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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2 Hunde



schwedi_w_81
05.10.2007, 17:06
Hallo,

ich habe einen 5 J. alten Labby ( Charly ) und erwarte nächsten Monat Zuwachs ( eine kleine Airedale Terrier Hündin ).

Kann mir jemand Tipps für einen guten Start mit den beiden geben. Denn Charly ist manchmal sehr eifersüchtig.
Und ich möchte doch, dass alles gut geht.
Vielen Dank schonmal.

Gruss

Diana mit Charly

Romana
05.10.2007, 17:54
hallo!
ich habe daheim 2 Hunde, einen 9 Monaten Labradormix und einen 12 jahre alten Australian silkyterrier.

wenn du weißt dass charly im allgemeinen keine Problemen mit fremden Hunden hat dann ist das schon mal gut.
Was du auf keinem Fall machen darfst ist dass du sobal der neue da ist, dich nur um den neuen kümmerst und charly links liegen lässt, denn laut Rangordnung ist Charly der Ranghöhere, und das will er auch zeigen und so will er auch behandelt werden. Das heißt wenn Charly nicht im Bett liegen darf, darf es der neue schon lange nicht! Schau auch beim Gassi gehen dass charly kurz vor dem anderem rauskommt.

Mehr würde ich gar nicht tun denn den rest sollen sich die 2 ausmachen. Solange nichts ernsteres passiert brauchst du keine Angst haben. Wenn es zu einer Rauferei kommt, und zuviel Eifersucht herrscht muss man was dagegen unternehmen!

Kommt den nun ein Weibchen oder Männchen ins Haus?

Lg

Romana
05.10.2007, 17:57
ok es ist eine Hündin, habe ich überlesen gg

wenn du meinst dass Charly eifersüchtig ist weil er sich manchmal zwischen dir und wem anderen drängt oder so dann spricht man nicht von Eifersucht, sondern splitten. Dies ist eine Art der BEschwichtigung. das machen Hunde wenn sie denken dass zwei Lebewesen zu nah beisammen sind und die Gefahr droht dass es zu streiterei kommt. Oder wie meinst du das mit dem eifersüchtig sein?

sandy83
05.10.2007, 22:36
ich würde schauen dass keiner der beiden bevorzugt wird!
das jeder seinen eigenen schlafplatz hat. getrennte futterplätze!
beide immer unbedingt gleich behandeln!
wenn sich die beiden streiten sollten , solltest du als rudelchef einschreiten und beide trennen. denn du bist der chef und entscheidest wann aufgehört wird zu streiten. wenn einer der beiden, egal welcher anfängt zu stänkern dann wird das von dir unterbunden, denn du als chef des rudels musst für ruhe sorgen!
dass die hunde dass unter sich ausmachen sollen wenn sie sich uneins sind,kann ich nur bedingt befürworten!
das ist nicht in jedem falle richtig! und ist situationabhängig!
eifersucht ist kein grund, da musst du unbedingt einschreiten!
und danach würde ich unbedingt beide nicht beachten!

MLE
05.10.2007, 23:50
@ schwedi_w_81

Vorweg erstmal: Wir haben eine American Staffordshire Hündin (10 Jahre) und eine Staffordshire Bullterrier Hündin die wir im April bekommen haben (Mittlerweile 8 Monate)....

Meines Erachtens nach ist es am wichtigsten die beiden Hunden so früh wie möglich miteinander bekannt zu machen...wenn du also schon jetzt weißt das du die kleine bald bekommst, dann verabrede dich doch einfach mit dem Züchter/Halter und trefft euch mit den beiden Hunden an einem neutralem Platz (beide Hunde sollten den nicht kennen bzw. nicht zu ihrem Territorium zählen)...da können sie sie erstmal kennenlernen ohne das einer der beiden Eifersüchtig wird bzw. sein Territorium verletzt sieht....wenn es dann soweit ist, und Du den kleinen Hund zu Dir nach Hause holst dann nimm Deinen bisherigen Hund unbedingt mit (bring die beiden nochmal zusammen, spielen ect.) ...und dann gehts mit beiden ab nach Hause...Zuhause angekommen machst Du einfach alles wie gewohnt...Deine Große geht zuerst durch die Tür, bekommt zuerst Futter oder Leckerlies (Das ist das wichtigste: der Hund der zuerst da war muss immer als erstes dran sein, egal ob Futter, Naschen oder Begrüßung--einfach immer--erst dadurch kann der Neuling das "Rudelgefüge" verstehen....wenn der/die kleine dann aber erstmal kapiert hat das er/sie nur die Nummer 2 ist wirds auch bei der Erziehung leichter, da die Ausdauer geschult wird, also der kleine Hund erst im sitzen warten muss bis der große sein Leckerlie hat....

