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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann hört die Trauer auf?



biene24109
13.09.2007, 14:01
Ich mußte vor 3 Monaten meine Dobidame Freya gehen lassen, und ich bin immernoch nicht drüber weg.
Ich dachte zwischendurch öfters mal jetzt bin ich wieder bereit für einen zweiten Hund, und auch das meine Lisa wieder einen Gefährten hat.
Aber ich schaff es nicht. Es gibt Situationen da kann ich noch nicht mal andere Dobermänner sehen. Und dann zu Hause die Bilder von meiner Dicken, ich will die Bilder jetzt aber auch nicht wegpacken.

Ich will eigentlich einen zweiten Hund weil ich es gar nicht anders kenne, aber schaffe ich es? Kein Hund wird Freya ersetzten können.

Dizzy
13.09.2007, 14:27
Liebe Biene,

ehrlich gesagt hört die Trauer gar nicht auf, nur ihre Intensität. :0(
Ich hab auch nach 1,5 Jahren an manchen Tagen Probleme, einen Westi zu sehen. Ich brech allerdings nicht mehr öffentlich in Tränen aus.

Ich hab ihre Bilder auch nicht abgehängt, so ist sie noch ein wenig mehr bei uns. Auch hier im Büro hab ich noch ein Bild von ihr neben dem Monitor. Unsere kleine Maus.

Das mit dem neuen Hund, schwierig. Bei uns kam „die Neue“ recht zügig, ganz ohne Hund war es sehr sehr schwer für mich. Hör einfach auf dein Herz, dann wird das schon werden.

Du wirst Freya immer in deinem Herzen tragen, ganz egal was passiert.
Auch ein neuer Hund wird sie nie ersetzen, sich aber mit höchster Wahrscheinlichkeit in eine andere Ecke deines Herzen schleichen.

Liebe Grüße
Dizzy

MicoMaushund
13.09.2007, 21:54
Hallo Biene,

aufhören, nein. Verändern, ja. Du weisst ja, kein Hund ist wie der andere. Einmal hatte ich für ein paar Jahre keinen mehr, meistens renne ich - oder ein Familienmitglied - sofort ins Tierheim. Dann dauert es nur wenige Tage, bis wieder ein Wuffi da ist. Auf meinem Mousepad ist noch ein Bild von meinem Schäfi-Welpen, den ich vor 25 Jahren ins Haus holte ...

Vergessen tu ich die, die über die Regenbogenbrücke gegangen sind, nie. Und manchmal tut's immer noch, auch noch nach Jahren oder sogar Jahrzehnten, verdammt weh.

Aber ohne Hund? Nein, das wäre auch nichts für mich.

Lg, Barbara

Hovi
13.09.2007, 23:36
Ich will eigentlich einen zweiten Hund weil ich es gar nicht anders kenne, aber schaffe ich es? Kein Hund wird Freya ersetzten können.

Soll er auch nicht. Er soll Dein neuer Hund mit neuen Macken und neuen Eigenheiten sein, der sich auf andere Art und Weise in Dein Herz schleicht.

Mein Bandit ist nun schon 4einhalb Jahre tot, noch immer weine ich hin und wieder um ihn. Der Schmerz ist aber nicht mehr so vernichtend wie kurz nach seinem Tod, als ich glaubte, durchdrehen zu müssen.

MicoMaushund
13.09.2007, 23:57
Also Claudia :)


...als ich glaubte, durchdrehen zu müssen.

Ich weiß nicht :?:. Ist es nicht normal, wenn man Hunde schlafend liegen sieht, die nicht mehr da sind oder am Abend die Leine vom Haken holt, obwohl man sie beim TA gelassen hat? Ja, dann ... hatte ich wohl auch durchgedreht.

Oder seinerzeit meine fast erwachsene Tochter heulend mit einem vermatschten Kuchen dastand "Was soll ich mit dem tun, wir haben doch keinen Hund mehr?"

Oder "Ich will nie mehr einen Hund, weil es immer so verdammt weh tut!"

Und ich bin dennoch wahnsinnig froh, dass ich mir nach 10 Tagen Mico geholt habe, mit all seiner Klugheit und mit all seinen Macken.

Biene,

hol dir einen Neuen. Irgendwo, irgendwann, vielleicht schon jetzt, wartet genau der Richtige auf dich, bestimmt.

LG, Barbara

Hovi
14.09.2007, 00:11
Hallo Barbara,

ob es normal ist, kann ich Dir nicht sagen. Ich habe Bandit noch wochenlang gesehen... wie er zur Tür reinkam....wie er auf seinem Lieblingsplatz lag...usw. usw....dabei war er längst tot.

Biene, es kann sein, dass es Dir auch so geht. Mir hat es damals sehr geholfen, dass Jason da war. Manche Leute brauchen eine Trauerphase ohne Hund, ich hätte es nicht geschafft.

zipfelhut
14.09.2007, 09:39
Ich kann mich Euch nur anschließen, ich mußte drei Jahre ohne Hund leben-Hölle! Das war mindestens genauso furchtbar wie der Verlust des Hundes an sich. ich konnte auch erst wieder trauern, als ich wieder ein Kuschelfell zum Reinheulen hatte..."Neuer" Hund dringend empfohlen! Deinen gestorbenen Hund kann und wird Dir nichts und niemand ersetzen - aber warum auch? Wie Claudia schon sagt - es dauert gar nicht lange, und Du liebst den neuen Hund genauso - mit Haut und Haaren - in Deinem Herz ist ganz bestimmt noch viel Platz für einen weiteren Hund...und danach auch wieder....Es tut jedesmal höllisch weh...aber man bekommt durch den Nachfolger soviel zurück, gerade, wenn man einen "gebrauchten" Hund aufnimmt, wie ich es gemacht habe. Probier es aus...und wenn Du dann den ganzen Tag wegen des neuen Hundes weinst-ist das umso besser! Jede ungeweinte Träne zerfrißt uns...das klingt schmalzig, ist aber leider nur wahr...ich weiß, wovon ich rede. Alles Gute für Dich!:bl:

Rudiratlos
14.09.2007, 14:16
Liebe Claudia,
mir ging es genauso wie Dir! Erst jetzt, seitdem ich Rudi in mein Herz gelassen habe, bin ich wieder glücklich und froh.
Schau doch bitte mal hier im Forum bei Tiervermittllung rein, unter der Rubrik:Pedro braucht Dich!. Der kleine herzige Pedro, der alleine ist und ein liebes Plätzchen braucht.
Pedro liegt mir besonders am Herzen, da er meinem Rudi so sehr ähnlich sieht und ich mit Rudi TOTAL happy bin!
Frag Dein Herz, Pedro wird es Dir danken!!:love:
Lg Sylvi:bl:

Codileine
15.09.2007, 01:10
hallo, als die TA vor 6 Jahren meinen Cookie umgebracht hat, hatte ich ja noch Dino und habe geheult und geheutl. Nach 4 Monaten wollte mein Mann einen neuen kleinen holen, weil er dachte ich beruhige mich. Hab ich aber leider nicht ich hab eine regelrechte Mauer um mich gebaut obwohl ich Miky (den er geholt hatte) zwar geliebt habe und alles gemacht habe TA usw auch Angst gehabt habe als er krank war, hab ich immer noch weiter geheult. Miky war eben nicht Cookie. Und vor 3 Jahren mußte ich Dino gehen lassen und hab mir 2 Wochen später wieder einen neuen Hund vom Bauernhof geholt, damit Miky nicht so alleine ist. Die erste Woche dachte ich das ich das nicht schaffe, aber das hat sich schnell gelegt. Heute möchte ich keinen von beiden missen, obwohl ich immer noch weine wegen Cookie und Dino, der Schmerz ist zwar immer noch da, aber nicht mehr so schlimm. Die beiden machen mir so eine Freude und ich bin glücklich, das sie bei mir sind. Ich weiß, daß kein Hund einen anderen ersetzen kann, was auch nicht sein soll, jeder hat andere wundervolle Seiten und es macht Spaß sie zu entdecken

Maiglöckchen
05.11.2007, 01:19
Hallo!
Meinen Kleinen musste ich auch vor 5 Wochen über die Regenbogenbrücke gehen lassen. :0(:0(Ich immer noch am heulen,besonders,abens und wenn ich alleine bin und die Gedanken wieder hochkommen.Habe im Internet einen Hund aus Spanien gesehen,der dem Tod entkommen ist,dank der Tierschützer.Er sieht aus wie mein Flöckchen nach dem Baden.Er hat aber ziemliche seelische Problem da er einiges hinter sich hat.Ich habe Angst,das ich ihn zu sehr mit meinem Schatz vergleichen werde,ihm dadurch vielleicht zuviel abverlange um ihm ähnlich zu sein.Ich weiß,jedes Tier hat seine eigene Identität aber vielleicht bin ich auch noch nicht soweit,auch wenn ich mir vorgenommen habe,dem Armen Kleinen so viel Zeit zu geben um uns zu Vertrauen,wie er braucht.Aber mein Kopf muss frei und mein Körper tatkräftig und stark sein um den Neuling zu integrieren.Nur meine Gefühle lassen sich nicht auf Knopfdruck regeln und das ist ein Problem für einen Neuanfang.

LG
Maiglöckchen

Stina
05.11.2007, 10:12
hallo Maiglöckchen,

auch ich mußte am 26.08. meine über alles geliebte Bessy gehen lassen.

Dann entdeckte ich Anfang Oktober einen Hund im I-Net der mir nicht mehr aus dem Kopf ging ;) Ich rief an, wir unterhielten uns lange und das Pflegefrauli und ich vereinbarten daß sie am WE zusammen mit Andy kommt um sich alles anzusehen und ihn eine Woche bei mir zu lassen damit wir sehen ob wir zusammenpassen. doch der Schelm hat es sehr schnell geschafft sich in mein wundes Herz zu schleichen. Und die Entscheidung ob er bleibt oder nicht hat er mir einfach abgenommen, denn als eine Woche später das Pflegefrauli wiederkam wich er nicht von meiner Seite und wollte nicht mehr weg. Er zeigte deutlich hier gehör ich nun hin.

Bessy wird für allezeit meine Herzenskönigin bleiben. Und in Gedanken ist sie immer bei uns, beim Gassi, überall und immer!

Mir ging es so wie dir und ich hatte große Zweifel. Aber ich bin sooo froh daß Andy da ist und ich bereue es keine Sekunde, er hat das Lachen und die Freude wieder in mein Leben gebracht.

Wage den Neuanfang :bl: es lohnt sich!!!

liebe Grüße

Stina

Oetentroet
13.11.2007, 20:52
:cu:Hallo Biene,
ich kann Dir leider nur sagen:"Die Trauer hört nie auf!" Aber es wird mit der Zeit weniger schmerzlich...
Übermorgen ist es bei mir ein Jahr her, daß ich meinen geliebten Blacky einschläfern lassen mußte. Das war der schwerste Gang in meinem Leben. Anschließend habe ich gedacht, daß ich diese Gefühl wohl nie überwinden werde, ihn habe töten zu lassen! Denn obwohl der Verstand sagt, es sei das Beste, weiß das Herz das noch lange nicht...Heute nach einem Jahr, denke ich immer noch voller Wehmut und Trauer an meinen toten Freund, aber ich breche nicht mehr in Heulkrämpfe aus. Es ist eben so, man wird ein Hundeleben lang begleitet...leider nicht ein Menschenleben lang...
Ich wünsche Dir viel Kraft, Deinen Verlust zu akzeptieren, aber trauern wirst Du wohl immer!

Liebe Grüße Ines

Paula100
14.11.2007, 13:05
Hallo Biene,

ich habe leider auch schon zweimal in meinem Leben einen Hund verloren (mein erster Hund verstarb mit 9 Jahren während einer OP und mein zweiter Hund musste mit 5 3/4 Jahren eingeschläfert werden, weil er schwer krank war und es keine Chance auf Heilung gab) und so weiß ich, dass der Tod eines geliebten Tieres unendlich weh tut.

Ich habe mir damals auch nicht vorstellen können, noch einmal einen Hund zu haben .... aber ... nach 3 Monaten ... habe ich es auch nicht mehr ausgehalten OHNE HUND zu leben, weil mir Hunde sehr viel bedeuten. Was passierte? Wir entschieden uns - nach ausgiebigen Gesprächen mit unserem Tierarzt - erneut für einen RS, allerdings in einer anderen Farbe. Ich hatte erst Sorge, dass ich vielleicht die Hunde vergleichen würde im Alltag, ABER ... lange Rede, kurzer Sinn:)... das Wesen unseres zweiten RS war vom ersten Tag an total anders als das Wesen unseres ersten RS und so stürmte RS Nummer II :) mit seiner kleinen eigenen Persönlichkeit in unser Leben ... es war, obwohl die selbe Rasse, ein total anderer Hund in unserer Familie angekommen.

