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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme beim Hier



Jette
06.05.2002, 12:44
Hallo Ihr!
ich hab seit Ende November eine zweite Hündin, einen Goldi-Mix. wir vermuten, dass bei ihr noch Colli oder irgendwas Nordisches mitdrin ist. (--> der nordische Dickkopf überwiegt...)sie ist ein wirkliches Luder, jetzt ungefähr 9 Monate alt. Ich hab mit Schleppleine angefangen, weil es schon zu Anfang schwierig war, sie ist immer einfach weggelaufen. Wenn ich sie gerufen habe und die schleppleine hing hinten dran, war alles kein Problem, Madame war klasse. Nach der Läufigkeit hat es sich nochmal gebessert und ich habe dann die Schleppleine weggelassen. Mittlerweile weiss sie aber ganz genau, dass die lange Leine nicht dran ist und sie läuft einfach weiter, wenn ich Hier rufe. Sie ist sonst ein wirklich braver Hund, wir gehen auf den Platz und sie läuft echt super. Aber beim Spazieren gehen riecht sie was und ich kann rufen un rufen, sie reagiert einfach nicht. Was soll ich denn tun? Hab die Schleppleine schon wieder dran, und siehe da, das Luder reagiert wieder!
Danke schonmal im vorraus
Jette

Flocke
07.05.2002, 10:27
Hallo Jette,

dieses Problem haben viele Hundehalter. Du kannst noch versuchen, die Schleppleine ständig etwas zu verkürzen, bis nachher nur noch ein kleines Stück Leine am Halsband hängt. Das reicht meistens aus, dem Hund zu suggestieren, er befände sich noch im Einflussbereich seines Halters.
Trotz allem bekämpfst da damit aber nicht die Ursache, denn wenn eure Bindung stimmen würde, würde dein Hund jederzeit auf Zuruf kommen.
Übe mit deiner Hündin weiterhin auch auf Spaziergängen die Unterordnung. Wichtig ist hierbei, dass du immer "interessanter" sein solltest, als alle anderen Reize. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten - über das Spielen mit Bällchen bis hin zur Futtergabe - das, was deinem Hund besonders interessiert, solltest du einsetzen. Dein Wuffi muss jederzeit etwas Positives mit dem Kommando verknüpfen können. Ich hoffe, ich habe mich soweit verständlich ausgedrückt, ansonsten frag einfach noch einmal nach.

Mascha
07.05.2002, 15:38
Hallo Jette!

- Flocke hat nun zum Teil schon geschrieben, was ich sagen wollte... Ich lasse meinen Text trotzdem so, wie ich ihn vorhin getippt habe. :) -

Du solltest am Grundgehorsam arbeiten! ;) Alles klar?

Meine konkreten Vorschläge für Dich:
1. siehe oben: Grundgehorsam, also sitz-platz-usw., mit viel freundlicher Ermunterung und "Lob", immer wieder, auch überraschend zwischendurch, so dass Dein Hund lernt, ständig auf Dich zu achten.
2. Schleppleine zur Sicherheit erstmal dranlassen (wenn kein Zaun drumherum das Weglaufen verhindert); Du kannst die Schleppleine stückweise verkürzen. Dein Hund weiß, dass sie dran ist, aber er weiß nicht, dass sie irgendwann zu kurz ist, um noch benutzbar zu sein (10 Zentimeter ;)).
3. Wie sieht es denn mit Eurem ersten Hund aus, gehorcht er gut? Kann er die neue "mitnehmen", wenn Du beide heranrufst?
4. Auf jeden Fall solltest Du mit der Goldi-Mix- Hündin häufig alleine üben, damit Du nicht zu abgelenkt bist.
5. Zuguterletzt: Entschuldige die Unerzogenheiten nicht mit der Abstammung! Die wichtigsten fünf Befehle kann jederhund beherrschen!

:p Frag nach, wenn Du mehr wissen möchtest! :) Viel Spaß und Erfolg beim Üben!

Jette
07.05.2002, 21:31
Hi Flocke, Hi Mascha

Vielen Dank für eure Meldungen!

