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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gelenkentzündung Haflinger



tanja36
21.06.2008, 18:48
Hallo, unser Hafi hat leider ein Entzündung im Krongelenk. Seit drei Wochen wird er behandelt und er lahmt immer noch. Er bekam Equipalazone, damit ging er besser, wohl weil es die Schmerzen nahm. Hat jemand Erfahrung damit, wie lange sowas dauern kann? Er würde übrigens geröntgt, als das lahmen nicht aufhörte, um sicher zu sein, dass es nicht Hufrolle oder so was schlimmes ist. Aber laut TA eine Gelenkentzündung. Hat jemand Erfahrung mit sowas? Wäre sehr dankbar für Tipps und Ratschläge...

speddy86
22.06.2008, 13:45
Eine Gelenkentzündung ist etwas sehr langwieriges. Ein Berittpferd von mir hatte das auch mal(Ist leider schon lange her) Wenn ich mich recht entsinne haben wir ihn mit so einer Tonerdenpaste eingeschmiert. Das zeug klebt wie verrückt, aber soll die entzündung raus ziehen. wichtig ist, denke ich auch, dass man unebenen Boden vermeiden sollte. Bin leider kein TA. Sonst immer am Besten eine 2. und 3. Meinung von anderen TÄ einholen.:?:


Edit: Hat das Tier NUR Schmerzmittel bekommen oder auch etwas anderes?? Manche TÄ sind nicht unbedingt für Pferde geeignet. (Was jetzt rein retorisch ist) Man sollte sich immer gut über einen TA erkundigen. Mit einem falschen TA sind wir früher auch schonmal baden gegangen. ;-)

tanja36
22.06.2008, 15:40
Hallo,
ich denke, unsere Tierärztin ist sehr kompetent, wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit ihr gemacht. Das Medikament wirkt - so weit ich weiß - gegen Schmerzen und Entzündung. Mich wundert nur, dass er immer noch lahm geht. Er hatte das schon mal das Jahr, dann lief er Wochen wieder super und jetzt schon wieder. Hab Angst, dass das chronisch wird...oder übertreib ich jetzt? Ratlose Grüße...

lammi88
22.06.2008, 16:11
Entzündungen können in der Tat schnell chronisch werden. Damit ist nicht zu spaßen. Da geb ich Dir 100% Recht!
Such Dir mal ein gute Tierheilpraktikerin in Eurer Nähe. Frag aber nach der Ausbildung..viele haben mal einen WE-Kurs gemacht und doktorn an Tieren rum :mad:
Eigenblutspritzen sollten helfen, ggf auch Blutegel. Auch homöopathisch kann man sicher gut unterstützen. Equipalazone wird gern gegeben - ich hab nur leider die Erfahrung gemacht, daß das Zeug nach einiger Zeit nicht mehr hilft. Um genau zu sein sagte mir ein TA, nach 2 Wochen muß man eigentlich eine Pause von 4 Wochen machen....
Hast Du mal eine Osteopathin da gehabt? Du schreibst, daß es nun schon zum 2. Mal auftritt. Es muß ja einen Grund haben.Bei einer Bekannten war es eine Überbelastung Aufgrund eines verschobenen Schultergelenkes. War so gar nicht zusehen...
Von wo kommst Du denn? Zufällig aus dem Norden???

speddy86
22.06.2008, 21:53
@ lammi88:WE-Kurs, was ist das?

Wegen dem Equipalazone muss ich dir auch zustimmen, das habe ich auch schon gehört und erlebt. Außerdem, kann/sollte das doch nicht alles sein, was man macht?!:?:

Eine Osteopathin kann ich auch nur weiterempfehlen, auch wenn die leider nicht immer alles beheben können.:( Eine Kompetente Osteopathin kann den Heilungsprosess aber auf jeden Fall sehr positiv unterstützen.:tu:

tanja36
23.06.2008, 16:08
Vielen Dank für eure Tipps... dass das Equipalazone so lange eingesetzt wird, ist mir eigentlich auch nicht recht. Wenn sich das Problem nicht gibt, müssen wir uns wirklich was überlegen....
Wir kommen nicht aus dem Norden, sondern aus dem schönen Saarland. Obs da einen guten Osteopathen gibt, muss ich rausfinden...
Morgen wird Pferdchen wieder untersucht - bitte Daumen drücken...hoffentlich ists nicht noch schlimmer geworden

speddy86
23.06.2008, 20:04
Hallo! NAtürlich werden wir dir die Daumen drücken. Erzählst du uns etwas von eurem Pferd? WIe alt ist der Hafi z.B.?

tanja36
24.06.2008, 08:12
Ja klar, Hafilein ist 15 und ein ganz typischer Hafi, seehr stattlich und seehr stur und eigenwillig. Nicht einfach zu reiten, denn er hat seinen eigenen Kopf. Aber ganz lieb, ein Kinderpferd und eine Lebensversicherung im Gelände. Leider hat er seit Monaten mit dieser Lahmheit zu kämpfen. Dann wars mal wieder. Mal isses besser und zwischendurch mal gar nix, dann lahmt er wieder. Es ist ein Elend...

speddy86
24.06.2008, 11:42
Ja hört sich nach einem typischen Hafi an.:D;)

15 ist ja auch schon ein Recht "fortgeschrittenes Alter" da beginnt es mit dem Heilungsprozess schwerer zu werden. Gerade solche Sachen wie entzündungen brauchen in dem Alter schon sehr lange um auskuriert zu werden.

tanja36
24.06.2008, 17:16
So, TA war wieder da. Entzündung und Lahmheitssympome besser, aber noch etwas vorhanden. Ist auch noch etwas warm. Entzündungen wärn langwierig....nun drei Wochen nur Koppel und wieder Kontrolle. Wenns dann nicht besser ist, erneute Röntgenaufnahme und Spritzen ins Gelenk rein. Oh Graus, hoffentlich bleibt uns das erspart....

butterfly78x
28.08.2008, 00:06
Krongelenksentzündungen deuten oftmals auf gravierende Hufprobleme hin. Hier solltest du unbedingt eine zweite oder dritte Meinung einholen. Auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, ruckzuck entwickelt sich daraus eine unschöne Arthrose etc pp.
Kannst auch gern mal Fotos einstellen, wenn du magst.