So sind bis heute BEIDE HUNDE - bzw. bei mir alle DREI HUNDE - in meinem Herzen fest GLEICHWERTIG verankert, jeder Hund so wie er ist bzw. wie er war. Du brauchst also keine Angst haben, dass der zweite Hund wie "ein Verlierer" in Deinem Herzen ist. Das glaube ich nicht.

Übrigens ... unser "zweiter RS" ist mittlerweile über 11 Jahre alt und ich habe schon jetzt wieder Angst vor dem Abschied. Ich hoffe, dieser Abschied ist noch weit hin. Aber ich denke, wenn man liebt, hat man immer Angst davor den anderen zu verlieren .... egal ob es sich um einen Menschen oder um ein Tier handelt ... aber ... das ist noch ein anderes Thema.

Liebe Grüße

Paula100

0401
15.11.2007, 15:10
ROY

ich liebe dich auf immer und ewig!

Du bist in meinem Herzen und ich hoffe wir sehen uns wieder!

barrybella
15.11.2007, 17:18
Die Trauer wird ruhiger!Ich vermisse meinen Barry noch nach 11/2Jahren.An seinem Grab habe ich ein Rosenstämmchen gepflanzt und Vergißmeinnicht1

AndiWoe
15.11.2007, 17:33
Meinen Dobermann habe ich 1994 einschläfern lassen, danach hatte ich 4 Jahre keinen Hund. In dieser Zeit habe ich immer nach dem Aufwachen istinktiv meine Hand auf den Boden fallen lassen und seinen Namen gesagt ... so als wäre er nie gegangen.
1998 bekam ich durch Zufall einen Cocker, ein komplizierter Hund, aber absolut toll. Von ihm musste ich mich vor knapp 2 Jahren verabschieden. Er war noch nicht lange weg, erhielt ich ein 9 Wochen altes Malteserbaby - wieder durch einen Zufall.
Meine Hunde finden immer irgendwie mich und nicht umgekehrt.
Was immer bleibt nach dem Fortgang eines geliebten Freundes ist der Schmerz. Ich höre noch heute meinen Cocker im Vorraum wie er sich kratzt und die Hundemarke scheppert ...
Dennoch hat mein Malti ein genau so schönes Leben wie all meine Tiere, er wird nicht weniger geliebt wie die Hunde davor - nur anders. Denn jeder Hund ist so individuell wie der Mensch selbst.
Jeder hat seinen Charakter (nur besser als die meisten Menschen ;-))

Lass es auf dich zukommen, vorallem ist es nicht schlimm traurig zu sein. Denn ein Hund hat es verdient dass getrauert wird. Wie ein lieber Mensch wird er in unseren Erinnerungen bleiben.

Kopf hoch, auch bei dir wird der Tag kommen wo Dich 2 so liebe Augen ansehn und Du nichts anderes möchtest als diesen Hund.

Alles Gute für Dich

Andi

amalia_22
15.11.2007, 18:37
Hallo, auch ich habe meinen kleinen Liebling vor 16 Wochen verloren und bin immer noch nicht darüber hinweg . Traurig finde ich das man nach mehreren Jahren immer noch so sehr trauert. Mein Wunsch ist eines Tages an meinen kleinen Sonnenschein mit Freude im Herzen zu denken nicht immer diese ewige Trauer. Eines Tages werde ich meinen kleinen Engel wieder sehen, ich habe immer gesagt uns beide kann keiner trennen und so wird es auch sein. Schade das es so lange dauern wird. Glaube ganz fest daran, das kann dir sehr helfen such für dich das aus was am meisten Trost spendet, so mache ich es. Der Schmerz ist immer noch da, doch die Tränen lassen langsam nach, mit meiner Kleinen ist ein Stück von mir gegangen aus diesem Grund habe ich mich auch gegen einen Hund entschieden. Eines Tages gehe ich zu ihr, nur das macht es mir leichter an die Zukunft zu denken. Ich wünsche dir ganz viel Kraft die wirst du brauchen für eine lange Zeit. Der Glaube kann Berge versetzen mein Berg wird mein kleiner Liebling sein ich sehe sie wieder und auch du wirst deinen kleinen Engel wieder sehen. Vieleicht spielen beide nun zusammen sie wurden doch von ganzen Herzen geliebt.