Wenn Deine Große die erste Woche etwas "komisch" ist dann musst Du Dir auch keine Gedanken machen (bei uns hat es ca. 10 Tage gedauert bis unsere Große wieder ins Wohnzimmer kam und auf ihrem Platz auf der Couch gekuschelt hat...wir haben dann einfach Hähnchen zum Abendbrot gemacht was halt stark lecker für Hunde riecht, dann legte sich das nach geraumer Zeit wieder...sie weiß das sie was abbekommt....musst Du halt wissen was euer bisheriger Hund gerne mag).....

Ansonsten ist Eifersucht nicht das Problem (es sei denn die Hunde haben negative Vorerfahrungen--vovon ich nicht ausgehe)

Wenn die beiden dann ne Woche bei Dir sind werden sie sich langsam näher kommen und miteinander spielen....auch wenns manchmal derber Aussieht als es ist---lass sie machen (ausser du erkennst das es wirklich ernst ist)....die beiden verständigen sich dadurch nur darüber wer im "Rudel" die höhere Position hat...anfangs ist das noch recht lasch weil der kleine Hund ja noch Welpenschutz geniesst (das riecht die Grosse schon)...da ist der eine oder andere Kratzer vorprogrammiert, aber davon sterben die beiden auch nicht....letztendlich müssen die beiden sich auf ihre Weise verständigen (sind halt Hunde)...und nur im Zweifelsfall solltest Du als "Chef" einschreiten....

Also wie gesagt unterstütz den älteren Hund dadurch das er immer der erste ist und mach dem kleinen dadurch klar das er halt nur die Nummer 2 ist...
das hat bei uns super funktioniert (obwohl Unsere Große recht zickig gegenuber anderen Hündinnen ist (wegen Scheinträchtigkeit) aber die beiden sind mittlerweile ein Herz und eine Seele....

schwedi_w_81---ich wünsche Dir viel Glück und Spass mit deinem neuen Purzel....kannst dich jederzeit hier melden und Vorschläge, Fragen, Wünsche oder Kritik loswerden...ich werd diesen Thread genauer im Auge behalten da dies meine erster Beitrag war....

MFG MLE

sandy83
05.10.2007, 23:56
es gibt keinen welpenschutz!

bissiger Hund
06.10.2007, 00:03
es gibt keinen welpenschutz!
RICHTIG,

außer im gesamten eigenen Rudel, aber dann für sämtliche "Welpen". Deshalb dürfen sich Krabbelkinder erlauben was sie dann später nicht mehr dürfen.....


Also, im vorliegenden Fall kann man den "Welpenschutz" erst mal vergessen.

sandy83
06.10.2007, 00:05
durch bevorzugung des einen entsteht erst recht eifersucht!
der kleine wird groß und will dann auch die nr1 sein und dann?
es kann doch nicht sein dass der eine immer die nr2 sein muss!
was macht man denn dann wenn man 2, 3, 4 oder mehr hunde hat?
wird dann der letzte hund garnicht mehr beachtet weil er ja nur nr 4 ist oder was?
also nachvollziehen kann ich dass nicht!
meine hunde haben gelernt dass sie sich nicht streiten brauchen weil alles gerecht verteilt wird und keiner warten muss oder kürzer wie der andere kommt!
oder sogar um gottes willen nur die zweite geige spielt!
so eine rangordnung kann sich ruckzuck ändern!
wenn der jüngere hund später stärker als der alte ist dann wird er versuchen der ranghöhere zu sein, dass kann man nicht aufhalten!

