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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich verstehe meine Hündin einfach nicht!???Bitte helft mir!



Jacky1984
15.10.2007, 14:18
Hallo liebe Foris...nun muss ich mich mal ean euch wenden und zwar geht es da um meine 4,5 jährige (kastrierte) Hündin Joyce...sie ist sehr, sehr komisch was den Umgang mit anderen Hunden angeht...mal hat sie null Probleme und dann wie jetzt gerade kam meine Oma mit Ihrer Dogge (Hündin, 10 Monate aber doppelt so groß wie Joyce) und erst war das wilde gespiele hier los und dann hat Joyce sich hingelegt und sobald die Dogge in Ihre Nähe kommt fängt sie an zu zittern, knurren und zu lecken! Ich verstehe sie nicht...was mache ich denn falsch!? Das Verhalten zeigt sie nicht das erste mal, sondern auch bei ihrem "vermeintlich" besten Freund....lange Zeit wenn wir Ihn getroffen haben, hat sie mit ihm gespielt und jetzt sobald wir ihn sehen wird geknurrt ihm aus dem Weg gegangen und so komisch zur Seite geschaut!

Sie ist so unsozial was der Umgang mit anderen Hunden angeht und dabei hatte sie von klein auf Kontakt zu HUnden mit Hündinnen und Rüden! Und bei Hündinnen muss ich mittlerweile noch besser aufpassen!

Meine TÄ meinte, dass es sein kann das Hündinnen im Alter zur "Zickigkeit" neigen, aber das Joyce dazu eigentlich noch zuu jung wäre! Und sie hat entweder eine Verhaltenskurs in einer Hundeschule oder aber eine Bachblütentherapie vorgeschlagen!

Bitte helft mir...ich werde auch so unsicher und frag mich was, wo ich mal was falsch gemacht habe und ich kann einfach nicht ruhig dabei bleiben, weil es auch schon zweimal zu einer Beißerei gekommen ist und Joyce die andere !Hündin! dabei nicht wenig verletzt hat!

peanutsnorfolks
15.10.2007, 18:09
Man kann es immer schlecht beurteilen, wenn man das Verhalten nicht selber sieht.
Aber wie Du es beschreibst, hört es sich mehr nach BEschwichtigungsgesten an als nach wirklich unsozialem Verhalten.
Zittern, lecken, zur Seite schauen.
Der Hund scheint mit der Situation überfordert zu sein und möchte wahrscheinlich in Ruhe gelassen werden.

Vielleicht suchst Du Dir mal einen guten Hundetrainer, der sich das in NAtura anschaut und Dich berät, wie Du weiter vorgehen sollst.
Bis dahin würde ich aufpassen, dass Deine Hündin im Spiel gerade mit viel größeren Hunden nicht in die Enge getrieben wird und Du das Ganze rechtzeitig abbrichst, bevor sie diese Signale sendet.
Ansonsten könnte sie aus Angst irgendwann anfangen, nach den anderen Hunden zu beißen.

Gruß
Jutta

sandy83
15.10.2007, 20:07
wenn es so schlimm ist das sie andere hunde verletzt(was überhaupt nicht tragbar ist) dann gehört dein hund vorerst nur noch an die leine bei anderen hunden und du kannst sie nicht an die hunde ranlassen.
und dann suchst du dir ganz schnell einen guten hundetrainer der dir sagt was dein hund da macht, vielleicht warum er es macht und was du machen kannst und was du falsch machst oder falsch gemacht hast!
jetzt hilft echt nur schadensbegrenzung bis du hilfe bekommst.

Jacky1984
15.10.2007, 21:33
Huhu...erst mal vielen Dank für eure Antworten.....

das mit den "Beißvorfällen" ist ja schon lang her....ich lasse sie auf großem Gelände frei laufen und da ist das alles auch kein Prüblem mit anderen Hunden nur wenn man z.b. wie heute sich bei uns auf der Firma trifft (ich nehme meinen Hund jeden Tag mit zur Arbeit und es kommt nur manchmal der Hund meiner Oma und der meines vaters)

Ja, das mit dem Hundetrainer habe ich mir auch fest vorgenommen habe auch schon eine von meiner Tierärztin empfohlen bekommen, die auf "Problemhunde" spezialisiert ist!

