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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : dominant oder agressiv???



sonormal
29.07.2007, 00:33
Hallo ihr lieben!!!

Ich habe jetzt ein problem,bin schon fast Panisch!!!!

Mein Liebes Döggelchen reagiert auf manche Hündinnen mit gebell,oder geht vor.Heftig ihre reaktion,wenn uns ein Hund mit gleichen allüren begegnet.Stört mich ohne ende so ein theater.Ich habe mal gehört,dass wenn Hündinnen probleme mit anderen Hündinnen haben,wird es immer so bleiben:0(Das problem ist neu,jetzt mag ich an keinem Fremden Hund vorbei gehen,da ich nicht weiß,stänkert meine jetzt oder nicht.In manchen Situationen,lässt sie sicht auch nicht mit leckerchen ablenken.Aber nur an der Leine,so ein Zirkus.Ich meine das macht sie auch nur bei Dominate Hündinnen,aber trozdem so geht es einfach nicht!!!Wie ersticke ich dieses Benehmen im Keim???Bin ganz überrascht das Sie jetzt so ist.Huschu arbeitet mit abstand halten u.belohnung bei richtigem Verhalten,ich mache doch irgendwas falsch!!!
Danke euch nochmals für Ratschläge!!!

LG

Maggie2
29.07.2007, 12:14
Hallo Tanja, :cu:

schau mal in die Beiträge von: wieder mal das Anbellen anderer Hunde vom 27.7. Hier findest du sicher auch einen Beitrag der dir weiterhilft. Viel Erfolg, Maggie :bl:

sandy83
29.07.2007, 12:42
Hi du,

also meine erste frage:" Wie alt ist dein Hund?"
Dann:"Seit wann genau macht sie das? Gab es eiene bestimmten Vorfall seitdem sie das macht, den du aber nicht als so schlimm oder wichtig betrachtet hast?!"
Und:" Hat dein Hund vorher auch soziale Kontakte zu Hündinnen gehabt?"
"Gab es da mal Rangordnungskämpfe?"
"Wieso tut sie das nur an der Leine?" "Hat sie eine schlechte Erfahrung an der Leine in bezug auf andere Hündinnen gemacht?"

Erst müssen diese Fragen geklärt sein bevor man anfangen kann das Problem anzugehen!
Denn ohne Ansatz weißt du ja nicht wie du an die Sache herangehen sollst oder kannst!!

Dann versuche deinen Hund zu beobachten verhält sie sich schon merkwürdig noch bevor du richtig an dem anderen Hund vorbeiläufst oder erst wenn du direkt vorbeilaufen tust???

Visiert sie den anderen Hund Hund schon von einiger Entfernung an oder erst wenn er am vorbeilaufen ist?

Versucht sie an die andere Hündin heranzukommen? Wenn ja? Was versuchst sie dann zu tun? Will sie der anderen Hündin aufreiten oder nach ihr schnappen?
Oder keift sie nur bei der Begegnung?
Sind es nur bestimmte Hündinnen die sie vielleicht schon kennt ? Weil du ja geschrieben hast sie tut es nur bei dominanten Hündinnen?
Kennst du diese Hündinnen? Denn ich denke von einmal gesehen kann man nicht immer un bedingt sofort einschätzen ob das andere Tier dominant ist.
Auch wenn viele Hundebesitzer meinen :"oh mein Hund ist sehr dominant, denn kann ich nicht mit anderen zusammen lassen etc...."
Dies ist oft eine komplett falsche Einschätzung.Denn viele verwechseln dominanz mit aggresiven Fehlverhalten des Hundes.
Ein dominanter Hund ,ist ein ruhiger ausgeglichener erfahrener Hund der sich von anderen Hunden kaum beeindrucken lässt, sich nicht aus der Reserve locken lässt, wie ein Fels in der Brandung steht. Dieser Hund ist in einer Hundegruppe immer Herr der Lage, zeigt den anderen immer klar wo`s langgeht ohne dabei aber dabei gesteigert aggressiv zu sein!
Dieser Hund braucht nicht gleich seine Zähne zu zeigen oder dem anderen zu spüren geben, er strahlt seine authorität aus. (Ich spreche aus Erfahrung denn ich besitze so einen Rüden! Und bisher haben ihm sich alle Hunde die ich kenne füher oder später untergeordnet ohne großes gerangel!)
Also Fazit nur weil ein Hund etwas aggressiver wie andere ist, ist er nicht gleich DOMINANT!!!!
Ich habe leider auch eine Hündin von der mein Verlobter damals sagte:"OH Jazzy ist sehr dominant, du musst mit Tyson aufpassen der ist so ruhig, sie wird ihn unterbuttern....!" Pustekuchen, denn jetzt kennen sich die Hunde seit fast 2 Jahren und Jazzy hat nach Tyson´s Pfeife zu tanzen. Sie darf zwar sehr viel bei ihm, wie ihn anknabbern, Ohren putzen,Pipi putzen, auf ihn springen.... Aber nur ein kurzes brummen oder ein lefze anheben und Jazzy schmeißt sich auf den Rücken oder verzieht sich!!! Und das obwohl Tyson ja sooo ruhig ist....

Tja und unsere Jazzy macht leider auch jeden fremden Hund dumm an ob an der Leine oder ohne ist egal. Auch ob Rüde oder Hündin ist ihr Wurst! Hauptsache sie hat sich daneben benommen. Sie würde auch zuschnappen in 30% der Fälle in der mir andere Hunde begegnen. Speziell wenn es mehrere Hunde sind und sie mit der Situation überfordert ist.
Aus dem Grunde ist sie sofort an der Leine bei anderen Hunden und folgt aufs Wort bei jedem Zuruf!
Ich habe es auch in der Hundeschule versucht doch leider hatte sich durch die vielen Hunde auf dem Platz und den Stress dort das Problem nur verschlechtert!
Ich habe jetzt seit einiger das Problem selber in Angriff genommen.
Ich schaue das ich genug Abstand zum anderen Hund habe und das ich sie an der Leine nicht zu kurz halte, denn das stachelt sie nur noch mehr auf.
Dann versuche ich mich nur auf meinen Hund zu konzentrieren und würdige des anderen Hundes keines Blickes.
Dies mache ich damit ich bei meinem Hund sofort reagieren kann und er merkt das mich der andere Hund nicht interessiert und er für sie auch uninteressant wird. Zudem vermeide ich es meinen Hund beruhigen mit Worten oder beruhigend zu Streicheln etc.... denn das würde nur das Gegenteil bewirken.
Mein Hund würde sich nur bestärkt in seinem Verhalten fühlen.
Nur ein kurzes "FUSS" kurz bevor ich denn anderen Hund passiere bekommt mein Hund zu hören, wobei sie mich dann oft anschaut und ich versuche mit ihr den Blickkontakt zu halten!!Dadurch schaut sie zumindest nicht mehr zum anderen Hund!
Nun ja was soll ich sagen es ist schon besser geworden. Zumal Jazzy schon 10 Jahre alt ist und dieses Problem schon seit ca. 4 Jahren und länger besteht
und mein Freund mir leider nicht sagen kann warum, wieso, weshalb sie so geworden ist. Denn in früheren Jahren war sie absolut sozialverträglich und hatte viel Kontakt zu verschiedenen Hunden, was dann leider immer weniger wurde im laufe der Jahre und schwieriger aufgrund der Kampfhundeverordnung(wir haben zwei SOKAS).Ich vermute das es bei ihr Frustration ist. Und sie deswegen so unverträglich ist mit fremden Artgenossen. Und ich betone fremde Artgenossen. Kennt sie die Hunde ne weile, ist alles OK!
Aber ich denke dein Hund scheint dieses Verhalten noch nicht allzu lang an den Tag zu legen.
Du musst nur schauen dass es bei deinem Hund nicht zu einer Gewohnheit wird.
Es wird schwieriger je länger dieses Verhalten ausgeführt wird.
Also suche nach Gründen warum dein Hund das tut!
Ich gebe dir einen guten Tipp oft auch können gesundheitliche Probleme der Grund für eine Verhaltensänderung sein.
Eventuell sogar Rückenprobleme. Denn viele aggressionen sind auf Rückenschmerzen zurückzuführen.
Also lass mal vielleicht deinen Hund beim TA durchchecken und schildere ihm dein Problem. Vielleicht hängt es ja mit einem körperlichen Problem zusammen.
Da gibt es auch ein sehr gutes Buch, ein Untersuchungsreport: Rückenprobleme beim Hund; von Anders Hallgren beim ANIMAL Learn Verlag.

