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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Springen, Lecken und beißen...Hilfe!



Naddl 0405
16.07.2007, 07:18
Hallo!

Ich habe ei großes Problem mit meiner DSH. Sie ist jetzt etwas über 4 Monate alt und lebt jetzt 3 Wochen bei uns.
(Sie war schon 3,5 Monate, als Sie zu uns kam...)
Sie springt hoch, wenn Sie sich freut, Besuch kommt, mein Mann aus dem Bett kriecht und Sie Ihn morgens sieht, oder wenn er von der Arbeit heim kommt.
Fremde behandelt Sie noch schlimmer!!! Dazu leckt Sie dann, was Sie erwischt und schnappt sich die Hand und kaut drauf rum.
Bei mir machte Sie das anfangs auch, jetzt aber nicht mehr, weil immer wenn Sie gesprungen ist, hab Ich Ihr auf die hinteren Pfoten getreten. Beim Lecken geschimpft und hab Sie dann ignoriert und beim Beißen hab ich Sie ebenfalls geschimpft.
Ich hoffte, das Sie es bei anderen auch lässt. Macht Sie aber nicht!
Wenn Ich Sie an der Leine hab, kann Ich das kontrollieren, aber sonst ja nicht.
Wie kann ich Ihr das am schnellsten und schonensten abgewöhnen?

Zudem habe ich noch 2 Kinder und ich möchte nicht, das Sie die Kids anspringt oder ableckt...

Habt Ihr Tips, wie ich das anstellen soll?

MicoMaushund
16.07.2007, 16:00
Hallo Naddl,


hab Ich Ihr auf die hinteren Pfoten getreten

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Was machst du mit deinen Kindern, wenn sie mal was nicht verstehen? Schlagen? Es liegt doch nicht an der Hündin, wenn sie was nicht kann, sondern an EUCH!!!

Ab mit euch in eine gute Hundeschule, und zwar schnell :D. Ich denke, du - ihr müsst noch so viel über Hundehaltung und Hundeerziehung lernen, dass das nicht mit Beiträgen und Erklärungen im Forum getan ist.

Oder wie findest du folgende Idee: Weil DU nicht weißt, wie du deinen Hund erziehen sollst, trete ich dir in den Allerwertesten :cu:!
Viele Grüße
MicoMaushund

PS Wenn der Hund nicht hochspringen soll, heißt das Zauberwort: "Sitz" oder meinetwegen noch "Nein. Sitz" Und dann aber loben :bl:
Es ist auch absolut nicht erforderlich als Erziehungsmaßnahme zu klatschen, es sei denn du willst einen schreckhafte, hysterischen Hund heranziehen!

billymoppel
16.07.2007, 16:34
dir ist doch wohl hoffentlich klar, dass der hund nichts witer tut, als seine zuneigung und freude auszudrücken - nur eben welpenmäßig übertrieben und ungestüm? und da findest du brutale körperliche gewalt als angemessene antwort?
im hunderudel hat die "überzogene" begrüßung (und vor allem das ablecken) älterer respekttiere absolut seinen sinn, es ist reine unterordnung. von dem standpunkt aus gesehen, macht euer welpe eigentlich alles richtig, die einzigen, die sich falsch verhalten, seit ihr. okay, haushunde neigen bisweilen dazu, ihr baby-verhalten nie abzulegen, und dass es einem eines tages nicht angenehm ist, von einem 30kg-hund angesprungen zu werden, liegt auf der hand, aber zur zeit habt ihr einem welpen, der eure wünsche erst mal kennenlernen muss und dem man sanft die richtung weisen muss und der lernen, lernen, lernen muss. dass ganze nicht in drei wochen funktioniert, liegt wohl auf der hand...wie alles andere auch.
freude ist ein ziemlich schlichter erregungszustand, den mensch und hund irgendwie "abarbeiten" muss. letzere gerne auch mit gekläff, nur um mal zu den alternativen zu kommen, wenn ihr eurem baby sein verhalten jetzt ruckartig und schmerzhaft austreibt. ein hund wrd immer erregt sein, wenn er seiner bezugspersonen ansichtig wird - alles andere wäre ja wohl auch bedauerlich. also bietet eurem hund alternativen an - ein rasch hingehaltenes spielzeug oder ein knabberteil beispielsweise und gebt ihm sanft zu verstehen (durch wegdrehen beispielsweise oder sanftes wegschieben), dass andere zudringlichkeiten in menschenhausen nicht erwünscht sind. es wird immer öfter funktionieren und mit zunehmender reife sowieso. und bis dahin ein bißchen geduld und nicht alles gleich und sofort.

zipfelhut
16.07.2007, 17:02
Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Mein Hund war drei Jahre alt, als er zu mir kam und mußte auch erst lernen, sich "unten" zu freuen. Wie hab ich ihm das beigebracht? Nun, ich gebe ihm bis heute keinen Grund, hochzuspringen, ich beuge mich hinunter und begrüße ihn dort. Macht man das einige Zeit konsequent, begreift der Hund umso besser, worauf sich das "Nein" beim Hochspringen bezieht. Und das Knabbern und Lecken unterbindet man am besten, indem man es ignoriert und sich abwendet.-Im Umkehrschluß muß man dem Hund aber auch Zuneigung zeigen, wenn er sich eben ruhig verhält, denn Lernen besteht für ihn aus einem Richtig-Falsch-Abgleich; er kann nur dann eine Information aus der "Erziehungsmaßnahme" herausfiltern, wenn er eine Chance erhält, es richtig zu machen. Dazu muß ihm aber erst gezeigt werden, was "richtig" ist. Einer Verhaltenskorrektur soll deshalb stets ein Angebot für richtiges Verhalten folgen, respektive vorausgehen, dann tritt das Fehlverhalten nämlich gar nicht erst auf;)
Franzi

MicoMaushund
16.07.2007, 17:24
Hallo Naddl,

noch was: mit vier Monaten wird deine Maus langsam im Zahnwechsel sein. Dann wird alles angeknabbert, was zu finden ist, es sei denn, du bietest ihr etwas Spezielles an, worauf sie sich beschränken kann und muss, Hautknochen zum Beispiel.

Zerr- und Ziehspiele gehören ebenso zum Alltag eines Welpen, wenn ihr keine Artgenossen trefft, die diese Spiele mitmachen, dann "müsst" eben ihr verstärkt herhalten. Mico ist jetzt 6, liebt aber diese Spiele immer noch - zeitweise. Er hört allerdings auf ein "Aus" sofort auf, und kann sehr wohl unterscheiden, mit wem er Beiß- und Zerrspiele überhaupt machen DARF.

Ganz wichtig ist aber, dass du dich SOFORT um die richtige Erziehung des Hundes bemühst, sonst wird es richtig "unangenehm", wenn der Hund in die "Flegelzeit" kommt, wel ihr dann komplett überfordert seid.

Vielleicht kennt auch jemand hier ein gutes Hundeerziehungs-/Hundehaltungsbuch für Anfänger? Und frag unbedingt andere Hundebesitzer bei dir, welche Hundeschule sie empfehlen können.

Viele Grüße
MicoMaushund

Naddl 0405
17.07.2007, 07:40
Hallo,

Danke für Eure Antworten!
Ich habe mich jetzt mit Ronja in einer Hundeschule angemeldet.

Rudiratlos
17.07.2007, 10:54
noch ein bissl was schreiben:
Naddl, super.dass Du so schnell reagierst und Dich hoffentlich in einer GUTEN Hundeschule angemeldet hast.
Bitte denke zukünftig daran, dass Du mit jedem Schlag und jedem absichtlichen wehtun immer ein Stück des vertrauens Deines Hundes verlierst. Wer hat Dir denn diesen irrsinnigen Erziehungstip gegeben? Habe schon von Vereinen gehört, die ihre Hunde so erziehen, was ich ganz bedauerlich finde.
Viel Erfolg, Geduld und viel Liebe wünscht Dir
Sylv:bl:

MicoMaushund
17.07.2007, 15:56
Hallo Naddl,

das ist prima, dass ihr jetzt in die Hundeschule gehen wollt und ich wünsche euch, dass es auch eine richtig gute ist :cu:.

Ich habe noch ein wirklich brauchbares Buch für Anfänger gefunden. Ich habs zwar noch nicht bis zur letzten Seite durch, aber das was ich gelesen habe, ist wirklich gut für "Hundeneulinge". Es ist leicht zu lesen (kein Fachchinesisch ;) ), reicht vom Welpen bis zum alten Hund, von der hundegerechten Wohnung bis zum Freilauf, vom Futter bis zu Ausbildung, vom Floh bis zur Ersten Hilfe. Jede Menge Fotos und Skizzen verdeutlichen die Erklärungen. Und das alles zum echten Schnäppchenpreis von 7,95 €.

Guckst du hier http://www.jokers.de/reste-guenstiger/matthew-hoffman-hg-das-grosse-buch-der-hundehaltung/392593.art....../f019b72fa8f8f24013feca7612206b 4e/. Du kannst dir auch online das Inhaltsverzeichnis ansehen.
Bei Jokers muss man immer nur schnell bestellen, weil alle angebotenen Bücher Restposten sind.

Viele Grüße
MicoMaushund

Curlysue
17.07.2007, 15:58
Hallo Naddl,
das hört sich nicht gerade nach Begeisterung an.

Hundeschule macht Spaß und nur zu empfehlen.
Danach sieht man das eine und andere mit ganz anderen Augen.
Wünsche dir viel Spaß!!!

Naddl 0405
18.07.2007, 07:30
Hallo MicoMaushund:


ch habe noch ein wirklich brauchbares Buch für Anfänger gefunden.

Dankeschön! Ich hab mal nach geschaut! Ich hab's mir auch gleich bestellt. Es ist wirklich ein Schnäppchenpreis und Versandostenfrei ist die Bestellung auch!
Also nochmals Dankeschön!


das ist prima, dass ihr jetzt in die Hundeschule gehen wollt und ich wünsche euch, dass es auch eine richtig gute ist .
Es muß laut anderen eine gute sein, Sie aben auch eine Homepage guck: http://www.hundefreunde-mak.de/

Ich kenne schone einige, die dort hin gehen. Auch bei meiner TÄ hört man gute Sachen. Ich denke das wird sicher sehr wichtig sein für uns! Auch für unsere Zukunft und Ronja's Zukunft als Familienhund.


Hallo Curlysue:

das hört sich nicht gerade nach Begeisterung an.

Hundeschule macht Spaß und nur zu empfehlen.
Danach sieht man das eine und andere mit ganz anderen Augen.
Sorry, den Eindruck wollte ich nicht erwecken! :t: Doch, ich freue mich schon, weil die Hundeschule auch mehrere Sachen anbietet! Und es gibt vor allem auch Theorieabende für den Hundebesitzer. Trotzallem, ich habe mir jetzt auf MicoMaushund's Rat noch das Buch bestellt. Schaden kann es sicher nicht!

Vielen Dank für Euere stet's schnelle Hilfe!

MicoMaushund
18.07.2007, 09:26
Hallo Naddl,

dass es in deiner Hundeschule Theorieabende gibt, ist schon mal sehr gut. Und wenn eine Schule bei Tierheimfesten oder ähnlichem Vorführungen macht, ist das auch eine Empfehlung, denn die würden ja die Trainer sonst nicht bitten, wenn es da schlechte Erziehungsmethoden gäbe.

eure Ronja wird bestimmt ein super Hund :bl: - nee, isse ja schon ;).

Viele Grüße
MicoMaushund

MicoMaushund
22.07.2007, 00:30
Hallo, liebe Naddl :bl:,

puh, jetzt hat mich das dicke Buch geschafft und ich schreib mal hier, welche Punkte ich anders sehe. Es war erstaunlich wenig, was ich zu „bemeckern“ habe, kommt wirklich selten vor Vielleicht mag mich ja auch der ein oder andere Fori korrigieren, ich lerne auch gerne dazu.


Welpe/Junghund beißt und zwickt (S. 66)

Nase zuhalten (ich denke, hier handelt es sich um einen Übersetzungsfehler aus dem Engli-schen) finde ich daneben. Fang (Schnauze) zuhalten und den Kopf zur Seite drehen (Kommando „Aus“ oder „Nein“), wobei man aufpassen muss, dass Welpi nicht auf die Zunge beißt, finde ich besser. So lernt der Hund gleich, sich an der Schnauze anfassen zu lassen, was hilfreich ist bei Tierarztbesuchen, oder wenn sich beim Spiel mal ein Stöckchen oder ein Kaustäbchen in der Schnauze verklemmt hat.


Rüde – Hündin (S. 142)

Dass ein Rüde sich als Kavalier gegenüber Hündinnen aufspielt, mag vielleicht noch für unkastrierte Tiere zutreffen. Bei kastrierten Tieren leider nicht (kann ich bei meinen letzten drei Hunden bestätigen, weder Rüden noch Hündin interessierte es, was der Angreifer für ein Geschlecht hatte), es gibt nur das Freund/Feind bzw. Rangordnungsschema.


Hund klaut oder verbeißt Gegenstände (S. 149)

Ich bin strikt gegen die Tabasco/Chilli oder Senf-Version ... wer gibt seinem Kind Tabasco, wenn es an die verbotene Keksdose geht? Auch ein Hund kapiert ein Verbot, ansonsten hilft wegräumen. Abgesehen davon glaube ich schon seit meinem ersten Hund nicht an den Erfolg dieser Methode, meine Schäfin hatte eine komplette extrascharfe Pfeffersalami gestohlen ;-) und verspeist, gottseidank ohne gesundheitlichen Schaden.

Milchtüten zum Zerreißen zu geben, das würde ich auch nicht machen, denn sie sind plas-tikbeschichtet und innen meist mit Alu. So toll macht sich das nun wieder auch nicht im Welpenmagen. Reine Pappkartons (wie beschrieben ohne Klammern) oder alte Baumwollsachen (Handtücher, T-Shirts) zum Zerfitzeln finde ich besser.


Hund darf nicht aufs Sofa (S.151)

Also diese Tipps mit Mausefalle unter einer Decke oder Luftballons, die den Hund abhalten sollen, auf bestimmte Plätze wie Sofa oder Bett zu liegen, finde ich extrem bescheuert. Mei-ner Ansicht nach sollte ein Hund generell nicht absichtlich erschreckt werden, außer es ist wirklich eine für ihn gefährliche Situation, dann finde ich Händeklatschen, Leine werfen etc. noch akzeptabel, wenn er anders nicht mehr reagiert.

Bei einem groß werdenden Hund gilt es einfach abzuwägen, ob mir seine Eigenarten auch dann noch Spaß machen, wenn er mal 35 und mehr Kilo wiegt. Schäfi als Schoßhund beim Fernsehen ist ziemlich unpraktisch ;-) und ein Zweier-Sofa füllt er locker aus, und wenn er erst mal quer im Bett liegt und nicht mehr raus geht ....;-). Ein konsequentes Verbot erfüllt hier durchaus seinen Zweck.


Kinder und Hund

Nicht nur in diesem Buch, sondern immer wieder, überall, stoßen mir die Bilder auf, die Kinder bei einer komplette Umarmung (mit beiden Armen) des Hundes zeigen. Sowohl um des Hundes als auch der Kinder willen, sollten Zärtlichkeiten immer so ausgetauscht werden, dass der Hund die Möglichkeit hat, sich ohne Verweisungsschnappen zurückzuziehen. Nicht immer geht es dem Hund gut, er ist vielleicht mal krank, oder ist von einem anderen Hund gebissen worden und hat Schmerzen. Das sind dann die Tage, wo er seinen Rückzug braucht, auch wenn er sonst noch so kinderlieb ist. Eine Umklammerung mit beiden Kinderarmen, egal wie zärtlich sie gemeint sein mag, ist an diesen Tagen zu viel für ihn. Aus diesem Grund sollten für Kinder auch Ohren, Schnauze und Schwanz des Hundes unbedingt tabu sein. Sicher ist sicher!


Hund und Sport

Der Rat, einen Welpen mit ins Wasser zu nehmen und dann „in See zu setzen“, damit er schwimmen lernt, sollte ziemlich kritisch betrachtet werden. Für den einen Wuffi mag es gut sein, der andere wird dann vielleicht für immer wasserscheu. Ich bin immer (als Hauptbezugsperson) einfach ins Wasser gegangen, Hund kam nach ... oder auch nicht ;-). Muss der Hund überhaupt schwimmen? Mico hat es von einer Labbi-Mix-Dame „gelernt“.

Gegenstände zum Apportieren sollten immer so beschaffen sein, dass sie die Zähne des Hundes nicht beschädigen können. Ich bin gegen harte Frisbee-Scheiben und vor allem gegen Steinewerfen. Auch sollte das Spielzeug generell für Hunde gedacht sein, ausrangiertes Kinderspielzeug birgt oft Gefahren wie Glasaugen von Stofftieren, Plastikteile usw.


Hundesitter

Wenn der Hund mit Kindern Gassi geht, sollten diese – in meinen Augen – unbedingt mindestens 14 Jahre alt sein. Zwar mag der eigene Hund ein Lämmchen sein, das auch dem Kind perfekt folgt, aber was ist, wenn ein anderer, der vielleicht allein unterwegs ist, angreift? Kinder unter 14 sind fast immer komplett überfordert mit diesem Problem – der eigene Hund wird gebissen * trauerschockheul * und der andere Hund lässt sich natürlich nicht von einem fremden „Zweibeinwelpen“ beeindrucken. Ausnahmen würde ich vielleicht auf dem Dorf machen, wenn ich wirklich alle Hunde in der Gegend kenne.


Hund und Ernährung

Abweichend von den Aussagen im Buch gelten inzwischen Avokados und Trauben als giftig für den Hund. Bei Avokados nicht alle Sorten ... aber wer kann das schon unterscheiden ... und bei Trauben weiß man noch nicht genau warum ... wozu jedoch ein Risiko eingehen und dem Hund das füttern?

Allerdings ändern sich Ernährungsvorschläge alle paar Jahre (nicht nur für Hunde) und wenn ich’s recht bedenke, müsste ich fast alle meine Hunde „vergiftet“ haben oder zumindest derart schlecht ernährt, dass sie todkrank geworden wären. War aber nicht der Fall, im Gegenteil ;-).


Hund und Krankheiten

Bei den Wurmerkrankungen wurde der Fuchsbandwurm nicht aufgeführt. Gerade der ist gebietsweise im Vormarsch. Abgegangene Fuchsbandwurmglieder im Kot sehen wie Reiskörner aus.

Bei Insektenstichen (das fehlt komischerweise im Buch) kann es sein, dass der Hund allergisch reagiert Kollaps, Herzrasen, Atembeschwerden). Dann sofort zum Tierarzt!

Das mit den Giftschlangen in Deutschland ist leider durchaus aktuell, hier in der Gegend gibt es zum Beispiel Kreuzottern, letztes Jahr wurde ein Hund gebissen und konnte gerade noch gerettet werden. Wenn diese Gegenden bekannt sind, nach Möglichkeit meiden!


Hund und Allergien

Den Rat, den Hund nach dem Bad mit Wasser mit Weichspüler abschließend zu duschen, damit die Zweibeiner nicht auf ihn allergisch reagieren, finde ich komisch. Weiß jemand vielleicht mehr darüber? Ich würde das allerdings auf keinen Fall machen.

Viele Grüße
Mico + Barbara

Sumbrumsel
22.07.2007, 23:26
also mein kleiner ist nun genau 14 wochen alt und er beherrscht ziemlich alle grundkommandos.

das anspringen wenn jemand zur tür rein kommt hab ich ihm abgewöhnt indem ich ihn so lange ignoriert habe bis er sich gesetzt hat. dann habe ich mich zu ihm runter gebeugt, ihn gelobt und begrüßt. ich glaube das ganze habe ich 3 mal machen müssen bis er es verstanden hat.

wenn er beisst und es zu feste wird einfach laut quietschen und sofort aufhören zu spielen. was anderes würde ein anderer welpe dem das spiel zu heftig wird auch nicht machen. erst wieder anfangen zu spielen wenn man es selber möchte.

das ablecken dauert bei welpen ein wenig da sie wie babies auch ihre "orale phase" haben. alles muss beschnüffelt, abgeschleckt und gefressen werden... ist normal gibt sich aber mit der zeit. ein klares nein kann aber auch das abschlecken stoppen.

sitz, aus, nein , komm, kommen auf pfeifen, hier, pfötchen und männchen kann man ganz leicht mit leckerlis schulen.
man muss eben nur schnell mit dem loben sein da die kleinen kein wirkkiches zeitempfinden haben. wenn der hund sitz macht muss er im selben moment gelobt werden, denn schon eine sekunde später wenn er wieder steht denkt er er sei fürs stehen gelobt worden :D

ein bißchen geduld und spass am beibringen von kommandos gehört natürlich dazu.

vielleicht habe ich auch einen sehr lernwilligen hund.
ich habe ihn nun 4 wochen .. sitz, aus, nein, komm, hier, gib pfötchen, männchen, hol und bring, sitz und bleib ... alles kommandos die er schon beherrscht. selbst wenn ich ein leckerli in 3 meter entfernung hin lege holt er es erst auf mein kommando hin :)

aber das geht alles nur mit geduld und täglicher übung.. nicht aufgeben... früher oder später lernen sie es :cu:

Theolino
04.08.2007, 22:06
Hund und Allergien

Den Rat, den Hund nach dem Bad mit Wasser mit Weichspüler abschließend zu duschen, damit die Zweibeiner nicht auf ihn allergisch reagieren, finde ich komisch. Weiß jemand vielleicht mehr darüber? Ich würde das allerdings auf keinen Fall machen.

Viele Grüße
Mico + Barbara

Wie ist das denn gemeint? was hat Weichspüler auf/ am Hund verloren?
Ich denke, es gibt Hundeshampoos.... und wenn nicht das, hab ich mir grad überlegt, kann man die Wauzis sicher auch mit einem Sud aus Waschnüssen abwaschen - das ist sicher non-allergen!

Theolino
04.08.2007, 22:11
Unser Theo ist erst wenige Tage bei uns und grad mal knapp 9 Wochen alt.
Er knabbert auch mit Vorliebe (dabei weiß er natürlich nicht, dass er nicht am Zopf ziehen darf...) springt hoch, wenn er sich freut - und uns fällt es noch so schwer, ihm alles zu verbieten :smile:
Aber ich denk, das lernt er lles noch, je früher, desto besser - will ja keinen Hund, der uns auf der nase rumtanzt.
Mal ne Frage: Wenn wir ihn rufen/ locken, kommt er sofort - aber meist rennt er auch sofort wieder weg - meist mit dem Leckerli.... Leckerli ist ihm anscheinend nicht so wichtig, als daß er dafür warten würde, deshalb bringt´s nix, es ihm nicht gleich zu geben.
Ist es einfach noch zu früh, soviel Geduld von ihm zu erwarten?

Naddl 0405
05.08.2007, 08:05
Hallo Theolino!


Ist es einfach noch zu früh, soviel Geduld von ihm zu erwarten?

Eindeutig ja! :) Der kleine kann noch nicht wissen, das er jetzt vorsitzen muß!
Bleibt er denn da wenn Ihr mit Ihm spielt, überschwenglich Lobt?
Quasi, wenn Ihr einen Affentanz vor Freude über das kommen Eures Hundis aufführt?
Hört sich jetzt blöd an, aber das Überschwengliche Loben führe Ich bei meiner Hündin durch! Als Leckerli gibts Fleischwurst-Würfel, klitzeklein. Sie klebt dann an mir dran!

Aber ich sehne schon die Hundeschule herbei, und freue mich auf eine führende Hand!
Gestern Abend z.B. waren wir spazieren, da lasse ich Ronja von der Leine los.
Mitten im Feld taucht ein kleiner schwarzer Hund auf! Dann gings los! Sie spielten wie die Irren, irgendwann aber lief der kleine schwarze Hund nach Hause und Ronja lief mit! Alles rufen brachte nichts, ich mußte Hinterher! :sporty:

Endlich wieder an der Leine gings weiter, an den gemähten Feldern entlang...
Neueste Entdeckung: Die Mäuse in den Abgemähten Getreidefeldern! :b Ronja stellt auf Durchzug! :floet:

Ich bin froh, wenns mit der Hundeschule losgeht, denn da werden wir sicher alles lernen, damit Ronja ein gehorsamer Hund wird.

Geht Ihr auch in die Hundeschule? (Welpenstunde)

Theolino
05.08.2007, 15:06
Nein, Welpenschule sind wir noch nicht - ich selbst habe im Moment beruflich sehr viel um die Ohren und mein Mann,, der meist zu Hause ist, hat dafür nix über.

