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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe!! Sind es die Hormone??



unimice
31.07.2007, 22:18
Hallo zusammen!!
Ich bin grad fix und fertig und versteh die Welt nicht mehr!
Wir haben ein ganz akutes Problem und ich hoffe sehr das irgent jemand einen guten Rat für mich hat!!:0(

Wir haben 2 Jack-Russel-Rüden, beide sind schon 1,5 Jahre alt (aber keine Brüder) Beide haben wir als Welpen bekommen! Bis dahin alles prima! Alles lief gut......bis heute Nachmittag! Wir haben beim spazierengehen ein Freundin getroffen, die auch einen Jacki hat! Alle drei haben zusammen gespielt alles war okey und ganz entspannt! Doch plötzlich gab es eine furchtbare Beisserei zwischen meinen Rüden..... mir wird jetzt noch schlecht wenn ich daran denke.... das Problem war schnell behoben ABER seit dem knurren die beiden sich wie blöde an und (und das ist das schlimme) stürzen sich wie verrückt aufeinander und beissen sich regelrecht ineinander fest!! Die Hündin ist schon lang nach Hause mit ihrem Frauchen (die mir eine Std nach dem Treffen erzählte das die Hündin vor kurzem Läufig war - toll)

Was soll ich denn jetzt machen? Machtkämpfe, Rangordnungsgeplänkel - alles war bis jetzt kein Problem und recht unkompliziert und jetzt das!! Ich hab schiss das mir nichts einfällt und wir einen der Doggis abgeben müssen:0(:0( das würde mir das Herz brechen!! Aber was tun??
Hat jemand einen Rat?? Bitte,bitte!! Wer eine Idee hat oder sogar weiss was jetzt zu tun ist bitte melden!!
Vielen vielen Dank schon mal
LG unimice

sandy83
31.07.2007, 23:18
Hi du,

tja das ist blöd gelaufen. Die Dame mit der Hündin hätte dir vorher sagen müssen das die Hündin erst kurz vorher läufig war.
Weil dann hättest du deine beiden Rüden garnicht erst zu ihr lassen dürfen
Denn es ist vorhersehbar dass sich dann zwei Rüden streiten und konkurieren
um die Hündin. Auch dann wenn sie Geschwister sind und zusammen aufgewachsen sind und zusammen leben.
Die beiden Rüden sind Geschlechtsreif und sind gerade im Rüpelhaften Junghund Alter.
Nur ist es etwas ungewöhnlich und nicht ganz so normal dass sie sich jetzt immer so in den haaren haben. Sie konkurieren weiter obwohl jetzt die Hündin
garnicht mehr da ist!
Aber wie du schreibst war das erst heute nachmittag und das Verhalten ist erst seit ein paar Std so angespannt.
Die Hunde sind womöglich noch sehr aufgeputscht durch die Sache von heute nachmittag.
Warte mal die nächsten Tage ab und schaue ob das so weitergeht.
Wenn ja könnte es zum Problem werden.
Andere Frage beißen sie sich blutig? Oder ist nur gerangel mit festhalten des anderen!
Wann sind sie daheim aufeinander losgegangen?
Was ist kurz vorher passiert? Hatten sie den Grund zur Eifersucht?

Sind deine beiden kastriert? Wenn nein. Dann ist das auch eine möglichkeit das solche Vorfälle nicht mehr passieren.
Kastrierte Rüden reagieren nicht mehr so aggressiv auf den anderen wegen einer läufigen Hündin.
Da sind dann diese Hormone nicht mehr vorhanden , die solches Verhalten auslösen.
Mein Rüde ist auch kastriert und ist seitdem wesentlich ruhiger und interessiert nicht für läufige Hündinnen.

Das deine beiden Rüden untereinander konkurieren hätte aber auch ohne diesen Vorfall kommen können und wäre sogar normal.
Jeder Hund versucht das beste für sich zugewinnen. Erst recht gleichgeschlechtliche Hunde tun dies oft. Aber nicht immer wird es so offensiv ausgetragen wie bei deinen Hunden.

Leider habe ich keine Erfahrungswerte darüber was du jetzt selber tun könntest außer sie zu trennen wenn sie sich mal wieder beißen.
Da ich selber nie so ein Problem hatte.
Denn meine beiden (Hündin und Rüde; Am.Staff und Am.Staff-Mix) haben sich nur einmal richtig böse gerauft und dann war Ruhe. Sie sahen beide übel aus.
Aber sie hatten alles geklärt damit.
Sollte es die nächsten tage nicht besser werden, hole dir einen guten Hundetrainer ins Haus der sich die Sache vorort anschaut.
und dir dann sagen kann was du machen musst, oder ob man da überhaupt was machen kann.
Nur sollte es sich nicht in2-3 tagen ändern brauchst du schnell Hilfe ansonsten wird es immer schwieriger etwas dagegen zu unternehmen!!


Also viel Glück. Drück dir die Daumen!!!

Grüßle Sandy

unimice
01.08.2007, 00:06
Hallo Sandy
Vielen vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Nein wir haben unsere beiden noch nicht kastrieren lassen. überlegt hatten wir das auch schon, aber bis jetzt gab es eigentlich keinen Grund es auch zu tun.
Die zwei haben sich wirklich gut verstanden. Das meine Freundin nicht gesagt hat das die Hündin erst vor kurzem Läufig war, fand ich auch nicht okey, anderer seits hab ich auch schon gedacht das es ja wohl eher schwierig ist allen Läufigen Hündinen in Zukunft aus dem weg zu gehen...... das Problem ist eher das es heut so überraschend kam, wie aus dem nichts und dann gleich so heftig!
Tja und "blutig" gebissen? Also, beide haben kleinere Verletzungen davon getragen.......ein Kratzer unterm Auge und eine "Macke" am Bein...... ehrlich gesagt nichts wirklich schlimmes, aber ich bin mir nicht sicher ob es schlimmer geworden wäre.... ich hab sie halt versucht zu trennen und kaum aus einander bekommen .... mein erster Gedanke war ja das sie es austragen müssen, aber als es immer schlimmer wurde hab ich halt doch eingegriffen.
Mein Mann und ich haben uns dann jeder einen Hund geschnappt und sind ein Stück getrennt gegangen. Danach war ganz kurz Ruhe, aber als wir nach Hause kamen sind beide wieder auf einander los - und es gab keinen Grund, es ist NICHTS kurz vorher passiert und das ist das was mir eigentlich Sorge macht. Nun hoffe ich das du recht hast und beide einfach noch zu aufgewühlt
und erregt waren ......

Sie gehen sich nun schon die ganze Zeit aus dem Weg und wenn einer dem anderen zu nahe kommt wird geknurrt das Nackenfell aufgestellt und fixiert; das macht mir Sorge!!
Wir versuchen es gerade mit Ablenkung - raus aus diesen Situationen! Das hat auch relativ gut funktioniert, trotzdem ist die Spannung zwischen den beiden deutlich zu spüren!! "seufz"
Ich werd morgen früh mal unseren Tierarzt anrufen und wegen der Kastration nachfragen..... sollte ich dann eigentlich beide kastrieren lassen??
Die Idee mit dem Hundetrainer find ich auch gut! Wo bekomm ich denn da passende Adressen her? Kann mir jemand da etwas empfehlen??
Da gibts doch bestimmt auch was im Internet dazu, oder??

Ohwehoweh! Ich hoffe ich hab jetzt nicht zu durch einander berichtet - tut mir leid, aber ich bin echt etwas neben der Spur!
Nochmal Danke und falls noch jemand Tipps für mich hat >>> immer her damit!! DANKE!!

LG unimice

bissiger Hund
01.08.2007, 01:45
Hallo,

vergiß das mit dem kastrieren.

Immer wenn man nicht mehr weiter weiß muß als Allheilmittel das Kastrieren herhalten.:man:
Die beiden machen ein sehr massives Rangordnungsproblem durch. Laß sie es untereinander ausmachen, so wie es scheint haben sie es bisher noch nicht gebraucht - die Hündin die sich "reingeschmuggelt" hat war der Auslöser. Und wie du schon selbst bemerkt hast, wird man daraußen immer mal wieder einer hitzigen Hündin begegnen, da müssen beide durch - laß es so weit als möglich die Hunde selbst ausmachen - um so stabiler wir ihre Rangordnung untereinander.


Gruß vom bisschen Hund

Lastrami
01.08.2007, 08:30
Hallo,

die läufige Hündin war nur der Auslöser für die Prügelei.

Die beiden Jungs müssen die Rangordnung klar machen.
Und DAS könnte zu einem Problem werden, da sie beide das gleiche Alter haben und warscheinlich keiner er beiden nachegben will/wird.

Kannst DU erkennen ob es sich wirklich nur um ein Machtspielchen geht oder ob ernsthaftes Beschädigungsbeißen der Antrieb ist????

Wenn es nur um die Machtposition geht würde ich das -soweit es im Rahmen bleibt- ausstehen.

Kastrieren bringt, wie der "bissige" schon geschrieben hat, gar nix.
Auch kastrierte Rüden prügeln sich. Hab da Erfahrung mit:rolleyes:

Wenn DU nicht weiter weißt, hole Dir professionelle Hilfe vor Ort.
Warte nicht zu lange sonst kann es u.U. doch passieren das Du einen Abgeben musst, weil sie zu "Erzfeinden" geworden sind.

Gruß Pia

rumo
01.08.2007, 09:08
Hallo unimice,

erstmal vorneweg: gaaanz ruhig bleiben! Ich weiß, das ist leicht dahergesagt und schwer gemacht, aber das Wichtigste ist einfach, dass Ihr Zweibeiner jetzt erstmal Ruhe bewahrt. Mache Dir klar, dass ja erstmal noch nix wirklich "schlimmes" passiert ist. Deine zwei Jungs haben sich heftig gerauft (und gerade bei Terriern wird das ja wahrscheinlich mit erheblichem Gedöns vonstatten gegangen sein). Aber da Du schreibst, dass außer ein paar Kratzern keine Verletzungen entstanden sind, handelt es sich wohl nicht wirklich um einen echten Beschädigungskampf.
Dass es weiter Gebrummel und Nackenfell-Stellen gibt, liegt in der Natur der Dinge. Durch so eine Rauferei gehen einfach schlagartig die Stresshormone nach oben. Deine Hunde sind im Moment regelrecht gedopt ;). Und es kann Tage dauern, bis dieser Hormoncocktail wieder auf Normal-Level runter ist. Das hängt auch davon ab, wie viel Stress die Hunde in der Zwischenzeit ausgeliefert sind. Und wie Du vielleicht aus Erfahrungen am eigenen Leib weisst (Hunde und Menschen sind da beide "nur" Säugetiere): Wenn man voller Adrenalin und Co ist, hat man einfach nicht die lange Geduldschnur wie sonst. Da reicht dann auch mal ein blöder Blick, um wieder auf 180 zu sein.
Daher mein Tipp an Dich: Beruhige Dich erstmal selbst.
Dann achte darauf, dass Deine Hunde sich wieder beruhigen können.
Versuche ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aus dem Weg zu gehen.
Vermeide aufregende Spiele (z.B. Bällchen jagen).
Achte darauf, dass Du Deine Jackys beim Grummeln nicht einfach mit einem Nein zum Schweigen bringst, sondern biete sofort ein (für den Hund angenehmes) Alternativverhalten, damit kein zusätzlicher Frust aufgebaut wird.

Eine Kastration wird in diesem Fall vermutlich erstmal nix bringen. Zum einen sind Rangordnungsraufereien bei Jungrüden in dem Alter und bei gleicher Stärke einfach normal. Der Auslöser hätte genausogut ein Kauknochen oder eine andere begehrte Sache sein können. Zum anderen würde es auch nach erfolgter Kastration noch Wochen dauern, bis die Rüden den Hormonhaushalt eines Kastraten hätten. Eine Kastration bei Rüden halte ich eigentlich nur bei medizinischer Indikation für sinnvoll, oder wenn der Rüde tatsächlich psychisch leidet. Wenn es zweimal jährlich heiße Hündinnen gibt und er nicht draufkann (manche Rüden stellen dann das Fressen ein, Jammern, zerstören Türen, büxen bei jeder Gelegenheit aus und rennen über die Autobahn... da wäre eine Kastration wohl sinnvoll...)

Wenn Du nachhaltig verunsichert bist, solltest Du vielleicht ein paar Euros in einen guten Hundetrainer investieren. Da Du leider nicht schreibst, in welcher Ecke von Deutschland Du wohnst, kann ich Dir leider niemanden empflehlen. Aber bei der Wahl eines Hundetrainers ist eigentlich hauptsächlich eines wichtig: Nimm auf jeden Fall Deinen gesunden Menschenverstand mit zum Vorgespräch! Wenn Dir einer die Story vom Pferd erzählt, Dir Fragen nicht verständlich beantworten kann (oder Du Dich gar nicht erst traust, Fragen zu stellen), dann nix wie weg...

Alles Gute und schreib mal rein, wie sich die Dinge bei Euch so entwickeln!

Summer 175
01.08.2007, 09:59
Hallo, unimice!
Als erstes mal: freu dich ganz doll, dass deinen Hunden nichts passiert ist - außer, dass ihre bisher kleine heile Welt aus den Fugen geraten ist.
Als Erste Hilfe würde ich jetzt vor allem dir - aber auch deinen Hunden - erst mal Rescue-Tropfen empfehlen ...

Das mit der läufigen Hündin war wohl nur der Auslöser für etwas, was wahrscheinlich zwangsläufig irgendwann aufgetreten wäre. Es war halt blöd, dass du überhaupt nicht drauf vorbereitet warst.

Ich möchte jetzt keinen Halter/in von Hündinnen angreifen - nicht, dass mich hier einer falsch versteht -, aber ich hab schon öfter die Erfahrung gemacht, dass die Leute oftmals nicht drüber nachdenken, was sie vielleicht anrichten.

Dass eine Hündin kurz NACH der Läufigkeit immer noch einen Rüden irre machen kann, wissen viele gar nicht.

Bei uns ist das passiert, als mein Hund grad mal sieben Monate alt war. Da hat eine Frau ihre Chi-Hündin ganz kurz nach der Läufigkeitkeit mit in die HuSchu gebracht - fünf Rüden + eine Hündin ... Zum Glück waren die meisten vom Alter her noch nicht interessiert, aber ein JR - eh der Chef unserer Truppe - und "Sarge" waren total aus dem Häuschen. Die Hündin hat die Jungs aber auch richtig "angemacht" - klar, sie konnte nix dafür, es war ihre erste Läufigkeit, sie wollte wohl nur spielen, das Problem lag bei Frauchen ... Von diesem Moment an hatte ich einen völlig anderen Hund: total abgedreht, gejault, geheult, 500kg an der Leine :0( Und das Schlimmste war, dass er seit dem auf jede Hündin (egal, ob läufig oder nicht) so "abgefahren" ist. Da dann überhaupt kein entspannter Spaziergang mehr möglich war - geschweige denn, irgendwo frei laufen zu lassen -, haben wir uns mit 9 Monaten zur Kastration entschlossen. Bei unserem Hund hat sich das Problem dadurch erledigt - vermutlich auch, weil er relativ früh (aber körperlich und vor allem sexuell ausgereift) kastriert wurde.

Deine sind schon etwas älter und zu zweit - ich denke nicht, dass die Kastrationen eines Rüden das Problem lösen würde.

Ich halte ja sehr viel von Bachblüten, und auch solche Probleme kann man damit - wenn schon nicht lösen - sicher erträglich machen. Falls du dich dafür interessierst, würde ich dir das Buch "Bachblüten für die Hundeseele" oder die Seite www.doc-natures.com empfehlen. Dort findest du vielleicht auch schon einige Möglichkeiten.

Alles Gute, gute Nerven und viel Erfolg!
Karin

unimice
01.08.2007, 10:02
Hallo und schönen GuMo ihr alle!!
Erstmal vielen vielen Dank für die vielen Antworten!
Unsere Nacht war ruhig, ausser ab und zu ganz kurzes,leises gegrummel!! Aber sonst war okey! Heut morgen gings dann aber gleich wieder Rund!!

Mein TA hat sich heut morgen alles in Ruhe angehört .....
Die Empfehlung war eindeutig: kastration von BEIDEN Rüden!!
Danach hab ich noch 2 weitere Tierärzte, den Tierschutzbund in Bonn und unser Tierheim vor Ort angerufen! Alle sind der Meinung ich müsse kastrieren lassen!! Jetzt bin ich total hin und her gerissen, wenn ich eure Meinungen und Erfahrungen lese dann klingt das logisch und sinnvoll. Nach den Telefonaten halte ich aber auch eine Kastration nicht für abwegig!! "grübel"
@Rumo: die Hundetrainer-Idee festigt sich gerade bei mir und ich werd heut Nachmittag gleich mal schauen was ich da raus bekommen kann! Falls du (oder auch jmd anders :)!!) aber eine Empfehlung oder einen Rat hat wäre ich natürlich auch nicht böse! Ich komme aus Münster in NRW!

Die Rangordnung unter den beiden ist sicherlich ein Problem, aber auch das verunsichert mich im Augenblick, da ich nicht sicher bin in wie weit ich sie das austragen lassen soll....... Bis jetzt hab ich mich da nie eingemischt und hab sie machen lassen (zwar immer mit nem Auge drauf, aber ich dachte es ist sinnvoller wenn sie es austragen) seit gestern ist aber alles anders! Die Aggression ist enorm und nachgeben will offensichtlich keiner von beiden!

So, nun werd ich mal schauen ob wir zusammen spazieren gehen können oder ob ich doch mit jedem einzeln gehen muss............
Ich dank euch noch mal für die vielen netten Worte und meld mich später nochmal!
Naja und wie gesagt: wer noch nen Rat, Tipp oder auch ne Adresse hat - ich nehms gerne!

LG unimice *wink*

P.S.: @ summer: Danke für den Tipp ich hab keine Ahnung wie das mit den Bachblüten funzt!! Werd mich mal auf der Seite die du gepostet hast ein wenig umsehen! Ich hab keine Ahnung, aber vielleicht hilfts ja!! Danke schön!!

Summer 175
01.08.2007, 10:19
Hallo, unimice!
Für TÄ ist es oftmals die einfachste Lösung, die Rüden zu kastrieren. Kennst du evtl. einen TA, der auch als Heilpraktiker tätig ist? Evtl. wäre auch erst mal eine Hormontherapie einen Versuch wert, um zu sehen, ob sich das Verhalten dann überhaupt ändert. Ich kenne einige Hunde, die zwar nicht mehr "können", aber sich immer noch so verhalten, als wären sie "intakt" - das würde euch natürlich überhaupt nicht helfen.

Die Rangordnungskämpfe können halt leider auch weiter stattfinden - ich würde sie auch machen lassen, solange es nicht blutig wird - deswegen auch meine Empfehlung mit den Rescue-Tropfen an dich ....

Aber schau dir mal die Seite an, oder frag mal bei einem THP danach - der Vorteil von Bachblüten ist, dass sie auf keinen Fall schaden können. Entweder sie helfen, oder sie helfen nicht, dann muss man andere ausprobieren. Es gibt sie auch als Globuli (alkoholfrei), ist dann auch für Kinder geeignet. Falls du da noch etwas wissen möchtest, kannst du mir gern eine pn schicken, dann schreibe ich dir z. B. aus meinem Buch etwas raus.
LG, Karin

Lastrami
01.08.2007, 10:40
Hallo unimice,

Sorry wenn ich das jetzt so direkt schreibe, aber der TA hat gquirlte sch.... erzählt.

Wenn man BEIDE Rüden kastrieren lässt hat man wieder das gleiche Problem. 2 Kastraten die sich um die "Macht" streiten. Kommste vom Regen in die Traufe.

Nur mal so zur Erklärung:
WENN, dann könnte man den dominanteren von beiden unkastriert lassen und den schwächeren kastrieren. Dann ist das Gefälle noch stärker und es wird eher vermieden, das solche Streiterein wieder ausbrechen.
Wenn man den "Chef" kastriert, dann wird der Unterlege stärker und die ganzen Raufereien um die Führungsposition sind wieder da.

Dazu müsste man allerdings erstmal wissen, wer die höhere Position hat deshalb:

Ich halte eine Kastra in Eurem Fall für raußgeschmissenes Geld. Es wird an der Gesamtsituation und dem Zustand nix ändern. Nur der TA ist wieder etwas reicher und das TH muß sich keine Sorgen mehr machen, das Deine Rüden ungewollten Nachwuchs produzieren können...


nachgeben will offensichtlich keiner von beiden!

das ist eben das Problem, wenn man 2 gleichaltrige Halbstarke besitzt. Da hilft nur eins: Ruhe bewaren, Augen zu und durch.
Suche Dir vor Ort einen Trainer. Ich denke das Hilft Dir auch in der jetzt schwierigen Situation die Ruhe zu bewahren.


LG Pia

sandy83
01.08.2007, 10:46
Hi Unimice,

du siehst das es zwei Fronten in Sachen kastration bei Hunden gibt.
Ich kann dir nur sagen ich habe bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Mein Rüde wurde erst mit 6 Jahren kastriert. Zwar aufgrund der bescheidenen Hundeverordnung, aber es hatte viele positive Begleiterscheinungen wie z.Bsp.:mehr gelassenheit, besser erziehbarkeit,kein interesse an läufigen Hündinnen mehr,kein gestreite mit anderen Rüden.
Einfach total ausgeglichen ist er jetzt. Außerdem läuft man nie die Gefahr das der Rüde dummerweise ne Hündin deckt. Und sowas ist ganz schnell passiert.
Nur 2 sec nicht aufgepasst und schwupps ist er drauf......

Außerdem du siehst dass dir mehrere Experten (TA) es auch empfohlen haben.
Sicherlich die anderen haben recht es gibt Fälle da Hilft es nicht.
Das ist z. Bsp. dann so wenn das Verhalten schon zu gefestigt ist.
Denn dann ist es schon zur Gewohnheit beim hund geworden und er wird das nach einer Kastration sicher nicht sofort ablegen als ob man nen Schalter umlegt.
Einen Hundetrainer brauchst du dennoch. Vor und nach der Kastration musst du mit den Hunden trainieren, bis es wieder erträglich geworden ist mit den zweien!
Da ich selber noch keinen prof. Hundetrainer benötigt habe und ich zudem nicht aus nrw komm kann ich dir leider jetzt nichts empfehlen.

Aber frage doch mal deinen Tierarzt. Auch bei der Auskunft müsstest du Adressen bekommen. Oder bei Gelbe Seiten eventuell.


Zu der Sache, die beiden ihren Kampf mal austragen lassen, kann ich nur sagen, es wäre absolut richtig. Vielleicht wäre dann alles geklärt, so wie bei meinen. Obwohl ich dazu sagen muss das meine zwei Hündin und Rüde beide kastriert sind und es vorher nie probleme gab, bis auf diesen einen Tag an Sylvester musste man sich urplötzlicher Weise wegen einem Knochen in die Haare kriegen. Tja Riesenbeißerei, beide sahen total vermatscht aus, überall Löcher und Kratzer. Wir haben aber keinen TA benötigt.Und was soll ich sagen seit fast 2Jahren ist Ruhe. Nochnichteinmal kurz gab es Streit. Ja gut bei mir war es halt der Futterneid, bei dir ist es die Rangordnung.

Zum Schluss musst du selber Entscheiden. Und ich für mich würde immer auf den Expertenrat des Tierarztes hören. Und wenn der sagt kastrieren, würde ich es auch machen lassen.Auch wenn es eine extreme Kostenfrage ist gleich zwei Hunde kastrieren zu lassen.

Lass dich nicht verunsichern. Mache das mit dem du dich am wohlsten fühlst.
Aber ziehe erstmal den Hundetrainer zu Rate bevor du dich zu irgendwas entscheidest.
Ich denke dann wirst du es sicher leichter haben eine richtige Entscheidung zu treffen!

Viel, viel, viel Glück!!!!

Drücke dir ganz fest beide Daumen!!!

Grüßle Sandy

Lastrami
01.08.2007, 13:35
@Sandy

es mag ja sein, da die Kastra bei Deinem Hund positive NEbeneffekte hatte, aber wie ich oben schon aufgeführt habe bringt es überhaupt NICHTS 2 gleichaltrige, in etwa gleichstarke Rüden zu kastrieren, die im gleichen Haushalt leben!!!

Der einzige Effekt ist, da Du 2 Kastraten hast die sich Prügeln!!!
Mein Hund (vom Tierschutz) ist kastriert und der NAchabrhund (gleiches Kaliber) ist auch kastriert. Es besteht 1 jahr Alterunterschied.
Und sie haben sich mitlerweile 3x geprügelt um die Rangfolge abzustecken!
Sie leben zwar nicht im gleichen Haus, wohnen aber nebeneinander und sehen sich täglich oft für viele Stunden. Das ist auch sowas wie ein Rudel.

So, und nur erklär mir mal warum Unimice Ihre beiden Hunde kastrieren lassen soll, obwohl es m.E. ÜBERHAUPT NIX bringt?????

Gruß Pia

MicoMaushund
01.08.2007, 15:19
Hallo,

Kastrieren ist die eine Sache, und zwar die mit der Fortpflanzung, wenn ich mich recht erinnere :floet:.

Rangordnung die andere Sache, wobei bei einem kastrierten Rüden dann noch erheiternd dazu kommen kann, dass er sich auch mit Hündinnen zofft und die sich mit ihm :D.

Erziehung ist die nächste Sache, frag doch mal beim Spazierengehen rum, wer wo in welcher Hundeschule war oder wen empfehlen kann. Falls du (ohne Hund) bei einer Hundeschule nur nach Voranmeldung zum Zusehen kommen darfst, dann genieße das mal mit Vorsicht. Und löchere den/die Trainer vorab, ob seine Methoden mit deiner Ansicht übereinstimmen. Es soll immer noch welche geben, die den Hunden an der Kette den Hals langziehen :-(0).

Viele Grüße
MicoMaushund

Deargi
01.08.2007, 15:53
Hallo,

@Pia, genau DAS ist sowas, worüber ich mich aufräge.:mad:

2 unkastrierte, gleichstarke, gleichaltrige Jungs können sich durchaus wunderbar miteinander verstehen. Aber dann lasst doch bitte die Mädels aus dem Spiel. :0(

Es geht bei dem ganzen mal wieder um das Anrecht auf Ressourcen und zwar ganz genau um die hübsche junge Dame.
Wenn ihr eure zwei Rüden schon richtig aufeinander losgehen habt und diese dann trennen konntet, ist es eine deckbar schlechte Idee die zwei wieder zusammenzulassen.
Hauptziel aller Lebewesen (auch unserer Hunde) ist das Weitergeben der eigenen Gene an die Folgegeneration, d.h. die Sorge um das eigene Überleben ist angeboren.
Dabei folgen natürlich die Tiere in der Regel einer extrem rationalen Kosten-Nutzen-Rechnung, in dem sie mit möglichst geringem Risiko den Bedarf an all den lebensnotwendigen Ressourcen (eigen-unversehrter Körper, Territorium, Futter, Wasser, Lagerplätze, Fortpflanzungspartner u.a.) erwerben und auch nötigenfalls verteidigen. Die Fähigkeit, dieses Hauptziel im Leben zu verwirklichen, wird als "Ressource Holding Potential" = RHP bezeichnet.
Hunde, die über viele Ressourcen verfügen, besitzen demnach ein hohes RHP und damit einen hohen Rang innerhalb der Hierarchie einer Sozialgemeinschaft.
Die Energie, die sie aufwenden, um an diese Ressourcen zu gelangen, hängt von der (momentanen) Dringlichkeit und der mehr oder weniger freien Verfügbarkeit ab. Wann war die Hündin das letzte mal heiß? Auch wenn sie kastriert sein sollte, entwickeln Hündinen in der Zeit in der sie in die Hitze kommen würden ein verändertes Geruchsbild, manche sind dann sogar aggressiver. Die daraus abzuleitende Motivation, sich für das Erreichen der jeweiligen Ressource einzusetzen, wird über das jeweilige (auch mitunter aggressive) Verhaltensdisplay durch den Hund mitgeteilt.
Der Hund lernt im Laufe seines Lebens derartige Konfliktsituationen zu meistern, um seine für ihn lebenswichtigen Dinge durchzusetzen. Alle überlebenswichtigen Dinge (Futter, Wasser) haben eure beiden Rüden bereits in Besitz. Damit steht in ihrer Liste Fortpflanzung ganz oben.
Auch wenn die Lady bisher eher Spielgefährte als Sexualparnter war, so melden beide Rüden aus den oben genannten Gründen jetzt Anspruch darauf an.
Und ich muss dir sagen Terrier gehen auch bei Rangordnungsfragen nicht grad zimperlich miteinander um. Ich kenne Hunde die zur Klärung der Rangornung zusammengelassen wurden und aus dem Kampf mit Fleischwunden oder einem Auge weniger hinausgegangen sind.