Zu Flocke:
Das mit dem Verkürzen der Schleppleine hab ich mir auch schon überlegt, dass da halt nur so ein Symbol von Schleppleine dran hängt und das muss ich jetzt auch durchziehen, sonst macht sie wieder, was sie will. Aber ich kann mir einfach nciht vorstellen, dass das was mit unserer Bindung nicht stimmen kann. Ist es denn nicht einfach so, wenn der Hund keinen Bock hat zu kommen, dann tut er das einfach nicht??? Diesen Eindruck hab ich nämlich bei meiner Lütten. Heute war sie wieder (fast :) ) wie eine Eins, sie weiss einfach, wenn die Leine dranhängt, hat sie keine Chance, wenn sie wegrennt, ich krieg sie eh. Vielleicht klappt es ja mit dem verkürzen!!

Zu mascha:
Wir sind schon immer kräftig am üben, die Unterordnung klappt acuh (meistens) sehr gut. Und ich lob auch schon immer sehr übverschwenglich, damit sie Spass an der Sache hat. Das macht sie auch dann immer schön mit. Aber wenn sie halt was in der Nase hat, dann rennt sie da hin und ignoriert mich total. Und ich kann toben, brüllen, platzen, mich verstecken, es nützt nix. Einzig die Schlppleine hat bis jetzt, wenn auch nur kurzfristig, Erfolge gebracht. Da krieg ich sie halt und das weiss sie.
Meine Große ist schon 9 und und hat ganz andere Dummheiten im Kopf. Aber sie reißt die Kleene schon manchmal mit. Aber nicht immer.:(
naja, jetzt versuch ichs halt mal mit dem Verkürzen, hab die Leine jetzt aber erst seit ner halber Woche dran und lass sie erst noch mindestens ein bis zwei Wochen dran, und kürz dann erst, oder??

Nunja, grüße an euch und die Vierbeiner
Jette[

Flocke
07.05.2002, 22:04
Hallo Jette,

jedenfalls ist es so, du als Halter musst für deinen Hund immer interessanter sein als anderer. Wenn sie eine Spur hat, muss du in diesem Augenblick interessanter sein. Alpha hat schon mit ihrer Äußerung recht, dass, wenn die Bindung 100%ig stimmt, der Rudelführer das Wichtigste für den Hund ist. Da ich mit positiver Bestärkung arbeite, würde ich dir raten, irgendetwas zu finden, worauf dein Wuffi total abfährt (Ball etc.). Ruf sie wirklich zwischendurch zu dir, wenn sie kommt, spiel mit ihr. Dann schick sie wieder weg. So lernt sie, dass es einfach toll ist, wenn sie zu dir kommt.
Also, mit Geduld und Spucke wirst du es schon schaffen *g*

Flocke
07.05.2002, 22:08
... und du solltest wirklich viel mit ihr alleine üben. Das ist wirklich wichtig!

Jette
07.05.2002, 22:45
Hi Flocke!

Du hast da schon recht. Aber mein kleines Miststück probiert es grad einfach nur aus, wie weit sie bei mir gehen kann. auf bälle fährt sie eigentlich schon ab, der ist aber oft nicht interessant genug, wie z.b. schafscheiße. da steht sie dann und mampft sich die hucke voll und dann? dann ist ihr der ball piepegal. dann bin ich für die schleppleine wirklich sehr dankbar....:p

jatzt schaun mer mal, wie das so funktioniert. ich hab sie auch nicht von ganz klein auf, sie war vorher in irgendeiner anderen family, wo weiss ich aber nicht. der verein da, wo ich sie her hab, will mir das nicht sagen, ist sher müsteriös. deshalb weiß ich auch leider nicht, was vorhwer alles los war. sie qwar ungefähr 4 -5 monate alt. und noch nichtmal stubenrein. das war erst mal ein trara, bis sie das war. und jetzt das mit dem hören. und seit die schafe bei uns auf der heide waren, ist es ohne schleppleine hoffnungslos....

aber wir sind ja willig, und wollen kämpfen, nicht war???

