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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Labrador macht alles kaputt



chelsea0104
13.12.2002, 14:55
hallo,ich habe ein riesen problem,meine 9 monate alte labradorhündin nimmt unsere halbe wohnung auseinander.das tut sie aber erst seit ca. 3 wochen,zuerst dachte ich sie würde sich vernachlässigt fühlen,aber diese woch hatten meine eltern urlaub und haben sich wirklich fast den ganzen tag mit ihr beschäftigt.als sie dann für eine stunde alleine war hat sie sofort wieder angefangen den teppich zu vernichten(sie frisst auch unsere holzmöbel halb auf und holt die tapeten runter).das doofe ist,dass ich sie nie dafür bestrafen kann,weil sie das nur macht,wenn sie alleine ist - aber sie macht es ebend auch nicht immer.außerdem hat sie auch genug kauspielzeug,ich denke nicht,dass sie ein problem mit dem alleinsein hat,da das bis jetzt für sie nie ein problem war.bitte helft mir,meine eltern spielen sogar schon mit dem gedanken sie wegzugeben - aber ic kann mir ein leben ohne die kleine ewinfach nicht mehr vorstellen.

Siene
13.12.2002, 15:16
Ich denke, Deine Hündin leidet unter Trennungsangst, und reagiert deswegen auf diese Art und Weise. Am Besten fängst Du mit dem Üben des Alleinebleibens ganz von vorne an. Nach 2 Minuten reinkommen sie überschwänglich loben, wie lieb und prima sie das gemacht hat, steigere die Zeit des Alleineseins langsam. Was vielleicht auch gut helfen könnte, (das machen wir bein unserem so) Wenn wir morgens gehen, bekommt er eine kleine Kaustange. Ausserdem haben wir einen Beschäftigungsball wo man Futter reinfüllen kann geholt, und fordern ihn mit diversen anderen Aufgaben (karton mit Leckerchen drin, eine alte Socke verknotet und ein Leckerli reingebunden, sein Lieblingsball, ausserdem haben wir einen richtig harten Knochen gekauft, den selbst er nur lecken und versuchen kann zu nagen, dieser riecht nicht und er ist super damit beschäftigt, das Ding hält schon seit drei Monaten!!)

Auf der anderen Seite würde ich Dir empfehlen, Deinen Tagesablauf z. B. morgens bevor Du aus dem Haus gehst vollkommen zu ändern. Geh beispielsweise zuerst Gassi, dann duschen, dann Frühstück, vielleicht noch ein kleines Spiel. Unsere Tiere merken sich ebenfalls den morgendlichen Ablauf und bestimmte Abläufe, den solltest Du vielleicht ändern. Steck vielleicht Deine Schlüssel schon abends in die Jackentasche oder Handtasche damit sie nicht das obligatiorische Rasseln hört.

Vielleicht solltest Du auch mal mit einem Hundetrainer darüber sprechen wie man das Problem in den Griff bekommt

gini_aiko
13.12.2002, 15:28
hallo chelsea,

auch wenn jemand den ganzen tag bei deiner hündin ist, heißt es noch lange nicht, dass sie genug beschäftigung hat. wie beschäftigst du deine kleine denn?

spazierengehen und ein bisschen toben allein ist für einen retriever zu wenig. es sind apportierhund die arbeiten wollen. retriever wurden ursprünglich dazu gezüchtet dem jäger das geschossene wild (oft enten aus dem wasser) zu holen. nun ist es aber so, dass selten ein retriever als jagdhelfer dienen kann (macht ja auch nichts, wenn man ihm eine gute ersatzbeschäftigung anbietet), deshalb muss man sich für einen retriever (oder einen anderen arbeitshund) eine beschäftigung suchen. diese beschäftigung ist ABER nicht nur der obligatorische spaziergang, die hundeschule oder vielleicht ein bisschen agliliy. am besten eignet sich das dummytraining für einen retriever. machst du so was mit deiner hündin? oder wie beschäftigst du sie anderweitig (tricks, übungen, ...)?

zu der unterbeschäftigung kommt noch hinzu, dass die hündin jetzt wahrscheinlich in der flegelphase ist, in der hund schon mal sein gutes benehmen vergisst und schon mal in welpische zerstörungswut zurückfällt.

dass deine eltern nur auf die idee kommen können, den hund weg zu geben erschreckt mich schon. kaum taucht das erste gröbere problem auf wir mit dem gedanken gespielt das arme tier (welches gefühle hat) abzugeben!

liebe grüße

claudia mti aiko und gini

Tina2809
13.12.2002, 17:55
Hallo!
Zu Claudias Ausführungen kann ich zustimmen, mir ist aber auch aufgefallen, daß das erst so ist, seit Deine Eltern sich den ganzen Tag um sie gekümmert haben.
Das Verhalten kann das Resultat von "zu viel" Aufmerksamkeit sein- der Hund stand in der Woche vielleicht zu sehr im Mittelpunkt und hat die Rangordnung neu verstanden.
Wenn jetzt "seine Schützlinge" weg sind, hat er Angst um sie und dreht deshalb am Rad.
In dem Buch "Mit Hunden sprechen" von Jan Fennell wird das ausführlichst beschrieben, und wie man die Sache wieder in Ordnung bringt. Das Buch wurde ja schon mehrmals hier empfohlen- eine Investition ist es auf jeden Fall.
Das "Problem" ist 100%ig lösbar, den Hund weggeben müsst Ihr wegen sowas nicht, das bekommt Iht gut in den Griff!
Ein bisschen Arbeit ist es schon, aber so wie Du schreibst liegt Dir sehr viel an Deinem Hund- deshalb bin ich mir sicher, daß Du auch auf sie eingehen kannst und sie bald damit aufhört.
Hier noch ein Link (http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=3996)!
Viel Erfolg und viel Spaß mit der Kleinen:p
Tina

chelsea0104
14.12.2002, 09:38
ich wollt mich nur mal bei euch allen bedanken - DANKE.sind ja schon ne ganze menge tips dabei - dann werd ich mal mein bestes geben !!! ich sag bescheid wenn`s besser geworden ist !!! schöne weihnachten für alle - mit und ohne tapete,teppiche usw...:D

gini_aiko
14.12.2002, 09:58
hallo chelsea,

viel glück! ich bin mir sicher ihr bekommt das hin!

liebe grüße

claudia mit aiko und gini