Und welches Buch ich dir wärmstens empfehle um herauszubekommnen warum dein hund sich so Verhält ist : DAS AGGRESSIONSVERHALTEN DES HUNDES von James O´Heare auch vom ANIMAL Learn Verlag.
Ich arbeite mit diesem Buch und durch dieses Buch habe ich jazzy besser verstehen gelernt.
Jetzt habe ich auch Ansätze mit ihr zu trainieren, wie oben beschrieben.
Andererseits beschreibt dieses Buch auch das man Stressituationen meiden soll wenn man will dass das Problem sich minimiert.Was natürlich den effekt haben soll das bestimmte Verhaltenweisen die nicht gewollt sind nicht zur gewohnheit werden!
Leider gibt es kein Rezept zum bekämpfen dieses Problems denn jeder Hund ist anders.
Versuche deinen Hund zu verstehen und arbeite dann mit ihr oder hol dir die Hilfe eines kompetenten Hundetrainers der auch Einzelstunden gibt.
Denn nur dann kann er deinem Hund und dir konkret helfen.


Also was auch immer du tust , viel Glück!!!

Ich weiß das meine Antwort dir nicht viel helfen konnte, aber ich hoffe ich habe dir ein paar Lösungsansätze geben können.

Grüßle Sandy

zipfelhut
29.07.2007, 13:57
Huhu

Deine Frage in der Überschrift kann man hier nicht beantworten, weil wir Deinen Hund nicht sehen können und Dominanz auch keine "Geisteshaltung" eines Hundes darstellt sondern ein Rangordnungsgefüge beschreibt. Selbst der ängstlichste Hund kann dominant werden, wenn die Umstände es so forcieren.

Ich würde Dir ein Kopfhalftertraining empfehlen; und das Abstand halten, so wie es Deine Hundeschule praktiziert ist auch nicht falsch.
Sieh wirklich mal in das oben genannte Thema hinein, da hatte auch jemand ein Problem mit dem Gebell seines Hundes. Das Verhalten kann frustmotiviert sein, das heißt, Deine Dogge könnte sich zum Beispiel ärgern, daß sie nicht (nie?) hindarf, daß sie also frustriert (und unsicher) ist, weil sie keine Sozialbegenungen hat, oder sie stuft sich als ranghöher gegenüber dem anderen Hund ein und moniert das Unterschreiten ihrer Individualdistanz, oder sie meint, Dich beschützen zu müssen oder, oder, oder...
Um diese Frage zu beantworten brauchst Du kompetente Hilfe, also einen Trainer, der all diese Fragen abklärt, bevor er eine Diagnose und einen Trainingsfahrplan aufstellt.
Viel Erfolg!

sonormal
29.07.2007, 17:40
Hallo ihr Maggie2,Zipfelhut,Sandy83!!!:c u:

Erstmal Danke für eure Antworten!!!!Ich bin nicht so schnell mit der tipperei.Mache mich jetzt an die Arbeit Sandy82 die Fragen zu beantworten.
Bitte um etwas geduld!!!

Meine ist 15mon.und 63kg schwer,seit ein paar Tagen Kastriert und ansonsten Top Fit!!!
Sie ist mein Ersthund und ich mache wohl einiges Falsch!!!Bin seit gestern im Doggenclub auf dem Hundeplatz.Davor Hundeschule und Einzeltraining vor Ort .Einzeltrainig vor Ort weil in der Huschu nur kleine Wauzis waren,die Besi angst um die kleineren hatten wegen ihrer Grösse.Kann sein das meine Luna vielleicht zu wenig kontakt hatte zu anderen Hunden.Hier bei uns in der Siedlung,ist nicht jeder gut auf sooo einen grosssen Hund zu sprechen.Und in der Vergangenheit gab es auch schon theater.Als Sie Welpe war bis zu ihrer Geschlechtsreife wurde Sie ständig attakiert!!!Gebissen wurde Sie auch 3mal aber eine Situation war so schei...!!! Ich fasse mich mal kurz:Nachbarin mit Terriermix ganz verzückt von meiner Luna( 5mon.)Griff in die Tasche und ruck zuck stopfte Sie meine Gierige Luna voll.Sie hat auch dauert ignoriert das ich nicht möchte das Sie Luna füttert,zumal die Huschu von sowas abrät,wegen Fütterneid.Der Terrier stink sauer und hat meine so feste Gebissen das Sie 3mal am Auge operiert werden mußte.Nach einigen Tagen stürmte der Hund mit gebell auf Luna zu da hat Sie ihn runtergedrückt bis er ruhe gab.Und das hat Sie jetzt 4mal gemacht bei verschiedenen Hunden die mit Theater auf Sie zu kommen.Hier heisst es jetzt meine ist eine Bestie die Leute nehmen abstand von uns und reden schlecht.Eigendlich habe ich zugesehen das Luna viele verschiedene Hunde kennenlernt.Aber wieviel ist denn viel???Jetzt wo Sie so gross geworden ist und der Zirkus hier,lasse ich sie nicht mehr zu anderen Hunden.Die Spaziergänge sind einsamer geworden,wir fahren jetzt wo Sie wieder ins Auto steigt zu Hundewiese.Da gibt es auch kein Streit,hunde laufen frei begegnen sich und gut.Bei uns in der Gegend zeigt Luna mittlerweile Revierverhalten,stänkert mit anderen Hunden.Sie merkt ich bin angespannt wenn uns Hunde entgegenkommen,ja Halti habe ich jetzt seit einigen Wochen:D Und das Buch ist bestellt und auf dem weg zu mir!!!Mit dem Halti komme ich gut zurecht,so sind 63kg ein kinderspiel.AAAABBBBEEERRR was mich total verunsichert,bin doch seit gestern im Doggenverein,dort wird nicht mit Halti und dicker Leine und Halsband gearbeitet,nur dünnes Kettchen und dünne Leine,so zieht meine mich doch wohin Sie will.Die Leute sind dort sehr nett,Luna unter ihres gleichen.Ich habe gestern sofort begriffen das ich in Sachen erziehung ganz schön was aufzuholen habe,meine hat dann gleich schon Theater gemacht mit einer anderen Hündinn (7j.)die sehr ruhig und ausgeglichen war.Auf dem Gelände laufen die Hunde an der Leine.Und da war wieder die Situation,Luna fixierte, zog, bellte,von der Trainerin die Dominante Hündinn an.Es sind mit mir ja noch zwei neuzugänge und nicht alle Aufmerksamkeit galt uns!!!Gut das neben mir mein Mann stand der Luna mit an der dünnen Leine fest hielt,sonst weiss ich nicht was passiert wäre.Ich kann garnicht alles sooooo schreiben wie es denn dann immer passiert.Ich zweifel momentan an mir,nicht fähig zu sein ,mit meiner Dogge umgehen zu können!!!Ich bin aber Felsenfes tentschlossen daran zu arbeiten!!!Hoffe es wird nicht noch schlimmer,da ist keine andere Hündinn gewesen die gestänkert hat wie meine.
Ich muß mal vom Schreibtisch,freue mich über eure Antworten.:cu:
LG

zipfelhut
29.07.2007, 18:15
Ich möchte Dich ja nicht völlig verunsichern, aber Deiner Beschreibung nach bist Du meines Erachtens in dem Verein weniger gut aufgehoben - die Probleme scheinen ja eher schlimmer als besser zu werden. Wenn Du nicht in der Lage bist, Deinen Hund mit einer dünnen Kette und einer dünnen Leine zu halten, dann ist das eben das falsche Werkzeug für Dich und Deinen Hund! Es ist ein leider häufig auf Übungsplätzen anzutreffendes Phänomen, daß alles irgendwie immer nur auf die eine Weise zu gehen hat und alles andere dann angeblich nix taugt oder weniger wert ist. Ich habe einen großen Schäferhundrüden. Tausend Leute wollten mir erklären, daß es nicht funktionieren kann, wenn ich ihn mit einem normalen, dafür aber recht breiten Halsband führe, ich müsse mal so einen langgliedrigen Gesundheitswürger nehmen, das ginge viel besser. Nein, das ist eben nicht so. Mit dem breiten Halsband habe ich ja eine viel größere Angriffsfläche an seinem Hals und damit mehr Hebel, um ihn zu korrigieren, wenn das nötig sein sollte. Es sieht aber eben nicht so "professionell" und "schäferhund" aus, wenn man so ein Kalb nicht mit ner glitzernden Metallkette führt...und am Ende auch noch ein Halfter, so eine Krücke von Leuten, die es "anders" nicht hinkriegen...Ich kenne diese ganzen Sprüche und kann Dir sagen: Mach das, was Du für richtig erachtest, womit Du am besten klarkommst und was am besten funktioniert. Gegebenenfalls würde ich durchaus noch mal nach nem anderen Verein, oder ner Hundeschule ermitteln, am besten eine, wo Deine Hündin die Möglichkeit hat, an einer Spielstunde teilzunehmen.

sonormal
29.07.2007, 19:04
Danke Zipfelhut!!!

Ich habe von der Hundetrainerin bei mir vor Ort Dickes Halsband und Leine gegebenenfalls Halti zur Unterstützung auf den weg bekommen,fand es auch gut so,ja der Nachteil mit Haliti sind die Leute und das gerede!!!Ich war gestern nur froh zu sehen das andere Doggenhalter auch so ihre liebe Mühe hatten ihre Doggen so zu halten.Mir sprach ne Frau mut zu,wird schon,hatte am Anfang Blasen und Schwielen!!!Dann denke ich,na mal nicht sofort die Flinte ins Korn werfen!!!
Ich gucke es mir jetzt erstmal an,und wenn das nix für mich ist suche ich mir was anderes.Ja du hast recht,gut für Luna wäre wenn sie in einer Spielgruppe wäre,das ist bei uns aber nur auf der Hundewiese möglich wo sich Hund und Halter treffen,es gab da noch nie Schwierigkeiten mit Luna,soviele verschiedene Hunderassen kein Trainer lockere Leute,alles easy.Nur wenn Sie an der Leine ist gibt es manchmal Geboller,bei uns in der Siedlung.Komisch das es auf Hundeplätze so steif ist,ich bin da ziemlich ahnungslos drin.Ich Schätze deine Erfahrung!!!

sonormal
29.07.2007, 19:15
Ich habe mir gerade nochmal alles durchgelesen und immer noch nicht jede frage beantwortet,SORRY!!!

sonormal
29.07.2007, 19:20
achso was ist denn Aggressives Fehlverhalten???

sandy83
30.07.2007, 12:43
Hi sonormal,

also aggressives Fehlverhalten, oder Fehlverhalten beim Hund, ist wenn der Hund in einer völlig normalen Begegnung mit einem anderen Hund unangemessen reagiert.
Sprich er knurrt, bellt, oder versucht sogar zu beißen!
Oftmals machen viele Hunde wie deine Lunamaus das an der Leine wie mir scheint!!!
Waren denn alle der schlechten Erlebnisse bei ihr so abgelaufen, das sie an der Leine war und nicht flüchten b.z.w. sich nicht wehren konnte?
Denn dann geben diese erlebnisse aufschluss darauf, warum Luna so reagiert an der Leine gegenüber fremden Hunden.
Sie verbindet dann das an der Leine sein mit den schlechten Erfahrungen die sie gemacht hat.
Deshalb denkt sie dann wohl, wenn sie ander Leine ist: "Angriff ist die beste Verteidung!"
Ja und wenn du sagst auf der Hundewiese ohne Leine läuft alles super, dann ist das die bestätigung. Dein Hund ist wohl aufgrund der Erfahrungen die sie an der Leine gemacht hat,so merkwürdig!!
Noch dazu kommt das du angespannt und wohl nervös bist, begegnest du nem andern Hund an der Leine.
Ist völlig normal. So gings mir lange Zeit auch.
Denn meine beiden , mein Tyson, übrigens ein Am. Staff.-Doggen Mix und Jazzy eine reinrassige Am. Staff. Hündin, vertragen sich an der Leine auch mit keinem Hund. Jazzy braucht so oder so ihre Anlaufphase mit anderen Hunden.
Tja und Tyson liebt die kleinen Hundis überalles da ist es auch egal ob er an der Leine ist oder nicht.Nur die großen mag er nur ohne Leine und dann entscheidet sowieso noch die sympathie....
Alles in allem, meine sind schon sozialverträglich, nur eben nicht mit jedem Hund. Und wären wohl auf keinem Fall Anfängerhunde!!
Tja zu dem Halti, ja ist ne gute Idee! Aber bedenke du kannst bei deinem Hund einen Halswirbelsäulenschaden hervorrufen wenn du es ständig oder dauerhaft anwendest. Häufiges ziehen und rucken durch das Halti kann nicht zu behebende Schäden an den Halswirbeln und am Genick hervorrufen.
Also mein Tipp, nimm es nur zu trainingszwecken auf dem Platz. Und ansonsten empfehle ich dir ein Geschirr für deine Maus zusätzlich zu deinem breiten Halsband.
Da hast du sie nicht nur am Hals sicher sondern auch am kompletten Brustkorb.
Das schont die Wirbelsäule deines Hundes und deine Arme.
Probier es aus. Du wirst merken, du kannst sie dann noch viel besser halten.
Denn dadurch kannst du sie nicht nur am Kopf oder Hals führen, sondern hast ihren gesamten Oberkörper im Griff.
Solange du ihr Verhalten an der Leine nicht komplett im Griff hast kombiniere
Halsband und Geschirr, indem du eine Leine mit zwei Haken verwendest, den einen am Halsband, den anderen am Geschirr. Und schon kannst du deinen
Hund super sicher halten.

Achja und ich bin auch der Meinung das du in diesem Hundeclub etwas fehl am Platze bist.
Denn mit dünnem Kettchen und dünner Leine führt man keinen hund sicher!
Abgesehen davon das eine Kette nicht um den hals eines Hundes gehört!!!
Suche dir lieber nen selstständigen Hundetrainer, der ganz und gar auf dich und deinen Hund eingehen kann. Der vorallem auch dich trainiert. Der dir den richtigen Umgang mit deinem Hund lehrt. Der dir zeigt wie man mit einem Hund richtig trainiert, wie man ihn korrekt erzieht.
Den sozialen Kontakt kann sich dann dein Hund ja auf der Hundewiese holen, wenn wie du sagst es dort einwandfrei funktioniert und es noch nie Probleme gab dort.
Ich denke dein Hund ist überhaupt nicht aggressiv oder dominant, sie hat einfach nur ein Problem an der Leine aufgrund ihrer Erfahrungen.

Und dein Hund ist noch wunderbar jung. Da kannst du noch so viel erreichen!!!
Nur ich denke das du noch ne Menge lernen musst!!
Aber hast ja den Willen.
Glaub mir du schaffst das!!!
Sei nur konsequent und bleib am Ball!!!
Viel Glück!!!
Ich drück dir die Daumen!!!!

Grüßle Sandy

sonormal
30.07.2007, 17:17
Liebe Sandy:bl:


ja luna zeigt aggressives fehlverhalten,ja an der leine hat luna schlechte erfahrungen gemacht,...genauso auch ohne leine.neu ist ihr verhalten erst seit einigen wochen!!!
ich beschreibe mal einige situationen.bekannte mit mischling (knie hoch)kommt uns entgegen ,beide hunde nicht angeleint.kennen sich von gelegendlichen begegnungen.alles lief immer gut.die andere hündin ging plötzlich zun angriff über,meine ünterwürfig und gut.luna zeigte kein interesse auch nach mehrfachen geknurre nicht.das war gestern!!!bekannte sagt ihr hund entwickelt sich zum beisser,hat ihre tochter u.familie mehrfach gebissen...

situation:unterhielten sich zwei,eine mit labrador,der hund bellte ohne ende.ich hatte keine andere möglichkeit und mußte da vorbei,mein herz in der hose,luna mit worten beruhigt,auch da machte sie keine anstallten,die hunde sich beschnuppert und gut.sie fixierte wohl mal auch wollte sie schleichen,aber dann war gut.

situation:frau mit kleinen italienischen jagthundrüde.ach dachte ich ,die frau nett der hund an keinem artgenossen interressiert,vor monaten das letzte mal gesehen gab nie theater,stand hinterm zaun,wo ich mit luna auch hin wollte,der weg zum kanal...es war früh morgens,stille.mach das tor auf und habe luna zu dem hund gelassen,indem ich die leine los ließ,sie hin auf ihn drauf,3sek. später alles vorbei.die frau geschrien,die will meinen hund kaputt, machen soeine bestie.ich schock...alles ging so schnell,luna friedlich wir weiber aufgebracht!!!den hund untersucht ob bissverletzung,zum glück nix.jetzt zerreißen sich hier die leute den mund über uns.das macht mich fertig und verunsichert mich ohne ende.kommt mir jetzt jemand mit hund entgegen reagiere ich total panisch,denke was wenn sie jetzt bellt oder an der leine zieht,bloß kein theater...luna merkt das natürlich,stramme leine,meine unsichere art usw.nun guckt sie immer schon und chekt die lage,wenn hund in sicht wird fixiert,darauf reagiere ich wieder....

das halti benutze ich nur wenn uns ein grosser hund entgegen kommt der theater macht,ich halte sie kurz bei fuß,den kopf an meinem oberschenkel oder auf hüfthöhe so das sie mit dem kopf nicht in die bellende richtung gucken kann,dadurch ist ihre bewegungsfreiheit eingeengt.mit meinem bein korregiere ich die richtung in der sie laufen soll,und raus aus den situation.sie ist so dicht bei mir das garnicht die möglichkeit entsteht,das sie sich den nacken verletzen kann,ihre schulterhöhe ist 84cm und ihr gewicht 63kg.
aber deine idee mit dem brustgeschirr werde ich demnächst in angriff nehmen,
und der hundeplatz ist dann wohl nicht der richtige.
ja ich muß ordendlich dazu lernen,aber eins weiß ich,beim zweiten hund würde ich einiges TOTAL anders machen!!!!könnte mich über meine doofheit schwarz ärgern!!!ich würde gerne mehr schreiben,aber dafür brauche ich eine halbe ewigkeit,was hier schiefgelaufen ist!!!!

dir erstmal wieder ein herzliches dankeschön,die mühe die du dir machst mir zu helfen und ein offenes ohr hast für meine probleme!!!mir dein wissen vermittelst,ach luna hat hier 3 am.steff.spielkammeraden,von unterschiedlichen haltern,klasse hunde eure steffs.die zeigen luna schonmal ihre grenzen,das macht mir keine angst,liebe tiere
da habe ich aber kein problem mit,einfach klasse hunde.
jetzt schreit mein sohn,muß schluß machen.

bis bald

manurtb
31.07.2007, 10:55
"Gab es da mal Rangordnungskämpfe?"

Ist das ein Hund, der im Rudel lebt? Warum fragst Du nach Rangordnungskämpfen? Sowas wird nur innerhalb eines Hunderudels gemacht, aber hier gehts doch um Spaziergänge.



Erst müssen diese Fragen geklärt sein bevor man anfangen kann das Problem anzugehen!
Denn ohne Ansatz weißt du ja nicht wie du an die Sache herangehen sollst oder kannst!!

Das ist meiner Meinung nach der verkehrte Ansatz. Findet man keine vernünftige Antwort zu den Fragen, dann kann man nicht trainieren?
Bei meinem Hund würdest Du keine vernünftigen Anworten finden, die findet halt fremde Hunde, die auf uns zulaufen, einfach nur ********.
Also habe ich angefangen zu trainieren, der Grund ist egal, da dreht man sich nur im Kreis. Man schaut beim Training, was dem Hund wichtig ist...



Auch wenn viele Hundebesitzer meinen :"oh mein Hund ist sehr dominant, denn kann ich nicht mit anderen zusammen lassen etc...."
Dies ist oft eine komplett falsche Einschätzung.Denn viele verwechseln dominanz mit aggresiven Fehlverhalten des Hundes.

Natürlich ist das eine falsche Einschätzung. Dominanz ist nämlich keine Charaktereigenschaft sondern nur ein Situationsbild (in diesem Moment mit diesem Individuum). Deswegen ist es per se schon verkehrt von einem dominanten Lebewesen zu sprechen.



Dies mache ich damit ich bei meinem Hund sofort reagieren kann und er merkt das mich der andere Hund nicht interessiert und er für sie auch uninteressant wird.

Tschuldigung, hier entzieht sich mir jegliche Logik des Arguments.
Nehmen wir mal an, Dich interessiert ein Stück Schokolade, weil Du Schokolade total toll findest.
Wenn ich Dich jetzt am Arm eingehakt habe und mit Dir dort vorbeigehe, wo die Schoki liegt und Du merkst, dass mich die Schoki nicht interessiert, dann wird Dein Interesse an der Schoki runtergefahren?!
Ich glaube wohl, dass wir uns ganz dringend wünschen, dass unsere Hunde so fein auf uns reagieren, aber ich glaube, das ist meistens nur Wunschdenken und hat nichts mit der Realität zu tun...



Zudem vermeide ich es meinen Hund beruhigen mit Worten oder beruhigend zu Streicheln etc.... denn das würde nur das Gegenteil bewirken.
Mein Hund würde sich nur bestärkt in seinem Verhalten fühlen.

Warum sollte das so sein?
Wenn Du Dich wahnsinnig über was aufregst und ich würde Dich trösten, dann würdest Du Dich noch mehr aufregen?
Menschen und Hunde funktionieren gleich, was das emotionale System und das Lernverhalten angeht. Denk einfach mal drüber nach, ob das, was Du annimmst, logisch ist oder nicht...
Ich weiss, dass die Mär vom verstärken von emotionalem Verhalten durch Zuwendung schon Jahrzehntelang unter den Hundebesitzern kreist. Sie ist und bleibt aber verkehrt.



Und welches Buch ich dir wärmstens empfehle um herauszubekommnen warum dein hund sich so Verhält ist : DAS AGGRESSIONSVERHALTEN DES HUNDES von James O´Heare auch vom ANIMAL Learn Verlag.
Ich arbeite mit diesem Buch und durch dieses Buch habe ich jazzy besser verstehen gelernt.

Ja, dieses Buch ist klasse. Aber dort steht nicht drin, dass Du den Hund nicht beachten sollst, wenn der so ein Verhalten zeigt oder dass Du ihn im Fuss an den anderen Hund vorbeiführen sollst, oder?



Dominanz auch keine "Geisteshaltung" eines Hundes darstellt sondern ein Rangordnungsgefüge beschreibt. Selbst der ängstlichste Hund kann dominant werden, wenn die Umstände es so forcieren.

Dominanz beschreibt kein Rangordnungsgefüge. Es beschreibt den momentanen Zustand der Beziehung zwischen zwei Lebewesen.
Dominanz und Ängstlichkeit haben überhaupt nichts miteinander zu tun.



Ich würde Dir ein Kopfhalftertraining empfehlen;

Aber nur, weil das Gewicht so ungleich verteilt ist, damit man den Hund überhaupt halten kann.
Ansonsten seh ich das Kopfhaltertraining eher skeptisch, weil wir Grobmotoriker Menschen da viel kaputt machen können.



oder sie stuft sich als ranghöher gegenüber dem anderen Hund ein und moniert das Unterschreiten ihrer Individualdistanz

Der Hund lebt nicht mit den fremden Hunden zusammen im Rudel, somit sind Rangordnungsgeschichten irrelevant.
Und was ich mich frage: Was hat die Individualdistanz mit einer Rangordnung zu tun? Hast Du schon mal gesehen, wie ein Wolf, der Rangtechnisch niedriger ist, seine Individualdistanz verteidigt gegenüber einem ranghöheren Tier? Sind die dann krank?



also aggressives Fehlverhalten, oder Fehlverhalten beim Hund, ist wenn der Hund in einer völlig normalen Begegnung mit einem anderen Hund unangemessen reagiert.
Sprich er knurrt, bellt, oder versucht sogar zu beißen!

Was ist eine völlig normale Begegnung? Bestimmen wir das oder der Hund, der reagiert?
Knurren und Bellen gehören zum normalen Hundlichen Kommunikationsverhalten, das ist kein Fehlverhalten. Wer das so definiert, und dem Hund das verbietet, der darf sich nicht wundern, wenn der Hund dann nur noch beissen kann.
Ich bin echt zutiefst betroffen, wie man so schreiben kann, wenn man das Buch aus dem Animal Learn Verlag gelesen hat.



Waren denn alle der schlechten Erlebnisse bei ihr so abgelaufen, das sie an der Leine war und nicht flüchten b.z.w. sich nicht wehren konnte?

Warum kommt denn nicht das Argument, dass Hunde, die am Halsband geführt werden, die so empfindlich reagieren, wie hier beschrieben, ein Problem mit dem Halsband haben könnten (das ist halt am empfindlichsten Teil des Hundes angebracht).
Da wäre dann eine Alternative, ein Geschirr einzusetzen. Z.B. ein Kochgeschirr mit einem Brustring, an dem das Gewicht des Hundes noch besser gehalten werden kann, wie an einem Halsband... Zumindest hast Du das Geschirr ja als Alternative schon gesagt...

sandy83
31.07.2007, 14:47
Hallo manurtb,
erstens fremde Hunde die sich nicht kennen werden bei ihrem ersten oder zweiten treffen immer die rangordnung klar machen, ob nun Rudel oder nicht ist egal! Das machen alle Hunde. Sie machen es entweder sichtbar oder unsichtbar. Mal braucht es kaum, mal wird es dabei mal lauter und es gibt kurze gerangel indem sich klärt wer ist jetzt CHEF!

Bevor man ein TRAINING mit einem problematischen Hund anfängt, tritt erstmal die analyse seines Verhaltens an erster Stelle.
Dazu gehört sicherlich auch die Beantwortung warum ist der Hund so!
Ich pflichte dir bei, nicht bei jedem Hund geht das. Aber versuchen sollte man es. Das steht auch in dem Buch.Außerdem geht es im Training darum Verhalten zu fördern was uns wichtig ist. Wenn es nach dem Hund ginge würde er machen was er will.aber nichts dessto trotz sollte das Training Hundgerecht sein.

achja und vergleiche doch bitte das Verhalten des nicht mit dem des Menschen.
Hund ist Hund. Mensch ist Mensch. Das wird im Buch auch rübergebracht.
Sicherlich ist das Verhalten des hundes nicht logisch zu erklären.
Tiere denken nicht logisch wie der Mensch. Sie handeln instinktiv.
Aber trotzdem ist bestimmtes Verhalten wie das fixieren ,anbellen und anknurren fremder vorbeilaufender Hunde, dadurch abzugewöhnen inde ich die ganze aufmerksamkeit meines Hundes in dieser Situation versuche zu bekommen.
Und indem ich durch das ignorieren des anderen Hundes meinem Hund stück für stück zeige das dieser Hund völlig uninteressant.
Das funtioniert aber nicht von heute auf morgen,sondern kann manchmal ein langer Prozess sein. Und das können mir viele Hundetrainer die ich kenn bestätigen.
Achja natürlich stand das nicht im animal Learn Verlag.
Ich wollte Sonormal nur beschreiben wie ich dieses verhalten bei meinem Hund wegtrainiere. Und das war sicherlich keine anleitung,sondern ein Bericht über meine Erfahrungswerte!

Achja und noch was. Hunde verstehen die menschliche Sprache nicht.
Sie haben gelernt auf einzelne worte zu hören. aber ganze Sätze versteht kein Hund.
Auch wenn viele Leute das von ihrem Hund glauben. Das ist unmöglich.
Der Hund kann Stimm und Tonlagen unterscheiden. Und unterscheiden ob ein Wort in einem freudigen lobendem Ton, oder harsch und streng ausgesprochen wird. Das heißt wenn du deinen Hnd schimpfst versteht er kein Wort von dem was du sagst. Nur an der Tonlage deiner Stimme erkennt er ob es gut oder schlecht gemeint ist was du zu ihm sagst! Jeder Verhaltensforscher wird dir dies bestätigen.
Wenn du deinen Hund lobst, sprichst d da nicht auch ganz ruhig und ohne strengen Unterton?
Was passiert dann wenn dein Hund sich falsch verhält und total ausflippt und du willst ihn mit ruhigen Worten beruhigen(beim Menschen würde man das ja auch tun..)und wie gesagt der Hund ja die worte nicht versteht, dann kommtes für den Hund so rüber als würdet du ihn für dieses unerwünschte Verhalten loben!!!
Tja und das ist dann ja völlig kontraproduktiv, der einst du nicht auch!?

Ach und nochwas, ich habe nie behauptet man solle dem Hund das knurren und bellen komplett verbieten. Das wäre völlig falsch. Es sind Warnsignale,Komunikationsmitte l und natürliche Lautäußerungen des Hundes und gehören zum Hund wie das Schwanzwedeln.
Aber heutzutage soll und muss unser Hund gesellschaftsfähig sein ansonsten ist zusammenleben mit unserem geliebten Vierbeiner nur mit Problemen gespikt!
Warum sollte mein Hund einen anderen Hund anknurren und anbellen wenn dieser ihm nichts getan hat, völlig ruhig ist, oder sich sogar überhaupt nicht für ihn interessiert.
Er hat dann garkeinen Grund dem anderen Hund zu drohen oder?
Warum soll ich meinem Hund dann nicht beibringen dies zu unterlassen?
Außerdem gibt es kein schönes Bild ab, wenn man wie sonormal mit einer riesigen Dogge spazieren läuft die sich jedesmal tierisch aufregt wenn ein fremder Hund an ihr vorbeiläuft.
Sofort kommen inder Nachbarschaft Gerüchte auf der Hund sei gefährlich!!
Ich glaube das wäre dann nicht so toll!!
Sicher kann sie auch zurückknurren sollte der andere Hund angefangen haben,aber warum sollte sie sonst knurren?
Oder wäre es nicht sogar richtig klasse wenn man seinen Hund so super im Griff hat dass dieser sich noch nicht einmal dann aus der Ruhe bringen lässt wenn der andere Hund verrückt spielt.
Und dann einfach völlig ruhig und locker mit Herrchen oder Frauchen weiterläuft ohne den anderen hund zu beachten???!!!!!
Ich denke schon!!! Das beeindruckt dann auch die Nachbarn und andere Hundehalter und es wird dann nur gut über den Hund und Halter geredet!!!
Ach und ich muss dazu sagen, mein Rüde Tyson ist so von mir erzogen.Er läuft an jedem Hund völlig ruhig vorbei und lässt sich auch durch deren gekläffe nicht beeindrucken.
Und trotzdem hat mein Hund nicht verlernt zu bellen und zu knurren.
Er kann dies sogar auf Kommando!!!!

Unsere Hunde müssen Gesellschaftstauglich sein, ansonsten werden wir immer Probleme haben als Halter.
Und um dies hinzubekommen gibt es hunderte von möglichkeiten.
Jeder trainiert seinen Hund anders. Der eine besser der andere schlechter.
Wichtig ist das Produkt was am Ende herauskommt, nämlich ein gut erzogener Hund!

Achja und noch was. Du vergleichst Hunde mit Wölfen. FALSCH!!!!
Hund ist Hund und Wolf ist Wolf.
Zwar ist der Hund die domestizierte Form des Wolfes, aber dennoch ist er kaum noch mit ihm zu vergleichen.
Der Hund hat viele Verhaltensweisen abgelegt und andere dazugewonnen im laufe seiner jahrtausend langen domestikation.
Viele Verhaltensweisen ähneln dem des Wolfes sind aber nicht immer denen
gleichzustellen.
Der Hund stammt zwar vom Wolf ab verhält sich aber schon lange nicht mehr so.Und genau das wird auch in dem Buch bestätigt. und nicht nur dort....
Wir Menschen stammen vom Affen. Und? Verhalten wir uns noch wie Affen?
(Naja, manche vielleicht schon.....)
Viele Dinge ähneln im Verhalten dem Affen aber trotzdem benehmen wir uns nicht wie sie!!!


Bevor man etwas anzweifelt sollte man selber genug hintergrundwissen haben und nicht davon ausgehen das der Hund dem Menschen gleicht.
Woher hast du das denn???Sowas habe ich noch nie gehört!!!!

Achja mit dem Halsband, könntest du recht haben. Es gibt viele Hunde die mit einem Halsband überhaupt nicht klar kommen und deswegen aggressiv werden an der Leine......

MFG Sandy

sandy83
31.07.2007, 15:19
:DLiebe sonormal,

ich gebe dir einen Tipp,
wenn du deine luna das nächste mal zu einem anderen Hund laufen lässt und du ihn und Besitzer/in garnicht oder nur flüchtig kennst,dann frage lieber vorher ob es ok ist.

Oft ist es so das viele Leute mit kleineren Hunden sich dann bedroht fühlen oder Angst um ihren Hund haben, wenn sie so einen Riesen wie deine Luna sehen.
Wiederum mögen manche Hunde größere Artgenossen nicht und reagieren zickig....
Oder der andere Hund ist überhaupt nicht verträglich!

Deshalb frage vorher ob es ok geht das du Luna laufen lassen kannst.
Und schon sind auch solche Dinge geklärt.
So kann dann so eine Situation garnicht erst entstehen und du bist immer auf der sicheren Seite.

Tja und zu deinem angespannt sein beim vorbeilaufen an anderen Hunden.
Ich kann dir nur soviel sagen, versuch selber runterzufahren. Alles andere, wie du ja schon selber sagst, überträgt sich auf deinen Hund. Lass die Leine locker ohne dem Hund aber beim vorbeilaufen zuviel Freiaum zu geben.
Halte sicheren Abstand zum anderen Hund ohne aber dabei gleich zu übertreiben.
Vielleicht kannst du sie ja auch beim vorbeilaufen am anderen Hund irgendwie davon ablenken ihn anzuschauen.
Z. Bsp. indem du ihren Namen rufst und wenn sie dich daraufhin anschaut du ihr Leckerchen gibst und sie lobst.
Aber ganz wichtig nur wenn sie denn anderen Hund gerade nicht beachtet und sie im moment nur dich anschaut darst du sie belohnen und loben.
Und schon bald wenn du konsequent bist, wirst du nur noch ihrem Namen rufen müssen und sie schaut dich an und nicht den anderen Hund wenn du vorbeiläufst!
Dein Hund ist noch jung, da geht nocht eieniges in Sachen Erziehung!!!

Viel Glück!!! Und Erfolg!!!

Grüßle Sandy

manurtb
31.07.2007, 18:14
erstens fremde Hunde die sich nicht kennen werden bei ihrem ersten oder zweiten treffen immer die rangordnung klar machen, ob nun Rudel oder nicht ist egal! Das machen alle Hunde. Sie machen es entweder sichtbar oder unsichtbar. Mal braucht es kaum, mal wird es dabei mal lauter und es gibt kurze gerangel indem sich klärt wer ist jetzt CHEF!

Nein, das ist nicht so.
Was man sehr oft sehen kann ist, dass Hunde, wenn sie aufeinandertreffen, sehr hochgepuscht im Verhalten sind und sich das aneinander entladen kann.
Wenn man sowas nicht haben möchte, dann kann man daran auch trainieren.
Wer alles nur im Blickwinkel Rangordnung oder wer ist der Chef sieht, der unterstellt Hunden (und auch anderen Tieren) etwas, was seinem Wunschdenken entspringt.
Ich weiss, es ist uns jahrzehntelang vorgelebt worden, aber es wird auch mit der Zeit nicht richtiger.
Schau Dich einfach mal im Animal Learn-Verlag um, die haben tolle Bücher dazu. Auch auf der HP Spass-mit-Hund kann man da was nettes zu finden.



Bevor man ein TRAINING mit einem problematischen Hund anfängt, tritt erstmal die analyse seines Verhaltens an erster Stelle.
Dazu gehört sicherlich auch die Beantwortung warum ist der Hund so!

Die Analyse seines Verhaltens ist natürlich Grundlage. Wenn ich nicht weiss, was der Hund tut, wie soll ich da trainieren können.
Warum der Hund so ist, ist eigentlich egal, weil das Training mit und ohne Ursachenklärung keinen Unterschied macht.



achja und vergleiche doch bitte das Verhalten des nicht mit dem des Menschen.
Hund ist Hund. Mensch ist Mensch. Das wird im Buch auch rübergebracht.

Doch, wenn es sich darauf bezieht, was bei Hunden und Menschen gleich funktioniert, dann kann man das machen.
Steht in dem Buch auch so drin... Aber nicht nur da.



Sicherlich ist das Verhalten des hundes nicht logisch zu erklären.
Tiere denken nicht logisch wie der Mensch. Sie handeln instinktiv.

Menschen denken auch oft nicht logisch. Geht auch nicht ums Logische Denken, was ich geschrieben habe, sondern darum, ob ein Wunschtraum von uns logischerweise beim Hund im Kopf genauso ist.
Bitte lies nochmal genauer nach, was ich geschrieben habe, weil Du jetzt einiges durcheinander bringst.



Aber trotzdem ist bestimmtes Verhalten wie das fixieren ,anbellen und anknurren fremder vorbeilaufender Hunde, dadurch abzugewöhnen inde ich die ganze aufmerksamkeit meines Hundes in dieser Situation versuche zu bekommen.

Dadurch gewöhnst Du dem Hund nichts ab, sondern Du lenkst ihn lediglich ab. Das nennt man Management der Situation, nicht Training...
Abgewöhnen wäre es, wenn der Hund beim Anschauen nicht mehr fixieren, bellen oder knurren würde.



Und indem ich durch das ignorieren des anderen Hundes meinem Hund stück für stück zeige das dieser Hund völlig uninteressant.
Das funtioniert aber nicht von heute auf morgen,sondern kann manchmal ein langer Prozess sein. Und das können mir viele Hundetrainer die ich kenn bestätigen.

Wie kannst Du Deinem Hund etwas zeigen, wenn Du es ihm nicht erklären kannst? Dein Hund kann da nur dann auf Dich achten, wenn er sich auf Dich und Dein Verhalten einlassen kann. Deswegen mein Beispiel.
Und mir bestätigen viele Hundetrainer, die ich kenne, dass das, was Du sagst nicht zutrifft. Was machen wir jetzt?



Ich wollte Sonormal nur beschreiben wie ich dieses verhalten bei meinem Hund wegtrainiere. Und das war sicherlich keine anleitung,sondern ein Bericht über meine Erfahrungswerte!

Ich wollte dem Threadstarter nur die Problematik aufzeigen, die ein Erfahrungsbericht so inne hat. Man sollt nämlich immer im Hinterkopf behalten: Was ist allgemein und was ist speziell. Wenn ich mit meinem Hund etwas ausprobiere, was aber nicht passt, weil mein Hund anders reagiert als Deiner, dann mach ich nichts anderes, als Tierversuche...



Achja und noch was. Hunde verstehen die menschliche Sprache nicht.
Sie haben gelernt auf einzelne worte zu hören. aber ganze Sätze versteht kein Hund.
Auch wenn viele Leute das von ihrem Hund glauben. Das ist unmöglich.
Der Hund kann Stimm und Tonlagen unterscheiden. Und unterscheiden ob ein Wort in einem freudigen lobendem Ton, oder harsch und streng ausgesprochen wird. Das heißt wenn du deinen Hnd schimpfst versteht er kein Wort von dem was du sagst. Nur an der Tonlage deiner Stimme erkennt er ob es gut oder schlecht gemeint ist was du zu ihm sagst! Jeder Verhaltensforscher wird dir dies bestätigen.

Wenn Du mit einem Chinesen das gleiche machst, dann versteht er soviel, wie ein Hund. Also müsstest Du mit einem Chinesen Deutsch trainieren und ich trainier mit meinem Hund meine Sprache, die ich mit ihm sprechen möchte.
Dazu brauch ich keinen Verhaltensforscher, da reicht mir das, was ich aus der Lernbiologie her kenne und aus dem Umgang mit Chinesen und Hunden. :D



Wenn du deinen Hund lobst, sprichst d da nicht auch ganz ruhig und ohne strengen Unterton?
Was passiert dann wenn dein Hund sich falsch verhält und total ausflippt und du willst ihn mit ruhigen Worten beruhigen(beim Menschen würde man das ja auch tun..)und wie gesagt der Hund ja die worte nicht versteht, dann kommtes für den Hund so rüber als würdet du ihn für dieses unerwünschte Verhalten loben!!!
Tja und das ist dann ja völlig kontraproduktiv, der einst du nicht auch!?

Ich lobe meinen Hund nicht großartig, weil ihr das nichts bringt.

Wenn der Hund total ausflippt dann steckt eine negative Emotion dahinter. Wenn ich dann mit etwas positivem (beruhigen) darauf antworte, dann kann der Hund nicht noch negativer in die Emotion rutschen.
Wenn Dein Hund den anderen Hund schon nicht leiden kann und Du gibst ihm von hinten noch saures und schimpfst ihn. Wird ihn das in der Situation negativer oder positiver stimmen?

Nein, ich meine nicht, dass es kontraproduktiv ist, eben, weil es sich um eine emotionale Geschichte handelt, nicht um ein Kunststückchen, das wir einstudieren.




Ach und nochwas, ich habe nie behauptet man solle dem Hund das knurren und bellen komplett verbieten. Das wäre völlig falsch. Es sind Warnsignale,Komunikationsmitte l und natürliche Lautäußerungen des Hundes und gehören zum Hund wie das Schwanzwedeln.
Aber heutzutage soll und muss unser Hund gesellschaftsfähig sein ansonsten ist zusammenleben mit unserem geliebten Vierbeiner nur mit Problemen gespikt!
Warum sollte mein Hund einen anderen Hund anknurren und anbellen wenn dieser ihm nichts getan hat, völlig ruhig ist, oder sich sogar überhaupt nicht für ihn interessiert.

Sorry, mir fehlt jetzt der Zusammenhang. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Warum der Hund das machen sollte? Weil er einen Grund hat. Und der Hund fragt nicht danach, wie das die Gesellschaft sieht und wenn es ihm arg wichtig ist, dann fragt er auch Dich nicht. Er bildet sich selbst seine Meinung.



Er hat dann garkeinen Grund dem anderen Hund zu drohen oder?
Warum soll ich meinem Hund dann nicht beibringen dies zu unterlassen?

Die Frage kannst Du nur dem Hund stellen, nicht mir. Ich sehe viele Sachen anders, als Du und sicher anders, als ein Hund.
Wenn Du es ihm beibringen kannst, dann ist es ja gut. Ich habe halt schon zu viele Hunde erlebt, bei denen der Schuss nach hinten losgegangen ist.
Und dann wird es richtig brandgefährlich. Und die tollen Trainer, die ja der Meinung sind, dass man das jedem Hund abtrainieren kann, die halten sich dann komischerweise sehr bedeckt. Da wird dann allem möglichem die Schuld gegeben, aber nachgedacht, was man selbst als Trainer verbrochen hat, da ist Fehlanzeige. Wäre aber auch seltsam, wenn einer das kann, der schon nicht beim Training mit dem Hund nachdenkt...



Oder wäre es nicht sogar richtig klasse wenn man seinen Hund so super im Griff hat dass dieser sich noch nicht einmal dann aus der Ruhe bringen lässt wenn der andere Hund verrückt spielt.

Wäre es nicht auch klasse, wenn Weltfrieden herrschen würde? Da müssten nur alle Menschen miteinander auskommen.
Das mit dem verrückt spielen hat nichts mit im Griff haben zu tun. Das ist einfach Charakter beim Hund. Meiner bellt einmal mit und dann ist gut, wenn der andere Hund noch weiter entfernt ist. Aber das ist nicht mit Ablenken oder verbieten erreicht worden, sondern mit Desensibilisierung.



Unsere Hunde müssen Gesellschaftstauglich sein, ansonsten werden wir immer Probleme haben als Halter.
Und um dies hinzubekommen gibt es hunderte von möglichkeiten.
Jeder trainiert seinen Hund anders. Der eine besser der andere schlechter.
Wichtig ist das Produkt was am Ende herauskommt, nämlich ein gut erzogener Hund!

Weisst Du, wir müssen aufhören, die Menschen anzulügen. Es wird immer Menschen geben, die eine andere Sicht der Dinge haben.
Ich brauche keinen gut erzogenen Hund, mich stört es nicht, wenn er sich wo aufregt, weil mir auch so die Meinung von anderen Menschen ziemlich egal ist. Meine Nachbarn wissen, dass mein Hund nicht ohne ist und da ich da keinen Hehl draus mache und mich auch nicht schuld an allen bösen Vorkommnissen mit Hunden fühle (mich also nicht als Opfer anbiete), leben wir gut so.

manurtb
31.07.2007, 18:14
Achja und noch was. Du vergleichst Hunde mit Wölfen. FALSCH!!!!
Hund ist Hund und Wolf ist Wolf.
Zwar ist der Hund die domestizierte Form des Wolfes, aber dennoch ist er kaum noch mit ihm zu vergleichen.

Nein, ich vergleiche nicht. Du hast damit angefangen. Rangordnung und Chefgehabe. Das kommt aus der Wolfsforschung.
Ich weiss, dass Caniden viele verschiedene Möglichkeiten haben, zusammenzuleben und Hierarchien zu bilden oder auch nicht. Ich weiss auch, dass das auch von den zur Verfügung stehenden Ressourchen abhängt.



Bevor man etwas anzweifelt sollte man selber genug hintergrundwissen haben und nicht davon ausgehen das der Hund dem Menschen gleicht.
Woher hast du das denn???Sowas habe ich noch nie gehört!!!!

Verhaltensbiologische Grundlagen und Lerntheoretische Grundlagen.
Das emotionale System von Säugetieren ist sehr vergleichbar und Lernen funktioniert sogar bei allen Lebewesen gleich.
Einfach mal ein paar gute Grundlagenbücher zum Biologiestudium, Schwerpunkt Verhaltensbiologie lesen...

sandy83
31.07.2007, 21:11
Ich gehe nicht weiter auf das ein was du schreibst.
Du kannst nur alles kritisieren und in frage stellen.
mit so jemanden kann man sich nicht über Hundeerziehung unterhalten.

Wenn du nur kritisieren kannst und nicht durch einen Betrag versuchst Hilfestellung zu geben, wie du es machen würdest, dann schreib doch erst garnix.
Mit dem kritisieren von mir hast du sonormal nicht ein bißchen geholfen!!!

Mfg Sandra

zipfelhut
31.07.2007, 22:45
Sandy, es gibt nunmal Leute, die ihr edles Wissen nur Auserwählten anvertrauen...Fühl Dich halt geehrt und laß ihr den Spaß. Anderer Leute Tips zu zerreden birgt ja schließlich weniger Verantwortung und Rückgrat als selber was zu raten...in diesem Sinne - net drüber ärgern, das isses net wert.;):D

sonormal
02.08.2007, 12:55
Guten Tag ihr lieben:bl:für Alle!!!


Ich lese eure berichte wieder und wieder,auch muß ich sagen, ich bin beeindruckt was manurtb schreibt!!!
Ich habe aus euren berichten einiges für mich gelernt oder bin dabei.
bin froh das ihr euch so viel mühe gebt,lese hier viel stillschweigend ohne mich zu äußern.und könnte euch küssen für eurer wissen und umsetzen!!!
jeder auf seine art und weise,mir hilft es ganz doll mich letztendlich in meiner situation zurecht zu finden.danke euch,ich hoffe ich lerne genauso gut meinen hund händeln zu können wie ihr eure und irgendwann genauso mit rat zur seite stehen kann!!!
achso,mein buch kam an,ich glaube ich bin noch bei meiner shock verarbeitung,die ersten seiten treffen bei mir den nagel auf den kopf.
hab ja noch viel zu lesen:)

ich wünsche euch eine schönen tag,
auch wenn es heute regnet


lg