PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Hundeschule würdet ihr nehmen?



TanteSam
17.07.2007, 13:19
Da wir uns nicht entscheiden können, versuch ich es hier noch mal. Vielleicht bekomme ich ja ein paar Meinungen von Euch.

Also mein Favorit ist die erste Schule wegen der guten Folgekursen. Aber sicher sind wir uns trotzdem noch nicht ;)

www.hundeschule-ritterhude.de

www.klasse-hund.de

www.hundeschule-ohz.de


Bin mal gespannt was ihr sagt und würd mich über zahlreiche Antworten freuen!!!

Lastrami
17.07.2007, 14:00
Hallo,

ich habe mir bewußt keinen der Links angeguckt.
Eine gute Hundeschule ist für mich wenn:

*der Möpp und ich uns wohl fühlen.
*wenn das Training abwechslunsgreich gestaltet wird. Nicht stur nach Schema F ->5min links rum Fuß-sitz-5m rechtsrum Fuß-Platz...
*Hunde jeder Art in der gleichen Gruppe Trainieren dürfen und die Trainer trotzdem den Überblick behalten
*wenn vor allem das Fehlverhalten der 2-Beiner korrigiert wird und zwar freundlich und Verständlich
*wenn ich meine Trainerin so lange mit Fragen löchern kann bis ich es verstanden habe
*wenn keine Unetrschiede gemacht werden zwischen "Kampfhund und Familienhund" (was alles sein kann)
*ein ganz sicheres Zeichen ist bei uns, wenn der Möpp Sonntags Morgens ab 10 Uhr vor lauter Vorfreude durch die Bude hampelt und jankt, weil es um halb 11 los geht
*wenn der Möpp auf dem Weg zur Wiese schon in Freudengebell ausbricht und er kaum noch zu halten ist

Was eine Welpengruppe anbelangt kynn ich Dir jetzt leider nicht weiterhelfen.

Aber in fast allen HuSchu kann man an einer schnupperstunde kostenlos teilnehmen. Probiert das doch einfach in allen 3 HuSchu`s die für Euch in Frage kommen aus? Vielleicht wisst Ihr dann schon wer Euch garnicht liegt.
Manchmal stimmt einfach die Chemie zwischen Trainer-Halter-Hund nicht. Das muß man dann akzeptieren

LG Pia

Lastrami
17.07.2007, 14:17
OK, ich hab mir die Links doch angeguckt.

Ritterhude: dort steht Welpen aller Rassen bis zur 16ten Woche.
Auch in dem Alter kann es u.U. schon Probleme geben, wenn z.Bsp ein DSH oder ien Labbi unbedingt mit nem Dackel- oder Yorkiewelpen toben will.
Achtet darauf, wie reagiert der Trainer. Bringen sie EUCH bei die Hunde zu "lesen". Trennen sie auch schonmal kleine Raufbolde. Das übliche: das machen die unter sich aus... kann für einen Zwerg der ständig gemobbt wird fatale Folgen haben...

Was mich ein klein bischen stört ist das immer wiederkehrende : gut verträglich...

Man geht schließlich in die HuSchu um auch noch nicht so sozial sichere Hunde einen start in die Zukunft zu geben...
Da es ist nur Aufgabe der Trainer dafür zu Sorgen, da das Unfallfrei abläuft. Und das kann sehr gut gehen...

Struppies: gefällt mir, vor allem weil die Trainerin durch einen Verhaltensgestörten Hund selber zur Trainerin wurde. MEine Erfahrung zeigt: die haben die meiste Erfahrung vor allem wenn man nicht den lieben, Hund mit dem will to please an der Leine hat.
Sie können Lerneinheiten meist sehr gut vermitteln

OHZ: finde ich auch ganz ansprechend. positiv hierbei ist die max anzahl der Teilnehmer im Junghundekurs.

Ich denke mit einem Welpen würde ich klasse-hund anpeilen.