LG
jette

Flocke
07.05.2002, 22:53
Hallo Jette,

klar, immer wieder üben und viel Geduld... Dann klappt es schon. Du musst halt irgendetwas finden, was dann noch interessanter ist als Schafsch... :D
Wenn sie verfressen ist, kannst du es mit Käsehäppchen oder Fleischwurst versuchen... Du musst halt unterschiedliche Dinge ausprobieren.
Nur nicht aufgeben (aber das wirst du schon nicht)

Mascha
07.05.2002, 23:25
Hallo Jette,

ich kann Flocke nur zustimmen... Deine Kleine ist aber vielleicht auch gerade in einem "schwierigen Alter", und ich könnte mir auch vorstellen, dass sie Dich jetzt testet, nachdem sie sich etwas eingelebt hat.

Mit welchem Kommando (Wort? Handzeichen? Pfeife?) rufst Du sie denn eigentlich?

Jette
07.05.2002, 23:55
Hi Mascha,

ich ruf mit Hiiier. und hock mich auch meist noch zusätzlich hin. und ich hab auch immer leckerlis dabei, manchmal auch frolic, die doch besonders schmecken. (auf dem platz helfen die wunderbar....)
Bei meiner großen funktioniert es auch (meistens zumindest)ganz toll. wir haben keine probleme. wenn ich sie rufe, kommt sie. Ab er vielleicht auch nur, weil sie ein treu-, "entschuldige Ronja", -doofer Golden Retriever ist, die einfach komplett verschieden ist als meine kleine. das Luder ist viel selbstständiger und auch intelligenter. und das macht es dann auch so schwierig. wer weiß wo sie vorher war und was sie vorher gemacht hat?:confused:

und flocke:
was, wenn ich fleischhäppchen dabei hab, und es dann wunderbar funktioniert und ich die dinger dann wieder absetz? ich bin zu fast 50% davon überzeugt, das die kleine dann wieder nicht kommt, weil die alte, die da rumkäht, nur trockene mini-leckerlis dabei hat.

abwarten und tee trinken
muss die weiber zum pieseln schicken und geh auch ins bett
ciao
jett

Mascha
08.05.2002, 00:22
Hallo Jette!

Meine Erfahrungen...


Lieblingsspielzeug

Bei uns geht das inzwischen so: meine Hündin hört zwar gut und kommt auf Kommando sofort wieder, aber wenn sie frei läuft, rennt sie gerne dreißig Meter (und mehr) vorneweg. Nur wenn ich ihren Schleuderball oder die Frisbeescheibe in der Hand habe, bleibt sie lieber ganz in meiner Nähe, um bloß nicht einen eventuellen Wurf zu verpassen! Sie ist dabei nicht so fanatisch wie manche "ballsüchtigen" Hunde, sie schnuppert schon noch herum und so. Aber sie behält mich doch sehr gut im Blick. (Ab und zu werfe ich dann - oder ich stecke das Spielzeug wieder in die Tasche und gebe sie frei.)

Allerdings habe ich ihr das "Spielen" mit dem Schleuderball und der Frisbee erst einmal regelrecht beigebracht, denn Apportieren war zu Anfang nicht unbedingt ihre Sache. So drei oder vier Mal hat sie das geworfene Stöckchen schon geholt, aber dann war eben anderes wichtiger.
Um nicht das gekaufte Spielzeug selber aus dem Gebüsch (oder wo sie es eben fallen ließ) holen zu müssen, habe ich ihr - mit Leckerli und überschwenglicher Freude - das Apportieren auf ganz kurze Distanz beigebracht. Irgendwann hatte sie es begriffen und fing an, selber Spaß daran zu haben - mit oben beschriebenem Effekt.


