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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Hund hört einfach nicht auf zu ziehen!



Romana
05.10.2007, 11:34
Hallo an alle!
Habe ein Problem, das mit der Zeit wirklich schon nervig wird. Ich habe einen Labradormischling (9 Monate alt) und der zieht jedesmal wie wahnsinnig an der Leine. Ich war schon im Übungskurs und im Aufbaukurs und da hat er mit Leckerlie immer gefolgt. Aber wenn ich daheim mit ihm gassi gehe dann interessiert er sich manchmal nicht mal mehr für die Leckerlies. Jetzt machen wir das schon seit einem Monat so dass jedesmal wenn Jamie zieht ich permanent stehen bleibe und warte bis ich wieder seine Aufmerksamkeit habe (hat mir die Trainerin so erklärt) und erst dann gehts weiter. Nur es wird einfach nicht besser. Er wiegt bereits 30 Kilo und jetzt kommt bald der Winter. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust am Eis herumzurutschen :)
Außerdem will er einfach immer zu jedem Hund den er auf der Straße sieht. Er MUSS die unbedingt begrüßen. Er hat keine Probleme mit denen er will immer nur spielen. Nur wenn ich dann die anderen Hunde sehe die so brav weitergehen und er zieht nur hin und kommt nichtmal weiter wenn ich ihn ein Käse vor die Nase halte dann bekomme ich da schon bedenken.
ER ist genereöö ein stürmischer Hund. Er stürmt auch immer auf Hunde zu und kurz davor bleibt er dann erst stehen und wird langsam. Das verängstigt die meisten Hunde und dann knurren sie noch bevor er bei ihnen ist.
Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen?

LG
Romana

peanutsnorfolks
05.10.2007, 11:41
Wenn ich auch sonst nicht so der Freund davon bin, aber das klingt mir nach einem Fall für ein Halti.
Du müsstest allerdings jemanden haben, der Dir zeigt, wie man damit richtig umgeht.

Gruß
Jutta

Romana
05.10.2007, 11:48
Danke für deine Antwort!

Nun ist es so dass wir das Halti schon probiert haben als er erst 5 Monate war. Und da gabs auch keine Fortschritte. Deshalb habe ich es sein lassen. Selbst mit Brustgeschirr hängt er sich mit seinem ganzen Gewicht voll rein.

Lg
Romana

peanutsnorfolks
05.10.2007, 12:07
Hat Dir denn jemand das Halti erklärt?
Wenn man es falsch einsetzt, funzt es auch nicht.
Vielleicht bittest Du nochmal die Trainerin.

Ich persönlich nehme ein Stachelhalsband, wird hier im Forum halt nicht so gerne gehört. Aber auch damit muss man richtig umgehen können.

Jutta

bissiger Hund
05.10.2007, 12:19
Ich persönlich nehme ein Stachelhalsband, wird hier im Forum halt nicht so gerne gehört. Aber auch damit muss man richtig umgehen können.

JuttaSolange es du dir persönlich umlegst ist nichts dagegen einzuwenden. Aber laß es bitteschön vom Hund weg.

peanutsnorfolks
05.10.2007, 12:22
Das entscheide ich selber und möchte auch nicht mit jemandem darüber disskutieren.
Aber wie Du gelesen hast, habe ich etwas anderes empfohlen.

Jutta

Romana
05.10.2007, 13:04
ja kann sein dass ich es falsch benützt habe! Ich werde es nochmal probieren.! Erklärt hats mir nämlich keiner! Ich weiß halt nur dass jedesmal wenn der hund ziehen will man ihn leicht am halti ziehen soll.... so halt irgendwie..oder?

peanutsnorfolks
05.10.2007, 14:55
Soweit ich das kenne, wird die Leine am Halti und am Halsband festgemacht.
Man muss dann mit beiden Händen arbeiten, sozusagen.
Wenn der Hund zu einem anderen Hund will, lenkt man ihn wohl mit dem Halti in die andere Richtung. Wichtig ist das richtige und sofortige Loben, wenn etwas gut geklappt hat.
Aber wie gesagt, ich kenne mich da auch nicht so gut aus.
Darum ist es so wichtig, dass es einem jemand zeigt, der weiß. wie es genau geht.
Sonst wirkt es nicht oder sogar falsch.
Geh mal hier auf Suchfunktion. Da war neulich einmal ein guter Thread über das Halti.

Gruß
Jutta

Romana
05.10.2007, 15:06
ja wenn ich drüber nachdenke war er damals ja wirklich noch recht jung. Jetzt begreift er schon schneller! Werde mal gucken obd as alte noch passt- was ich nicht denke, aber dann kauf ich halt ein neues! Bei so einem Sturschädel wie mein Jamie muss man halt verschiedenes ausprobieren, aber ich möchte keine Aggressiven Methoden ausprobieren!

peanutsnorfolks
05.10.2007, 15:31
Halti ist ja eher ein sanftes Druckmittel.

zipfelhut
05.10.2007, 15:44
Hallo;

ganz wichtig ist vor allem, daß der Hund, bevor Du anfängst zu trainieren, Gelegenheit hatte sich erst einmal tüchtig auszutoben und zu entleeren; in 99 % aller Fälle ist es absolut erfolglos, das richtige Laufen an der Leine während des Gassigehens üben zu wollen.
Such Dir dazu eine ruhige Wiese; wenn Du einen hast, kanns auch der eigene Garten sein und beginne das Training dort.
Ich bin zwar ein absoluter Verfechter der Verwendung von Kopfhalftern, denke aber, daß Du es mit einem jungen Hund auch noch so hinbekommen kannst. Dazu mußt Du Dich mit Leckereien bewaffnen. Du sagst, daß der Hund draußen keine nimmt? Probiere es doch einmal mit richtigen Leckereien wie Happen aus gekochtem Hühnerfleisch oder Käsewürfeln.

Vorm Training legst Du mit dem Hund also eine nicht zu knapp bemessene Spiel- und Toberunde ein, um Dich dann mit ihm zur Trainingswiese zu begeben. Beim Üben solltest Du dann stehenbleiben (ob nun mit oder ohne Halfter), wie von Deiner Trainerin richtig beschrieben, sobald der Hund in die Leine läuft. Wichtig ist in diesem Zusammmenhang auch, daß Du aktiv führst , und das nachher auch im Alltag tust. Du gibst immer eine Richtung vor und der Hund soll lernen achtzugeben, wohin Du gehst.
Lege beim Üben also viele Richtungswechsel ein und bleib auch von Dir aus immer mal stehen. Dabei solltest Du den Hund auch nicht weiter ansprechen/informieren, außer ihn verbal zu loben, wenn er beginnt, seine Aufmerksamkeit auf Deine Richtungswechsel zu legen. Immer dann sollte der Hund auch einen Happen bekommen. Klappt das auf der Wiese zunehmend, kannst Du mit dem Stehenbleib-Konzept auch langsam in belebtere Gebiete vordringen. Wenn der Hund wieder stürmisch wird, drehst Du eben wieder ab in Richtung ruhigere Gebiete.

Es klingt für mich, als hätte Dein Hund auch noch keine allzugroße Bindung zu Dir, daher ist es ganz wichtig, daß Du zunächst sehr ablenkungsarm übst. Bindungstraining sollte viele gemeinsame Spiele umfassen, tägliche Rituale wie z.B. Pfotenkontrolle und eben gemeinsames Training; das ist eigentlich das A und O.
Wenn dein Hund tatsählich noch keine so gute Bindung an Dich hat ist es übrigens auch ratsam, den Hund vorerst nur noch an einer Flexi- bzw. Schleppleine statt frei laufen zu lassen, damit er sich nicht selbst vergnügen kann. Du mußt Dich ins Zentrum des Denkens und Handelns deines Hundes bringen; das erfordert aber durchaus eine Menge Initiative und Animation von Deiner Seite. Je besser Du ihm verständlich machen kannst, daß DU dafür sorgst, daß es in deiner Nähe nie langweilig, sicher und angenehm ist, desto weniger gibt es für ihn Grund, sich selber darum zu kümmern. Dann verringert sich mit der Zeit auch sein brennender Wunsch, zu jedem Hund hinzudrängen. Sozialisation ist ganz wichtig, aber Du solltest auch durchaus daran arbeiten, daß man eben nicht zu jedem Hund hinkann. Je öfter und umfassender Du ihm jetzt den Kontakt mit anderen Hunden zubilligst, desto größer ist im Erwachsenenalter seine Frustration, wenn ihm das plötzlich aus verschiedensten Gründen nicht mehr ermöglicht wird. Das heißt nicht, daß Du ihn jetzt nicht mehr zu anderen Hunden lassen solltest, aber eben eingeschränkter. Spielen mit Artgenossen ist ein ganz wichtiger Baustein der Persönlichkeitsbildung beim Hund; aber der Mensch muß, wenn er sich keinen Allerweltskerl heranziehen will, regulierend eingreifen und den Hund von Zeit zu Zeit daran erinnern, daß er, der Mensch der wichtigste Sozialpartner des Hundes ist.

Dieses Konzept mutet Dir vermutlich etwas befremdlich an; Du wirst Dich sicher bereits fragen, wie Du nun beim Gassigehen verfahren sollst.

Meine (sicherlich diskutable) Meinung dazu ist, daß ein Hund, der derart stürmisch durch seine Umwelt tobt, diesen Reizen solange nicht ausgesetzt werden sollte, bis sein Mensch in der Lage ist ihm eineindeutig zu sagen, was er möchte, denn mit jedem Hinzerren zu anderen Hunden, Büschen, die besonders gut riechen etc. verbucht der Hund einen Erfolg in seiner "Leinengeh-Logik" die ja offenbar beinhaltet, daß er die Richtung vorgibt und Du für ihn uninteressant, ja sogar außerhalb seiner Wahrnehmung, hinten dranhängst. Das heißt für mich, daß Du die nächsten zwei, drei Wochen ohne im herkömmlichen Sinne "gassizugehen" engagiert und konzentriert daran arbeiten solltest, die Bindung zu verbessern/aufzubauen, indem Du ihm einfach keine anderen Reize als die deinen anbietest. Du sorgst für Spiel und soziale Interaktion mit Dir selbst und hast dabei Zeit, ihm auf der ruhigen Wiese das Grundprinzip des Leinegehens zu vermitteln. Auch und gerade das geimeinsame Üben hilft, Hund und Mensch zusammenzuschweißen und einander besser kennenzulernen. Mach Dir keine Sorgen wegen fehlender Sozialbegegnungen oder gar fehlenden Umwelteinflüssen während dieser Zeit; Dein Hund kann problemlos zwei, drei Wochen ohne diese Dinge auskommen. Du richtest den Fokus des Hundes auf die hier beschriebene Weise weg von den Dingen da draußen hinein zu Dir. Ich persönlich denke, daß es dafür höchste Zeit wird.:)
Du schaffst das, nur Mut!

Romana
05.10.2007, 17:49
hi Zipfelhut,

danke für deine superlange, und aussagende Antwort!
Bei einer Sache muss ich dir jedoch widersprechen! Dass Jamie keine Bindung zu mir hat ist sicherlich nicht der Fall! Wenn ich heim komme dann verbringe ich meine zeit nur mit ihm und alle sagen er ist total auf mich bezogen. Er rennt mir andauernd hinterher und legt sich immer dort hin wo ich bin. und ich kuschel und spiel auch viel und gerne mit ihm! und wenn ich mit ihm kommandos und Kunststücke übe ist er total begeistert und lernfähig! er hat Pfotegeben und gibfive in 2 Minuten perfekt gekonnt! Außerdem mache ich das jedesmal nach dem gassigehen so dass ich ihn im stiegenhaus absetze und er darf erst die Stiegen rauf wenn ich los sage. Und das klappt einfach Prima! Mit Clicker und Käse funktionert es schon ziemlich gut. Es ist wohl wie du sagst so dass er am Anfang so zieht weil er sich dringend entleeren muss. Ist das geschehen kann ich sogar ohne Leine mit ihm ne ganze Gasse gehen und er geht bei Fuß. darf dann wieder etwas weiter vor und sobald ich ihn rufe kommt er gleich hergestürmt!
Es ist halt nur so dass er am Anfang arg zieht, und zu Hunden halt auch! Das lustige ist wenn sie sich nur 3 sekunden abgeshcnüffelt haben dann kommt er wieder freiwillig mit, er will ja nur hallo sagen. Und da kann ich ihn einfach ned ablenken!
aber ich werde aufjedenfall mal daheim beginnen mit dem Leinentraining und dem Aufmerksamkeits training. Er kann auch schon das Follow me Signal und hört drauf. Außer wenn er eben nen anderen Hund sieht!

Lg

zipfelhut
05.10.2007, 18:31
Hallo Romana, na das klingt ja prima, dann hab ich wohl zuviel hineininterpretiert:D Nix für ungut!:bl:
Trotzdem ist es durchaus hilfreich, wenn Du das Leinentraining zunächst etwas abgeschieden beginnst, Du machst es Euch damit einfach leichter. Wenn Du nun noch Hilfe mit dem Halti benötigst, sag einfach Bescheid - aber wie gesagt, ich denke, daß Du das mit dem Jungspund auch noch locker so schaffen kannst. Kopfhalftertraining ist schon fast ne Wissenschaft für sich; vor allem dauert die Gewöhnung (Duldung) des Hundes an das Halfter erfahrungsgemäß recht lange. Kräftemäßig bist Du ja durchaus in der Lage, das mit dem Stehenbleiben durchsetzen zu können; er dürfte Dich nicht wegzerren können...?

Romana
05.10.2007, 19:33
macht ja nix macht ja nix bin für jeden Tipp sehr dankbar =)

also war gerade mit ihm gassi und hab das eben so gemacht dass ich öfter stehen bleib von mir aus und auch richtung wechsel und es hat ziemlich gut geklappt. Nur ic denke ich weiß jetzt an was das auch liegen kann. Ich wohne an einem eck. wir gehen immer die straße rauf und dann oben gibt es eine grünfläche. da er es gewohnt ist da oben in die grünfläche zumache denke ich dass er eben immer zieht weil er schon muss und es einfach so schnell wie möglich die straße rauf schaffen will. weil kaum dort angekommen setzt er sich meistens hin.
von mir aus könnte er auch auf der straße machen, dann würde er vielleicht nicht so ziehen weil er sich denkt ich kann da sowieso her machen.. aber wie gesagt er macht halt eigentlich immer am grünen!

Werde das jetzt weiter rausfinden. Vielleicht gehe ich mal in die andere Richtung, mal sehen ;-)

Lg

zipfelhut
05.10.2007, 22:56
Mal noch ein ganz praktischer Tip, der besonders Dir helfen dürfte: geh doch schlicht und ergreifend öfter mit ihm raus, dann muß er nämlich nicht so eilig und hat keinen Grund, wie wild zu der Ecke hinzuzerren - und Du entschuldigst ihm das Zerren nicht unbewußt:D

Naddl 0405
06.10.2007, 08:05
macht ja nix macht ja nix bin für jeden Tipp sehr dankbar =)

Nur ic denke ich weiß jetzt an was das auch liegen kann. Ich wohne an einem eck. wir gehen immer die straße rauf und dann oben gibt es eine grünfläche. da er es gewohnt ist da oben in die grünfläche zumache denke ich dass er eben immer zieht weil er schon muss und es einfach so schnell wie möglich die straße rauf schaffen will. weil kaum dort angekommen setzt er sich meistens hin.


Ja, das denke ich auch! :cup:
Bei meiner Hündin ist es auch so. Von Anfangan habe ich darauf geachtet, daß Sie locker an der Leine läuft.
Aber, sobald es richtung "Klo-Wiese" geht: Durchzug!
Ich bleibe dann stehen mit einem energischem "NEIN" und gehe dann ein paar Schritte in die entgegengesetzte Richtung. Das hilft gut!

Ist aber ein anderer Hund in Sicht, hilft alles nix mehr. :floet: Aber ich schiebe es auf's Alter....:bl: Ich kann ja nicht erwartet, das Sie neben mir hermaschiert und alles links liegen lässt!
Ich kenne keinen Hund mit 7 Monaten, der das macht! :D

Romana
06.10.2007, 11:29
Hallo Naddl!

stimmt meiner ist auch erst 9 Mnate und es ist auch normal dass sie wilder sind. aber das mit den paar Schritten in die andere Richtung hilft gar nix. ER steht dann immer winselt.. kommt zwar zurück aber sobald es weiter geht rennt er wieder bis er anstosst und ich wieder stehen bleiben muss. Das heißt ich komm nciht wirklich weiter :D

Naddl 0405
06.10.2007, 15:02
Hallo Naddl!

stimmt meiner ist auch erst 9 Mnate und es ist auch normal dass sie wilder sind. aber das mit den paar Schritten in die andere Richtung hilft gar nix. ER steht dann immer winselt.. kommt zwar zurück aber sobald es weiter geht rennt er wieder bis er anstosst und ich wieder stehen bleiben muss. Das heißt ich komm nciht wirklich weiter :D


:D ui,ui... Ja, so ist das bei uns leider auch! :D Manchmal brauche ich ewig um an mein Ziel zu gelangen und das nervt mich dann auch wahnsinnig, aber was soll's?
Manchmal hat Ronja auch bessere Tage, an denen frage ich mich dann, warum es nicht immer so sein kann. :t:

In der Hundeschule (gleich fahren wir wieder...:)) da läuft es besser als zu Hause, obwohl es da nur so von Spielkameraden wimmelt...
Ich bin da dem Grund auch noch nicht auf die Spur gekommen....

In unserer HuSchu ist ein Labrador, auch 9 Monate alt, der zieht sein Frauchen auch hin, wo HUND hin will. Mit erstaunen beobachte ich des öfteren, welche enorme Kraft dieser Hund hat.
Frauchen ist am anderen Ende der Leine und völlig aus der Puste...:sporty:

Aber unsere Trainer nehmen die Sache schon ernst, meinen aber, das Sie nicht konsequent genug ist. d.h. zu Hause hat der Labrador wohl öfter's Erfolg beim ziehen...:?:

Ich versuche konsequent zu sein und korrigiere Ronja immer. Mein Mann sagt öfter zu mir, Ich wäre mit dem Hund zu streng. :rolleyes: Aber Ich versuche wirklich nur, Ronja die Leinenführigkeit beizubringen. Mit Konsequenz. Und Ich denke, Ich habe auch Erfolg. Wenn auch nur in kleinen Schritten. :D
Es stimmt schon. An schlechteren Tagen brauche Ich ewig für ein paar Meter.

Aber da muß ich wohl durch. Ich werd immer ganz neidisch, wenn ich auf der Straße einen Hund sehe, der "perfekt" bei Fuß geht. :0(

Romana
06.10.2007, 17:43
wow naddl dir gehts wirklich genauso wie mir! In der Hundeschule war er immer der beste obwohl er der jüngste war und an manchen Tagen gehts auch super nur dann wird man wieder total wahnsinnig wenn er nur zieht! Aber bin ich froh dass es noch andere gibt denen es so geht weil dann weiß ich dass man das sicherlich noch irgendwie hinkriegt und dass er kein einzelfall ist =)

lg und schönen Tag

der dicke hund
06.10.2007, 17:57
hi ihr lieben
ihr habt junge hunde die gerade in der sturm und drang phase sind. ich denke mir ein problem wirft das andere mit sich.
wie ist dein labi zuhause ? was machst du da mit ihm? ist er es gewöhnt klare befehle zu bekommen? wie gehst du im allgemeinen mit ihm um?
das ziehen an der leine ist blöde ........und auch dieses hinstürmen zu anderen hunden .kann mal böse enden.
wenn du hilfsmittel benutz dann mache es unter anleitung.*halti*
wobei ich mich schon frage wie man ein stachler richtig einsetzt??? lasse da bitte die finger von in meinen augen pure tierquälerei........ weil druck erzeugt gegendruck.
was für eine leine benutzt du? falls es irgendwo schon steht dann sorry.habe es überlesen.

peanutsnorfolks
06.10.2007, 18:29
Einen Stachel kannman, genau wie übrigens früher auch das Tele, auch als positive Verstärkung einsetzen.
es geht doch nicht darum, dass der Hund schreiend vor Schmerz entweder das macht, was ich will oder sich als reaktion auf mich stürzt.
Wichtig bei allen Mitteln, die man einsetzt, ist doch, dass ich die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich ziehe.
Beim Spazierengehen kann ich das mit Leckerchen, Spielzeug, meinetwegen auch Halti machen.
In gewissen Bereichen der Sporthundausbildung geht das nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Aber ich denke, unabhängig von welchem Hilfsmittel man redet, grundsätzlich birgt jedes, auch das Halti, seine Fehlerquellen.
Und wenn man nicht weiß, was man tut, kann alles nach hinten losgehen.

Prinzipiell muss man für jedes Teil eigentlich ein oder mehrere gute Seminare besuchen (was ich übrigens gemacht habe), um es einsetzen zu können.
Ob Halti, Klicker oder was auch immer.
Das ist in meinen Augen entscheidend.

Ich weiß auch, dass mit allem Möglichen hart an der Grenze der Tierquälerei gearbeitet wird. Aber hat schon mal jemand gesehen, dass das zum Erfolg führt?
Der Hund fängt entweder an, zu meiden, was man nun gar nicht gebrauchen kann. Oder er wehrt sich, genauso schlecht.
Wobei meine Erfahrungswerte jetzt nicht unbedingt auf´s Gassigehen u.s.w. bezogen sind, sondern eher auf den Schutzhundsport.

Gruß
Jutta

Romana
06.10.2007, 22:19
@ dicker Hund:

daheim folgt er eingetnlich ziemlich auf alles. Ok ich muss zugeben an manchen tagen muss man wirklich konsequenter sein aber ich denke das liegt an den flegel jahren. aber dann beharre ich dass ers machen soll und er machts auch! Aber üben und sonst so ist er eigentlic ziemlich brav für sein alter (also nur was ich halt von tanten und cousinen und deren hunde weiß).

naja ich verwende einenormale leine. sone gestrickte halt. Aber keine Flexi. Die leine ist wahrscheinlich gerade mal 2 meter wenn überhaupt! Ich würde gerne mal eine längere laufleine nehmen, nur umso länger die spannweiter st umso schwerer wird er zu halten!

Ahja irgendwer hat mich auch noch gefragt ob ich den Jamie halten kann wenn er zieht. Also im Grunde bis jetzt schon nur wenn derboden nass ist oder blättrig dann rutsche ich schon manchmal aus! Immerhin wiegt er 30 Kilo und ich 55...habe mal gelesen der besitzer sollte das 3fache gewicht des HUndes haben um ihn sicher halten zu können! Deshalb ist es mir ja so wichtig dass er bis zum winter wenns schneit ein bisschen ruhiger beim gassi gehen wird!

Lg
Romana

Labrador Sammy
07.10.2007, 12:49
Beim lesen von Romana habe ich mich gefragt warum sie mit unseren Labi Gassi geht. :D
Wir hatten vor ein paar Wochen auch die Idee mit Halti gehabt, die schon im Freßnapf scheiterte, da Sammy beim Anlegen sich schon heftig gewährt hat. Darauf hin hat uns der gute Mann im Freßnapf, der auch Hundetrainer ist, zu einem Halsband geraten, wo zusätzlich noch zwei gepolsterte Bänder befestigt werde. Die Bänder laufen zwischen den vorderen Beinen her und ziehen sich immer weiter zu, umso mehr der Hund zieht uns so wird dem Hund die Kraft genommen. Seit dem kann auch Frauchen mit Sammy Gassi gehen und das ziehen ist schon deutlich weniger geworden.
Wenn ich mit Sammy Gassi gehe, nehme ich nur ein normales Brustgeschier und ziehe ihn kräftig und ruckartig zurück wenn er zu doll zieht. Wenn ich dies dann zwei dreimal gemacht habe hört er auch auf mit dem ziehen.
Leider wissen wir den Namen nicht mehr von diesem Erziehungshalsband, denke aber das die im Freßnapf schon wissen was gemeint ist. Dazu kommt noch das es deutlich günstiger ist, als ein Halti. Ich denke das dieses Halsband besser ist als ein Stachel, oder Würger!!!