MLE
06.10.2007, 00:12
@sandy83

Du sagst mir gerade des es keinen Welpesschutz gibt?! Das ist mir neu....ich hab mittlerweile binnen 20 Jahren festgestellt das Hunde (sowohl männlich als auch weiblich) selbst bei anderen Rassen enorm vorsichtig und zurückhaltend sind, wenn sie Welpen begegnen....das sind halt nur meine Erfahrungenen (bin auch erst 25...quasi mit Hunden aufgewachsen).......aber ich würde solches Verhalten mit "Welpenschutz" beschreiben...bin ich da grade nicht recht informiert oder weisst Du mehr als ich....bin gerne bereit was dazuzulernen um auch Bekannten und Freunden weiterzuhelfen wenn diese sich Hunde anschaffen....

MFG MLE

sandy83
06.10.2007, 00:33
welpenschutz besteht nur bei den "eigenen" welpen eines bestehenden rudels. fremde hundewelpen geniessen keinerlei welpenschutz!
d.h. wenn du dir einen welpen neu dazu holst zu einem schon bestehenden hund, dann geniesst dieses tier zunächst solange keinen welpenschutz bis der ältere hund aktzeptiert dass nun der neue welpe zum rudel gehört.
und dass kann schon mal einige wochen dauern.
und triffst du mit deinem erwachsenen hund beim gassi gehen einen welpen dann geniesst dieses fremde tier keinerlei welpenschutz, da es nicht zum eigen rudel gehört.
sicher gibt es viele hunde die sehr vorsichtig mit welpen umgehen. das macht mein rüde übrigens auch. das hat allerdings nichts mit welpenschutz zu tun.
diese hunde sind eben sehr sozial. aber darauf verlassen kann man sich da nicht. außerdem wird so ein junges tier das weder nach männlein noch nach weiblein riecht wenns noch recht jung ist nicht für voll genommen! es ist noch kein konkurrent!
deshalb man kann nie davon ausgehen nur weil es ein welpe ist dass ihm von anderen erwachsenen hunden nichts getan wird. das ist ein altes ammenmärchen! welches leider immer noch durch die weltgeschichte geistert!

sandy83
06.10.2007, 00:39
schau hier wirds gut erklärt!


Wenn neue Hundebesitzer bei ihren Spaziergängen auf ausgewachsene Hunde treffen, hört man immer noch den Satz: "Warum leinen Sie denn den kleinen Kerl an, der hat doch noch Welpenschutz!"
Verlassen Sie sich nicht darauf.

Bei vielen Hundebesitzern sitzt diese Meinung vom Welpenschutz immer noch fest in den Köpfen.
Bei fremden Hunden, die man nicht kennt, sollte man sich genau überlegen, ob das Ableinen des Welpen sinnvoll ist.
In einer Wolfsdokumentation im TV war deutlich zu erkennen, dass die Wölfin ihr Revier von der Nachzucht anderer Wölfinnen, sei es die im eigenen Rudel oder Fremde fernhält, um das Nahrungsangebot ihrer eigenen Nachzucht nicht zu schmälern.

Also, sind Sie immer sehr vorsichtig, denn man weiß nie, was in den Köpfen anderer Hunde in diesem Moment vorgeht.
Besonders ältere Hündinnen sind nicht immer gut zu jungen Welpen, wahrscheinlich finden sie diese ekelhaft und halten sich diese auch vom Leib.

Die Rüden sind da etwas großzügiger und zeigen meist mehr Interesse an den Welpen.
Es kommt dabei auch schon mal vor, dass der Rüde einen kleinen Welpen zum Spielen auffordert oder sich ganz ruhig von ihm beriechen und belecken lässt.

Wenn sich die Hunde gut verstehen, sollte man das Ritual des Kennenlernen auch nicht unterbrechen, denn das Beschnüffeln und ablecken ist für die Sozialisierungsphase des Welpen sehr wichtig.
Außerdem haben die Hunde von solchen Begegnung mehr, als wenn Sie zwei Stunden unterwegs sind und nichts sinnvolles mit dem Welpen unternehmen.

Zeit und Geduld ist das Wichtigste für den Welpen und seinen Besitzer.
Verlassen Sie sich nie auf die Aussage: "mein Hund macht nichts", denn irgendwann ist es immer das erste Mal und das kann für den kleinen Welpen schlimme Folgen haben.

Wenn Sie also beim Gassigehen auf fremde Hunde treffen, verlassen Sie sich nie auf solche Aussagen und behalten den kleinen Welpen immer im Auge, notfalls muss man ihn dann auf den Arm nehmen, um Schlimmeres zu verhindern.
Lassen Sie dem Welpen viel Zeit beim Erkunden seiner Umwelt, denn es ist alles neu für ihn, an dass er sich erst einmal gewöhnen muss.

MLE
06.10.2007, 00:44
@Sandy 83 & bissiger Hund

ich hab mich vieleicht gerade etwas unglücklich ausgedrückt....klar gibt es keine "unendlichen" Welpenschutz...fakt ist aber (zumindest meinen Erfahrungen nach)...das Welpen die in eine neue Umgebung/Familie kommen (sofern sie keine negativen Vorerfahrungen haben)....von den vorhandenen Hunden eher gemieden werden.....(das ist natürlich auch vom Wesen jedes einzelnen Hundes abhängig)erst nach ein paar Tagen kommen sie sich dann näher und spielen und "kämpfen" um die Vorherrschaft.....was ich mit meinem vorherigem Beitrag sagen wollte war, das die ersten Tage(evtl. auch Wochen...kommt halt auf den Hund an) der alteigesessene Hund die Nr.1 sein sollte damit er nicht Eifersüchtig wird.....danach müssen das die beiden unter sich klären....wer sich dann durchsetzt ist dann halt höher im Rudel....

Ich hab das vorhin vielleicht auch etwas objektiv wiedergegeben weil unsere Große einfach mal "die Hosen an hat" und sich von der kleinen nicht unterkriegen lässt,--beide sind sehr dominant!!.....im ganzen ging es mir um die erste Woche (oder auch 2 Wochen ) in der sich die beiden aneinander gewöhnen müssen, und da muss einfach der heimische Hund etwas mehr Zuneigung bekommen damit sich von seiner Seite keine Eifersucht einstellt und er/sie das neue Familienmitglid akzeptiert(das ganze ist natürlich wiederum vom Hund abhängig---bei manchen mag das auch an einem Tag gehen---aber unsere ist ein kleines Sensibelchen und deshalb hat es etwas länger gedauert)

edit: @ Sandy: verstehe was du mit deinem letztem Post meinst...deshalb hab ich ja auch geschrieben das sich sie Hunde so früh wie möglich kennenlernen und das so oft wie möglich...damit kann man das "Eis" auch bei Hunden ja recht schnell brechen....und wenn sie sich erstmal kennen "unbeschreibbar"!!

sandy83
06.10.2007, 00:44
das hier ist etwas besser erklärt! ich kanns leider nicht so ausdrücken wie ich manchmal gern will!

Was den Welpenschutz betrifft so gibt es die verschiedensten Vorurteile und Märchen in der Literatur und im Volksmund.
Greift ein älterer Hund einen Junghund an so wird er gleich als asozial und verhaltensgestört dargestellt. Auch hört man oft Halbwahrheiten wie ein Welpenschutz würde nur im eigenen Rudel existieren.
Wollen wir jedoch biologisch korrekt sein dürften wir keinen Hund über 14 Wochen als Welpen bezeichnen. Will man sich an führende Verhaltensforscher wie Zimen oder Trumler anlehnen so ist die Welpenphase rein biologisch bereits mit 12 Wochen vorbei und es könnte, selbst wenn es ihn gäbe, demnach daher danach auch kein Welpenschutz erwartet werden.
In der Frage ob es Welpenschutz jedoch überhaupt gibt sollte man etwas differenzierter vorgehen.Tatsächlich haben Welpen bei erwachsenen Hunden oft relative Narrenfreiheit um dies zu verstehen muss man sich das hundeverhalten etwas genauer ansehen.

Im freien Rudel achtet die erste Zeit – in der Regel bis zum Fressen fester Nahrung – die Mutterhündin auf den Nachwuchs. Diesen Schutz gewährt sie allerdings nicht selten, nachdem sie zunächst die von ihr als nicht lebenswert erachteten Tiere achtlos verhungern ließ oder gar aktiv tötete.
Schon an dieser Eigenschaft sieht man, dass der Welpenschutz an sich kein biologisches Grundgesetz ist wie wir es uns oft romantisierend wünschen.
In dieser Zeit wird der Wurf massiv gegenfremde Rudelmitglieder verteidigt, je nach Alter zunächst völlig tabuisiert und dann zunehmend lockerer.
Im Alter von etwa 8 Wochen müssen die Welpen zunehmend mit Konsequenzen für Ihr Verhalten rechnen und werden auch von unbeteiligten Rudelmitgliedern zur Rechenschaft gezogen, erst sanft dann zunehmend stärker und deutlicher.

