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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie können wir unseren Rasen retten?



Gertrude
17.07.2007, 14:04
Hallo Foris,

unser 5 Monate alter Mischlingsrüde hat unseren kleinen Garten ordentlich umgestaltet.
Zwischenzeitlich haben wir die Blumenbeete eingezäunt und Freddy "konzentriert" sich nun auf den Rasen.
Für heuer haben wir unseren Rasen zwar abgeschrieben ( endlose Löcher, verpieselte Stellen etc.), bräuchten aber folgenden Rat :

wie können wir den Rasen wieder halbwegs retten ? Besonders die Stellen, an denen er sein Geschäften macht sind total hinüber.

Im nächsten Jahr möchten wir doch wieder "unseren" Garten haben bzw. muss er zunehmend sein Geschäft ausserhalb machen. Allerdings klappt es ( bei ständig offener Terrassentür ) momentan noch nicht mit dem Melden.

Danke im voraus an die Gärtner unter Euch !

Gertrude

Lastrami
17.07.2007, 14:24
Hallo Gertrude,

also wenn Ihr Euren Rasen retten wollt gibts nur eins: lasst den Hund nicht mehr drauf machen!

Sorry, aber beides geht nicht. Zierrasen oder HUndewiese.

Zumindest solltet Ihr unterbinden, das er sein großes GEschäft auf die Wiese setzt. Dazu gehört das Ihr regelmäßig mit ihm Gassi geht und ihm beibringt draußen zu machen.

Wenn er gepieselt habt, könnt ihr direkt einen Eimer Wasser hinterherschütten (auf die Wiese, nicht auf den Hund!:D)
Tja und das Löcherbuddeln könnt Ihr ihm auch abgewöhnen. Erfordert von Euch aber auch konsequente anwesenheit. Demnach Freddy nicht alleine in den Graten lassen.

Und Freddy wird es auch schwer haben zu lernen, sich zu melden wenn er muß. denn solange die Tür auf ist muß er sich ja nicht melden!

Die nächste Gefahr ist allerdings auch, das sich der Hund zu sehr verselbständigt, wenn er alleine Entscheiden kann ob er raus will oder nicht. Muß zwar nicht unbedingt passieren, kann aber... Vor allem da er erst 5 Monate alt ist.

LG Pia

Gertrude
17.07.2007, 14:45
[QUOTE=Lastrami;877151]Hallo Gertrude,

also wenn Ihr Euren Rasen retten wollt gibts nur eins: lasst den Hund nicht mehr drauf machen!

Sorry, aber beides geht nicht. Zierrasen oder HUndewiese.

Hallo Pia,
danke für Deine prompte Rückantwort!
Es ist uns bewusst, dass die jetzige Situation nicht ideal ist. Wir gehen auch oft Gassi, aber es passiert immer wieder, dass das Hundi im Garten macht.

Bei dieser Jahreszeit ist es fast nicht machbar, den ganzen Tag die Terassentür geschlossen zu halten, da wir ganztags draussen sind ( essen, lesen etc.). Selbst wenn wir Gassigehen und erst anschliessend im Garten sein Hundebad zum Spielen und Planschen aufstellen, macht er "nebenbei" sein Lackerl im Rasen.

Das Buddeln hat er ziemlich aufgegeben, nachdem ich ihm seine eigene K... dort vergraben habe.
Sein Geschäft räumen wir immer gleich weg, es bleibt nichts liegen.
Also Hundewiese ist ok, Zierrasen war es vorher auch nicht unbedingt, aber unser Problem ist momentan irgendwie schwer lösbar.

