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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Konsequenter Rüde?



jasmin72
25.11.2002, 21:13
Hallo Ihr,
eigentlich dachte ich immer, Rüden sind wenn's um Welpen geht sehr Konsequent in der Erziehung !?
Mein Rüde spielt mit dem kleinen (9W), lässt sich alles aus dem Maul klauen auch Leckerlies aber von einem Moment zum nächsten zeigt er ihn die Zähne oder wirft ihn zu Boden...
Auch, wenn der kleine nur an ihn vorbei geht.
Verstehe ich irgindwie nicht, kann mir das einer mal erklären?
Klar, der Grosse zeigt ihm seine Grenzen aber warum wenn nix los ist ???
Auch fordert der grosse den kleinen zum spielen auf um dann plötzlich ihm ein reinzuwürgen!?
Was soll ich machen, den grossen lassen oder als ''Rudelboss'' eingreifen (soll man ja eigentlich nicht), sieht manchmal schon sehr bedrohlich aus aber wirklich weh getan hat er ihn nicht.
Danke schon mal für die Antworten
LG
Jasmin

Hovi
26.11.2002, 00:24
Hallo Jasmin,

stimmt, Rüden sind da tatsächlich sehr konsequent, und Dein Rüde bildet da keine Ausnahme. Er setzt Deinem Welpen Grenzen (von denen Du vielleicht gar nix weißt), und wehe, der Kleine provoziert, indem er diese überschreitet. Solch eine Grenze kann z. B. die Individualdistanz sein. Das bedeutet, Dein Rüde möchte auf seinem Schlafplatz seine Ruhe und will den Welpen auf einen bestimmten Abstand halten. So kann es passieren, dass der Welpe diese Distanz unterschreitet, der Rüde ihn "wickelt", und für den Menschen sieht das dann aus, als hätte der erwachsene Hund das grundlos getan... hat er nicht! So, wie Du es beschreibst (läßt sich sogar Futter aus dem Maul klauen) hast Du einen sehr sozialen, instinktsicheren Rüden, dem Du getrost in puncto "Welpenerziehung" Vertrauen schenken kannst. Jede Einmischung von Dir wäre da fatal. Vertrau Deinen Hunden, denn im Gegensatz zu manchen Menschen wissen sie durchaus, was sie tun;)

Liebe Grüße
Claudia

jasmin72
26.11.2002, 12:10
Hallo,
Danke für Deine Antwort :-)
Ich denke auch, dass mein grosser gut Sozialisiert ist aber da ich keinen Grund sah, war ich mir echt manchmal nicht mehr sicher ob das gut geht...........
Nein, ich mische mich da auf keinen Fall ein, das müssen die Hunde unter sich machen!
Es ist nur schwer zu verstehen, dass der grosse den kleinen zum spielen auffordert und ihn machen lässt und von einer Sekunde zur nächsten ihn eine verpasst - das sieht manchmal so aus als wenn er es herausfordert !! ??
Naja, jetzt bin ich beruhigt - Danke :-) :-) :-)

LG
Jasmin

Sommersprosse
26.11.2002, 17:28
Hi!!
Hovi spricht mir mal wieder aus der Seele! Dem Welpen kann nix besseres passieren, als von einem erw. Hund erzogen zu werden. Habe mal erlebt, dass eine Hundemama ein Gummispielzeug vor sich hingelegt hat und gewartet, welcher der sieben Welpen es wagt, dem zu nahe zu kommen.:D
EIner hat es trotz Knurren nicht kapiert und flog in hohem Bogen in eine Ecke. Das schaut für uns Menschen manchmal echt brutal aus, ist aber in der Hundesprache in Ordnung!
Vertrau deinem Rüden!;)

Nina B.
27.11.2002, 01:09
hallo jasmin!lass deinen rüden mal machen,er wird schon besser als du als einfacher mensch wissen,was er lernen muß!die meisten einfachen menschen können nicht den sinn erkennen,der hinter den erziehungsspielchen erwachsener´hunde steckt!der welpe MUSS erzogen,gepuscht,niedergedrüc kt,erzoegen,gepuscht...usw. werden!wenn du keine ahnung von hunden hast:-lass es den fachmann regeln*den hund*

Kerstin Kobelt
27.11.2002, 12:24
@ nina

klar muss ein welpe erzogen werden und die hunde machen das unter sich aus, zum jetzigen zeitpunkt würde ich auch nur beobachten....

aber dein ton ist für mich schrecklich, weiss nicht ob ich das nur so empfinde...???

ein welpe muss niedergedrückt werden and so on...