In der Regel wird jedoch keiner der Welpen ernsthaft verletzt da letztendlich der Wurf rein biologisch das Fortbestehen des Rudels garantiert und damit der eigenen Sicherheit dient.
Es ist ein feines System von Welpen die Ihre Grenzen beim jeweiligen Gegenüber kennen und Althunden oder Altwölfen welche die Welpen aus eigenem Interesse erziehen aber nicht dauerhaft beschädigen.
Wie sieht es jedoch mit fremden Welpen aus?
Gefangenschaftsrudelhaltung bei Hunden und Wölfen zeigten, dass fremde Welpen nicht selten getötet werden was biologisch den Zweck haben könnte die eigene Existenz zu sichern. In der Natur kommt dies selten vor da erwachsene Tiere kaum fremde Welpen zu sehen bekommen dürften, weil deren Rudel sie verteidigen wird. Es obliegt also aus mehrfacher Sicht dem Besitzer des Junghundes diesem eine Balance aus Sicherheit zu geben und das Gefühl für sein Verhalten auch gradestehen zu müssen.
Man sieht also, dass der Welpenschutz weder im eigenem Rudel (eventuelles töten der Welpen durch die Mutter) noch fremden Welpen gegenüber existent ist.
Der Welpenschutz hängt alleine davon ab wer wie gut auf die Welpen aufpasst und wie gut der Welpe sich der Folgen seines Handelns bewusst ist.

Der einzig wirksame Welpenschutz ist der Schutz den die Mutter Ihnen gewährt. Genießt sie Respekt so wird den Welpen nichts geschehen.

Man kann also nicht einfach von einem asozialen Verhalten reden, wenn sich ein Fremdhund auf einen Junghund jenseits der 10 Wochen stürzt und diesen angreift, auch wenn es uns nicht gefällt ist es unter Umständen natürliches Hundeverhalten.
Da aber natürliches Hundeverhalten in unserer Gesellschaft oft nicht erwünscht und durchführbar ist muss, hier Erziehung eingreifen.

Oft geschehen diese Angriffe aus territorialen Hintergründen auf Spaziergängen während der Welpe harmlos spielt.
Der fremde Hund sieht den neuen Junghund in seinem Revier, mit seinen Stöckchen spielen oder seine Vögel jagen, oder gar stürmisch gegen jede Etikette auf sich zulaufen oder schlimmer noch ihn ( den aus seiner Sicht gesehenen Revierbesitzer) einfach ignorierend.
Auf die normalen Zeichen wie Stehenbleiben, Ohren vorlegen, steif gehen, Rute heben, größer machen, Verlängern der Maulspalte, Front zu Front stehen, Umkreisen auf Entfernung, T- Stellung oder direktes Ansehen achten die Welpen oft nicht und der fremde Hund nimmt sich der Erziehung an wie er es als Hund als normal empfindet.
Man kann also sagen, dass in aller Regel kein asoziales Verhalten vorliegt, sondern völlig normales Hundeverhalten.
Das Problem dieser Situation liegt darin, dass sich die Besitzer beider Hunde dessen nicht bewusst sind. Die einen können ihren Hund nicht kontrollieren da er erstens nicht gut genug hört und sie zweitens sich gar nicht der möglichen natürlichen Reaktion bewusst sind und die Junghundehalter da sie Ihren Junghund wie einen Welpen halten und nicht wie einen Junghund der für sein Verhalten geradestehen muss. Oft wurde ihm nicht einmal die Möglichkeit gegeben im Welpenkindergarten oder auf Spaziergängen seine Kommunikationsfähigkeiten mit anderen Hunden zu fördern.

MLE
06.10.2007, 01:21
Ach Sandy83...ich glaube wir meinen das selbe abe verstehen uns nicht richtig....

ich meine das großer und kleine hund erstmal auf ner neutralen wiese/wald oder auch hundeschule zusammengracht werden(so oft es geht) und dann erst nach hause gebracht werden, damit das Problem mit der Eifersucht geringer wird!!

ich wollte nur schwedi_w_81 helfen da sie ja bald nen zweiten Hund bekommt...da musst du mir echt nicht große Artikel liefern (zugegeben waren die nicht schlecht) um mich zu belehren.....