Dasty mein kleiner Sonnenschein ich liebe dich, ich vermisse dich und ich werde dich ganz sicher wieder sehen. Warte auf mich, brauche dich so sehr.:0(:0(:0( Die Vorstellung das erste mal seid 16 Jahren ohne dich Weihnachten zu feiern möchte ich am liebsten nicht zu unserer Familie fahren. Doch leider geht das Leben weiter und wir beide werden auf eine lange Probe gestellt.

0401
15.11.2007, 18:55
Hallo Andi und Amalia,

meint ihr mich mit eueren netten und lieben Beiträgen?

Wenn ja keine Sorge, Roy hat morgen seinen 2. Todestag und nun wohnt auch schon Lucky 2 Jahre bei uns!

Jedes Tier ist unvergessen und geliebt. und so wird es immer sein!

16 Wochen ist eine ganz kurze Zeit und du wirst sehn, es wird besser!

Ich denke mit Wehmut zurück und oft kommen Situationen, da sagen wir, mei, weist no der Roy hat das und das....

Aber man kann mit gutem Gewissen zurückschauen.

Roy, wir sehen uns, ganz bestimmt!!!!!!!!!!!!!!

Nun bist bei deinem Bello und ihr könnt wieder streiten, so wie früher!

AndiWoe
15.11.2007, 18:57
Ja, meine dich und all die anderen die durch diese harte zeit gehen müssen.
Mein Cocker hat im Dezember seinen 2. Todestag - kurz vor Weihnachten..

0401
15.11.2007, 19:00
Ja Andi, es ist schlimm, aber ich denke immer an die guten zeiten!!!

Roy bekam ich mit 4 Jahren, sein Vorar.schloch hat ihn geschlagen ohne Ende und er war dürr und verschreckt!

Es hat 1 Jahr gedauert bis er 100 % Vertrauen gefasst hatte!!!

Aber er war der beste, einfach der beste....

0401
15.11.2007, 19:01
Kommt uns doch auf der Hundewiese besuchen!

Da gibts trauriges aber auch viel zu lachen!

schneckolino
20.11.2007, 20:23
mein letzter Hund ist ja erst letzte Woche gestorben.
Jetzt bin ich von der Schockfase in die Heulfase gekommen.

Es ist alles noch so frisch.
Als ich die Vorgängerin von meinem Schneckolino einschläfern lassen musste da habe ich auch wochenlang nur geheult, noch schlimmer wenn mich jemand auf die Hündin ansprach.

Ich habe mir dann den kleinen Schneckolino geholt.
Anfangs merkte ich dass ich Probleme hatte ihn wirklich an mich heran zu lassen. Aber der kleine Fratz hatte mich so beschäftigt dass ich mit jedem Tag mich der neuen Beziehung mehr und mehr öffnen konnte.

Und heute sitze ich wieder da und weiß nicht wie mir geschehen ist.
Und wahrscheinlich geht das Spiel wieder genauso.

Du wirst merken wenn du soweit bist dass du ohne Trauer an deine Dobidame denken kannst. Und die Bilder würde ich erst dann weg packen wenn dir danach ist.
Die Photos meiner verstorbenen Hunde hängen bei mir immer noch an der Wand. Ich schau sie gerne an und rede auch noch über sie.
Sie sind zwar nicht mehr auf dieser Welt aber in Gedanken existieren sie immer noch und das wahrscheinlich bis es mich auch einmal nicht mehr gibt.

Stina
20.11.2007, 21:03
hallo schneckolino :hug:

genauso gehts mir auch. Bessy ist jetzt seit 3 Monaten nicht mehr bei mir. Ja, nach der Schockphase kommt die Heulphase. Manchmal überfällt es mich immer noch. Die Trauer hat ein Eigenleben.

Ich rede sehr viel über Bessy. Die anderen sind davon manchmal schon genervt, denk ich. DAuernd geht es "Bessy hat...." Bessy würde jetzt ..." oder "weißt du noch als Bessy...." Sie wird für immer meine große Liebe bleiben.

Heut beim gassigehen "sah" ich sie neben Andy laufen. Die beiden sind sich so ähnlich und ich weiß sie hätten sich super verstanden und gemocht.

Fotos von Bessy stehen und hängen überall. Auch von all den anderen Tieren die ich gern hatte und die leider nicht mehr sind.

liebe Grüße

Stina