Ich hoffe nur, dass du keinen welpen hast!!! der würde mir leid tun, wir lernen mit unserem konsequent, lenken ihn von dingen ab die er nicht tun soll, aber ich bín noch nie auf die idee gekommen, ihm schmerzen zuzufügen, um ihn daran zu erinnern, was er nicht tun soll, wenn du zu solchen mitteln greifen musst, dann machst DU was falsch, das liegt nicht am hund... hast du kinder? drückst du die auch nieder, damit sie was lernen? wenn sie zum dritten oder vierten mal ihre grenzen austesten?

tut mir leid, aber dich find ich echt krass!

gruss kobold

Nabucco
27.11.2002, 13:56
Also unser Rüde hat sich bei unserem (seinem) Wurf Welpen komplett um die Erziehung gedrückt. Er hatte sogar Angst vor seinen Jungen und hat sofort die Flucht ergriffen. Vielleicht war im die Bande einfach auch nur zu wild und nervig.
Die Erziehung hat die Hündin dann ganz allein übernommen, allerdings denke ich, daß man sich nicht bei jeder Hündin darauf verlassen kann, daß sie bei ihrer Erziehung die Verhältnismäßigkeit der Mittel wahrt. Unsere Dame hat jedenfalls bei einer Streitigkeit um Futter einen 4 Wochen alten Welpen totgebissen. Daraufhin gab es Futter und auch Leckerlis nur noch unter Aufsicht und ich bin bei den leisesten Anzeichen einer Aggression sofort eingeschritten. In allen anderen Punkten der Erziehung wie Spielen, Schlichten von Streitigkeiten der Welpen untereinander usw. war diese Hündin jedoch vorbildlich. Ich denke schon, daß man immer Auseinandersetzungen zwischen Welpen und erwachsenen Hunden im Auge behalten sollte. Ich habe auch gedacht, daß Hunde instinktsicher genug sein sollten, ihren Jungen nicht ernstlich zu schaden. Ergebnis: siehe oben. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
M.f.G. Nabucco

Rottiheidi
27.11.2002, 14:58
@Jasmin

Eine normal veranlagte Mutterhündin tut ihrn Welpen nichts. Die Mutterhündin und ihre Welpen sind kein Problem. Bei Rüden und Welpen sieht die Sache oft anders aus, da es so etwas wie Vatergefühle in der Hundewelt anscheinend nicht gibt. Wir haben dieses Problem selten, da unsere Mutterhündin die Welpen am Liebsten vor dem Rüden (ist nicht der Vater) abblockt. Spielt er dennoch mal mit ihnen und wird zu heftig, dann geht sie sofort dazwischen.

Es ist wichtig, daß die Welpen soziale Kontakte knüpfen. Dafür sind auch ausgewachsenen Rudelmitglieder wichtig. Dein Rüde scheint sich absolut korrekt zu verhalten. Er spielt mit ihnen, zeigt ihnen aber gleichzeitig die Rangordnung auf. Du solltest dennoch darauf achten, daß die Welpen nicht mit dem Rüden alleine sind (die erste Zeit). Bei der Mutter ist das kein Problem.

Nabucco
27.11.2002, 15:49
@ Rottiheidi
Das eine Mutterhündin und ihre Jungen immer nie ein Problem sind, stimmt so nicht ganz. Lies mal Trumler, "Technik der Hundezucht". Er beschreibt dort seine eigenen Erfahrungen bei Bullterrieren und gibt an, das deren Würfe praktisch 24 h rund um die Uhr bewacht werden mußten. Er schreibt allerdings auch, daß eine Rasse, bei der der Kampftrieb stärker ausgeprägt ist als der Mutterinstinkt eigentlich wert ist, auszusterben. Ich meinte vorhin aber nicht den fehlenden Mutterinstinkt (und auf mich bezog sich doch auch die Bemerkung über die Hündin und nicht auf Jasmin,oder?), sondern wie in unserem Fall die Unerfahrenheit einer sehr jungen Hündin und eben Unfälle. Als solchen betrachte ich den Tod des Welpen bei uns, da unsere Hündin sonst nie Aggressionen zeigt. Das Ergebnis ist allerdings das gleiche, deshalb bleibe ich dabei, immer mit einem Ohr bei den Welpen sein.
M.f. G. Nabucco

jasmin72
27.11.2002, 22:26
Hi,
ersteinmal Danke für die Antworten
klar, ich hab immer ein Auge auf die beiden und lasse sie nie alleine.
Mein grosser freut sich ja auch wenn der kleine von draussen rein kommt, spielt mit ihm, lässt ihn an sein Futter u.s.w., gerade deshalb verstand ich nicht, dass von einem Moment zum anderen der kleine sooo angemacht wurde. Ich ignoriere das und beobachte nur - sobald der kleine sein Bäuchlein zeigt ist die Welt aber wieder in Ordnung!
Ich werde meinen Rüden vertrauen, er macht das schon.

LG
Jasmin

Rottiheidi
28.11.2002, 09:06
@Nabucco

Wenn es kein agressiver Akt, sondern ein Unfall gewesen ist, dann gebe ich Dir recht. Bei unerfahrenen Hündinnen werden schon mal Welpen platt gedrückt etc.. Ist es aber ein bewußter Angriff auf einen Welpen, dann halte ich es nicht für normal. Bislang habe ich die Erfahrungen noch nicht mit unseren Rottweilern gemacht. Natürlich sollte man einen Wurf beobachten. Man sollte aber der Hündin so weit vertrauen können, daß man nicht 24 Stunden am Tag dabei sein muß.

Welche Rasse züchtest Du? In welchem Verband züchtest Du?

Nina B.
28.11.2002, 22:37
hallo kerstin!einen welpen runterzudrücken hat nichts mit schmerzen zu tun.hunde gehen viel ruppiger,auch schon im spiel,miteinander um.auch schon mit welpen,auch die werden erzogen.der vergleich mit kindern zählt nicht,denn ein hund ist kein kind!und hunde lenken sich auch nicht unternander ab,wenn einer was falsch macht.auch ein welpe wird,wenn er sich daneben benimmt,zurechtgewiesen-und weitaus brutaler als per nackenbiss.der jedoch kommt auch bei hunden vor,deswegen kann man ihn auch anwenden,finde ich.hunde abzulenken bzw. ihnen "ersatz" zu bieten,kann nach hinten losgehen.und ich mach nichts falsch,wenn ich ihn auf sehr abgeschwächte art so erziehe,wie ein hund das machen würde,oder?was wirfst du hunden vor?ihre eigene art?oder glaubst du echt,die sehen gelassen über fehlverhalten hinweg oder bieten ein spassiges ablenkungsmanöver an?wer bitte macht hier den fehler wohl eher?
wenn du mich nicht verstanden hast was ich getextet hab dann frag dochmal nach.und ich versuch,nicht mehr so "krass" zu sein oki?

Rottiheidi
29.11.2002, 09:26
@Nina

Der Nackenbiss kommt bei Hunden ausschließlich zum Töten der Beute vor, nicht zum Bestrafen von Welpen.

Rottiheidi
29.11.2002, 10:15
@Nina

Hier noch ein Auszug zu diesem Thema (Quelle: Pfotenversand).

Das in manchen - ansonsten sehr lesenswerten - Büchern propagierte Nackenschütteln des Welpen lehnen wir ab. Immer wieder wird behauptet, man ahme damit das Verhalten der Wolfsmutter nach, die ihre Welpen zur Disziplinierung im Nacken schütteln würde. Weltweit sind sich alle führenden Wolfsforscher/ Ethologen einig, daß es sich hier um einen groben Fehler handelt. Das Nackenschütteln steht bei Wölfen im Zusammenhang mit der Tötungsabsicht !