So nun zur Lösung des Problems. Auch wenn ihr nicht in der Lage ward, den Kampf verrauszusehen, was Hunde nämlich ganz deutlich durch kleine körpersprachliche Hinweise tun, solltet ihr es doch schaffen, den dominateren (nicht den aggressiveren!), der beiden herauszufinden und in seinem Rang zu bestärken.
Der Damenwelt sollte ihr bis, das zw. den beiden geklärt ist, erst mal aus dem Weg gehen. Zeigt den beiden ganz deutlich, wer der Boss von den beiden ist.
Die Hormone haben hier eher einen geringen Nebeneffekt, es geht hauptsächlich um Ressorcenerwerb und deren Verteidigung, da werden euch auch zwei Kastraten nicht weiterhelfen. Und ich finde es ganz grausam, wenn die Kastration (komischerweise meist von TA - warum wohl? :?: ), als Allheilmittel angepriesen wird.

Viel Erfolg
Deargi

sandy83
01.08.2007, 20:14
Ihr seid alle so verbohrt in euer Meinung.
Ich habe ja nicht gemeint dass es ein Allheilmittel ist. Ich habe eben nur positive Erfahrungen damit gemacht.

Und warum sollte der tierarzt es empfehlen wenn es garnichts bringt?
Nur weil er Geld machen will? Mein Gott denkt ihr alle schlecht von euren Tierärzten!!! Nicht jeder Tierarzt macht seine Arbeit aus geldschneiderei....

Wenn euer Hund krank ist und der TA sagt er braucht eine Op um gesund zu werden, sagt ihr dann auch ne, das sagt der nur weil er Geld verdienen will?

Mein Gott Tierärzte haben ihr Handwerk studiert und oft schon jahrelange Erfahrung. Ich denke schon dass sie wissen wovon sie reden.
Sicher gibt es auch Schwarze Schafe unter ihnen. Aber man sollte nicht überall den Teufel sehen.......

Ich vertraue meinem Tierarzt zu 100%.

Ich meinte auch nicht das die Kastration allein den Erfolg bringt. Sondern nur dass es sehr hilfreich ist, weil die Hunde aufrgrund des geringeren Hormonpegels ruhiger(vieviel ruhiger ist bei jedem Hund unterschiedlich)werden.

Außerdem ist fast alles was Tiere tun in gewisser weise Hormongesteuert!
Auch bei uns Menschen ist das so.

Sollte man seinen Hund kastrieren wegen seines Verhaltens, ist es damit sicher nicht getan.Man muss trotzdem mit training gegen das Fehlverhalten vorgehen.aber die Kastration ist eben oft sehr hilfreich, da das Tier ruhiger wird und somit besser erziehbar.

Ich habe auch nicht behauptet das sich kastrierte Hunde nicht mehr prügeln oder streiten. Aber es wird auf jeden Fall seltener.

Aber was solls... Jeder soll doch das mit seinem Hund machen was er für richtig hält.
Im Endeffekt muss doch jeder selbst mit seinem Tier klar kommen.
Und das erreicht eben jeder anders.

Mfg Sandy

Deargi
01.08.2007, 20:35
Hallo Sandy,
ich vertraue meinem TA ebenfalls zu 100%! Und er denkt genauso wie die meisten hier. Mich wundert es nur, wie es Hundehalter noch vor ein paar Jahren geschafft haben mit ihren Hunden fertig zu werden, als die Kastration noch nicht so in Mode war.
Wenn du jetzt kommst, mit nem Stachler, dann malst du genauso den Teufel an die Wand. Hier gibt es viele Leute, die eben schlechte Erfahrungen gemacht haben mit Kastrationen und diese wollen andere Hundehalter davor warnen, dass es eben nicht nur Vorteile hat. Man muss immer zwei Seiten der Medallie sehen. Und kann man diese nicht von selbst erkennen, muss man sie eben von hilfsbereiten Fories aufgezeigt bekommen. Wie letzendlich gehandelt wird ist jedem selbst überlassen...
Das Temperament des Hunde wird nicht durch Hormone beeinflusst, lediglich die Motivation des Verhaltens. Ist aber das Verhalten nicht hormonbedingt, ist eine Kastration ein vermeidbares Risiko.
Das Verhalten des Hundes ist keinerwegs fast nur hormongesteuert. Wäre es so, dann frag ich mich, wie Kastraten und Welpen überhaupt ein Verhalten zeigen können. Das Verhalten wird nur zu einem Bruchteil hormonell gesteuert. Einen nicht zu unterschätzenden Teil machen Erfahrungen und Instinkte aus. Wie sollte der Hund sonst lernen können?
Was Streitereien betrifft, so kann der Wiederspruch, welcher zw. Verhalten und Geruch des Hundes entsteht durchaus den Kastraten zum Prügelknaben werden lassen.
In einem kann ich dir zustimmen, jeder muss selber mit seinem Hund klarkommen. Wenn man es nicht mit einem intaktem Rüden kann, muss halt der Doc ran....

LG
Deargi

rumo
01.08.2007, 22:00
Hallo Sandy,

ich habe ebenfalls noch nie negative Erfahrungen mit Kastrationen gemacht. Und ich bin wie gesagt auch dafür, einen Hund kastrieren zu lassen, wenn es medizinisch notwendig ist (ich denke, da würde niemand widersprechen). Und ich bin mit Dir völlig einer Meinung, dass es auch sinnvoll sein kann, einen Hund zu kastrieren, wenn er, bedingt durch einen zu hohen Sexualhormonhaushalt, derart in seinem Verhalten auffällig wird, dass seine Lebensqualität nachhaltig verringert wird.
Es ist halt nur so, dass die meisten hier in diesem Thread den Eindruck haben, dass das Verhalten der beiden Jackys nicht (nur) durch einen zu hohen Testosteronspiegel zu erklären ist. Und daher auch glauben, dass eine Kastration aus diesem Grund sinnlos wäre.
Ich finde einfach, man sollte Hunde erstmal so lassen, wie sie sind ;). Mit allen Organen, mit Ohren, Rute, Hoden, Gebärmutter... und Hirn :D. Und erstmal versuchen, auftauchende Verhaltensprobleme z.B. mit Erziehungsarbeit zu lösen.
Leider ist es aber so, dass es über Jahre hinweg geradezu Mode war, bei Verhaltensproblemen (vor allem bei Rüden) erstmal zu kastrieren. Und wenn das nix bringt, dann schauen wir weiter... Das halte ich sowohl dem Hund als auch dem Halter gegenüber für höchst unfair. Aber alte Zöpfe halten sich lang.
Und leider sind TÄ auch nur vergleichsweise selten auf dem letzten Stand, wenn es um Hundeverhalten geht. Ich unterstelle TÄ nicht pauschal, dass sie nicht wissen, wo´s schießt. Aber es ist doch auch klar, dass ein normaler TA, der sich mit Tieren von der Schildkröte übers Meerschweinchen und die Katze bis zum Hund und vielleicht noch bis hin zur Kuh oder zum Pferd auskennen sollte, und der auch noch ein paar Tage im Jahr in seiner Praxis arbeiten sollte, nicht auf jedes Seminar mit Thema: "Neues aus der Verhaltensforschung bei Caniden" rennen kann. Dafür gibt´s ja auch andere Fachleute: Hundetrainer.
Wenn unimice sich an einen gut ausgebildeten Trainer wendet, kann der deshalb vermutlich besser raten, ob eine Kastration in diesem Fall angezeigt wäre oder nicht. Und wenn "nur" Arbeit am Verhalten der Hunde ausreicht um das plötzlich aufgetauchte Problem zu lösen, dann ist es doch wunderbar, wenn man den Tieren die OP und der Halterin die Kosten ersparen kann :cu:

sandy83
01.08.2007, 22:03
Ich habe keinesfalls gesagt, das nach einer Kastration garkeine Hormone mehr produziert werden.
Es gibt viele verschiedene Hormone beim Hund die eine Reihe von verschiedensten Reaktionen und Verhaltensweisen auslösen.
Sicherlich sind viele Verhaltensweisen auch durch erlernen anzueignen.

Doch erkläre mir mal warum ein Hund mit Schilddrüsenüberfunktion sprich die Schilddrüse produziert ein gewisses T-Hormon zuviel, Hyperaktiv ist?

Und warum ein Hund mit Schilddrüsenunterfunktion sprich die Schilddrüse produziert ein gewisses T-Hormon zu wenig,viel schläft,sehr sehr ruhig ist und geringen Bewegunsdrang hat usw....

Sexuelle Erregung geht bei fast allen Lebewesen mit der Produktion des dafür zuständigen Hormons einher....

Bei Angstzuständen schüttet der Körper ein Hormon aus das dafür zuständig ist.

Wir kennen das z.Bsp. auch beim Menschen, ist er glücklich, wird das Hormon
Serotonin ausgeschüttet.
Steht er unter Stress, körperlicher Belastung usw. dann wird vom Körper Adrenalin ausgeschüttet.


Ähnlich verlaufen viele Dinge auch beim Hund.
Und durch einer Kastration wird die Produktion gewisser Verhaltensrelevanter Hormone unterbunden.
Wird aber ein Verhaltensmuster von einem Hund schon sehr lange angewandt, so ist es in der Regel schon Gewohnheit.
Dann spielen die Hormone für die Ausführung des Verhaltens keine Rolle mehr.
Dann ist auch eine Kastration nicht immer hilfreich.
Aber ist ein Verhalten noch nicht von langer dauer, kann die Kastration zumindest bewirken dass das Verhalten nicht mehr so intensiv ausgelebt wird.
Und dies hilft es besser zu korrigieren.
Die Negativ Punkte sind ein Rüde riecht nicht mehr nach Rüde für seine Artgenossen. Genauso bei den Hündinnen. Manche haben das Pech zum Prügelknaben der anderen zu werden.
Aber andere wiederum haben nie probleme damit. man kann als Besitzer auch ein Problem daraus machen indem man sich gewisse Dinge einredet.

Wie dem auch sei. Ich hab meine Meinung, ihr eure!!!

Mfg Sandy

unimice
01.08.2007, 22:11
Sooo! Noch mal ein Hallo an alle!
Unser Tag heute war relativ okey! Es herrscht immer noch Spannung zwischen den zweien, aber es wird besser!
Was heisst das jetzt für uns? Nein wir werden jetzt nicht so tun als ob nix gewesen wäre!
Eure Postings haben mich den ganzen Tag beschäftigt, zu erst hat mich die doch sehr gespaltene Haltung hier eher verunsichert aber (und dafür ein dickes DANKE an alle) es hat mir auch viel klar gemacht! Wir müssen eideutiger klären, ob es tatsächlich "nur" ein Hormon-Problem ist oder nicht - ich lass ja auch nicht an mir rumschnippeln weils möglicher Weise helfen könnte ;) und nun haben wir einen Entschluss gefasst! Jemand der sich mit Hund und Mensch und allem dazwischen auskennt muss her! Jemand der uns klar und sachlich unsere Fehler aufzeigt die wir nicht sehen!
Wir haben uns ganz sicher viel Mühe mit der Hundeerziehung gegeben - ehrlich- aber wenn es unser Fehler war/ist dann möchte ich wenigstens die Chance bekommen diesen zu korrigieren!
Ich habe einen Hundetrainer angerufen (Danke Rumo) und mich lange mit ihm Unterhalten! Mein Eindruck am Telefon war gut so haben wir für Samstag einen Termin gemacht zum Erstgespräch! Die Kastration ist auf Eis gelegt bis auf weiteres! Warum?? Naja, ich denke einfach das ich das Problem nicht löse... schon mal gar nicht wenn ich beide kastrieren lassen würde (was ja die TÄ empfohlen hat) Und: JA möglicherweise liege ich total daneben aber dann kann ich immer noch für eine Kastration stimmen!

Ich möchte euch nochmal allen danken das ihr so rege hier diskutiert und mich beraten habt! Mir hat das sehr geholfen und ich fänd es klasse wenn ihr euch auch zu meiner jetzigen Entscheidung äußern könntet! Mir hilft es die Dinge klarer zu sehen! Ich werde jetzt bestimmt öfter hier unterwegs sein, da ich auch noch andere interessante Themen gefunden habe :)
Für meine zwei Doggis wünsch ich mir das wir einen guten Hundetrainer gefunden haben, der auch ein klares Wort mit Herrchen und Frauchen sprechen kann!

In diesem Sinne! Machts gut und ich meld mich wieder sobald es was neues gibt, ja?? Ja!!

LG unimice *wink*

Deargi
01.08.2007, 22:17
Hallo Unimice,
ich finde deine Entscheidung das großartig und wünsche euch viel Erfolg bei eurem Vorhaben. Das wird sicher nicht ganz ohne Anstrengung gehen. Ich und sicher noch einige andere würden uns freuen, wenn du uns weiter berichten könntest...

Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, vorallem, wenn sie hier regelmäßig unterwegs sind.

Viel Erfolg und gute Nerven
Deargi

Deargi
01.08.2007, 22:26
Hallo Sandy,
die Motivation für ein Handeln ist keinesfalls immer eine sexuelle. Fortpflanzung ist zwar ein Hauptzeil des Lebens, aber davor kommt erst einmal die Existenzsicherung, spricht Erhaltung.
Bei der Schilddrüsenüberfunktion liegt eine übermäßige Ausschüttung von T3 und T4 der Schilddrüsen vor. Diese führt zu einer Steigerung des Stoffwechsels (erhöhter Energiewechsel / erhöhter Grundumsatz). Hyperaktivität bei Schilddrüsenüberfunktion ist damit krankheitsbedingt und zählt nicht zur normalen Verhaltensmotivation des Hundes.

LG
Deargi

rumo
01.08.2007, 22:29
Hallo Unimice,

freut mich, dass Du einen Trainer gefunden hast. Wie gesagt, checke den erstmal auf Herz und Nieren durch und lass Dir nix einreden. Hör auf Dein Bauchgefühl, wenn Dir Dein Bauch sagt, der taugt nix, dann such lieber gleich einen neuen Trainer als es erstmal mit dem anderen zu versuchen... Und ein gescheiter Trainer wird sicher nicht versuchen, Euch irgendwelche Fehler vorzuhalten, die Ihr vielleicht mal gemacht habt, sondern Euch konstruktiv bei der Lösung Eures derzeitigen Problems helfen (sorry, aber ich habe schon so viele besch...eidene Trainer kennengelernt, deren einziges Talent darin bestand, den Kunden ein schlechtes Gewissen einzureden, da komme ich immer in Rage :rolleyes:)

Die Idee, die Kastration erstmal auf Halde zu legen finde ich super :tu: Ich bin der erste, der kastrieren lässt, wenn´s sinnvoll erscheint, aber einfach so ins Blaue rein... neee! Besser erstmal die sanfte Tour! Und wie Du selbst sagst: Ein Termin, sollte es doch nötig sein, ist schnell gemacht.

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg und freue mich schon auf die nächsten Berichte! :bl:

sandy83
01.08.2007, 22:50
Deargi ich habe nicht geschrieben das ein durch eine Schilddrüsenerkrankung bedingtes Verhalten mit normalen Verhalten gleichzustellen ist.
Ich wollte damit nur aufzeigen das auch Hormone für das Verhalten von Tieren bzw. Hunden verantwortlich sind!

Desweiteren habe ich auch nicht geschrieben das alle Verhaltensweisen auf den Sexualtrieb des Hundes zurückzuführen ist, sondern das auch dieses Verhalten durch Hormone gesteuert und verstärkt wird.

Und das ist nicht nur beim Sexualtrieb so!!!

Jedes Lebewesen lässt sich durch seine Hormone steuern!!!

Jeder ablauf im Körper wird durch Hormone gesteuert.
Es gibt Hormone die für die Funktion der inneren Organe und deren zusammenspiel zuständig sind.
Und es gibt eben Hormone die verschiedene Verhaltensweisen steuern.
Frag doch mal nen Biologen....
Ich habe recht....
Und du auch das bestreite ich ja auch nicht.
Aber ich bin es jetzt leid weiter zu beweisen das auch ich recht habe.


Unimice, ich finde deine Entscheidung richtig. Der Hundetrainer wird dir sicher weiterhelfen!!!!

Viel Viel Glück.

Grüßle Sandy

Lastrami
02.08.2007, 08:53
@Sandy

ich habe das GEfühl, das DU garnicht wirklich verstehen WILLST, warum da Thema Kastra in unimice Fall so stark diskutiert wird.

Eine Kastra von BEIDEN Hunden würde ÜBERHAUPT NIX an der Gesamtsituation ändern.

Wie Deargie mitlerweile ein paar mal erklärte (und ich auch) ist die Prügelei um die Rangordnung nicht aus rein sexuellen Gründen entstanden.

Die läufige Hündin ist NUR der Auslöser für ein (mehr oder weniger) unvermeidbares Problem gewesen.

Ich meinte auch nicht das die Kastration allein den Erfolg bringt. Sondern nur dass es sehr hilfreich ist, weil die Hunde aufrgrund des geringeren Hormonpegels ruhiger(vieviel ruhiger ist bei jedem Hund unterschiedlich)werden.
Tja, dann haste eben 2 Hunde die vielleicht nicht mehr ganz so Hormongesteuert sind, aber Ihre Rangordnung immer noch nicht geklärt haben und sich trotzdem prügeln.
Außerdem kann es durchaus sein, das sie an ihrem Verhalten überhaupt nix ändern. Op-Umsonst.

Und was dann????????


Wenn euer Hund krank ist und der TA sagt er braucht eine Op um gesund zu werden, sagt ihr dann auch ne, das sagt der nur weil er Geld verdienen will?

Die Hunde sind aber nicht krank!!! Eine OP sollte man einfach nur dann durchführen lassen, wenn es aus gesundheitlichen Gründen angebracht ist.


Mein Gott Tierärzte haben ihr Handwerk studiert und oft schon jahrelange Erfahrung. Ich denke schon dass sie wissen wovon sie reden.

Leider kann man das so pauschal nicht sagen.
Es gibt versch. Bereiche, vor allem Verhalten /Erziehung und Ernährung, wo viele TÄ kein adäquates Fachwissen aufweisen können. Was ja auch nicht weiter tragisch ist. Dafür gibt es ja andere Menschen, die sich auf solche Themen spezialisiert haben.

Ach ja, ich habe einen kastrierten Rüden. Ich habe ihn so von einer Tierhilfe bekommen und ich muß sagen: armer Hund!
Er wird gerne von intakten Rüden und Hündinnen angemacht. Als er noch jünger war hing ständig irgendein fremder Hund an seinem Bein oder Hinterteil um ihn zu rammeln. Egal ob Rüde oder Hündin.
Coole Sache, oder:?:

Er hat mit anderen Hunden genauso Rangordnungsstreitigkeiten wie intakte Rüden. Und es geht da nicht weniger heftig zur Sache.
"Huch, wie kann das denn?"

Nix für ungut..

Pia

Lastrami
02.08.2007, 08:57
Hallo unimice,

ich denke, Du bist den richtigen Schritt gegangen.
Aber wenn Du bei dem Trainer ein ungutes GEfühl hast, dann brich lieber ab. Die HUnde nehmen Deine Stimmung nämlich auch mit auf und um effektiv arbeiten zu können, sollte man schon mit gutem GEfühl dabei sein.

Es wird vielelicht ein lange, auf jeden Fall nervenaufreibender Weg auf Dich zukommen. Aber das schaffst Du.
Allein dadruch, das Du sofort handelst und nicht noch abwartest: "Vielleicht gehts ja von alleine wiede weg..." hast Du schon den ersten richtigen Schritt gemacht.

Kannst ja mal nach der ersten Stunde erzählen wie es war...

LG Pia

MicoMaushund
02.08.2007, 09:47
@ Sandy,


Jedes Lebewesen lässt sich durch seine Hormone steuern!!!

Na, hoffentlich lassen sich Menschen wenigstens ab und zu vom Verstand steuern, könnte wirklich nicht schaden :D. Eine Kastration löst lediglich das Problem der Fortpflanzung, mehr nicht. Auch kastrierte Rüden bespringen beispielsweise Hündinnen :cu:.

Einmal musste ich zu diesem Mittel greifen, weil mein damaliger Rüde auch Sofas und die Kinder begattete ... es änderte aber weder an seiner Rauflust noch daran, dass er ausbüchste, wenn eine Hündin läufig war, nur kleine Sofas gab es keine mehr :floet:.

@ Unimice

Ich finde deine Entscheidung super, hundgerecht und sehr verantwortungsvoll. Und ich kann dir auch nur nochmal raten, wenn du dich in der Hundeschule nicht wohlfühlst, geh woanders hin, denn sonst ist deinen Hunden nicht geholfen.

Viele Grüße
MicoMaushund

Summer 175
02.08.2007, 09:48
Hallo, unimice!
Das finde ich ganz toll - dass du nicht zum vermeintlich erstbesten Mittel greifst, sondern dich selbst so richtig reinhängen willst :wd: Ich wünsche euch viel Glück, Geduld und gute Nerven dafür !!!!

Hi, Sandy!
Viele TÄ raten zwar zur Kastration fremder Hunde, lassen ihre eigenen aber oft intakt :?: Die drei, die ich kenne und die unsere Tiere behandeln, würden die beiden Jackys von unimice unter den genannten Umständen wohl nicht beide "vorbeugend" kastrieren ... Unsere Pferdeärztin hat ein intaktes Paar (allerdings nicht zu Zucht, einfach nur so ...), macht sich halt die Mühe, die beiden während der Läufigkeit getrennt zu halten. Wäre es für sie nicht auch einfacher, wenigstens einen ihrer Hunde zu kastrieren?

Ich halte sehr viel von Ärzten (egal, ob Vet oder Human), die die vorgeschlagenen Therapien auch für sich selbst und - noch viel wichtiger - für ihre Familie auch anwenden würden. Ich habe früher unserer HA, der auch Kinder im Alter meiner hatte, oft gefragt, was er in diesem Fall seinen geben würde - und damit sind wir sehr gut gefahren. Das halte ich heute noch bei den Tieren so ...

Wir haben ja einen Hund, der aus medizinischen Gründen (seine Hypersexualität hätte man nicht anders in der Griff bekommen können - und an 14tägigen Hormonspritzen hätten die TÄ mehr verdient) kastriert ist. Es ist also nicht so, dass ich das Ganze verteufele - aber es sollen schon gute Erfolgsaussichten da sein, bevor ich mein Tier unter's Messer lege - von den Kosten abgesehen, sind auch die Risiken bei der OP und später nicht zu unterschätzen.

LG, Karin

sandy83
02.08.2007, 16:41
Ja irgendwie habt ihr ja alle recht!!!

Ich kann eben nur für meinen Teil sagen das ich mehr von Kastration halte.

Ich beschreibe euch mal ein tragisches Erlebniss.
Als ich klein war bekamen meine Geschwister und ich einen kleinen Dackelrüden namens Gustel!!!

Süßer Kerl. Intelligent, lieb, sozial und brav war er. Der beste Kumpel den es gab für Kinder. Nur leider war er auch Hypersexuell oder so ähnlich. Oft hat er versucht alles zu besteigen. Unser Tierarzt riet zur Kastration. Meine Eltern waren strikt dagegen. Einen gesunden Hund kastrieren ogott.....
Also blieb er zeugungsfähig.
Tja mit den Jahren kamen ein Herzfehler, ne Wanderniere und Blindheit dazu.
Alles nix tragisches. Ging alles mit Tabletten zu behandeln,bis auf die Blindheit.
Die Lebensqualität unseres Hundes war mehr als gut.
Tja und dann im Alter von fast 11 Jahren, da kam er plötzlich. Der HODENKREBS. Seine kleinen Hoden waren fast bis zum platzen angeschwollen.
Er hatte wahnsinninge Schmerzen. Konnte nicht laufen und erbrach sich ständig wegen der starken Schmerzen!!!
Einzigste Möglichkeit ihm zu helfen war,ihn zu kastrieren.
Gesagt getan. Die Tierklinik Reutlingen hat unserem Hund das Leben gerettet!!
Denn der Tumor am Hoden war wohl kurz davor gewesen zu streuen, so sagte man es uns nach der Op.
Ob Gustel wieder gesund wird wusste keiner. Die Chancen standen 40 zu 60!!!
Wir erfuhren danach auch das unsere Hunde die nicht als Zuchttiere gehalten werden, und nicht regelmäßig ihren Samen ablassen können, Risikopatienten für Hodenkrebs sind.
Es hieß dann vom behandelnden TA der Klinik, hätten wir Gustel in früheren Jahren kastrieren lassen wäre es nie dazu gekommen............
Meine Mutter war danach total fertig!!
Unser Hund wurde schlußendlich fast 14 Jahre alt. Er starb aber doch an seinem Krebs.
Dann der Krebs hatte vor der Op schon unbemerkt gestreut.
Sein Herzproblem wurde dadurch schlimmer. Er bekam Wasser in der Lunge aufgrund der starken Medikamente.Es ging ihm immer schlechter, doch unser Hund kämpfte. Er war immer ein Kämpfer gewesen. Doch sein Kampf war vergebens. Er starb an einem veregneten Septembermorgen im Jahre 2003!
Wir haben oft mit uns und unserem Gewissen gekämpft ihn nicht vielleicht einschläfern zu lassen. Doch wir wollten unseren Hund nicht aufgeben!!!
Wir wollten sein Todesurteil nicht aussprechen!!!
Sein Tod war für keinen von uns nicht leicht. Meine Mutter fühlt sich schuldig.
Seither konnte sie sich keinen Hund wieder anschaffen.

Deshalb bin ich eben so für die Kastration, oder besser gesagt, ich habe damit kein Problem!!!

Es ist schlimm zu Wissen das dein Tier an einer Krankheit gestorben ist die du selber hättest vermeiden können.

Aber zurück zum Thema. Ich wollte Unimice nur sagen das dies auch eine Möglichkeit wäre, das Verhalten ihrer Vierbeiner etwas zu korrigieren.
Ich habe doch nicht gesagt das es ein muss ist und dass es bei jedem Hund erfolg bringt.
Ich wollte nur Aufzeigen welche möglichkeiten es gibt.

Sicher gibt es nicht nur positive Erfahrungen mit der kastration.
aber man darf nicht sagen das eine Kastration in jedem Fall und bei Hund überhaupt nichts bringt. Das wäre völlig falsch. Denn so ist ja nunmal nicht.

Und zu den Hormonen. Ja der Mensch lässt sich auch von seinen Hormonen leiten, nur beim Menschen schaltet sich dann irgendwann der Verstand ein.
Beim Hund leider nicht.

Außerdem wird das Verhalten des männlichen Hundes durch testosteron gesteuert. (ein Hormon)
Bei den Hündinnen ist es das Östrogen.
Tja diese beiden Hormone steuern abhängig von der im Körper vorhandenen Menge das verhalten welches einen Rüden oder eine Hündin ausmacht.

Ein Ranghöherer Rüde produziert nachweislich mehr Testosteron als ein Rangniederer Rüde.
Genauso ist es bei den Hündinnen. Nur bei ihnen ist es das Östrogen.
Oft haben Rüden die sehr aggressiv sind oder extrem aggressiv reagieren viel zu viel Testosteron.
Das kann man mit Hilfe einer Hormontherapie feststellen und auch beheben.
Ist es der Fall das es am Testoreon liegt ist eine Kastration ratsam!!!
Den die Therapie mit Hormonen ist auf Dauer kostspieliger.
Auch Machtkämpfe um die Rangordnung sind eine Form von Agressivität, wenn auch völlig normal!!!

Ob eine Kastration in dem Fall von Unimice absolut ratsam ist und unbedingt gemacht werden sollte habe ich ja nie behauptet.
Das kann ich ja garnicht beurteilen.
Ich habe lediglich eine Option aufgezählt.

Aber wie dem auch sei. Wenn man hier nur für seine Ratschläge oder seine erfahrungen die man gemacht hat kleingemacht wird, dann schreibt man wohl besser nix mehr oder was???

Wirklich schade. Ich dachte wir Hundehalter sind zumindest etwas tolerant!!!

MicoMaushund
02.08.2007, 16:55
Hallo Sandy,


Es ist schlimm zu Wissen das dein Tier an einer Krankheit gestorben ist die du selber hättest vermeiden können.

So ein Schwachsinn! Vielleicht magst mal durchs Internet gucken und nachsehen, wieviele kastrierte Tiere grad deshalb an Krebs erkranken ... auch wenn es mir echt leid tut, dass euer Dackel Hodenkrebs hatte, hätte er im Fall einer früheren Kastration genauso Prostatakrebs oder Nebenhodenkrebs (Nierenkrebs, Harnleiter ...) bekommen können.


Ich habe lediglich eine Option aufgezählt.
Auch ein Geisterfahrer mag die Option wählen, gegen die 1000 anderen Geisterfahrer zu fahren :D.

Es geht hier nicht allgemein um Kastration ja oder nein, falls du den ersten Beitrag jemals gelesen hast, sondern um die Frage der Rangordnung. Und da sind deine sturen Ausführungen bei aller Toleranz einfach nicht dienlich, weil sie am Thema vorbeigehen.

Viele Grüße
MicoMaushund

sandy83
02.08.2007, 17:31
aber ich wollte auch keine Diskussion vom Zaun brechen, von wegen Kastration Pro -Contra.

Und der sture hier bin wohl nicht ich, sondern die die Kastration nur verteufeln!!!

Und es ist so das ma zumindest Hodenkrebs aktiv vermeiden kann.
Das dadurch andere Krebsarten enstehen können kann sein. Weiß ich nichts von. Aber wenn du sagst das es sowas gibt, wirds wohl so sein.
Denn anscheinend haben hier nur andere immer recht.
Und die Diskussion der Kastration habe ich nicht angefangen um das mal klarzustellen.

Ich habe etwas geantwortet und geschrieben was ich selber eventuell erwägen würde , ginge es mir auch so!!!
Ihr habt doch dann alle geschrieben, das sei blödsinn, unsinn, würde nix bringen usw....
Das denkt ihr. ich denke anders. Und es ging hier nur um Meinungen und erfahrungswerte und tipps in beziehung auf das Thema. Und nicht darum an den antworten der anderen herumzukritisieren. woher kann man sich herausnehmen so sagen das ist falsch nur weil man selber keine guten erfahrungen damit gemacht hat.

richtig und falsch sind sehr dehnbare begriffe.
was für den einen richtig ist muss für den anderen noch lange richtig sein.
Und was der andere falsch empfindet muss für den einen auch och lange nicht falsch sein.
Jeder macht andere Erfahrung und erreicht seine Ziele anders.
also lässt doch jeden schreiben was er für richtig hält und tut ihr dasselbe.
Was derjenige dann tut der eine Frage gestellt hat bleibt doch am Ende ihm überlassen.

Ciao!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!

Summer 175
02.08.2007, 17:54
Hi, Sandy!
Das war mit eurem Hund sicher tragisch - aber das Leben an sich ist so ...
Stell dir mal vor, du hättest euren Hund ganz jung kastrieren lassen, und er wäre an der Narkose gestorben?! Dieses Risiko ist wesentlich höher als das, irgendwann in seinem Leben - meist erst in spätem Alter - an Hodenkrebs zu erkranken und daran zu sterben ....

So viele Frauen sterben Jahr für Jahr an Brustkrebs - sollte man dann vielleicht auch "sicherheitshalber" .... ?

Dass das Zurückhalten von Samen Hodenkrebs verursachen kann, halte ich - entschuldige bitte! - schlicht für Blödsinn .... Eigentlich die perfekte "Ausrede" für jeden Mann, oder?
Dann müssten ja Mönche z. B. sich entweder dauernd selbst befriedigen oder auch samt und sonders an diesem Krebs erkranken. Der Samen wird ja auch in der Prostata gebildet - dann müsste diese eigentlich bei der Kastration gleich mit entfernt werden ....

Übrigens ist nicht jeder Rüde, der alles mögliche besteigt, hyper-sexuell - das kann auch ganz "normales" Dominanzverhalten sein, das zeigen nämlich auch Hündinnen ...

LG, Karin

Deargi
02.08.2007, 18:10
Hallo Karin,

genau, ich kann meinem Hund nicht sämtliche Organe vorsorglich entfernen lassen, nur weil sich ja theoretisch jede Art von Krebs entwickeln kann. Krebs hat außerdem sowohl genet. als auch ernährungsbedingte Ursachen.
Zumal die Sexualhormone eine wichtige Rolle in der innerartlichen Kommunikation spielen. Ein Rüde, welcher nicht nach Rüde riecht, vor dem haben andere Rüden einfach gesagt, keinen Respekt und denken, warum plustert der sich so auf?
Außerdem ist es komisch, dass jeder der einen kastrierten Hund hat, mit dem Argument kommt, "der war hypersexuell". Echte Hypersexualität sieht anders aus, als wenn der Hund jeden fremden Hund besteigen will... soviele hypersexuelle Hunde kann es doch eigentlich gar nicht geben. Aber wahrscheinlich ist den meisten Menschen das normale Sexualverhalten ihres Hundes unangenehm, anders kann ich mir diese Einstellung nämlich nicht erklären...

LG
Deargi

MicoMaushund
02.08.2007, 18:51
Hallo Deargi,

also ich kann zwei unkastrierte zu einem kastrierten Rüden bieten, war ich brav ;)? Einer der unkastrierten Rüden hat das Auto beim geschlossenen Fenster verlassen, als Nachbars Hündin läufig war. Das ist zwar ungewöhnlich und auch nicht billig, aber für mich normal. Der Entmannte jedoch hat eindeutig übertrieben :D.

Herzlichst
MicoMaushund

bissiger Hund
02.08.2007, 18:58
Der Samen wird ja auch in der Prostata gebildet - dann müsste diese eigentlich bei der Kastration gleich mit entfernt werden ....Ist das wirklich so? Es sollte sich vielleicht die Frau etwas mit der männlichen Anatomie auseinandersetzen. Das wäre ja eine neue Erkenntnis.
Aber mit deiner übrigen Darstellung kann ich dir voll beipflichten, da hast du vollkommen recht.

NinaV
02.08.2007, 19:55
...
Ein Ranghöherer Rüde produziert nachweislich mehr Testosteron als ein Rangniederer Rüde.
Genauso ist es bei den Hündinnen. Nur bei ihnen ist es das Östrogen.
Oft haben Rüden die sehr aggressiv sind oder extrem aggressiv reagieren viel zu viel Testosteron.
Das kann man mit Hilfe einer Hormontherapie feststellen und auch beheben.
Ist es der Fall das es am Testoreon liegt ist eine Kastration ratsam!!!
Den die Therapie mit Hormonen ist auf Dauer kostspieliger.
Auch Machtkämpfe um die Rangordnung sind eine Form von Agressivität, wenn auch völlig normal!!!
...


Dazu sollte man aber wissen, dass ERST das sozial expansive Verhalten/die Agressivität etc. gezeigt wird und DANACH der Testosteronspiegel steigt.
Das heisst: Nicht der Testosteronspiegel führt zu sozialem Erfolg, sondern letzterer führt zu einer Erhöhung des Testosteronspiegels.

Summer 175
03.08.2007, 09:56
Ist das wirklich so? Es sollte sich vielleicht die Frau etwas mit der männlichen Anatomie auseinandersetzen. Das wäre ja eine neue Erkenntnis.
Aber mit deiner übrigen Darstellung kann ich dir voll beipflichten, da hast du vollkommen recht.


Morgen, bissiger Hund ...

Blöd ausgedrückt *schäm* - die Spermien werden in den Hoden gebildet, sorry, aber die Samenflüssigkeit - ohne die die kleinen Flitzer auf dem Trockenen säßen - in der Prostata .... Also geht's ohne die "Nuss" auch nicht ...

Eine gaaaaanz dicke Entschuldigung an alle Männer :bow:

LG, Karin

MicoMaushund
03.08.2007, 10:02
Hallo Sandy,


Das dadurch andere Krebsarten enstehen können kann sein. Weiß ich nichts von. Aber wenn du sagst das es sowas gibt, wirds wohl so sein.
Denn anscheinend haben hier nur andere immer recht.

SO habe ich das weder geschrieben noch gemeint noch ist mir bekannt, ob/dass es so ist! Bitte lies richtig :bl:. Um bei Summer 175 treffenden Beispiel mit dem Brustkrebs zu bleiben, keine Frau bekommt Gebärmutterkrebs, weil ihr die Brust abgenommen wird. Dennoch kann sie beides bekommen, leider.

Es geht mir - und sicher auch den anderen - überhaupt nicht um's Recht haben, sondern um's Rat geben :cu:

Viele Grüße
MicoMaushund

unimice
03.08.2007, 11:26
GuMo an alle!! *wink*
Ohweh, da hab ich ja was angerichtet...ihr diskutiert ja immer noch über Kastrationen.....
Also,ich denke nachdem was ich in den letzten Tagen gelesen, gehört und mir hab erklären lassen das jeder auf seine Weise Recht hat! Eine Kastration kann schon helfen, wenn man sicher ist das der Hund ein hormonelles Problem hat (oder krank ist)
In unserem Fall sind die Hormone "nur" der Auslöser dafür gewesen - denk ich zumindest inzwischen - das die Rangordnung geklärt werden muss! Das hätte aber über kurz oder lang auch durch irgent etwas anderes ausgelöst werden können..... denk ich zumindest!
Was mir ein völliges Rätsel ist, ist die Empfehlung der TÄ das wir BEIDE Rüden kastrieren sollten (nur mal neben bei bemerkt liegen jetzt grad beide aneinander gekuschelt auf einer Decke in der Sonne "strahl" )
Gestern und auch heut morgen war deutlich zu beobachten das die Situationen immer dann an Spannung gewinnen wenn es darum geht wer was zuerst darf........... das ist doch ein Zeichen für Rangordnungsklärung - oder nicht? Im Moment schwankt es eben sehr, mal darf der eine zuerst, dann der andere....also ist es noch nicht geklärt. So sieht es zumindest für mich aus - lieg ich denn da so falsch?
Und wenn ich jetzt wieder an Kastration denke, ist mir halt nicht klar was das -also jetzt ganz speziel in unserem Fall- helfen sollte. Wer dann zuerst von beiden z.B. durch die Tür gehen darf ist dann ja immer noch nicht klar!

ABER, und das möchte ich an dieser Stelle extra noch einmal erwähnen: für mich waren/sind ALLE Meinungen und Erfahrungen hier sehr wichtig und sind es immer noch! Nur so hab ich doch die Möglichkeit für mich abzuwägen was Möglich ist und was nicht! Wenn ich dieses Forum mit all euren Meinungen, Ansichten und Erfahrungen nicht so schnell gefunden hätte, wäre ich möglicher Weise dem Rat unserer TÄ gefolgt.....aber ob es auch geholfen hätte????? Ausserdem habt ihr mir meine (innere) Ruhe wieder gegeben, was ich auch für wichtig halte!

Im Moment hab ich ein gutes Gefühl bei unseren Entscheidungen ( an der ihr ja alle nicht ganz unbeteiligt seid *grins* )und denke das sollte eine Kastration doch erforderlich sein, kann ich das immer noch tun.
Und ich freu mich schon auf morgen, bin wahnsinnig gespannt was der Hundetrainer sagt, macht, rät, empfiehlt!
Ich werde dann morgen mal berichten wie es gelaufen ist! Wer an uns denken mag:13.00Uhr geht´s los!!

Ich wünsch euch noch einen schönen (und mir einen entspannten/stressfreien
*lach*) Tag!!
LG unimice *wink*

Lastrami
03.08.2007, 13:36
hallo unimice,

das klingt doch mal nach gaaanz relaxtem Hundehalter.

*Gratuliere*:bl:

So wie DU das Verhalten der beiden beschreibst klingt das für mich sehr deutlich nach Rangordnungsstreitigkeit.
Und wenn das nicht ganz klar und deutlich rüber kommt, das immer der gleiche zuerst an den Napf geht, durch die Tür etc pp... dann ist ds für ungeübte Augen sehr schwierig.

Du hast einen guten Entschluss gefaßt, einen Traine rzur Hilfe zu holen.

Bin echt gespannt, wa DU morgen zu berichten hast. freu mich drauf.

LG Pia

unimice
05.08.2007, 13:08
:cool: So, einen schönen sonnigen Sonntag Morgen an alle!!:cu:
Wie versprochen hier meine Rückmeldung NACH Trainerbesuch!!:)
Also, hm wo fang ich an! 3Stunden ist er gestern bei uns gewesen, hat sich alles in Ruhe angehört und angeschaut (in der Wohnung und auch beim spazieren gehen), hat einige Sachen lobend erwähnt (*guck stolz*) andere Sachen noch mal genauer hinterfragt!
Er war uns sehr sympatisch und die Art wie er sich mit uns und den Hunden auseinander gesetzt hat fand ich schon gut!!:)
Seiner Meinung nach (und die teile ich auch) hilft uns eine Kastration von BEIDEN Hunden nicht weiter...... toll fand ich das er es auch gut erklärt hat: da unsere Hunde ungefähr im gleichen Alter sind (liegen ja bloss drei Monate zwischen den beiden) und die Rangordnung nicht eindeutig geklärt ist helfen da auch nicht weniger Hormone - das klärt die Ranordnung ja auch nicht!! Ganz ausgeschlossen hat er die Kastration EINES Hundes nicht! Dafür, so seine Meinung, müssen wir aber das ganze erstmal gut beobachten und schauen wer jetzt letztendlich der dominantere ist und ob es nicht doch ausreicht wenn das Verhältnis in der Familie klarer geregelt ist....dafür spreche das die Attacken nur statt finden wenn Herrchen oder Frauchen zu Hause sind! Während, wenn sie alleine sind ja nichts passiert!
Er hat mit uns jetzt eine Art Trainingsplan erstellt um uns die Möglichkeit zu geben einige Korrekturen vorzu nehmen!!
Gestern dachte ich schon die ganze Zeit das er Recht hat mit dem was er sagt und heute, nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe (und auch schon die erste Trainingseinheit mit meinen Doggis gemacht habe:D ) bin ich mir fast sicher das es so funktionieren kann!!
In erster Linie werden wir jetzt nochmal verstärkt am Rufkommando arbeiten, um die Hunde JEDERZEIT abrufen zu können. Dafür wird nur noch aus der Hand gefüttert, nicht mehr aus dem Napf. Futter gibt´s also nur noch wenn bei Pfiff SOFORT gekommen wird. (heute morgen beim ersten üben fiel mir dann auf wie lange ich oft warten muss oder auch das ich fast nie mit einmal rufen auskomme!!:?: das war mir gar nicht so klar, da beide Hunde eigentlich immer zurückkommen... es dauert halt nur manchmal etwas länger als 1x rufen:floet:) Aber gut, wir üben jetzt :D und das jeden Tag!!
In 5 Tagen werden wir dann telefonisch nochmal mit dem Trainer (der leider nicht aus unserer Ecke kommt) Rückmelden wie das so funktioniert, ob es schon Veränderungen gibt und wie Konsequent wie die Sachen umsetzten können/wollen! Am 18.08. kommt er dann wieder zu uns und in der Woche davor wollen wir mal zu ihm fahren!! Na und dann schauen wir mal weiter....
BOOOAH!! Ich hoffe ich hab euch jetzt nicht zu sehr zugetextet;):D
Naja! Ich danke nochmal allen für ihren Rat und einfach fürs zuhören! Ich hab jetzt meine innere Ruhe wieder, bin total motiviert etwas zu verändern und bin gespannt wie ein Flitzebogen :D ob das alles auch so funzt wie wir uns das im Moment so vorstellen, wobei uns schon klar ist das gerade am Anfang wahrscheinlich Geduld und Konsequenz das A und O sein wird.

Ich werd ab und zu mal schreiben wie wir so vorran kommen und ob unser Bauchgefühl denn dann auch so richtig war/ist:D

Bis dahin! Machts gut und habt noch einen schönen Sonntag:cu::cool:
LG unimice:bl:

rumo
05.08.2007, 17:39
Na klingt doch super! Tjaja, ich sag´s doch immer: ein guter HT ist sein Geld wert, auch wenn er einem vielleicht nur erstmal die Augen für die eigene "Betriebsblindheit" öffnet. :D
Ich drücke Euch weiter die Daumen, dass alles so klappt, wie Ihr Euch das vorstellt.

Theolino
05.08.2007, 18:03
Wow!

bin ja echt froh, daß wir nur einen haben ;)

So Raufereien gibt´s hin und wieder auch zwischen den Hündinnen meines Schwiegervaters (Schwestern aus einem Wurf) - ob da der Tierarzt auch sofort zur Kastration raten würde? Oder ist das nur bei Rüden das "Mittel der Wahl"?

@unice
dir weiter viel Erfolg mit dem Hundetraining - hört sich ja wirklich gut an :)

unimice
26.08.2007, 23:22
Halloooo alle zusammen!:cu:
Drei Wochen sind jetzt seit meinem ersten posting vergangen und ich dachte nun ist es an der Zeit mal zu berichten wie der Stand der Dinge ist!!
Es hat sich einiges verändert...... soll jetzt nicht heissen das nun alles rund läuft, aaaaber wir machen Fortschritte!
Unsere 2Jackys haben ne Menge dazu gelernt (und wir auch;) ) die Idee vom Hundetrainer nur noch unterwegs zu füttern und konsequent das abrufen zu üben war zu 50% erfolgreich .... soll heissen: bei Pepper (unserem Schaf;) klappt das Abrufen seit dem TOP - ausser er sieht ne Katze.... bei Idefix (unserem kleinen Monster:D ) hat das überhaupt nicht funktioniert. Allerdings haben wir festgestellt das sofortiges (!!) "abholen und anleinen" Wunder wirkt!!
Zuerst haben wir immer getrennt und im wechsel mit je einem der beiden geübt damit es dann auch bei meinem Mann UND mir funzt......jetzt gehen wir auch wieder gemeinsam los und es ist okey >>> solange wir konsequent sind!
"angefallen" haben sich die beiden seither nicht mehr. Es gab schon noch 3 oder 4 mal Situationen die ich als "brennzlich" bezeichnen würde, aber ich habe das Gefühl das wir , also Herrchen und Frauchen, nun eine andere Position einnehmen bei den Hunden und beide akzeptieren ein klares "AUS" ! Dann gehen sie sich aus dem weg und beim nächsten zusammen treffen ist alles gut!! Gott sei Dank!!
Ich weiss nicht ob das so bleibt, aber zumindest habe ich im Augenblick ein gutes Gefühl:) und bin froh das wir uns gegen eine Kastration entschieden haben.
An der Leinenführigkeit wollen wir jetzt noch arbeiten ... naja und vielleicht kann ich ja Pepper auch noch abgewöhnen auszuflippen wenn er ne Katze sieht!! Da muss ich mich jetzt erstmal schlau machen - also falls jemand ne Idee hat oder mir ne gute Lektüre dazu empfehlen kann: immer her damit:D

:bl: ich meld mich wieder wenn´s was neues zu berichten gibt!!
LG und gutes Nächtle unimice:cu:

Lina20
28.08.2007, 17:27
Wird hier jedes Wort auf die Goldwage gelegt?
Man kann ja diskutieren, aber das man dann direkt so zickig werden muss.
Man sollte die Texte von Sandy und auch von jedem anderen mal etwas gelassener und entspannter sehen/lesen. Is ja schrecklich das man sich dann so blöde anmachen muss...