zipfelhut
07.10.2007, 14:44
Hallo Labrador Sammy,
Was Du meinst, ist ein Erziehungsgeschirr; guck mal im übernächsten Thread, da werden grade die Aspekte dieses Geschirres erläutert. Im allgemeinen wirst Du bei Leuten, die sich etwas eingehender mit Hundetraining/Erziehung beschäftigen, auf wenige Gegenliebe stoßen, wenn Du erwähnst, daß Du solch ein Geschirr benutzt, weil man es eigentlich gar nicht braucht, wenn man nur konsequent und geradlinig arbeitet. Leinelaufen kann man einfach nicht auf dem Gassigang trainieren, das sollte unbedingt auf einer Wiese, nach ausgiebigem Freilauf/Auslastung/Ausarbeitung passieren.
Aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund stellt sich aber der überwiegende Anteil an Hundehaltern den völlig überzogenen Anspruch, das Problem während des Spaziergangs in den Griff bekommen zu wollen. Oder ist es einfach nur fehlende Phantasie...? Oder gar Bequemlichkeit?
Warum will man im Angesicht allergrößter Reizlagen (Gerüche, der Anblick fremder Hunde, das Wissen, daß da hinten die Tobewiese/der Löseplatz ist...) dem Hund und sich selbst abfordern, an der Leinenführigkeit zu arbeiten, statt zuallererst die Reize herunterzudosieren und auf einer ruhigen Wiese anzufangen?
Ich kenne die Antwort darauf eigentlich:
Es kostet mehr Zeit, es kostet Organisationsaufwand und es macht einfach mehr Arbeit, weil aktives Training eben Arbeit ist, also zielgerichtetes, planmäßiges Vorgehen, das einer Vor- und Nachbereitung bedarf, die zuallererst im Kopf stattfinden muß. Man muß sich informieren und Fachliteratur zurateziehen, und das alles neben dem Beruf, der Familie und dem eigentlichen Hobby (bei mir ist allerdings der Hund das Hobby...).
Man muß dem Hund erklären, was es mit dem Leinelaufen auf sich hat; sämtliche Erziehungshilfen verhindern aber nur, daß der Hund zerren kann, in seinem Kopf wird dabei absolut nichts an seiner Einstellung zur Leine verändert. Der Hund lernt bei Erzehungsgeschirren nur über den Weg des Schmerzes, daß es ab sofort unangenehm ist, zu zerren. Macht man es ab, zerrt er weiter wie bisher. Auch ich bin der Meinung, daß das der Weg des geringsten Widerstands ist. Es gibt meiner Ansicht besser geeignete Wege, den Hund wirklich leinenführig zu machen statt ihn (sinngemäß) zu brechen.

der dicke hund
07.10.2007, 15:06
schliesse mich zipfelhut an.
ich hatte auch schon geschrieben was ich für fehler gemacht habe........
ich eigentlich auch nur ein hundebesitzer ohne trainererfahrungen.
was ich aber heute weiss habe ich mir durch jahrelanges lesen reden mit anderen und meinem gesundem menschenverstand angeeignet.
ihr habt einen labi...und ihr wiesst wie der labi tickt???? er ist freundlich und ohne scheu....neugieirg und offen alles neuem gegenüber.was sagt das aus???? das was iht zuhause habt.
und mit der richtigen erzihung könnt ihr ihn mit dem kleinem finger lenken und führen.
gewaltfrei.........und ohne erziehungshilfen.
überdenkt nochmal wie ihr zuhause mit ihm umgeht.
wer geht zuerst durch die tür? wann und wie bekommt er fressen, was darf er selber entscheiden was nicht? wo ist der schlafplatz? usw.
erziehung fängt mit den kleinen sachen an.
und wie zipfelhut schreibt es dauert kostet viel zeit..und geduld.
meine freundin hat auch einen junghund...zieht wie blöde, hört nicht und springt alles an..........tja nun ist das geschrei gross monatelang nichts gemacht.ich übertreibe......nun hat sie es.
der hund kommt nicht auf ihr rufen , haut ab wenn sie ihn holen will.
sie geht nun endlich in eine huschu. und was sagen die ihr da?????? das was ich seit monaten predige..........ha ha ha
schmeisst dieses gechirr weg........oder hängt es zur mahnung irgendwo hin...lasst euch in einer guten huschu beraten............nehmt eventuell einzelstunden.........viel glück

Labrador Sammy
07.10.2007, 21:02
@ Zipfelhut und der dicke Hund
Es ist leicht von der Ferne jemanden an den Pranger zu stellen, ohne zu wissen was wirklich los ist!!!
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und besitze selber seit über 17 Jahren Hunde. Das soll nicht heißen, dass ich über Hunde alles weiß, sonst wäre ich nicht in diesem SUPER Forum gelandet!!!
Nur leider sieht es bei uns zur Zeit so aus das ich beruflich täglich 10 Stunden aus dem Haus bin, da mein Arbeitsplatz knapp 100km vom Wohnort entfernt liegt, was sich zum Glück ab Dezember ändern wird, da wir näher dort hinziehen. Dazu kommt noch das Sammy wirklich kein leicht zu erziehender Hund ist und selbst eine Hundeschule uns vom Platz gejagt hat. weiter kam erschwerend dazu das meine bessere Hälfte anfangs immer gesagt hat:"das ist doch noch ein Baby, sei nicht so streng mit ihm" Ich war zwar weiter härter mit Sammy und er hört auf mich auch deutlich besser, nur leider mein Gegenstück nicht. Die Folge, beim Gassi gehen, was sie nun mal mehrmals am Tag machen muß, da ich ja wie gesagt min 10 Stunden aus dem Haus bin, ging der Sammy mit ihr und nicht sie mit Sammy!!! Sie konnte sich oft nur von Straßenlicht zu Straßenlicht retten, wo sie dann schnell die Leine drum zog. Aus diesem Grund geht sie mit dem Erziehungsgeschirr!!! Ich persönlich gehe OHNE!!! Und mag es auch nicht so, finde es aber besser als ein Stachel oder Würger
Zum Thema keine Zeit:
Trotz ich sehr lange aus dem Haus bin und mein Geld nicht im sitzen verdiene, oder es mir vom Vaterstaat hole, finde ich noch täglich 3 Stunden Zeit für meine Hunde und nach dem Umzug noch deutlich mehr. Wenn ihr sehen könntet wie diese Hunde mich lieben und ich auch sie, würdet ihr etwas anders über mich denken. Meine Hunde gehen für mich genauso durchs Feuer wie ich für sie. Ich will für die Hunde immer das beste und ich finde das Erziehungsgeschirr besser als Frau und Hund unter einem Auto liegen zu sehen.

Romana
08.10.2007, 11:58
Also irgendwie denke ich mein Hund ist zu dumm um zu kapieren dass ihn ziehen nicht weiterbringt. ER ist normal total schlau und sehr lernfähig, nur das mit dem ziehen, ohmann!
#mache das jetzt so dass ich nicht nur stehen bleibe beim #Gassi gehen sondern auch paar Schritte zurück mache bis die Leine wieder locker ist. Nun gut das mit dem zurückgehen hat er schon verstanden, dass mit dem nicht ziehen allerdings nicht. Er steht dann manchmal und winselt so wie: ach gott lass uns weiter, aber auf die Idee dass er aufhört mit dem ziehen und wir ohne stops in Ruhe raufgehen können kommt er einfach nicht!

Bis jetzt habe ich noch kein Halti oder ähnlich ausprobiert. Mags noch ein bisschen so versuchen. Ich muss einfach stur bleiben. Immerhin ist er ja noch Jung. WEnns im Winter noch immer nicht klappen sollte, werde ich wohl auf eine andere Idee springen müssen. Und selbst wenn ich ihm einfach den Beißkorb raufgebe, dann geht er wenigstens langsam =) Obwohl er dann immer soo bemitleidenswert aussieht =(

Lg

der dicke hund
08.10.2007, 19:48
hi du
ich stelle niemanden an den pranger.
wenn du den eindruck hast kann ich nichts ändern.

Lea.H
08.10.2007, 21:28
Mein Hund hat die ersten Tage auch wie verrückt gezogen!!
Habe dann einfach den Leinentrick ausprobiert!!
Wenn du eine verstellbare Führleine hast stellst du sie auf die mittlere Stufe ein und hängst sie um den Hals und wenn er dann das ziehen anfängt musst du die Leine so runterziehen das seine Vorderbeine von der Leine abgebremst werden!!

Aber mit der Zeit hat auch mein Hund den Trick rausbekommen und ist einfach über die Leine gestiegen!!Dann haben ich es mit einem Halti ausprobiert der funktioniert super bei ihm!!

Wie wäre es mit einer Beinleine die so angelegt ist das der Hund neben deinem Bein läuft!!Ich finde auch eine Schleppleine toll da hat der Hund so viel Freilauf das er überall im Gras schnuppern kann und will gar nicht mehr ziehen!!

Ja das waren meine Tipps ich hoffe sie helfen dir weiter!!
Liebe Grüße ,
Lea.H

Paula100
08.10.2007, 22:30
Hallo Romana,

ich denke, die Trainingstipps und Gedanken von Zipfelhut sind sehr gut!!

Ich selber habe seit vielen Jahren einen Riesenschnauzer, mit dem ich in den ersten Jahren die von Dir beschriebenen Probleme hatte. Mir gelang es in schwierigen Alltagssituationen - wie zum Beispiel bei Begegnungen mit anderen Hunden, die einfach auf einen zulaufen - auch nicht, die Aufmerksamkeit meines Hundes AUF MICH zu ziehen. Bei mir war es ein Problem der BINDUNG (!) und es lag daran, dass ich nicht souverän genug führte und dies, obwohl ich mit meinem Hund irre viel Zeit verbrachte und meinen Hund irre lieb hatte und habe! Das EINE hat mit dem ANDEREN nämlich nichts zu tun. Dies war mir damals aber nicht klar.

Erst ein zweiter Hundetrainer beobachtete mich und meinen Hund im Alltag und erklärte mir dann genau, warum ich die v.g Schwierigkeiten mit meinem Hund hatte. Ich hatte übrigens in der ersten Hundeschule eine Prüfung mit meinem Hund bestanden, aber ... wie gesagt ... die Probleme traten im Alltag auf und nicht auf dem Hunde-Platz und nicht bei kleinen "Künst-Stückchen, die ich mit meinem Hund eingeübt hatte".

Also .. vielleicht stimmt auch bei Dir die Bindung zu Deinem Hund noch nicht 100%ig oder/und Deine Führung ist noch zu unsicher ... dies ist KEINE KRITIK an Dir, wie gesagt .. ich habe selber vieles falsch gemacht und mache heute noch immer wieder Fehler, obwohl ich seit 24 Jahren Hunde halte und deshalb halte ich solche Infos, wie sie Zipfelhut gegeben hat, für wertvoll.

Ach ... und ich möchte noch darauf hinweisen, dass Dein Hund noch JUNG ist .. mit 9 Monaten hat er auch noch die eine oder andere FÜR DEN MENSCHEN nervige Flause im Kopf ... :-) ... also .. auch RUHE bewahren!;-)

Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Freude mit Deinem Hund

Viele Grüße

Paula100

zipfelhut
08.10.2007, 22:32
@ Labrador Sammy
Auch meine Absicht ist es nicht, jemanden anzugreifen. Aber der Zweck heiligt meiner Ansicht noch lange nicht die Mittel...Versteh mich nicht falsch, ich werde mich hüten, Dich gar noch als Tierquäler hinzustellen - aber was kann der Hund dafür, daß Du keine Zeit fürs Training hast? Und daß der Hund nicht unterm Auto zu landen hat, ist für mich ehrlich gesagt auch kein berechtigter Grund, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und so ein Geschirr zu verwenden statt ihn aktiv zu erziehen...
Hat man nicht die Pflicht, wenn man sich einen Hund anschafft, sich auch Zeit für ihn zu nehmen (das schließt keine Zeit zu haben ein), also bewußt, gezielt und für den Hund zu verwenden - und das über das absolute Minimum an Pflege (Gassigang, Bürsten, Füttern) hinaus?...Eben in Form von Training, geistiger Forderung und Förderung für das Tier - wie man es auch bei einem Kind machen würde...? Ich persönlich bin der Ansicht, daß man das seinem Hund schuldig ist - weil er sich nicht aussuchen konnte, da zu leben, wo er lebt.
Aber nun genug, ich möchte Dich wirklich nicht mit Vorwürfen bewerfen sondern einfach nur zum Nachdenken anregen. :bl:

@Paula
Du hast nochmal sehr gut verdeutlicht, was ich eigentlich sagen wollte, danke dafür: Zu meinen, daß die Bindung gut ist, muß leider noch lange nicht den Tatsachen entsprechen - ohne, daß ich damit Gegenteiliges behaupten möchte, Romana!! Es ist dann wirklich hilfreich, wenn einmal ein Außenstehender einen Blick auf Dich und den Hund wirft:)

Labrador Sammy
09.10.2007, 02:16
@ Zipfelhut
Wir haben einen Hund zur Pflege aufgenommen, der binnen 3 Tage gelernt hat an der Leine zu gehen und das obwohl er ein Straßenhund war!!! Also erzähle mir nicht das ich mich mit den Hunden zu wenig beschäftige!!! Sei einfach Froh das Du noch nicht an so einen Hund, wie Sammy es ist, geraten bist. Die meisten hätten den Hund einfach wieder abgegeben, zumal das gehen an der Leine das kleinste Problem war, was wir mit ihm hatten. Wie schon geschrieben, selbst die Hundeschule hat uns vom Platz gejagt!!! Dieses kommt für uns aber nicht in Frage, den wenn wir einen Hund nehmen dann bleibt er auch bei uns, egal wie schwer und nervig es wird. Früher oder Später wird auch unserer Sammy lernen an eine Leine zu laufen, zumal es das einzige Problem mittlerweile ist, was wir noch mit ihm haben
Da ich aber jetzt langsam echt die Schnauze voll habe von den ganzen Superschlauen hier, die alle andere für völlig dumm halten, werde ich mich jetzt aus diesem Forum zurück ziehen. Diese ganze Überheblichkeit von verschiedenen hier muß ich mir zum Glück ja nicht weiter reinziehen.:sn:

zipfelhut
09.10.2007, 03:02
Du hast nicht richtig verstanden, was ich sagen wollte, ich wollte und will Dich nicht diffamieren oder angreifen! Ich finde auch klasse, daß Du dem Ex-Straßenhund in so kurzer Zeit das Leinelaufen beibringen konntest. Das ist in der Tat eine sehr schöne und beachtliche Leistung!
Und dennoch bin ich der Meinung, daß "Erziehungsgeschirre" für das Training der Leinenführigkeit nicht geeignet sind und auch nicht empfohlen werden sollten. Nicht, weil sie nicht "funktionieren", sondern eben, weil sie den Hund nur hindern, aber nicht erziehen. Ein Hindern ist für mein Verständnis aber eben der Weg des geringsten Widerstands, denn der Hund lernt ja nicht, wie ich oben schon sagte, worum es denn nun bei der Leinenführigkeit geht.
Ich finde auch in Ordnung, daß Du nach dem Ausloten der Möglichkeiten für Dich und Deinen Hund zu dem Ergebnis gekommen bist, daß das Geschirr für Dich die Lösung des Problems beinhaltet. Manchmal ist gutes Hundetraining ja auch eine Frage des Geldes, irgendwann sind die Ressourcen erschöpft. Aber es sollte eben die Ausnahme und nicht die Regel sein, den Hund mit "Folterinstrumenten" am Tun zu hindern. Das sollte nie das Fundament einer Arbeit mit dem Hund sein.Ich bestreite auch nicht, daß dein Hund nicht ganz einfach zu erziehen sein mag, das maße ich mir nicht an.

Ich möchte noch einmal ausdrücklich unterstreichen, daß ich Menschen, die diesen Weg beschreiten, keinesfalls in die Nähe von Tierquälern bringen möchte, aber mit Erziehung hat das eben einfach auch nichts zu tun; das ist Hinderung und gehört für mein persönliches Empfinden daher auch nicht weiterempfohlen. Im Zoohandel werden viele Dinge angeboten, die die mangelnde Bereitschaft der Menschen bedienen, sich aktiv mit Erziehung zu befassen. Erziehungsgeschirre (als vergleichsweise noch harmloses Beispiel) zähle ich zweifelsfrei dazu. Ich habe lange im Zoofachhandel gearbeitet und kenne die Funktionsweisen der verschiedenen Hilfsmittel genau.
Noch einmal ganz genau: Ich unterstelle Dir nicht, Daß Du Dich nicht mit Deinem Hund und dessen Erziehung befaßt hast, aber aus den oben beschriebenen Gründen finde ich es nicht gut, Dinge wie das Erziehungsgeschirr unkommentiert weiterzuempfehlen.

Ich neige nicht dazu, von Dingen zu sprechen, die ich nicht selbst erfahren, erlebt oder ausprobiert habe, daher möchte ich "Superschlaue" Dir gern von meinem Leo erzählen, den ich dreijährig übernommen habe. Er war roh, offensiv aggressiv und wußte vermutlich nicht einmal so recht, was Menschen sind. Schlecht behandelt wurde er nicht, eher gar nicht...

Ich habe mir die Arbeit mit dem Kopfhalfter gemacht. Wenn Du in der Forumsuche einmal "Kopfhalfter" eingibst, findest Du einige Threads, die sich mit der Handhabung des Trainings befassen, dann fasse ich mich hier etwas kürzer. Im Unterschied zum Verwenden eines Erziehungsgeschirres dient das Halfter nur als Notbremse, es wird nur sichernd verwendet und ist nicht der aktive Bestandteil der Trainings; als Arbeitsziel ist die Führigkeit an einem normalen Halsband oder Brustgeschirr gesetzt. Dazu wird der Hund (nach gründlicher Gewöhnung an das Halfter) dual geführt, um ihn im Halsbereich bzw. im Geschirr zu (re-) sensibilisieren. Es ist also Bestandteil des Trainings, daß der Hund ein verbessertes Körpergefühl und eine stärker auf der Menschen fokussierende Wahrnehmung entwickelt. Die Möglichkeit, über das Halfter die Blickrichtung steuern/einfordern zu können, unterstützt dieses Vorhaben ganz erheblich.
Im Erziehungsgeschirr hingegen werden dem Hund Schmerzen zugefügt, was eine fortlaufende Rückbildung der Nervenbahnen zur Folge hat - der Hund stumpft in seiner körperlichen Wahrnehmung also ab, statt sie zu verbessern.

Labrador Sammy
09.10.2007, 03:29
ich habe schon richtig verstanden!!!
noch einmal, für die, die nicht richtig lesen!!! Ich persönlich gehe mit einem normalen Brustgeschirr!!!!!!!!!!!!!! Nur meine Frau, die gerade mal 20kg mehr als der Hund auf die Waage bringt, ohne Allradantrieb!!! Hat einfach keine Möglichkeit den Hund ohne Hilfe zu halten. Ich bleibe dabei das es mit dieser Notbremse immer noch besser ist, als beide Tod unter einem Auto hervor zu ziehen. Es soll ja keine dauerhafte Lösung sein, aber zur Zeit geht es nun mal nicht anders!!!
Und nicht anderes wollte ich damit Romana mitteilen. Wir haben Herbst und die Wege werden rutschiger!!! Vom Winter reden wir noch gar nicht!!! Weder Romana, noch meiner Frau und schon gar nicht den Hunden hilft es wenn jemand im Krankenhaus liegt, oder mit einem Gipsfuß zu Hause sitzt!!! Manchmal geht es einfach nicht, ohne auf Hilfsmittel zurück zu greifen... Das kann mir auch keiner ausreden, da die Gesundheit von Tier und Mensch immer ganz weit oben steht. Zumindest bei mir!!!

Labrador Sammy
09.10.2007, 04:04
Ach so, eins noch. Am Geld liegt es bei uns nicht!!! Als mich der gute Mann bei der Hundeschule aufgefordert hat den Hund von der Leine zu machen, habe ich ihn mehrmals gewarnt, dass es nicht gehen wird!!! Genau wie hier wurde ich mit dummen Sprüchen abgespeist. Fazit, ich hatte Recht und viele Hunde flogen im hohen Bogen durch die Luft. Sammy ist halt Sammy und nicht einfach. Heute würde es in dieser Hundeschule gehen, aber mein Vertrauen zu dieser Hundeschule liegt jetzt bei Null. Was die nicht konnten haben wir eben alleine machen müssen.
Da wir jetzt bald umziehen, habe ich schon mit einer Hundeschule am neuen Wohnort Kontakt aufgenommen und hoffe das diese deutlich besser ist.
Noch einmal Sammy ist Sammy!!! Und aus diesem Grund lieben wir diesen Hund so sehr, er ist nicht wie alle, eben was ganz besonderes, was nicht immer Negativ ist.

zipfelhut
09.10.2007, 04:21
Nun bleib mal ganz ruhig...;)
Es gibt doch aber um einiges effektivere Hilfsmittel; zum Beispiel eben ein Halfter- und um die Erziehung kommt man in aller Regel nicht wirklich herum, ohne daß sich irgendwo ein anderes Problem auftut.
Ich denke, daß Romana schon einen Weg finden wird, ihren Hund dazu zu bringen, daß beide nicht unterm Auto landen.
Welcher das sein wird, kann hier ohnehin niemand steuern - man kann aber durch ein ruhiges Diskutieren Vor- und Nachteile sowie Erfahrungen austauschen - und damit bei der Meinungsbildung helfen, sowie unter Umständen Irrtümer und Vorurteile entkräften.
Das ist ja unter anderem auch Sinn und Zweck eines Forums - daß diskutiert und auch einmal gestritten wird. Wenn jemand einen Beitrag schreibt, so sollte er auch damit rechnen, daß dieser diskutiert, hinterfragt und daß auch widersprochen wird, alles andere wäre schade und ließe das Forum einschlafen.
Ich bin nun, wie schon mehrfach gesagt, der Ansicht, daß auch und gerade in Bezug auf die Leinenführigkeit ein fundamentiertes Training unumgänglich ist. Daher bin ich der Meinung, daß es nicht gut wäre, noch länger mit dem Training zu warten und den Hund stattdessen mit einem besagten Erziehungsgeschirr am Zerren zu hindern. Je länger man wartet, desto schwieriger und langwieriger wird es doch, den Hund an die Leine zu gewöhnen, ihm das Leinelaufen also von der Pike auf beizubringen. Und noch ist Romanas Hund in einem Alter, wo es sogar gänzlich ohne Hilfsmittel gehen kann. Der Hund ist ja noch nicht so verdorben, daß aktive Erziehung unfruchtbar wäre und man nur noch mit Hilfsmitteln klar käme...
Mein Statement dazu ist also, daß sie einfach die jetzt noch bestehenden Möglichkeiten ausloten und den Hund aktiv erziehen sollte. Eben nicht passiv mit dem "Erziehungsgeschirr" sondern mit Stimme, Körpereinsatz, Konsequenz, Lob und Belohnung.

Romana
09.10.2007, 11:29
ja mag schon sein dass Paua und Zipfelhut recht haben!
Aber ich verstehe halt nicht warum er dann nach dem er sein wichtigstest Gescäft gemacht hat wie super beifuß gehen kann! Ja und das auch ohne leine (mit und ohne geht beides). und wenn er dann ein paar schritte zu weit vorläuft rufe ich ihn und er kommt sofort angedüst =)
Also ich befürchte wie ich schon geschrieben habe, dass er eben immer rauf zu dieser wiese möchte und deshalb zieht dass erda so schnell wie möglich hin kommt. weil wenn er dann dort ist und gemacht hat passt eigentlich alles.
Nur leider macht er das auch wenn ich einen anderen weg gehe! dass er zieht. Das ist ja das doofe. Und wenn er dann gemacht hat.. naja kommt drauf an, entweder er zieht weiter oder er geht normal (also wenn wir nen anderen weg gehen).
Ab besten finde iches immer wenn er sich eine habe stunde-Stunde in der Hundezone oder auf ner wiese mit andere austoben kann, danach geht er ämlich so langsam dass ich ihn fast nachschleifen muss gg

Ja und auch da er noch so jung ist mache ich mir noch keine zuuu großen sorgen! Trotzdem wollte ich einfach mal hören wie ihr diese Probleme bewältigt habt und was ihr für tipps habt! Und ich danke jeden von euch für denEintrag! Hat mir echt geholfen!!

Lg
romana

der dicke hund
09.10.2007, 22:25
hi andreas....
ich kann mich da einfach nur zipfelhut anschliessen............und wenn du mich für oberschlau hältst...dann fühle ich mich geheert..........du schreibst von deinen problemen möchtetst aber keine lösungsvorschläge sondern nur eine bestätigung.
und sich damit zu brüsten das ein hund nach drei tagen an der leine läuft zeugt doch davon das es klappen kann............
ja du wenn du nicht weiter lesen willst dann tue das. und ich denke immer noch das dass erziehungsgeschirr nicht das mittel der wahl ist.
und dem hund weh tut.........und wenn du meine beiträge aufmerksam gelesen hast....ich hatte für die dicke auch eins...........und habe es in die tonne gekloppt.....weil ich das problem nur verlagert habe aber nicht beseitigt.
ich gebe dir mit ein paar sachen recht..........ein forum lebt von ferndiagnosen.die du ja auch selber gibst .
du behaarst auf ein geschirr und räts das auch.
ich in solchen fällen würde sowohl bei euch als aich bei romana zu einem personell trainer raten.
der sich eure problematiken auch zuhause anschaut .
die du ja andreas wie du schreibst auch zu haben scheinst. und da es bei dir kein geld problem ist.na dann mal los.
aber das erfordert zeit.und die muss da sein sinst klappt alles nicht.
ach und nochwas zu den ertiehungshilfen.....die nustzen sich irgendwann ab....irgendwann nützen die nix meh was kommt dann? tele tac?? jedesmal einen schönen sclag vor den hals? ihr schreibt beide ihr wollt damit bald aufhören.......warum nicht gleich?
ich wünsche euch was..................

Suzanne
10.10.2007, 01:13
*vorsichtigreinlug* Ich trau mich ja nimmer dies zu schreiben. Auch hab ich es schon mal wo gepostet *doppelt Post*:bl:

Ich trau mich dennoch *duck* :p Wir hatten auch dieses Problem. Bin ja nu in einer neuen,deutschen Huschu.. Ich habe eine fünf-meter-leine ans Herz gelegt bekommen. Ich bin mit meiner normalen Leine viel zu straff und zu emotionsgeladen ans Werk gegangen. Immer darauf bedacht, "nun" muß es gehen. Ich habe die Leine falsch gehalten, nämlich viel zu kurz, ich war zu verbissen und zu ehrgeizig, aber ich bin lernfähig :D Nun übe ich mit meiner für meine Belange viel zu langen Leine, aber die Erfolge kommen, immer öfter, immer sichtbarer. Wenn ich mehr schreiben soll/darf - gerne - will niemanden langweilen mit Wiederholungen.

LG Susanne

Labrador Sammy
12.10.2007, 04:07
@ der dicke Hund
Ich will mich damit nicht brüsten, für dumme mal ganz deutlich!!! Alle unsere Hunde sind aus dem Tierschutz und jeder jeder hat sein eigenes Schicksal gehabt und reagieren dementsprechend auch anders!!! Ich habe auch nicht von meinen Problemen geschrieben, denn eins weiß ich genau, die kann ich weder mit deiner Meinung, noch von der mit zipfelhut lösen!!! Weil in meinen Augen wollt ihr Euch nur wichtig machen!!! Lest einfach mal was Ihr da geschrieben habt und vergleicht das mal mit meinem texten. Ihr unterstellt mir Dinge die ich nie so gemeint habe!!! Noch einmal extra für EUCH ZWEI!!! Ich persönlich gehe nicht mit dem Erziehungsgeschirr!!! und dulde es auch nur als Notlösung!!! Nur meine Frau kann einfach den Sammy, ohne nicht halten!!! Sammy brauch einfach mehr Zeit, warum auch immer.
Alles was ich wollte, war Romana einen Tipp geben, wie sie über die jetzige Jahreszeit kommt!!!
So ihr Zwei und jetzt lasst mich einfach in Ruhe!!! Ich werde EUCH ignorieren und verlange das auch von Euch!!!

zipfelhut
12.10.2007, 10:32
Nein, Dir hat niemand etwas unterstellt; ich für meinen Teil kann das jedenfalls zweifelsfrei feststellen. Ich habe geschrieben, daß meine Beobachtungen in aller Regel zutreffen. Wenn Du das so verstanden hast, dann tut es mir leid; was indes nichts an meiner nun mehrfach fundamentierten Ansicht ändert...;)

Wie gesagt...neun Monate...da ist noch alles machbar - wenn man sich gegebenenfalls Hilfe holt.

Cindimoa
14.10.2007, 14:36
Huhu,

ojee ...bitte nicht so aufregen.:bl:

Ich finde, dass gerade Zipfelhut sich sehr kompetent und beratend und was das Schöne daran ist sehr rücksichtsvoll und überhaupt nicht anmaßend oder Wichtigtuerisch äußert.
Was nicht wirklich einfach ist, denn geschriebene Wörter kann man in 1000 verschieden Formen aufnehmen.

Außerdem habe ich mich in vielen Postings von Zipfelhut ertappt gefühlt:D
Nicht nur ein Hundekenner;)



Schreibe einen Text und der wird von 10 Leuten anders interpretiert. Das ist leider unser Forumslos.

Ist mir auch schon passiert, dass ich ich mich nicht verdeutlichen konnte.

Wär doch schade wenn Du jetzt nichts mehr schreibst.

zipfelhut
14.10.2007, 17:20
Danke, Cindimoa!
Aber Du hast von mir auch gerade einen Rüffel bekommen :D:bl:
Du wirst bestimmt verstehen, was ich meine;)
Nix für ungut!

Labrador Sammy
14.10.2007, 18:42
@ Cindimoa
Du kannst diese Nichtsnutze weiter unterstützen wie du möchtest!!! Ich habe mir bereits schon ein neues Forum gesucht, wo es wirklich Sachlich zu geht!!! Wir haben es Nötig uns vom solchen Möchtegerne Tipps geben zu lassen ohne das sie weiter nachfragen!!! Auf solche Spinner werden wir gerne verzichten, zumal mit Unterstellungen gearbeitet wird!!!
So hat Zooplus keine Zukunft!!! Ich bin immer bereit unter richtigen Umständen zu schreiben, aber nicht wenn einem das Wort im Mund umgedreht wird!!! Schon gar nicht von Leuten die von meinem Geld leben!!!

Obgi
14.10.2007, 18:47
test!!!

Cindimoa
14.10.2007, 20:31
Huhu,

das macht nichts Zipfelhut. Ja ich weiß was Du meinst! ;)
Wichtig ist doch, dass man sich gegenseitig hilft. und da ist einfach oft der Ton entscheidend wie man das Gesagte bzw. das Geschriebene verfasst und der andere es aufnimmt.

Wenn man jemanden auf Fehler aufmerksam macht ...das ist auch so eine Kunst. Schnell nimmt man so etwas persönlich. und wenn man es persönlich nimmt dann nimmt man den Rat nicht an (obwohl man vielleicht ahnt das der Rat gut ist) und reagiert bockig. Drum ist es gar nicht immer so einfach jemanden nicht zu verletzen.

Wenn ich jemanden ins Gesicht sehen kann und höre wie er etwas sagt dann ist das was ganz anderes. Beim Schreiben fehlt es uns an diesen Geesten der Kommunikation.

Hallo Labrador Sammy,

aber Du wirst in jedem Forum jemanden haben der Dir vielleicht nicht sympathisch ist. Das kann man nicht nach ein paar Tagen schon sagen.


Was meinst Du was viele über meine Hunde denken? Ich habe ja kleine Schoßhunde. So Schickimickihunde:floet:

Die keine Unterwolle haben und im Winter Klamotten ankriegen.:floet:

Meine Rüden tragen Zöpfe. Da klatschen auch viele Beifall. Die meisten denken es sind Hündinnen. Aber Maltis schneidet man die Haare nicht. Sie haben beide wieder langes Fell.

Außerdem passe ich da mit erzogenen Hunden gar nicht ins Gesamtbild der Kleinhundebesitzer. Es wird vielen Nachgesagt das kleine Hunde oft nicht erzogen werden. Also aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich zugeben. Das stimmt!
Meine sind aber erzogen. und wir lernen immer mehr....

Ich ziehe mir nicht von jeden etwas an. Kommt darauf an wer es ist und wie es gesagt wird.

Labrador Sammy
14.10.2007, 21:32
@ Cindimoa
das kann schon richtig sein und ich bin auch immer für eine andere Meinung offen!!! Aber wenn mir etwas unterstellt wird!!! Dann drehe ich auf!!! Es gibt nun mal Leute die sich unter ihrem Nick verstecken und alles besser wissen möchten und dumm wie ein Stuten sind!!! Sehr gerne würde ich mit diesem möchtegern unter vier Augen sprechen und mal sehen ob er dann noch die traute hat einem das Wort im Mund rum zudrehen!!! Aus Erfahrung weiß ich aber das genau diese Spinner kein Wort mehr raus bringen!!!

Cindimoa
14.10.2007, 22:03
huhu Sammy,

ich habe es verstanden. Du benutzt das Erziehungsbrustgeschirr nicht!

Ich habe auch schonmal eins gehabt *duck* hat aber nur ein paar Tage gewirkt und dann war wieder ziehen angesagt. Das war keine tolle Lösung. Außerdem lege ich mittlerweile keinen Wert mehr auf Mitarbeiter von Zoohandlungen. Es mag wenige Ausnahmen geben, aber die meisten wissen nicht wirklich viel über Hunde. Ich hab mir das Ding auch andrehen lassen. Ist schon ne ganze Weile her.

Das mit dem sturen Stehen bleiben hat am Besten geklappt. Man braucht natürlich Zeit, weil man kommt ja nicht vom Fleck;)

Also nichts für mal Zwischendurch. Ich habe mir jeden Tag eine Zeit dafür freigehalten. Wenn ein Hund immer wieder einen Misserfolg durch das Zerren spürt (weil er kommt nicht dahin wo er möchte) dann führt das zum Unterlassen des Zerrens! Es klappt, aber es dauerte furchtbar lange!

Vielleicht gibt es noch bessere Lösungen. Ich habe auch einiges ausprobiert, aber das sture Stehenbleiben hat, auch wenn es erst so aussieht als wenn es nie was wird, dann doch zum Erfolg geführt.

Kommt er doch ab und zu durch das Zerren an einen Platz, dann klappt das ganze nicht so richtig. Er darf keinen Erfolg haben damit. So hat es bei uns funktioniert. Es dauert aber!
Versuchs mal Sammy. Das lohnt sich.:bl:

NinaV
14.10.2007, 23:05
Tatsächlich....

...getroffene Hunde bellen...

Es stimmt immer wieder. ;)

Grüßlis
Nina

zipfelhut
14.10.2007, 23:43
... Oberschlaue ...
... Nichtsnutze ...
... dumm wie ein Stuten ...
... diese Spinner ...

Mit diesen Aussagen disqualifizierst Du Dich selbst. Bedenke, daß Deine Worte Deine Visitenkarte sind. Auf einem derartigen Niveau kommunziere ich nicht.

Nur noch soviel:
Ich habe mehrfach unterstrichen, daß ich Dich weder beleidigen, diffamieren oder Dir etwas unterstellen wollte.
Jeder liest das, was er lesen möchte; das Feedback der anderen User hier im Forum an dieser und anderer Stelle sollte indes klarstellen, daß ich nicht daran interessiert bin irgendjemanden zu erniedrigen, bloßzustellen oder zu mobben. Für den "Dicken Hund" kann ich dies ebenso unterschreiben.

Ich habe oben ebenfalls schon angeführt, daß Sinn, Zweck und Gegenstand eines Forums der offene Meinungsaustausch ist.
"Offen" schließt ein, daß alle Meinungsäußerungen berechtigt sind, solange sie die notwendige Sachlichkeit nicht verlassen. Das heißt, daß einem Beitrag nicht zwingend zugestimmt werden muß, sondern daß es möglich ist, daß er keinen Zuspruch, ja sogar starke Ablehnung erntet.

Hier und überall gilt, daß jeder Mensch seine eigene Wahrheit und seine eigene Wahrnehmung der Dinge hat.
Das Argumentieren und Diskutieren im Forum kann helfen den Horizont zu erweitern, eigenes Wissen auf den Prüfstand zu stellen, andere Perspektiven einzunehmen und Vorurteile abzubauen.
Grundlage dafür sind Gesprächskompetenz, Diskursfähigkeit, Impulskontrolle, Toleranz und Respekt.
Ich wünsche Dir, daß Du dort, wo Du jetzt verkehrst, diese Dinge ausbauen und vertiefen kannst.

Gertrude
19.10.2007, 17:53
[QUOTE=Paula100;951790]Hallo Romana,

. Mir gelang es in schwierigen Alltagssituationen - wie zum Beispiel bei Begegnungen mit anderen Hunden, die einfach auf einen zulaufen - auch nicht, die Aufmerksamkeit meines Hundes AUF MICH zu ziehen. Bei mir war es ein Problem der BINDUNG (!) und es lag daran, dass ich nicht souverän genug führte und dies, obwohl ich mit meinem Hund irre viel Zeit verbrachte und meinen Hund irre lieb hatte und habe!


Hallo Paula 100,
mir geht es mit unserem 8 Monate alten Schäfermischlingsrüden gleich.
WIR haben beide schon viel gelernt, aber das Ziehen an der Leine bekomme ich nicht in den Griff.
Gebe zu, dass mir manchmal richtig graut, ständig mit voller Kraft den Hund zügeln zu müssen. Das trübt die Freude am Rausgehen sehr.
Selbst wenn die Bindung zu mir nicht 100% besteht ( ich bemühe mich sehr, aber anscheinend ist es noch nicht ideal), dann müsste der Hund trotzdem folgen lernen. Aber wie ? :?:

Ich habe die Tips von Zipflhut ( lange Wanderungen, interessant für den Hund gestalten, erst dann üben etc. ) befolgt. Komme gerade von einer 2 Stunden Wanderung aus den Tiroler Bergen. Die letzten 10 Minuten war Freddy angeleint und es war trotzdem nicht möglich unser Lernprogramm, das wir aus der Hundeschule kennen , umzusetzen.:rolleyes:
Naja........

Liebe Grüsse an Alle:cu:
+

Romana
20.10.2007, 14:52
@suzanne
kannst du mir mal genau schreiben wie du mit ihm gehst? bleibst du auch immer stehen sobald er er zieht?
wir verwenden nun wieder eine bisschen längere leine nur egal ob lang oder kurz... er versuchts immer weiter und zieht immer gleich viel..
beimohne leine gehen gehen klappts dafür super... er geht neben mir und wenn er bisschen vorläuft kommt er gleich sobald ich ihn rufe und wenn ich mit ihm an der leine geh ist es so als gäbe es mich nicht

Suzanne
20.10.2007, 16:57
Hallo Romana

Ich war so frei, und habe einen Teil meines Beitrages aus einem anderen Thread kopiert

"Warum manches manchmal klappt und manchmal nicht? Ich habe mir einen Trainer zur Seite geholt, aber nicht, um meinen Irrwisch zu korrigieren, sondern mir zu zeigen, was ich falsch mache und wie ich es richtig mache. Auch das Fußgehen. Ich war zu ungeduldig und noch schlimmer, ich hab die Leine falsch gehalten. Ich übe jetzt und hab Erfolge zu verzeichnen, wenn auch kleine, aber Erfolge . Ich gehe nicht mehr verkrampft, die Leine kurzhaltend mit Kommando Fuß, ich hab jetzt meine 2-meter-Leine, daß Endstück in der rechten Hand, daß Mittelstück in der Linken - ca. 50,60 cm Luft zum Halsband. Ich habe gelernt, der Hund muß mir nicht so am Bein kleben, daß ich keinen Platz nach vorne hab, sondern durchhängend - mit Platz - genügt. Erst wenn der Hinterlauf mich "überholt" korrigiere ich mit "nein" und leichtem Ruck.

Als weitere Maßnahme, das der Hund mehr auf mich achtet, übe ich auf Anleitung folgendes: Eine 5-meter-Leine (bekommt man auch günstig beim Pferdesportzubehör = Longierleine z. B.) Das Endstück hab ich am Handgelenk, dazwischen sind zwei lange Schlaufen (wie wenn man ein Kabel großzügig aufrollt) und dazwischen wieder ca. einen knappen Meter Luft zum Halsband. Damit m.a.r.schiere ich dann los und wenn der Hund nach vorne anzieht, laß ich die Schlaufen fallen und ändere schlagartig die Richtung. (Die Übung führ ich mit einem Geschirr aus, damit der Ruck nicht übers Halsband geht) So lernt mein Hund, mehr auf mich zu achten, wo ich langgehe.

Natürlich ist es kein ratzfatz Lösungsproblem - aber es geht stetig voran und immer besser"

Als Resüme kann ich ziehen, daß ich mit der 5 Meter Leine besser zurechtkomme. Da läuft er zwar nicht klassisch Fuß, zieht aber nicht und achtet mehr auf mich. So ist ein entspannteres Gehen möglich. Nun sind wir noch dabei für die Freifolge Fuß zu arbeiten - den Hund mit einem Leckerchen vor der Nase führen und geben, wenn er so läuft, wie ich es gerne hätte. Diese Übung fällt mir am schwersten ehrlich gesagt. Der Trainer hat mir gesagt, es ist vollkommen ausreichend, wenn es anfangs "nur Sekunden" sind. (bin da manchmal etwas ungeduldig :rolleyes:)

Ich "übe" natürlich nie alles gleichzeitig, mal das eine Morgens, das andere Nachmittags etc. und auch nicht über einen langen Zeitraum. Lieber kürzer, 2-3 Wiederholungen, dann gar nichts (Freilauf, Spiel) dann wieder einige Wiederholungen.

Dazu muß ich aber auch sagen, Duke hat nie wie ein Irrer gezogen, daß ich wie ein Fähnchen im Wind an der Leine hing, aber straff war sie........ Ich habe auch das plötzliche Stehenbleiben gemacht, aber damit bin ich nicht weitergekommen. Im Nachhinein betrachtet wußte mein Hund mit dieser "Botschaft" vermutlich gar nichts anzufangen.

Grüße Susanne

Cindimoa
20.10.2007, 21:33
Hallo Gertrude,

schau Dir doch mal den Link hier an. Dort wird erklärt wie man einem Hund das Leinelaufen beibringt.

Klick auf den Link und nimm dann die erste URL. Gebe oben rechts Martin Rütter ein und dann werden Sendungen aufgelistet. Auf der 2. Seite...die Sendung vom 9.11. ist die Sendung zur Leinenführigkeit.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek

Ich habe das bei unserem Sam, der noch nicht immer so Aufmerksam an der Leine läuft ausprobiert! GENIAL!!!!! Entspanntes Laufen!

MicoMaushund
20.10.2007, 23:04
Hallo Cindimoa,

irgenwie funzt der link nicht richtig (wenigstens bei mir nicht).

Hallo Romana, liebe Gertrude,

Tja, die lange Leine, das ist ein Geheimnis. Suzanne erklärt es ganz richtig, so bilden z. B. auch Hundesportler die Wuffis aus.

Fuß finde ich bei euren Jungspunden auch noch gar nicht so wichtig. "Früher" wär man vom Hundsplatz geflogen, wenn man mit einem Hund unter 10 Monaten aufgetaucht wäre. Nicht, dass man den Halbstarken alles durchgehen lassen soll, bestimmt nicht, aber überbewerten soll man auch nichts.

Es reicht durchaus, wenn der Hund einfach erst mal lernt, nicht zu ziehen, auch wenn die Leinenlänge dabei ganz in Anspruch genommen wird (aber nicht gestrafft). Und, passt mal auf euch selber auf ;), wer zieht nun wirklich an der Leine? Wer ist angespannt :?:?

Gertrude, die letzten 500 m vor der Haustüre hatte ich anfangs mit Mico auch Probleme, da zog's ihn zum Futternapf :D und er wurde immer schneller. Oft hat aber ein "langsam" geholfen oder, dass ich einfach einen kleinen Umweg, eine andere Straße ging. Bei Mico half auch das Stehenbleiben, ich hab dann aber abgewartet, bis er sich wirklich "bei Fuß" neben mich gesetzt hat. Spätestens beim dritten Mal war ihm dann das zu doof und es ging ohne ziehen. Das muss man einfach ausprobieren, wie es am besten geht. Bloß kaaan Ströss, die Damen :bl:

Hilfreich ist es auch, wenn man immer nur an einer Baustelle buddelt ;), also beispielsweise entweder an "bleib" oder eben am Leinenziehen. Eins nach dem anderen, erst müssen wir es lernen, eine Übung konsequent durchzuziehen und dann können es auch die Hundis. Noch eilt es nicht, eure Buben sind ja noch sooo jung :cu:.

Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich TV-Trainer nicht mag, es wird immer der Eindruck vermittelt, als ob ein Welpe schon perfekt sein müsste. Im richtigen Leben habe ich aber noch keinen getroffen ...

Viele Grüße
MicoMaushund

Cindimoa
21.10.2007, 11:22
Da gebe ich Dir Dir Recht Micomaus. Es wird der Eindruck erweckt dass alles so schnell geht. In Wahrheit kostet es viel Zeit und Geduld.

Ach, der Link geht nicht? mmmhhh:?:...vielleicht hast Du Popupfenster deaktiviert?

Romana
24.10.2007, 17:21
Hallo Leute!

gestern ist das eingetroffen wovor wir uns schon etwas gefürchtet hatten. Meine Mutter war zu Mittag schnell mit Jamie unten da ich in der Arbeit war! Da es geregnet hat und total nass war war es noch schlimmer! Sie ist ausgerutscht und voll den Bauch gefallen (man muss dazu sagen sie wiegt nur um die 48 kilo!!! Jamie wiegt 30 KIlo.. außerdem hatte er einen Raben gesehen und er liebt es sie zu jagen: keine Chance für meine Mutter ihn zu halten). Sie kann nichtmal gescheit den Arm heben und Ihre Rippen tun total weh. Fast hätte sie sich auch noch die Nase angehaun! Luft hat sie auch keine bekommen. die Leine hatte sie losgelassen und 10 meter weiter weg ist Jamie dann gestanden und hat auf sie gewartet (wenigstens ist er nicht weiter weggelaufen!!!)
Naja jedenfalls habe ich jetzt voll das schlechte Gewissen :0(
Ich muss das Problem echt in den Griff kriegen! Bis jetzt habe ich bei dem Matsch und Regen noch haltten können, aber im Winter wenn alles vereist ist mag ich nicht wissen was ich mir alles breche =/

Lg
Romana

Labrador Sammy
25.10.2007, 03:58
Tja Romana,
Du kannst jetzt das machen, was hier viele machen!!!
1. Auf die hören, die meinen perfekt zu sein, was sie aber auch nicht sind!!! Oder
2. Auf Hilfsmittel zurückgreifen!!! Was sogar fast jede Hundeschule macht!!!!
Ich betone es noch einmal, es ist keine dauerhafte Lösung, aber es hilft dir über die Jahreszeit.

Naddl 0405
25.10.2007, 07:26
Hallo Ramona,

mir geht's mit meiner Hündin Ähnlich.
Zwar nicht in allen Situationen, aber dennoch...:rolleyes:
Wir wohnen auf dem Land, da ist nicht so viel Trubel....
Aber wenn wir auf Jahrmärkten sind, oder so.... :sporty:
Für solche Unternehmungen habe Ich das Halti gekauft. Da muß es leider ran. Noch ist Ronja noch nicht soooo Alt, Sie wird's sicher noch lernen. Aber es gibt nix schlimmeres, wenn Sie einen durch die Fußgängerzone zerrt....:cool:
Jetzt kommen bald die Weihnachtsmärkte...Meine Töchter wollen da immer hin....Natürlich nehme Ich Ronja mit, aber mit Halti.
Solange es nicht ohne geht, muß es ran. Aber von der Sekunde an, zieht Sie nimmer....da läuft Sie schön "BEI FUß"...:love:

Vielleicht wäre das Halti eine Lösung?
LG Nadia

Romana
25.10.2007, 09:14
Hallo Naddl

ich denke mir wird jetzt nix anderes übrig bleiben als das Halti wieder zu verwenden (habe es schonmal verwendet hatte aber nciht viel geholfen), jedoch muss ich ein größeres kaufen da sein Schnauzi um einiges gewachsen ist :D)
ich würde auch so gern richtig mit ihm weggehen und ihn mitnehmen, nur da wird ja kein auto haben (bzw. noch kein Führerschein) ist alleine schon das ubahn und straßenbahnfahren eine qual- für ihn und für mich... er will dort hin ich will da hin, und bis wir dann endlich dort sind wo wir hinwollten, haben wir beide keine Puste- und keine Lust mehr :)
Aber ich denke mir er ist noch jung! Wenn ich an unseren alten Hund denke wie der damals war, und jetzt geht er an bellenden HUnden vorbei ohne die zu beachten. Damals ging das nicht! Da hat er gebellt und wollte hin. Naja er wiegt ja gerade mal 7 KIlo also ists nciht schwer zu halten :D aber bei den 30 Kilos von Jamie kommt man sogar im Schnee ins schwitzen =)

Lg
Romana

zipfelhut
25.10.2007, 15:43
Tja Romana,
Du kannst jetzt das machen, was hier viele machen!!!
1. Auf die hören, die meinen perfekt zu sein, was sie aber auch nicht sind!!! Oder
2. Auf Hilfsmittel zurückgreifen!!! Was sogar fast jede Hundeschule macht!!!!
Ich betone es noch einmal, es ist keine dauerhafte Lösung, aber es hilft dir über die Jahreszeit.

Hier erhebt niemand den Anspruch, perfekt zu sein, offenbar hast Du wirklich überhaupt nicht verstanden, was ich und andere versucht haben, Dir zu sagen.

@ Romana
Das mit dem Halfter ist in jedem Fall eine gute Lösung, ich denke und hoffe, daß Du meiner Argumentation schon folgen konntest;):D
Viel Erfolg!

der dicke hund
25.10.2007, 21:00
hi sammy....na hast du mit deiner schwester geredet?( kleiner insider)
ja die hilfs mittel............das hilfsmittel löst dein problem nicht .leider..es überdeckt es nur.
da hilft echt nur üben üben üben..........und so wie ich nun gelesen habe.....ihm auch das jagen abgewöhnen.
auch mit einem halti kann der hund voll in die leine rennen..........und man macht einen abgang.
sorry für deine mutter............ich hoffe es geht ihr bald wieder gut.
und was ich dir auch raten würde.weil ich klugscheisser........:D
nein......mache es mit anleitung.
du kannst dem hund damit auch echt weh tun.
und wenn du weiterhin grundgehorsam mit ihm übst wird das schon......er ist halt noch ein junger hund

netterhund
26.10.2007, 05:41
Soviele verschiedene Hundecharaktere es gibt, soviele verschiedene individuelle Möglichkeiten bestehen und sind in Betracht zu ziehen, einem Hund das Leine-Zerren abzugewöhnen:

Es gibt Hunde, die lassen sich über Leckerlie dazu bringen. Es gibt auch Hunde, die nach dieser Methode nur auf die "Leckerlie-Hand" fixiert und genaugenommen nach wie vor nicht ohne Lockmittel locker an der Leine zu führen sind.

Es gibt Hunde, die auf Stehenbleiben und Weitergehen bei (dann) lockerer Leine ansprechen und Strategen, die ein ganz seltsam anmutendes "Leine-Gehen" entwickeln: Stopp, steh, weiter, Stopp, steh, weiter, stopp, steh weiter.

Es gibt Hunde, denen man mit Halti eine gute Leinenführigkeit angewöhnen kann. Sofern man weiß, dass über das Halti nur korrigiert und nach wie vor nicht geführt wird. Und es gibt Hunde, die, sobald das Halti ab ist, sofort wieder zerren und zergeln.

Es gibt Hunde, die man über Richtungswechsel erziehen kann, aber auch solche, die das wenig beeindruckt.

Es gibt unter Hunden Clicker-Spezialisten und auch solche, die man mit "Click" am Bein trotzdem nicht dazu bringt, irgendwie halbwegs ordentlich an der Leine zu laufen.

Das ist schon gemein genug! Und dann kommt noch der Mensch hinzu, der genauso wenig auf "die eine!" Methode zugeschnitten ist und sich dann womöglich noch für die Alternative entscheidet, die beiden nicht zuträglich ist...

Doof, oder? ;-)

Yakira
26.10.2007, 16:02
hallo!

ich bin in eile und hab deshalb nicht alles in diesem thread gelesen.

wenn dein hund an der leine zieht und du nicht weißt, wie du es ihm klarmachst, dass er das nicht tun soll, probier mal das:
sobald der hund zieht, darf es keinen millimeter vorwärtsgehen, egal wann er zieht. das ist wichtig.
außerdem ist leinenführigkeit recht leicht: lass ihn einfach nicht nach vorn. schau drauf, dass dein hund hinter dir geht, maximum ist kopf auf beinhöhe.
man braucht den hund nicht schlagen, nicht wie wild an der leine rucken.

aja, noch was: zieh deinem hund ein gutes geschirr über, statt einem halsband. der hund kann so leichter gehalten werden und man verletzt so die halswirbelsäule des hundes nicht. wenn er dann nicht mehr zieht, kannst du ihm ja das halsband wieder ummachen.


lg!

MicoMaushund
26.10.2007, 21:50
netter Hund = kluger Hund


Hallo Yakira,


ich bin in eile und hab deshalb nicht alles in diesem thread gelesen.

Schad ... ehe man "mitschwätzt" sollt man sich schon informieren ;) :bl:

LG, die MiMaus

Romana
27.10.2007, 13:37
also
habe das mit Jamie seit gestern so gemacht dass er wirklich nur fuß oder eben hinter mir gehen darf, es ist auch das erste mal dass er auf Fuß hört wenn ich keine leckerlies dabei habe. WEnn er hinter mir geht lobe ich ihn gleich und auch wenn er fuß geht.
anfangs wzieht er zwar noch gewaltig aber nach ner halben Minute sieht er ein dass er maximal vor zu meinen füßen darf!
Muss die Leine allerdings so halten dass ich sie in der linken hand halte (jamie geht rechts neben mir) und die leine nicht vor meinem körper sondern hinter meinen körper hängt, damit ich Jamie so besser hinter mir halten kann.

hoffe dass es von Tag zu Tag besser wird.... aber zumindest geht er die meiste zeit fuß und will nciht vor rennen...

Lg

MicoMaushund
27.10.2007, 15:09
Hallo Romana,


Muss die Leine allerdings so halten dass ich sie in der linken hand halte (jamie geht rechts neben mir) und die leine nicht vor meinem körper sondern hinter meinen körper hängt, damit ich Jamie so besser hinter mir halten kann.

Da kann's gaaaanz leicht sein, dass dir selber ein Bein stellst ;).

Erstens, wenn mal eine Prüfung (BH) mit ihm machen willst (oft Voraussetzung, dass Agility machst o.ä.), sollt der Hund links gehen, seine Schulter an deinem linken Knie.

Zweitens, wenn dein Hund hinter dir geht, siehst seine Körpersprache nicht. Was ich nicht sehe, kann ich nicht beachten. Und wen ich nicht sehe, kann ich nicht erziehen (außer beim Ablegen)

Drittens, wenn die Leine hinten rum geht und er springt plötzlich doch los, weil da wieder mal Raben sind, dann sitzt du mit Schwung auf dem Boden, weil dir die Leine entweder kurz unterm "Schwerpunkt" oder Oberschenkel/Kniehöhe derart die Füß' wegzieht ... aua. Erst recht, wenn's glatt ist.

Viele Grüße
MicoMaushund

zipfelhut
27.10.2007, 17:12
So, nun hau ich auch noch mal meinen Senf dazwischen:

Bitte, bitte verlangt von Euren Hunden nicht, draußen immer "bei Fuß" zu gehen.
Das ist erstens praktizierte Inkonsequenz, weil der Hund sich ja immer mal ein Stück vom Bein entfernt um zu schnuppern oder zu pinkeln. "Fuß" soll aber im herkömmlichen Sinne eigentlich bedeuten, daß der Hund auch im Fall eines vom Himmel fallenden Flugzeugs am Mann zu gehen hat - also bis auf Widerruf.
Und ich finde diese Bedeutung für Fuß auch gut und richtig, es gibt schließlich Situationen, wo man sich darauf verlassen können sollte, daß der Hund nicht im Ungewissen ist, ob er nun nen Ausfallschritt machen darf oder nicht.
Und zweitens ist es ungesund, man kann mit einem Hund nicht um die Blocks schleichen, dazu ist er nun wirklich nicht gezüchtet worden, er sollte schon die Möglichkeit bekommen, sich entspannt im Leinenradius bewegen zu können statt die ganze Zeit am Bein zu kleben.
Darüberhinaus ist Euer Ziel ja im engeren Sinne, daß der Hund schlicht aufhören soll, herumzuzerren. Das kann man ihm auch an normaler Leinenlänge vermitteln und abverlangen.

Führt also stattdessen eine Unterscheidung zwischen wirklichem und konseqentem"Fuß", also dem Gehen auf der linken Seite mit der Schulter am Knie des Menschen bis zur Entlassung und dem normalen, entspannten Laufen an voller Leinenlänge ohne zu zerren ein. Dafür könnte man zwecks besserer Unterscheidung beispielsweise das Hörzeichen "Langsam" nehmen, wobei ich favorisiere, gar kein Hörzeichen für das normale Leinelaufen zu verwenden und stattdessen auftretendes Zerren schlicht mit "Nein" und einer Korrektur an der Leine zu kommentieren.

Dem sollte aber in jedem Falle ein Leinentraining in Abgeschiedenheit vorangehen. Es geht in 95% aller Fälle gegen den Baum, das Leinelaufen auf dem Gassigang üben zu wollen. Es wirken einfach viel zu viele Eindrücke auf den Hund ein, als daß er in diesem Umfeld lernen könnte, sich auf seinen Menschen zu konzentrieren und darauf zu achten, wo es als nächstes hingeht.
Dazu sollte man am besten eine ruhige Wiese aufsuchen und die Ablenkung in Form von Gerüchen, entgegenkommenden Hunden und anderen Umweltreizen erst dann dazupacken, wenn der Hund in der ruhigen Umgebung verstanden hat, worum es beim Leinelaufen geht. Das allein ist nämlich schon anstrengend genug für einen Hund, der bisher an der Leine zerrte. Denn das Problem ist der Mensch, der ihm (wenn auch unbewußt) das Zerren bisher gestattete, belohnte und duldete. Der Fokus des Hundes muß also erst einmal auf den Menschen gerichtet werden; ehe der Hund nicht in einer reizarmen Umgebung ansprechbar und korrigierbar ist, hat es überhaupt keinen Sinn, die Reizdosis in Form von Übungen auf dem Gehweg oder eben im öffentlichen Verkehrsraum zu erhöhen.

Romana
27.10.2007, 18:40
hallo
also erstensmal: meine trainer hat gemeint dass man nur bei der hundeführerscheinprüfung bzw bei jagdprüfungen den Hund links halten muss und das nur aus dem grund da die Jäger damals die waffe rechts trugen oder so und das es mittlerile schon egal ist ob links oder rechts.. wir durften uns das immer aussuchen... sie selber führt ihren hund auch rechts und hat enige prüfung schon gemacht
links kann er ja auch gehen wenn ich will aber im grunde geht erbei mir rechts.

zweitens ist es doch so dass der rudelführer immer voran geht... und wenn er so zieht nd geht und ich jetzt schon mit konsequentem stehen bleiben, zerren und scharfem nein sagen, paar schritte zurück gehen, mit leckerlies und mit clicker einfach keinen fortschritt erziele dann muss ich es ihm irgendwie anders beibringen (immerhin möchte ich keine anderen hilfsmittel einsetzten). Es ist ja auch so dass er schnüffeln und pinkeln darf wie er will jedoch lasse ich ihn dann nich wieder vorrennen und mich mitschleifen sondern halte ihn so dass er neben mir geht!

Und bezüglcih dem raben:
heute hat er wieder einen gesehen und ich bin schon so trainiert dass ich seine körpersprache erkenne und gleich merke dass da was ist. demnach kann ich mich vorbereiten und ihn anders nehmen: das bedeutet ich kann seine körpersprache lesen

ich bin sicherlich einer von denen der meint er müsste seinen hund so erziehen dass der sich nix mehr traut, nur ich denke ich war bis jetzt immer zu nett zu ihm und er hat gedacht er ist der herr im haus (hat man ja auch so gemerkt) und jetzt muss ich das eben so durchziehen weil sonst macht er dann mit 2 jahren was er will....

und ich krieg ihn einfach nicht anders dazu ihn normal gehen zu lassen... er hat den akita.inu in seiner mischung und dsas sind total sture und schwer erziehbare Hunde.....und ich merke es denn wenn er nach paar monaten nicht endlich kapiert dass das ziehen dazu führt dass wir stehen bleiben und zurück gehen muss ichs eben so machen...

ich wollte immer länger mit ihm spazieren gehen und ihn mitnehmen wen ch weggehe nur ging das nie weil ich nach 10 mins schon total erschöpft war, und so kann ich wenigstens bis zur hundezone gehen ohne dass meine Hände rot sind.....und dort kann er sich ja dann austoben.. nur das war wirklich immer ein höllenweg.. noch dazu haben wir für 15 mins gehweg immer ne dreiviertelstunde gebraucht wegen dem andauernd stehen bleiben .....

und ich will j auch dass er mehr draußen ist nur dazu muss er auch lernen normal zu gehen.... und so kann ers ohne dass ich dabei gewalt anwenden muss, sei is mit einem erziehungsgeschir, halti, leinen zerren oder ähnlichem...

ich bin glücklich und denke dass ich das endlich bald hinkriegen werde

lg

Romana
27.10.2007, 18:45
ich bin sicherlich einer von denen der meint er müsste seinen hund so erziehen dass der sich nix mehr traut, nur ich denke ich war bis jetzt immer zu nett zu ihm und er hat gedacht er ist der herr im haus (hat man ja auch so gemerkt) und jetzt muss ich das eben so durchziehen weil sonst macht er dann mit 2 jahren was er will....


soryy hab das NICHT im ersten Satz vergessen.. natürlich bin ich nicht so eine!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!! will eine harmonische beziehung zu meinem Hund :)

zipfelhut
27.10.2007, 20:28
Hallo Romana, das war kein Angriff auf Dich, beim besten Willen nicht. :)

Natürlich sollst Du das Ziehen nicht dulden - aber wie gesagt sollte der Hund nicht immer am Mann laufen müssen, arbeite darauf hin, daß er an der langen, durchhängenden Leine gehen kann. Es ist auch kein Schaden, dem Hund ein gescheites Bei-Fuß-Laufen beizubringen - aber es ist für den Alltag schlicht unbrauchbar bzw. sollte nur eingesetzt werden, wenn nötig. (Fußgängerzone etc.) Alles andere ist ein nicht artgerechtes Gassigehen. Ich kenne viele Hunde, die beim Spaziergang immer nebenhertrotten müssen - toller Spaziergang für den Hund...bitte mach das nicht. Mein großer Schäferhund hat es mit fast vier Jahren auch noch lernen müssen - aber wir haben es geschafft und heute läuft er an der lockeren Zwei-Meter Leine. Das kannst Du auch schaffen - auch mit Akitamix! :bl:

Ich kenne diese Aussagen, daß der Rudelführer vorn zu gehen hat...nur lassen diese Vergleiche meiner Meinung nach einen entscheidenden Fakt aus: Der Mensch ist kein Hund! Das klingt jetzt sicher lustig, ich meine damit aber folgendes: Der Mensch kann sich nicht 1:1 mit einem Hunde- oder Wolfs-Alpha gleichsetzen, bei allen Bemühungen darum scheitert er immer wieder kläglich an den ihn gegenüber einem wirklichen Hund absolut disqualifizierenden Sinnesleistungen. Wir können einen Hund einfach nicht so führen und leiten, wie es ein Hund oder Wolf täte oder könnte. Wir können mit A.nalogien und Ersatzmechanismen und durch unseren Verstand (etwas, was Tiere nicht haben, denn Verstand setzt Vernunft voraus) eine ganze Menge ausgleichen und uns recht gut in diese Position hineinbugsieren - aber wir können kein Rudelführer im hündischen Sinne sein - und wir sollten es deshalb auch nicht versuchen. (Was nicht heißen soll, den Hund tun und lassen zu lassen, was er mag) Der Hund nimmt meilenweit vor uns wahr, daß da ein anderer Hund kommt, er hört Dinge, die wir nicht hören können - und er setzt voraus, daß sein Boss diese Dinge auch wahrnimmt. Und er erwartet von seinem Leittier dann auch entsprechenden Schutz und entsprechende Reaktionen. Das kann ein menschlicher Rudelführer aber eben nicht leisten; es ist illusorisch zu glauben, daß wir einem Hund weismachen könnten, daß wir seinen Sinnesleistungen gewachsen sind. Wenn wir uns also beim Gassigang oder eben bei der "Jagd" wie es ein Jan Nijboer ausdrücken würde vor den Hund begeben, dann müssen wir in dieser Position verdammt gut überzeugen können. In diesem Fall wäre das Konzept schlüssig. Können wir es aber nicht - und wir können es definitiv nicht - dann nimmt uns der Hund nicht in einem anderen Maße ernst oder nicht ernst als an irgendeiner anderen Position in unserem Umkreis. Wirkliche Führung eines Hundes ist nicht von der Position des Hundes an der Leine abhängig sondern von der Konsequenz und dem Führungsvermögen und -willen des Menschen.
Ich halte von diesen "Vorne-Hinten-Laufen-Geschichten" also nicht allzuviel - zumal ich das Konzept nach Nijboer selbst ausprobiert habe - glaub mir, wenn Du es jetzt, also "auf normalem Wege" nicht oder nur mit äußerster Mühe schaffst, ihm die nötige Konsequenz angedeihen zu lassen, dann wird das mit dem Hintenlaufenlassen erst recht nichts. Das ist wirklich nicht böse gemeint, ich möchte Dich wirklich nicht angreifen oder desillusionieren, aber es erfordert eine ungeheuerliche Gleichmütigkeit und allergrößte Selbstbeherrschung, wirklich bei jedem Überholmanöver des Hundes beizudrehen um ihn wieder hinter sich zu bekommen. Ich bin wirklich nicht unverzagt, was solche Dinge angeht und nehme mir fürs Training alle Zeit dieser Welt - aber ich habs nach vier Wochen aufgegeben weil man einen an der Mütze davon kriegt.

Noch ein Tip: Du sagst, daß er wenigstens bis zu seiner Hundewiese brav gehen können soll, damit er mehr Freilauf genießen kann.
Das birgt aber eine ganz entscheidende Fehlverknüpfung für den Hund in sich: Die sichere Gewißheit, daß es jetzt zur Hundewiese geht, dreht ihn immer wieder nach oben, wo Du ihn doch gerade herunterdrehen möchtest. Geh woanders mit ihm hin - aber nicht dorthin, wo er sich sicher sein kann, daß gleich die Leine ab ist. Er wird, solange Du das zum Programm machst, nie ruhig dorthingehen können, im Gegenteil, das Problem dürfte sich mit steigender Routine sogar verschlimmern.
So, nu genug gemeckert, nun stell ich noch ein paar Fragen: :D
Hast Du einen eigenen Garten? Oder eine ruhige Wiese in Deiner Nähe?

MicoMaushund
27.10.2007, 21:16
Dafür könnte man zwecks besserer Unterscheidung beispielsweise das Hörzeichen "Langsam" nehmen, wobei ich favorisiere, gar kein Hörzeichen für das normale Leinelaufen zu verwenden und stattdessen auftretendes Zerren schlicht mit "Nein" und einer Korrektur an der Leine zu kommentieren.

Falls ich mich mit dem "langsam" irgendwo schwer verständlich ausgedrückt habe, bei uns gilt es nur, wenn es echt spiegelglatt ist, bei Abstieg von Steilhängen u.ä.. Also immer da, wo ich nicht schneller als eine Schnecke bin :D. Dabei ist der Hund höchstens einen Meter weg und kümmert sich z.B. selber drum, dass er nicht falsch um Bäume lauft :D oder mal so eben einen Absatz runterhüpft :bow:. Ansonsten halt ich es so, wie Zipfelhut schreibt, normal wird nicht angesagt, ebensowenig wie das Sitz oder Steh an der Ampel ...

Romana, Akitas sind kluge, selbstständige Hunde, sie können innert drei Stunden in der HuSchu perfekt Fuß laufen lernen, auch frei - wenn man zu Haus auf der grünen Wiese mal gelegentlich übt ;). Sie verlangen an Erziehung nicht mehr, als man jedem Hund angedeihen lassen sollte: ruhige Konsequenz :)

Endziel sollte es auch sein, dass du den Hund eben gerade nicht anders nimmst, wenn beispielsweise ein Rabe kommt. Wenn ich bei Auftreten einer "Gefahr" (Ablenkung durch andere Tiere, Verkehrsteilnehmer usw.) was in meiner äußeren Haltung dem Hund gegenüber mittels "hernehmen" verändere, ihn kurz halte, mache ich ihn erst aufmerksam. Und lernen tut er nichts. Ein "Nein" sollte auch zum Üben ausreichen.

Und - vergesst endlich die falsche Umsetzung mit dem Hinterherlaufen, bitte :rolleyes:. Ich bestimme, wo der Hund läuft, und der Hund läuft da, wo es Sinn macht, vor mir, neben mir, Fuß oder frei.

der dicke hund
27.10.2007, 21:29
ich bin dafür das es einen klugscheiss smily gibt............:D
klasse eure ausführungen..........und ich denke romana mache eine sache probiere nicht alles aus.........trete sicher mit deinem hund auf . der merkt das ..auch der gang zur hundewiese..gehe einen anderen weg.gehe nur die hälfte.dann drehe um gehe wieder nachhause...........gehe später wieder hin.
und ich sehe es wie mico der akita ist ein toller hund....wenn man ihn erzieht....und es ist immer leicht zusagen .schwieriger hund.klar aber du hast ihn dir doch ausgesucht.
dann arbeite damit was er dir bietet.
was ist denn der andere mix?
es ist ein ganz schön stück harte arbeit einen hund zu erziehen sich darauf einzulassen........lange jahre selber diesen weg gegangen.........
ich habe so ein exemplar zuhause ...................

maxxima
27.10.2007, 23:31
thema halti
ich kann nur aus meinen erfahrungen schreiben, ich selbst habe auch das halti benutzt, , ich lies es mir aber von einer hundetrainerin zeigen, wie man damit richtig umgeht, u. ich habe bei meinen max hervorragende ergebnisse erziehlt,
wer ein halti anwendet , sollte es auf jedenfall wirklich nur als behelfsmittel sehen, u. nicht als dauerzustand zu verwenden.

maxxima
27.10.2007, 23:35
Ups kleiner nachtrag u. nicht ganz zu ernst nehmen

es gibt nichts schlimmeres als ein absoluten perfekten hundehalter , man sollte sich u seinen vierbeinern so kleine schwächen ab u an doch zugestehen

Hungerkünstler
12.11.2007, 00:12
Du solltest Dir überlegen, was der grund/Ursache fürs Leineziehen ist.
Vielleicht ist ihm einfach das Halsband zu eng?
Hat Dein Hund es eilig? Denkt er, er ist für das Rudel verantwortlich?
Zieht er nur, wenn ihr startet oder auch, wenn es nach Hause geht?
Es gibt immer einen Grund, weshalb Hunde an der Leine ziehen.
Gruß Kathie

MicoMaushund
12.11.2007, 00:19
Vielleicht ist ihm einfach das Halsband zu eng?
Und dann zieht er, damit es noch enger wird, ne, oder ;)


Es gibt immer einen Grund, weshalb Hunde an der Leine ziehen.
Richtig, da fehlt dann Er-Ziehung :cu:

Und warum sollte er ziehen, wenn er sich für das (welches?) Rudel verantwortlich fühlt? Ok, wenn er Leithund im Schlittengespann ist, dann ja, aber sonst :floet:.

Romana
12.11.2007, 09:24
Du solltest Dir überlegen, was der grund/Ursache fürs Leineziehen ist.
Vielleicht ist ihm einfach das Halsband zu eng?
Hat Dein Hund es eilig? Denkt er, er ist für das Rudel verantwortlich?
Zieht er nur, wenn ihr startet oder auch, wenn es nach Hause geht?
Es gibt immer einen Grund, weshalb Hunde an der Leine ziehen.
Gruß Kathie



Hallo Hungerkünstler

Also mittlerweile hat sich ja schon wieder viel getan. Seit ca. 2 Wochen zieht Jamie nicht mehr. JEdesmal wenn er losrennen wollte bin ich voll schnell umgedreht und ein paar Schritte in die andere Richtung gelaufen. Meine Mutter verwendet jetzt das Halti, da sie ja schon einmal hingeflogen ist. Und meint mit dem geht es auch super. Ich habe das Halti immer mit und wenn er mal wieder zu wild ist, gebe ich es ihm rauf.

ER zog immer nur beim rauf gehen da war ca. 5 minuten gehen müssen bis wir bei der WIese sind auf der er immer macht. Sicherlich kann er auch auf dem Gehsteig aber ich habe immer versucht dass er dort macht, weil das sone typische Hunde(haufen:D) wiese ist.

Beim Zurückgehen war er dann immer langsamer weil er schon sein Geschäftchen verrichtet hat.

Ich denke auch nicht dass er denkt er wäre der RUdelführer da ich sehr auf die Rangorndung achte und drauf schau dass beide Hunde wissen dass sie unter uns stehen.

Lg
Romana:)