MicoMaushund
05.08.2007, 17:46
Hallo Naddl,


Mitten im Feld taucht ein kleiner schwarzer Hund auf! Dann gings los! Sie spielten wie die Irren, irgendwann aber lief der kleine schwarze Hund nach Hause und Ronja lief mit! Alles rufen brachte nichts, ich mußte Hinterher!

Das ist ganz normal :D, das muss Ronja auch noch nicht können. Herkommen aus dem Spiel könnt ihr höchstens üben, wenn sie mit einem anderen Hund tollt, der zuverlässig folgt. Dann beide Herrchen/Frauchen nebeneinander stehen und rufen ...


Endlich wieder an der Leine gings weiter, an den gemähten Feldern entlang...
Neueste Entdeckung: Die Mäuse in den Abgemähten Getreidefeldern! Ronja stellt auf Durchzug!
Was glaubst du, warum hier MicoMaushund steht ;). Da hilft vorerst nur lange Leine, wenn sie zu lange an einem Mausloch verweilt und ihr weiter müsst. Spielen und Erforschen ist einfach das Allerwichtigste für ein Hundekind.

Viele Grüße
MicoMaushund

Naddl 0405
06.08.2007, 06:57
Hallo MicoMaushund!

Schön mal wieder von dir zu lesen! :cu:


as glaubst du, warum hier MicoMaushund steht . Da hilft vorerst nur lange Leine, wenn sie zu lange an einem Mausloch verweilt und ihr weiter müsst. Spielen und Erforschen ist einfach das Allerwichtigste für ein Hundekind.

Hm...:?: Was tun! Wenn ich mit Ihr spazieren gehe, dann ist das Ronja's Zeit. Sie soll und darf erschnuppern, was für ein Hund vorbei gekommen ist, oder auch nicht. Meinetwegen darf Sie auch Mäse jagen!:D Jedoch, (ich habs schon im anderen Thread gefragt) was ist, wenn ich Sie rufe und Sie hört in dem Moment nicht? Sie jagd weiter? Klar kommt Sie irgendwann auch zu mir! Aber eben nicht immer in dem Moment, in dem Ich Sie rufe! :sn:
Ist das nicht schlecht für unsere Erziehung?
Ich habe aber noch nie mit einer Schleppleine gearbeitet... was ist da zu beachten? Und ist es sinnvoll eine zu benutzen, oder sollen wir lieber das kommen weiter üben, ohne Schleppleine?

zipfelhut
06.08.2007, 12:51
Huhu Naddel, natürlich muß Schluß sein, wenn Du das sagst. Ich widerspreche Mico insofern, als daß es dem Hund erlaubt sein sollte, nach den Mäusen zu schnüffeln, das Jagen und Buddeln danach sollte allerdings in einen Tabubereich fallen. Für den Hund macht es keinen Unterschied, ob er eine Maus oder eine Katze jagt, Jagen sollte meiner Meinung nach komplett auf dem Index stehen. Wenn Dein Hund noch nicht verläßlich abrufbar ist, würde ich ihn vorerst auch nur an der Schleppleine führen; je öfter der Hund erfahren kann, daß Du (ohne Leine) nicht in der Lage bist, Dich durchzusetzen, daß er sicheren Gemütes weiterbuddeln kann, weil Du ihn eh nicht reinholen kannst, desto weniger bekommt das Deiner Autorität. Insbesondere das erfolglose Abrufen ohne irgendwelche "Folgen" für den Hund hat fatale Auswirkungen, weil er Deine Stimme zunehmend als "bedeutungsloses (folgenloses) Gewäsch" ausblendet. Mit Folge meine ich nun allerdings nicht Strafe sondern Konsequenz.

Zur Veranschaulichung: Der Hund buddelt. Du rufst ihn. "Wuffi, Hier!", der Hund buddelt selbstverständlich weiter, weil das Buddeln und Jagen ja eine selbstbelohnende Tätigkeit ist und von Dir keine Intervention kommt. Du versuchst es erneut: "Wuffi, Hier!" Der Hund denkt aber gar nicht daran, zu kommen. Du gehst auf ihn zu, im besten Falle läuft er nicht weg und Du nimmst ihn genervt und etwas ungehalten an die Leine um ihn widerstrebend da wegzuziehen. Dann hast Du Dich sogar noch als Spaßbremse betätigt und seine Logik, daß Deine Nähe weniger attraktiv als das Mäusebuddeln ist, unterstrichen.