Pfeife

Ich habe eine Hundepfeife aus Horn (auch für Menschen hörbar), mit der ich mein Hundchen anfangs immer zum vollen Futternapf gerufen habe. Zuerst saß der Hund direkt dabei und bekam eben nach dem Pfiff das Futter; nach ein paar Tagen habe ich dann gepfiffen, wenn er gerade woanders war, so dass er wirklich kommen musste. Wiederum nach ein paar Tagen habe ich mich mit dem Napf an verschiedenen Stellen in der Wohnung "versteckt", so dass der Hund mich auch noch suchen musste.
Und erst als ich mir sicher war, dass mein Hund auf den Pfiff hin zu mir gerannt kommen würde, habe ich es das erste Mal draußen (ohne Ablenkung) ausprobiert. - Da gab es dann nicht mehr den vollen Napf, sondern nur noch ein Futterbröckchen. - Wir haben weiter so geübt, dass ich lange Zeit (monatelang!) ausschließlich dann gepfiffen habe, wenn ich mir sicher war, dass mein Hund kommen würde. Dadurch habe ich ihm keine Gelegenheit zum Ungehorsam geboten und musste mich nie ärgern.

In Eurem Fall könnte es genauso klappen. Du brauchst nur ein Kommando, das Du bisher nicht verwendet hast, also z.B. eine Pfeife und viiiieeel Geduld. (Pfeife ist gut; die klingt immer ziemlich gleich und ist weit zu hören.)


Nun erstmal Gute Nacht! ;) Morgen ist ein neuer Tag...

Flocke
08.05.2002, 11:27
Hallo Jette,

Es geht ja nicht darum, dass dein Hund nur dann kommen soll, wenn du Fleischwurst o.Ä. in der Tasche hast. Dein Hund soll erst einmal lernen, dass es positiv ist, zu dir zu kommen. Wenn man sicher ist, dass der Hund kommt, bekommt dein Hund nur noch unregelmäßig diese Belohnung. Dein Hund weiß also nachher nicht, wann er die Belohnung bekommt. Schau mal auf unserer HP nach, da habe ich zu diesem Thema schon etwas geschrieben.

Hallo Mascha,

Der Tipp mit der Pfeife ist klasse :p Hierbei handelt es sich übrigens um positive Bestärkung. Du hast gepfiffen - Wuffi kommt - bekommt sein Futter (wird für das Zu-Dir-Kommen positiv bestärkt).

Jette
08.05.2002, 15:04
hi! :)

ja, das mit der pfeife klingt garnicht schlecht. vielleicht kauf ich mir auch so eine. bei euch ist aber die situation noch etwas anders, weil ihr ja, soweit mir bekannt ist, nur einen hund habt. und ich hab halt noch ne zweite , auf die ich noch aufpassen muss. aber es wär doch bestimmt klasse, wenn auch sie auf pfeife-pfiff kommen würde?

ich kann übrigens mit den fingern pfeifen, und das juckt jette (so heist das kleine Luder übrigens), wenn da irgendwas tolles riecht, auch meistens nicht. naja, aber vielleicht klappt das mit der pfeife ja bessser. alles ausprobieren, irgendwas muss ja klappen!

gestern anchmittag war sie übrigens echt total super daruf, es hat nur einmal "ärger" gegeben! ansonsten kam sie fast sofort auf zuruf!
STOLZ !!!!

machts mal gut

jette mit anhang

Flocke
08.05.2002, 16:56
Hallo Jette,

du kannst natürlich auch auf den Fingern pfeifen... woher der pfiff kommt, ist egal...

Und nein, ich habe nicht "nur" einen Hund, sondern ebenfalls zwei. Vorher, als ich mit meinem Ex-Mann noch verheiratet war, lebte eine DSH-Hündin bei uns, die jetzt bei meinem Ex-Mann lebt. Diese Hündin kam im Alter von 9 Monaten zu uns und hat vorher ausschließlich im Zwinger gelebt.
Mein jetziger Lebensgefährte ist mit seiner Hündin - ein Zwergpudel - zu mir gezogen. Sein Hund war überhaupt nicht erzogen (warum auch, ist ja so niedlich). Doch leider für Wuffi :D mache ich da keine Unterschiede, ob ein Hund groß oder klein ist (sollte übrigens kein Halter machen, denn jeder Hund sollte erzogen werden).
Gina, unsere Pudeldame, lebt jetzt seit Anfang Februar d.J. in "unserem" Rudel, sie ist zwei.
Bedeutet also für mich, wieder einen neuen Hund von Anfang an zu erziehen. Und d.h. ebenso, auch wieder mit jedem Hund einzeln "arbeiten".