Aber im großen und ganzen sagen wir ja das gleiche (du hast meine Verallgemeinerungen ja durch fachliche Texte ergänzt, zugegeben war ich recht subjektiv durch meine Erfahrungen mit meine Beiden Süßen)

Ich würde vorschlagen das weitere Diskussionen per PM stattfinden, damit wir das Forum nicht vollmüllen....

MFG MLE

bissiger Hund
06.10.2007, 02:03
... damit das Problem mit der Eifersucht geringer wird!!

Und auch die Eifersucht kennen und nicht, dies ist ein rein menschliches Verhalten, das den Hunden gerne "angedichtet" wird.
Ein Hund der seine Rangordnung im bestehenden Rudel hat, braucht keine Ressourcen verteidigen (was vom Menschen als Eifersucht interpretiert wird).

Gruß vom bisschen Hund

sandy83
06.10.2007, 11:51
@mle
hm voll müllen würd ich meine texte nicht nennen.denn es lesen ja auch andere dies und lernen daraus! das war ja nicht nur für dich.
aber egal.

@bissiger hund
ja dass mit der "eifersucht" stimmt schon. nur ums verständlicher zu machen nimmt halt gern diesen begriff. eifersucht ist dass nicht wirklich , sondern dass was du beschrieben hast. das stimmt.

Cindimoa
06.10.2007, 12:48
Sandy und bissiger Hund haben den Durchblick! Stimme Ihnen voll und ganz zu!

Auf keinen Fall einen Bevorzugen! Auch nicht den Älteren!
Wenn man die Rangordnung einhält geht das mit einem 2. Hund gut.

Dominanz wird vom Menschen anerzogen. Ist ein Hund dominant ist da was falsch gelaufen!

Eine Freundin von mir mußte eine Ihrer Malteserhündin abgeben. Sie hat leider nie die Rangordnung eingehalten. Schade!

Ich finde die Idee aber gut dass sich die Hunde schon vorher kennenlernen!

schwedi_w_81
08.10.2007, 18:56
Hallo, erstmal vielen Dank an euch alle- waren interresante Meinungen dabei-.

ich werds halt erstmal auf mich draufzukommen lassen- und dann sehen wie sich mein erster verhält- .

Bei Fragen und Problemen komme ich gern auf euch zurück.

Bis dann

Diana mit Charly

Obgi
09.10.2007, 13:01
Als wir uns unseren kleinen geholt haben, haben wir uns das erste mal druassen getroffen auf etwas abstand und sind dann imer etwas näher bis wir zusammen gegangen sind und dann nach 2 tagen haben wir sie in der wohnun gzusaemmen geführt. natürlich musste wir noch sehr aufpassen da unsere große hündin absolut keine hunde mag aber sie hat nach 1 woche kapiert das er zu unserem "rudel" gehört =)
fressen tun sie noch nch zusammen da gibts streit aber wir sind froh die zusmmen spielen..
nur du solltest sie anfangs bloss nicht allein lassen...

BatBulls
11.10.2007, 22:18
Ich habe eine sehr souveräne, aber auch ziemlich dominante Althündin und einen sehr granteligen, machohaften Deckrüden sowie einen quirligen Kastraten. Um letzteren habe ich mir keine Sorgen gemacht als die Lütte vor 2 Monaten eingezogen ist. Der hat auch gleich mit ihr gespielt und fand sie toll.
Unser altes Mädchen war immer eine Übermutter, hat aber definitiv für fremde Welpen nix über. Da "Momo" aber quasi MEIN Welpe ist(denn ich habe ihn ins Rudel gebracht) und ICH der Boss bin akzeptiert sie sie und grummelt nur wenn sie zu aufdringlich wird.
Die Zähne unseres Machos hat die Kleine schon schmerzhaft zu spüren bekommen. Dabei hat er allerdings keineswegs überreagiert denn die Kurze ist SOOOO frech! Versuchte ihm Futter zu klauen, hat ihn beim Schlafen gestört und ihn ständig versucht in den Hals zu beissen!!!
Inzwischen ist sie vorsichtiger und bis auf gelegendliche "Anranzer" vertragen/tolerieren sich alle.