Nina B.
29.11.2002, 22:03
hi rotteheidi!wenn du einmal genau hinschauen möchstest,kannst du erkennen,daß ich sicher nichts von nackenschütteln geschrieben habe,sondern von im nacken runterdrücken.als nackenbiss wird nicht das genickschütteln bezeichnet sondern das im nacken runterdrücken und fixieren,und das üben hunde untereinander als abstrafung aus und nicht als tötungsabsicht.

Dodo H
30.11.2002, 07:52
Hallo Kerstin
: aber dein ton ist für mich schrecklich, weiss nicht ob ich das nur so empfinde...???
-- nein, ich empfinde das genauso

: ein welpe muss niedergedrückt werden and so on...
-- nicht nur ein Welpe, in einem anderen Posting stand, immer wenn er etwas falsch macht, abstrafen.

Dodo

Hovi
30.11.2002, 20:42
Hallo @ all,

jedem, der glaubt, einen Welpen müsse man mit Samthandschuhen anfassen und die Bestrafung eines Welpen, wenn er gerade dabei ist, "Untaten" zu begehen, sei ein Fall für den Tierschutz, empfehle ich das Buch: VON HUNDEN UND MENSCHEN (Autor: Uli Klöppel), ist ne Neuerscheinung und wirklich lesenswert!

Liebe Grüße
Claudia

cheroks
01.12.2002, 23:18
Hallo @all

@Nina, in vielen Punkten über das Verhalten des Hundes stimme ich dir zu. Aber weisst du, was du mit so einer Aussage rüber bringst? Du rät´s jemanden, der vielleicht nicht so viel Wissen hat wie du und sich nicht über die Lage im klaren ist, seinen Rottweiler zu fixieren und zu dominieren. Damit zeigt ein unteres Rudelmitglied, mit dem es eigentlich nie Probleme gab, plötzlich Führungsanspruch! Gewalt schürt Gegengewalt.
So lange nicht geklärt ist, wer der Rudelführer ist, würde ich das nicht machen! Und dass ich der Rudelführer bin, zeige ich meinen Hunden auf eine andere Art und Weise.

Wenn ich die Position haben will, dann muss ich die Führung auch übernehmen, bevor ich mich auf einen Nahkampf einlasse.
Ich ignoriere meinen Hund und stelle neue Regeln auf, die ich konsequent einhalte.
Ich reagiere nicht auf meinen Hund, sondern ich lasse ihn auf mich reagieren. Jede Aktion kommt von von mir, jede Reaktion vom Hund. Reagiert er nicht auf mich, renn ich ihm nicht nach. Wenn ich meinem Hund Aufmerksamkeit gebe, dann muss auch etwas passieren, damit er den Menschen auch irgendwie gut finden kann.
Ich überprüfe was ich meinem Hund bieten muss, damit er "zufrieden" ist, im Sinne von artgerecht ausgelastet.

Zeigt mein Hund mir gegenüber rangzeigendes Verhalten, oder unterläßt er ein Verhalten nicht ,würde ich ihn mir auch schnappen! Aber nicht, weil er ein Kommando nicht befolgt! In dieser Situation zu zeigen, dass man der Rudelführer ist, lehrt den Hund nicht, was Platz bedeutet.
LG

OESFUN
02.12.2002, 10:37
Hallo

Um erst einmal zur Ursprungsfrage zurück zu kommen. Ich glaube, das dein Rüde sich vollkommen korrekt benimmt. Er zeigt dem kleinen von vornherein seine Grenzen und erzieht ihn zu einem, für ihn, angenehmen Lebenspartner.