Ich denke auch, dass sie mit der Situation dann in diesen Momenten nichtzurecht kommt, aber ich kann mir wirklich nicht erklären wodurch das sein kann!

Das war nicht immer der Fall...sie hatte immer KOntakt zu anderen Hunden ob nun Rüden od. Weibchen...wobei bei Weibchen immer Zicken gefahr drohte...mhhh...ich wende mich da mal besser an einen Profi und werde dann noch mal berichten...wenn es jmd. überhaupt interessiert:)??

Einen schönen abend noch und nochmal ein großes DANKE!

sandy83
15.10.2007, 21:39
na klar! mich interessierts! bei mir kommt am freitag der profi ins haus. habe ähnliche probleme, nur schlimmer....und nun muss hilfe her....

Jacky1984
15.10.2007, 22:01
ja bin auch schongespanntwie das alles läuft und vor allen wie es wirkt und was sie mir sagen wird was ich wohl falsch gemacht habe...weil...meist liegt es ja an unserem fehlverhalten! naja...mal abwarten...werde dann berichten :)

was ist denn bei dir? Wenn ich fragen darf!

sandy83
15.10.2007, 22:05
hm das denke ich nicht. es ist nicht immer der besitzer...manche macken entwickeln sich ohne das du was dafür kannst. und leider weiß man dann aber auch nicht wie man was dran ändert, weil man oft dann keinen fehler bei sich selbst findet!

sandy83
15.10.2007, 22:08
es muss einem nur gezeigt werden was man vielleicht dann im verhalten gegenüber dem hund ändert damit man das fehlverhalten wegbekommt.
man muss sich ja nicht immer falsch verhalten haben. vielleicht nur nicht situationsbedingt!

Jacky1984
15.10.2007, 22:13
Mhhh...klar das kann auch gut sein,d ass sich sowas entwickelt...frag mich nur wieso...manchmal merke ich ja, dass wenn uns z.b. eine Hündin über den Weg läuft ich ganz hibbelig werde, aber dann sage ich mir immer NEIN...blaib ruhig und das merkt dein Hund...und dann ist auch meistens alles ok...nur heute wurd mir das dann auch zuviel und habe richtig eine innere unruhe aufgebaut weil ich ja auch nicht wollte, dass meine Hündin immer mehr stress kriegt und das noch eine rangelei entsteht!
Was ich sowieso bemerkt habe ist, dass meine Hündin irgendwie lieber mit mir und meinem Freund spielt als mit anderen Hunden!??

sandy83
15.10.2007, 22:21
na und das ist doch nicht schlimm! meine spielen auch lieber mit mir als mit artgenossen! wenn dein hund sich das so ausgesucht hat , dann würde ich das so aktzeptieren!
aber ihre aggressionen solltest du in griff bekommen, sonst könntet ihr noch viel ärger bekommen.
und wenns nicht mehr hinzubiegen ist, dann muss man mit den konsequenzen leben.
aber ich denke bei euch ist da in sachen sozialverhalten noch was zu machen. sie ist ja anscheinend nicht bei allen hunden so!

meine hündin ist allen hunden gegenüber giftig. egal ob rüde oder hündin! sie ist wohl nicht mehr dazu zu bringen sozial mit anderen umzugehen. wir wollen jetzt einfach nur erreichen dass sie andere hunde ignoriert und wir ohne probleme an fremden hunden vorbeilaufen können ohne das sie theater an der leine macht....das wird ein hartes stück arbeit!

Jacky1984
15.10.2007, 22:28
Neee...ist ja nicht bei allen Hunden so und es ist ja eher schwankend bei ihr...mal hat sie null Pobleme und dann brauch nur ein Hund in ihre Nähe kommen und sie schaut wieder so komisch zur Seite und bekommt nen MEGA Kamm entlang des Widerrist (richtig!?) den bekommt sie aber immer wenn wir anderen Hunden begegnen!

Meist merke ich wenn es wohl gar nicht gehen wird, dann rufe ich sie zu mir und nehme sie an die Leine (hören tut sie sehr gut) ...aber da gibt es dann leider auch die HH die ihre HUnde trotzdem noch weiter laufen lassen..dann muss ich erst rufen: Enschuldigung, könnten sie bitte ihren Hund an die Leine nehmen!? "der tut nichts"...ja, aber meine vielleicht! *Patsch* ja super diese Kommentare! naja...sowas gibt es wohl immer wieder!
So, werde un noch ein wenig TV schauen noch mal mit der Zicke raus und ab in die FAlle!

Werde mich morgen mit der "Tiertherapeutin" in Verbindung setzen und dann berichten :)

Drücke dir auf jeden fall auch die Daumen, dass es gut klappt!

Cindimoa
15.10.2007, 22:41
Hallo Joey,

wichtig wäre auch dass Du Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst. Deine Hündin wird Deine Unsicherheit merken.

Ich kann Dich natürlich verstehen, dass Du Dir Sorgen machst und hibbelig wirst.
Ich würde dann lieber konsequent erstmal nicht so dicht an andere Hunde vorbei gehen und ganz Ruhig Deine Hündin vorüber führen. Wenn sie an der Leine ist kann doch nichts passieren. Versuche sie von den anderen Hunden abzulenken. ..und auch wenn´s schwer fällt versuche selber Ruhe auszustrahlen...naja...einen Hund kann man da eigentlich nicht viel vormachen......warum hast Du denn solche Angst?...oder zischt sie an der Leine auf andere Hündinnen los?

Wünsche Euch entspannte Spaziergänge!

Also mich interessiert sehr wie es weitergeht und was die Hundetrainerin dazu sagt.

Jacky1984
16.10.2007, 07:55
Morgen....an der Leine macht sie keinerlei Probleme, da ist sie ruhig und wie gesagt sie ist ja eh mehr auf mich fixiert als auf andere Hunde....sie spielt lieber mit einem Ball oder Stock!
Ich habe einfach nur dann Angst wenn ich merke, dass ihr das unangenehm ist und ich den anderen Hund nicht wegbekomme oder der andere Besitzer einfach nicht seinen Hund bei sich hält!
Das ist aber auch erst seit jetzt etwa längerer Zeit, dass sie mehr auf mich fixiert ist...vorher hat sie oft mit anderen Hunden gespielt zwar auch mehr mit Rüden aber sie hat sich immer gefrezt und sie ist ja auch ein richtiger Wirbelwind der viel Laufen muss!

Das Problem ist nurn heute im Büro ist auch wieder die Dogge da und da weiß ich jetzt nicht wie ich mich verhalten soll! MEin Opa (der die Dogge mitbringt) meint mein Hund wäre einfach nicht sozial genug und ich habe ihm schon versucht zu erklären, dass es stress für sie ist und sie nicht mit der Situation klar kommt und das sie bestimmt nicht (komplett) unsozial ist....sie hat es halt auch nicht gerne wenn ein Hund so um sie rumhibbelt!

Jacky1984
16.10.2007, 10:39
Huhu ich nochmal.....noch eine wichitge Frage...ich verstehe einfach nicht warum erst super doll gespielt wird und dann von jetzt auf gleich darf der andere Hund bloß nicht näher kommen!???

peanutsnorfolks
16.10.2007, 12:43
Lies noch mal mein Posting weiter oben.
Ich denke, wenn Du sie mal genau beobachtest, könnte sich das als richtig herausstellen.
Die Signale, die sie aussendet, deuten jedenfalls darauf hin.

Gruß
Jutta

Jacky1984
16.10.2007, 13:38
Na toll...jetzt darf ich mir ernsthaft anhören (und das von meinem Opa) das mein Hund verhaltensgestört ist! !!! Da krieg ich jetzt noch die Pipi in den Augen...nur weil ich nicht den ganzen Tag Zeit habe (wie meine Oma die die Dogge eigentlich hat, den ganzen Tag mit meinem Hund auf SPielwiesen, Wäldern, Parks etc. zu sein und mein HUnd somit den Kontakt besser lernt! Das macht mich so wütend...könnte wirklich losheulen!

Und ich soll sie dohc jetzt bitte morgen zu hause lassen, nur weil die Dogge nicht hört und im nicht da bleibt wo mein Opa sie ablegt sondern ständig zu Joyce rennt und sie anbellt, weil sie halt spielen will...Joyce liegt hier und knurrt nur! Gott sei dank fahr ich gleich nach hause!

@Jutta: Ja du wirst wahrscheinlich vollkommen recht haben...aber warum ist die Frage...naja...ich muss abwarten bis ich den termin bei der Trainerin wahrnehmen kann...

Ich fass es aber immer noch nicht mir sagen zu lassen, dass mein Hund Verhaltensgestört ist! Hammer!

Jacky1984
16.10.2007, 13:51
Ich nochmal...das mein Hund wohl irgendein Problem hat das weiß ich SELBER! Aber das muss ich mir doch nicht sagen lassen oder!?

Sorry, aber ich bin darüber jetzt sooo dermaßen geladen!

peanutsnorfolks
16.10.2007, 14:17
Was hältst Du denn davon, deine Hündin zunächst mal von dieser dogge fernzuhalten?
Wenn Du sie gerne mitnehmen möchtest, pack sie doch in einen Kennel, wenn die Dogge auftaucht.
So ein Doggenuntier ist ja nicht besonders zierlich und als halber Welpe sicher auch noch etwas ungeschickt. Vielleicht hat sie Deiner Hündin auch einfach wehgetan.
Was macht denn die Dogge, wenn Deine Hündin die Beschwichtigungssignale aussendet, hört die dann auf zu toben?
Wenn meine kleine Norfolk Terrierhündin mit unserem jungen DSH spielt, fliegen auch die Fetzen.
Wenn sie dann nicht mehr will, geht sie ihm kurz an die Lefzen und macht ihm klar, dass sie keine Lust mehr hat.
Und er hört dann auch auf.
Das funktioniert allerdings nur reibungslos, wenn beide Hunde die Signale verstehen.
Vielleicht ist ja auch in diesem Fall die Dogge das Problem.

Gruß
Jutta

Cindimoa
16.10.2007, 14:19
Hallo Jacky,

Mensch, wein doch nicht. Das kriegst Du schon hin. Vielleicht möchte Deine Joyce eigentlich nicht mehr so gerne spielen und zeigt so einfach: Mensch, lass mir meine Ruhe jetzt!

Ist es jetzt ein Problem wenn sie Zuause bleibt? Ist da noch irgendwer Zuhause? oder wäre sie dann alleine? Das macht Dir jetzt Kummer?

Man kann das sowieso nicht von heute auf morgen ändern, zumal man ja erstmal wissen muß was mt Ihr los ist.

Fühl Dich mal lieb gedrückt!:bl: Kopf hoch. Das wird schon wieder!

Durchaus denkbar das die Dogge das Problem ist, weil sie ja ständig so aufdringlich ist.

Wicki
16.10.2007, 15:01
Hi, habe es sehr interessiert durchgelesen.

Einmal, denke ich, sollte nichts überstürzt werden.
Wegen dem Thema Hundetrainer, meine ich. Lass dir da Zeit, es gibt zwar viele aber etliche sind auch nicht so berauschend. Leider sind die Preise für Hundetrainer sehr teuer, bei Einzelbehandlungen.


Hast du keine Freunde oder Bekannte, die sich mit Hunden auskennen und dich einfach mal, mit deiner Hündin beobachten? So habe ich es gemacht.... und das, wirkte Wunder. Ich lief mit meinem Ehemann spazieren und der machte mich darauf aufmerksam, wieviel Streß und Unruhe ich auf den Hund übertrage, wenn "Streßsituationen" kommen.

Wenn ein Mensch gestreßt wird oder in Streß gerät, kann der Hund dies vorher schon riechen und schmecken. Bekommst du Angst, spürt und riecht er es. Deine Gangart verändert sich unbemerkt für dich, der Hund sieht es (sind ja sehr genaue Beobachter).

Rufst du Leuten noch zu: "Nehmen sie ihren Hund an die Leine..." kann der Hund anhand deiner Stimmensequenz auch deine Angst heraushören.
All das, verstärkt die Angst deines Hundes.

Meide erstmal so Konfrontationen.
Gehe nicht mehr zu der Dogge. Das, tut deiner Hündin wohl nicht gut. Ein Hund mit 6 Jahren ist zwar noch nicht alt, aber es kann durchaus vorkommen, das sie ruhiger werden und aufdringliche Hunde meiden. Lass deinen Hund entscheiden, wer sein "Hundefreund" ist und wer nicht. Das, wäre am Anfang wichtig.

Zweifel nicht so sehr an dir selbst. Gewisse Selbstkritik ist immer gut aber zuviel ist auch nicht gesund. Du hast um Rat gefragt, das Beste, was du machen konntest. Du sagst, du brauchst Hilfe...das ist ein sehr guter und wichtiger Schritt.

Alles andere...schau bitte mal bei deiner persönlichen Nachricht nach.

Lg Wicki

Malamudoris
16.10.2007, 17:25
Hallo Jacky,
also wenn vorher die anderen Hunde auf die Signale deiner Hündin richtig reagiert haben und die Dogge nicht, macht das deinen Hund wohl sehr unsicher, auch gegenüber den anderen Hunden. Hier müsste man ganz klar die Dogge zurücknehmen. Vielleicht hat sie auch deinem Hund schon weh getan mit ihren großen Pfoten, das geht ganz schnell. Ich habe eine Dogge-Mix und passe immer bei meiner höllisch auf, dasss sie kleine Hunde nicht "erschlägt". :floet:

Ansonsten fühlt sie sich vielleicht auch nicht mehr ganz sicher auf der Arbeit, wenn da ständig ein anderer Hund ist der sie anbellt, das kann sich auch allgemein zu Unsicherheit allen Hunden gegenüber verstärken. Es ist wichtig, dass sie sich sicher fühlt.

Alles Gute für dich und deine Hündin :cu:

sandy83
16.10.2007, 17:56
tipp! wenn du angst hast das deine maus zubeißt dann mach ihr doch nen mauli um in solchen situationen mit der dogge deines opas!
warum lässt er seinen hund denn nicht daheim. kann sich doch deine oma drum kümmern. du müsstest deinen hund ja allein daheim lassen wenn ich richtig bescheid weiß. und das wäre doch ungerecht.
dein hund sendet klare signale aus, dass sie nicht spielen mag mit der dogge. und der hund versteht es nicht. also gehört die dogge weg und nicht dein hund!

Jacky1984
16.10.2007, 18:10
Huhu ihr alle....

sorry für meine späte Antwort, aber ab und zu muss man ja auch mal arbeiten ;) Danach war ich grad einen ausgiebigen spaziergang mit Joyce machen...und siehe da null Probleme mit anderen Hunden...da ist mir auch mal bewusst geworden, dass dieses Verhalten meist nur in "geschlossenen" Räumen vorkommt..klar auch draussen, aebr ich glaube da entscheidet echt die Sympathie!

SO wo fang ich an.....

@peanutsnorfolks:

Also die Dogge ist ja nur gestern heute und morgen da weil meine Oma (die sonst den ganzen Tag zu hause ist und sich um sie kümmert) bis morgen im Krankenhaus ist! Wie gesagt morgen soll ich Joyce ja auch zu hause lassen!
Die Dogge hält zwar einen "gewissen" Abstand (der aber Joyce wohl nicht groß genug ist, denn sie knurrt sozusagen durchgehend) aber macht weiter mit dem gehibbel und gebell! Sie hört ja auch kein Stück wenn sie gerufen wird...das interessiert sie gar nicht (mit 10 Monaten!) versteht es anscheinend gar nicht, dass Joyce nicht spielen möchte! mmmhhh weh getan hat sie ihr glaub ich nicht, da Joyce nicht aufgejault hat oder so, macht sie eigentlich immer wenn ihr was weh tut, sie sich z.b. beim springen falls aufsetzt! Aber genau kan ich das nicht sagen!

@Cindimoa:

Also meine TÄ meinte ja auch, dass ihr aufgefallen ist, dass Hündinen die ins "Alter" kommen etwas zickiger werden und mehr ihre Ruhe haben möchten, sie meinte aber auch, dass Joyce eigentlich noch zu jung wäre (zu Erinnerung, Joyce wird im Februar 5 Jahre)
Eigentlich ist es kein Problem wenn sie zu hause bleibt, sie kennt das auch...sie kann halt nur nicht sooo lang...ca. 4 Std. und das ist dann aber auch schon die Schmerzgrenz :) Aber meine Freundin holt sie nach der Schule zu sich (sie kennt sie, da sie auch Hundesitter gemacht hat als ich noch in der Ausbildung war & wir immer zusammen joggen gehen, also keine fremde)! Ansonsten ist leider keiner zu hause mein Freund ist natürlich auch berufstätig und kommt meist später als ich zu hause...nur die Katzen sind da ;) jaaaaa...das macht mir kummer...die ganze Situation...habe das ja schon etwas länger bemerkt, aber ist mir jetzt wieder stark bewusst geworden!

@Wicki:

Mein Freund hat mir auch schon oft genug gesagt, dass ich immer total gestresst wirke, wenn ich genau bemerke wie Joyce reagiert,w enn sie bestimmte HUnde sieht! Also..gesagt wurde mir das auch schon, aber ich kann es irgendwie nicht einstellen...wie bringt ihr denn Ruhe in euch selbst!???

Ansonsten zweifel ich ja nicht an mir selbst, da Joyce sehr gut hört und auch absolut die Rangordnung in unserem "Rudel" kennt! Nur halt in diese bestimmten Situation, da ich einfach auch meine innere Unruhe nicht weg bekomme...ich denke mir zwar dann...bleib ruhig, dein Schatz merkt das...aber ich bekomm es nicht hin! Ach so, danke für deine persönlichen Nachrichten, werde das heute oder morgen noch mal in Angriff nehmen :)

@Malamudoris:

Der Hund z.b. von meinen Vater den er auch nur ab und zu mit bringt (wenn seine Frau mal wieder im Urlaub oder so ist) der versteht das sofort...wenn Joyce wieder so Gesten usw. macht dann verschwindet er...zwar auch nicht sofort (da er auch noch sehr jung ist, grad mal 1,5) aber er geht und bleibt nicht vor ihr stehen und bellt oder so (dazu muss ich sagen mit ihn mochte sie auch die erste Zeit sehr gern und die beiden haben getobt wie wild und dann auf einmal....kein interesse mehr)! also...ständig kommen keine anderen Hunde die Dogge nie...nur halt jetzt weil meine Oma im KH ist! Und der andere habe ich ja oben beschrieben!

Puhh....hoffe habe jetzt nicht allzu viel vergesse, aber denke das war es erst mal...ich danke euch auf jeden Fall nochmal ganz, ganz doll für eure Antworten, Infos etc. Bin echt froh, dass man hier so viele Leute hat, die so vieles wissen und bereit sind es zuteilen ;) DANKE!

Jacky1984
16.10.2007, 18:12
@Sandy83:

:) Erklär das mal meinem Opa...wie gesagt er meint mein Hund ist verhaltensgestört und ihm gehört die Firma :) Also kann ich da schlecht Widerspruch einlegen....leider!

peanutsnorfolks
16.10.2007, 18:29
Also ich denke im Fall der Dogge wissen wir nun, woran es liegt. Die Dogge hat ein schlechtes Sozialverhalten.
Mit anderen Hunden musst Du halt nochmal genau beobachten.
Und versuch wirklich ruhig zu bleiben. Klare Ansagen mit fester Stimme, guck mal obs hilft.

Alles Gute
Jutta

Wicki
17.10.2007, 10:29
Hi Ruhe und Gelassenheit, findest du dann, wenn du dich innerlich zurücknimmst und genaustenst siehst, was du schon alles mit deinem Hund hinbekommen hast.
Bevor du mit deiner Hündin raus gehst, bevor du sie startklar machst - entspanne dich. Es ist einfach gerade nur eine schwierige Phase, die jedoch auch wieder vorbei geht.
Überlege dir Streßsituationen, die dich in Unruhe bringen:
Male es dir aus.... und überlege dir, wie du vorsorgen kannst.
Entweder, mit dem Hund einen neuen Weg einzuschlagen oder auf die andere Seite zu gehen etc. Erst, wenn du dir ein Konstrukt ausgedacht hast, gehe mit deiner Hündin raus.
Ich denke, was sie besonders braucht, ist derzeit viel Zeit im grünen, mit dir. Ohne Hunde etc. damit du wieder siehst, mit deinem Hund ist alles okay...du hast sie lieb...und alles andere, werdet ihr meistern.
Erst, wenn du merkst, du bist bereit, gehe langsam mit ihr wieder zu den Hunden und stabilisiere sie und dich.

Wegen der Dogge: Ich bin da immer ehrlich. Wenn meiner Hündin ein Hund oder Mensch nicht gut tut, sage ich immer die Wahrheit. Es schmerzt zwar den Menschen gegenüber, aber ich sage klipp und klar:
"Mein Hund kann nur zu euch kommen...wenn diese und jene Rahmenbestimmungen stimmen..."
Oder:
"Ich kann meine Hündin nicht mitnehmen, das würde ihr nicht gut tun!" - ohne weitere Erläuterung -

Letzendlich sind wir der Fürsprecher unserer Hunde und wenn eine kritische Phase vorhanden ist, obliegt es unserer Fürsorge...Was die anderen Denken und Sagen, gerade in der Familie oder andere Leute mit Hunden, ist ganz egal. Nur du kennst deinen Hund am besten... rechtfertige dich nirgendswo...sag einfach die Regeln und gut ist.
Sollte dir jemand dumm kommen, lass es an dir abprallen.
So, handhabe ich es, mit meiner Hündin, die traumatisiert ist.

Viele Leute, Hundebesitzer haben sich eingemischt... mittlerweile weiß ich, mitwem ich darüber reden kann und wen ich einfach zum schweigen bringe.

Lg

Jacky1984
17.10.2007, 10:58
HUhu...

ja super...heute musste ich ja meine süße zu hause lassen, war deswegen aber heute morgen anstatt nur 45 min. ca. 1,5 Std. mit ihr draussen...puhhh...musste gaaanz schön früh aufstehen ;) Aber so war sie wenigstens müde hat sich auf ihren Platz gelegt noch ein Leckerchen bekommen und gut! :)
Hoffe sie weint nicht oder so, da meine Freundin sie auch erst gegen zwei abholt und Joyce ist es ja gar nicht mehr gewöhnt sooo lang allein zu bleiben! Naja...ist ja gott sei dank nur heute morgen ist die Dogge wieder bei meiner oma und alles läuft wieder normal...ausserdem hat Joyce ja Gesellschaft von den Katzen (die sie überalles liebt, da wird dann hier und da mal ausgiebig geputzt und auch gespielt...gaanz vorsichtig...schon lustig) :)

Ja habe mir auch vorgenommen mehr mit ihr allein (bei uns gibt es so ein großes Feld, da kommen kaum HH her) zu machen...fange glaube ich auch wieder mit dem Klickertrainig an, da hatte sie besonders gut drauf reagiert!

Eigentlich hab ich mir auch gedacht, dass es mir eigentlich egal sein sollte was andere sagen auch aus meiner FAmilie....aber ich fühle mich echt schwer angegriffen, wenn jmd. was über meine Tiere sagt ;) Ich liebe sie halt sehr...wer tut das nicht, aber ich denke auch das werde ich noch lernen da drüber zu stehen.

Manche Leute (auch meine Oma & mein Opa) verstehen es einfach nicht, dass es auch Hunde gibt die halt nicht mit absolut JEDEM Hund zurecht kommen, weil sie auch noch ne einen "Problemhund" oder einen Hund der halt seine Eigenarten hat, hatten...ihre Hunde sind immer vom besten Züchter gewesen und aus den besten Verhältnissen...meine Joyce z.b. kam aus einer "Möchtegern Hobby Züchtung" und die Welpen wurden alle draussen gehalten in einen kleinen Gehege und kamen dann paar mal am Tag raus...Mutter (Dobermann) und Vater (Labrador) liefen den ganzen Tag frei auf dem Gelände! Kenne auch viele Hunde vom Tierschutz die auch so ihre "Problemchen" haben! Aber sowas sehen die nun mal nicht!

Naja...bin froh wenn meine Joyce heute nachmittag wieder bei mir ist und ich mit ihr das tolle Herbstwetter genießen kann!

peanutsnorfolks
17.10.2007, 12:48
Ich finde nicht, dass Deine Joyce als Welpe schlecht gehalten wurde.
Ist doch toll, wenn die Welpen nach draussen können und spielen.
In dem Alter sind die Geschwister wichtiger als alles andere für die Sozialisierung im Rudel.
Ab einem gewissen Alter muss man sie natürlich auf ihre Umwelt und den Menschen prägen.
Aber da sind die Welpen ja meist schon bei ihren neuen Besitzern, die das dann übernehmen.

Aber so wie ich das sehe, könnten Deine Großeltern mit ihrer neuen Dogge diesmal Probleme kriegen.
Bei so großen Hunden finde ich das echt fatal, wenn sie noch nicht mal kommen, wenn man sie abruft.
Da kriegt der Ottonormalbürger ja einen Herzinfarkt, wenn so ein Ungetüm auf ihn zubrettert.

Gruß
Jutta

Jacky1984
17.10.2007, 13:06
Mhhhh...ich fand das damals nicht so toll und habe sie deshalb wahrscheinlich auch mitgenommen...wahrscheinlich dumm und unwissend solche Leute zu unterstützen indem man ihnen einen Welpen abnimmt! Aber ich bin so froh, dass ich sie habe und würde sie nie, nie, nie wieder hergeben! :) Habe sie auch erst mit 16 Wochen zu uns geholt! EIgentlcih sollte sie gechippt sein, was sie nicht war und hatte eine schlimme Blasenentzündung...hat immer beim Pipi machen gejault! :( Aber...sie ist halt in einen sehr großen Rudel aufgewachsen...sie hatte noch 11 Geschwister (10 Weibchen + 1 Männchen) und alles sahen sie gleich aus ;)

Ja das ist genau meine Meinung, klar jeder Hund muss hören, aber je größer desto wichtiger finde ich es, dass er umso besser hört! Aber ich mische mich da nicht ein, da ich ja auch nicht möchte, dass sich wer ungefragt bei mir einmischt...es sei denn ich frage nach Rat...wie es hier tue...und das mit großer Begeisterung was man hier noch alles lernen kann! ;)

Ich war damals zwar nicht mit Joyce in einer Hundeschule oder so, aber sie hört wirklich super und viele Leute haben mir das auch schon bestätigt: "Boah, die hört aber gut"! *Grins* Vielleicht wäre sie jetzt besser auf andere Hunde zu sprechen, aber viele meiner Freund haben HUnde und sie war von klein auf mit denen zusammen (Hündinnen & Rüden)! naja...habe ja auch schon erwähnt, dass ich draussen eigentlich nicht sooo die Probleme habe, mehr nur wenn wir in geschlossenen Räumen sind!

schulz
18.10.2007, 10:00
Hallo,

hast du schon mal die Schilddrüsenwerte deiner Hündin überprüfen lassen ? Meine Hündin aus Spanien war ähnlich wie deine. Auf einmal war sie agressiv, dann wieder nicht. Mal hatte sie Lust zum Spielen, dann hat sie wieder jeden angemacht. Es war für mich teilweise stressig, weil ich nie wusste, wie sie jetzt wieder reagiert. Ängstlich war sie auch zwischendurch, einfach neben der Spur. Ihr Verhalten war für mich unberechenbar.
Der TA. mit dem ich darüber gesprochen hatte, hat mir eine Blutabnahme empfohlen um die Schilddrüsenwerte zu überprüfen und siehe da, es war eine starke Unterfunktion.
Seit ca. einen halben Jahr bekommt sie Tabletten und ihr Verhalten hat sich extrem verändert. Sie ist viel ausgeglichener und ruhiger geworden, macht auch keine anderen Hunde mehr an. Dadurch bin ich natürlich auch ruhiger geworden und es macht wieder Spaß mit ihr unterwegs zu sein.
Es muß auf deinen Hund ja nicht zutreffen, doch es wäre auch eine Möglichkeit.

Tschüß Petra & Luri

Jacky1984
18.10.2007, 13:09
Huhu...

ja soweit sind es ja echt die selben "Symptome"...bis auf das meine ja nicht ängstlich oder "neben der Spur" ist! Das hat sie gar nicht! Aber vielleicht wäre es einfach mal nicht verkehrt meine TÄ darauf an zusprechen...hab morgen einen Termin mit meiner jüngsten Katze und werde sie mal fragen was sie dazu sagt!
Danka auf jeden Fall für den Tipp....schaden kann sowas nie! :)

sandy83
19.10.2007, 21:17
und hast du schon nen termin beim hundetrainer gemacht?
bei uns war heute eine ganz nette hundetrainerin. die ist echt klasse. und nun wird clickertraining gemacht!
dazu zum geistigen auslasten machen wir ähnlich wie das fährte legen, gegenstände suchen wie feurzeug, handy, schlüssel usw...
erstmal wird mit dem feuerzeug angefangen und es wird alles mit dem clicker konditionert.
hat heute beim ersten mal schon super geklappt.
nächste woche wird dann mit clicker das vorbeiführen an fremden hunden geübt!
bis dahin heisst es jetzt für uns viel , viel, viel üben. mind. 2-3 mal am tag!
hoffentlich geht es jetzt aufwärts!