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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cindy durfte gehen.....



dieminzi
02.05.2008, 23:13
Hallo, wie in anderen Threads schon geschrieben, wurde mein Kaninchen Cindy gegen die schreckliche Krankheit e.c. behandelt. Da der damalige Tierarzt-Notdienst die Krankheit nicht erkannte, und mit einer rechtzeitigen Behandlung nicht angefangen wurde, schlug leider auch das Panacur nicht mehr richtig an. Die Hinterbeine blieben lahm. Sicherlich hätte sie damit noch weitere jahre leben können, denn mein Tierarzt meinte, wenn sie frisst, sich nicht wundlegt oder wunscheuert, dann würde sie mit der Behinderung klar kommen. Und sie ist auch damit klar gekommen, sie hat sich gut mit den Vorderbeinchen abgestützt, und hat sich so vorwärts bewegt. Sie hatte so viel Spaß am Leben. Doch heute, am 2. Mai, fiel mir früh morgens auf, daß sie selbst mit dem rechten vorderen Beinchen nicht mehr richtig lief. Auch dort stellte sich das Beinchen schon krumm. Das Laufen fiel ihr also schon sichtlich schwer.
Ich habe erst mal einen Heulkrampf bekommen, und mir im Sekundenblitz überlegt, was ich tun soll. Ich habe die schwierige Entscheidung getroffen, sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen, denn sie Lähmung würde von Tag zu Tag schlimmer werden, bis sie alle Beine komplett beherrscht. Dieses Leiden wollte ich ihr ersparen. Sie bekam bei meinem Tierarzt die Narkose auf meinem Arm, da schlief sie ruhig ein. Dann legte ich sie auf den Behandlungstisch auf ein Tuch, und dort bekam sie dann die Spritze, die sie ins Regenbogenland gehen lies.
Wir nahmen Cindy mit nach Hause, und begruben sie auf der Wiese. Sie fehlt uns allen so. Besonders Harri sucht sie, da er jede Nacht kuschelig neben ihr gelegen war. Doch das schlimmste ist, ich stelle mir trotzdem den ganzen Tag die Frage, ob es die richtige Entscheidung gewesen ist, sie gehen zu lassen... Im inneren weiß ich, es war richtig, aber trotzdem werde ich mit dem Gedanken nicht fertig!!!


Cindy du fehlst uns!!!!

yamale
02.05.2008, 23:17
Es tut mir wirklich furchtbar leid, aber wenn es so schlimm um sie stand, hast du dich richtig entschieden. Manchmal muss man loslassen um Leid zu ersparen. Auch wenn das bedeutet ein geliebtes Wesen nicht mehr bei sich zu haben. Ich wünsche dir viel Kraft, um die Zeit der Trauer zu bewältigen.

Molle
03.05.2008, 16:13
Hej,
Was für eineTragödie! :0( Fühl dich gedrückt. :hug:

Ich denke auch, dass du dich richtig, zum Wohle Cindys, entschieden hast. Sie wird dir mehr als dankbar sein.

heissefrucht
06.05.2008, 20:36
Schnief ...........:-(

Nicky80
15.05.2008, 12:42
Du hast als die Tierhalter dafür zu sorgen, dass es Deinem Tier gut geht und es keine unnötigen Schmerzen erleiden muss. Das ist eine grosse Verantwortung, der Du pflichtbewusst nachgegangen bist. Es gibt leider viel zu viele Menschen, die aus purem Egoismus ihrem Tier noch eine schmerzvolle Zeit zumuten, nur weil sie selbst zu schwach sind, das Tier endlich gehen zu lassen.

Ich finde Du hast goldrichtig gehandelt. Ich verstehe aber auch sehr gut, wie Du Dich jetzt fühlst...ich musste vor zwei Wochen die gleiche Entscheidung treffen, allerdings bei meinem Hund. Mir bleiben nur 24h Zeit von der Diagnose bis zur Entscheidung, ihn gehen zu lassen.
Auch ich frage mich immer wieder, ob es vielleicht irgendeine Rettung gegeben hätte...aber wenn man wirklich realistisch bleibt, muss man einsehen, dass es manchmal einfach nicht anders geht und man diese Entscheidung zum Wohl des Tieres treffen muss. Uns tut es weh, aber unsere Tiere sind uns dafür dankbar.

Fühl Dich geknuddelt - Du hast alles richtig gemacht!!

Elaengel2005
16.05.2008, 16:16
Mein herzlichtes Beileid hoffentlich kommt sie gut auf der Regenbogenwiese an!

bobo82
16.05.2008, 20:07
du hast die richtige entscheidung getroffen. cindy wird dir auf ewig dankbar sein. du hast sie von ihrem leiden erlöst und sie bis zur letzten sekunde begleitet. was kann man sich besseres für ein geliebtes haustier wünschen.

komm gut über die regenbogenbrücke und genieße das haken schlagen auf der saftigen regenbogenwiese kleine cindy.