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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spatbeschlag, ja oder nein?



mia68
13.03.2008, 11:10
Hallo, mein Schimmelchen(18 Jahre) ist seit letzte Woche lahm. Der TA hat Spat diagnostiziert. Er bekommt im mom täglich ein Schmerzmittel und ich füttere diesen Muschelfutterzusatz. Als ich das meinen RLin mitteilte, sagte sie sofort: Spezialbeschlag. Mein TA hat dies mit keinem Wort erwähnt.
Frage an euch, hat hier jemand schon Erfahrung mit diesem Beschlag gemacht und was haltet ihr davon?

LG Mia

speddy86
13.03.2008, 12:28
Also mein Pony hatte damals leider auch Spatt und ich bin der Überzeugung, dass ihr der Beschlag was genützt hat.

Ich will um Gottes willen keinen TA vorschnell verurteilen. Gott beware! Aber nicht jeder TA hat bes. viel Ahnung von Pferden. ;-) Manche sollten lieber in der Praxis bleiben und kleintiere behandeln. (Ich schweife vom Thema ab und nur um es nochmal zu betonen, das soll keine Feststellung oder Unterstellung sein!

Ruf deinen TA an, was er dazu meint. Ich glaube mich zu erinnern, dass er erst in einer gewissen Phase angewant werden soll(bin mir aber nicht mehr sicher)

Das einzige, wovor ich dich warnen muss ist, dass der "scheiß" echt teuer ist! Damals hat das noch meine Mutter übernommen. Ich schätze das der Spass so bei 70-80€ liegt je nach Schmied.

fischanki
13.03.2008, 21:47
Hi,durch einen spezial Beschlag kann man eine Menge erreichen.Der Huf wird nicht so tief durch gedrückt und dadurch entlastet. Man muß nur aufpassen das der Huf dadurch nicht so eng wird.Kann sich ja nicht mehr so ausdehnen und einige neigen leicht zum Bock Huf.Sprech mal mit deinem Schmied.Gibt bestimmt einige Möglichkeiten.Uns hat es sehr geholfen.Gruß Anke

erla
28.03.2008, 23:09
Hallo mia 68,

ich habe einen inzwischen 22 Jahre alten Vollblutwallach. Spat wurde bei ihm schon mit ca. 7 Jahren diagnostiziert. Die Behandlung waren anfangs schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente und Spatbeschlag mit Keilen. Diesen Beschlag haben wir beibehalten, auch als die akute Phase vorbei war. Später sind wir sogar auf normale Eisen umgestiegen und der HUfschmied hat den Huf durch Kürzung der Zehe steiler gestellt. In den Wintermonaten, wenn wenig Training war, dann habe ich den Beschlag sogar abnehmen lassen und der Huf konnte sich erholen ( Neigung zum engen Huf war schon immer vorhanden) Bis zu seinem 16 Lebensjahr ist er auch noch auf Tunieren gestartet. Jetzt im Alter macht es sich zwar immer wieder bemerkbar, Eisen brauch er aber keine mehr.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen, erla.

Daisy85
03.05.2008, 21:39
Bei meiner 20Jährigen Ponyystute hat ein Spatbeschlag leider das Gegenteil bewirkt, wobei ich glaube dass das die Ausnahme ist. Was nach vielen vielen Tierärzten geholfen hat war eine GUTE Tierheilpraktikerin. Ich kann es kaum glauben aber die klene lüft viel besser. Klar den Spat konnte sie nicht wegzaubern, aber sie sagt sie hätte dadurch geklemmte Nerven und verhärtete Muskulatur, das hat sie behandelt.Echt COOL:wd:

luna6667
09.01.2009, 00:07
halli hallo,

die stute von meiner schwester (oldenburger) hatte auch spat durfte nicht mehr galopieren und reiten hieß es auch nie wieder am besten einschläfern hat der tierarzt gesagt!. da war die stute 6jahre alt. meine schwester hat die stute denn vorm schlachten gerettet und in offenstall gestellt nach einem halben jahr lief sie wie ein junges fohlen über die koppel... dann sind wir langsam angefangen wieder mit ihr zu arbeiten (nur galopp nicht). nach 2jahren lief sie mit im gelände und es ging ihr immer besser! es war nix mehr vom lahmen oder so zu sehen... aber dann kam plötzlich der hüft schaden. sie wurde noch 13jahre alt bei uns dann war schluß weil ihre hüfte von dem viel zu frühem einreiten kaputt war. jedes mal wenn ich an sie denke muss ich schmunzeln und gleichzeitig weinen weil es so ein klasse pferd war... :rolleyes: