenfalls ist in so einer Situation die Pfeife ganz praktisch... könnte auch rufen, aber, wofür hab ich die Pfeife...

Das Vorauslaufen ist bei einem Cocker von der Anlage her die natürlichste Sache der Welt ... Sie wurden (in England) ursprünglich ja als Bouschierer in der Jagd eingesetzt - also unterhalb der Flinte gehend ... dann (vorzugsweise in Deutschland und Österreich) als Stöberhunde, die ihrem Herrn den weg durchs Unterholz bahnen ...

Und da nun mal jeder unserer gemeinsamen Ausflüge für Klein Basti eine *Jagd* ist, darf er ruhig vorauslaufen und mir den weg durchs Dickicht bahnen :D :D :D

Grüße von
Annette + Basti :)

Mascha
02.01.2003, 19:44
Wenn es um ne Ecke geht, ruf oder pfeif ich ihn vorher zurück... auch, wenn uns nen Hund entgegenkommt, den wir nicht kennen... oder aber gerade kennen... oder einer, der angeleint ist...



Dazu habe ich auch mal wieder eine Frage, aber ich mache lieber einen neuen Beitrag zu dem Thema, denn das hat mit Pfeifen nichts zu tun...

:p bis gleich...

Mascha

Dagi
02.01.2003, 20:13
Hallo nochmal,

wie bei Claudia auch, war es ja eigentlich auch NIE ein Problem. Amys "innere" Grenze scheint eigentlich so bei 10 m zu liegen, dann dreht sie sich immer um und wartet eine Weile, bis wir wieder näher herankommen, oder wenn ich "warte" sage, bleibt sie stehen, dreht ihr Gesichtchen zu uns und wartet, bis wir direkt neben ihr sind, dann kommt "weiter geht's".

Wenn ich mich jetzt noch mal erinnere, hat Amy in ihrem anfänglichen "Rausch" sich noch einmal umgesehen, da sind wir noch ganz normal langsam spaziert, aber dann ist sie erst richtig durchgedreht und hat die Pfoten in die Hand genommen.

Auf alle Fälle werde ich jetzt auf Pfeife konditionieren.

Schade, ich dachte, jemand hätte mal was von der "Coyote Call" gehört. Ich hatte ja bei Bloch darüber gelesen. Er hat einen Test gemacht (die Pfeife kann verschiedene Tierstimmen imitieren, am besten haben die Hunde auf das Kojoten-Geheul reagiert). Toll war, daß er auch eine Gruppe Dackel getestet hat (es wurde mal untersucht, daß Dackel nicht unbedingt ungehorsam sind, das Problem Nr. 1 aber bei ihnen das Weglaufen ist - auch unserer TÄ hat uns gewarnt!), und auch nach monatelangem Anwenden sind die Dackel SOFORT auf den Pfiff herangekommen, damit wurde Jagdverhalten unterbrochen etc. Bloch schrieb damals, daß es diese Pfeifen leider nur in den USA gäbe, aber es gibt jetzt einen Vertrieb in Deutschland, der sie aus dem USA importiert. Deswegen dachte ich, daß jemand vielleicht mal von jemand anderem gehört hat, wie diese Dinger sind. Zum Ausprobieren ist sie mir allerdings zu teuer.

Dann werde ich wohl doch die günstigere Büffelhorn-Variante nehmen...

Danke für eure Antworten
Dagi + Amy

Mascha
03.01.2003, 20:00
In irgendeiner Hundezeitschrift habe ich mal eine Artikel dazu gelesen! An viel kann ich mich nicht mehr erinnern, aber die Quintessenz war, dass die Hunde wohl zu Beginn sehr interessiert auf das Geräusch reagieren, dass es sich aber abnutzt wie jedes andere Signal auch, wenn man nicht richtig damit umgeht.
Ursprünglich dient die Pfeife wohl dazu, Koyoten anzulocken, die man abschießen will.


Gesehen oder gar ausprobiert habe ich so ein Ding aber auch noch nicht.

Tina2809
03.01.2003, 21:46
@ all:

Ich hab bis jetzt:o noch nicht ernsthaft daran gedacht, auf eine Pfeife zu konditionieren...aber schaden kann es ja sicher nicht.
Timmy bleibt normalerweise auch spätestens nach 15-20m stehen, ansonsten bleibt er auf Pfiff (ohne Pfeife- nur "mündlich") oder Zuruf stehen bzw. kommt zurück.
Ich werd mir jetzt aber doch mal eine zulegen- die Vorteile liegen ja klar auf der Hand.
@Dagi:
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, daß entweder hier oder in einem anderen Forum :p schonmal was über diese Koyotenpfeife gelesen zu haben......vielleicht mal Stichwort eingeben oder googeln.....

LG
Tina

edda
07.01.2003, 15:38
Hallo Dagi,

glaube mir, ich kann deine Angst nachvollziehen. Waro ist mir im Urlaub ja auch abgehauen und nichts half mehr, außer hinterher rennen. Ich verwende keine Schleppleine, sondern eine Feldleine. Der Unterschied ist nur, dass ich das Leinenende in der Hand behalte.
Ich habe mir jetzt eine Büffelhornpfeife mit Triller im Jagdgeschäft besorgt und will versuchen ihn darauf zu konditionieren.
Waro läuft aber gern mal weit von mir weg, nur bisher hat er, spätestens wenn ein wütendes "hier" gerufen wurde, gehört. Aber in ihm steckt auch eine gehörige Portion Jagdinstinkt, aber ich hoffe es mit der Pfeife in den Griff zu bekommen.
Schilder mir auf jeden Fall deine Erfahrungen und Trainingsmethoden.

Es grüßen Edda & Waro

Tina2809
27.01.2003, 19:35
Hallo Mädels!

Ich schreib in diesem Thread weiter, weil er auch den Anstoss gegeben hat, ne Pfeife zu kaufen.
Ich wollte mal kurz berichten und fragen, wie Ihr übt, bzw. welche anderen Kommandos Ihr gebt.
So, jetzt ist sie da und wir üben brav mit Doppelpfiff das "Hier"- und zu meinem Erstaunen hat es 2 Tage gedauert, bis mein Huddi zuhause aus jeder Ecke angeschossen kommt, wie eine Rakete, wenn ich pfeife:D *wirklichsehrstolzbin*.
Bis jetzt hatten wir nur den einen Pfiff, Sitz und Platz kommen dann noch.
Jetzt meine Fragen:
1.) Ist es OK, wenn ich zum lernen die Handzeichen zu den Pfiffen mitbenutze? Oder macht Ihr das ganz anders (z.B. erst Kommando geben)?
2.) Welche anderen Kommandos führt Euer Hund mittels Pfiff aus? Ich fände z.B. "Stop" auch sehr wichtig. Kann ich mir da irgendeine Kombination aussuchen?

Ich benutze eine Doppelton- Büffelhorn Pfeife (@Dagi: Du hast Recht, sieist laut- ich muss mich beim üben daheim richtig beherrschen :D ).

Dann mal los!
Tina

Cockerfreundin
27.01.2003, 19:51
Hallo, Tina!

Schön, dass es mit der Pfeife bei euch so gut klappt :) :)

Nun zu deinen Fragen:

Zitat
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Ist es OK, wenn ich zum lernen die Handzeichen zu den Pfiffen mitbenutze? Oder macht Ihr das ganz anders (z.B. erst Kommando geben)?
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Die Pfeife (Doppelpfiff zum Kommen) ist bei uns ein reines Hörzeichen . Das heisst: Wenn ich pfeife, hat Basti im Sprint zu kommen :D . Anfangs (nach der Konditionierung) hab ich den Pfiff noch mit dem Hörzeichen: "Basti, hierher" kombiniert. Das Sichtzeichen fürs Kommen (mit den Händen kurz auf die Schenkel klopfen) gebrauche ich nur fürs Abrufen aus dem Sitz.

Zitat
_______

Welche anderen Kommandos führt Euer Hund mittels Pfiff aus? Ich fände z.B. "Stop" auch sehr wichtig. Kann ich mir da irgendeine Kombination aussuchen?
_______

Kannst Du :D , wenn Du Timmy nicht gerade jagdlich führen willst (da ist es festgelegt). Ich benutze z.B. den glatten kurzen Doppelpfiff fürs Kommen und den langen einfachen Triller fürs Stehenbleiben , wenn Basti vorausläuft. Er bleibt dann stehen, dreht sich zu mir um (braaaver Basti :D ) und erhält von mir das nächste Hörzeichen: meistens mit ner großen Handbewegung zum zurückkommen oder zum stehenbleiben (Basti, warte).

Pfiffige Grüße :D von
Annette + Basti :)

Tina2809
27.01.2003, 21:33
Hey Annette!

Dankeschön fürs flotte Antworten, auf Dich kann man sich halt verlassen! ;)

Dann ist ja OK- ich will die Handzeichen nur während der Konditionierung mitbenutzen (hab mich vorhin wieder total verquert ausgedrückt...warum einfach, wenns auch Tina geht??)
Wir haben ja hohe Ansprüche :D :D :eek: aber jagdlich führen möchte ich meinen Kleinen nun wirklich nicht.
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, welchen Pfiff ich für welches Kommando verwende.... :rolleyes:

Timmy hat ja auch schon gepfiffen- allerdings sind ihm da grade die beiden oberen Milchzähne abhanden gekommen...:p :p *psssssst*

fröhlich dahinträllernd
Tina & Timmy

Brana
27.01.2003, 21:39
Hallo Dagi,
die 'Coyote Call' gibts im Jagdversand: www.kettner.de, da sind übrigens einige interessante Sachen auch für uns Gassigeher in den Katalogen.
Gruß Brana

Dagi
28.01.2003, 10:49
Hallo Brana,

hhm, irgendwie funzt der Link nicht, es kommt bei mir immer: Website not responding (oder so)...

Dagi + Amy

Tina2809
28.01.2003, 12:03
Hi Dagi!

Brana hat ein Satzzeichen mit in den Link kopiert, deshalb gehts nicht...
www.kettner.de
Hab da gestern ja schonmal reingeschaut, allerdings verkaufen die auch "Gewichte zum Trainieren der Halsmuskulatur"- nein Danke, da pfeif ich drauf und such das Ding lieber woanders. Sowas unterstütze ich nicht.
Vielleicht finden wir den koyoten ja woanders....
LG
Tina

simone schimmel
28.01.2003, 12:39
Hallo, seit ca. 3 Wo. habe ich auch eine Hundepfeife(Büffelhorn, mit/ohne Triller) Nachdem ich ja schon länger mit Schleppleine laufe, d. h. Der Hund läuft mit Schleppleine, hatte ich das Gefühl das Kommando 'Komm' ganz neu üben zu müssen. Deswegen jetzt die Pfeife. Wir haben gute Anfangserfolge, zu Hause kommt die Kleine schon immer auf Doppelpfeiff angedüst und auch draussen klappt's immer besser. Bin also guter Hoffnung, demnächst mal irgendwann wieder Ohne mit dem Hund gehen zu können. Gruß Simone

Brana
28.01.2003, 13:13
Hallo Dagi und Tina,
sorry, habe mich gestern nachdem ich das geschrieben hatte ausgeklinkt.
Kettner ist ein ausgesprochener Jagdversand, d.h. da gibt es auch Dinge, die unsere Galle zum Überlaufen bringt. Sie haen allrdings wie gesagt auch den 'Coyote Call'.
Ich bestelle mir da immer die wetterfeste Kleidung. Seh halt dann aus wie die verhaßten Jä....
Gruß Brana

volker
28.01.2003, 18:42
Hallo Dagi,
ich möchte dich nicht korrigieren.

Wir haben ja bereits früher heftig über das " irgendwann ist es immer das erstemal" diskutiert, daß du meine Methoden nicht für gut befunden hast ist auch o.K. . Mit einer Hundpfeife änderst du aber nichts da es darum geht, daß Amy bemerken muß, daß du ständigen Einfluß auf sie hast. Eine Hundpfeife ist nur eine andere Form eines Signales, welches aber für den Hund keine Konsequenz bei Nichteinhaltung des Befehles beinhaltet.

Grüße Volker

Tina2809
28.01.2003, 21:19
@ Brana:
Also ich hab nix gegen unseren Jäger- er lässt uns nämlich schön brav in Ruhe (als ob es Timmy riechen würde ist er immer ganz besonders brav, wenn er vorbeikommt...).

@ Volker:
Ich denke, Dagi ging es in erster Linie um etwas ganz anderes- wie bereits im Eröffnungs- Postuing gesagt.
Nun ist es ja aber auch so, daß Hund ein Amys Alter eben noch nicht 100%ig hören, was alle Junghundbesitzer ja auch wissen.
Das Dilemma beim Abhauen ist nun leider mal, daß der Hund eben nicht sofort die Konsequenzen spürt- aber daran kann man ja arbeiten.

@All:
Welche Pfiffe/ Kommandos benutzt Ihr denn sonst noch so?

LG
Tina

gini_aiko
28.01.2003, 21:24
hallo volker,

ich denke die pfeife ist kommunikationsmittel welches dazu beitragen, die verbindung auf distanz beizuhalten (sicher gehört vertrauen, gehorsam, ... dazu). es werden keine emotionen übermittelt und wirkt immer gleich sicher und souverän auf den hund und das ist das A und O!

ich denke amy spürte die *angst* *hektik* in dagis stimme - eine pfeife übermittelt immer das gleiche gefühl! angst, stress, . .. motiviert eben nicht zum kommen!

amy ist 9 monate jung und ich denke dagi hat schon gutess mit ihr geleistet und die kleine maus hört wirklich prima!

lg claudia

Dagi
30.01.2003, 11:57
Hallo @ all,

huch, komme grad aus dem Thread über Jack, hab mich da natürlich schon mächtig aufgeregt und Volker natürlich etwas meine Meinung gepaukt ;) und sehe jetzt erst, daß es hier ja auch weitergegangen ist.

Ja, genau Claudia - DESWEGEN hab ich überlegt, daß es gut wäre, eine Pfeife zu benutzen! Hunde hören ja bekanntlich sehr gut, ich weiß nur nicht, ob ich Amy noch erreicht haben, bzw. WAS genau sie erreicht hat (Stichwort: Emotion)...

Tja, seither hat sie es NIE wieder probiert! Allerdings arbeiten wir auch wieder viel mit Schleppleine - ich weiß nicht genau, WAS sich verändert hat, aber auf "Hierher" reagiert sie seit zwei Wochen besonders gut, kommt schwanzwedelnd angelaufen, aber die Pfeife wird trotzdem eingeführt!

Wie schon des öfteren erwähnt: es ist natürlich nicht einfach, denn gerade das Weglaufen ist Problem Nr. 1 bei Dackeln :(
Unsere TÄ war sogar ganz erstaunt, daß wir sie überhaupt von der Leine lassen...ihre Eltern hatten immer Dackel, aber die sind immer abgehauen (einer hat sogar im Dachsbau gesteckt) und konnten fortan nicht mehr von der Leine. Aber DAS Schicksal will ich Amy nun wirklich ersparen...

Liebe Grüße
Dagi + Amy

Brana
30.01.2003, 22:43
Hallo Tina,
sorry, ich habe schon was gegen Jäger. Denn wer arme wehrlose Tiere abschießt, eine eigene Sprache dazu benötigt um das Ganze noch zu verherrlich, immer noch Tellereisen und Teletakt und sonstige Gemeinheiten (wie bringe ich einen Jagdhund dazu bei einem Schuß vorwärts zu gehen und nicht den Rückweärtsgang einzulegen usw.) benützt undsich dann abends beim Besäufnis mit der Töterei noch groß tut. Nein danke.....
Mir reicht ein Förster, der notfalls Wild erlöst, weil es krank ist oder einen 'Autounfall' hatte und nicht das Wild unnötigerweise vermehrt um es in Mordlust abzuschießen.
Sorry, das ist der wilde Gaul in mir - Brana

Tina2809
30.01.2003, 22:55
Ich habe das nicht so ironisch geschrieben, wie ich es meinte....hab von unserem auch nur negatives gehört bis jetzt- aber zu uns hat er echt noch nix gesagt.....wir sind immer seehr anständig...

Gegen die Methoden hab ich auch was, weswegen ich in Shops, die sowas führen, nichts kaufe. An mir verdienen die keinen Cent. Dann kauf ich halt nix.

Grüsse
Tina