Aus eigener Erfahrung - wir halten und züchten Old English Sheepdogs - kann ich nur sagen, daß meine Hündin, ausser den normalen Erziehungsbestrafungen, NIE etwas getan hat, was ihren Welpen geschadet hätte.
Ihr bei uns lebender Sohn aus dem vorhergehenden Wurf, bei der Geburt seiner kleinen Halbgeschwister 16 Monate alt, durfte am 4 Lebenstag der Welpen mit Erlaubnis (und unter ständiger Kontrolle) von Mama das erste mal in die Wurfkiste schauen. Von da an schlief er vor der Wurfkiste. Dort lag er auch, wenn seine Mutter das Zimmer verliess um sich zu lösen oder zu fressen.
Ab der 6ten Lebenswoche der Welpen hat er die Aufsicht über und Erziehung der Welpen zum Grossteil übernommen. Vollkommen souverän und sicher. Er hat stundenlang mit ihnen gespielt, sie zusammengetrieben (wenn sie seiner Meinung nach zu weit auseinander waren) und sie bewacht, wenn sie im Garten eingeschlafen sind. Seine Mutter kam nur angeschossen, wenn es bei den Kleinen zu derb wurde (also z.B. lautes Gequieke) und zu den Fressenszeiten (da da immer Reste abfallen).
Wenn Welpeninteressenten da waren haben beide sehr genau aufgepasst, das nichts passierte, was nicht richtig ist.

Das es Hündinnnen gibt, die sich nicht instinktsicher um ihre Welpen kümmern würde ich nicht an der Rasse festmachen - aber solch eine Hündin sollte nie mehr Welpen bekommen. Das ist meine persönliche Meinung.

cheroks
02.12.2002, 11:14
Uups, mein Beitrag sollte eigenlich eine Antwort auf den Beitrag "Erziehung wegen Prüfung" sein!

LG

Rottiheidi
02.12.2002, 12:40
@Hovi

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich mit positiver Bestärkung (positivem Konditionieren) mit meinen Welpen am besten klar komme. Dabei muß ich in den seltensten Fällen rigoros werden. Mit den sogenannten Samthandschuhen komme ich prima klar.

jasmin72
02.12.2002, 21:20
Hallo,
also erstmal vielen Dank für Eure Antworten :)
Mittlerweile hat sich mein Problem schon fast erledigt, der kleine weiss wohl jetzt bescheid wie weit er gehen darf und überschreitet diese Grenzen auch nicht, der grosse ist wieder ruhiger und spielt schon ganz toll mit dem kleinen..........ohne ihn grossartig maßregeln zu müssen :)
Jetzt bin ich beruhigt, ich werde meinen grossen wohl mehr vertrauen müssen - schliesslich hab ich ihn erzogen:) :) :) :) :)

Liebe Grüße
Jasmin

Nabucco
02.12.2002, 21:22
@ Rottiheidi
Ich konnte leider nicht eher antworten-bin nicht immer hier auf Arbeit am Rechner... Ich wollte dir eine Mail schicken, ging aber nicht. Also zu den Fragen : Wir haben Alano´s, einen Rüden und eine Hündin und jetzt aus dem Wurf auch noch zwei Welpen. Das mit der Zucht war für unfreiwillig, wir waren sehr leichtsinnig, was die Trennung während der Läufigkeit betrifft.
Um eine Zuchterlaubnis von unserem Verband hatten wir uns bisher nicht gekümmert- unsere beiden Alten haben zwar alle Gesundheitszeugnisse, aber keine Schutzhundausbildung. Ich habe da irgendwie ein Problem damit-jedenfalls bei unserem Verband (kynos ost, Mitglied im VDH)-dort geht es bei der Schutzhundausbildung jedenfalls für meinen Geschmack zu hart zur Sache.
Was die Welpenerziehung und Nina´s Beitrag betrifft: Ich habe nie erlebt, daß die Hündin ihre Welpen im Nacken heruntergedrückt, geschweigedenn dort geschüttelt hätte.
Sie hat ihre Jungen umgeschubst mit ihrem riesigen Kopf und unten gehalten-aber immer an der Seite-so im Rippenbereich. Ist hinterher immer gut erkennbar gewesen, da unsere Hündin eine große Sabberschnute ist, hat man bei den Welpen gesehen, wo Mutter´s Spucke war. Das war nie im Nacken.
Und von den Erziehungsmethoden hat kein Welpe einen Kratzer
davongetragen.
M.f.G. Nabucco