Hundemutti
08.05.2002, 19:46
Hallo liebe Hundefreundin,

Wenn Du deinen Hund frei hast und sie kommt nicht, dann nehme doch mal etwas Flesichwurst mit und locke sie dann damit. Fleischwurst kleine Stücke. Vor allem wird sie da kommen, da die Fleischwurst riecht.

Gehe beim rufen in die Hocke und locke sie mit dem Leckerchen.

Wenn sie dann kommt (auch wenn man mal mehrmals rufen muß am Anfang) gebe ihr das Leckerchen und lasse sie wieder laufen. Auf keinen Fall jedes Mal an die Leine nehmen, denn dann kommt sie nicht, weil sie weiß, daß sie an die Leine kommt.

Lasse sie auch mal bei anderen Hunden zuschauen, wenn die das machen. Zuschauen kann auch lernen sein.

Ich hoffe, daß Dir mein Tip hilft. Ansonsten versuche es doch mal nach ihr eine kleine Dose mit alten Nägeln in ihrer Richtung zu werfen, damit sie sich erschreckt und rufe sie dann noch mal. Wenn sie dann aber auch kommt, gebe ihr ein Leckerchen.

Sie muß das alles mit positiven verbinden.

Thomas
08.05.2002, 20:47
Hallo Hundemutti,


Gehe beim rufen in die Hocke und locke sie mit dem Leckerchen.

Ich würde das Leckerchen keinesfalls zum locken einsetzen.

Ich störe mich nur an dem Begriff LOCKEN. Ich würde die Leckerchen in der Tasche behalten und sie erst dann rausholen, wenn die Hündin herangekommen ist. Wenn das dann grundsätzlich mal klappt, gibt es nach mehrmaligem Rufen rufen kein Leckerchen mehr (nur verbales Lob) um sie zu zügigerem Herankommen zu motivieren.

read ya´
Thomas
(der ja eigentlich keine Beiträge zum Thema "Leckerchen" schreiben wollte - aber das war ja schon fast ein Beitrag dagegen ;) )

Mascha
08.05.2002, 21:55
Hallo Jette und alle hier!



Ich kann übrigens mit den fingern pfeifen, und das juckt jette (so heisst das kleine Luder übrigens), wenn da irgendwas tolles riecht, auch meistens nicht. Nee, klar! ;)
Der Pfiff, egal woher er kommt, ist erstmal ein neutrales Geräusch für den Hund. Du musst Deiner Jette erst langsam und gründlich beibringen, dass es sich für sie IMMER lohnt zu Dir zu kommen, wenn sie den Pfiff gehört hat. Das ist ganz wichtig!

Lass Dir dafür viel Zeit, sei geduldig - wie gesagt, ich habe Wochen damit verbracht, meinen Hund mit dem Pfiff zum Essen zu locken, bevor ich es draußen überhaupt probiert habe. (Ja, ich habe nur einen Hund; das macht es einfacher. Du musst Deinen anderen Hund ab und zu allein lassen, um mit Jette zu trainieren.)

Ich würde übrigens wirklich einen ganz neuen Pfiff nehmen, den Jette noch nie gehört hat, so dass sie ihn auch noch nie missachtet haben kann.

Wie oft am Tag bekommt Jette Futter? Zweimal? Dann ruf sie ab jetzt eine Woche lang immer mit Pfiff zum Essen - auch wenn sie schon erwartungsvoll daneben sitzt: Erst Pfiff, dann Essen. :D
In der nächsten Woche muss jemand sie festhalten, bis Du pfeifst, und sie soll dann angerannt kommen - das wird klappen, weil sie weiß, dass es Futterzeit ist, und weil sie den Pfiff allmählich schon kennt.

Wenn Du den Eindruck gewinnst, dass Jette begriffen hat, worum es geht, kannst Du mal zu einer anderen Zeit pfeifen. Erstmal in Sichtweite (und selbstverständlich immer noch in der Wohnung und ohne Ablenkung!) - Jette kommt und staubt ein gutes Leckerchen ab oder ein tolles Spiel mit Dir.