Das was ich geschrieben habe, sind meine eigenen Gedanken und Vorstellungen.

Ob das im Einzelfall wirklich wichtig oder richtig ist, ist natürlich eine andere Sache.

Mal gespannt, was Du noch für Antworten bekommst.

LG Pia:bl:

Summer 175
17.07.2007, 14:32
Hallo, Nina!
Ich hab nicht geguckt *schäm*, aber ich versuche trotzdem mal, dir zu raten.
Du solltest dir mit deinem Hund zusammen alle in Frage kommenden HuSchus anschauen und auf einer kostenlosen Schnupperstunde bestehen - die wurde uns zwar auch angeboten, dann aber trotzdem berechnet ...
Wie Pia sagte, ist die Zusammensetzung der Welpenstunde enorm wichtig. Wir hatten das Pech, in der ersten HuSchu in einer Welpengruppe mit 5-6 Welpen (?) - Labbis, Goldies, ein Kuvacs von 5-6 Monaten (!) - zu "trianieren". "Sarge" war zu dieser Zeit acht Wochen alt und vielleicht 3 kg leicht, ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie's dann zuging. Der Höhepunkt war, als sich "Sarge" völlig unbedarft und freundlich wedelnd vor den Kuvacs setzte, und der ohne Androhung meinen Kleinen in die Nase biss ... Die Besitzerin war selbst total fertig (eine Dame in den 60ern, die mit diesem Riesenvieh offensichtlich überfordert war, schon rein aus Gewichtsgründen) und meinte zur Entschuldigung, dass ihr Hund schon mal von einem großen (!) schwarz-weißen gebissen wurde und jetzt praktisch "vorbeugend" selber zuschnappte .... Hätte mir das vielleicht jemand vorher sagen können???
Dann hatte ich noch den Fehler gemacht, im Anschluss an die "Schnupperstunde" (doppelt so teuer wie eine normale!) gleich einen 10-Stunden-Kurs zu buchen. Ich hab dann erst nach drei oder vier Stunden gemerkt, dass es 1. das falsche Konzept für meinen Mini-Welpen war (Gruppenzusammensetzung, sehr autoritär) und 2. trotz Versprechens ("Training findet bei jedem Wetter statt") fielen gleich zu Anfang viele Stunden aus ("es hat Schnee, es ist zu kalt für die Welpen").

Bei der zweiten HuSchu konnte man dann jedesmal einzeln bezahlen, musste sich also nicht von vornherein festlegen. Das Konzept dort basiert auf Gudrun Feltmann, ist sehr liebevoll und stressfrei - aber für meinen Hund nicht konsequent genug. Ich habe allerdings sehr viel dort mitgenommen und übe jetzt entsprechend mit "Sarge". Erfolge stellen sich zwar nur langsam ein, aber ich hab's nicht so mit Zwangsmaßnahmen ...

Was ich sagen will - vereinbare möglichst mehrere Schnupperstunden (evtl. auch gegen Bezahlung), bis du merkst, dass es wirklich für dich und vor allem deinen Hund das richtige ist. Du ärgerst dich tierisch, wenn du dich auf den ersten oder zweiten Eindruck hin festlegst und erst später merkst, dass es euch doch nicht so zusagt.

Ansonsten schließe ich mich Pia's Ausführungen voll und ganz an.

LG und viel Spaß,
Karin

Eny
17.07.2007, 15:05
Hallo Nina
wir haben am Samstag auch die erste Schnupperspielstunde.Bin mal gespannt wie es Willy gefällt.Würde mich interesieren wie es dann bei euch so gelaufen ist.LG Reny

TanteSam
17.07.2007, 15:09
Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten. Haben sehr geholfen. Wir haben da ja noch nicht so die Erfahrungen. Daher helfen solche Tipps schon gut weiter. Werde den Link gleich mal NG schicken, dann kann er auch schon mal lesen.

