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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : so alleine...



DuNi
24.12.2007, 12:45
Sheila, mein Herz, mein Leben… es ist nun neun Monate her, dass Du für immer eingeschlafen bist. Ich sollte mich wohl langsam damit abfinden, aber der Schmerz ist nach wie vor unerträglich. Du hast eine so große Lücke hinterlassen, die auch Deine beiden Hundefreunde nicht füllen können. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, aber niemand spricht von den Narben, die bleiben. Du warst für mich bester Freund, große Liebe und Baby gleichzeitig. Ja, ich habe Dich vergöttert. Kaum einer hat verstanden, warum mein Herz gerade an Dir so hängt. Du kamst mit 4 Jahren durch eine üble Tiervermittlung zu mir, krank und verstört und vom ersten Tag an brauchtest Du besonders viel Zuneigung und Pflege. Aber kein teurer Züchterhund hätte Dich für mich ersetzen können, Du warst es, Dich wollte ich. Auch als später dann die beiden anderen Hunde zu uns kamen, warst Du die Nummer 1 und als Du gegangen bist, hast Du ein Stück von mir mitgenommen. Aber ich weiß, dass auch ein Stück von Dir nach wie vor bei mir ist. Ich spüre Deine Anwesenheit, spreche täglich mit Dir und ich weiß, dass Du mich hörst. Manchmal weiß ich nicht, wie ich die Tage überstehe, in den letzten Monaten ist auch viel zu viel passiert. Aber ich muss weitermachen, Schritt für Schritt, Tag für Tag, auch wenn nicht viel Sinn geblieben ist. Ich denke an das Glück und die Liebe, die Du einst in mein Leben gebracht hast und die mir immer gehören wird, mir alleine. Und irgendwann werden wir dann wieder zusammen sein, Du und ich, die Hunde, die ich hatte und andere, die ich lieb gewonnen habe… Liebe Sheila, bitte warte, warte auf uns, bis wir heimkommen... heim, zu Dir…

0401
25.12.2007, 18:14
:hug:

snoopy02011999
27.12.2007, 18:13
ich kann jeden hier auf dieser seite verstehen. am 11.07.06 musste ich meinen kuschelbaer snoopy(rotti)einschlaefern lassen. es tut heute noch weh,obwohl wir uns am 12.03.07 unser maeuschen maja(deutsche dogge)beim zuechter abholten. am jeden 11ten am monat bekommt er eine rose auf sein grab gelegt. das hilft mir ein wenig ueber den schmerz und mit dem schmerz im herzen zu leben. es ist zwar nicht leicht,aber man lernt damit zu leben.

josylein94
11.01.2008, 23:17
hi duni,

ich kenne dieses gefühl auch viel zu gut!
nur dass des bei mir so ist,dass ich mich nicht mal von meinem schatzi verabschieden konnte.es war einfach nur die hölle

ich erzähl mal die ganze geschichte:
also ich wünsche mir schon seit ich denken kann einen hund.ich hatte auch viele pflegehunde und bin mit allen super klargekommen und so

letztes jahr an ostern hatte ich meine eltern soweit,dass ich endlich einen bekommen hab.
ich hab es drei wochen vor den ferien erfahren und konnte es kaum noch erwarten,ich bin den ganzen tag mit einem lächeln in der schule rumgelaufen und war einfach nur noch total happy.
am ersten ferientag bin ich dann schon um fünf aufgestanden und dann sind wir losgefahren.als wir nach zwei stunden an unserem ziel angekommen waren ist mir das herz in die hose gerutscht,so aufgeregt war ich.kurz darauf hab ich meine kleine maus das erste mal gesehen,es war liebe auf den ersten blick!eine kleine dreifarbige beagledame namens luna,sie war drei monate alt.
nach einem ausführlichen spaziergang sind wir dann wieder nachhause gefahren und sie hat im auto gleich auf meinem schoss eingeschlafen.ich war sooooo glücklich!als wir dann wieder zuhause waren hab ich sie erst mal allen vorgestellt und jeder war auf anhieb begeistert.es war so toll!
leider durfte sie bei uns nicht im wohnhaus schlafen sondern in einem nebengebäude wo keiner gewohnt hat,man konnte es aber absperrren,es ist eigentlich wie eine ganz normal wohnung,und da hatte ich ihr ein gehege zum schlafen gebaut.
wir sind noch den ganzen tag draußen rumgelaufen und abends hab ich sie dann in ihr gehege gebracht,gute nacht gesagt,die tür abgeschlossen und den schlüssel in sein versteck getan.am nächsten tag bin ich morgens gekommen und wir waren wieder den ganzen tag unterwegs.
das ging genau vier tage so
am fünften tag hab ich sie abends in ihr gehege gebracht,hab abgesperrt,den schlüssel versteckt und bin ins bett gegangen.
und dann wars vorbei mit dem großen glück
am nächten tag hab ich leider verschlafen(es waren ja ferien)dafür könnte ich mich heute noch ohrfeigen!
ich hab ich so schnell wie möglich angezogen und fertig gemacht und bin in ihr gehege gelaufen um sie zu holen
SIE WAR WEG!
die tür war offen,der schlüssel steckte und die leine fehlte
erst dachte ich mir,dass meine mutter mit ihr gassi gegangen wäre,oder so
aber dann stellte sich sehr schnell heraus,dass sie keiner hatte

am anfang hab ich es gar nicht so recht gecheckt,dass sie weg war
wir haben einen tag abgewarten und dann haben wir vermisstenzettel überall aufgehängt,haben die tierheime abgeklappert,die ganzen nachbarn gefragt,waren sogar bei der polizei,...
aber keine konnte uns helfen

ich habe nach fünf tagen realisiert,dass ich sie nie mehr sehe,für mich brach eine welt zusammen ich wollte es einfach nicht glauben
ich bin jeden tag abends im bett gelegen,und hab einfach nur geheult
es war schrecklich
irgendjemand hatte meine kleine luna gestohlen

aber das schlimmste war ja,dass ich bis heute nicht weiß,was mit ihr passiert ist
ich will es mir gar nicht vorstellen...


ich habe alle ihre sachen in eine kiste getan und bis heute noch nicht geöffnet,ich kann es einfach nicht,
bis auf ihr halsband,das hab ich immer in der schule dabei,als glücksbringer


wenn ich heute in ihr gehege gehe sitze ich manchmal stundenlang einfach nur so da und denke über meine kleine nach und was wir alles noch machen hätten können,
manchmal weine ich auch einfach nur so dahin,
aber das hilft danach geht es mir immer besser

wenn ich wenigstens wüsste,dass es ihr gut geht,dann wäre ich ja schon zufrieden





jetzt hast du meine traurige geschichte gehört,ich hoffe,sie hilft dir ein bischen

liebe grüße
johanna