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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ältere Pandas sterben



LosApelos
25.12.2008, 14:26
:0(

Hallo und ein frohes Fest lieben AQ-Gemeinde!

Ich habe ein trauriges Problem mit meinen älteren Pandas.

Zunächst die Basics:

Einfahrbeginn: 01.11.2008.

AQ-Größe: 80er, 126 l
Filter: IF EHEIM Aquaball, ein AF EHEIM Ecco 130 pro kommt in wenigen Tagen zum Einsatz
Pflanzen: viele (s. Fotos)
Besatz: 6 Pandas , 4 Otos, 6 Guppy (2 M, 4 W, zzgl. Nachwuchs), 13 Red Fire Garnelen
Temp.: 25 °C
KH: 7
pH: 7,5
GH: 10
NO2: 0
NO3: 10
Fe: 0

http://www.instantgallery.de/galerie/224896/Meine%20Galerie/bild12228719.html

Am 17.12. verstarb einer meiner Erstbesatzpandas. Er war zuvor zunehmend lethargisch geworden und verstarb dann. Daraufhin wurden vom selben Händler 2 neue Pandas erworben.

Nun zeigten sch seit etwa 23.12. wieder bei einem älteren Tier ähnliche Symptome. daraufhin wurde erst mal ein hälftiger WW durchgeführt. Er wuselte ab und zu an die Oberfläche und schnappte nach Luft. In der Annahme einer O2-Probelmatik – trotz m.E. mehr als ausreichender AQ-Begrünung - wurde dann auch nach einem umsichtigen Filtersäubern (war ganz schön zugesetzt, Bakterienrasen üppig ausgebildet) die O2 Zufuhr mittels des Aquaballs wieder eingereichtet (Bem.: diese hatte ich zur Verhinderung der Austreibung von CO2 ausgeschaltet). Im weitren zeitlichen Verlauf wirkte er immer lethargischer, war ein Einzelgänger. Ab und zu setzte sich ein anderer Panda zu ihm. Wenn ein aufdringlicher Guppy im Rahmen einer Futtersuche mal kurz anstupste BLIEB ER UNGERÜHRT SITZEN. Seine Kiemenbewegung(also Atemfrequenz) war im Vergleich zu den anderen Pandas ca. doppelt so hoch. Fressverhalten konnte bei ihm nicht mehr beobachtet werden. Weitere Auffälligkeit war ein beidseitiger rötlicher, kreisförmiger Fleck kurz vor dem dritten Band, also kurz vor seinem Schwänzchen.

Ob diese Hinweise auch bei seinem vorher verstorbenen Kollegen zu beobachten waren, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Mein Händler sagte mir lediglich „Es sind halt Lebewesen, da kommt so was mal vor...“.

Im Rahmen der Ursachenforschung hatte ich heute wieder einen aktuellen Test der Wasserwerte durchgeführt (s.o.). Die Werte sind (bis auf Fe) – m.E. – OK.

Mit kommt es nur merkwürdig vor, dass es (momentan) immer Tiere aus dem Erstbesatz – die kann ich anhand der Größe von den Neuzugängen noch gut unterscheiden – sind.

Handelt es sich vielleicht um eine Vergiftungsproblematik in meinem AQ? Vielleicht Cu (Bem.: einen Cu-Test habe ich bisher noch nicht, und infolge dessen auch noch nicht durchgeführt). Gegen diese These spricht m.E., dass Sterbefälle bei anderen Tieren – gerade auch nicht bei den Garnelen oder den Guppyjungen – zu verzeichnen sind.

Möglicherweise haben die verstorbenen Tiere eine ungünstige Vergangenheit, in der sie mit Cu im Rahmen einer Schneckenplage verseucht wurden?

Wofür könnte der rote Fleck ggfs. ein Aufschluss sein?

Was meint ihr? Cu sicherheitshalber testen?:?:
Danke für Eure Tipps!

Schöne Feiertage wünsche ich Euch noch!

Olli

hommele
25.12.2008, 15:10
Hi Olli,

viel helfen kann ich nicht, fürchte ich.


Nun zeigten sch seit etwa 23.12. wieder bei einem älteren Tier ähnliche Symptome. daraufhin wurde erst mal ein hälftiger WW durchgeführt. Er wuselte ab und zu an die Oberfläche und schnappte nach Luft. In der Annahme einer O2-Probelmatik – trotz m.E. mehr als ausreichender AQ-Begrünung - wurde dann auch nach einem umsichtigen Filtersäubern (war ganz schön zugesetzt, Bakterienrasen üppig ausgebildet) die O2 Zufuhr mittels des Aquaballs wieder eingereichtet (Bem.: diese hatte ich zur Verhinderung der Austreibung von CO2 ausgeschaltet). Im weitren zeitlichen Verlauf wirkte er immer lethargischer, war ein Einzelgänger. Ab und zu setzte sich ein anderer Panda zu ihm. Wenn ein aufdringlicher Guppy im Rahmen einer Futtersuche mal kurz anstupste BLIEB ER UNGERÜHRT SITZEN. Seine Kiemenbewegung(also Atemfrequenz) war im Vergleich zu den anderen Pandas ca. doppelt so hoch. Fressverhalten konnte bei ihm nicht mehr beobachtet werden.
Deine gesamte Vorgehensweise find ich sehr gut, viel mehr kann man in meinen Augen nicht machen.

Weitere Auffälligkeit war ein beidseitiger rötlicher, kreisförmiger Fleck kurz vor dem dritten Band, also kurz vor seinem Schwänzchen.
Dazu kann ich leider gar nichts sagen, ggfs. würde ich deswegen Welsprofis fragen.


Ob diese Hinweise auch bei seinem vorher verstorbenen Kollegen zu beobachten waren, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Mein Händler sagte mir lediglich „Es sind halt Lebewesen, da kommt so was mal vor...“.

Hmja, also ein ungeklärter Todesfall kann immer mal sein. Ein zweiter würde mich auch schon skeptisch stimmen, andererseits wäre es auch im Bereich des Möglichen, dass 2 Tiere, die z.B. Geschwister sind, kurz hintereinander sterben. Ich vermute du hast die Tiere bereits ausgewachsen gekauft?

Im Rahmen der Ursachenforschung hatte ich heute wieder einen aktuellen Test der Wasserwerte durchgeführt (s.o.). Die Werte sind (bis auf Fe) – m.E. – OK.

Wegen des Fe würd ich nix machen, solange die Pflanzen wachsen.

Mit kommt es nur merkwürdig vor, dass es (momentan) immer Tiere aus dem Erstbesatz – die kann ich anhand der Größe von den Neuzugängen noch gut unterscheiden – sind.

Unter "immer" verstehst du 2 Todesfälle?


Handelt es sich vielleicht um eine Vergiftungsproblematik in meinem AQ? Vielleicht Cu (Bem.: einen Cu-Test habe ich bisher noch nicht, und infolge dessen auch noch nicht durchgeführt). Gegen diese These spricht m.E., dass Sterbefälle bei anderen Tieren – gerade auch nicht bei den Garnelen oder den Guppyjungen – zu verzeichnen sind.
Jopp. Gerade Wirbellose reagieren sehr empfindlich auf Kupfer, wenn das einen der Welse niedergestreckt hätte, müsstest du auch an den Garnelen was erkennen, denke ich. Außerdem gelten Otos als weitaus empfindlicher als Corys.


Möglicherweise haben die verstorbenen Tiere eine ungünstige Vergangenheit, in der sie mit Cu im Rahmen einer Schneckenplage verseucht wurden?
Hm, bissl sehr späte Spätauswirkung...


Wofür könnte der rote Fleck ggfs. ein Aufschluss sein?

Mal bei l-welse.com fragen? Mach dich aber auf nen rauen Forenwind gefasst. :D

Wie gesagt, ich kann nicht viel helfen, ein Kupferproblem halte ich aber für sehr sehr unwahrscheinlich. Nachkaufen würd ich zunächst kein Tier mehr.

Elia
25.12.2008, 23:07
Hi,

ohje, helfen kann ich da auch nicht... Deine Vorgehensweise und Schlußfolgerungen hätte ich auch so getroffen, mehr fällt mir dazu leider auch nicht ein.
Wenn du die Tiere schon erwachsen gekauft hast, würde ich, falls es bei den neuen keine Ausfälle gibt, auf das Alter oder ungünstige Bedingungen beim Vorbesitzer tippen. Eine Anreicherung mit Schwermetallen oder Nieren- und Leberschäden durch Medikamentensuppen können auch nach Monaten den Fisch soweit geschwächt haben, daß er schlapp macht. Ebenso bei einem Befall mit Endoparasiten.

Vielleicht kannst du bei weiteren Todesfällen die Möglichkeit nutzen, einen frischtoten Fisch untersuchen zu lassen. An Biologieinstituten oder Tiermedizinischen Einrichtungen nehmen sie manchmal zugeschickte Fische an, um sie auf Parasiten und andere Krankheitserreger mikroskopisch zu untersuchen. Müßtest dich vorher schlau machen, wie er am besten dafür konserviert und zugeschickt werden muß. :o

Alles Gute.