Gertrude

Jana_plus_zwei
17.07.2007, 15:31
Hallo Gertrude,

spätestens, wenn er anfängt zu markieren, wird der Rasen automatisch mehr geschont: dann ist nämlich der gute "Stoff" viel zu kostbar, um ihn an den Rasen zu verschwenden. Dann wird er zum größten Teil von ganz allein die Gassigänge nutzen, um seinen Geruch in der Gegend zu verteilen, im Garten leiden dann wahrscheinlich nur noch der Zaun oder die Heckenpflanzen. Aber wie bereits von Lastrami empfohlen: gleich etwas Wasser drüber schütten und dann sind Folgeschäden fast nicht zu erwarten.
Da Du den Garten für dieses Jahr schon abgeschrieben hast, hat sich das Problem bis zum nächsten Frühjahr (wenn er dann schon erwachsener ist)vielleicht ohnehin auf ein Minimum reduziert.
Viele Grüße

Jana

Summer 175
17.07.2007, 15:53
Hallo, Gertrude!
Ach, was kenne ich da nur zuuuu gut ....
Unser "Sarge" hat in seinem ersten Sommer auch unseren Garten komplett umgestaltet ... Herrchen hat gepflanzt, Hund hat wieder ausgegraben ... Es wurden die dicken Wurzeln von Kirschbaum und Himbeersträuchern freigelegt, Fliederbüsche abgefressen, selbst unsere Agave (!) war nicht vor ihm sicher ...
Wir haben in der wärmeren Jahreszeit (so zwischen März und Oktober) eigentlich auch unser Wohnzimmer draußen, so dass wir "Sarge" auch nicht vom Garten fernhalten können. Einzäunen einzelner Bereiche geht nicht, mein Mann hat lediglich die wichtigsten Neupflanzungen mit einem Hasendraht drumrum gesichert.
Er pieselt netterweise immer an den Rändern unserer "Liegewiese", ansonsten im "freien" Teil des Garten, wo's nicht stört. Allerdings wirkt unser Rasen nicht sonderlich angegriffen durch den Urin. Größere Geschäfte werden nur im äußersten Notfall irgendwo an die Hecke gesetzt.
Die Buddelei hat jetzt im zweiten Sommer fast völlig nachgelassen - lediglich die Mauselöcher sind noch äußerst interessant.
Du solltest vielleicht beim Neuansäen des Rasens an eine etwas robustere Sorte (eher Sportplatz als englischer Zierrasen) denken.
Auch dieses Problem wird sich irgendwann lösen oder zumindest erträglich werden - wahrscheinlich freust du dich über deinen ausgelassenen, fröhlichen Wuff mehr als über einen perfekten Garten - solange sich die Umgestaltung in Grenzen hält ...
LG, Karin

MicoMaushund
17.07.2007, 16:08
Hallo Gertrude,

mit dem Versäubern im Garten gabs zwar bei meinen nie ein Problem, die durften das nicht, fertig ;). Es gab genauso ein "Pfui" wie drinnen auch. Solange kein Gasthund da war, der markiert hat, ging das prima ... da wurde es zumindest am Zaun schon mal vergessen :?:

Das mit dem Buddeln kenn ich auch, Tulpenzwiebel rein, vier Monate alter Schäfi buddelt aus. Johannisbeeren eingepflanzt, Hund fand die Zweige zum Knabbern gut :rolleyes: Im Jahr drauf war der Hund schon soooo erwachsen und hat es selber gelassen :).

Da habe ich dann seine Grabeleidenschaft umgeleitet, er musste den Kompost "umsetzen". Auf "Wo ist die Maus" hat er unten im fertigen Kompost gebuddelt und ich hielt die Wanne hinter ihn hin. Hat sogar noch das Durchsieben erspart :D.

Vielleicht kannst du ihm ja was zur Ablenkung geben, wenn du im Garten arbeiten willst, einen Kauknochen zum Beispiel oder einen Ball. Und für ihn wirklich nur einen Teil des Gartens "freigeben", wo er mehr Rechte hat.

Viele Grüße
MicoMaushund

Lastrami
17.07.2007, 16:36
Huhu mir ist noch was eingefallen,:D

also meinen Möpp hab ich zwar nie als Welpen gesehen sondern erst als Junghund von 10 Monaten, aber die Leidenschaft zum buddeln bestand damals schon und ist auch jetzt noch da...:D
nachdem ich mit seiner Gartengestaltung unzufrieden war sind wir immer raus zum buddeln. Irgendwo nen Acker gesucht der natürlich nicht bestellt war! und dann graben lassen was die Pfoten hergeben.
So haben wir das eigentlich recht schnell in den Griff bekommen.

Mir ist noch was nettes eingefallen:

Bevor wir uns den Möpp geholt haben, hab ich viel gelesen zum Thema Hund und irgendwo stand:

Überlege gut bevor Du Dir einen Hund holst:
Möchtest Du einen schönen Rasen? Oder legst Du wert auf Blumenrabtten und Ziersträucher???
-> die Hündinnen pieseln den rasen kaputt, die Rüden markieren gerne Sträucher und Blümchen am Wegrand....:D
Ich hab mich für einen schönen Rasen entschieden, der grade von Wühlmausinvasionen durchlöchert wird:rolleyes:

LG Pia

Gertrude
18.07.2007, 11:18
Danke an Alle !

Wir nennen unseren Freddy inzwischen "den Vertikutierer". Das macht uns auch alles nichts aus. Gebe sogar zu, dass wir ihn fast bewundern, mit welcher Kraft und Freude er herumtobt und auch einmal buddelt.
Rein ins Kinderplanschbecken, raus und wieder quer über durch den Garten - einfach schön.
Man kann ja alles im nächsten Jahr neu pflanzen.

Mein Gedanke wäre gewesen, dass er vielleicht mit irgendeinem Erziehungstrick in eine bestimmte Ecke pieselt.
Aber wir sind Eurer Meinung - junger Hund, schöner Garten : geht einfach nicht.
Ich muss jetzt nachschauen gehen, weil es im Garten verdächtig still ist......

Liebe Grüsse aus dem sonnenheissen Tirol !

Gertrude

Biene13
18.07.2007, 13:25
Hallo Gertrude
das Problem mit der Pieselei im Garten hat sich bei unserem ab einem bestimmten Alter von alleine gelöst, wenn er mal muß trabt er Richtung Gartentür und wir gehen "Gassi".

Das mit dem Löchergraben war schon etwas schwieriger, so daß wir die Gemüsebeete eingezäunt haben. Wir haben einen Schrebergarten und da muß ja - laut Statuten - auch was angebaut werden.

Um seinem "Grabedrang" ein wenig gerecht zu werden, hat Wuff seine eigene Buddelecke, da versteck ich ihm auch mal immer was zum Knabbern wie z.B. ein kleingeschnittenes Stück Trockenpansen.
Von den Blumenzwiebeln (sind übrigens auch giftig für die Hundis - genau wie Fliederstöckchen) ist er inzwischen ab. Vielleicht hat er "gemerkt", daß die ihm nicht wirklich bekommen.

Ansonsten gibt es auch Ecken, wo er nicht hin darf im Garten, sozusagen als Tabuzonen, was auch manchmal sehr hilfreich ist, um den Hund im Auge zu haben.

LG Biene13 Heidi

Hovi
18.07.2007, 23:14
Und ich wäre froh, meine würden auch mal in den Garten machen :rolleyes: .

Sowas kann ungemein praktisch sein, wenn man selber z. B. mit 40 Grad Fieber flachliegt, ein Bein gebrochen hat...

Nur, wenn´s gar nicht anders geht, wird nachts der Buchsbaum (im hintersten Winkel des Gartens) angepinkelt.

Aber Buchs find ich eh häßlich :D .

outdoogs
18.07.2007, 23:27
...und ich wäre auch froh, meine würden mal in den Garten machen :) . Besonders die Alten, die bei diesen Temperaturen gar nicht so viel draußen rumhüpfen sollten :sporty:

...und ich wäre froh, wenn sie mir nicht alle Himbeeren runterfressen würden :D

...und ich wäre froh, wenn es bei vier spanischen Erdkuhlen bleiben würde ;)

...und ich wäre froh, wenn ich nicht alles aus dem Planschbecken rausfischen müsste (manche Stoffteddies wollen nämlich nicht schwimmen, meine Schuhe auch nicht!) :sn:

Liebe Grüße

outdoogs