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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich bin immer noch so traurig



nupi
21.12.2007, 12:37
Vor einem Jahr ist mein kleiner Hund gestorben,und ich kann immer noch nicht damit umgehen.Immer wenn ich an ihn denke,und das ist täglich,kann ich kaum atmen,es quetscht mir die Luft ab,ich hab einen Betonklotz im Magen und ich kann meine Tränen kaum zurückhalten.Trotzdem muß ich mir immer wieder vorstellen wie wir damals zum TA gerast sind,ich mit meinem Bärchen auf dem Arm und ich immer nur gedacht habe bitte bitte stirb nicht.Immer wieder seh ich ihn vor mir,wie er mich angesehen hat und ich genau wusste das er Angst hat,ich konnte ihm nicht helfen und darüber bin ich so verzweifelt!Ich will nur noch das dieses elende Gefühl endlich besser wird

Mauzitunk
21.12.2007, 12:40
ich kenn dieses Gefühl... man denkt immer dran obwohl man diese letzten schweren Momente eigentlich vergessen will...
Bei mir ging diese schwere Zeit vorbei als ich mir ein Jahr danach einen neuen Hund holte... danach konnte ich anders - undzwar nur schön - an Stella denken!

schneckolino
23.12.2007, 11:50
Och nupi,
das ist wirklich ein Drama.

Mir geht es genau so. Ich habe meinen Kleinen erst vor 4 Wochen töten lassen müssen.
Ich habe mir gestern einen neuen Hund geholt und der ist ein ganz ganz Lieber.

Die Erinnerungen an meinen Schnecko sind aber ein abgespeichertes Gefühl und der letzte Eindruck beim Tierarzt war für mich ganz ganz schrecklich.
Könnten Gedanken wahr werden dann würde er jetzt wieder vor mir stehen.

Erzähle doch etwas mehr von deinem Bärchen.
Das hilft zwar nicht gegen die Tränen aber es tut trotzdem sehr gut.

LG

Mago
23.12.2007, 14:25
Oh Nupi, diese Gefühle werden irgendwie und irgendwo immer bleiben.

Die Gefühle werden sich allerhöchsten in eine andere Art wandeln, eine Art mit der wir umgehen können. Ich habe in den letzten Jahren gelernt das es einfacher wird für beide Seiten wenn man los läst.
Du hast deine Maus gehen lassen, damit sie keine Schmerzen mehr leiden muss. Im RBL ist es so schön es gibt alles in Hülle und Fülle und all das was unseren Lieben Spass macht dürfen sie dort machen.

Deine Maus wird es auch dort oben gut haben und dennoch wird sie auf dich warten. Nur das ihr die Zeit nicht so lange vorkommen wird.

Versuch die schönen Stunden zu sehen, wieviel er dir gegeben hat und wieviel Spass ihr hattet.

outdoogs
23.12.2007, 14:49
Immer wieder seh ich ihn vor mir,wie er mich angesehen hat und ich genau wusste das er Angst hat,ich konnte ihm nicht helfen und darüber bin ich so verzweifelt!

Liebe Nupi,

ich bin gar nicht gut im Trost spenden, aber eines weiß ich ganz genau:

Der Satz da oben (Zitat) stimmt nicht. Natürlich hast Du ihm geholfen! Du hast ihn nicht alleine gelassen, warst bis zu seinem letzten Atemzug bei ihm. Er ist gegangen, ja, aber nicht alleine, Du warst da. Und das liebe Nupi, wird Dir Dein Bärchen niemals vergessen. Es war nicht kalt und dunkel, es war warm, umsorgt, geliebt und begleitet.
So viel Glück haben nicht alle. Weder Mensch, noch Tier!

Sei lieb gedrückt und sei gewiss, Du hast ALLES für Dein Bärchen getan!

outdoogs

Asyax
24.12.2007, 00:08
Hi, nupi ich fuehle mich genau so wie Du. Ich mache mir auch Vorwurfe oder derTA hat sie nicht genug untersucht. Vor ein halben Jahr wollte mein Hund nicht mehr fressen. Montag sind wir zum TA , Donnerstag waren wir nochmal beim TA und Freitag kann sie ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen und wir mussten einschlaefern lassen. Das ist ganz normal traurig zu sein. Die Tiere sind mit uns morgens bis abends, auch wenn die Tiere nicht sprechen koennen ,war es bester Freund.

amalia_22
24.12.2007, 10:39
Meine Kleine ist erst vor 25 Wochen eingeschlafen und ich trauer immer noch sehr um meinen Engel. Auch ich mußte sie einschläfern lassen was ich am Anfang bitter bereut habe, doch das ist falsch du hast ihr geholfen, er hat keine Schmerzen mehr. Dein Hund wußte doch nichts davon er ist ruhig hinüber gegangen. Eins versuche ich einzuhalten, eine gute Freundin sagte zu mir lass sie ruhen sie braucht das. Ich weiss das klingt hart aber vieleicht hat sie recht. Wir bekommen unsere Sonnenscheine nicht wieder und auch ich würde lieber bei ihr sein, aber soviel ich auch geweint habe sie kommt nicht mehr zurück und so hoffe ich sie einen Tages wieder in meine Arme schließen zu können auf der Regenbogenbrücke.
Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an meinen Engel denke gerade jetzt wo Weihnachten ist sie sollte bei mir sein in meinen Armen, dann versuche ich an die Worte zu denken lass sie ruhen sie braucht das. Es kann doch sein das unsere Hunde die Trauer spüren was dann, das möchte ich auf keinen Fall.
Zur Zeit versuche ich mit viel Liebe und vor allem Dankbarkeit an mein Hexlein zu denken, dankbar vor allem so einen Sonnenschein lieben zu dürfen und mit ihr 16 Jahre zu verbringen. Ich gebe zu es gelingt nicht immer, aber ich arbeite daran. Der Schmerz einen Hund zu verlieren möchte ich nicht noch einmal ertragen, darum habe ich mich auch gegen einen neuen Hund entschieden, vieleicht kann es dir helfen.
Ich wünsche dir ein schönes Fest und vieleicht helfen dir die Worte ja ein wenig lass sie ruhen bis auch du über die Regenbogenbrücke gehen darfst was hoffentlich noch lange dauert. Ich gebe zu das sind nur Worte ich vermisse mein Blümchen auch so sehr, doch ich arbeite daran auch wenn es schwer fällt.