Hätte da noch ne Frage einer Freundin. Da ich ihr die auch nicht beantworten konnte (wegen mangelnder Erfahrung;) ).
Sie möchte sich jetzt auch einen Hund holen. Vielleicht hat Sam sie so angesteckt :love:
Sie wohnt aber in einem 8 Familienhaus. Wohnt ganz oben. Sprich 3. OG bzw. 4 Etage. Sieht ja jeder anders. Ist das später ein Problem? Konnt ihr nur sagen das die Welpis am Anfang keine Treppen laufen sollen. Wie ist das wenn sie aus dem Wachstum sind?? Wär nett wenn ihr die kleine Frage hier auch noch nebenbei beantworten könntet :rolleyes:

TanteSam
17.07.2007, 15:13
Hallo Nina
wir haben am Samstag auch die erste Schnupperspielstunde.Bin mal gespannt wie es Willy gefällt.Würde mich interesieren wie es dann bei euch so gelaufen ist.LG Reny

Hallo, das ist ja auch ein süßer Fratz den du da hast!! Ist aber leider so klein das Bild :)

Können uns dann ja hier im Thema wieder treffen und berichten. Bin ja mal gespannt :-*

Summer 175
17.07.2007, 15:16
Hallo, Nina!
Treppen sind halt nicht das natürliche Terrain eines Hundes .... Kleine Hunde haben da mit ihren kurzen Beinchen Probleme, größere und schwerere dann mit den Gelenken. Wenn kein Aufzug vorhanden ist, sollte sie nur an einen Hund denken, der nicht "rassetypisch" (blöder Ausdruck ....) für Rücken- oder Gelenkprobleme steht. Sonst besteht die Alternative, dass sie irgendwann (wie eine alte Dame, die ich kenne) ihren möglicherweise übergewichtigen Wuff dann die drei oder vier Treppen hochtragen muss ...
Und grad bei einem 8-Familien-Haus besteht immer die Gefahr, dass sich wenigstens einer mindestens einmal pro Woche über den Hund beschwert. Auch Leute, die selbst Hunde haben, sind bei anderen wesentlich empfindlicher ...
Das sind noch zusätzliche Überlegungen ....

Lg, Karin

MicoMaushund
17.07.2007, 16:20
Hallo Nina,

ich weiß, dass es mit einer großen Rasse mal Schwierigkeiten geben könnte, wenn kein Aufzug da ist. Kein Problem, solange der gesund ist, aber schleppt mal einen 45 kg Hund vier Stockwerke, wenn er krank ist oder die Pfote verletzt hat.

Für einen gesunden Hund, falls nicht gerade Minimini oder mehr als 50 - 60 kg, sollten auch vier Stockwerke "gehbar" sein.

Bei den anderen Parteien sehe ich nichts das Problem, in unserer Wohnanlage sind es knapp 50 ... in zehn Jahren mit Hund hier hat sich bislang nur ein Mieter über "uns" aufgeregt :rolleyes:. Das liegt auch am Halter ;), meine Nachbarin eckt mit ihren Hunden regelmäßig an :D

Viele Grüße
MicoMaushund

TanteSam
17.07.2007, 17:09
Also Hunde sind generell erlaubt, wir wohnen bei der gleichen Wohnungsgesellschaft. Wo wir wohnen, gibt es zum Glück viele Hunde. Da passt das.

Also wenn würde sie auch eine Labbi haben wollen. Jetzt wo sie Sam gesehen hat...ach siehste, muss mal endlich ein Foto reinmachen von dem knuffeln.

Jetzt ist sie dann halt am überlegen: sie würde auf alle Fälle einen Umzug in Kauf nehmen, muss aber ja nicht sein wenn es einen Labbi nicht schadet.
(Ausnahmefälle Krankheit oder das Alter irgendwann).

Obwohl man dann wohl doch das umziehen ins Auge fassen sollte. Denn alt wird der Hund sicher mal ;)

Werd ihr das hier mal zeigen. Danke für die Antworten und das es so schnell ging!!