Ich rate Dir also zur Verwendung einer langen, dünnen Leine, sie sollte 10 m lang sein, rundgeflochten, also kein Band, und nicht zu dick sein. Dann packst Du Dir richtig dufte Leckerlis ein, Käsewürfel oder Hühnerstückchen, gehst mit dem Hund an den Ort des Geschehens, läßt es drauf ankommen, rufst ein einziges Mal und holst den Hund (wenn er nicht freiwillig kommt) dann ruhig mit der Schleppleine ein. Dabei zerrst Du nicht, schimpfst Du nicht, rufst auch nicht nochmal, Du holst ihn einfach ganz ruhig und konsequent ein. Ist er dann bei Dir angekommen, gibt es eine dicke Leckerei und am besten gleich noch ein Spielchen, Du mußt dem Hund praktisch etwas gleichwertiges wie das tolle Jagen bieten, um ihn davon zu überzeugen, daß Du sein Spiel-und Spaßminister bist und er sich nicht selbst vergnügen braucht.

Das ganze mußt Du solange üben, bis der Hund verläßlich auf Dein einmaliges Rufen an der Schleppleine folgt, und zwar in allen Lebenslagen. Im nächsten Schritt würde dann die Schleppleine schleifengelassen und im weiteren Verlauf Meter um Meter abgeschnitten, bis der Hund auch "fast freilaufend" folgt.

Flämmchen
06.08.2007, 15:39
Hallo!

Ich geb einfach auch mal meinen Senf dazu.

Wie reagert denn deine Hündin auf einen Ball? Spielt sie gerne? Oder auch mit Stöckchen???

Ich hab bei meiner noch nie mit einer Schleppleine gearbeitet und hab mir halt immer so geholfen, dass ich ihren Ball hervorgezaubert hab und damit ihre Aufmerksamkeit erhalten habe, oder ich nehme einen Stock - weil "Stöckchenholen" da steht sie auch ssseeeeehhhr drauf und hab dann halt gerufen, schauuuu Neeelaaa ein Stock, oder Neela Ball und schon hatte ich wieder ihre volle Aufmerksamkeit. Damit war ich dann wieder das interessanteste für Sie und sie haben die anderen Dinge nicht mehr abgelenkt und ich konnte sie abrufen und hab sie dann mit einem Spiel belohnt.
Dies setzt natürlich voraus, dass sie total gerne damit spielt und sie das Spiel damit auch kennt.
Oder vielleicht einen Quietschball mal probieren - einfach um die Aufmerksamkeit wieder auf dich zu lenken.


achja und wegen auf Durchzug stellen:
laut meiner Tierärztin ist das bei den meisten Welpen so, dass sie schlichtweg das Gehör ausschalten und sich 100% auf den Geruchssinn konzentrieren, wenn sie ausgiebig schnüffeln, sie hören da also tatsächlich nichts (wie gesagt, laut meiner TÄ)

zipfelhut
06.08.2007, 15:55
Die Gefahr beim Ablenken vom unerwünschten Tun mithilfe von Spielzeug birgt halt meist die Gefahr, daß keine Verläßlichkeit in die Geschichte kommt, im Einzelfall kann Ablenkung natürlich immer der rettende Anker sein, hier habe ich aber eben die Sorge, daß dem Hund dadurch nicht vermittelt werden kann, daß Frauchen es ernst meint, daß sie sich auch durchzusetzen versteht, wenn mal kein Spielzeug in der Tasche steckt. Gespielt werden sollte aber auf jeden Fall, wenn der Hund da ist, nur eben nicht mit dem Spiel locken.

Flämmchen
06.08.2007, 16:33
Wie alt ist Ronja jetzt? noch keine 5 Monate oder?
Ich finde halt, und das ist jetzt meine wirklich ganz persönliche Meinung, dass man in dem Alter noch nicht mit Schleppleine zu arbeiten brauch. Sie sind doch noch sooo jung, müssen alles ausprobieren und entdecken.
Meine ist in dem Alter nie weit weg von mir gelaufen, ohne dass ich sie an der Schleppleine hatte. Hmm wär mir auch gar nicht in den Sinn gekommen, so eine zu verwenden. Sie sind doch jetzt erst in der Lernphase - dass es da nicht zu 100%, vielleicht nicht mal zu 60% alles klappen kann, ist wohl normal. Dafür sind wir ja da, Ihnen das beizubringen. Daher mach ich mich doch für sie suuuperspannend, dass sie denken, es gibt nichts besseres als Frauchen auf der Welt...

Oder wie wär das Arbeiten mit dem Suuuperleckerli?

Ich habs zum Beispiel auf "hier" umgelegt.
Wenn ich sie mit hier rufe, bekommt sie DAS ultimative Superleckerli.
Mit dem Erfolg, das sie dann wirklich freudestrahlend und voller Erwartung zu mir gerauscht kommt. - Sie läßt sich auch aus einer Gruppe spielender Hunde damit abrufen...
(gsd ist meine eine Freßnase und mit sowas leiiicht zu leiten).

zipfelhut
06.08.2007, 17:02
Auch auf die Gefahr hin, daß Du mich wieder in anderen Foren als Dummkopf betitelst, widerspreche ich Dir; auch und gerade mit 5 Monaten sollte der Hund keine Möglichkeit erhalten, herauszufinden, daß Frauchen hilflos ist, weil sie einen nicht einholen/am Tun hindern kann. Was ist an der Schleppleine so schlimm, daß sie ein junger Hund nicht tragen können sollte? Sie tut ja nun nicht weh... Ich habe ja oben schon auf die Gefahr einer Ablenkungsstrategie hingewiesen, ich finde halt, daß es beim Abrufen keine Kompromisse geben sollte und der Hund keine Versuche freigestellt bekommen sollte, auszutesten wann, wie und wo er sich dem Einzugsbereich des Menschen entziehen kann, und sei es nur durch Zufall. Wenn das Kind erst in den Brunnen gefallen ist...
Ein Hund ist mit 5 Monaten nicht mehr so klein, daß er nicht auch Konsequenz erfahren kann, da ist er ein Heranwachsender und kein Säugling mehr.