Dasty mein Engel ich habe dich nicht vergessen und werde das auch nie, wie immer grüße ich dich, ich liebe dich genau wie am ersten Tag. Wir sehen uns bestimmt wieder

nupi
31.12.2007, 16:19
Vielen Dank für die lieben Worte,es ist tröstlich zu wissen das es Menschen gibt denen es ähnlich geht wie mir,das man mit seinen Gefühlen nicht so alleine ist.Mein armer Schatz wäre nächsten mOnat 9 geworden,nu kann ich auch schon nichts mehr schreiben weil ich nichts mehr sehe vor lauter heulerei

josylein94
11.01.2008, 23:06
hi nupi,

ich kenne dieses gefühl auch viel zu gut!
nur dass des bei mir so ist,dass ich mich nicht mal von meinem schatzi verabschieden konnte.es war einfach nur die hölle

ich erzähl mal die ganze geschichte:
also ich wünsche mir schon seit ich denken kann einen hund.ich hatte auch viele pflegehunde und bin mit allen super klargekommen und so

letztes jahr an ostern hatte ich meine eltern soweit,dass ich endlich einen bekommen hab.
ich hab es drei wochen vor den ferien erfahren und konnte es kaum noch erwarten,ich bin den ganzen tag mit einem lächeln in der schule rumgelaufen und war einfach nur noch total happy.
am ersten ferientag bin ich dann schon um fünf aufgestanden und dann sind wir losgefahren.als wir nach zwei stunden an unserem ziel angekommen waren ist mir das herz in die hose gerutscht,so aufgeregt war ich.kurz darauf hab ich meine kleine maus das erste mal gesehen,es war liebe auf den ersten blick!eine kleine dreifarbige beagledame namens luna,sie war drei monate alt.
nach einem ausführlichen spaziergang sind wir dann wieder nachhause gefahren und sie hat im auto gleich auf meinem schoss eingeschlafen.ich war sooooo glücklich!als wir dann wieder zuhause waren hab ich sie erst mal allen vorgestellt und jeder war auf anhieb begeistert.es war so toll!
leider durfte sie bei uns nicht im wohnhaus schlafen sondern in einem nebengebäude wo keiner gewohnt hat,man konnte es aber absperrren,es ist eigentlich wie eine ganz normal wohnung,und da hatte ich ihr ein gehege zum schlafen gebaut.
wir sind noch den ganzen tag draußen rumgelaufen und abends hab ich sie dann in ihr gehege gebracht,gute nacht gesagt,die tür abgeschlossen und den schlüssel in sein versteck getan.am nächsten tag bin ich morgens gekommen und wir waren wieder den ganzen tag unterwegs.
das ging genau vier tage so
am fünften tag hab ich sie abends in ihr gehege gebracht,hab abgesperrt,den schlüssel versteckt und bin ins bett gegangen.
und dann wars vorbei mit dem großen glück
am nächten tag hab ich leider verschlafen(es waren ja ferien)dafür könnte ich mich heute noch ohrfeigen!
ich hab ich so schnell wie möglich angezogen und fertig gemacht und bin in ihr gehege gelaufen um sie zu holen
SIE WAR WEG!
die tür war offen,der schlüssel steckte und die leine fehlte
erst dachte ich mir,dass meine mutter mit ihr gassi gegangen wäre,oder so
aber dann stellte sich sehr schnell heraus,dass sie keiner hatte

am anfang hab ich es gar nicht so recht gecheckt,dass sie weg war
wir haben einen tag abgewarten und dann haben wir vermisstenzettel überall aufgehängt,haben die tierheime abgeklappert,die ganzen nachbarn gefragt,waren sogar bei der polizei,...
aber keine konnte uns helfen

ich habe nach fünf tagen realisiert,dass ich sie nie mehr sehe,für mich brach eine welt zusammen ich wollte es einfach nicht glauben
ich bin jeden tag abends im bett gelegen,und hab einfach nur geheult
es war schrecklich
irgendjemand hatte meine kleine luna gestohlen

aber das schlimmste war ja,dass ich bis heute nicht weiß,was mit ihr passiert ist
ich will es mir gar nicht vorstellen...


ich habe alle ihre sachen in eine kiste getan und bis heute noch nicht geöffnet,ich kann es einfach nicht,
bis auf ihr halsband,das hab ich immer in der schule dabei,als glücksbringer


wenn ich heute in ihr gehege gehe sitze ich manchmal stundenlang einfach nur so da und denke über meine kleine nach und was wir alles noch machen hätten können,
manchmal weine ich auch einfach nur so dahin,
aber das hilft danach geht es mir immer besser

wenn ich wenigstens wüsste,dass es ihr gut geht,dann wäre ich ja schon zufrieden





jetzt hast du meine traurige geschichte gehört,ich hoffe,sie hilft dir ein bischen

liebe grüße
johanna