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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Op-Versicherung



lovingangel
07.01.2009, 03:08
in anbetracht meiner knappen Haushaltslage und das ich immer sowas gerne mitnehme denke cih momentan über so eine Op-Versicherung nach...

Bei mir leben ja momentan Amy mit 11 Jahren und ständig was
und Minnie mit 7 Monaten und fit ^^

wenn würde ich sowas für Minnie abschließen, ich glaube Amy versichert niemand mehr mit 11 Jahren plus ^^

haltet ihr das für sinnvoll? ich glaub der Betrag liegt je nach Firma und Selbstbeteiligung bei 5-10 Euro pro Monat...

Irgendwie beruhigt es mein Gewissen... also das man weiß das wenn mindestens dann bei den zwei kleinen (eine kommt noch ;)) was ist man das so auffangen kann

Maria71
07.01.2009, 22:05
Hallo Katharina!

Die Meinungen über den Sinn oder Unsinn einer solchen Versicherung gehen ja ziemlich weit auseinander. Als Gegenargument wird gern angeführt, dass man ja das Geld, statt es für eine Versicherung auszugeben, auch beiseite legen kann. Kann man natürlich machen. Wenn alles gut läuft, haben die Katzenpelzchen lange keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme und man könnte einiges ansammeln (aber selbst dann, in 10 Jahren bei 10€ monatlich gerade mal 1200€).
Aus eigener Erfahrung (allerdings mit meinem leider nicht mehr lebenden Hund) kann ich nur sagen, dass 1200€ im Ernstfall ein Tropfen auf den heißen Stein sind.

Ich selbst habe bei der AGILA eine Versicherung, den sog. "Gesundheitspass" für15,90€/Mon. abgeschlossen.
Die AGILA bietet aber auch eine reine OP-Versicherung für 9,90€/Mon. an. Wenn's alles so stimmt, wie's auf dem Papier steht, gibt's unbegrenzten OP-kostenschutz (beeinhaltet auch unmittelbare stat. und ambul. Nachsorge) bis zum dreifachen Satz der Gebührenordnung der Tierärzte (außer z.B. Steri oder Kastr.). Gut ist auch, dass im Vergleich zu den meisten anderen Versicherungen kein Gesundheitscheck verlangt wird, lediglich eine schriftliche Versicherung deinerseits, dass die Tiere gesund sind.

Bei Freigängern würde ich nicht länger überlegen, aber auch bei Wohnungskatzen finde ich es nicht übertrieben.

Und mal ehrlich, wenn man das Geld monatlich privat beiseite legt, ist man wirklich so diszipliniert (über Jahre), dass man jegliche Übergriffe auf das Geld ausschließen kann?

So, ist ein ganz schön langer Text geworden. Hoffe es hilft dir etwas bei deiner Entscheidungsfindung weiter.

Lg Marietta

Leyroth
07.01.2009, 23:27
Und mal ehrlich, wenn man das Geld monatlich privat beiseite legt, ist man wirklich so diszipliniert (über Jahre), dass man jegliche Übergriffe auf das Geld ausschließen kann?


Das wäre auch bei mir der Knackpunkt. Eventuell geht mal die Waschmaschine kaputt und man bedient sich am "Katzengeld", weil es grad praktischer ist als zur Bank für nen kleinkredit zu laufen.

Versicherung find ich nicht schlecht, würd ich auch machen. Einfach auch deswegen, weil ich dann sicher sein kann, dass meine Katze die benötigte OP schnellstmöglich bekommt, da das Geld quasi jederzeit verfügbar ist. So würde weniger Zeit verloren gehen als wenn man dieses erstmal auftreiben müsste (unsere TÄ will direkt bares sehen, da sie schlechte erfahrungen gemacht hat).

lovingangel
12.01.2009, 20:05
@Maria
Ja genau das hab ich jetzt auch gefunden, die Agila scheint da ein Vorreiter zu sein... 32 euro pro Monat sind echt kein pappenstiel...

Dein Beitrag hat mir schon sehr geholfen, ich danke dir...

Momentan überlege ich noch, aber tendiere eher zur Agila..

Gibt ja nur drei Varianten...

1. Agila kosten von 32 euro pro Monat = passiert nix die nächsten 6 Jahre= man hätte besser sparen können
2. Agila kosten von 32 Euro pro Monat= gleich einen Tag danach hat sie ne schwere Op = Super angelegt
3. ohne Agila = 32 euro pro monat gespart und auch nicht dran gegangen= es passiert was und es reicht nicht.

Könnte ich mal in die Zukunft schauen, das wäre was feines ;) die 32 euro sind so schön kalkulierbar seuftz und man muss sich vor Schocks nicht fürchten...
ich tendiere dazu das erstaml mindestns für ien Jahr zu machen.. dann müsten wir auch wieder rücklagen haben und können daraus notlagen finanzieren... son Umzug mampft ja alle Rücklagen auf plus die Riesentakosten von letztem Jahr..

s4rah
20.01.2009, 13:10
es gibt da auch noch die Fressnapf Versicherung die halte ich persönlich am besten. mag daran liegen,dass ich da auch gern einkaufe :)
hab auch schon überlegt, meine hermine zu versichern, da sie aber chronisch krank ist, weiß ich eben nicht ob sie jemand nimmt. Im ernstfall hat man ja freunde und verwandte die einem sicher finanziell helfen.