Flämmchen
06.08.2007, 17:25
Ich finde die Schleppleine an sich nicht schlimm.

Was ich persönlich (wie gesagt meine Meinung) nicht besonders toll finde, ist den Hund mit 5 Monaten ständig an der Leine zu haben - egal wie lang diese auch ist. Und das eben solange bis er das Abrufen 100% kann - hmm, wie lang dauert das? 1 Monat, 2 Monate, 2 Wochen? dann kommt die nächste Trotzphase und ich laufe also ein halbes Jahr mit meinem jungen Hund an der Leine rum?
kann ich mir für Hund und mich lustigeres vorstellen..
- aber wie gesagt, ist nur meine Meinung.

zipfelhut
06.08.2007, 17:35
Primär soll die Leine zum Üben dienen, und ein halbes Jahr sollte es bei einem Junghund keiseswegs dauern...liegt aber natürlich immer am Menschen, wie schnell das geht.
Ich hingegen kann mir lustigeres vorstellen, als meinen Hund erdverschmiert aus Mauselöchern zu ziehen oder ihn einzufangen, dann zieh ich doch lieber mal kurz durch und stelle mich dem Problem...Aber das führt jetzt glaub ich zu weit und ist der Ausgangsfrage nicht mehr wirklich dienlich. Außerdem bin ich glaub ich immer noch zu angefressen, um mit Dir geduldig zu diskutieren, daher will ich nun schweigen, was ich sagen wollte, ist gesagt.
Bis dahin, Franzi

Naddl 0405
06.08.2007, 17:47
Hallo!

Ronja ist jetzt am 5. August 5 Monate alt gewesen...
Ich stimme Zipfelhut's Argumenten zu. Sie soll erst gar nicht erfahren, das sie nicht hören muß, wenn ich Sie Abrufe.
Als Sie beim rumtollen mit dem anderen Hundi ausser Sichtweite war, bekam ich schon Herzklopfen. Das Sie so weit davon läuft hätte ich nicht gedacht. War jetzt gerade unterwgs und habe mir eine 10m Schleppleine besorgt. Werde jetzt eine Zeit mit der Schleppleine das Abrufen üben. Natürlich mit *** tollsten Leckerlies in der Tasche und dem Lieblingsquietsch als anschließendes Belohnungsspiel!
Ich bin recht zuversichtlich und hoffe natürlich, das wir das "Problemchen" in *** Griff bekommen!
Werde heute Abend bei unserem all Abendlichen spaziergang die Schleppleine zum 1. Mal anwen***.

MicoMaushund
06.08.2007, 22:44
Hallo Flämmchen,

einen jungen Hund an der Schleppleine zu erziehen, heißt ja nicht zwingend, dass er immer an der Leine gehen muss und nie spielen draf. Es gibt ja sicher überall Gelegenheiten, wo man auch Nochnichthörer frei laufen lassen kann. Wenns aber was zu jagen/buddeln gibt - vor allem in Straßennähe - ist eine Leine ein Muss!

Insoweit muss ich auch Zipfelhut bestätigen, dass bei der Konstellation Junger Hund/Ersthundhalter generell darauf bestan*** wer*** sollte, dass Mäusefangen auch nicht ist. Ich bin da zu sehr von mir mit 35 Jahren Erfahrung und meinem folgsamen Hund ausgegangen. Erst wenn der Hund folgt, eben auch im Sinn von gehorchen und von dem Halter nachfolgen, kann man seinen Spielraum erweitern, zu SEINER Sicherheit.

Viele Grüße
MicoMaushund

Naddl 0405
07.08.2007, 07:22
Ich wollte nur eben mal berichten, wie gestern unser Spaziergang mit der Schleppleine verlaufen ist! :)
Ich habe mir die tollsten Leckerlies eingesteckt und bin los gelaufen. Am Feldweg angekommen, Schleppleine befestigt, Ronja Befehl "lauf" erteilt...:D
Los gings...
Das erste Mäuseloch... Ronja setzt an... Ich rufe.... Ronja ist es wurscht! Die Leine ruhig aber bestimmt eingeholt, bis Sie dann doch ankam. Dann fein gelobt und Leckerlie gegeben.
Beim 5. oder 6. Abrufen hats klick gemacht und Sie kommt auch!
Werde das jetzt mal so beibehalten mit der Schleppleine!

zipfelhut
07.08.2007, 13:48
Klasse! Das ist doch ein guter Anfang!:wd: